HUMANE WIRTSCHAFT ...mehr als eine Zeitschrift

Geld oder Leben 2

Geld oder Leben

Der Film „Geld oder Leben“ nähert sich einem bis­lang kaum beach­te­ten Zusam­men­hang – unser welt­weit herr­schen­des Finanz­sys­tem folgt Regeln, die in ihrer letz­ten Kon­se­quenz unser Leben  nega­tiv beein­flus­sen: sta­gnie­ren­de Lohn­ent­wick­lung, stei­gen­de Teue­rung der Lebens­grund­la­gen, Umver­tei­lung von Ver­mö­gen zuguns­ten der Besit­zen­den, Infla­ti­on, Defla­ti­on, Mas­sen-Ent­las­sun­gen, Ban­ken­plei­ten, Staats­bank­rot­te, Natur­zer­stö­rung in wach­sen­dem Umfang und Hun­ger­ka­ta­stro­phen.   [youtube width=„800“ height=„500“]https://youtu.be/ngr-ql2NzqU[/youtube]   Der Film macht den Zusam­men­hang von expo­nen­ti­el­ler Zins­dy­na­mik und deren real­wirt­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen klar ohne dabei in die Tie­fe der Wis­sen­schaft ein­drin­gen zu wol­len und geht das The­ma aus der Per­spek­ti­ve des „Unwis­sen­den Nor­mal­bür­ger“ an. Im Grun­de beschreibt er ein Aha-Erleb­nis, das jeder nach­voll­zie­hen kann: Wenn bestimm­te…

Titelbild HW 03/2017 0

Die neue Ausgabe ist da

Ab sofort erhält­li­ch! Die HUMANE WIRTSCHAFT wird in den nächs­ten Tagen in Ihrem Brief­kas­ten lan­den, sofern Sie ein Abo bei uns haben 🙂 Geheim­tipp: Es gibt für jeden Inter­es­sier­ten ein ein­ma­li­ges, kos­ten­lo­ses Pro­be­heft. Die Bezie­her eines Online-Abon­ne­ments lesen bereits die neue Aus­ga­be 03/2017. Sie haben sich für eine papier­lo­se Ver­si­on ent­schie­den und haben zeit­gleich mit Druck­le­gung bereits ihre PDF-Datei in der E-Mail­box. Wäre das nicht auch was für Sie? Ger­ne kön­nen Sie auch jeder­zeit ein gedruck­tes Abon­ne­ment in ein papier­lo­ses Abo umwan­deln oder ergän­zen las­sen. Neh­men Sie ein­fach Kon­takt mit uns auf. Die Ein­zel­aus­ga­ben kön­nen auch in unse­rem Online-Shop zum Down­load (hier Aus­ga­be 01/2017) erwor­ben wer­den.…

Termine 03/2017

Bar­ce­lo­na, Spa­ni­en, 10. bis 14. Mai 2017 „IV Inter­na­tio­nal Con­fe­ren­ce on Soci­al and Com­ple­men­ta­ry Cur­ren­ci­es“ Kon­fe­renz mit Work­shops, Know-How-Trans­fer und Ver­net­zung inter­na­tio­na­ler Initia­ti­ven Mit Betei­li­gung der HUMANEN WIRTSCHAFT. – – –  Essen, 9. Bis 11. Juni 2017 „Zukunfts­ge­recht leben – Wür­de statt Wachs­tums­wahn” – „Fair­ven­tu­re-Kon­fe­renz“ u. a. mit Dr. Franz Alt, Mar­cel Bott­hof, Han­na Eck­art, Prof. Dr. Her­mann Ott und Peter Krau­se. Ort: VHS Essen, Burg­platz 1, 45127 Essen Infos / Anmel­dung: https://www.fairventure-konferenz.de – – –  – – – wei­te­re Ter­mi­ne online… 

Gemeinsames Lernen 0

Sommerkolleg der Drachenreiter 2017 – Holger Kreft

Das Wup­per­ta­ler Som­mer­kol­leg der Dra­chen­rei­ter 2017 vom 3. bis 15. Juli 2017 Begeis­te­rung für neue Ide­en – Anstoß zu unge­wöhn­li­chen Ver­knüp­fun­gen – – –  Vie­le von uns spü­ren in die­sen Tagen ein Unbe­ha­gen oder auch schon eine deut­li­che Sehn­sucht nach etwas Ande­rem. Zunächst sind aber Unge­wiss­heit, Kri­se, Trans­for­ma­ti­on und Ent­kopp­lung Aus­drü­cke, mit denen unse­re heu­ti­ge Situa­ti­on im Klei­nen wie im Gro­ßen immer öfter beschrie­ben wird. Unser Bil­dungs­sys­tem setzt dem aller­dings noch immer wenig ent­ge­gen. In sol­chen Situa­tio­nen, die Ver­än­de­run­gen erwar­ten las­sen, stel­len vie­le Men­schen sich auch die Fra­ge: Wie geht’s denn jetzt wei­ter? – – – 

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Einsteigerseminar – Terminhinweis der Redaktion

„Wirt­schaft und Gesell­schaft“ Semi­nar­rei­he zur Ver­mitt­lung und Erar­bei­tung von Grund­la­gen­wis­sen Start am 4./5. Novem­ber 2017 Fol­ge­ter­mi­ne fin­den Sie am Ende die­ser Mit­tei­lung. – - – Inter­es­sier­te jeden Alters erlan­gen hier das Rüst­zeug für die akti­ve Befas­sung mit Pro­blem­stel­lun­gen und Lösungs­vor­schlä­gen zum Geld- und Finanz­sys­tem, der Boden­ord­nung und wei­te­ren, wich­ti­gen Fel­dern von Wirt­schaft und Gesell­schaft. Der Kurs mit Work­shop- Cha­rak­ter wird gelei­tet von Fritz And­res und Eck­hard Beh­rens und ist ein Pro­jekt des Semi­nars für frei­heit­li­che Ord­nung e. V. in Bad Boll, an dem der För­der­ver­ein für Natür­li­che Wirt­schafts­ord­nung e. V., Essen und der Lern­ort Wup­per­tal, getra­gen vom Frei­wirt­schaft­li­chen Jugend­ver­band Deutsch­land…

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Delegation freut sich auf Barcelona – Redaktion

Zwei „Sti­pen­dien“ für jun­ge, akti­ve Geld­re­for­me­rin­nen und Geld­re­for­mer Zur 4. Inter­na­tio­na­le Kon­fe­renz über Sozi­al- und Ergän­zungs­wäh­run­gen vom 10. bis 14. Mai 2017 nach Bar­ce­lo­na fah­ren Vero­ni­ca Gnis­ia aus Frei­burg und Hay­mo von Dah­len aus Jüli­ch – – –  Vero­ni­ca Gnis­ia ist 21 Jah­re alt und stu­diert an der Albert-Lud­wigs-Uni­ver­si­tät in Frei­burg „Wald­wirt­schaft & Umwelt“. Sie enga­giert sich bei der Regio­nal­wäh­rung „Frei­ta­ler“ und ist der Über­zeu­gung, dass mit Hil­fe loka­ler Wäh­run­gen Trans­port­we­ge ver­kürzt wer­den kön­nen und so ein akti­ver Bei­trag zu Kli­ma­schutz und -gerech­tig­keit geleis­tet wer­den kann. Auch die För­de­rung sozia­ler Pro­jek­te liegt ihr am Her­zen. Der glo­ba­li­sier­te Kapi­ta­lis­mus habe zu wirt­schaft­li­cher Mono­kul­tur auf…

Kein Systemgewinner 0

Sind Sie ein Gewinner im aktuellen Geldsystem?

Der Umver­tei­lungs­ef­fekt durch Zins und Zin­ses­zins ist im ers­ten Moment für vie­le nicht erkenn­bar. Men­schen, die selbst kei­ne Schul­den haben, sehen sich häu­fig außer­halb die­ses Mecha­nis­mus, da sie ja direkt kei­ne Zin­sen bezah­len. Das stimmt so natür­li­ch nicht, denn in allen Prei­sen des täg­li­chen Lebens ste­cken die Zin­sen der ent­spre­chen­den Anbie­ter. Auch der Staat muss sei­ne Steu­ern in einer Höhe fest­set­zen, mit der auch sein eige­ner Schul­den­dienst gewähr­leis­tet bleibt. Die Höhe des Zins­an­teils in den ver­schie­de­nen Prei­sen ist natür­li­ch sehr unter­schied­li­ch und durch­aus nicht unum­strit­ten. Doch Tat­sa­che bleibt: Zin­sen müs­sen erar­bei­tet wer­den Lesen Sie auch: Der Mythos vom „Klei­nen Spa­rer“…

Schuld-Entruempelung von Monika Herz 0

Schuldbewirtschaftung – Roland Rottenfußer

Wie wir in Ver­schul­dung getrie­ben und durch Schuld­ge­füh­le mani­pu­liert wer­den – – –  „Schul­den“ und „Schuld“ haben nicht nur den Wort­stamm gemein­sam. Es ist das glei­che Phä­no­men, das sich auf ethi­schem und wirt­schaft­li­chem Gebiet zeigt. Wer sich schul­dig fühlt, fühlt sich in beson­de­rem Maße klein. Er ist bereit, fast alles zu tun, was ihn von dem uner­träg­li­chen Schuld­ge­fühl befreit. Somit wird ihm auch die Geld­bör­se locker sit­zen, wenn es um Dienst­leis­tun­gen geht, die ver­meint­li­ch sei­ne Schuld redu­zie­ren. Schuld ist also ein Roh­stoff, der bewirt­schaf­tet wer­den kann. In einer auf Ver­schul­dung und Zin­sen basie­ren­den Öko­no­mie ist die Schuld­kul­tur, die wir z. B. in Reli­gi­on,…

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Globalisierung neu denken – Buchrezension von Jens Langer

Chris­to­ph Kör­ner: „Christ­li­che Sozi­al­öko­no­mie – Auf dem Weg zu Gerech­tig­keit, Frie­den und Bewah­rung der Schöp­fung“ Reli­gi­on & Kul­tur Ver­lag, Zell am Main 2017, 234 S., Taschen­buch, € 20,–, ISBN 978–3–93389–129–7 https://buch-findr.de/buecher/christliche-sozialoekonomie/ – – –  Aus­ge­rech­net 1989 reich­te Chris­to­ph Kör­ner, Autor des vor­zu­stel­len­den Buches, sei­ne Dis­ser­ta­ti­on bei der Uni­ver­si­tät Leip­zig ein. „Not und Not­wen­dig­keit der poli­ti­schen Pre­digt. Erwä­gun­gen zu einem homi­le­ti­schen Pro­blem“ lau­te­te das The­ma. Die­sem ist er treu geblie­ben und wei­tet es nun auf die Sozi­al­öko­no­mie aus; denn er will den Gra­ben zwi­schen Fröm­mig­keit und Wirt­schaft über­win­den. Für ihn steht fest, dass Loya­li­tät gegen­über der bibli­schen Über­lie­fe­rung und Soli­da­ri­tät mit der Welt­ge­sell­schaft…

Foto: Florian Schmitz
Foto: Florian Schmitz
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Freiraum Mensch: Eine Stadt auf dem Weg – Uta Atzpodien und Florian Schmitz

Ähn­li­ch wie in einem Kör­per­kreis­lauf pul­sie­ren die wirt­schaft­li­chen Adern in der Stadt Wup­per­tal. Im all­täg­li­chen Leben begeg­nen sich so Men­schen, Unter­neh­men und Orte als Akteu­re. Doch wohin geht die öko­no­mi­sche Rei­se? Schon his­to­ri­sch war Wup­per­tal eine fra­gen­de, auch hin­ter­fra­gen­de Stadt – allein das Engels­haus spricht für sich. Der kri­ti­sche Bli­ck auf Wachs­tum, Geld, sozia­le Ungleich­heit, Kri­sen und par­al­lel das Suchen nach neu­en, gemein­schaft­li­chen Per­spek­ti­ven prä­gen das städ­ti­sche Mobi­le. Ein neu­es Den­ken und Han­deln wird immer rele­van­ter. – – –  Wohin geht die Rei­se? Wir besu­chen zunächst eini­ge eta­blier­te Akteu­re im wirt­schaft­li­chen Gefü­ge: den Ver­ein wup­per­ta­lak­tiv!, die IHK Wup­per­tal-Solin­gen-Rem­scheid, die Neue Effi­zi­enz, die…

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Ein Plädoyer für Vernunft in ungewissen Zeiten – Andreas S. Lübbe

Vor­wort – – –  Ver­nunft beinhal­tet die Fähig­keit, mit­hil­fe sei­nes Ver­stan­des durch Beob­ach­tung und Erfah­rung Zusam­men­hän­ge durch Schluss­fol­ge­run­gen her­zu­stel­len, deren Bedeu­tung zu erken­nen, Regeln und Prin­zi­pi­en auf­zu­stel­len und dana­ch zu han­deln. Mensch­li­che Ent­schei­dun­gen unter­lie­gen nicht immer der Ver­nunft. Das Gefühl ist eine beglei­ten­de psy­cho­lo­gi­sche Grund­funk­ti­on. Zu ihr gehö­ren Emo­ti­on und Intui­ti­on. Manch­mal zie­hen Ver­stand und Gefühl in eine Rich­tung, mit­un­ter gehen bei­de getrenn­te Wege. – – –  So waren es weni­ger ver­nunft­ge­steu­er­te Ent­schei­dun­gen, die den Ras­sis­ten, Sexis­ten und Dem­ago­gen Donald Trump zum Prä­si­den­ten mach­ten. Sei­ne Wäh­ler ver­trau­ten die­sem ganz auf Emo­ti­on set­zen­den Kan­di­da­ten, brach­ten ihm mehr Gefühl ent­ge­gen, als sei­ner Kon­kur­ren­tin, obwohl der Ver­stand ihnen…

Hörsaal in der FH Würzburg
Foto: Pat Christ
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Menschenrechte in „Aldi Süd“ – Pat Christ

Vor zehn Jah­ren sorg­te Hör­saal-Spon­so­ring für Auf­se­hen. Heu­te ist das ganz nor­mal. – – –  Das Licht fla­cker­te, die dreh­ba­ren Stüh­le waren aus­ge­lei­ert, die Tische zer­kratzt – der Hör­saal Z09 der Fach­hoch­schu­le Würz­burg-Schwein­furt mus­s­te vor zehn Jah­ren drin­gend reno­viert wer­den. Der Dis­coun­ter Aldi Süd ermög­lich­te dies durch eine fünf­stel­li­ge Spen­de. Dar­um heißt der Hör­saal seit dem Win­ter­se­mes­ter 2006/2007 auch offi­zi­ell „Aldi Süd“. Sei­ner­zeit war die Auf­re­gung um die­sen Schritt groß. Heu­te ist es selbst­ver­ständ­li­ch, zur Vor­le­sung in „Aldi Süd“ zu gehen. – – –  Anfang Okto­ber 2006 ent­deck­te Stu­den­tin Jani­na die Umbe­nen­nung ihres Hör­saals. Sie lehn­te die Maß­nah­me kom­plett ab: „Ich will kein Bild vom…

Ökonomisches Denken nach dem Crash 0

Ökonomisches Denken nach dem Crash – Christian Mayer

Eine Buch­be­spre­chung… und mehr – – –  Die Leh­re der Öko­no­mie ist in der Kri­se. Das möch­te man heu­te kaum noch lesen, so oft stieß man in den letz­ten Jah­ren über die­sen Satz. Kri­ti­sches zur Main­stream­öko­no­mie füllt mitt­ler­wei­le gan­ze Regal­rei­hen. So gese­hen hat­te die Kri­se auch etwas Posi­ti­ves. War es Visio­nä­ren und Kri­ti­kern bis vor ein paar Jah­ren gar nicht mög­li­ch, das Sys­tem tief­grei­fend auf den Prüf­stand zu stel­len. Wer es als wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter gewagt hat, die hei­li­ge Kuh der Öko­no­mie – die Neo­klas­sik – öffent­li­ch zu dis­kre­di­tie­ren, der spiel­te mit sei­ner wis­sen­schaft­li­chen Repu­ta­ti­on und nicht zuletzt mit einer ganz lebens­prak­ti­schen Ent­wick­lung: mit sei­ner…

Prof. Dr. Joseph Huber 0

Prof. Dr. Hubers Vollgeldtheorie – Auf Sand gebaut? – Gero Jenner

Eine tie­fer gehen­de Buch­be­spre­chung – – –  Wis­sen­schaft­li­che Arbei­ten las­sen eine Beur­tei­lung nach ver­schie­de­nen Kri­te­ri­en zu, von denen ich die fol­gen­den für wesent­li­ch hal­te: – – –  1. Sprach­li­che Kom­pe­tenz – – –  2. Sach­li­che Kom­pe­tenz im Hin­bli­ck auf vor­han­de­nes Wis­sen – – –  3. Päd­ago­gi­sche Kom­pe­tenz bei der Ver­mitt­lung des eige­nen Stand­punk­tes – – –  4. Sach­li­che Kom­pe­tenz im Hin­bli­ck auf den Wahr­heits­ge­halt der Theo­rie – – –  – – –  Ich möch­te mei­ne Bespre­chung des wis­sen­schaft­li­chen Haupt­werks von Prof. Huber von vorn­her­ein so anle­gen, dass ich sie mit dem wis­sen­schaft­li­chen Haupt­werk von Hel­mut Creutz ver­glei­che, der über das­sel­be The­ma, die Geld­theo­rie, sein bekann­tes Werk „Das Geld­syn­drom“ ver­fass­te. Die­ser Ver­gleich scheint mir in…

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Schuldbefreiung – Editorial

Schul­den sind eine pro­ble­ma­ti­sche Sache. Es gibt kaum jeman­den, der kei­ne hat. Man mag schul­den­frei sein und ist trotz­dem mit ihnen belas­tet, weil zum Bei­spiel die Stadt, in der man lebt, ver­schul­det ist. Im Unter­neh­men, für das man arbei­tet, sind Kre­di­te bei Ban­ken eine Selbst­ver­ständ­lich­keit. Das bleibt nicht ohne Aus­wir­kun­gen auf den eige­nen Arbeits­platz. Ganz zu schwei­gen von Staats­schul­den. Stän­dig tau­chen sie in Zei­tungs­be­rich­ten, Nach­rich­ten und Dis­kus­sio­nen auf. Deutsch­land belas­ten mehr als zwei Bil­lio­nen Euro, aber auch die erdrü­cken­den Schul­den Grie­chen­lands haben Fol­gen, die jeden Euro­pä­er tref­fen. Unter der welt­wei­ten Käse­glo­cke die­ser inein­an­der ver­schach­tel­ten Schuld­ver­hält­nis­se leben wir alle. Dabei enden…

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Termine 02/2017

Wup­per­tal, 11. bis 12. März 2017 – – – 59. Mün­de­ner Gesprä­che: „Voll­geld – Sei­ne Mög­lich­kei­ten und Gren­zen“ u. a. mit Johann Wal­ter, Fer­di­nand Wenzlaff, Dirk Löhr, Micha­el Kopatz, Ute Sau­er. In der Sil­vio-Gesell-Tagungs­stät­te in Wup­per­tal. – – – http://sozialwissenschaftliche-gesellschaft.de/muendener-gespraeche.html – – –  Bad Boll, 14. März 2017, 19:00 Uhr – – – „Zur Bil­dungs­po­li­tik” Vor­trag und Dis­kus­si­on mit Eck­hard Beh­rens im Rah­men der “Bad Bol­ler Gesprä­che” – – – Schu­le der Frei­heit, Bad­stra­ße 35, 73087 Bad Boll – – – Infos unter: http://sffo.de – – – wei­te­re Ter­mi­ne online… 

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Auf nach Barcelona – Veranstaltungshinweis

Die HUMANE WIRTSCHAFT för­dert zwei jun­ge Geld­re­form-Akti­vis­ten – Jetzt bewer­ben – – –  4. Inter­na­tio­na­le Kon­fe­renz über Sozi­al- und Ergän­zungs­wäh­run­gen: Geld, Bewusst­sein und Wer­te für den sozia­len Wan­del. Bar­ce­lo­na, 10. bis 14. Mai 2017 – – –  Die HUMANE WIRTSCHAFT ist offi­zi­el­ler Medi­en­part­ner der Ver­an­stal­tung. Wir wer­den im kom­men­den Jahr teil­neh­men und Bei­trä­ge aus dem Umfeld unse­rer Auto­ren, Leser und Akti­ven för­dern. Es ist geplant für Inter­es­sen­ten, sowohl die Rei­se, wie auch die Unter­kunft zu orga­ni­sie­ren. Das Zustan­de­kom­men einer sol­chen Pla­nung hängt vom Grad des Inter­es­ses ab. Bit­te mel­den Sie sich, falls Sie an der Teil­nah­me inter­es­siert sind. Wir infor­mie­ren Sie über anfal­len­de Kos­ten. Die Kon­fe­renz­spra­chen…

Haus in Eden 0

Eden, wie weiter? – Dietrich Heißenbüttel

Die Obst­bau-Genos­sen­schafts­sied­lung Eden (s. HUMANE WIRTSCHAFT 06/2016) steht vor Ver­än­de­run­gen. So viel ist klar. Aller­dings steht noch nicht fest, in wel­che Rich­tung. Und wer dar­über ent­schei­det.- – –  Ob das „Para­dies am Abgrund“ steht, wie der Titel in der Kon­text Wochen­zei­tung und in HUMANE WIRTSCHAFT signa­li­sier­te, oder ob sich die Obst­bau-Genos­sen­schafts­sied­lung Eden in Ora­ni­en­burg im Auf­bruch zu neu­en Ufern befin­det, steht im Moment noch nicht fest. Im Herbst lagen im Ora­ni­en­bur­ger Rat­haus vier Wochen lang die Ände­rungs­an­trä­ge für den Bebau­ungs­plan und den Flä­chen­nut­zungs­plan aus. Bis­her galt in der ältes­ten Vege­ta­rier­sied­lung Deutsch­lands: Zu jedem Haus gehört ein gro­ßes Gar­ten­grund­stück mit Obst­bäu­men und…

Dreigliederung 0

Brüder im Geiste – J. Ries und S. Padberg

Als die sozia­le Fra­ge von Frei­wir­ten und Anthro­po­so­phen des frü­hen 20. Jahr­hun­derts ganz unab­hän­gig von­ein­an­der mit jeweils der „Frei­wirt­schaft“ bzw. der „Drei­glie­de­rung des sozia­len Orga­nis­mus“ beant­wor­tet wur­de, stell­te sich her­aus, dass bei­de Bewe­gun­gen „Brü­der im Geis­te“ waren. Auch wenn es sehr unter­schied­li­che Brü­der waren, gab es doch Gemein­sam­kei­ten vor allem bei den The­men Geld- und Boden­re­form. – - – Ein Arti­kel von Ger­har­dus Lang aus dem Jah­re 2012 skiz­zier­te für die Leser der HUMANEN WIRTSCHAFT die Grund­la­gen von Stei­ners Drei­glie­de­rung. Rudolf Stei­ner sah die natür­li­che Struk­tur des sozia­len Orga­nis­mus in einer drei­glied­ri­gen Ver­we­bung von Frei­heit, Gleich­heit und Brü­der­lich­keit mit den…

Verena-Wolfert-2014-Von-Hand-zu-Hand 0

Geld muss fließen – Steffen Henke

Einer­seits lau­fen in einem Geld­sys­tem hoch­kom­ple­xe Vor­gän­ge ab. Ander­seits gibt es grund­sätz­li­che Fra­gen, die bei der Ver­wen­dung von Geld zu beant­wor­ten sind und deren Kom­ple­xi­tät über­schau­bar ist. Zu den wesent­li­chen Punk­ten gehört, ob Geld mit einer Umlauf­si­che­rung aus­ge­stat­tet wer­den soll. – – –  Es gibt Anhän­ger von Leh­ren, die sich kei­ner­lei Regel­werk wün­schen und es dem Markt über­las­sen wol­len, wann und wie sich Geld bewegt. In einem sol­chen Gefü­ge wür­de sich dann ein natür­li­cher Zins her­aus­bil­den. Sol­che Posi­tio­nen wer­den zum Bei­spiel von der „Öster­rei­chi­schen Schu­le“ ver­tre­ten. Staat­li­che Ein­grif­fe wer­den als Stö­run­gen mit destruk­ti­ven Wir­kun­gen emp­fun­den. Der Markt hät­te die selbst­hei­len­den Kräf­te, um Ver­schie­bun­gen…

Mündener Gespräche online 0

59. Mün­de­ner Gesprä­che in Wup­per­tal – Ter­min­hin­weis der SG

59. Mün­de­ner Gesprä­che – am 11. und 12. März 2017 in der Sil­vio-Gesell-Tagungs­stät­te in Wup­per­tal – Ter­min­hin­weis der Sozi­al­wis­sen­schaft­li­chen Gesell­schaft – – - Auf die Welt­wirt­schafts­kri­se von 1929 reagier­ten die bei­den US-Öko­no­men Irving Fis­her und Hen­ry Simons mit dem Vor­schlag eines „100 %-Money“. Durch die Not­wen­dig­keit, Giro­gut­ha­ben zu 100 % mit Zen­tral­bank­geld zu unter­le­gen, soll­te den Geschäfts­ban­ken die Mög­lich­keit genom­men wer­den, „Giral­geld“ auf dem Kre­dit­we­ge selbst zu schöp­fen. Denn in die­ser Mög­lich­keit sahen Fis­her und Simons den ent­schei­den­den Treib­satz für die dama­li­ge Kri­se. Zur Ver­sor­gung der Wirt­schaft mit Geld soll­ten allein die Zen­tral­ban­ken berech­tigt und natür­li­ch auch ver­pflich­tet sein.- – – Die­sen Vor­schlag bau­te der…

leserbrief handschrift 0

Leserbriefe 01/2017

zu Huma­ne Wirt­schaft, Huma­ne Ethik – Huma­ne Gene­tik – HW 05/2016 – – –  Der Men­sch ist ein Ego­ist – aber ein fal­scher. – – –  Der Arti­kel von Roland Weber ist der bes­te, den ich jemals in der HUMANEN WIRTSCHAFT gele­sen habe. Er sieht die Ursa­che der heu­ti­gen Ver­hält­nis­se in der Gene­tik des Men­schen. – – –  Alles hängt mit allem zusam­men, es gibt nichts ohne Ursa­che, ohne Wir­kung. Ist den Men­schen bewusst, dass die Mensch­heit schon seit Jahr­tau­sen­den in den Ideo­lo­gi­en des Mili­ta­ris­mus und Kapi­ta­lis­mus durch die Welt­ge­schich­te irrt? Ein­sei­ti­ges mili­tä­ri­sches und mone­tä­res Den­ken haben uns in die heu­ti­ge Situa­ti­on gebracht. Wir ste­cken im…

Pawn circle © Martin Bangemann 0

Warum Menschen gleich sein wollen, Ungleichheit aber… – Gero Jenner

Das Stre­ben nach Gleich­heit bis hin zur for­cier­ten Uni­for­mie­rung ist so alt wie die Mensch­heit, und das aus einem ein­leuch­ten­den Grund: Ungleich­heit und deren Bil­li­gung führt im Extrem zur Deklas­sie­rung von Men­schen: Man lehnt die Unglei­chen als min­der­wer­tig, über­flüs­sig oder gar aus­rot­tens­wert ab. Nur weil wir ande­re Men­schen, sei­en es die der eige­nen Nati­on, sei­en es die frem­der Völ­ker, als grund­sätz­li­ch gleich betrach­ten, sind wir zu einem fried­li­chen Mit­ein­an­der bereit. Tie­re, selbst nah ver­wand­te, betrach­ten wir nicht so – die Aus­wir­kun­gen sind bekannt. – – –  Das Stre­ben nach Gleich­heit und Ver­ein­heit­li­chung kommt über­all da zur Gel­tung, wo Frie­den zwi­schen Natio­nen und…

Nic McPhee, Wikimedia Commons, CreativeCommons-Lizenz by-sa-2.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/ 0

Denali – Alaskas gefährdete Wildnis – Elmar Klink

Es ist ein wei­tes, manch­mal von aus­ge­dehn­ten Alas­ka­fich­ten­wäl­dern oder nur spär­li­ch ein­zel­nen Bäu­men und Erlen­bü­schen cha­rak­te­ris­ti­sch bewach­se­nes Land. Als Wan­de­rer star­tet man von der klei­nen Berg­ar­bei­ter­stadt Hea­ly aus auf dem Stam­pe­de-Trail, einer alten pro­vi­so­ri­schen Mining-Stra­ße aus den 1940er bis 1960er Jah­ren, in die west­li­che Wild­nis. Der gleich­na­mi­ge Distrikt an der „Last Fron­tier“ (Letz­te Gren­ze) hat auf 1.730 km² nur etwa 1.000 Ein­woh­ner und man kann sich tage- oder wochen­lang in der von klei­nen Seen und Biber­tei­chen durch­zo­ge­nen, kar­gen Tund­ra-Land­schaft bewe­gen, ohne einer ein­zi­gen Men­schen­see­le zu begeg­nen. Es ist das, was sich heu­ti­ge Trek­kies zu Fuß oder per Moun­tain­bi­ke noch am…

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Die Hoffnung für die Zukunft ist die solidarische Ökonomie – Christoph Köhler

Den unend­li­chen Bedürf­nis­sen des Men­schen ste­hen die begrenz­ten Res­sour­cen gegen­über. Das zwingt die Men­schen zum Wirt­schaf­ten. Ziel des wirt­schaft­li­chen Han­delns ist die opti­ma­le Bedürf­nis­be­frie­di­gung des Men­schen. So zumin­dest lau­ten die Dar­stel­lun­gen fast aller Lehr­bü­cher der Volks­wirt­schafts­leh­re. Doch was, wenn die Bedürf­nis­se nicht unend­li­ch sind? Was, wenn die Res­sour­cen nicht so knapp sind, wie uns immer erzählt wird? – - – Aus der Unend­lich­keit der Bedürf­nis­se und der Knapp­heit der Res­sour­cen lei­ten die Volks­wir­te wie selbst­ver­ständ­li­ch die ande­ren Grund­a­xio­me des wirt­schaft­li­chen Han­delns her: das öko­no­mi­sche Prin­zip, die Vor­tei­le einer mög­lichst weit­ge­hen­den Arbeits­tei­lung, die Idee des frei­en Mark­tes, das Geld­sys­tem. Und genauso…

Wilhelm Schmülling
Wilhelm Schmülling † 26. 3. 17
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Der Aufbruch zum Zusammenbruch – Ein Kommentar von Wilhelm Schmülling

Jetzt ist es so weit: Die seriö­sen Sen­der wagen sich an ein The­ma her­an, das für sie bis­her tabu war: Kapi­ta­lis­mus­kri­tik. So konn­te man am 7. 12. 2016 bei 3sat eine Sen­dung ein­schal­ten, bei der so erstaun­li­che Sät­ze zu hören waren wie „Der Feh­ler liegt im Sys­tem“ und „Was fehlt sind posi­ti­ve Gesell­schafts­ent­wür­fe“. Liegt es dar­an, dass die Pro­ble­me so gra­vie­rend gewor­den sind und sie mit dem Dre­hen ein­zel­ner Stell­schrau­ben im bestehen­den Wirt­schafts­sys­tem nicht mehr zu behe­ben sind? Offen­sicht­li­ch ist das so. – – –  Hef­tig kla­gen die Kom­mu­n­en über ihre hohe Ver­schul­dung, die abzu­bau­en nicht gelingt. Wie denn über­haupt die Ver­schul­dung von…

X - Our Mind into A Brezel - Neue sichtweisen auf Tauschmittel, Finanzwelt und Oekomnomie. Ausstellungsprojekt im Kunstverein Neuhausen
Kunstverein Neuhausen
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Brezel Logik – Dietrich Heißenbüttel

Eine Aus­stel­lung im Kunst­ver­ein Neu­hau­sen bei Stutt­gart ver­sprach „neue Sicht­wei­sen auf Tausch­mit­tel, Finanz­welt und Öko­no­mie“. Was Öko­no­men und Künst­ler zu die­sem The­ma zu sagen haben, wäre von höchs­tem Inter­es­se für unse­re Wirt­schaft und Poli­tik. – – –  „Our mind into a Bre­zel“ – Aus­stel­lung vom 16. 10. bis 4. 12. 2016 – Ein Bericht – – –  Die Bären gäh­nen. Sie sit­zen auf der Ankla­ge­bank und lang­wei­len sich. Sie wis­sen, es wird ihnen nichts pas­sie­ren. Denn „die Ursa­chen der Finanz- und Wirt­schafts­kri­se sind viel­fäl­tig und ein­fa­che Schuld­zu­wei­sun­gen nicht mög­li­ch.“ Das behaup­tet zumin­dest die Bun­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bil­dung (bpb) auf ihrer Home­page. Dabei war der…

Workshop
Foto: © Pat Christ
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Was Einzelne bewegen können – Pat Christ

Die Jah­res­fei­er 2016 stand unter dem Mot­to: „Mit gutem Gefühl schnel­ler gegen die Wand“ Dass es nicht rich­tig glatt läuft, ist weit­hin spür­bar. Doch wer oder was ist dafür ver­ant­wort­li­ch? Die Fra­ge wird gern aus­ge­blen­det. Mehr noch: Sie ruft oft Wider­stand her­vor. So wird im Klei­nen her­um­ge­dok­tert, statt das gro­ße Gan­ze des Sys­tems unter die Lupe zu neh­men. „In“ ist es aktu­ell zum Bei­spiel, die eige­ne Orga­ni­sa­ti­on wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Dadurch ver­bes­sert sich auch oft etwas im Klei­nen. Das Knir­schen im Gebälk des gro­ßen Gan­zen jedoch wird so nicht lei­ser. – – –  Vor dem Hin­ter­grund die­ser Erkennt­nis stand die Jah­res­fei­er der HUMANEN WIRTSCHAFT im…

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Soziale Gerechtigkeit – Armin Schachameier

Sozia­le Gerech­tig­keit: blin­de Fle­cken der sozi­al­ar­beits­wis­sen­schaft­li­chen Theo­rie­ent­wick­lung – – –  Sozia­le Gerech­tig­keit kann nach den Defi­ni­tio­nen der natio­na­len und inter­na­tio­na­len Dach­ver­bän­de als grund­le­gen­des Ziel der Sozia­len Arbeit ver­stan­den wer­den. Die öko­no­mi­sch-gesell­schaft­li­chen Struk­tur­ana­ly­sen ver­schie­de­ner theo­re­ti­scher Ansät­ze ver­su­chen, die Zusam­men­hän­ge und Ursa­chen für sozia­le Not­la­gen zu iden­ti­fi­zie­ren. Jedoch wer­den mone­tä­re, geld- und wäh­rungs­sys­tem­be­ding­te Aus­wir­kun­gen weit­ge­hend aus­ge­blen­det. – – –  Ein­lei­tung: – – –  Stel­len Sie sich vor, sie wären der­zeit Sozi­al­ar­bei­ter in Grie­chen­land. Der dem Land auf­er­leg­te Spar­kurs hat zu dras­ti­schen Ein­spa­run­gen im Bereich der Sozi­al­aus­ga­ben geführt. Dadurch sind ver­mehrt sozia­le Pro­blem­la­gen auf­ge­tre­ten und der Bedarf an Sozia­ler Arbeit ist gestie­gen. Gleich­zei­tig kön­nen aber die benö­tig­ten Stel­len nicht…

Fluch des Geldes 0

Reichtum ohne Gier – Beate Bockting

Buch­re­zen­si­on von Bea­te Bock­ting zu Ken­neth S. Rog­off: „Der Fluch des Gel­d­es – War­um unser Bar­geld ver­schwin­den wird“ Finanz­Buch Ver­lag, Mün­chen 2016, 352 S., Hard­co­ver, € 24,99, ISBN 978–3–89879–966–9 https://www.m-vg.de/finanzbuchverlag/shop/article/11195-der-fluch-des-geldes/ – – –  wich­tig, denn immer noch wird die ent­schei­den­de Rol­le des Bar­gelds von vie­len Men­schen, dar­un­ter ins­be­son­de­re stu­dier­te Öko­no­men, nicht gese­hen. Schon im Vor­wort macht der ehe­ma­li­ge Chef­öko­nom des Inter­na­tio­na­len Wäh­rungs­fonds jedoch deut­li­ch, „dass die Papier­geld­wäh­rung (Bar­geld) das Kern­stück eini­ger der am schwers­ten zu lösen­den gegen­wär­ti­gen Pro­ble­me der öffent­li­chen Finanz­wirt­schaft und des Ban­ken­we­sens bil­det.“ (S. 6) – – –  Rog­off war bereits 1998 für eine Abschaf­fung der gro­ßen Geld­schei­ne ein­ge­tre­ten, um Steu­er­hin­ter­zie­hung und kri­mi­nel­le…

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Quo vadis, USA? – Werner Peters

Trump: Vor der Wahl wur­den sei­ne Chan­cen unter­schätzt, nach der Wahl wird das Ergeb­nis über­schätzt. Ich mei­ne damit nicht die Wahl an sich. Die Prä­si­dent­schaft Donald Trumps wird die poli­ti­sche Land­schaft der USA und die Aus­rich­tung der ame­ri­ka­ni­schen Gesell­schaft nach­hal­tig ver­än­dern. Aus­ge­stat­tet mit der enor­men Macht­fül­le, die einem ame­ri­ka­ni­schen Prä­si­den­ten zukommt, kann und wird Donald Trump, gelei­tet von sei­nen reak­tio­nä­ren Instink­ten und umge­ben von einer Gefolg­schaft von teils ultra-kon­ser­va­ti­ven und mili­tan­ten Minis­tern, Behör­den­lei­tern und Bun­des­rich­tern, Fak­ten schaf­fen, deren Kon­se­quen­zen für die ame­ri­ka­ni­sche Gesell­schaft lan­ge, teil­wei­se wie im Fall der Beset­zung des Obers­ten Gerichts­ho­fes jahr­zehn­te­lang nach­wir­ken wer­den. – – –  Aber es ist…