HUMANE WIRTSCHAFT ...mehr als eine Zeitschrift

Geld oder Leben 2

Geld oder Leben

Der Film „Geld oder Leben“ nähert sich einem bis­lang kaum beach­te­ten Zusam­men­hang – unser welt­weit herr­schen­des Finanz­sys­tem folgt Regeln, die in ihrer letz­ten Kon­se­quenz unser Leben  nega­tiv beein­flus­sen: sta­gnie­ren­de Lohn­ent­wick­lung, stei­gen­de Teue­rung der Lebens­grund­la­gen, Umver­tei­lung von Ver­mö­gen zuguns­ten der Besit­zen­den, Infla­ti­on, Defla­ti­on, Mas­sen-Ent­las­sun­gen, Ban­ken­plei­ten, Staats­bank­rot­te, Natur­zer­stö­rung in wach­sen­dem Umfang und Hun­ger­ka­ta­stro­phen.     Der Film macht den Zusam­men­hang von expo­nen­ti­el­ler Zins­dy­na­mik und deren real­wirt­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen klar ohne dabei in die Tie­fe der Wis­sen­schaft ein­drin­gen zu wol­len und geht das The­ma aus der Per­spek­ti­ve des „Unwis­sen­den Nor­mal­bür­ger“ an. Im Grun­de beschreibt er ein Aha-Erleb­nis, das jeder nach­voll­zie­hen kann: Wenn bestimm­te Miss­stän­de unse­rer Zeit…

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Termine 02/2017

Wup­per­tal, 11. bis 12. März 2017 – – – 59. Mün­de­ner Gesprä­che: „Voll­geld – Sei­ne Mög­lich­kei­ten und Gren­zen“ u. a. mit Johann Wal­ter, Fer­di­nand Wenzlaff, Dirk Löhr, Micha­el Kopatz, Ute Sau­er. In der Sil­vio-Gesell-Tagungs­stät­te in Wup­per­tal. – – – http://sozialwissenschaftliche-gesellschaft.de/muendener-gespraeche.html – – –  Bad Boll, 14. März 2017, 19:00 Uhr – – – „Zur Bil­dungs­po­li­tik” Vor­trag und Dis­kus­si­on mit Eck­hard Beh­rens im Rah­men der “Bad Bol­ler Gesprä­che” – – – Schu­le der Frei­heit, Bad­stra­ße 35, 73087 Bad Boll – – – Infos unter: http://sffo.de – – – wei­te­re Ter­mi­ne online… 

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Auf nach Barcelona – Veranstaltungshinweis

Die HUMANE WIRTSCHAFT för­dert zwei jun­ge Geld­re­form-Akti­vis­ten – Jetzt bewer­ben – – –  4. Inter­na­tio­na­le Kon­fe­renz über Sozi­al- und Ergän­zungs­wäh­run­gen: Geld, Bewusst­sein und Wer­te für den sozia­len Wan­del. Bar­ce­lo­na, 10. bis 14. Mai 2017 – – –  Die HUMANE WIRTSCHAFT ist offi­zi­el­ler Medi­en­part­ner der Ver­an­stal­tung. Wir wer­den im kom­men­den Jahr teil­neh­men und Bei­trä­ge aus dem Umfeld unse­rer Auto­ren, Leser und Akti­ven för­dern. Es ist geplant für Inter­es­sen­ten, sowohl die Rei­se, wie auch die Unter­kunft zu orga­ni­sie­ren. Das Zustan­de­kom­men einer sol­chen Pla­nung hängt vom Grad des Inter­es­ses ab. Bit­te mel­den Sie sich, falls Sie an der Teil­nah­me inter­es­siert sind. Wir infor­mie­ren Sie über anfal­len­de Kos­ten. Die Kon­fe­renz­spra­chen…

Haus in Eden 0

Eden, wie weiter? – Dietrich Heißenbüttel

Die Obst­bau-Genos­sen­schafts­sied­lung Eden (s. HUMANE WIRTSCHAFT 06/2016) steht vor Ver­än­de­run­gen. So viel ist klar. Aller­dings steht noch nicht fest, in wel­che Rich­tung. Und wer dar­über ent­schei­det.- – –  Ob das „Para­dies am Abgrund“ steht, wie der Titel in der Kon­text Wochen­zei­tung und in HUMANE WIRTSCHAFT signa­li­sier­te, oder ob sich die Obst­bau-Genos­sen­schafts­sied­lung Eden in Ora­ni­en­burg im Auf­bruch zu neu­en Ufern befin­det, steht im Moment noch nicht fest. Im Herbst lagen im Ora­ni­en­bur­ger Rat­haus vier Wochen lang die Ände­rungs­an­trä­ge für den Bebau­ungs­plan und den Flä­chen­nut­zungs­plan aus. Bis­her galt in der ältes­ten Vege­ta­rier­sied­lung Deutsch­lands: Zu jedem Haus gehört ein gro­ßes Gar­ten­grund­stück mit Obst­bäu­men und…

Dreigliederung 0

Brüder im Geiste – J. Ries und S. Padberg

Als die sozia­le Fra­ge von Frei­wir­ten und Anthro­po­so­phen des frü­hen 20. Jahr­hun­derts ganz unab­hän­gig von­ein­an­der mit jeweils der „Frei­wirt­schaft“ bzw. der „Drei­glie­de­rung des sozia­len Orga­nis­mus“ beant­wor­tet wur­de, stell­te sich her­aus, dass bei­de Bewe­gun­gen „Brü­der im Geis­te“ waren. Auch wenn es sehr unter­schied­li­che Brü­der waren, gab es doch Gemein­sam­kei­ten vor allem bei den The­men Geld- und Boden­re­form. – - – Ein Arti­kel von Ger­har­dus Lang aus dem Jah­re 2012 skiz­zier­te für die Leser der HUMANEN WIRTSCHAFT die Grund­la­gen von Stei­ners Drei­glie­de­rung. Rudolf Stei­ner sah die natür­li­che Struk­tur des sozia­len Orga­nis­mus in einer drei­glied­ri­gen Ver­we­bung von Frei­heit, Gleich­heit und Brü­der­lich­keit mit den…

Verena-Wolfert-2014-Von-Hand-zu-Hand 0

Geld muss fließen – Steffen Henke

Einer­seits lau­fen in einem Geld­sys­tem hoch­kom­ple­xe Vor­gän­ge ab. Ander­seits gibt es grund­sätz­li­che Fra­gen, die bei der Ver­wen­dung von Geld zu beant­wor­ten sind und deren Kom­ple­xi­tät über­schau­bar ist. Zu den wesent­li­chen Punk­ten gehört, ob Geld mit einer Umlauf­si­che­rung aus­ge­stat­tet wer­den soll. – – –  Es gibt Anhän­ger von Leh­ren, die sich kei­ner­lei Regel­werk wün­schen und es dem Markt über­las­sen wol­len, wann und wie sich Geld bewegt. In einem sol­chen Gefü­ge wür­de sich dann ein natür­li­cher Zins her­aus­bil­den. Sol­che Posi­tio­nen wer­den zum Bei­spiel von der „Öster­rei­chi­schen Schu­le“ ver­tre­ten. Staat­li­che Ein­grif­fe wer­den als Stö­run­gen mit destruk­ti­ven Wir­kun­gen emp­fun­den. Der Markt hät­te die selbst­hei­len­den Kräf­te, um Ver­schie­bun­gen…

Mündener Gespräche online 0

59. Mün­de­ner Gesprä­che in Wup­per­tal – Ter­min­hin­weis der SG

59. Mün­de­ner Gesprä­che – am 11. und 12. März 2017 in der Sil­vio-Gesell-Tagungs­stät­te in Wup­per­tal – Ter­min­hin­weis der Sozi­al­wis­sen­schaft­li­chen Gesell­schaft – – –  Auf die Welt­wirt­schafts­kri­se von 1929 reagier­ten die bei­den US-Öko­no­men Irving Fis­her und Hen­ry Simons mit dem Vor­schlag eines „100 %-Money“. Durch die Not­wen­dig­keit, Giro­gut­ha­ben zu 100 % mit Zen­tral­bank­geld zu unter­le­gen, soll­te den Geschäfts­ban­ken die Mög­lich­keit genom­men wer­den, „Giral­geld“ auf dem Kre­dit­we­ge selbst zu schöp­fen. Denn in die­ser Mög­lich­keit sahen Fis­her und Simons den ent­schei­den­den Treib­satz für die dama­li­ge Kri­se. Zur Ver­sor­gung der Wirt­schaft mit Geld soll­ten allein die Zen­tral­ban­ken berech­tigt und natür­li­ch auch ver­pflich­tet sein.- – –  Die­sen Vor­schlag bau­te der…

Titelbild HW 02/2017 0

Die neue Ausgabe ist da

Ab sofort erhält­li­ch! Die HUMANE WIRTSCHAFT wird in den nächs­ten Tagen in Ihrem Brief­kas­ten lan­den, sofern Sie ein Abo bei uns haben 🙂 Geheim­tipp: Es gibt für jeden Inter­es­sier­ten ein ein­ma­li­ges, kos­ten­lo­ses Pro­be­heft. Die Bezie­her eines Online-Abon­ne­ments lesen bereits die neue Aus­ga­be 02/2017. Sie haben sich für eine papier­lo­se Ver­si­on ent­schie­den und haben zeit­gleich mit Druck­le­gung bereits ihre PDF-Datei in der E-Mail­box. Wäre das nicht auch was für Sie? Ger­ne kön­nen Sie auch jeder­zeit ein gedruck­tes Abon­ne­ment in ein papier­lo­ses Abo umwan­deln oder ergän­zen las­sen. Neh­men Sie ein­fach Kon­takt mit uns auf. Die Ein­zel­aus­ga­ben kön­nen auch in unse­rem Online-Shop zum Down­load (hier Aus­ga­be 01/2017) erwor­ben wer­den.…

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Auf nach Barcelona – Veranstaltungshinweis der Redaktion

Die HUMANE WIRTSCHAFT för­dert zwei jun­ge Geld­re­form-Akti­vis­ten – Jetzt bewer­ben – – –  4. Inter­na­tio­na­le Kon­fe­renz über Sozi­al- und Ergän­zungs­wäh­run­gen: Geld, Bewusst­sein und Wer­te für den sozia­len Wan­del. Bar­ce­lo­na, 10. bis 14. Mai 2017 – – –  Die HUMANE WIRTSCHAFT ist offi­zi­el­ler Medi­en­part­ner der Ver­an­stal­tung. Wir wer­den im kom­men­den Jahr teil­neh­men und Bei­trä­ge aus dem Umfeld unse­rer Auto­ren, Leser und Akti­ven för­dern. Es ist geplant für Inter­es­sen­ten, sowohl die Rei­se, wie auch die Unter­kunft zu orga­ni­sie­ren. Das Zustan­de­kom­men einer sol­chen Pla­nung hängt vom Grad des Inter­es­ses ab. Bit­te mel­den Sie sich, falls Sie an der Teil­nah­me inter­es­siert sind. Wir infor­mie­ren Sie über anfal­len­de Kos­ten. Die Kon­fe­renz­spra­chen…

Andreas Bangemann © Martin Bangemann 0

Höchstzinsen für Bares – Editorial

Die Lösung der Blo­ckie­rung ist die Lösung. Das sag­te der Volks­wirt­schafts­leh­re-Pro­fes­sor Bernd Senf vor 20 Jah­ren. – – –  „Flie­ßen las­sen“ nann­te er das fun­da­men­ta­le Prin­zip des Natür­li­chen und Leben­di­gen. – – –  Die (be)herrschende Öko­no­mie form­te dem­zu­fol­ge kei­nen Wirt­schafts­or­ga­nis­mus, obwohl die Wirt­schaft dem Leben die­nen soll­te. Das Hor­ten und Zurück-, bzw. Vor­ent­hal­ten ist die gewinn­träch­tigs­te Leit­li­nie. Die Welt­wirt­schaft wird domi­niert von „Stau­damm­be­sit­zern“, die – gedeckt von Recht und Gesetz – die Nut­zung lebens­wich­ti­ger Din­ge blo­ckie­ren kön­nen: Grund und Boden, Erfin­dun­gen, Kunst jeg­li­cher Art und nicht zuletzt Geld. – – –  Geld fließt nur in dem Maße, in dem es die Geld­hal­ter für lukra­tiv erach­ten. Geld, eine…

Termine 01/2017

– – –  Bad Boll, 18. Janu­ar 2017, 19:00 Uhr – – – „Markt­wirt­schaft ohne Kapi­ta­lis­mus” – – – Vor­trag und Dis­kus­si­on mit Ger­har­dus Lang im Rah­men der „Bad Bol­ler Gesprä­che“ – – – Schu­le der Frei­heit, Bad­stra­ße 35, 73087 Bad Boll – – – Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter: http://sffo.de – – –  Witten/Herdecke, 4. und 5. Febru­ar 2017 – – – „Work­shop Wachs­tums­zwang” Wirt­schaft­li­che Sach­zwän­ge zwi­schen Rhe­to­rik und Rea­li­tät u. a. mit Chris­to­ph Deutsch­mann, Mat­thi­as Kett­ner, Bir­ger Prid­dat u. Micha­el Roos – – – Ort: Uni­ver­si­tät Witten/Herdecke – – – http://www.voeoe.de/aktivitaten/workshop-wachstumszwang/ – – –  wei­te­re Ter­mi­ne online… 

Das Fotomuseum (FOMU) in Antwerpen
Foto: Andreas Bangemann
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Steuerhafen fern der Küste – Ein Bericht von Andreas Bangemann

pätes­tens seit den „Pana­ma Papers“ sind sie in aller Mun­de. Im Deut­schen die „Steu­er­oa­sen“ oder „-para­die­se“. Im Eng­li­schen hei­ßen sie aus­sa­ge­kräf­ti­ger „Off shore tax havens“. Zu lesen gibt es dar­über mitt­ler­wei­le sehr viel. An Bil­dern man­gelt es. – – –  Das Foto­mu­se­um (FOMU) in Ant­wer­pen wid­me­te die­sem The­ma eine Aus­stel­lung, die bis 9. Okto­ber 2016 zu sehen war. – – –  „Show us the money“ hieß die Samm­lung aus Foto­gra­fi­en, Text­ta­feln und künst­le­ri­schen Umset­zun­gen des The­mas Geld. Hin­ter­her hat­te man das Gefühl geball­te Infor­ma­tio­nen bekom­men zu haben, ohne dass sie beleh­rend wirk­ten. – – –  Wer im Raum, der von Künst­ler Car­los Spot­tor­no erfun­de­nen „WTF-Bank“ wan­delt oder Platz…

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Leserbriefe 06/2016

Nega­tiv­zins in aller Mun­de“ – – –  Ich war heu­te in einem Laden hier im Städt­chen (Meers­burg), wo es zahl­lo­se Zeit­schrif­ten zu kau­fen gibt. Beim Regal­ab­schnitt mit den Wirt­schafts- / Manage­ment- / Anla­ge­tipp- und ähn­li­chen Hef­ten war auf der Titel­sei­te fast über­all die Rede vom Zins­ni­veau. Und auch vom Finanz­sys­tem und vom Bar­geld, und wie­viel man da jeweils noch drauf­ge­ben kann. – – –  Span­nen­de Zei­ten. Bleibt zu hof­fen, dass gute Ide­en Gehör fin­den, dis­ku­tiert wer­den, in den Medi­en gen­au wie in der Wis­sen­schaft, und letzt­li­ch auch poli­ti­sche Wir­kung haben. – – –  Opti­mis­ti­scher­wei­se müss­te man sagen, es muss sich was zum Guten ändern, wenn die Poli­tik und…

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Herbst und Winter: Geschätzte Lesezeit – Buchhinweise der Redaktion

Man­che ver­lie­ren sie nie, ande­re haben sie noch nicht ent­deckt: Die Freu­de am Lesen. Wer sie schätzt, den wol­len wir auf eini­ge Neu­erschei­nun­gen auf­merk­sam machen. Geschätz­te Lese­zeit für die fol­gen­den vier Sei­ten: 11 Minu­ten – – –  Ste­fan Mekif­fer: „War­um eigent­li­ch genug Geld für alle da ist“ – Carl Han­ser Ver­lag, Mün­chen, März 2016, 304 Sei­ten, fle­xi­bler Ein­band, mit Illus­tra­tio­nen, – € 20,00 ISBN 978–3–446–44703–5 – – –  „Phy­si­co­no­mics – Zur Phy­sik der Öko­no­mie“ – Rezen­si­on von Syl­via Füh­rer Micha­el Har­der: „Phy­si­co­no­mics – Zur Phy­sik der Öko­no­mie“ Nor­der­stedt 2015, 256 Sei­ten, € 14,80 ISBN 978–3–73921779–6 – – –  Klaus Fabry: „M.I.C.E.: War­um wir über unser glo­ba­les…

Bruce Charles „Bill“ Mollison (* 4. Mai 1928 in Tasmanien, Australien; † 24. September 2016 in Sisters Beach, Tasmanien). 0

Bill Mollison – Nachruf auf einen Freund – Declan Kennedy

Ich traue­re um mei­nen Freund Bill Moll­ison – – –  Einen der bedeu­tends­ten Ansät­ze zur Ver­net­zung öko­lo­gi­scher Maß­nah­men – der vom ein­zel­nen Haus oder klei­ne­ren Sied­lun­gen bis zur Pla­nung gan­zer Regio­nen reicht – lern­ten wir – mei­ne Frau Mar­grit Ken­ne­dy und ich – 1981 ken­nen und brach­ten ihn bereits ein Jahr spä­ter von Aus­tra­li­en nach Euro­pa. Die­ser Ansatz nennt sich „Per­ma­kul­tur“ (etwa „Dau­er-Kul­tur“, aus der Zusam­men­fü­gung der eng­li­schen Worte per­ma­nent agri­cul­tu­re) und über­trägt die Prin­zi­pi­en geschlos­se­ner öko­lo­gi­scher Kreis­läu­fe in der Natur auf die Pla­nung mensch­li­cher Sied­lun­gen. Die Initi­al­zün­dung dazu kam für uns durch Bill Moll­ison, den wir 1981, auf Anre­gung von Rudolf…

ARD-Presseclub 1

Das große Misstrauen – Elmar Klink

weiß die Poli­tik noch, was bei den Bür­gern los ist? The­sen und Gegen­the­sen. – – –  So lau­te­te am Sonn­tag, 11. 9., das inter­es­san­te The­ma des ARD-Pres­se­clubs, der auch die Wir­kung der Par­tei AfD zum Gegen­stand hat­te. Unter der Mode­ra­ti­on der Che­fin vom WDR Fern­se­hen, Sonia Sey­mour Miki­ch, dis­ku­tier­ten renom­mier­te Ver­tre­te­rIn­nen von Die Zeit, Cice­ro und Frei­schaf­fen­de, was an Wahr­neh­mung und Ver­ständ­nis von Poli­ti­ke­rIn­nen der Situa­ti­on im Land viel­leicht nicht mehr stim­men oder sogar fal­sch sein könn­te. Mit Frau Sey­mour-Miki­ch hat man es sicher mit einer Medi­en-Reprä­sen­tan­tin der beson­ne­ne­ren und klü­ge­ren Art zu tun. Nichts­des­to­trotz lie­fer­te die Sen­dung unfrei­wil­lig ein Bei­spiel dafür…

Akademie am Lernort
Foto: T. Adam-Heusler
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Organisationsentwicklung und Human Leadership – Tanja Adam-Heusler

oder „Mit gutem Gefühl schnel­ler gegen die Wand?“ – – –  Von 1974 bis 1989 wur­de uns in Deutsch­land die „Huma­ni­sie­rung des Arbeits­le­bens“ dank staat­li­chen Pro­gramms ver­ord­net. Wei­te­re Pro­gram­me folg­ten. Im Jahr 2007 erhob der Deut­sche Gewerk­schafts­bund erst­mals den „DGB-Index Gute Arbeit“. Dabei teil­te eine 100 Punk­te Ska­la die Arbeit von abhän­gig Beschäf­tig­ten ein in 34 % schlech­te Arbeit, 54 % mit­tel­mä­ßi­ge Arbeit und 12 % gute Arbeit. Die Bewer­tungs­merk­ma­le außer acht las­send: erschre­ckend! 33 Jah­re Huma­ni­sie­rung für die Katz? Was war schief­ge­lau­fen? – – –  „Maß­nah­men der men­schen­ge­rech­ten Gestal­tung der Arbeit“ gehö­ren nach § 2 des deut­schen Arbeits­schutz­ge­set­zes zu den Maß­nah­men des Arbeits­schut­zes. Wie geht es Ihnen, lie­ber…

Barbara Engelhard
© Pat Christ
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Komm und setz dich!*** – Pat Christ

Für­ther Künst­le­rin regt zum Nach­den­ken über die Bedeu­tung öffent­li­cher Räu­me an – – –  Die 80-Jäh­ri­ge aus Mem­min­gen, die zu einem Tref­fen von Fami­li­en­mit­glie­dern aus dem gan­zen deutsch­spra­chi­gen Raum nach Würz­burg fuhr, staun­te nicht schlecht. Über­all auf dem Rat­haus­platz tum­mel­ten sich Stüh­le, Hocker und Bän­ke. „Darf ich Sie fra­gen, was das für eine Bewandt­nis hat?“, spricht sie Bar­ba­ra Engel­hard an. Die Für­ther Künst­le­rin, Urhe­be­rin der Instal­la­ti­on, erklär­te ger­ne, was sie mit ihrem Kunst­werk bezwe­cken woll­te. – – –  „Komm und setz dich!***“ nann­te sich Engel­hards Werk, das der Kunst­ver­ein Würz­burg im Sep­tem­ber prä­sen­tier­te. Im Vor­feld sam­mel­ten Ver­eins­mit­glie­der mit der Künst­le­rin vier Wochen lang Sitz­mö­bel von…

Obstbausiedlung Eden
Foto: Dietrich Heißenbüttel
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Paradies am Abgrund – Dietrich Heißenbüttel

Ber­li­ner Vege­ta­rier grün­de­ten vor 123 Jah­ren die Obst­bau­ko­lo­nie Eden. Nazi­zeit und DDR hat die Sied­lung halb­wegs unkom­pro­mit­tiert über­stan­den. Den Anfang vom Ende brach­ten die Heils­ver­spre­chen des Kapi­ta­lis­mus nach dem Mau­er­fall. Nun ist das Para­dies bedroht. Dabei sind die Impul­se, die von Eden aus­gin­gen, aktu­el­ler denn je. – – –  „Die Pio­nie­re wis­sen immer, war­um sie was machen“, sagt Rai­ner Göd­de, Archi­var und Mit­glied des fünf­köp­fi­gen Vor­stands der Eden-Genos­sen­schaft: „Ihren Kin­dern kön­nen sie das noch erklä­ren. Aber die Enkel und Uren­kel kön­nen nicht so rich­tig ein­schät­zen, in wel­chem Para­dies sie hier leben.“ – – –  Das Para­dies ist die Obst­bau­ko­lo­nie Eden am Ran­de Ora­ni­en­burgs. 18 Vege­ta­rier grün­de­ten…

© Jorma Bork / pixelio.de 625168 0

Geld und (Un)Freiheit – Gero Jenner

Jean-Jac­ques Rous­se­au beant­wor­te­te eine Preis­fra­ge der Aka­de­mie von Dijon mit der uner­war­te­ten The­se, die Zivi­li­sa­ti­on bil­de in Wahr­heit den Anfang aller sozia­len Übel. Wenn Fabi­an Scheid­ler in sei­nem Buch „Das Ende der Mega­ma­schine“ die Rol­le des Gel­d­es beleuch­tet, dann schlägt er in die glei­che Ker­be. Mit der Ein­füh­rung der Geld­wirt­schaft, wel­che dem Staat ein regel­mä­ßi­ges Steu­er­auf­kom­men gewähr­te, hät­te schon die ers­te orga­ni­sier­te Markt­wirt­schaft der Geschich­te, das klas­si­sche Grie­chen­land, den Men­schen die Frei­heit genom­men. Sie sei­en gezwun­gen wor­den, für den Markt zu pro­du­zie­ren, um sich das nöti­ge Geld zu ver­schaf­fen, von dem sie dann den ihnen auf­er­leg­ten Teil an Steu­ern an…

Zins taucht ab 0

„Negativzinsen“: Eine Erklärung – Norbert Rost

Als ich das ers­te Mal über die Idee stol­per­te, es soll­te Geld kos­ten, wenn man Geld hat, fand ich die Idee auch gewöh­nungs­be­dürf­tig. Das war 2001. Inzwi­schen ist es in der Euro-Zone und in Japan Stan­dard: Ban­ken kos­tet es Geld, wenn sie Geld hal­ten. Wenn eine Geschäfts­bank (Spar­kas­se, Deut­sche Bank, Volks­bank …) Geld über Nacht bei der EZB „par­ken“ will, muss sie Kos­ten in Höhe von 0,4 % p.a. der Ein­la­ge­sum­me tra­gen. Die EZB hat ver­schie­de­ne Zins­sät­ze, die­ser Zins auf Über­nacht-Ein­la­gen heißt „Ein­la­ge­fa­zi­li­tät“. – – –  Hört man in den deutsch­spra­chi­gen Blät­ter­wald wird dar­über eigent­li­ch nur geme­ckert. Nega­tiv­zin­sen machen die Alters­vor­sor­ge kaputt, ent­eig­nen…

Realer Leitzins - Eurozone 0

Der Euro-Leitzins ist nicht konjunkturgerecht – SffO

Posi­ti­ons­pa­pier des „Semi­n­ar für frei­heit­li­che Ord­nung“, Bad Boll, 5. Fort­schrei­bung – SffO Obwohl die EZB ihren wich­tigs­ten Leit­zins, den Haupt­re­fi­nan­zie­rungs­satz, seit 2011 wie­der­holt und schließ­li­ch bis auf null Pro­zent gesenkt hat, ist er seit 2012 real deut­li­ch gestie­gen. Denn trotz gegen­tei­li­ger Bemü­hun­gen der EZB ist die Infla­ti­ons­ra­te seit­her gesun­ken und ver­harrt an der Gren­ze zur Defla­ti­on. – – –  Die Fol­ge abge­sack­ter Infla­ti­ons­ra­ten ist eine unge­woll­te rea­le Leit­zins­er­hö­hung in einer Zeit zu schwa­cher Kon­junk­tur. Daher blei­ben die Wachs­tums­ra­te des rea­len BIP und die Arbeits­lo­sig­keit im Euro­raum ent­täu­schend: Die Süd­län­der des Euro­rau­mes waren die Leid­tra­gen­den. Ihre „neo­li­be­ra­len“ Anstren­gun­gen muss­ten zunächst die kon­junk­tu­rel­len Brems­wir­kun­gen der…

Zwickmühle 0

Negativzinsen – Notenbanken in der Zwickmühle – Eckhard Behrens

Die heu­ti­ge Situa­ti­on ist nicht in Ord­nung. Die Noten­ban­ken ver­zwei­feln, weil sie erst­mals – aber schon all­zu lan­ge – zu wenig Spiel­raum für Leit­zins­sen­kun­gen haben, um die Kon­junk­tur zu för­dern, von der auch die Kre­dit­nach­fra­ge der Unter­neh­men abhängt. Die Ursa­che für die Klem­me, in der die Noten­ban­ken ste­cken, ist das rie­si­ge Ange­bot an Spar­geldern, die in den letz­ten Jahr­zehn­ten gebil­det wur­den. Sie haben die lang­fris­ti­gen Zin­sen nach und nach gedrückt. Sie bil­den die obere Gren­ze des Spiel­raums für Leit­zins­fest­set­zun­gen Die unte­re Schran­ke für aus­rei­chend nega­ti­ve Leit­zin­sen setzt das mit null Pro­zent „ren­tie­ren­de“ Bar­geld. – Das frei­wirt­schaft­li­che Ziel für die gegen­wär­ti­ge…

Wilhelm Schmuelling
Wilhelm Schmuelling
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Welt im Wan­del – Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling

Der Kampf ums „Wei­ße Haus“ demons­triert mit den Lügen bei­der Kan­di­da­ten die Wider­lich­keit des Umgangs zwi­schen Poli­ti­kern und Bür­gern. Sprä­che einer die rei­ne Wahr­heit, könn­te er bei der Prä­si­dent­schafts­wahl Traum­er­geb­nis­se erzie­len. Auch wer weni­ger lügt ist nicht her­aus­zu­fin­den, womit Ame­ri­ka­ner die Mög­lich­keit hät­ten, das „klei­ne­re Übel“ zu wäh­len. So wird Demo­kra­tie zu Tode gelo­gen. – – –  Auch in Deutsch­land geht man mit Täu­schun­gen und Lügen vor, was zur Poli­tik­ver­dros­sen­heit führt und die Demo­kra­tie gefähr­det. Ange­sichts des Strei­tes um das soge­nann­te Frei­han­dels­ab­kom­men CETA, das vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt nur mit stren­gen Auf­la­gen vor­läu­fig gebil­ligt wur­de, erüb­rigt sich die Beweis­füh­rung über eine Welt im Wan­del.…

Frankfurt Eurotower 0

Die EZB und Silvio Gesell… – Felix Fuders / Dirk Löhr

Die EZB und Sil­vio Gesell – Eine neue Part­ner­schaft? Eine Ein­schät­zung zwei Jah­re nach der bemer­kens­wer­ten Rede Benoît Cœu­rés von Felix Fuders und Dirk Löhr – – –  Ein­lei­tung: Die bemer­kens­wer­te Rede eines EZB-Direk­to­ri­ums­mit­glie­des – – –  Wirft man einen Bli­ck auf die Rede „Life below zero: Learning about nega­ti­ve inte­rest rates“, die von Benoît Cœu­ré, einem Mit­glied des EZB Exe­cu­ti­ve Boards, am 9. 9. 2014 in Frank­furt gehal­ten wur­de, hat man fast den Ein­druck, als ob die EZB nun die Leh­ren deut­sch-argen­ti­ni­schen Kauf­manns Sil­vio Gesell anwen­den woll­te. Wie­der­holt bezog sich Cœu­ré in sei­ner Rede vor der Money Mar­ket Con­tact Group auf Gesell und sag­te,…

Mündener Gespräche online 0

59. Mün­de­ner Gesprä­che in Wup­per­tal – Ter­min­hin­weis der SG

59. Mün­de­ner Gesprä­che – am 11. und 12. März 2017 in der Sil­vio-Gesell-Tagungs­stät­te in Wup­per­tal – Ter­min­hin­weis der Sozi­al­wis­sen­schaft­li­chen Gesell­schaft – – –  Auf die Welt­wirt­schafts­kri­se von 1929 reagier­ten die bei­den US-Öko­no­men Irving Fis­her und Hen­ry Simons mit dem Vor­schlag eines „100 %-Money“. Durch die Not­wen­dig­keit, Giro­gut­ha­ben zu 100 % mit Zen­tral­bank­geld zu unter­le­gen, soll­te den Geschäfts­ban­ken die Mög­lich­keit genom­men wer­den, „Giral­geld“ auf dem Kre­dit­we­ge selbst zu schöp­fen. Denn in die­ser Mög­lich­keit sahen Fis­her und Simons den ent­schei­den­den Treib­satz für die dama­li­ge Kri­se. Zur Ver­sor­gung der Wirt­schaft mit Geld soll­ten allein die Zen­tral­ban­ken berech­tigt und natür­li­ch auch ver­pflich­tet sein.- – –  Die­sen Vor­schlag bau­te der…

Geld, Gesellschaft und Gewalt 0

Buchvorstellung – Eugen Drewermann: Geld, Gesellschaft und Gewalt

Immer mehr, immer schnel­ler, immer wei­ter: Die der­zeit herr­schen­de Wachs­tums­dok­trin ist nicht nur schäd­li­ch, sie ist rui­nös. Es wer­den immer mehr Pro­duk­te auf den Markt gewor­fen – zu Las­ten der armen Bevöl­ke­rung und der Natur. Eugen Dre­wer­mann zeigt auf, dass eine nach­hal­ti­ge und damit nicht län­ger wachs­tums­be­stimm­te Wirt­schafts­form die ein­zig rea­lis­ti­sche und trag­fä­hi­ge ist. Leicht ver­ständ­li­ch erläu­tert er wirt­schafts­wis­sen­schaft­li­che Zusam­men­hän­ge und deu­tet die der­zei­ti­ge Welt­la­ge tie­fen­psy­cho­lo­gi­sch fun­diert. Ein unver­zicht­ba­res Werk für alle, die die Pro­ble­ma­tik der aktu­el­len öko­no­mi­schen und damit öko­lo­gi­schen Ent­wick­lun­gen erken­nen und etwas ändern wol­len. »Es gibt im Kapi­ta­lis­mus kei­ne Mess­füh­ler, die auf Mit­leid oder Mensch­lich­keit oder mora­li­sche Ver­ant­wor­tung…

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Jahres-PDF erhältlich

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Termine 06/2016

Leip­zig, 2. Novem­ber 2016, 18:00 Uhr– – –  „Was unter­schei­det Phy­sik und Volks­wirt­schafts­leh­re?”- – –  Vor­trag und Dis­kus­si­on mit Stef­fen Hen­ke an der Uni Leip­zig- – –  Ort: Uni­ver­si­tät Leip­zig, im Hör­saal für Theo­re­ti­sche Phy­sik des Phy­sik-Gebäu­des Lin­né­str. 5, Leip­zig- – –  Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter: http://tinyurl.com/2Nov2016- – –  – – –  Wit­zen­hau­sen, 9. Novem­ber 2016, 19:30 Uhr– – –  „Mas­ter of the Uni­ver­se”- – –  Film­vor­füh­rung und Dis­kus­si­on mit Stef­fen Hen­ke und Rai­ner Voss – – –  Ort: Capi­tol, Mühl­str. 16, 37213 Wit­zen­hau­sen Web­sei­te: http://www.capitolkino.de Tele­fon: (05542) 71 864 – – –  Wup­per­tal, 18. bis 20. Novem­ber 2016– – –  Jah­res­fei­er HUMANE WIRTSCHAFT– – –  Vor­trä­ge, Work­shops und Begeg­nun­gen von Lesern, Auto­ren und Refe­ren­ten unter ande­ren mit: Prof. Felix Fuders, Uwe Lüb­ber­mann, Andre­as Neu­kir­ch, Tho­mas…

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4. Intern. Kon­fe­renz über Sozi­al- und Ergän­zungs­wäh­run­gen – Ver­an­stal­tungs­hin­weis der Redak­ti­on

4. Inter­na­tio­na­le Kon­fe­renz über Sozi­al- und Ergän­zungs­wäh­run­gen, Bar­ce­lo­na, 10. Bis 14. Mai 2017 – – – Die HUMANE WIRTSCHAFT ist 2017 bei die­sem inter­na­tio­na­lem Kon­gress ver­tre­ten – – – Die bis­he­ri­gen Kon­gres­se: 2012 Split, Kroa­ti­en u. a. mit Mar­grit Ken­ne­dy – – – 2013 Den Haag, Nie­der­lan­de – – – 2015 Bahia-Sal­va­dor, Bra­si­li­en – – – 2017 Bar­ce­lo­na, Spa­ni­en – – – Beim 2. Inter­na­tio­na­len Kon­gress 2013 in Den Haag stell­te der kata­lo­ni­sche Lan­des­be­auf­trag­te für Wirt­schaft, Jor­di Griera fest, dass alle zen­tra­lis­ti­schen Welt­leit­wäh­run­gen, infol­ge eines über Jahr­zehn­te gelau­fe­nen Umver­tei­lungs­pro­zes­ses in der Liqui­di­täts­fal­le steck­ten. – – –  Sei­ner Mei­nung nach gäbe es inner­halb des…