Kategorie: Wirtschaft

Borrow-and-lend-back 0

Borrow-and-lend-back

„Sale-and-lea­se-back“ war ja ein belieb­tes Pro­dukt von Ban­ken und Lea­sing­un­ter­neh­men, um sich Liqui­di­tät zu ver­schaf­fen und steu­er­li­che Vor­tei­le aus­zu­nut­zen. Die Wall­street macht schon wie­der Bil­lio­nen-Umsät­ze und Mil­li­ar­den-Gewin­ne. Einen wach­sen­den Teil davon mit einem ganz ein­fa­chen Geschäft: Man leiht sich Geld vom Staat für 0% Zin­sen und ver­leiht es dem glei­chen Staat wie­der für 3%, der es ja braucht um die Ban­ken zu stüt­zen.  Die­se Selbst­re­fle­xi­on zu Las­ten der Steu­er­zah­ler funk­tio­niert tat­säch­li­ch und man fragt sich, wie lan­ge wohl noch? Gibt es einen Grad an selbst­herr­li­chen Betrü­ge­rei­en an den Steu­er­zah­le­rIn­nen, der das Fass zum Über­lau­fen brin­gen kann? Oder haben es die…

Warum sind die Banken pleite? 0

Warum sind die Banken pleite?

Weil sie ihre Ver­mö­gen ver­lo­ren haben! War­um haben sie ihre Ver­mö­gen ver­lo­ren? Auf­grund ihres Unver­mö­gens, mit den Ver­mö­gen sorg­s­am umzu­ge­hen! Frei nach Moliè­re   Wenn nichts mehr geht, ein Zir­kel­schluss geht immer. Die ame­ri­ka­ni­sche Ein­la­gen­si­che­rungs­be­hör­de FDIC holt sich das Geld, das sie zur Ein­la­gen­si­che­rung von Kun­den bank­rot­ter Ban­ken benö­tigt von den Ban­ken selbst. Das wie­der­um beschleu­nigt dann das wei­te­re Bank­rott­ge­hen der noch vor­han­de­nen Ban­ken. 95 US-Ban­ken sind allei­ne in die­sem Jahr schon insol­vent gewor­den. Wei­te­re 461 ste­hen auf der Pro­blem­lis­te der FDIC. Gibt es tat­säch­li­ch Men­schen, die ernst­haft glau­ben, dass die­ses Sys­tem noch lan­ge Bestand hat?   via egghat´s blog

Geld ohne Ende 0

Geld ohne Ende

Am 3. Okto­ber ist „Geld­tag“ bei 3Sat. Repor­ta­gen, Doku­men­ta­tio­nen, Berich­te wer­den gen­au so gebo­ten, wie Fern­seh- und Spiel­fil­me. Das gan­ze Pro­gramm, das bereits Mor­gens um 6:30 Uhr mit dem US Öko­no­men Jose­ph Sti­glitz beginnt und am ande­ren Mor­gen um 5:45 Uhr mit einer Repor­ta­ge endet ist auf den Sei­ten von 3Sat zu fin­den.

Außerordentliche Nachwuchsforscher 0

Außerordentliche Nachwuchsforscher

Kim­ber­ley Ellis und Rapha­el Mut­ter erstel­len in Tahi­ti eine Mach­bar­keist­stu­die zu Umwelt­fra­gen, die in dem Roman „Das Tahi­ti-Pro­jekt“ auf­ge­wor­fen wur­den. Kim­ber­ley schreibt ihre Erleb­nis­se auf beein­dru­cken­de Art und Wei­se (in Eng­li­sch) im Web­log „Tahi­ti-Virus“. Das ist auch der gleich­na­mi­ge Titel des Nach­fol­ge-Romans von Dirk C. Fleck, dem dies­jäh­ri­gen Preis­trä­ger des Deut­schen Sci­en­ce-Fic­tion-Prei­ses. Auch Dirk C. Fleck schreibt in das Web­log. Dabei ist unter ande­rem eine Rede ent­stan­den, die man sich so von Poli­ti­kern unse­rer Zeit wün­schen wür­de.

Das Geld von heute und das von morgen 0

Das Geld von heute und das von morgen

Die Chi­ne­sen wer­den ner­vö­ser mit ihren Dol­lar­re­ser­ven von geschätz­ten 2 Bil­lio­nen: „The US spends tomorrow’s money today,“ he said. „We Chi­ne­se spend today’s money tomor­row. That’s why we have this finan­ci­al cri­sis.“ Via Egghat´s Blog

Ein Philosoph, der weiter denkt 0

Ein Philosoph, der weiter denkt

Sla­voj Žižek, slo­we­ni­scher Phi­lo­so­ph und Psy­cho­ana­ly­ti­ker hat in einem Bei­trag für 3SAT „Kul­tur­zeit“ soviel Rich­ti­ges gesagt, dass die Fra­gen, die die­ses State­ment auf­wirft end­li­ch auch zu den rich­ti­gen Ant­wor­ten füh­ren wür­den. Wer, wie Žižek, die­se Fra­gen initi­iert, ist es auch wert an deren Beant­wor­tung mit­wir­ken zu dür­fen. Man beob­ach­te ein­mal den Unter­schied sei­ner Her­an­ge­hens­wei­se mit der der aktu­ell poli­ti­sch Aus­er­ko­re­nen zur Been­di­gung der Kri­se:   via Quer­schüs­se

Cash for Clunkers 0

Cash for Clunkers

Wert­lo­ses in bare Mün­ze umwan­deln war nie so leicht wie heu­te. Hast Du eine schrott­rei­fe Kar­re in der Gara­ge? Dafür gibt es Bares. In den USA 4.500 Dol­lar. Bei uns 2.500 € Noch bes­ser klappt das, wenn Sie eine Bank haben. Da gibt es für schrott­rei­fe „Wert­pa­pie­re“ auch Bares, aber unbe­grenzt. Und für all den Schrott, der den Markt der­zeit wie nichts ande­res beherrscht, gibt es einen will­fäh­ri­gen Käu­fer: Vater Staat. Wo nimmt er das Geld her, das er zum Bezah­len sei­ner unend­li­ch schei­nen­den Groß­zü­gig­keit benö­tigt? Er holt es sich von den Ban­ken, denen er die Schrott­pa­pie­re abkauft, ist doch klar.…

Die Unke ruft 1

Die Unke ruft

Sein Name ist ver­häng­nis­voll, sein Halb­wis­sen aus­rei­chend, um regel­mä­ßig auf Wel­t­On­line Ent­wick­lun­gen vor­her­zu­sa­gen, für die ein Jahr­markt-Hell­se­her nicht ein­mal mehr in eine Glas­ku­gel inves­tie­ren müss­te. Dr. Doom kom­men­tiert die jüngs­ten Vor­stö­ße nam­haf­ter Har­vard-Pro­fes­so­ren, wie Greg Man­kiw und

Klasse Glosse 0

Klasse Glosse

bei F!XMBR. End­li­ch einer, der eine Lan­ze für die not­lei­den­den, dem Qua­li­täts­jour­na­lis­mus ver­pflich­te­ten Ver­la­ge bricht.

Das Parlament als Farce 0

Das Parlament als Farce

„Reden wer­den unge­hal­ten zu Pro­to­koll gege­ben, Dis­kus­si­on und Öffent­lich­keit ent­fal­len: So erle­digt der Deut­sche Bun­des­tag Geset­ze – und sich selbst.“ Heri­bert Prantl bringt es in der „Süd­deut­schen“ auf den Punkt.

Tahiti-Virus ist nicht mehr aufzuhalten 0

Tahiti-Virus ist nicht mehr aufzuhalten

Und das ist auch gut so. Denn das Tahi­ti-Virus ist ein sehr wün­schens­wer­ter „Erre­ger“. Es ist die Visi­on einer Zukunft, die Men­sch, Wirt­schaft und Natur in Ein­klang bringt. Anste­ckung erwünscht.

Zitat Herman Daly 0

Zitat Herman Daly

„Da der Reich­tum nicht fort­wäh­rend so schnell wach­sen kann wie die Schul­den, muss die Eins-zu-Eins-Rela­ti­on zwi­schen den bei­den an einem bestimm­ten Punkt auf­ge­ho­ben wer­den – das heißt, es muss zu einer Nicht­an­er­ken­nung oder Auf­he­bung der Schul­den kom­men. Das posi­ti­ve Feed­back der Zin­ses­zin­sen muss durch Gegen­kräf­te, die zur Nicht­an­er­ken­nung der Schul­den füh­ren, aus­ge­gli­chen wer­den, wie zum Bei­spiel durch Infla­ti­on, Bank­rott oder durch eine räu­be­ri­sche Besteue­rung, alles Din­ge, die Gewalt her­vor­ru­fen.“ Die von Daly benann­ten drei Mög­lich­kei­ten, sind gen­au das, was wir in der ange­lau­fe­nen Kri­se erwar­ten kön­nen, außer wir ent­schlie­ßen uns zu

Ein geniales Konzept zur Armutsbekämpfung… 0

Ein geniales Konzept zur Armutsbekämpfung…

ergibt sich aus der Logik, wie der Deut­sche Bun­des­tag gegen Kin­des­miss­brauch vor­geht. Ursu­la von der Ley­en wird Ehren­bür­ge­rin in allen Potem­kin­schen Dör­fern.

Tahiti-Projekt ausgezeichnet 0

Tahiti-Projekt ausgezeichnet

Der Deut­sche Sci­en­ce Fic­tion Preis 2009 ging an den Roman „Das Tahi­ti-Pro­jekt“ von Dirk C. Fleck. (Buch­be­spre­chung in HUMANE WIRTSCHAFT Aus­ga­be 3/2008). Fleck, zu des­sen Vor­gän­gern so illus­tre Auto­ren wie Frank Schät­zing („Der Schwarm“) und Andre­as Esch­bach („Das Jesus-Video“) gehö­ren, nahm den Preis am 6. Juni auf dem Schloss­con in Schwe­rin sicht­li­ch bewegt ent­ge­gen. Die fei­er­li­che Zere­mo­nie wur­de von einem Film­team fest­ge­hal­ten, sie ist Teil einer Doku­men­ta­ti­on rund um das „Tahi­ti-Pro­jekt“, die der Fil­me­ma­cher Robert Gumm­li­ch erstellt.    In der Lau­da­tio zur Preis­ver­lei­hung heißt es:  „Man muss Dirk C. Fleck bewun­dern, denn die klas­si­sche Uto­pie ist seit vie­len Jah­ren aus der…

Am liebsten nimmt der Handelsmann… 0

Am liebsten nimmt der Handelsmann…

Scho­bert und Black 1973 mit einem Lied, das auch heu­te in der Kri­se noch hilf­reich sein kann: 

Arme unter den Reichen preschen vor 0

Arme unter den Reichen preschen vor

Mit einer Auf­se­hen erre­gen­den Kam­pa­gne haben sich „Rei­che“ zur Initia­ti­ve „Appell für eine Ver­mö­gens­ab­ga­be“ ent­schlos­sen. Reich ist man ihrer Auf­fas­sung nach ab einem Ver­mö­gen von 500.000 €. Und das soll auch die Gren­ze sein, ab der ihr Vor­schlag, eine  fünf­pro­zen­ti­ge Ver­mö­gens­ab­ga­be zu leis­ten, grei­fen soll.  Bemer­kens­wer­ter­wei­se geht die­ser Vor­schlag wei­ter als die For­de­rung der LINKEN, wel­che eine ent­spre­chen­de Abga­be erst ab einem Ver­mö­gen von einer Mil­lion Euro for­dern. Die Prot­ago­nis­ten des Pro­jek­tes for­dern ande­re Rei­che auf, sich ihrem Appell anzu­schlie­ßen. Ein­mal davon abge­se­hen, dass man ab 500.000 Euro bereits zu den reichs­ten 5 % der Repu­blik gehört ist man immer noch…

82 Millionen Terroristen? 0

82 Millionen Terroristen?

Vie­les von dem, was poli­ti­sch auf den Weg gebracht wird, lässt die Ahnung Wirk­lich­keit wer­den, dass das Uni­ver­sum von Mor­gen eine „Mischung aus Bor­dell, Ver­lies und Zir­kus“ sein wird. (Nicolás Gómez Dávila):   Du bist Ter­ro­rist from lexela on Vimeo.

Großer Fortschritt bei Berichterstattung zur Krise 0

Großer Fortschritt bei Berichterstattung zur Krise

Die Rat­lo­sig­keit der Poli­tik im Zusam­men­hang mit der Kri­se wird den Men­schen ange­sichts der auf allen Gebie­ten wider­sprüch­li­chen Lösungs­vor­schlä­ge und Akti­vi­tä­ten immer bewuss­ter. Schlimm dabei ist, dass auch die meis­ten gro­ßen Medi­en sich von ihrer Auf­ga­be, den Medi­en­kon­su­men­ten Ori­en­tie­rung zu geben, ver­ab­schie­det haben und statt des­sen „Hof­be­richt­erstat­tung“ betrei­ben und das Cha­os damit noch ver­grö­ßern. Ein ers­ter wich­ti­ger Schritt in die rich­ti­ge Rich­tung ist jetzt aber getan. Ers­te Fern­seh­sen­der haben sich beson­nen und berich­ten jetzt erst ein­mal so über die Kri­se:     Das beru­higt zunächst und macht frei für neue Gedan­ken. Man darf gespannt sein, ob die dann auch über…

Trojanisches Pferd oder Büchse der Pandora 0

Trojanisches Pferd oder Büchse der Pandora

Was auch immer. Aus der Geschich­te ler­nen wäre im Hin­bli­ck auf die Welt­wirt­schafts­kri­se für alle Betei­lig­ten kein Feh­ler. Kon­junk­tur­pa­ket?

Greg Mankiw schlägt Wellen 0

Greg Mankiw schlägt Wellen

Der Ein­fluss des Har­vard Pro­fes­sors Greg Man­kiw scheint groß genug, um Ein­fluss auf die FED aus­zu­üben. Nach­dem die New York Times Greg Man­kiws Vor­schlag der nega­ti­ven Zin­sen groß auf­ge­macht hat, wird die­ser Vor­schlag mitt­ler­wei­le welt­weit dis­ku­tiert. Man­kiw selbst gibt an, dass sel­ten ein Vor­schlag von ihm zu einer der­ar­ti­gen Wel­le von Kom­men­ta­ren geführt hat. Tobi­as Bay­er schreibt heu­te in der FTD dar­über und erläu­tert anschau­li­ch den Weg, der ein­ge­schla­gen wer­den muss, um auch bei nega­ti­ven Zins­ra­ten noch zu einem ste­ten Geld­um­lauf zu kom­men. Ein­lei­tend schreibt Bay­er gar, dass die FED in einer inter­nen Ana­ly­se einen Zins­satz von minus fünf Pro­zent…

Greg Mankiw schlägt Wellen 0

Greg Mankiw schlägt Wellen

Der Ein­fluss des Har­vard Pro­fes­sors Greg Man­kiw scheint groß genug, um Ein­fluss auf die FED aus­zu­üben. Nach­dem die New York Times Greg Man­kiws Vor­schlag der nega­ti­ven Zin­sen groß auf­ge­macht hat, wird die­ser Vor­schlag mitt­ler­wei­le welt­weit dis­ku­tiert. Man­kiw selbst gibt an, dass sel­ten ein Vor­schlag von ihm zu einer der­ar­ti­gen Wel­le von Kom­men­ta­ren geführt hat. Tobi­as Bay­er schreibt heu­te in der FTD dar­über und erläu­tert anschau­li­ch den Weg, der ein­ge­schla­gen wer­den muss, um auch bei nega­ti­ven Zins­ra­ten noch zu einem ste­ten Geld­um­lauf zu kom­men. Ein­lei­tend schreibt Bay­er gar, dass die FED in einer inter­nen Ana­ly­se einen Zins­satz von minus fünf Pro­zent…

Negative Guthabenzinsen? 0

Negative Guthabenzinsen?

„Out-of-the-box-Den­ken“ nen­nen es die Ame­ri­ka­ner, wenn sie ver­su­chen Pro­ble­men Herr zu wer­den, die mit der her­kömm­li­chen Denk­wei­se nicht mehr gelöst wer­den kön­nen. Der Pro­fes­sor für Öko­no­mie an der Har­vard-Uni­ver­si­tät Greg Man­kiw griff den Vor­schlag eines sei­ner Stu­den­ten auf, der mein­te, es müs­se doch mög­li­ch sein, Zin­sen auch ins Nega­ti­ve fal­len zu las­sen. Der Pro­fes­sor fand den Gedan­ken ange­sichts der wüten­den Kri­se inter­es­sant genug, ihn wei­ter zu ver­fol­gen. Er erkann­te, dass nega­ti­ve Zin­sen nur ent­ste­hen kön­nen, wenn sich das Geld trotz­dem am Markt zur Ver­fü­gung stel­len wür­de. Und wie das zu machen ist, hat er bei der Theo­rie von Sil­vio Gesell…

Attac liefert Musterbeispiel ab 0

Attac liefert Musterbeispiel ab

Wie stei­gert man die eige­ne Popu­la­ri­tät und macht auf sich auf­merk­sam? Mit die­ser Fra­ge beschäf­ti­gen sich in aller Regel gera­de die Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen (NGO´S) inten­siv. Manch­mal muss man nicht ein­mal selbst Ide­en haben, son­dern kann auch mit „Abkup­fern“ erfolg­reich sein. Attac kopier­te die Wochen­zeit­schrift „Die Zeit“ und gibt eine eige­ne Aus­ga­be her­aus, die Online zu fin­den ist und ab Mon­tag der TAZ bei­liegt. Zwar heißt DIE ZEIT das nicht offi­zi­ell gut, aber die Reak­ti­on lässt dar­auf schlie­ßen, dass attac kei­ne recht­li­chen Schrit­te ins Haus ste­hen. Im Gegen­teil: es scheint eine Akti­on zu sein, die bei­den einen Vor­teil bringt.  Die Zeit Spe­zi­al von…

Wissen ist Macht 0

Wissen ist Macht

Mün­de­ner Gesprä­che zum The­ma „Geis­ti­ge Eigen­tums­rech­te“   „Die Pri­va­ti­sie­rung des Gemein­schaft­li­chen in der Welt schrei­tet schein­bar unauf­halt­sam vor­an. Was in der Neu­zeit in Eng­land mit der Ein­zäu­nung des Wei­de­lan­des begann, setzt sich heu­te mit der Schaf­fung „geis­ti­ger Eigen­tums­rech­te“ fort. Die Befür­wor­ter begrün­den die­se Pri­va­ti­sie­run­gen mit höhe­rer Effi­zi­enz. Dabei wer­den in der wis­sen­schaft­li­chen und poli­ti­schen Dis­kus­si­on wich­ti­ge Unter­schie­de ver­wischt: Wäh­rend im Bereich der Pro­duk­te mensch­li­cher Arbeit das pri­va­te Eigen­tum nicht nur als unpro­ble­ma­ti­sch, son­dern im Inter­es­se der Frei­heits­ent­fal­tung als erwünscht anzu­se­hen ist, erscheint es in Bezug auf Natur und Geist als durch­aus frag­wür­dig. Der mög­li­che Aus­schluss von der Nut­zung hat näm­li­ch…

MonNetA.org am Start 0

MonNetA.org am Start

Ein­stieg in die Welt des Gel­d­es von Mor­gen.   Die Alli­anz zur Erfor­schung und Ent­wick­lung von kom­ple­men­tä­ren Wäh­run­gen hat ihre Web­sei­te Online gestellt.   Auf der Will­kom­men-Sei­te steht zu lesen:   Mon­Ne­tA – Money Net­work Alli­an­ce zur Ent­wick­lung und Erpro­bung kom­ple­men­tä­rer Wäh­run­gen Seit dem Aus­bruch der Finanz­markt- und Wirt­schafts­kri­se kom­men täg­li­ch Anfra­gen von Men­schen, die Ver­än­de­run­gen im Geld­sys­tem ent­we­der ken­nen ler­nen möch­ten, durch ihre eige­ne Arbeit unter­stütz­ten oder durch finan­zi­el­le Mit­tel för­dern wol­len. Hier fin­den Sie eine Lis­te von Optio­nen, die jetzt bestehen, mit Adres­sen von Ansprechpartner/Innen, sowie Links oder Arti­kel zu wesent­li­chen Infor­ma­tio­nen. Unser Ziel ist, dass Sie sich die…

Schwarz-Gelb 0

Schwarz-Gelb

Wer schon ein­mal Mäus­chen spie­len will und sehen, wel­che Poli­tik nach der Bun­des­tags­wahl gemacht wird, wenn die neue CDU-FDP-Koali­ti­on am Ruder ist, der kann sich das hier mal in Ruhe anse­hen:     via F!XMBR

Journalistischer Spagat 0

Journalistischer Spagat

Fest­stel­lend, wie wirt­schaft­li­che The­men blog­gen­de Jour­na­lis­ten den Zeit­geist bes­ser tref­fen, als man­ch eta­blier­ter, ergrei­fen gros­se Redak­tio­nen die Flucht nach vor­ne und enga­gie­ren schon ein­mal einen sol­chen Blog­ger für ihre eige­nen Sei­ten. Ande­rer­seits sit­zen in den glei­chen Redak­tio­nen auch die Reak­tio­nä­re, jene über Titel und Berufs­er­fah­rung Kom­pe­tenz aus­strah­len­den „Fach­leu­ten“, die noch en vogue zu sein schei­nen. So ist bei der Faz.net neben erwähn­tem Blog­ger der Her­zen „Weiss­gar­nix“ auch der alt­ge­dien­te Öko­no­mie-Pro­fes­sor Han­no Beck tätig. Wäh­rend Tho­mas Stro­bl, ali­as weiss­gar­nix, mit „Sil­vio is back in town“ eine ers­te Duft­mar­ke sei­ner über die Gren­zen der herr­schen­den Lehr­mei­nung hin­aus­ge­hen­de Lösungs­su­che gesetzt hat, konn­te die „Reak­ti­on“…

Das Herz des Prompters 0

Das Herz des Prompters

Der Medi­en­hy­pe rund um die Wahl und die Ein­füh­rung als Prä­si­dent der USA war mit einem rie­si­gen Popu­la­ri­täts­ge­winn für Bar­rack Oba­ma ver­bun­den. Die Hoff­nun­gen, wel­che die Bür­ger in den USA, aber auch Men­schen welt­weit in den mäch­tigs­ten Mann der Welt ste­cken sind sehr groß.  Bar­rack Oba­ma, ein Mann mit Herz, ein Mann des Vol­kes? Er selbst, aber auch die wich­tigs­ten sei­ner Mit­ar­bei­ter brau­chen auch für unbe­deu­ten­de öffent­li­che Anspra­chen einen Tele­promp­ter. Wo Oba­ma gezwun­gen oder frei­wil­lig ein­mal „frei“ reden muss, erkennt man ihn kaum wie­der. Wer schreibt wohl die­se Anspra­chen? Steckt das Herz und das Cha­ris­ma von Oba­ma im Tele­promp­ter? Ist er…

HUMANE WIRTSCHAFT Heft 2–2009 0

HUMANE WIRTSCHAFT Heft 2–2009

Die neu­es­te Aus­ga­be ist im Bahn­hofs­buch­han­del und bei den Abon­nen­ten.     Wem das Kri­sen­ge­re­de in den ein­schlä­gi­gen Medi­en schon auf den Magen schlägt, der kann mit der HUMANEN WIRTSCHAFT beschwingt in den Früh­ling gehen. Abneh­men ohne zu hun­gern   „Wage zu wis­sen“ lau­tet das Mot­to in Bezug auf die Kri­se.

Marktrückkopplungen 0

Marktrückkopplungen

Abbil­dung : Die Abbil­dung ver­deut­licht die bei­den über den Preis mit­ein­an­der ver­netz­ten Regel­krei­se im Sys­tem von Ange­bot und Nach­fra­ge. Wenn das Ange­bot höher ist, als die Nach­fra­ge, wirkt sich die nega­ti­ve Rück­kopp­lung des Prei­ses mit dem Ange­bot stär­ker aus, als die posi­ti­ve Kopp­lung mit der Nach­fra­ge. Da der Preis dadurch fällt, ver­rin­gert sich das Ange­bot durch die posi­ti­ve Kopp­lung mit dem Preis, wäh­rend die Nach­fra­ge durch die nega­ti­ve Rück­kopp­lung zunimmt. Da dadurch einer gestie­ge­nen Nach­fra­ge ein ver­rin­ger­tes Ange­bot gegen­über­steht, steigt der Preis wie­der an. Es herrscht also im Gegen­satz zu den übli­chen sta­ti­schen Model­len der Öko­no­men kein Gleich­ge­wicht, son­dern eine dyna­mi­sche Wech­sel­wir­kung, die das Sys­tem schwin­gen lässt.…