Kategorie: Allgemein

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„Bankrun 2010“ Kollektives Geldabheben als zu hinterfragende Demonstration der Macht des Volkes

Von Andre­as Ban­ge­mann Ein Vor­ha­ben fran­zö­si­scher Akti­vis­ten erregt mitt­ler­wei­le auch in Deutsch­land Auf­se­hen. Am 7. Dezem­ber sol­len nach dem Wil­len der Initia­to­ren Mil­lio­nen Men­schen auf die Ban­ken stür­men und ihr Geld abhe­ben. Zu der revo­lu­tio­nä­ren Stim­mung anläss­lich der fran­zö­si­schen Demons­tra­tio­nen gegen das neue Ren­ten­ge­setz passt das Erwa­chen der bür­ger­li­chen deut­schen Streit­kul­tur im Zusam­men­hang mit dem Stutt­gart-21-Pro­jekt. Die Gunst der Stun­de soll für einen Schlag gegen die Ban­ken genutzt wer­den. Vie­le Men­schen sind ver­är­gert. Über geplan­te Pro­jek­te, aber auch über die Hybris poli­ti­scher Ent­schei­der, die doch eigent­lich das Volk ver­tre­ten soll­ten. Emo­tio­nen wer­den dabei auch dadurch hoch­ge­kocht, dass die Staats­macht mit…

Iren sind menschlich 0

Iren sind menschlich

Nach unzäh­li­gen Ban­ken, dem Staat Grie­chen­land ist es nun Irland, das in die Zah­lungs­un­fä­hig­keit schlid­dert. Ein­mal mehr kann ein Schuld­ner sei­nen Ver­pflich­tun­gen nicht mehr nach­kom­men und wird durch Steu­er­zah­ler ersetzt. Schlap­pe 200 € von jedem Bür­ger der Euro­päi­schen Uni­on – vom Neu­ge­bo­re­nen bis zum Greis – flie­ßen… ja wohin flie­ßen sie denn eigent­lich?  Dahin, wo die Mil­li­ar­den auch bei allen ande­ren Ret­tungs­schir­men und -pake­ten geflos­sen sind: Zunächst zu den Ban­ken und von dort zu den Geld­an­le­gern, die sich gemäß die­sem Ver­tei­lungs­mus­ter die „Beu­te“ tei­len:   Die Geld­ver­mö­gen der reichs­ten 20 % der Bevöl­ke­rung wer­den mit den Steu­er­mil­li­ar­den geret­tet! Unter die­sen…

Baustellen-Report 2

Baustellen-Report

Schon bald wird alles in einem neu­en Licht erschei­nen. Inhal­te wer­den gera­de flei­ßig ein­ge­pflegt, Bil­der pro­du­ziert, Ver­lin­kun­gen zu ande­ren Web­sites und deren Inhal­te über­prüft und schon sehr bald kann jeder die neue Funk­tio­na­li­tät in vol­lem Umfang erfah­ren und genie­ßen. Außer einem Web­mas­ter wur­de zur Umset­zung  die­ser Inhal­te kein wei­te­res Lebe­we­sen wis­sent­lich gequält. Irr­tümm­ler und Schrieb­fle­her inner­halb der ein­zel­nen Sei­ten und Bei­trä­ge sind rein zufäl­lig und manch­mal den­noch gewollt. Dan­ke für Ihre Geduld und die Unter­stüt­zung, Ihr Mar­tin Ban­ge­mann (sei­nes­zei­chens  Gequäl­ter:)

Wirtschaft und Allmende: Ein schwieriger Dialog 0

Wirtschaft und Allmende: Ein schwieriger Dialog

„Man kann Gemein­gü­ter erhal­ten mit Markt­wirt­schaft, nur nicht mit einer kapi­ta­lis­ti­schen.“ (Scher­horn) Auch die unter­neh­me­ri­sche Freu­de wird betont: „Ich lie­be Wett­be­werb, aber für das Wohl­be­fin­den ist auch wich­tig, dass Wett­be­werb in einem Umfeld statt­fin­det, das uns nicht unse­re Lebens­grund­la­ge ent­zieht.“ (Gal­lehr) Die Dis­kre­panz, die sich zwi­schen der betriebs­wirt­schaft­li­chen Ratio­na­li­tät eines ein­zel­nen Unter­neh­mens und der volks­wirt­schaft­li­chen Ratio­na­li­tät einer Gemein­schaft bzw. der Mensch­heit auf­tut, kann viel­leicht auch durch eine umfas­sen­de Aner­ken­nung unter­schied­li­cher Antriebs­kräf­te über­brückt wer­den: „Wenn wir erst­mal eine Mög­lich­keit geschaf­fen haben (…) , dass wir eine ‘bedarfs­ori­en­tier­te’ Wirt­schaft hin­be­kom­men, wenn wir einen gemein­sa­men Kon­sens geschaf­fen haben, wie sowas funk­tio­nie­ren kann, dann…

Fiasko in Griechenland – Staatsanleihen kollabieren 0

Fiasko in Griechenland – Staatsanleihen kollabieren

„Ich wer­de mich nie den Eseln zuge­sel­len, die hin­ter­her das Feld bespot­ten, auf dem sie Fias­ko gemacht haben.“  Theo­dor Fon­ta­ne    Was als poli­ti­scher Erfolg gefei­ert wur­de, gerät schnel­ler zur Far­ce als die ärgs­ten Kri­ti­ker es sich vor­stel­len konn­ten. Grie­chi­sche Staats­an­lei­hen kol­la­bie­ren am Kapi­tal­markt nach­dem bekannt wur­de, dass die tat­säch­li­chen Schul­den Grie­chen­lands und damit das Haus­halts­de­fi­zit noch höher sind, als bis­her ange­nom­men. Die pri­va­ten Anle­ger flie­hen in Mas­sen aus den grie­chi­schen Staats­an­lei­hen, was zu unbe­zahl­ba­ren Zins­be­las­tun­gen für Grie­chen­land führt. Nach­dem die glei­chen Anle­ger die erst kürz­lich neu auf­ge­leg­ten Staats­an­lei­hen mehr­fach über­zeich­net haben, nun­mehr aus den Anlei­hen flie­hen, scheint sich die…

Ein Hühnchen für den Doktor 0

Ein Hühnchen für den Doktor

Pay medi­cal bills with a chi­cken, says Repu­bli­can can­di­da­te Sue Low­den, the Repu­bli­can front-run­ner to win a Sena­te seat in Neva­da, says chi­ckens make gre­at health insuran­ce (78) Topsy–> Tweet this (27) Com­ments (25) Sue Low­den and chi­cken soup for the soul … and the body. Meet Repu­bli­can poli­ti­ci­an Sue Low­den, a wealt­hy casi­no owner. Accord­ing to recent opi­ni­on polls, she’s likely to be the next US Sena­tor from the sta­te of Neva­da, thanks to a dou­ble-digit lead over the Demo­cra­tic incum­bent Har­ry Reid. At least, she was the main con­t­en­der for Reid’s seat – until she star­ted pro­po­un­ding her…

Geldnote: Warum die Mafia auf den 500-Euro-Schein abfährt 0

Geldnote: Warum die Mafia auf den 500-Euro-Schein abfährt

Im Gegen­satz zu vie­len ande­ren euro­päi­schen Staa­ten spielt der Bar­geld­um­lauf in Ita­li­en mit 91 Pro­zent wei­ter­hin die domi­nie­ren­de Rol­le. Bar­geld­zah­lun­gen sind aller­dings im Gegen­satz zu Kre­dit­kar­ten oder Scheck­kar­ten­zah­lun­gen anonym. Der Pro­zent­satz der Bar­geld­zah­lun­gen beträgt 59 Pro­zent in Frank­reich und 78 Pro­zent in Deutsch­land, wie aus der Stu­die der Ban­ca d’Italia her­vor geht. Die Ver­wen­dung des 500-Euro-Scheins für Geld­wä­sche und Steu­er­hin­ter­zie­hung sei ein star­kes Argu­ment für des­sen Abschaf­fung, oder die Redu­zie­rung sei­nes Umlaufs, sag­te der Wirt­schafts­pro­fes­sor Nico­la Bor­ri in Rom. Der gro­ße Euro­schein erleich­te­re den Geld­trans­fer über Gren­zen, etwa zwi­schen Ita­li­en und der Schweiz, sag­te er. Die Kon­zen­tra­ti­on von 500-Euro-Noten ist…

Hier werden Sie geholfen! – Meinung – Tagesspiegel – Nachhaltig Armut bekämpfen? 0

Hier werden Sie geholfen! – Meinung – Tagesspiegel – Nachhaltig Armut bekämpfen?

Aller­dings muss man sich inzwi­schen fra­gen, wer auf wen ange­wie­sen ist: Die Armen auf die Armen­hil­fe oder die Armen­hil­fe auf die Armen. Im Zusam­men­hang mit dem Skan­dal um den Chef der Ber­li­ner Tre­ber­hil­fe wird immer wie­der dar­auf hin­ge­wie­sen, was für eine wich­ti­ge Arbeit die Tre­ber­hel­fer leis­ten und wie schreck­lich es wäre, wenn die 280 Mit­ar­bei­ter des Ver­eins ihre Jobs ver­lie­ren wür­den, nur weil der Chef der Fir­ma es ein wenig zu toll getrie­ben und übers Jahr gerech­net mehr als die Bun­des­kanz­le­rin ver­dient hat. Der pri­mä­re Zweck der Tre­ber­hil­fe ist es also nicht, die Tre­ber von der Stra­ße zu holen, sie…

Grüne gegen Wachstum  und für eine Auseinandersetzung mit dem Geldsystem 0

Grüne gegen Wachstum und für eine Auseinandersetzung mit dem Geldsystem

Fak­tisch stel­len die Ver­fas­ser, die Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den Rena­te Kün­ast und Jür­gen Trit­tin, mit ihren zehn The­sen unser gesam­tes Wirt­schafts­sys­tem auf den Prüf­stand. So wer­fen sie die Fra­ge auf, inwie­weit die Staats­ver­schul­dung und das gesam­te Sys­tem von Geld und Zin­sen zu einem „Wachs­tums­zwang“ füh­ren, der sich fatal auf die Über­le­bens­chan­cen der Mensch­heit aus­wirkt. „Wir hal­ten den Abbau des Wachs­tums­zwangs auch aus öko­lo­gi­schen Grün­den für erfor­der­lich“, heißt es in dem Papier. via spiegel.de Die­ses State­ment der Grü­nen kann getrost als Sen­sa­ti­on bezeich­net wer­den. Wel­che Par­tei traut sich das Wachs­tum in Fra­ge zu stel­len und rich­tet den Fokus auf das Geld­sys­tem? Bra­vo! Lasst den…

Monatliches Treffen HUMANE WIRTSCHAFT Essen 0

Monatliches Treffen HUMANE WIRTSCHAFT Essen

Jeden zwei­ten Diens­tag im Monat tref­fen sich in der Katha­ri­nen­str. 14 in Essen inter­es­sier­te Leser der Zeit­schrift HUMANE WIRTSCHAFT zu einem Gedan­ken­aus­tausch über aktu­el­le wirt­schafts­po­li­ti­sche Fra­gen. The­ma heu­te, am 13.4.2010 „Ban­ken­ab­ga­be – Vor­sor­ge für die nächs­te Kri­se“ Wil­helm Schmül­ling hält ein ein­lei­ten­des Impuls­re­fe­rat Posted via web from HUMANE-WIRTSCHAFT

Zum Glück gibt es Schuldige 0

Zum Glück gibt es Schuldige

Lie­be Freun­de, am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de fand unter gro­ßer Betei­li­gung (800 Men­schen) das „Ban­ken­tri­bu­nal“ der Orga­ni­sa­ti­on „attac“ in Ber­lin statt. Die Jury die­ses Tri­bu­nals kam natür­lich auch zu einem „Urteil“: “Die Jury kommt zu der Über­zeu­gung, dass die Finanz­kri­se nicht wie eine Natur­ge­walt über die deut­sche Wirt­schaft her­ein­ge­bro­chen ist. Es gibt kla­re Ver­ant­wort­li­che. Dazu gehört die Poli­tik, hier ver­tre­ten durch Bun­des­kanz­ler Ger­hard Schrö­der und Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel. Durch ihre Arbeits­markt-, Sozi­al- und Finanz­po­li­tik haben sie dazu bei­ge­tra­gen, dass sich die Finanz­märk­te von der Real­wirt­schaft ablö­sen konn­ten und hoch ris­kan­te Spe­ku­la­ti­ons­ge­schäf­te mög­lich wur­den. Sie haben wie­der­holt die öffent­li­chen Inter­es­sen an pri­va­te aus­ge­lie­fert.…

Mythos freier Markt:  Mensch vs. Maschine « Blick Log 0

Mythos freier Markt: Mensch vs. Maschine « Blick Log

via blicklog.com „Fak­tisch ist es so, dass der Mensch immer weni­ger in Erschei­nung tritt“, sagt Dr. Eisen­ho­fer in die­sem Video. Tref­fen­der kann man das für das The­ma Geld kaum sagen, wenn­gleich Dr. Eisen­ho­fer etwas ganz spe­zi­fi­sches meint. Der Mensch hat sich den Mythos eines frei­en Mark­tes geschaf­fen und tritt jetzt dadurch nicht mehr in Erschei­nung, dass er sich ganz in die­sem Markt ver­lo­ren hat. Wir haben den Mythos zur Rea­li­tät erklärt und uns dadurch der Mög­lich­keit beraubt, die Regeln des Gel­des neu zu bestim­men. Posted via web from HUMANE-WIRTSCHAFT

Fast bargeldlos, aber glücklich 0

Fast bargeldlos, aber glücklich

„Wir sind zufrie­de­ne Men­schen und glück­lich mit dem, was wir haben. Was wir brau­chen wächst um uns her­um. Es gibt kei­nen Hun­ger. Jeder ist freund­lich. Wir ver­lan­gen nicht viel und wol­len nicht stän­dig neue Din­ge besit­zen. Unser Leben dreht sich um Fami­lie, Gemein­schaft und unse­re Tra­di­tio­nen. Wir respek­tie­ren ein­an­der und küm­mern uns um unse­re Älte­ren. Das ver­ste­hen wir unter „glück­lich sein.“ Was ist der Schlüs­sel zum Glück? „Sich nicht über Geld Sor­gen machen zu müs­sen“, sagt man in Vanua­tu. In Deutsch­land wür­den wohl vie­le die­sel­be Ant­wort geben. Gemeint ist: Mög­lichst viel Geld zu haben. In Vanua­tu aber bedeu­tet finan­zi­ell unab­hän­gig…

Vom warmen Griechenland in das regnerische Irland 0

Vom warmen Griechenland in das regnerische Irland

Irish banks requi­re an esti­ma­ted €22 bil­li­on to cover los­ses from sou­red pro­per­ty loans and this total may rise by a fur­t­her €10 bil­li­on depen­ding on the extent of impai­red loans at Anglo Irish Bank, the Dáil was told today. The true sca­le of the “black hole” left in the sec­tor by toxic pro­per­ty debt was laid bare today as Nama con­fir­med the initi­al tran­che of bad loans would be acqui­red at a dis­count of 47 per cent, sub­stan­ti­al­ly more than the Government’s initi­al esti­ma­te of 30 per cent. via irishtimes.com In Irland springt der Steu­er­zah­ler „mal eben“ mit 32…

„Die Organisierung des sozialen Krieges“ 0

„Die Organisierung des sozialen Krieges“

Ad c) Wenn mensch­li­che Para­si­ten als Per­so­nen betrach­tet wer­den, die von den Früch­ten ande­rer schma­rot­zen, dann ist unklar, wer eigent­lich von die­ser Cha­rak­te­ri­sie­rung betrof­fen ist. Zwar sind im mas­sen­me­di­al gepräg­ten Bild der öffent­li­chen Mei­nung es zumeist die­je­ni­gen, die ein Ein­kom­men bezie­hen, ohne hier­für arbei­ten zu müs­sen, näm­lich die ‚unech­ten’ Arbeits­lo­sen: die „Arbeits­un­wil­li­gen“, „Drü­cke­ber­ger“, „Fau­len­zer“, „Müßig­gän­ger“, die „Sozi­al­schma­rot­zer“ eben. Für Saint-Simon, den Früh­so­zia­lis­ten, und vie­le ande­re in sei­ner Nachfolge[13] war indes klar, dass die­ses Bild eine „ver­kehr­te Welt“ dar­stel­le, weil die­je­ni­gen, die damit betraut sind, die öffent­li­chen Ange­le­gen­hei­ten zu ver­wal­ten, die eigent­li­chen, wirk­li­chen Para­si­ten sei­en. Denn sie beraub­ten die am „wenigs­ten…

Interview Sozialrichter Borchert: Rettung von „Kapitalverbrechern“ 0

Interview Sozialrichter Borchert: Rettung von „Kapitalverbrechern“

ka-news: Ist das Ihre Mei­nung: kommt es wirk­lich so hef­tig? Bor­chert: Ja, und erst recht wenn man bedenkt, dass die so genann­te Finanz­kri­se, die ja auch eine tief­grei­fen­de Sys­tem­kri­se dar­stellt, nicht etwa schon vor­über ist, son­dern gera­de erst am Anfang steht, was die Ver­tei­lung der Las­ten angeht, die zur Ret­tung der „Kapi­tal­ver­bre­cher“ über­nom­men wer­den muss­ten. Staats­schul­den, das muss immer wie­der betont wer­den, beinhal­ten eine Steu­er­sen­kung für die wohl­ha­ben­de­ren Bür­ger. Statt ihnen die erfor­der­li­che Betei­li­gung an den Las­ten durch Steu­ern abzu­ver­lan­gen, nimmt der Staat bei ihnen Dar­le­hen auf, für die mit Zins und Zin­ses­zins nach Lage der Din­ge vor allem die…

Maintaler Geldkongress – Ein Geldsystem für nachhaltigen Frieden und gerechten Wohlstand 0

Maintaler Geldkongress – Ein Geldsystem für nachhaltigen Frieden und gerechten Wohlstand

Main­ta­ler Geld­kon­gress am 23. April 2010 Erfah­ren Sie beim unab­hän­gi­gen Main­ta­ler Geld­kon­gress die weit­ge­hend unbe­kann­ten Hin­ter­grün­de der Finanz­kri­se und was Sie selbst tun kön­nen. Ronald Hud­son – Fotolia.com Wuss­ten Sie, dass es Wäh­run­gen gege­ben hat, die Jahr­hun­der­te sta­bil funk­tio­niert haben? es eine Bank gibt, die seit Jahr­zehn­ten zins­frei­es Geld ver­leiht? unab­hän­gi­ge Geld­sys­te­me in Deutsch­land erfolg­reich exis­tie­ren via geldkongress.org Wer es satt hat, die immer glei­chen Gesich­ter bei den immer glei­chen Talk­show-Mode­ra­to­ren sit­zen zu sehen, hat in Main­tal-Bischofs­heim die gute Gele­gen­heit für eine Abwechs­lung. Von wegen es gäbe kei­ne Alter­na­ti­ven! Von den­je­ni­gen, die vor wie nach der Kri­se pro­fi­tiert haben, kön­nen…

Wir sollten uns schleunigst einmischen 0

Wir sollten uns schleunigst einmischen

„Schau­spiel der Ohn­macht / Die Haupt­ver­ur­sa­cher der Kri­se sind gleich­zei­tig deren Gewin­ner. Den Kampf um eine Neu­ord­nung der Finanz­bran­che haben Ange­la Mer­kel und ihre Kol­le­gen gar nicht erst ange­tre­ten“ von Harald Schu­mann vom 7. März Der her­vor­ra­gen­de Bei­trag zu den Ver­ur­sa­chern und ver­meint­li­chen Mana­gern der Finanz- und Wirt­schafts­kri­se trifft in allen Punk­ten den Nagel auf den Kopf. Es ist tat­säch­lich so, dass alle Anzei­chen dar­auf hin­deu­ten, dass wir als­bald erneut in eine Finanz- und Wirt­schafts­kri­se hin­ein­ma­nö­vriert wer­den. Denn fast alle der hoch­gra­dig kri­mi­nel­len Ban­ker, Ana­lys­ten, Spe­ku­lan­ten und Rating-Betrei­ber sind bereits wie­der am Werk wie bis­her. Die Poli­ti­ker haben auch nur…

Serie: Wie wir reich wurden (27): Am Ende zahlt die Notenbank 0

Serie: Wie wir reich wurden (27): Am Ende zahlt die Notenbank

Bemer­kens­wert erscheint, dass die heu­te aus­ge­tausch­ten Argu­men­te für und wider opti­ma­le Geld­ord­nun­gen im Kern nicht wei­ter sind als die Debat­ten im Eng­land des 19. Jahr­hun­derts. via faz.net Das wie­der­um könn­te ja damit zusam­men hän­gen, dass wir seit die­ser Zeit bis heu­te mei­nen, nicht mehr über grund­le­gen­de Alter­na­ti­ven nach­den­ken zu müs­sen. Wenn wir in einem Sys­tem ver­har­ren, das immer wie­der – mit mathe­ma­ti­scher Genau­ig­keit – Geld­ver­mö­gen und Schul­den erzeugt, wobei ers­te­re im Lau­fe der Zeit immer unglei­cher ver­teilt wer­den, dann blei­ben am Ende nur zwei Lösun­gen: Das Sys­tem bricht zusam­men, weil die Schul­den unbe­zahl­bar gewor­den sind oder die Schul­den und Ver­mö­gen…

Der Markt von Ersatz-Zahlungsmitteln scheint unbegrenzt 0

Der Markt von Ersatz-Zahlungsmitteln scheint unbegrenzt

via kopfkribbeln.de Paypal ist ja schon eine Wei­le am Markt und durch­aus nicht unum­strit­ten wegen sei­ner teil­wei­se undurch­sich­ti­gen und unor­tho­do­xen Geschäfts­prak­ti­ken. Den­noch dürf­te das Toch­ter­un­ter­neh­men von Ebay zu den erfolg­reichs­ten Micro­payment-Sys­te­men welt­weit gehö­ren. Das neue App für das Ipho­ne ist aber ein wei­te­rer Beweis, dass der Markt der Mög­lich­kei­ten hin­sicht­lich Zah­lungs­me­tho­den noch lan­ge nicht aus­ge­reizt ist. Span­nend an die­sen Neu­ent­wick­lun­gen ist die Tat­sa­che, dass die Gestalt­bar­keit von Geld­sys­te­men bewusst wird. Posted via web from HUMANE-WIRTSCHAFT

Öko-Staat in Polynesien: Schwundgeld und Tahiti-Virus – taz.de 0

Öko-Staat in Polynesien: Schwundgeld und Tahiti-Virus – taz.de

Schwund­geld und Tahi­ti-Virus Auf der poly­ne­si­schen Insel Moo­rea soll ein hun­dert­pro­zen­tig öko­lo­gi­scher und bio­lo­gisch kom­plett abbau­ba­rer Modell­staat ent­ste­hen. Ein Gespräch mit den Initia­to­ren Roti Make und Eric Bihl. via taz.de Ein ambi­tio­nier­tes Pro­jekt geht sei­nen Weg und reißt mehr und mehr Men­schen in sei­nen Bann. Wer ein­mal Eric Bihl über „sein“ Tahi­ti-Pro­jekt reden hör­te, will unbe­dingt dabei sein. Posted via web from HUMANE-WIRTSCHAFT

Silvio-Gesell-Tagungsstätte – Der 11. März 0

Silvio-Gesell-Tagungsstätte – Der 11. März

“Das heu­ti­ge Geld ist der ein­zi­ge Gegen­stand in der Welt, der von allen Men­schen ohne Aus­nah­me benö­tigt wird, dabei aber nicht wie alles ande­re ver­dirbt, son­dern ewig gleich und unver­än­der­lich bleibt. Das Geld kann dem ver­kehr ent­zo­gen und dem­sel­ben wie­der zuge­führt wer­den, wie es dem Besit­zer des­sel­ben passt, ohne befürch­ten zu müs­sen, dass es fau­le oder ver­der­be. Kein Gegen­stand eig­net sich somit so vor­züg­lich zur Spe­ku­la­ti­on, wie das Geld, Brot, Fleisch, Petro­le­um, Eisen, Kup­fer sind Gegen­stän­de, die man braucht, aber man kann sie auch für kur­ze Zeit wenigs­tens ent­beh­ren und durch ande­re erset­zen. Das Geld ist aber durch nichts zu…

Verständnis, Achtung und Menschenliebe 2

Verständnis, Achtung und Menschenliebe

„Man weiß aus Erfah­rung, wie­viel mehr Ach­tung, Anstand, Men­schen­lie­be und Ver­ständ­nis der ein­zel­ne Mensch im Ver­kehr mit andern, nament­lich Frem­den, ent­wi­ckelt, als der auf Gewalt und ange­maß­te Rech­te pochen­de Staat. Ver­ständ­nis, Ach­tung und Men­schen­lie­be wer­den uns aber allein den Frie­den brin­gen.“ Sil­vio Gesell Posted via email from HUMANE-WIRTSCHAFT

Schiller und die Brotgelehrten: „Bahn zur Unsterblichkeit“ 0

Schiller und die Brotgelehrten: „Bahn zur Unsterblichkeit“

Jede Erwei­te­rung sei­ner Brot­wis­sen­schaft beun­ru­higt ihn, weil sie ihm neue Arbeit zusen­det oder die ver­gan­ge­ne unnütz macht; jede wich­ti­ge Neue­rung schreckt ihn auf, denn sie zer­bricht die alte Schul­form, die er sich so müh­sam zu eigen mach­te, sie setzt ihn in Gefahr, die gan­ze Arbeit sei­nes vori­gen Lebens zu ver­lie­ren. Wer hat über Refor­ma­to­ren mehr geschrien als der Hau­fe der Brot­ge­lehr­ten? Wer hält den Fort­gang nütz­li­cher Revo­lu­tio­nen im Reich des Wis­sens mehr auf als eben­die­se? Jedes Licht, das durch ein glück­li­ches Genie, in wel­cher Wis­sen­schaft es sei, ange­zün­det wird, macht ihre Dürf­tig­keit sicht­bar; sie fech­ten mit Erbit­te­rung, mit Heim­tü­cke, mit…