Kategorie: Allgemein

EZB senkt Leitzinsen und führt erstmals „Strafzinsen“ ein 0

EZB senkt Leitzinsen und führt erstmals „Strafzinsen“ ein

Gera­de wird gemel­det, dass die EZB es getan hat. Der Leit­zins wur­de auf 0,15% gesenkt. Und für über Nacht gepark­te Gel­der von Geschäfts­ban­ken bei der Zen­tral­bank wird ein Minus­zins von 0,1 % fäl­lig. Das Gan­ze hat nichts mit grund­sätz­li­chen Ein­sich­ten zu tun, son­dern ist eine Ver­zweif­lungs­tat. Mit ihr erhofft man…

Partnerschaftliches Interview 0

Partnerschaftliches Interview

Von unse­rer Face­book-Sei­­te: Ein viel­sa­gen­des Inter­view zu TTIP. Wohl­ge­merkt: Viel­sa­gend! Nicht auf­klä­rend. Grün­de GEGEN das TTIP gibt es vie­le, aber unse­re Medi­en dre­hen es trotz sich immer stär­ker for­mie­ren­der Gegen­wehr aus der Bevöl­ke­rung so, als gäbe es nur die Sicht­wei­se derer, deren Inter­es­se sich aus­schließ­lich auf die eige­ne Berei­che­rung rich­tet.…

Die Teufelei geht weiter! – Kommentar von Wilhelm Schmülling 0

Die Teufelei geht weiter! – Kommentar von Wilhelm Schmülling

Mit wel­cher Arro­ganz zele­brier­ten bis­her
pri­va­te Ban­ken eine Aura der Serio­si­tät
– bis hin zur Innen­ein­rich­tung
(Inte­ri­eur genannt) und bis hin zum Nadel­strei­fen­an­zug
der Ange­stell­ten. All
das soll­te die eige­ne Geschäfts­tüch­tig­keit
unter­strei­chen und die Wert­schät­zung
gegen­über Kun­den, die man groß­zü­gig
am Erfolg des Hau­ses teil­neh­men
las­sen woll­te, Boni­tät vor­aus­ge­setzt.
Eini­ge Pri­vat­ban­ken sor­tier­ten gleich
bei der Geschäfts­an­bah­nung die „Min­der­be­mit­tel­ten“
unter einem sie­ben­stel­li­gen
Ver­mö­gen aus. Denen war offen­sicht­lich
nicht zu hel­fen, den gnä­dig
auf­ge­nom­me­nen Kun­den der Upper­class
schon, auch zum Vor­teil der Bank.
Die­ses anma­ßen­de Ver­hal­ten,
Image-Pfle­ge genannt, setz­te
sich mehr oder weni­ger bei allen
Ban­ken durch – mit Aus­nah­me bei Spar­kas­sen
und Genos­sen­schafts­ban­ken.
Und so ver­brei­te­te sich unter den Kun­den
ein nahe­zu gren­zen­lo­ses Ver­trau­en.
Seit der Finanz­kri­se von 2008 zer­brö­sel­te
die­ses Bild. Das Geld der Anle­ger wan­der­te
in zuneh­men­dem Maße – auch
bedingt durch das schwie­ri­ger wer­den­de
Kre­dit­ge­schäft mit der Real­wirt­schaft
– an den inter­na­tio­na­len Finanz­markt.
Mit der Ver­brie­fung von Hypo­the­ken
wur­den zuerst Haus­be­sit­zer in bit­te­re
Not gestürzt, dann gan­ze Län­der. Das
Geschäfts­ge­ba­ren bewuss­ter Über­vor­tei­lung
von Kre­dit­neh­mern wur­de ruch­bar.
Ein­mal demas­kiert, ver­spra­chen die
Ban­ken Bes­se­rung. Und alle Welt glaub­te
ihnen. Denn eine solch offen­sicht­lich
schäd­li­che Geschäfts­idee kön­ne kei­nen
Bestand haben. Weit gefehlt, es muss ja
nicht die glei­che Masche sein.
Wer am 1. 4. 2014 auf ARTE um 23.20
Uhr die Doku­men­ta­ti­on „Die Geschich­te
der fran­zö­si­schen Ban­ken. Eine Tra­gi­ko­mö­die“
ange­se­hen hat, ist erschüt­tert
über die Rigo­ro­si­tät der Bank­grün­der
und dem Ziel, Pro­fit­ma­xi­mie­rung des
ange­leg­ten Kapi­tals nahe­zu risi­ko­los
zu errei­chen. Die Kapi­tal­kon­zen­tra­ti­on
bei den Ban­ken ermög­lich­te eine Reich­tums­stei­ge­rung
neben dem Groß­grund­be­sitz
nun beim Geld­adel. Es war die
Grün­dung des moder­nen Kapi­ta­lis­mus
bis hin zum Raub­tier­ka­pi­ta­lis­mus. Alles
bei ARTE gut recher­chiert. Wer sucht,
der fin­det. Aller­dings zu nacht­schla­fen­der
Zeit. Wer Print­me­di­en bevor­zugt,
fin­det umfang­rei­che Berich­te in alter­na­ti­ven
Zeit­schrif­ten, wie der HUMANEN
WIRTSCHAFT. Auch die hier vor­lie­gen­de
Aus­ga­be ist dafür ein Beleg.
Jeder Bei­trag wäre eines umfang­rei­chen
Kom­men­tars wür­dig. Wenn ich nun das
„Neue Geschäfts­mo­dell mit US-Immo­bi­li­en“
von Lau­ra Got­tes­die­ner her­aus­grei­fe,
dann des­halb, weil dar­in exem­pla­risch
„schon wie­der“ das kalt­blü­ti­ge
Geschäfts­ge­ba­ren – dies­mal mit Mie­tern
– beschrie­ben wird. Aus den Desas­tern
des Ban­ken-Crash von 2008
haben jeden­falls die Hedge­fonds nichts
gelernt. Schon 2009 titel­te SPIEGEL
ONLINE „Hedge­fonds star­ten wie­der
durch“.
Was aber Lau­ra Got­tes­die­ner auf Sei­te
18 die­ser Aus­ga­be ent­hüllt, ist die Spit­ze
der Teu­fe­lei, näm­lich die Abzo­cke der
„Under­class“, vor­nehm­lich der schwar­zen
Bevöl­ke­rung. Sie wähn­te sich am
Ziel Ihrer Träu­me, eine dau­er­haf­te Blei­be
in einer Miet­woh­nung zu fin­den. Statt­des­sen
zer­ran­nen vie­le Träu­me. Ohne
die Stra­te­gie der Reich­tums­ver­meh­rung
der Ban­ken zu ken­nen, glaub­ten sie sich
dank der vor­ge­leg­ten Ver­trä­ge in Sicher­heit.
Bis sie die Tricks der Ban­ken und
ihrer Haus­ver­wal­tun­gen zu spü­ren beka­men.
Ergo: Statt Haus­be­sit­zer sind
nun Mie­ter das Ziel der Abzo­cker.
Die Teu­fe­lei­en gehen aber nicht nur mit
Häu­sern und Woh­nun­gen wei­ter. Sie
erfas­sen auch die Welt-Han­dels­be­zie­hun­gen.
Nur Weni­ge wis­sen um das geplan­te
Frei­han­dels- und Inves­ti­ti­ons­ab­kom­men
(TTIP) zwi­schen der EU und den
Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Nord­ame­ri­ka.
Kein Wun­der. Denn die Ver­hand­lun­gen
wur­den geheim geführt. Wohl­ge­merkt
sind die Ver­trags­part­ner ins­ge­samt
Demo­kra­ti­en. Wenn­gleich nach dem
öffent­li­chen Druck die Intrans­pa­renz
gelo­ckert wur­de, so blei­ben kon­kre­te
Ver­hand­lungs­tex­te unver­öf­fent­licht.
Was so begrü­ßens­wert als Frei­han­dels­zo­ne
geplant wur­de, ent­puppt sich als
ein Ver­such, eine Schutz­zo­ne vor­nehm­lich
für Kapi­tal­in­ves­to­ren und Kon­zer­ne
ein­zu­rich­ten. In die­sem Heft und schon
in Heft 01/2014 haben unse­re Auto­ren
die infa­men Machen­schaf­ten erläu­tert.
Was schlie­ßen wir dar­aus? Nur in einer
frei­heit­li­chen Ord­nung, nicht aber in einer
aus­schließ­lich auf Kapi­tal­er­trag fixier­ten
Wirt­schafts­ord­nung sind grund­le­gen­de
Refor­men mög­lich.

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Sommertagung der HUMANEN WIRTSCHAFT – Freiburg 2014 – Redaktion

Sams­tag, den 21. Juni 2014 in Frei­burg im Breis­gau
Ver­an­stal­tungs­ort: His­to­ri­sches Kauf­haus Frei­burg – Kamin­saal Müns­ter­platz 24 79098 Frei­burg
Ein­lass: 9:00 Uhr
Pro­gramm von 10:00 bis 18:00 Uhr

Gesprä­che über Geld im Kauf­haus – Kann es einen bes­se­ren Ort dafür geben?
In unmit­tel­ba­rer Nähe zum Frei­bur­ger Müns­ter liegt das schö­ne, his­to­ri­sche Gebäu­de, in dem die Som­mer­ta­gung 2014 statt­fin­det.
In der son­nen­reichs­ten Regi­on Deutsch­lands den längs­ten Tag des Jah­res erle­ben!

Erle­ben Sie die HUMANE WIRTSCHAFT leib­haf­tig:
Som­mer­ta­gung am 21. Juni 2014 in Frei­burg im Breis­gau.
Ein kurz­wei­li­ger Tag unter ande­rem mit Vor­trä­gen von Prof. Dr. Dirk Löhr
und Andre­as Ban­ge­mann bringt die Arbeit und die Men­schen hin­ter der
Zeit­schrift näher.
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Anmel­dun­gen in unse­rer Geschäfts­stel­le bei Frau
Eri­ka Schmied:
Luit­pold­str. 10,
91413 Neu­stadt a.d. Aisch
Tel. (09161) 87 28 672 (vor­mit­tags),
Fax (09161) 87 28 673
E-Mail: service@humane-wirtschaft.de
Die Anmel­dung über ein Anmel­de­for­mu­lar mit allen wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen ist
auch im Inter­net mög­lich: http://goo.gl/njHaFb

Leserbriefe 03/2014 0

Leserbriefe 03/2014

Ihre Mei­nung ist uns wich­tig! Sen­den Sie uns Ihre Fra­gen, Anre­gun­gen oder per­sön­li­chen Mei­nun­gen. Wir bemü­hen uns, so vie­le
Leser­brie­fe unter­zu­brin­gen, wie mög­lich. Wenn wir Leser­brie­fe kür­zen, dann so, dass das Anlie­gen der Schrei­ben­den gewahrt bleibt.
Leser­brie­fe geben nicht die Mei­nung der Redak­ti­on wie­der.

Mit Ter­min­hin­weis zum Kon­gress – Bur­nout und Resi­li­enz – Bewusst­seins­kom­pe­tenz für Wirt­schaft und Gesell­schaft
22. bis 25. Mai 2014, Bad Kis­sin­gen, Regen­ten­bau und Hei­li­gen­feld Kli­ni­ken. sie­he auch www.kongress-heiligenfeld.de

HUMANE WIRTSCHAFT 01/2014 3

Größte Bank Europas gibt nur noch Taschengeld heraus

HSBC, die „Hong­kong & Shang­hai Ban­king Cor­po­ra­ti­on Hol­dings plc), hat ihren Sitz in Lon­don und ist die größ­te Bank Euro­pas. Ihre Bilanz­sum­me belief sich 2012 auf rund 2,7 Bil­lio­nen US-Dol­lar (Euro­päi­sche Bil­lio­nen) und sie beschäf­tig­te 270.000 Mit­ar­bei­ter. Sie gehört laut FSB („Finan­ci­al Sta­bi­li­ty Board“) zu jenen 28 Groß­ban­ken, die als…

Buchvorstellungen 06/2013 0

Buchvorstellungen 06/2013

Drei Bücher zum The­ma Geld wer­den hier vor­ge­stellt:
1.) Chris­ti­an Kreiß: „Pro­fit­wahn“ – War­um sich eine men­schen­ge­rech­te­re Wirt­schaft lohnt – Tec­tum Ver­lag (15. 6. 2013), Klap­pen­bro­schur, 200 Sei­ten, 17,95 €, ISBN 978–3-8288–3159-9
2.) Dirk Löhr: „Prin­zip Ren­ten­öko­no­mie: Wenn Eigen­tum zu Dieb­stahl wird“ – Ver­lag Metro­po­lis (1. 5. 2013), bro­schiert, 196 Sei­ten, 22,00 €, ISBN 978–3-7316–1013-7
3.) Charles Eisen­stein, „Öko­no­mie der Ver­bun­den­heit: Wie das Geld die Welt an den Abgrund führ­te – und sie den­noch jetzt ret­ten kann.“ (Mit einem Vor­wort von Mar­grit Ken­ne­dy) Scor­pio Ver­lag (11. März 2013), gebun­den, 496 S., 19,99 €, ISBN-13: 978–3-943416–03-9
Alle drei Bücher kön­nen auch über unse­ren Online-Shop http://shop.humane-wirtschaft.de bezo­gen wer­den.

Gerechte Medizin hilft besser – Wilfried Deiß 0

Gerechte Medizin hilft besser – Wilfried Deiß

Gesund­heits­we­sen als Modell für die Wirt­schaft der Zukunft?
Über die Bedeu­tung von Ungleich­heit und Nach­hal­tig­keit für das Gesund­heits­we­sen

„Ich sehe vor­aus, dass sich unse­re moder­ne west­eu­ro­päi­sche Ent­wick­lung einem ver­gleich­ba­ren Kon­flikt nähert ‚(Anm.: gemeint ist nichts Gerin­ge­res als der Gali­lei-Kon­flikt).‘ Das poli­ti­sche Sys­tem unse­res Lan­des beruht auf Annah­men, die mit der Lebens­wirk­lich­keit nicht län­ger ver­ein­bar sind; auf der Annah­me näm­lich, dass ein ste­tes expo­nen­ti­el­les Wachs­tum der mate­ri­ell ver­füg­ba­ren Res­sour­cen, des mate­ri­el­len Brut­to­so­zi­al­pro­duk­tes, dau­er­haft mög­lich ist. Sämt­li­che sei­ner wesent­li­chen Grund­la­gen, Struk­tu­ren, Ver­hal­tens­wei­sen und Erwar­tun­gen sind durch die­se Annah­me inhalt­lich geprägt. Sein Geld­sys­tem und die Markt­wer­te der Güter und Dienst­leis­tun­gen beru­hen auf ihr. Es sieht sei­ne Legi­ti­ma­ti­on durch die Zustim­mung sei­ner Bür­ger zur demo­kra­ti­schen Ord­nung und zum Par­tei­en­staat nur unter der Bedin­gung eines ste­ti­gen und ange­mes­se­nen Wirt­schafts­wachs­tums gesi­chert. Ste­ti­ges und expo­nen­ti­el­les Wirt­schafts­wachs­tum und Macht­er­hal­tung im bestehen­den
poli­ti­schen Sys­tem bedin­gen ein­an­der … . Wer die Mög­lich­keit dau­er­haf­ten expo­nen­ti­el­len Wachs­tums leug­net, gefähr­det des­halb das gegen­wär­tig rea­le demo­kra­ti­sche Herr­schafts­sys­tem eben­so wie die Bewei­se Gali­leis das dama­li­ge Herr­schafts­sys­tem der Kir­che gefähr­de­ten.“ – Fest­vor­trag auf der 56. Phy­si­ker­ta­gung 1992 in Ber­lin, Phys. Bl. Juli/Aug 1992 von Prof. Kurt Bie­den­kopf

Buchvorstellungen 05/2013 0

Buchvorstellungen 05/2013

Chris­ti­an Kreiß: „Pro­fit­wahn“ – War­um sich eine men­schen­ge­rech­te­re Wirt­schaft lohnt – Tec­tum Ver­lag (15. 6. 2013), Klap­pen­bro­schur, 200 Sei­ten, 17,95 €, ISBN 978–3-8288–3159-9

Lavalu­na-Film Film­pro­duk­ti­on: „Poly­po­ly – Geld für alle“ –, pro­du­ziert von Dinah und Roland Pfaus, DVD, Spiel­zeit: 83 Minu­ten, 12,– €, die DVD kann in unse­rem Online-Shop bestellt wer­den

Ernst Fried­rich Schu­ma­cher: „Small is beau­ti­ful“ – Die Rück­kehr zum mensch­li­chen Maß. Der Öko-Klas­si­ker neu auf­ge­legt mit einem Vor­wort von Niko Paech, oekom Ver­lag, (Aug. 2013), bro­schiert, 304 Sei­ten, 19,95 €, 978–3-86581–408-1, auch als E-Book erhält­lich

Bestel­lung im Inter­net auf unse­rer Online-Shop­sei­te: http://shop.humane-wirtschaft.de

Jahresfeier 2013 0

Jahresfeier 2013

Unse­re dies­jäh­ri­ge Jah­res­fei­er (31.10. bis 3.11.2013) wird wie­der ein­mal ein Event, für den Sie sich unbe­dingt ein wenig Zeit neh­men soll­ten. Wir haben ein tol­les Pro­gramm in pet­to, das für fast jeden etwas zu bie­ten hat. Für den Work­shop mit Roland Spi­no­la (sie­he Pro­gramm) gibt es nur noch weni­ge Rest­plät­ze,…

Möbius-Brille © Martin Bangemann 0

Fakten für eine andere Sicht auf die Dinge – Andreas Bangemann

Ein Mensch, der bedin­gungs­los gibt, ist sel­ten zu fin­den. So ohne wei­te­res wür­de man einem sol­chen Ver­hal­ten auch nicht trau­en. Es muss doch ein eigen­nüt­zi­ges Motiv geben, wenn jemand sei­ne Arbeits­kraft, sein Wis­sen, sei­ne Erfah­rung oder sogar mate­ri­el­le Zuwen­dun­gen her­gibt, ohne offen­sicht­lich mit einer Gegen­for­de­rung her­aus­zu­rü­cken? Im Kreis der Fami­lie mag das die Nor­ma­li­tät sein, aber doch nicht da drau­ßen, im wirt­schaft­li­chen Umfeld, in dem man nur erfolg­reich vor­an­zu­kom­men scheint, wenn man die Regeln einer Wirt­schaft beherrscht, die in Kon­kur­renz zum Bes­se­ren und Stär­ke­ren zu immer grö­ße­ren Leis­tun­gen antrei­ben?

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Eine Dosis Neuigkeiten

Der „News­let­ter“ der HUMANEN WIRTSCHAFT heißt schlicht „ZEITUNG“

In die­ser Form infor­mie­ren wir in unre­gel­mä­ßi­gen Abstän­den (ein bis zwei mal monat­lich) über Aktu­el­les und Hin­ter­grün­de.

Ein Archiv über bereits erschie­ne­ne Aus­ga­ben ist ange­legt und abon­nie­ren ist aus ganz ein­fach. Email­adres­se genügt.

Kei­ne Sor­ge, wir wol­len der Infor­ma­ti­ons­flut, der wir alle täg­lich zuneh­mend aus­ge­setzt sind, kei­ne wei­te­re Wel­le hin­zu­fü­gen, son­dern eher für einen ruhi­gen Aus­gleich sor­gen und Sie mit kla­rem Pro­fil auf Din­ge auf­merk­sam machen, deren Auf­fin­den ent­we­der nur schwer oder gar nicht mög­lich ist.

Das Dilemma der Wahlkämpfer 1

Das Dilemma der Wahlkämpfer

Ein Kom­men­tar von Her­aus­ge­ber Wil­helm Schmül­ling zum „Fern­seh­du­ell Stein­brück gegen Mer­kel“ vom 1.9.2013 Erin­nern wir uns: Wahl­kämp­fe im All­ge­mei­nen und Fern­seh­du­el­le im Beson­de­ren wer­den zur Mobi­li­sie­rung unschlüs­si­ger Wahl­be­rech­tig­ter und ent­täusch­ter Nicht­wäh­ler ver­an­stal­tet. Haben die­ses Ziel Ange­li­ka Mer­kel und Peer Stein­brück erreicht? Nein! Aus der Schläf­rig­keit des Wahl­kampfs wur­den die Zuschau­er…

Anshu Jain  und der Jainismus – Christoph Rinneberg 0

Anshu Jain und der Jainismus – Christoph Rinneberg

Rede von Chris­toph Rin­ne­berg zur Haupt­ver­samm­lung der Deut­schen Bank in Frank­furt am Main, vom 23. 05. 2013

Bundesgerichtshof: Geld ist kein Geld 0

Bundesgerichtshof: Geld ist kein Geld

Ein inter­es­san­tes Urteil des Bun­des­ge­richts­ho­fes. Zwar ging es dabei im Kern um „Samm­ler­mün­zen“, wobei die zum Teil als gesetz­li­ches Zah­lungs­mit­tel gel­ten, aber im Urteil steckt eine inter­es­san­te Sicht­wei­se: Der Bun­des­ge­richts­hof ent­schei­det die­se Fra­ge dahin­ge­hend, dass allein die staat­li­che Aner­ken­nung einer Mün­ze als offi­zi­el­les Zah­lungs­mit­tel noch nicht dazu führt, dass der…

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Eurobonds – Saurer Apfel

Rund um die »Euro­bonds« ist es auf­fäl­lig ruhig gewor­den. Die Staats­ver­schul­dun­gen in Euro­pa dürf­ten eher nicht klamm­heim­lich zurück­be­zahlt wor­den sein. Die­se Ruhe kurz vor der Bun­des­tags­wahl in Deutsch­land kann nicht ver­wun­dern. Doch kaum jemand zwei­felt dar­an, dass die »Euro­kis­te« spä­tes­tens ab Okto­ber geöff­net wird. Die Wahl­kampf­stra­te­gen trau­en sich auch nicht,…

Australien erhebt Gebühr auf bestimmte Einlagen 0

Australien erhebt Gebühr auf bestimmte Einlagen

Ab Janu­ar 2016 sol­len in Aus­tra­li­en Bank­gut­ha­ben von mehr als 250.000 aus­tra­li­schen Dol­lar mit einer Gebühr in Höhe 0,05% belas­tet wer­den. Kei­ne fal­schen Hoff­nun­gen bit­te, das hat nichts mit Erkennt­nis­sen zu tun, die man im Hin­blick auf die Archi­tek­tur des Geld­sys­tems gewon­nen hat. Man kann es eher als eine Ver­zweif­lungs­tat…

Regionale Vielfalt statt globaler „Drohnen-Ökonomie“ – Andreas Bangemann 0

Regionale Vielfalt statt globaler „Drohnen-Ökonomie“ – Andreas Bangemann

Von 23. bis 26. 5. 2013 wur­de Bri­xen zum Mit­tel­punkt der euro­päi­schen Nach­hal­tig­keits­be­we­gung. Die mit „think more about“ beti­tel­te Ver­an­stal­tungs­rei­he hat den Anspruch, sich um aktu­el­le „Kern­fra­gen“ zu küm­mern. Das deu­tet schon das sym­pa­thi­sche Logo des Kon­gres­ses an. Eine Kugel, aus der ein Seg­ment her­aus­ge­schnit­ten ist und Schich­ten, sowie ein unver­sehr­ter gel­ber Kern zu sehen ist.

Die von rund 400 Gäs­ten besuch­te, abwechs­lungs­rei­che Ver­an­stal­tung eröff­ne­te Gün­ther Rei­fer vom Ter­ra-Insti­tut in Bri­xen. Das Mot­to lau­te­te „Die Kunst der Frei­heit“. Gün­ther Rei­fer beton­te, dass der die­ses Jahr zum drit­ten Mal statt­fin­den­de Kon­gress mehr bewir­ke, als rei­ne Wis­sens­ver­mitt­lung. Immer sei­en die­se Tage Aus­gangs­punkt von viel­fäl­ti­gen Akti­vi­tä­ten und ganz kon­kre­ten Pro­jek­ten gewe­sen. So ent­ste­he als Ergeb­nis ver­gan­ge­ner Kon­gres­se im
Süd­ti­ro­ler Vinsch­gau ein Gemein­wohlÖko­no­mie-Pro­jekt in Zusam­men­ar­beit mit meh­re­ren Gemein­den. Das Ter­ra-Insti­tut und die Freie Uni­ver­si­tät Bozen beglei­ten die­ses Pro­jekt wis­sen­schaft­lich. Unter Lei­tung von Frau Prof. Dr. Susan­ne Elsen ist unter ande­rem auch geplant, bei dem Pro­jekt mit einer regio­na­len Wäh­rung zu arbei­ten.

„Wäre das Wirt­schafts­wachs­tum ein Mensch…

…säße die­ser wegen schwe­rer sozia­ler und öko­lo­gi­scher Ver­bre­chen im Gefäng­nis.“ Hele­na Nor­berg-Hodge, weit­ge­reis­te Auto­rin und Fil­me­ma­che­rin, sorg­te mit ihrer Key­note für einen emo­tio­na­len Auf­takt der „Tage der Nach­hal­tig­keit“. Die Trä­ge­rin des Alter­na­ti­ven Nobel­prei­ses berich­te­te, wie welt­weit immer mehr Men­schen das Wirt­schafts­sys­tem als gegen das Leben gerich­tet wahr­neh­men. Viel­falt, als eine Grund­la­ge allen mensch­li­chen und natür­li­chen Lebens wer­de aus Effi­zi­enz­grün­den zer­stört. Es kom­me zu einer Anpas­sung an ein mono­kul­tu­rel­les Modell, bei dem nur noch Kapi­tal­in­ter­es­sen im Vor­der­grund ste­hen. Glo­ba­le Dere­gu­lie­rung und gleich­zei­tig eine immer stär­ke­re regio­na­le Regu­lie­rungs­wut zer­stö­re loka­le Gemein­schaf­ten und ver­ein­sa­me den ein­zel­nen Men­schen.

Eine – wie sie es nennt – „Droh­nen-Öko­no­mie“ zer­stö­re…

Helmut Creutz 2013
Foto: Privat
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Helmut Creutz – Die andere Sicht auf die Dinge

„Was ist das über­haupt für eine Wis­sen­schaft, in der man – abge­se­hen von weni­gen Aus­nah­men – die ent­schei­den­den Ursa­chen unse­rer wesent­li­chen Mise­ren und Zwän­ge nicht wahr­nimmt und uns damit ohne gang­ba­re Aus­we­ge in die Zukunft ent­lässt?“ Offen­bar muss man außer­halb des Wis­sen­schafts­be­trie­bes der Schul­öko­no­mie ste­hen, um sei­nen Blick für Zusam­men­hän­ge…

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Raus aus dem Teufelskreis!

Schul­den wer­den mit zusätz­li­chen Schul­den bekämpft. Anti­­bio­­­ti­­ka-Resis­­ten­­zen mit neu­en Super-Anti­­bio­­­ti­­kas. Pes­ti­zid­re­sis­tent gewor­de­ne Schäd­lin­ge mit noch wirk­sa­me­ren Pes­ti­zi­den. Krank­hei­ten ver­ur­sa­chen­de Medi­ka­men­te mit bis­her nicht da gewe­se­nen und wir­kungs­vol­le­ren Medi­ka­men­ten gegen die Sym­pto­me der neu auf­tau­chen­den Krank­hei­ten. Die­ser Teu­fels­kreis sorgt zuneh­mend für jenes zählba­re Wirt­schafts­wachs­tum, das Poli­ti­ker nahe­zu aller Par­tei­en nach wie…

Helmut Creutz 2013
Foto: Privat
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Sommertagung in Wuppertal 13. und 14. Juli 2013

Welch schö­ner Anlass: Hel­mut Creutz fei­ert am 8. Juli sei­nen 90. Geburts­tag. Kurz dar­auf, am 13. und 14. 7. wer­den er und vie­le ande­re auf unse­rer dies­jäh­ri­gen Som­mer­ta­gung anwe­send sein. Das Pro­gramm fin­den Sie hier als PDF-Datei. Anmel­dun­gen sind mit die­sem For­mu­lar mög­lich. (Auf die blaue Schrift kli­cken)

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Sommertagung in Nürnberg 8.6.2013

Die dies­jäh­ri­ge Som­mer­ta­gung in Nürn­berg bie­tet allen Inter­es­sier­ten wie­der infor­ma­ti­ve Vor­trä­ge und Raum und Zeit für span­nen­de Dis­kus­sio­nen. Am 8.6.2013 ab 10 Uhr wird es fol­gen­de Vor­trä­ge geben: Dr. Chris­toph Körner„Glaube, Geld, Zins, Jesu, Tem­pel­rei­ni­gung“ Stef­fen Hen­ke „Bricht unser Finanz­sys­tem zusam­men?“ Prof. Dr. Dr. Wolf­gang Ber­ger „Es geht auch ohne…

02/2013 eBook 0

HUMANE WIRTSCHAFT 03/2013 eBook

Die HUMANE WIRTSCHAFT 03/2013 nun auch wie­der als E-Book. Ein paar Pro­ble­me mit der Tech­nik führ­ten zur Ver­spä­tung unse­rer aktu­el­len Aus­ga­be als eBook. Die .mobi-Ver­­­si­on, die bei­spiels­wei­se mit dem Ama­zon-Kin­d­­le-E-Book-Reader gele­sen wer­den kann, steht aber nun in unse­rem Shop für 4,- € zum Down­load bereit. Hier geht’s zur Bestel­lung

„Kunst der Freiheit“ als Motto auf den Tagen der Nachhaltigkeit in Brixen 0

„Kunst der Freiheit“ als Motto auf den Tagen der Nachhaltigkeit in Brixen

Von 23. bis 26. Mai 2013 fin­den in Bri­xen die Tage der Nach­hal­tig­keit statt. Die HUMANE WIRTSCHAFT ist mit einem Info­stand ver­tre­ten. Frei für neue Wege und neu­es Den­ken „Die Kunst der Frei­heit“: um die­ses The­ma dre­hen sich die Tage der Nach­hal­tig­keit „think more about“, die vom 23. bis 26.…

Die Chance auf Vollbeschäftigung 0

Die Chance auf Vollbeschäftigung

in Deutsch­land wäh­nen sich schon vie­le kon­ser­va­ti­ve Wirt­schafts­po­li­ti­ker auf dem Wege zur Voll­be­schäf­ti­gung. Davon sind wir aber noch weit ent­fernt, wenn man die Arbeits­lo­sig­keits­sta­tis­ti­ken seit 1950 betrach­tet, die Sie auf der FAZ-Inter­­ne­t­­sei­­te gra­fisch dar­ge­stellt fin­den. DIE WELT wur­de durch die aktu­el­le Dis­kus­si­on um Lohn­un­ter­gren­zen zu einem dra­ma­ti­schen Warn­ruf „Wir wer­fen…

Leitzinssenkung – aber steigende Realzinsen 0

Leitzinssenkung – aber steigende Realzinsen

Die EZB senk­te am 02. Mai 2013 den Leit­zins, um die Kon­junk­tur im Euro-Raum zu sta­bi­li­sie­ren. Aber sie behaup­te­te in der Pres­se­kon­fe­renz, die Infla­ti­ons­er­war­tun­gen sei­en immer noch sta­bil. Das ist ein­deu­tig falsch. Die aktu­el­len Infla­ti­ons­ra­ten u n d die Erwar­tun­gen sind in den letz­ten Mona­ten deut­lich gesun­ken. Die aktu­el­len Infla­ti­ons­ra­ten…

Bayerische Blütenpracht – Ute Scheub 0

Bayerische Blütenpracht – Ute Scheub

Der baye­ri­sche Chiem­gau­er ist Deutsch­lands erfolg­reichs­tes Regio­geld. Vom Trach­ten­ver­ein über den Frau­en­not­ruf bis zu Geschäfts­leu­ten und Mikro­kre­dit­neh­mern – alle pro­fi­tie­ren von ihm.
„Gestat­ten, mein Name ist Chiem­gau­er. Ich bin mehr Schein als Sein, was im Übri­gen nicht nur für mich, son­dern für alle Geld­schei­ne der Welt gilt. Sie wun­dern sich viel­leicht, was für ein schi­ckes, grü­nes Kleid ich tra­ge. Das tue ich aber nur, wenn ich ein Ein-Chiem­gau­er- Schein bin. Als Zwei-Chiem­gau­er-
Schein bevor­zu­ge ich ein oran­ge­far­be­nes Out­fit, als Fün­fer ein gel­bes, als Zeh­ner bin ich rot, als Zwan­zi­ger blau und als Fünf­zi­ger lila. Eine ein­zi­ge Blü­ten­pracht, nicht wahr? …“

Wachstum im Euro-Raum durch Geldpoltik 0

Wachstum im Euro-Raum durch Geldpoltik

EU-Streit über Spar­kurs: Wie Bar­ro­so sich kurz eine eige­ne Mei­nung erlaub­te http://tinyurl.com/cv73g37 Dazu 2 EB-Leser­­kom­­men­­ta­­re vom 24.02.2013 gegen 02:00 Uhr: Wachs­tum ist ohne Staats­aus­ga­ben mög­lich Bar­ro­so hat rich­tig fest­ge­stellt, dass die Rezes­si­on im Euro-Raum uner­träg­lich für die Bür­ger ist. Auch Deutsch­land beginnt dar­un­ter zu lei­den und auch bei uns ist…

Wachstum im Euro-Raum durch Geldpoltik 0

Wachstum im Euro-Raum durch Geldpoltik

EU-Streit über Spar­kurs: Wie Bar­ro­so sich kurz eine eige­ne Mei­nung erlaub­te Kom­men­tar: Wachs­tum ist ohne Staats­aus­ga­ben mög­lich Bar­ro­so hat rich­tig fest­ge­stellt, dass die Rezes­si­on im Euro-Raum uner­träg­lich für die Bür­ger ist. Auch Deutsch­land beginnt dar­un­ter zu lei­den und auch bei uns ist die Abwahl der Bun­des­re­gie­rung des­we­gen nicht mehr undenk­bar,…