Der wirtschaftspolitische Lackmustest – Vortrag von A. Bangemann
Vortrag unseres Redakteurs beim Kongress „Macht Geld Sinn“ in Köthen (Anhalt) am 13. März 2012.
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von Webmaster HW · Published 10. Juni 2012 · Last modified 1. Juni 2017
Vortrag unseres Redakteurs beim Kongress „Macht Geld Sinn“ in Köthen (Anhalt) am 13. März 2012.
Archiv 2012 / Ausgabe 03 - 2012
von Webmaster HW · Published 1. Mai 2012 · Last modified 21. April 2012
In der Woche vom 10. bis 16. März 2012 war wieder einmal alles ganz anders: viele AktivistInnen aus der
„Geldreformerszene“ machten sich auf in das kleine historische Städtchen Köthen – nicht um sich das Fürchten zu lehren – vielmehr um die gegenseitige Wertschätzung zu lernen.
Archiv 2012 / Ausgabe 03 - 2012
von Webmaster HW · Published 1. Mai 2012 · Last modified 21. April 2012
Zur Vorbeugung oder Lösung der Schuldenproblematik wird immer wieder verlangt, man solle zum Prinzip zurückkehren, immer nur auszugeben, was man habe. Der übermäßige (Staats-)Konsum wird angeprangert. Das ist zu kurz gedacht. Dabei wird der Zusammenhang zwischen Konsum, Produktion und Einkommen vergessen. Die Güter für den gerne kritisierten Konsum auf Pump, konnten offenbar problemlos erzeugt werden (von der ökologischen Problematik mal abgesehen). Also warum auf Konsum verzichten, wenn man sich diesen von der Güterproduktion her leisten kann? Volkswirtschaftlich gesehen macht das Nicht-Auslasten
der Produktionsmöglichkeiten keinen Sinn.
Archiv 2012 / Ausgabe 03 - 2012 / Interview
von Webmaster HW · Published 1. Mai 2012 · Last modified 21. April 2012
Kann die Piratenpartei die Hoffnungen von Geldreformern erfüllen? Der Landesverband Sachsen-Anhalt hat zumindest einen vielversprechenden Vorstoß gemacht. Tom Aslan hat sich am 16. April 2012 mit Marina Weisband, Bundesvorstandsmitglied der Piratenpartei, in Berlin zu einem Gespräch für die HUMANE WIRTSCHAFT getroffen.
Archiv 2012 / Ausgabe 03 - 2012
von Webmaster HW · Published 1. Mai 2012 · Last modified 21. April 2012
ACTA und die Fragen zu geistigem Eigentum und Urheberrechten spalten das Lager der Verlierer.
Wenn „Kreative“ und Künstler gegen die Verfechter einer den Zeiten des Internet angepassten Rechtsgrundlage für geistiges Eigentum kämpfen, kann es nur Verlierer geben. Lassen sich Künstler und Kreative vor den Karren derer spannen, die vorgeben, sich für ihre Belange einzusetzen, in Wahrheit aber nur an der möglichst noch lange sprudelnden Geldquelle von „Luftrechten“ interessiert sind? Haben die „Piraten des Internet“ womöglich das Wohl der Kreativen weit ehrlicher im Periskop, als die Lobbyisten der Rechteverwerter?
Archiv 2012 / Ausgabe 03 - 2012
von Webmaster HW · Published 1. Mai 2012 · Last modified 21. April 2012
Das Copyright-Monopol
Marten Toonder ist einer der bekanntesten niederländischen Autoren. Er gilt als nahezu unübersetzbar.
2012 ist von seinen Fans als „Toonderjahr“ ausgerufen worden. Er schrieb Geschichten, die man als
Fabeln sehen kann, zum Beispiel über die Charaktere Oliver B. Bumble und Tom Puss, der letzere basiert
lose auf dem gestiefelten Kater, der erstere auf dem Marquis von Carabas. Beides Charaktere aus der
französischen Fabel „Der gestiefelte Kater“ von Charles Perrault. Wie viele andere Fabeln, sind seine Geschichten häufig Parabeln der echten Welt.
von Andreas Bangemann · Published 24. April 2012 · Last modified 9. August 2012
Vom 17. bis 20. Mai wird in der Silvio-Gesell-Tagungsstätte in Wuppertal nicht nur der 150. Geburtstag des Namensgebers des Hauses gefeiert, sondern auch der Beginn eines außergewöhnlichen Vorhabens. Das Werk Silvio Gesells bezog sich auf die Fragen der Wirtschaft im allgemeinen und auf die der Geld- und Bodenordnung im besonderen.…
Zwischen den rund 1.500 Bäumen im knapp zwei Hektar großen „Freiwirtschaftswald“ soll die Verbindung
von Natur, Kunst und den Vorstellungen einer natürlichen Wirtschaftsordnung hergestellt werden. Der
Künstler Karsten Behr leitet dieses Projekt vor Ort und wird neben seinem kreativen Wirken großen Wert auf
die Verbindung zu allen interessierten Menschen und Künstlern aus nah und fern legen.
Archiv 2012 / Ausgabe 03 - 2012 / Veranstaltungen
von Webmaster HW · Published 21. April 2012 · Last modified 22. April 2012
Am 9. 6. 2012 in der Arena Leipzig treffen sich Menschen, die „Lust auf neues Geld“ haben. Menschen,
die zeigen, dass die sichtbaren Folgen eines zerstörerischen Geldsystems, eine Gelegenheit sind, sich
für etwas Neues einzusetzen. Menschen, die wie Millionen andere gegen die Macht des Geldes und den Dschungel des internationalen Finanzmarktes sind. Menschen, die demonstrieren, jedoch nicht gegen etwas Unerklärbares, sondern für echte Alternativen. Menschen, die zeigen wollen: Veränderung ist möglich und sie
muss von unten, aus der Bevölkerung, nach oben, in die Politik getragen werden.
Archiv 2012 / Ausgabe 03 - 2012 / Humanigfaltiges
von Webmaster HW · Published 21. April 2012 · Last modified 22. April 2012
Kurznachrichten und Hinweise:
Materiell und seelisch Ausgebeutete Zitat von Andreas Popp – Aus „Rechts oder Links“
Südsee-Insel Rapa Iti will weltweit einzigartige sozialökologische Wende einleiten
„Expressgeld statt Euroaustritt“
DekaBank der Sparkassen stoppt Spekulation mit Grundnahrungsmitteln bei eigenen Fonds
QR-Codes, was ist das? (Wir nennen sie Schnekkos)
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihre Fragen, Anregungen oder persönliche Meinungen. Bitte fassen Sie sich kurz, um so wahrscheinlicher wird die Veröffentlichung. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe ohne Rücksprache zu kürzen.
Als Griechenland seine Staatsschulden noch maßgeblich bei privaten Gläubigern und deren Einrichtungen hatte, begannen die Zahlungsprobleme.
Die EU, die EZB und der IWF (die Troika) nahmen das Heft in die Hand und sorgten auf Kosten der Steuerzahler für „Übergangslösungen“, die man gemäß deutschem Recht auch als Insolvenzverschleppung bezeichnen könnte. Durch die immensen staatlichen Mittel konnten sich im Lauf der letzten zwei Jahre all jene aus den griechischen Staatspapieren verabschieden, die in deren Besitz eigene Verluste sahen. Geblieben sind die abgebrühtesten Spekulanten und ein paar mehr oder weniger zwangsweise Verpflichtete, wie zum Beispiel Banken, die wiederum auch die jeweiligen Staaten als Retter im Rücken haben.
Kurznachrichten und Hinweise
In Griechenland eskaliert die Gewalt: Demonstrationen gegen Kürzungen von Löhnen und Renten, die bisher relativ friedlich stattfanden, werden zunehmend gewaltsamer. Sogar Häuser brennen. Versinkt Griechenland im Sumpf Anarchie?
Archiv 2012 / Ausgabe 02 - 2012 / Wolfgang Berger
von Webmaster HW · Published 21. April 2012 · Last modified 7. September 2015
Der dänische Schriftsteller Søren Kierkegaard (1813 – 1855) berichtet, wie hinter den Kulissen des Theaters ein Feuer ausbricht. Der Clown tritt
schockiert auf die Bühne und fordert alle auf, den Saal rasch zu verlassen. Das Publikum genießt die originelle Einlage und klatscht lauten Beifall.
Der Clown wird bleich vor Schreck, gestikuliert heftig und warnt vor der drohenden Gefahr. Alle sind begeistert und johlen vor Freude – bis das
Feuer auf den Zuschauerraum überspringt. Da ist es zu spät.
Archiv 2012 / Ausgabe 02 - 2012 / Josef Hüwe
von Webmaster HW · Published 21. April 2012 · Last modified 26. April 2018
Wir erleben spannende Zeiten, u. a. was die Folgen der langfristig hauptsächlich auf dem Zinseszinseffekt beruhenden
Geldvermögen- und Schulden-Akkumulation betrifft. „Permanent einzugehende Beziehungen zwischen Schuldnern und Gläubigern bilden letztlich das Fundament des Kapitalismus.“ (J. M. Keynes). Die Kette der Gläubiger-Schuldner-Beziehungen darf nicht reißen! Weltweit ist sie zum Teil schon recht dünn. Die USA zum Beispiel können nur hoffen, dass ihnen China als Geldgeber erhalten bleibt. An eine Tilgung der Schulden ist nicht zu denken. Die „Schuldner-Sicherheit“ besteht darin, dass die USA auch künftig reichlich chinesische Produkte importieren.
Mit der Verabschiedung eines Rettungs-Versuchs über eine Schuldenbremse beweist die Politik nur ihre Unwissenheit über die Vorgänge im Geldbereich! – Schon jeder Autofahrer weiß, dass man zur Abbremsung eines Fahrzeugs zuerst einmal den Fuß vom Gaspedal nehmen muss. Bezieht man das auf jene Schuldenbremse, die man in Deutschland bereits verbindlich verabschiedet hat und den anderen Euro-Ländern noch verpassen möchte, dann gilt genau das Gleiche: Auch hier muss man zuerst einmal „das Gas wegnehmen“…
das heißt, jene Vorgänge reduzieren, die in unseren
heutigen Volkswirtschaften den Staaten nicht nur die
Aufnahme immer höherer Schulden ermöglichen, sondern
diese geradezu erzwingen:
Archiv 2012 / Ausgabe 02 - 2012 / Pat Christ / Regionalwährungen
von Webmaster HW · Published 21. April 2012 · Last modified 17. Juli 2017
Mit einem für HumanwirtschaftlerInnen fraglos spannenden Thema beschäftigte sich in den vergangenen Jahren der Münchner Soziologe Dr. Christian Thiel: „Das ‚bessere‘ Geld“ lautet seine ethnographische Studie über Regionalwährungen, die Ende 2011 erschien. Darin befasst er sich mit der Soziologie und der Psychologie des Geldes, den Wurzeln der Regiogeldbewegung sowie verschiedenen Regiogeld-Konzeptionen. Reichlich Raum nimmt eine Fallstudie zur Alternativwährung „Chiemgauer“ ein.
Bereits zum sechsten Mal hat im Januar 2012 in Porto Alegre das Weltsozialforum getagt. Nach Ansicht der Gipfelteilnehmer sollten die lebenswichtigen Ressourcen Luft, Land, Energie und Wasser vergemeinschaftet werden. Mit der Fokussierung auf Gemeingüter wollen sie den alten Gegensatz zwischen Markt und Staat überwinden.
Die Einführung einer umlaufgesicherten Drachme als Parallelwährung war Anlass für eine Tagung des Seminars für Freiheitliche Ordnung am 19./20.11.2011. Mit diesem Vorschlag, der u. a. von Eckhard Behrens vertreten wird, soll Griechenland aus der Klemme geholfen werden. Der Vorschlag
ist interessant, originell und verdient eine eingehende Diskussion. In der bisherigen Diskussion fehlt mir bislang noch die Behandlung eines Aspektes, den ich für entscheidend für den Erfolg des Vorschlags halte: nämlich die Rolle des Gresham’schen Gesetzes (ein ökonomisches Gesetz, das nach Sir Thomas Gresham, benannt ist, der von 1519–1579 lebte).
Bereits 1775 erklärte die Französische Akademie der Wissenschaften, keine Arbeiten zum Thema Perpetuum Mobile mehr anzunehmen oder zu prüfen, da ein Perpetuum Mobile unmöglich ist. Auf heute übertragen entspricht dies der Aussage, dass sich kein Physiker mit Ideen beschäftigt, die dem 1. Hauptsatz der Thermodynamik widersprechen, der besagt, dass in einem geschlossenen System die Gesamtenergie stets erhalten bleibt. Weil mittlerweile dieser Satz schon im Schulunterricht seinen festen Platz hat, befasst sich heute niemand mehr mit solchen physikalisch unmöglichen Dingen.
Besondere politische Kenntnisse sind nicht erforderlich um festzustellen, dass unsere Demokratie nicht mehr funktioniert. Zu häufig und zu offensichtlich sind es demokratisch nicht legitimierte Kräfte, die den Regierenden vorgeben, was sie tun sollen.
Der Zins ist schädlich, gewiss, aber er bliebe ein begrenztes Übel, wäre da nicht ein anderer Faktor, der ihn verewigt und potenziert: das Erbe. Erbschaften zementieren Familienprivilegien und unterhöhlen die Chancengleichheit. Der Sohn von Michael Ballack wird nicht nächster Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft. In Unternehmen sind derlei Absurditäten aber durchaus üblich. Schwerer wiegt, dass sich die Akkumulation von Vermögen und politischem Einfluss über Generationen fortsetzen kann. Wer für das Leistungsprinzip und gegen demokratisch nicht legitimierte Machtkonzentration ist, kann nicht gleichzeitig für uneingeschränktes Erben sein. Es müssen Wege gefunden werden, Erbschaften auf ein sozialverträgliches Maß zu begrenzen.
„Das herkömmliche Geld kann mit einer schadhaften Leiter verglichen werden: je höher wir steigen, umso tiefer stürzen wir, wenn sie bricht. Und sie wird brechen. Unser Geld bedingt den Kapitalismus, den Zins, die Massenarmut, die Revolte und schließlich den Bürgerkrieg, der erfahrungsgemäß mit unheimlicher Schnelligkeit zur Barbarei zurückführt. … Wer es aber vorzieht, seinen eigenen Kopf etwas anzustrengen statt fremde Köpfe einzuschlagen,
der studiere das Geldwesen, der trachte danach, die ‚unbegrenzten Möglichkeiten‘, die in der Arbeitsteilung liegen, dadurch der Menschheit und der Friedensidee dienstbar zu machen, dass er für diese Arbeitsteilung ein zweckentsprechendes Geldwesen schafft.“
[Silvio Gesell, Geld oder Krieg (1912), zitiert nach: Silvio Gesell, Reichtum und Armut gehören nicht in einen geordneten Staat – Werkauswahl zum 150. Geburtstag, Kiel 2012, 2. erw. Auflage]
Archiv 2012 / Ausgabe 02 - 2012 / Editorial / Zeitschriftenarchiv
von Webmaster HW · Published 21. April 2012 · Last modified 27. Juni 2012
Das Fernsehformat, das sich keiner anschaut, von dem aber viele reden, ist dieses Mal der Einstieg, der mich einmal mehr zu jenem Thema führt, das im
Grunde wie kein anderes unsere Zukunft bedeutet: die Wirtschafts- und Finanzkrise, die längst zur Systemkrise des Kapitalismus geworden ist. Sie wird uns nicht mehr loslassen. Das wäre ja auch noch schöner, für die Zeitschrift, die den Weg zu einer humanen Wirtschaft als Ziel hat! Wir lassen in dieser Sache nicht mehr nach.

Finanzkrise: Ursachen-Wirkungen-Lösungen Referent: Steffen Henke, Finanzkaufmann und Personalcoach, Geschäftsführer der „Neues Geld gemeinnützige GmbH“ Leipzig
Er sagt: Eine krisenfreie Wirtschafts- und Finanzordnung ist möglich!
Viele namhafte Experten und eine große Zahl Aktiver in Nichtregierungsorganisationen arbeiten bereits heute an Plänen zu ihrer Umsetzung. Wir wollen eine breite politische Diskussion zu den Alternativen in Gang zu setzen!
Kommen Sie am Samstag, den 21. April in die Wittelsbacher Strasse 4 nach 91126 Schwabach.
14:00 Uhr bis 17:00 Uhr (Einlass ab 13:30 Uhr)
Allgemein / Autoren / Eckhard Behrens / Finanzmarktkrise / Griechenland-Krise / Meldungen / Wirtschaftspolitik
von Andreas Bangemann · Published 29. März 2012 · Last modified 20. Juli 2015
In der Financial Times Deutschland vom 28.3.2012 bringt Marek Belka jenen Mut auf, den er selbst in der Diskussion um die besten Lösungen der Euro-Krise nur einzelnen Wirtschaftsprofessoren attestiert. Er sieht zur Stärkung der griechischen Wirtschaft und deren geringere Leistungsfähigkeit eine zweites, landesinternes Zahlungsmittel als eine mögliche und gangbare Lösung…
Steven Rattner kommentiert in der New York Times eine aktuelle Studie der Ökonomen Thomas Piketty und Emmanuel Saez, wonach die aktuelle Entwicklung von Reichtum in den USA alarmierend sei. Demnach landet der Zuwachs der Einkommen 2010 in Höhe von 288 Milliarden US-Dollar zu 93% bei den 1% Topverdienern des Landes. Selbst…
Allgemein / Finanzmarktkrise / Klare Worte / Meldungen / Wirtschaftspolitik
von Andreas Bangemann · Published 8. März 2012
Heinrich Haasis ist der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes. In seiner Rede zur Bilanzpressekonferenz 2012 redet er Klartext, im Hinblick auf die jüngsten „Geldflutungen“ durch die EZB, aber auch für das Stammbuch jener, die sich so intensiv um die vermeintliche „Geldschöpfung aus dem Nichts“ von Geschäftsbanken den Kopf zerbrechen:…
Archiv 2012 / Ausgabe 01 – 2012 / Klare Worte / Zeitschriftenarchiv
von Webmaster HW · Published 5. März 2012
Die Leser unserer Zeitschrift melden sich zu Wort.
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