CC-BY-NC-SA Bruno Jehle 0

MACHT GELD SINN – eine Nachlese – Felix Coeln

In der Woche vom 10. bis 16. März 2012 war wieder einmal alles ganz anders: viele Akti­vis­tIn­nen aus der
„Geld­re­for­mer­sze­ne“ mach­ten sich auf in das kleine histo­ri­sche Städt­chen Köthen – nicht um sich das Fürch­ten zu lehren – viel­mehr um die gegen­sei­ti­ge Wert­schät­zung zu lernen.

© duxschulz / pixelio.de 2

Reale Zusammenhänge wieder herstellen – Claude-Alain Perrochet

Zur Vorbeu­gung oder Lösung der Schul­den­pro­ble­ma­tik wird immer wieder verlangt, man solle zum Prin­zip zurück­keh­ren, immer nur auszu­ge­ben, was man habe. Der über­mä­ßi­ge (Staats-)Konsum wird ange­pran­gert. Das ist zu kurz gedacht. Dabei wird der Zusam­men­hang zwischen Konsum, Produk­ti­on und Einkom­men verges­sen. Die Güter für den gerne kriti­sier­ten Konsum auf Pump, konn­ten offen­bar problem­los erzeugt werden (von der ökolo­gi­schen Proble­ma­tik mal abge­se­hen). Also warum auf Konsum verzich­ten, wenn man sich diesen von der Güter­pro­duk­ti­on her leis­ten kann? Volks­wirt­schaft­lich gese­hen macht das Nicht-Auslas­ten
der Produk­ti­ons­mög­lich­kei­ten keinen Sinn.

CC-BY-3.0 Bastian Bringenberg, Quelle: Wikimedia Commons 0

Partei ohne Programm? – Marina Weisband im Interview

Kann die Pira­ten­par­tei die Hoff­nun­gen von Geld­re­for­mern erfül­len? Der Landes­ver­band Sach­sen-Anhalt hat zumin­dest einen viel­ver­spre­chen­den Vorstoß gemacht. Tom Aslan hat sich am 16. April 2012 mit Marina Weis­band, Bundes­vor­stands­mit­glied der Pira­ten­par­tei, in Berlin zu einem Gespräch für die HUMANE WIRTSCHAFT getrof­fen.

Andreas Bangemann 1

Vor dem Karren der Lufthändler – Andreas Bangemann

ACTA und die Fragen zu geis­ti­gem Eigen­tum und Urhe­ber­rech­ten spal­ten das Lager der Verlie­rer.
Wenn „Krea­ti­ve“ und Künst­ler gegen die Verfech­ter einer den Zeiten des Inter­net ange­pass­ten Rechts­grund­la­ge für geis­ti­ges Eigen­tum kämp­fen, kann es nur Verlie­rer geben. Lassen sich Künst­ler und Krea­ti­ve vor den Karren derer span­nen, die vorge­ben, sich für ihre Belan­ge einzu­set­zen, in Wahr­heit aber nur an der möglichst noch lange spru­deln­den Geld­quel­le von „Luft­rech­ten“ inter­es­siert sind? Haben die „Pira­ten des Inter­net“ womög­lich das Wohl der Krea­ti­ven weit ehrli­cher im Peri­skop, als die Lobby­is­ten der Rech­te­ver­wer­ter?

Monopole auf geistiges Eigentum… – Thijs Markus 0

Monopole auf geistiges Eigentum… – Thijs Markus

Das Copy­right-Mono­pol
Marten Toon­der ist einer der bekann­tes­ten nieder­län­di­schen Autoren. Er gilt als nahezu unüber­setz­bar.
2012 ist von seinen Fans als „Toon­der­jahr“ ausge­ru­fen worden. Er schrieb Geschich­ten, die man als
Fabeln sehen kann, zum Beispiel über die Charak­te­re Oliver B. Bumble und Tom Puss, der letze­re basiert
lose auf dem gestie­fel­ten Kater, der erste­re auf dem Marquis von Cara­bas. Beides Charak­te­re aus der
fran­zö­si­schen Fabel „Der gestie­fel­te Kater“ von Charles Perrault. Wie viele andere Fabeln, sind seine Geschich­ten häufig Para­beln der echten Welt.

GesellSchafftKunst – Veranstaltung zum Auftakt des Kunstprojektes 0

GesellSchafftKunst – Veranstaltung zum Auftakt des Kunstprojektes

Vom 17. bis 20. Mai wird in der Silvio-Gesell-Tagungs­­­stät­­te in Wupper­tal nicht nur der 150. Geburts­tag des Namens­ge­bers des Hauses gefei­ert, sondern auch der Beginn eines außer­ge­wöhn­li­chen Vorha­bens. Das Werk Silvio Gesells bezog sich auf die Fragen der Wirt­schaft im allge­mei­nen und auf die der Geld- und Boden­ord­nung im beson­de­ren.…

0

GesellScha(f)ftKunst – in der Silvio-Gesell-Tagungsstätte

Zwischen den rund 1.500 Bäumen im knapp zwei Hektar großen „Frei­wirt­schafts­wald“ soll die Verbin­dung
von Natur, Kunst und den Vorstel­lun­gen einer natür­li­chen Wirt­schafts­ord­nung herge­stellt werden. Der
Künst­ler Kars­ten Behr leitet dieses Projekt vor Ort und wird neben seinem krea­ti­ven Wirken großen Wert auf
die Verbin­dung zu allen inter­es­sier­ten Menschen und Künst­lern aus nah und fern legen.

© Martin Bangemann 0

Flagge zeigen für das „Fließende Geld“ – Ein Aufruf von Steffen Henke

Am 9. 6. 2012 in der Arena Leip­zig tref­fen sich Menschen, die „Lust auf neues Geld“ haben. Menschen,
die zeigen, dass die sicht­ba­ren Folgen eines zerstö­re­ri­schen Geld­sys­tems, eine Gele­gen­heit sind, sich
für etwas Neues einzu­set­zen. Menschen, die wie Millio­nen andere gegen die Macht des Geldes und den Dschun­gel des inter­na­tio­na­len Finanz­mark­tes sind. Menschen, die demons­trie­ren, jedoch nicht gegen etwas Uner­klär­ba­res, sondern für echte Alter­na­ti­ven. Menschen, die zeigen wollen: Verän­de­rung ist möglich und sie
muss von unten, aus der Bevöl­ke­rung, nach oben, in die Poli­tik getra­gen werden.

(Hu)manigfaltiges 03/2012 0

(Hu)manigfaltiges 03/2012

Kurz­nach­rich­ten und Hinwei­se:
Mate­ri­ell und seelisch Ausge­beu­te­te Zitat von Andre­as Popp – Aus „Rechts oder Links“
Südsee-Insel Rapa Iti will welt­weit einzig­ar­ti­ge sozi­al­öko­lo­gi­sche Wende einlei­ten
„Express­geld statt Euro­aus­tritt“
Deka­Bank der Spar­kas­sen stoppt Speku­la­ti­on mit Grund­nah­rungs­mit­teln bei eige­nen Fonds
QR-Codes, was ist das? (Wir nennen sie Schnek­kos)

Leserbriefe 02/2012 0

Leserbriefe 02/2012

Ihre Meinung ist uns wich­tig. Senden Sie uns Ihre Fragen, Anre­gun­gen oder persön­li­che Meinun­gen. Bitte fassen Sie sich kurz, um so wahr­schein­li­cher wird die Veröf­fent­li­chung. Die Redak­ti­on behält sich vor, Leser­brie­fe ohne Rück­spra­che zu kürzen.

Andreas Bangemann 0

Politische Maßnahmen für Griechenland werden zur Farce – Andreas Bangemann

Als Grie­chen­land seine Staats­schul­den noch maßgeb­lich bei priva­ten Gläu­bi­gern und deren Einrich­tun­gen hatte, began­nen die Zahlungs­pro­ble­me.
Die EU, die EZB und der IWF (die Troika) nahmen das Heft in die Hand und sorg­ten auf Kosten der Steu­er­zah­ler für „Über­gangs­lö­sun­gen“, die man gemäß deut­schem Recht auch als Insol­venz­ver­schlep­pung bezeich­nen könnte. Durch die immensen staat­li­chen Mittel konn­ten sich im Lauf der letz­ten zwei Jahre all jene aus den grie­chi­schen Staats­pa­pie­ren verab­schie­den, die in deren Besitz eigene Verlus­te sahen. Geblie­ben sind die abge­brüh­tes­ten Speku­lan­ten und ein paar mehr oder weni­ger zwangs­wei­se Verpflich­te­te, wie zum Beispiel Banken, die wieder­um auch die jewei­li­gen Staa­ten als Retter im Rücken haben.

www.georg-schramm.de 0

Georg Schramm occupies Deutsche Bank – Wolfgang Berger

Der däni­sche Schrift­stel­ler Søren Kier­ke­gaard (1813 – 1855) berich­tet, wie hinter den Kulis­sen des Thea­ters ein Feuer ausbricht. Der Clown tritt
scho­ckiert auf die Bühne und fordert alle auf, den Saal rasch zu verlas­sen. Das Publi­kum genießt die origi­nel­le Einla­ge und klatscht lauten Beifall.
Der Clown wird bleich vor Schreck, gesti­ku­liert heftig und warnt vor der drohen­den Gefahr. Alle sind begeis­tert und johlen vor Freude – bis das
Feuer auf den Zuschau­er­raum über­springt. Da ist es zu spät.

476638_original_R_by_Michael Kopatz_pixelio.de_1 0

Gläubiger-Schuldner-Beziehungen – Josef Hüwe

Wir erle­ben span­nen­de Zeiten, u. a. was die Folgen der lang­fris­tig haupt­säch­lich auf dem Zinses­zins­ef­fekt beru­hen­den
Geld­ver­mö­gen- und Schul­den-Akku­mu­la­ti­on betrifft. „Perma­nent einzu­ge­hen­de Bezie­hun­gen zwischen Schuld­nern und Gläu­bi­gern bilden letzt­lich das Funda­ment des Kapi­ta­lis­mus.“ (J. M. Keynes). Die Kette der Gläu­bi­ger-Schuld­ner-Bezie­hun­gen darf nicht reißen! Welt­weit ist sie zum Teil schon recht dünn. Die USA zum Beispiel können nur hoffen, dass ihnen China als Geld­ge­ber erhal­ten bleibt. An eine Tilgung der Schul­den ist nicht zu denken. Die „Schuld­ner-Sicher­heit“ besteht darin, dass die USA auch künf­tig reich­lich chine­si­sche Produk­te impor­tie­ren.

0

Die „Schuldenbremse“ – Ein Patentrezept? – Helmut Creutz

Mit der Verab­schie­dung eines Rettungs-Versuchs über eine Schul­den­brem­se beweist die Poli­tik nur ihre Unwis­sen­heit über die Vorgän­ge im Geld­be­reich! – Schon jeder Auto­fah­rer weiß, dass man zur Abbrem­sung eines Fahr­zeugs zuerst einmal den Fuß vom Gaspe­dal nehmen muss. Bezieht man das auf jene Schul­den­brem­se, die man in Deutsch­land bereits verbind­lich verab­schie­det hat und den ande­ren Euro-Ländern noch verpas­sen möchte, dann gilt genau das Glei­che: Auch hier muss man zuerst einmal „das Gas wegneh­men“…
das heißt, jene Vorgän­ge redu­zie­ren, die in unse­ren
heuti­gen Volks­wirt­schaf­ten den Staa­ten nicht nur die
Aufnah­me immer höhe­rer Schul­den ermög­li­chen, sondern
diese gera­de­zu erzwin­gen:

(c) Pat Christ
Foto: © Pat Christ
0

Eine praktische Revolte – Pat Christ

Mit einem für Human­wirt­schaft­le­rIn­nen frag­los span­nen­den Thema beschäf­tig­te sich in den vergan­ge­nen Jahren der Münch­ner Sozio­lo­ge Dr. Chris­ti­an Thiel: „Das ‚besse­re‘ Geld“ lautet seine ethno­gra­phi­sche Studie über Regio­nal­wäh­run­gen, die Ende 2011 erschien. Darin befasst er sich mit der Sozio­lo­gie und der Psycho­lo­gie des Geldes, den Wurzeln der Regio­geld­be­we­gung sowie verschie­de­nen Regio­geld-Konzep­tio­nen. Reich­lich Raum nimmt eine Fall­stu­die zur Alter­na­tiv­wäh­rung „Chiem­gau­er“ ein.

flickr_panlalto_6771955523_818b487e81_o 0

„Grüner Kapitalismus ist keine Lösung“ – Gerhard Dilger

Bereits zum sechs­ten Mal hat im Januar 2012 in Porto Alegre das Welt­so­zi­al­fo­rum getagt. Nach Ansicht der Gipfel­teil­neh­mer soll­ten die lebens­wich­ti­gen Ressour­cen Luft, Land, Ener­gie und Wasser verge­mein­schaf­tet werden. Mit der Fokus­sie­rung auf Gemein­gü­ter wollen sie den alten Gegen­satz zwischen Markt und Staat über­win­den.

Wikipedia (comp. Martin Bangemann) 0

Gresham und die Drachme – Dirk Löhr

Die Einfüh­rung einer umlauf­ge­si­cher­ten Drach­me als Paral­lel­wäh­rung war Anlass für eine Tagung des Semi­nars für Frei­heit­li­che Ordnung am 19./20.11.2011. Mit diesem Vorschlag, der u. a. von Eckhard Behrens vertre­ten wird, soll Grie­chen­land aus der Klemme gehol­fen werden. Der Vorschlag
ist inter­es­sant, origi­nell und verdient eine einge­hen­de Diskus­si­on. In der bishe­ri­gen Diskus­si­on fehlt mir bislang noch die Behand­lung eines Aspek­tes, den ich für entschei­dend für den Erfolg des Vorschlags halte: nämlich die Rolle des Gresham’schen Geset­zes (ein ökono­mi­sches Gesetz, das nach Sir Thomas Gres­ham, benannt ist, der von 1519–1579 lebte).

mb_358528_original_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.de 0

Schulden = Guthaben – Erhard Glötzl

Bereits 1775 erklär­te die Fran­zö­si­sche Akade­mie der Wissen­schaf­ten, keine Arbei­ten zum Thema Perpe­tu­um Mobile mehr anzu­neh­men oder zu prüfen, da ein Perpe­tu­um Mobile unmög­lich ist. Auf heute über­tra­gen entspricht dies der Aussa­ge, dass sich kein Physi­ker mit Ideen beschäf­tigt, die dem 1. Haupt­satz der Ther­mo­dy­na­mik wider­spre­chen, der besagt, dass in einem geschlos­se­nen System die Gesamt­ener­gie stets erhal­ten bleibt. Weil mitt­ler­wei­le dieser Satz schon im Schul­un­ter­richt seinen festen Platz hat, befasst sich heute niemand mehr mit solchen physi­ka­lisch unmög­li­chen Dingen.

556795_original_R_K_B_by_Finjet_pixelio.de 0

Erben – die Mühe, geboren zu werden – Roland Rottenfußer

Der Zins ist schäd­lich, gewiss, aber er bliebe ein begrenz­tes Übel, wäre da nicht ein ande­rer Faktor, der ihn verewigt und poten­ziert: das Erbe. Erbschaf­ten zemen­tie­ren Fami­li­en­pri­vi­le­gi­en und unter­höh­len die Chan­cen­gleich­heit. Der Sohn von Micha­el Ballack wird nicht nächs­ter Kapi­tän der Fußball-Natio­nal­mann­schaft. In Unter­neh­men sind derlei Absur­di­tä­ten aber durch­aus üblich. Schwe­rer wiegt, dass sich die Akku­mu­la­ti­on von Vermö­gen und poli­ti­schem Einfluss über Genera­tio­nen fort­set­zen kann. Wer für das Leis­tungs­prin­zip und gegen demo­kra­tisch nicht legi­ti­mier­te Macht­kon­zen­tra­ti­on ist, kann nicht gleich­zei­tig für unein­ge­schränk­tes Erben sein. Es müssen Wege gefun­den werden, Erbschaf­ten auf ein sozi­al­ver­träg­li­ches Maß zu begren­zen.

(c) Martin Bangemann 0

Die Transformation des Geldes – Werner Onken

„Das herkömm­li­che Geld kann mit einer schad­haf­ten Leiter vergli­chen werden: je höher wir stei­gen, umso tiefer stür­zen wir, wenn sie bricht. Und sie wird brechen. Unser Geld bedingt den Kapi­ta­lis­mus, den Zins, die Massen­ar­mut, die Revol­te und schließ­lich den Bürger­krieg, der erfah­rungs­ge­mäß mit unheim­li­cher Schnel­lig­keit zur Barba­rei zurück­führt. … Wer es aber vorzieht, seinen eige­nen Kopf etwas anzu­stren­gen statt fremde Köpfe einzu­schla­gen,
der studie­re das Geld­we­sen, der trach­te danach, die ‚unbe­grenz­ten Möglich­kei­ten‘, die in der Arbeits­tei­lung liegen, dadurch der Mensch­heit und der Frie­dens­idee dienst­bar zu machen, dass er für diese Arbeits­tei­lung ein zweck­ent­spre­chen­des Geld­we­sen schafft.“
[Silvio Gesell, Geld oder Krieg (1912), zitiert nach: Silvio Gesell, Reich­tum und Armut gehö­ren nicht in einen geord­ne­ten Staat – Werk­aus­wahl zum 150. Geburts­tag, Kiel 2012, 2. erw. Aufla­ge]

veer_4313885_Lightworks 0

Editorial: Dschungelcamp im Schilderwald – Andreas Bangemann

Das Fern­seh­for­mat, das sich keiner anschaut, von dem aber viele reden, ist dieses Mal der Einstieg, der mich einmal mehr zu jenem Thema führt, das im
Grunde wie kein ande­res unsere Zukunft bedeu­tet: die Wirt­schafts- und Finanz­kri­se, die längst zur System­kri­se des Kapi­ta­lis­mus gewor­den ist. Sie wird uns nicht mehr loslas­sen. Das wäre ja auch noch schö­ner, für die Zeit­schrift, die den Weg zu einer huma­nen Wirt­schaft als Ziel hat! Wir lassen in dieser Sache nicht mehr nach.

„Hat unser Geldsystem einen Fehler?“ – Vortrag von Steffen Henke

„Hat unser Geldsystem einen Fehler?“ – Vortrag von Steffen Henke

Steffen Henke
Finanz­kri­se: Ursa­chen-Wirkun­gen-Lösun­gen Refe­rent: Stef­fen Henke, Finanz­kauf­mann und Perso­nal­coach, Geschäfts­füh­rer der „Neues Geld gemein­nüt­zi­ge GmbH“ Leip­zig
Er sagt: Eine krisen­freie Wirt­schafts- und Finanz­ord­nung ist möglich!

Viele namhaf­te Exper­ten und eine große Zahl Akti­ver in Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen arbei­ten bereits heute an Plänen zu ihrer Umset­zung. Wir wollen eine breite poli­ti­sche Diskus­si­on zu den Alter­na­ti­ven in Gang zu setzen!
Kommen Sie am Sams­tag, den 21. April in die Wittels­ba­cher Stras­se 4 nach 91126 Schwa­bach.
14:00 Uhr bis 17:00 Uhr (Einlass ab 13:30 Uhr)

Polens Notenbankchef sieht griechische Regionalgeld-Lösung als „innovativ“ an 1

Polens Notenbankchef sieht griechische Regionalgeld-Lösung als „innovativ“ an

In der Finan­ci­al Times Deutsch­land vom 28.3.2012 bringt Marek Belka jenen Mut auf, den er selbst in der Diskus­si­on um die besten Lösun­gen der Euro-Krise nur einzel­nen Wirt­schafts­pro­fes­so­ren attes­tiert. Er sieht zur Stär­kung der grie­chi­schen Wirt­schaft und deren gerin­ge­re Leis­tungs­fä­hig­keit eine zwei­tes, landes­in­ter­nes Zahlungs­mit­tel als eine mögli­che und gang­ba­re Lösung…

Alarmierende Reichtumsentwicklung 1

Alarmierende Reichtumsentwicklung

Steven Ratt­ner kommen­tiert in der New York Times eine aktu­el­le Studie der Ökono­men Thomas Piket­ty und Emma­nu­el Saez, wonach die aktu­el­le Entwick­lung von Reich­tum in den USA alar­mie­rend sei. Demnach landet der Zuwachs der Einkom­men 2010 in Höhe von 288 Milli­ar­den US-Dollar zu 93% bei den 1% Topver­die­nern des Landes.…

Klare Worte des Sparkassen-Präsidenten 4

Klare Worte des Sparkassen-Präsidenten

Hein­rich Haasis ist der Präsi­dent des Deut­schen Spar­­kas­­sen- und Giro­ver­ban­des. In seiner Rede zur Bilanz­pres­se­kon­fe­renz 2012 redet er Klar­text, im Hinblick auf die jüngs­ten „Geld­flu­tun­gen“ durch die EZB, aber auch für das Stamm­buch jener, die sich so inten­siv um die vermeint­li­che „Geld­schöp­fung aus dem Nichts“ von Geschäfts­ban­ken den Kopf zerbre­chen:…

Walter Meier-Solfrian: „Ökosozial oder katastrophal – Die Politik hat die Wahl“ – Buchrezension von Peter Werner 0

Walter Meier-Solfrian: „Ökosozial oder katastrophal – Die Politik hat die Wahl“ – Buchrezension von Peter Werner

Die Welt­wirt­schaft torkelt von Krise zu Krise, Finanz­bla­sen plat­zen, unheim­li­che Schul­den- bzw. Vermö­gens­ber­ge erdrü­cken Staa­ten und Konjunk­tur. Die Situa­ti­on ist beängs­ti­gend, der Ausgang offen. Sehr beun­ru­hi­gend ist auch die Hilf­lo­sig­keit der Poli­ti­ker und etablier­ten Ökono­men ange­sichts des an die Wand gefah­re­nen globa­len Wirt­schafts­sys­tems.