Kategorie: Allgemein

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Davos 2015

1.700 Flug­be­we­gun­gen von Privat­jets am Flug­ha­fen Zürich brin­gen alljähr­lich rund 3.000 Reiche und Einfluss­rei­che ins mondä­ne Davos. Beglei­tet werden sie von den Resul­ta­ten des vergan­ge­nen Jahres, aus denen hervor­geht, wieviel reicher und damit einfluss­rei­cher sie selbst gegen­über den ande­ren Milli­ar­den von Menschen gewor­den sind, mit denen sie den Erdball teilen.…

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Meinung als Ware – Buchbesprechung von Andreas Bangemann

Man ahnte es. Eindeu­ti­ger belegt als in diesem Buch wurde es selten. Wo wirt­schaft­li­che Inter­es­sen domi­nie­ren, wird mit allen Mitteln versucht, das Urteil von Poli­tik und Konsu­men­ten zu beein­flus­sen. „Genießt das Leben“, „Wir wollen Euer Bestes“, „Kauft unsere Produk­te!“, lauten die unter­schwel­li­gen Botschaf­ten, für die Massen der Menschen, die dem…

http://shop.humane-wirtschaft.de/Mariana_Mazzucato_Kapital_des_Staates 0

Das Kapital des Staates – Buchrezension von Robert Heinemann

Maria­na Mazzu­ca­to „Das Kapi­tal des Staa­tes – Eine andere Geschich­te von Inno­va­ti­on und Wachs­tum“, Verlag Antje Kunst­mann, München, 1. Aufl. (Aug. 2014), gebun­den, 304 Seiten, 22,95 €, ISBN 978−3−95614−000−6 Die Autorin Maria­na Mazzu­ca­to lehrt als RM Phil­lips Profes­sor in Science and Tech­no­lo­gy Policy an der Univer­si­tät Sussex und ist Gast­pro­fes­so­rin…

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Neue Produkte

Wir haben viele neue Bücher und auch unsere Jahres-CD für Sie in unse­rem Shop bereit­ge­stellt. Schau­en Sie doch einmal hinein. Wer weiß, viel­leicht finden Sie ja auch noch ein passen­des Geschenk für’s bevor­ste­hen­de Fest. Vorbei­schau­en kostet erst­mal nichts!

JahresCD

Die neue Ausgabe ist in den Regalen

Das bedeu­tet für Sie, das alle Arti­kel der vorhe­ri­gen Ausga­be hier online gele­sen werden können. Schau­en Sie in unser Archiv und infor­mie­ren Sie sich. Darüber­hin­aus ist nun auch unsere Jahres-CD mit allen Ausga­ben des Jahres 2014 auf CD für € 18,- oder zum Down­load für € 12,– erhält­lich. Weite­re Infos…

Überwachung 0

„Wis­sen und Gewis­sen – Kom­men­tar von Tris­tan Abrom­eit

„Wissen und Gewis­sen – Im Schat­ten­reich der Über­wa­chung“ — Ein Kommen­tar von Tris­tan Abrom­eit ange­regt durch die Rede von Ilija Troja­now in HUMANE WIRTSCHAFT 05/2014 — Wir geben uns leicht der Illu­si­on hin, wonach wir in einer Demo­kra­tie vor den Mecha­nis­men der Unter­drü­ckung, wie sie in Dikta­tu­ren prak­ti­ziert wurden und…

Jürgen Roth - Der stille Putsch 0

Der stille Putsch – Buch­re­zen­sion von Claus-Dieter Stille

Wie eine gehei­me Élite aus Wirt­schaft und Poli­tik sich Europa und unser Land unter den Nagel reißt — Buch­re­zen­si­on von Claus-Dieter Stille — Dröh­nen­de Panzer roll­ten. Stra­te­gisch wich­ti­ge Objek­te wurden besetzt. So gingen Putsche gewöhn­lich vonstat­ten. Jürgen Roth: „Heute geschieht der Umsturz geräusch­los.“ — Spätes­tens die Finanz­kri­se hätte doch ein…

Buchvorstellungen 06/2014 0

Buchvorstellungen 06/2014

Link zu Micha­el Belei­tes’ Buch in unse­rem Shop Link zu Jochen Hörischs Buch in unse­rem Shop Link zu Markus Pührin­gers Buch in unse­rem Shop Link zu Gerhard Senfts Buch in unse­rem Shop Buch­vor­stel­lun­gen­Mi­cha­el Belei­tes: „Umwelt­re­so­nanz – Grund­zü­ge einer orga­nis­mi­schen Biolo­gie“, Tele­s­­ma-Verlag, Treu­en­briet­zen, 2014. 688 Seiten, ca. 400 Abbil­dun­gen, 39,80 €,…

moneyrun2 © Martin Bangemann 0

Dem Geld Beine machen – Redaktion

Wir setzen uns für eine Geld- und Boden­re­form ein, die Silvio Gesell als erster beschrie­ben hat und die bis heute von vielen Autoren, Denkern und einer Viel­zahl akti­ver Orga­ni­sa­tio­nen weiter getra­gen und entwi­ckelt wird. Ein wich­ti­ges Instru­ment der Geld­re­form ist die Liqui­di­täts­ab­ga­be, die der Umlauf­si­che­rung des Geldes dienen soll. Durch…

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Termine 06÷2014−15

Die Termi­ne 06/2014 Frank­furt, 7. bis 9. Novem­ber 2014 „Die Zähmung des Geldes: Lebens­wirk­lich­keit und Geld­strö­me” Tagung im Rudolf Stei­ner Haus, mit Vorträ­gen von Dr. Micha­el Ross, Prof. Dr. Harald Spehl, Thomas Betz u. a. Info & Anmel­dung unter: http://www.sozialimpulse.de Bad Boll, 8. und 9. Novem­ber 2014 Markt­wirt­schaft ohne Kapi­ta­lis­mus…

© Foto - Krijn van Duijvenbode 0

Einige Vorträge der Jahresfeier „nahezu live“

Liebe Freun­de, Inter­es­sen­ten, Abon­nen­ten und solche die es werden wollen. Heute Morgen begann unsere Jahres­fei­er mit mehre­rern inter­es­san­ten Vorträ­gen, die Sie nun hier „unge­schnit­ten“ anhö­ren können. Hier der Vortrag von Markus Pührin­ger: „Im Bann des Geldes. Eine Anlei­tung zur Über­win­dung des Kapi­ta­lis­mus.“ Der studier­te Volks­wirt Markus Pührin­ger ist selb­stän­dig und…

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Narrenfreiheit

Mit diesem Ausschnitt aus der jüngs­ten „Anstalt“ wird eine riesi­ge Gemein­de kriti­scher Geis­ter bedient. Jener, die sich vor allem im Netz bewe­gen und die „Main­stream-Medien“ regel­mä­ßig zum Feind erklä­ren, weil sie mani­pu­la­tiv auf der Linie der herr­schen­den Poli­tik berich­ten würden. Tatsäch­lich fehlt es den aller­meis­ten großen Medien an einer glaub­wür­di­gen…

Ökonomie und Gottesglaube. – Christian Mayer 0

Ökonomie und Gottesglaube. – Christian Mayer

Ökono­mie und Gottes­glau­be. Eine Liai­son zwischen Teufel und Weih­was­ser? – Chris­ti­an Mayer – „Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will, und stets das Gute schafft.“ Wieviel doch in Mephis­tos Satz aus Goethes Faust steckt, beweist sich dieser Tage an der Reali­tät. Dieses Wech­sel­spiel – das…

Eine Welt ohne Krieg ist möglich – Ein Kommentar von Wilhelm Schmülling 1

Eine Welt ohne Krieg ist möglich – Ein Kommentar von Wilhelm Schmülling

Eine Welt ohne Krieg ist möglich – Ein Kommen­tar von Wilhelm Schmül­ling – Wer sich nach Frie­den sehnt, berei­te den Krieg vor. Flavi­us Vege­ti­us: „Qui desi­de­rat pacem, praepa­ret bellum.” Seit mehr als 2000 Jahren hat die Welt nach diesem Motto gehan­delt. Und was wurde erreicht? Taci­tus: „Soli­tu­di­nem faci­unt, pacem apel­lant.“…

© Foto - Krijn van Duijvenbode 0

Dette Glashouwer bei der Jahresfeier der HUMANEN WIRTSCHAFT 2014

Weil in ihrem, wie im Leben der meis­ten Menschen Geld immer fehlt, ging sie auf die Suche danach. Als Künst­le­rin wollte sie wissen, was Geld ist, welche Wirkung das Geld­sys­tem auf Mensch und Natur hat und ob ein Wandel möglich ist. Auf ihren Reisen spricht sie mit Wissen­schaft­lern, Philo­so­phen und…

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Die Stiftung FuturoVerde – Horst Hamm

Eine neue Stif­tung will die Wirt­schaft wieder gemein­nüt­zig machen und dazu beitra­gen, dass Unter­neh­men Gewin­ne nicht länger auf Kosten der Natur, ande­rer Regio­nen und zukünf­ti­ger Genera­tio­nen erwirt­schaf­ten müssen. In einem Leuch­t­­turm-Projekt der Quer­den­ker GmbH in Costa Rica will Futu­r­o­Ver­de, zu Deutsch „grüne Zukunft“, in Koope­ra­ti­on mit insge­samt zehn betei­lig­ten Firmen…

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Die Währung ist unser Schicksal – Kommentar von Wilhelm Schmülling

Ein fast verzwei­fel­ter Versuch, auf eine frei­heit­li­che und gerech­te Lösung hinzu­wei­sen. Es ist kaum zu glau­ben, mit welchen Maßnah­men die Währungs­hü­ter versu­chen, die immer noch viru­len­te Finanz­kri­se, die eigent­lich eine Geld­ord­nungs­kri­se ist, an einer Explo­si­on zu hindern. Bei Maßnah­men, die zwar tenden­zi­ell rich­tig sein mögen, aber nur auf bruch­stück­haf­te Anlei­hen…

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Das größte Fest der Menschheit

Ein Gedan­ken­spiel Wie wäre es, wenn wir den nächs­ten Sonn­tag zu einem ganz beson­de­ren, globa­len Fest­tag machen? Wir verein­ba­ren, uns in unse­ren Städ­ten, Dörfern und direk­ten Nach­bar­schaf­ten für die größte Party aller Zeiten zu tref­fen. Wir feiern, musi­zie­ren, singen, tanzen, lachen, essen, trin­ken, spre­chen mitein­an­der und verein­ba­ren welt­weit nur eines:…

Zentralbanken kaufen im großen Stil Aktien 2

Zentralbanken kaufen im großen Stil Aktien

Ende 2013 belief sich laut Statis­tik der Wert aller welt­weit an den Börsen gehan­del­ter Aktien auf 64,3 Billio­nen US-Dollar. Dieser Wert dürfte sich bis Juni 2014 vergrö­ßert haben. Seit 2008 herrscht Welt­wirt­schafts­kri­se, doch keiner weiß so recht, was als nächs­tes passiert. Zinsen fallen auf Null und darun­ter, doch auf den…

EZB senkt Leitzinsen und führt erstmals „Strafzinsen“ ein 0

EZB senkt Leitzinsen und führt erstmals „Strafzinsen“ ein

Gerade wird gemel­det, dass die EZB es getan hat. Der Leit­zins wurde auf 0,15% gesenkt. Und für über Nacht gepark­te Gelder von Geschäfts­ban­ken bei der Zentral­bank wird ein Minus­zins von 0,1 % fällig. Das Ganze hat nichts mit grund­sätz­li­chen Einsich­ten zu tun, sondern ist eine Verzweif­lungs­tat. Mit ihr erhofft man…

Partnerschaftliches Interview 0

Partnerschaftliches Interview

Von unse­rer Face­book-Seite: Ein viel­sa­gen­des Inter­view zu TTIP. Wohl­ge­merkt: Viel­sa­gend! Nicht aufklä­rend. Gründe GEGEN das TTIP gibt es viele, aber unsere Medien drehen es trotz sich immer stär­ker formie­ren­der Gegen­wehr aus der Bevöl­ke­rung so, als gäbe es nur die Sicht­wei­se derer, deren Inter­es­se sich ausschließ­lich auf die eigene Berei­che­rung rich­tet.…

Die Teufelei geht weiter! – Kommentar von Wilhelm Schmülling 0

Die Teufelei geht weiter! – Kommentar von Wilhelm Schmülling

Mit welcher Arro­ganz zele­brier­ten bisher
priva­te Banken eine Aura der Serio­si­tät
– bis hin zur Innen­ein­rich­tung
(Inte­ri­eur genannt) und bis hin zum Nadel­strei­fen­an­zug
der Ange­stell­ten. All
das sollte die eigene Geschäfts­tüch­tig­keit
unter­strei­chen und die Wert­schät­zung
gegen­über Kunden, die man groß­zü­gig
am Erfolg des Hauses teil­neh­men
lassen wollte, Boni­tät voraus­ge­setzt.
Einige Privat­ban­ken sortier­ten gleich
bei der Geschäfts­an­bah­nung die „Minder­be­mit­tel­ten“
unter einem sieben­stel­li­gen
Vermö­gen aus. Denen war offen­sicht­lich
nicht zu helfen, den gnädig
aufge­nom­me­nen Kunden der Upper­class
schon, auch zum Vorteil der Bank.
Dieses anma­ßen­de Verhal­ten,
Image-Pflege genannt, setzte
sich mehr oder weni­ger bei allen
Banken durch – mit Ausnah­me bei Spar­kas­sen
und Genos­sen­schafts­ban­ken.
Und so verbrei­te­te sich unter den Kunden
ein nahezu gren­zen­lo­ses Vertrau­en.
Seit der Finanz­kri­se von 2008 zerbrö­sel­te
dieses Bild. Das Geld der Anle­ger wander­te
in zuneh­men­dem Maße – auch
bedingt durch das schwie­ri­ger werden­de
Kredit­ge­schäft mit der Real­wirt­schaft
– an den inter­na­tio­na­len Finanz­markt.
Mit der Verbrie­fung von Hypo­the­ken
wurden zuerst Haus­be­sit­zer in bitte­re
Not gestürzt, dann ganze Länder. Das
Geschäfts­ge­ba­ren bewuss­ter Über­vor­tei­lung
von Kredit­neh­mern wurde ruch­bar.
Einmal demas­kiert, verspra­chen die
Banken Besse­rung. Und alle Welt glaub­te
ihnen. Denn eine solch offen­sicht­lich
schäd­li­che Geschäfts­idee könne keinen
Bestand haben. Weit gefehlt, es muss ja
nicht die glei­che Masche sein.
Wer am 1. 4. 2014 auf ARTE um 23.20
Uhr die Doku­men­ta­ti­on „Die Geschich­te
der fran­zö­si­schen Banken. Eine Tragi­ko­mö­die“
ange­se­hen hat, ist erschüt­tert
über die Rigo­ro­si­tät der Bank­grün­der
und dem Ziel, Profit­ma­xi­mie­rung des
ange­leg­ten Kapi­tals nahezu risi­ko­los
zu errei­chen. Die Kapi­tal­kon­zen­tra­ti­on
bei den Banken ermög­lich­te eine Reich­tums­stei­ge­rung
neben dem Groß­grund­be­sitz
nun beim Geld­adel. Es war die
Grün­dung des moder­nen Kapi­ta­lis­mus
bis hin zum Raub­tier­ka­pi­ta­lis­mus. Alles
bei ARTE gut recher­chiert. Wer sucht,
der findet. Aller­dings zu nacht­schla­fen­der
Zeit. Wer Print­me­di­en bevor­zugt,
findet umfang­rei­che Berich­te in alter­na­ti­ven
Zeit­schrif­ten, wie der HUMANEN
WIRTSCHAFT. Auch die hier vorlie­gen­de
Ausga­be ist dafür ein Beleg.
Jeder Beitrag wäre eines umfang­rei­chen
Kommen­tars würdig. Wenn ich nun das
„Neue Geschäfts­mo­dell mit US-Immo­bi­li­en“
von Laura Gottes­die­ner heraus­grei­fe,
dann deshalb, weil darin exem­pla­risch
„schon wieder“ das kalt­blü­ti­ge
Geschäfts­ge­ba­ren – dies­mal mit Mietern
– beschrie­ben wird. Aus den Desas­tern
des Banken-Crash von 2008
haben jeden­falls die Hedge­fonds nichts
gelernt. Schon 2009 titel­te SPIEGEL
ONLINE „Hedge­fonds star­ten wieder
durch“.
Was aber Laura Gottes­die­ner auf Seite
18 dieser Ausga­be enthüllt, ist die Spitze
der Teufe­lei, nämlich die Abzo­cke der
„Under­class“, vornehm­lich der schwar­zen
Bevöl­ke­rung. Sie wähnte sich am
Ziel Ihrer Träume, eine dauer­haf­te Bleibe
in einer Miet­woh­nung zu finden. Statt­des­sen
zerran­nen viele Träume. Ohne
die Stra­te­gie der Reich­tums­ver­meh­rung
der Banken zu kennen, glaub­ten sie sich
dank der vorge­leg­ten Verträ­ge in Sicher­heit.
Bis sie die Tricks der Banken und
ihrer Haus­ver­wal­tun­gen zu spüren beka­men.
Ergo: Statt Haus­be­sit­zer sind
nun Mieter das Ziel der Abzo­cker.
Die Teufe­lei­en gehen aber nicht nur mit
Häusern und Wohnun­gen weiter. Sie
erfas­sen auch die Welt-Handels­be­zie­hun­gen.
Nur Wenige wissen um das geplan­te
Frei­han­dels- und Inves­ti­ti­ons­ab­kom­men
(TTIP) zwischen der EU und den
Verei­nig­ten Staa­ten von Nord­ame­ri­ka.
Kein Wunder. Denn die Verhand­lun­gen
wurden geheim geführt. Wohl­ge­merkt
sind die Vertrags­part­ner insge­samt
Demo­kra­ti­en. Wenn­gleich nach dem
öffent­li­chen Druck die Intrans­pa­renz
gelo­ckert wurde, so blei­ben konkre­te
Verhand­lungs­tex­te unver­öf­fent­licht.
Was so begrü­ßens­wert als Frei­han­dels­zo­ne
geplant wurde, entpuppt sich als
ein Versuch, eine Schutz­zo­ne vornehm­lich
für Kapi­tal­in­ves­to­ren und Konzer­ne
einzu­rich­ten. In diesem Heft und schon
in Heft 01/2014 haben unsere Autoren
die infa­men Machen­schaf­ten erläu­tert.
Was schlie­ßen wir daraus? Nur in einer
frei­heit­li­chen Ordnung, nicht aber in einer
ausschließ­lich auf Kapi­tal­ertrag fixier­ten
Wirt­schafts­ord­nung sind grund­le­gen­de
Refor­men möglich.

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Sommertagung der HUMANEN WIRTSCHAFT – Freiburg 2014 – Redaktion

Sams­tag, den 21. Juni 2014 in Frei­burg im Breis­gau
Veran­stal­tungs­ort: Histo­ri­sches Kauf­haus Frei­burg – Kamin­saal Müns­ter­platz 24 79098 Frei­burg
Einlass: 9:00 Uhr
Programm von 10:00 bis 18:00 Uhr

Gesprä­che über Geld im Kauf­haus – Kann es einen besse­ren Ort dafür geben?
In unmit­tel­ba­rer Nähe zum Frei­bur­ger Müns­ter liegt das schöne, histo­ri­sche Gebäu­de, in dem die Sommer­ta­gung 2014 statt­fin­det.
In der sonnen­reichs­ten Region Deutsch­lands den längs­ten Tag des Jahres erle­ben!

Erle­ben Sie die HUMANE WIRTSCHAFT leib­haf­tig:
Sommer­ta­gung am 21. Juni 2014 in Frei­burg im Breis­gau.
Ein kurz­wei­li­ger Tag unter ande­rem mit Vorträ­gen von Prof. Dr. Dirk Löhr
und Andre­as Bange­mann bringt die Arbeit und die Menschen hinter der
Zeit­schrift näher.
Weite­re Infor­ma­tio­nen und Anmel­dun­gen in unse­rer Geschäfts­stel­le bei Frau
Erika Schmied:
Luit­pold­str. 10,
91413 Neustadt a.d. Aisch
Tel. (09161) 87 28 672 (vormit­tags),
Fax (09161) 87 28 673
E-Mail: service@humane-wirtschaft.de
Die Anmel­dung über ein Anmel­de­for­mu­lar mit allen wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen ist
auch im Inter­net möglich: http://goo.gl/njHaFb

Leserbriefe 03/2014 0

Leserbriefe 03/2014

Ihre Meinung ist uns wich­tig! Senden Sie uns Ihre Fragen, Anre­gun­gen oder persön­li­chen Meinun­gen. Wir bemü­hen uns, so viele
Leser­brie­fe unter­zu­brin­gen, wie möglich. Wenn wir Leser­brie­fe kürzen, dann so, dass das Anlie­gen der Schrei­ben­den gewahrt bleibt.
Leser­brie­fe geben nicht die Meinung der Redak­ti­on wieder.

Mit Termin­hin­weis zum Kongress – Burnout und Resi­li­enz – Bewusst­seins­kom­pe­tenz für Wirt­schaft und Gesell­schaft
22. bis 25. Mai 2014, Bad Kissin­gen, Regen­ten­bau und Heili­gen­feld Klini­ken. siehe auch www.kongress-heiligenfeld.de

HUMANE WIRTSCHAFT 01/2014 3

Größte Bank Europas gibt nur noch Taschengeld heraus

HSBC, die „Hong­kong & Shang­hai Banking Corpo­ra­ti­on Holdings plc), hat ihren Sitz in London und ist die größte Bank Euro­pas. Ihre Bilanz­sum­me belief sich 2012 auf rund 2,7 Billio­nen US-Dollar (Euro­päi­sche Billio­nen) und sie beschäf­tig­te 270.000 Mitar­bei­ter. Sie gehört laut FSB („Finan­ci­al Stabi­li­ty Board“) zu jenen 28 Groß­ban­ken, die als…

Buchvorstellungen 06/2013 0

Buchvorstellungen 06/2013

Drei Bücher zum Thema Geld werden hier vorge­stellt:
1.) Chris­ti­an Kreiß: „Profit­wahn“ – Warum sich eine menschen­ge­rech­te­re Wirt­schaft lohnt – Tectum Verlag (15. 6. 2013), Klap­pen­bro­schur, 200 Seiten, 17,95 €, ISBN 978−3−8288−3159−9
2.) Dirk Löhr: „Prin­zip Renten­öko­no­mie: Wenn Eigen­tum zu Dieb­stahl wird“ – Verlag Metro­po­lis (1. 5. 2013), broschiert, 196 Seiten, 22,00 €, ISBN 978−3−7316−1013−7
3.) Charles Eisen­stein, „Ökono­mie der Verbun­den­heit: Wie das Geld die Welt an den Abgrund führte – und sie dennoch jetzt retten kann.“ (Mit einem Vorwort von Margrit Kenne­dy) Scor­pio Verlag (11. März 2013), gebun­den, 496 S., 19,99 €, ISBN-13: 978−3−943416−03−9
Alle drei Bücher können auch über unse­ren Online-Shop http://shop.humane-wirtschaft.de bezo­gen werden.

Gerechte Medizin hilft besser – Wilfried Deiß 0

Gerechte Medizin hilft besser – Wilfried Deiß

Gesund­heits­we­sen als Modell für die Wirt­schaft der Zukunft?
Über die Bedeu­tung von Ungleich­heit und Nach­hal­tig­keit für das Gesund­heits­we­sen

„Ich sehe voraus, dass sich unsere moder­ne west­eu­ro­päi­sche Entwick­lung einem vergleich­ba­ren Konflikt nähert ‚(Anm.: gemeint ist nichts Gerin­ge­res als der Gali­lei-Konflikt).‘ Das poli­ti­sche System unse­res Landes beruht auf Annah­men, die mit der Lebens­wirk­lich­keit nicht länger verein­bar sind; auf der Annah­me nämlich, dass ein stetes expo­nen­ti­el­les Wachs­tum der mate­ri­ell verfüg­ba­ren Ressour­cen, des mate­ri­el­len Brut­to­so­zi­al­pro­duk­tes, dauer­haft möglich ist. Sämt­li­che seiner wesent­li­chen Grund­la­gen, Struk­tu­ren, Verhal­tens­wei­sen und Erwar­tun­gen sind durch diese Annah­me inhalt­lich geprägt. Sein Geld­sys­tem und die Markt­wer­te der Güter und Dienst­leis­tun­gen beru­hen auf ihr. Es sieht seine Legi­ti­ma­ti­on durch die Zustim­mung seiner Bürger zur demo­kra­ti­schen Ordnung und zum Partei­en­staat nur unter der Bedin­gung eines steti­gen und ange­mes­se­nen Wirt­schafts­wachs­tums gesi­chert. Steti­ges und expo­nen­ti­el­les Wirt­schafts­wachs­tum und Macht­er­hal­tung im bestehen­den
poli­ti­schen System bedin­gen einan­der … . Wer die Möglich­keit dauer­haf­ten expo­nen­ti­el­len Wachs­tums leug­net, gefähr­det deshalb das gegen­wär­tig reale demo­kra­ti­sche Herr­schafts­sys­tem ebenso wie die Bewei­se Gali­leis das dama­li­ge Herr­schafts­sys­tem der Kirche gefähr­de­ten.“ – Fest­vor­trag auf der 56. Physi­ker­ta­gung 1992 in Berlin, Phys. Bl. Juli/Aug 1992 von Prof. Kurt Bieden­kopf