Autor: Andreas Bangemann

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Reichenzwangsabgabe: Absurd und Absurdesabsurd

Wie kamen die wirk­lich Reichen in Deutsch­land zu Reich­tum? In aller Regel durch Geld­ver­mö­gen. Wer hat, dem wird gege­ben und zwar mit mathe­ma­ti­scher Genau­ig­keit. Zins und Zinses­zins sind uns – vornehm­lich von Wirt­schafts­wei­sen und Anla­ge­be­ra­tern – als 8. Welt­wun­der verkauft worden. Nun fordert das DIW die Einfüh­rung einer Reichen­ab­ga­be. Die…

Fünf vor Zwölf © Martin Bangemann, Kontakt: bestmoose.de 3

LIBOR – Lug und Trug

Hätte man sich ausden­ken sollen, was noch hätte passie­ren müssen, damit das ohne­hin auf lange Zeiten verlo­re­ne Vertrau­en zu Banken, noch weiter zerrüt­tet wird,  man wäre darauf nicht so schnell gekom­men: Ein ganzes „Orches­ter“ an führen­den Groß­ban­ken hat mit dem LIBOR so eine Art „Urme­ter“ der Finanz­welt mani­pu­liert.  René Zeyer…

Wo ist unser Geld? Stuttgarter Geldreformer mit gelungenem Lehrvideo 5

Wo ist unser Geld? Stuttgarter Geldreformer mit gelungenem Lehrvideo

Immer mehr regio­na­le Grup­pen werden zu Förde­rern und Akti­ven für eine humane Wirt­schaft. Seit gerau­mer Zeit arbei­tet die Regio­nal­grup­pe Stutt­gart an einem Video, anhand dem leicht verständ­lich erklärt werden soll, wie unser Geld funk­tio­niert und vor allem wohin es geht. Dazu wurde eine anspre­chen­de Websei­te einge­rich­tet und ein ausge­zeich­ne­tes Lehr­vi­deo…

Fußballtheorie © Martin Bangemann 4

Böses Foul: EM-Halbfinale für umstrittene Änderung des Melderechts genutzt

In ganz Europa rich­tet sich das öffent­li­che Leben nach dem Zeit­plan einer Fußball-Europa- oder ‑welt­meis­ter­schaft aus. Wich­ti­ge Veran­stal­tun­gen und Tref­fen werden termin­lich außer­halb dieser so viele in den Bann ziehen­den Groß­ver­an­stal­tun­gen gelegt. Die meis­ten Spiele der Euro 2012 in Polen und der Ukrai­ne wurden um 20:45 Uhr ange­pfif­fen. Dadurch konnte…

(c) Martin Bangemann 1

Stiglitz: „Renditestreben spaltet die Gesellschaft“

Der US-Ameri­­ka­­ni­­sche Wirt­schafts­pro­fes­sor und Nobel­preis­trä­ger Joseph E. Stiglitz sagt es in einem Inter­view, das er „FoxBusi­ness“ gege­ben hat, sehr deut­lich. Sehr schön darin auch die Beschrei­bung der Perso­nen, welche nach Rendi­te stre­ben (im engli­schen nennt er sie „rent seekers“): Sie bean­spru­chen ein stets größer werden­des Stück des (Leistungs)-kuchens, zu dessen…

Ab welchem Maß ist man versklavt? 6

Ab welchem Maß ist man versklavt?

Das herr­schen­de Geld­sys­tem ist so aufge­baut, dass es allen Menschen zuneh­mend mehr von deren Leis­tung wegnimmt. In Prei­sen und Steu­ern stecken die Zinsen der Schul­den­auf­nah­me von Unter­neh­men und Staa­ten. Die Zinsen flie­ßen zu den Geld­ver­mö­gens­be­sit­zern, ohne dass diese selbst dafür eine Leis­tung erbrin­gen muss­ten. Immer höhere Geld­ver­mö­gen führen zu immer…

Gar nichts gut am Zuckerhut 1

Gar nichts gut am Zuckerhut

Rio20+! Fest­hal­ten am Wachs­tum hat system­be­ding­te Gründe, bricht aber allen Umwelt­be­mü­hun­gen das Genick! Rund 50.000 Menschen reisen um die Welt, weil sie sich Gedan­ken um eine „nach­hal­ti­ge Entwick­lung“ machen. Als man sich vor 20 Jahren das erste Mal in Rio traf, sprach man vom „wich­tigs­ten Meilen­stein der inter­na­tio­na­len Umwelt­po­li­tik“. 20…

Foto unter CC-Lizenz von "teejaybee" auf Flickr 5

Im Sumpf der Schuldenbremse

Bevor wir in den „Sumpf“ eintau­chen, müssen wir fest­hal­ten: Das Konzept einer Schul­den­brem­se als Mittel um ein vor dem Kollaps stehen­des Geld­sys­tem zu retten, ist gelin­de gesagt ein volks­wirt­schaft­li­cher Aber­witz. Das volks­wirt­schaft­li­che Schul­den­ma­chen ist unlös­bar verbun­den mit dem Aufbau von Geld­ver­mö­gen. Die Halter von Geld­ver­mö­gen inter­es­siert es besten­falls peri­pher, wer…

Tötet die Boten! 8

Tötet die Boten!

Den Über­brin­gern schlech­ter Nach­rich­ten geht es zuneh­mend schlech­ter. Wenn die Hans-Böck­­ler-Stif­­tung (PDF) oder die Frie­d­­rich-Ebert-Stif­­tung (PDF) wieder einmal Studi­en vorle­gen, die nach­wei­sen, dass die Spal­tung der Gesell­schaft in immer mehr Arme – sogar solche mit Arbeits­plät­zen – und wenige Super­rei­che unge­min­dert fort­schrei­tet, dann wird das zuneh­mend stär­ker als poli­tisch einsei­ti­ge…

Es arbeitet noch immer: das Geld 0

Es arbeitet noch immer: das Geld

Seit 2008 ist die Welt in Finanz­fra­gen wach­ge­rüt­telt. Bis dahin Ahnungs­lo­se, in Finanz­fach­krei­sen ebenso wie unter „Norma­len“, haben erken­nen müssen, dass in unse­rem Geld­sys­tem so manches im Argen liegt. Die persön­li­chen Schuld­zu­wei­sun­gen an die Gieri­gen und Macht­hung­ri­gen über­wie­gen bis heute die analy­ti­schen Beschrei­bun­gen des Gesche­hens, das offen­bar zu keinem Ende…

Betrüger ahmen das herrschende Geldsystem nach 0

Betrüger ahmen das herrschende Geldsystem nach

Sergej Mavro­di fühlt sich im Recht und durch die Abläu­fe im bestehen­den Geld­sys­tem bestä­tigt. Was er mit seinem Schnee­ball­s­sys­tem für Finanz­an­la­gen macht, sieht er iden­tisch im Großen, insbe­son­de­re im Vorge­hen der Noten­ban­ken, ablau­fen. Er sieht nicht ein, warum sein System wider­recht­lich sein soll, wenn um uns herum alles genau so…

Onkel Dagobert und die World Economics Association 0

Onkel Dagobert und die World Economics Association

2011 gegrün­det sieht sich die WEA (World Econo­mics Asso­cia­ti­on) als Think Tank für eine zukunfts­fä­hi­ge Wirt­schafts­wis­sen­schaft und die eigene Arbeit als Angriff auf das Estab­lish­ment. In den regel­mä­ßi­gen Ausga­ben ihrer „Real-world econo­mics reviews“ wird deut­lich, dass die große Zahl an Wirt­schafts­wis­sen­schaft­lern, die sich in der WEA verei­nen, hinsicht­lich vieler Punkte…

Big Data – Gute Zeit, um in die Verantwortung zu gehen 0

Big Data – Gute Zeit, um in die Verantwortung zu gehen

Wissens­vor­sprung Zu allen Zeiten wurden Daten gesam­melt. Vor dem Inter­net, war es ein größe­rer Aufwand, an sie heran­zu­kom­men. Wenn mich meine Erin­ne­rung nicht trügt, war es in einer Fern­seh­sen­dung Ende der 70er Jahre, als ein Repor­ter­team von einem belie­bi­gen vorbei­fah­ren­den Auto das Kenn­zei­chen notier­te und nach eini­ger Zeit an der…

Katja Kipping – Sympathisch, aber nicht zu 100% 1

Katja Kipping – Sympathisch, aber nicht zu 100%

Die neue Partei­vor­sit­zen­de hat ein sympa­thi­sches Wesen. Das darf man auch dann sagen, wenn man ansons­ten nicht viel von der Links­par­tei hält. Sie hat das Herz am rech­ten Fleck und denkt sach­lich und bürger­nah über viele Themen nach. Wenn sie 100% Steu­ern für alle fordert, die mehr als 40.000,-€ monat­lich…

Die Grenzen des Tellerrands 1

Die Grenzen des Tellerrands

Dr. Thomas Gambke, Bundes­tags­ab­ge­ord­ne­ter für die Grünen, derzeit Mitglied in der 2011 vom Bundes­tag einge­setz­ten Enquete-Kommis­­si­on „Wachs­tum, Wohl­stand, Lebens­qua­li­tät – Wege zu nach­hal­ti­gem Wirt­schaf­ten und gesell­schaft­li­chem Fort­schritt in der Sozia­len Markt­wirt­schaft“ hat die rich­ti­ge Einstel­lung, um in einer solchen Kommis­si­on mitzu­wir­ken und sie zu wahr­lich neuen poli­ti­schen Konzep­ten zu führen:…

Hollande ärgert Merkel  – Bürger wissen Abhilfe 0

Hollande ärgert Merkel – Bürger wissen Abhilfe

Der Wahl­er­folg von Hollan­des Sozia­lis­ten ist Zünd­stoff für die Gazet­ten heute. Wenn man sich ange­wöhnt im Inter­net neben den eigent­li­chen Beiträ­gen auch die Kommen­ta­re der Leser zu beach­ten, findet man so manche Perle: Zitat aus dem Kommen­tar­be­reich der Süddeut­schen: Gegen Krisen gibt es eine alte Idee, nämlich eine alter­na­ti­ve, regio­nal…

Club of Rome prangert das bestehende Geldsystem an 10

Club of Rome prangert das bestehende Geldsystem an

Unter Feder­füh­rung von Bernard Lietaer bringt der Club of Rome dieser Tage einen Report unter dem Titel „Money and Sustaina­bi­li­ty: the missing Link“ heraus. Darin werden die Insta­bi­li­tät und Zerstö­rung hervor­ru­fen­den Fehler im bestehen­den Geld­sys­tem eindeu­tig benannt: Die Kredi­t­­ver­­­ga­­be-Praxis der Geschäfts­ban­ken verstärkt die Aufschwung- und Krisen­pha­sen der Wirt­schaft. Der Zinses­zins…

Karl Marx Kreditkarte 1

Karl Marx Kreditkarte

Die Spar­kas­se Chem­nitz bringt eine Karl-Marx-Kredi­t­­kar­­te heraus:   Was dazu wohl der Meis­ter selbst gesagt hätte? Viel­leicht hätte es ihm nicht einmal allzu viel ausge­macht, denn der Zirku­la­ti­ons­sphä­re des Geldes hat er hinsicht­lich der Entwick­lun­gen der Gesell­schaft sowie­so kein Gewicht beigemes­sen. Warum dann nicht Werbe­trä­ger auf einer Kredit­kar­te sein? Ist…

Italien: Wer das gesetzliche Zahlungsmittel benutzt gilt als Steuerhinterzieher 3

Italien: Wer das gesetzliche Zahlungsmittel benutzt gilt als Steuerhinterzieher

In ihrer Verzweif­lung grei­fen die Volks­ver­tre­ter Euro­pas zu immer bürger­feind­li­che­ren Mitteln. Wir laufen auf den Zusam­men­bruch des euro­päi­schen Währungs­sys­tems zu. Eines System, das die Poli­ti­ker einge­führt und ganz offen­sicht­lich falsch konzi­piert haben. Es wurden Fehler bei der Beur­tei­lung der Wirt­schafts­kraft der einzel­ner Länder gemacht und vor allem wurde das „Funda­ment“…

UN-Generalsekretär fordert neues Wirtschaftssystem… 2

UN-Generalsekretär fordert neues Wirtschaftssystem…

…will aber am bestehen­den nichts ändern. So muss man die Meldung aus dem Hambur­ger Abend­blatt fort­set­zen, denn was soll daran neu sein? (Zitat): „Mit intel­li­gen­ten Maßnah­men können Regie­run­gen Wachs­tum schaf­fen, Armut bekämp­fen, Arbeit schaf­fen und sozia­len Fort­schritt beschleu­ni­gen und gleich­zei­tig die natür­li­chen und endli­chen Ressour­cen der Erde scho­nen“ Wenn ein…

Schulden-Verschiebebahnhof Spanien 3

Schulden-Verschiebebahnhof Spanien

Auf rund 100 Milli­ar­den Euro wird der Bedarf für die Rettung der spani­schen Banken taxiert. Die ange­dach­ten 3% Zinsen für dieses „Paket“ werden in Spani­en begrüßt: „Der spani­sche Wirt­schafts­staats­se­kre­tär Fernan­do Jimé­nez Lator­re beton­te, ein Zins­satz von 3,0 Prozent und eine Lauf­zeit von 15 Jahren wären «sehr attrak­ti­ve Bedin­gun­gen»“. Frank­fur­ter Rund­schau…

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Lust auf neues Geld – ein Kurzbericht

2.000 Menschen erleb­ten einen Tag voll Infor­ma­ti­on, Emoti­on, Unter­hal­tung und Spaß Leip­zig, 9. 6. 2012. Es war bis zuletzt schwer einzu­schät­zen, wie viele Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer wohl den Weg zu „Lust auf neues Geld“ finden werden, denn kurz vor Veran­stal­tungs­be­ginn gab es noch viele Kurz­ent­schlos­se­ne, die sich auf den Weg…

GesellSchafftKunst – Veranstaltung zum Auftakt des Kunstprojektes 0

GesellSchafftKunst – Veranstaltung zum Auftakt des Kunstprojektes

Vom 17. bis 20. Mai wird in der Silvio-Gesell-Tagungs­­­stä­t­­te in Wupper­tal nicht nur der 150. Geburts­tag des Namens­ge­bers des Hauses gefei­ert, sondern auch der Beginn eines außer­ge­wöhn­li­chen Vorha­bens. Das Werk Silvio Gesells bezog sich auf die Fragen der Wirt­schaft im allge­mei­nen und auf die der Geld- und Boden­ord­nung im beson­de­ren.…

Polens Notenbankchef sieht griechische Regionalgeld-Lösung als „innovativ“ an 1

Polens Notenbankchef sieht griechische Regionalgeld-Lösung als „innovativ“ an

In der Finan­cial Times Deutsch­land vom 28.3.2012 bringt Marek Belka jenen Mut auf, den er selbst in der Diskus­si­on um die besten Lösun­gen der Euro-Krise nur einzel­nen Wirt­schafts­pro­fes­so­ren attes­tiert. Er sieht zur Stär­kung der grie­chi­schen Wirt­schaft und deren gerin­ge­re Leis­tungs­fä­hig­keit eine zwei­tes, landes­in­ter­nes Zahlungs­mit­tel als eine mögli­che und gang­ba­re Lösung…

Alarmierende Reichtumsentwicklung 1

Alarmierende Reichtumsentwicklung

Steven Ratt­ner kommen­tiert in der New York Times eine aktu­el­le Studie der Ökono­men Thomas Piket­ty und Emma­nu­el Saez, wonach die aktu­el­le Entwick­lung von Reich­tum in den USA alar­mie­rend sei. Demnach landet der Zuwachs der Einkom­men 2010 in Höhe von 288 Milli­ar­den US-Dollar zu 93% bei den 1% Topver­die­nern des Landes.…

Klare Worte des Sparkassen-Präsidenten 4

Klare Worte des Sparkassen-Präsidenten

Hein­rich Haasis ist der Präsi­dent des Deut­schen Spar­­kas­­sen- und Giro­ver­ban­des. In seiner Rede zur Bilanz­pres­se­kon­fe­renz 2012 redet er Klar­text, im Hinblick auf die jüngs­ten „Geld­flu­tun­gen“ durch die EZB, aber auch für das Stamm­buch jener, die sich so inten­siv um die vermeint­li­che „Geld­schöp­fung aus dem Nichts“ von Geschäfts­ban­ken den Kopf zerbre­chen:…

Deutscher Yale-Professor Pogge bleibt im Denkgefängnis stecken 0

Deutscher Yale-Professor Pogge bleibt im Denkgefängnis stecken

Es ist einfach nur schade, dass Yale-Profes­­so­­ren (das hier ist ein Deut­scher) bei Fragen der Gerech­tig­keit, nicht in der Lage zu sein schei­nen, den Sprung in das System­den­ken zu voll­zie­hen. Wie funk­tio­niert das System? Wie verän­de­re ich es? Im Grunde zwei leich­te Fragen. Doch was macht ein Yale-Profes­­sor? Er philo­so­phiert…

Ungezügelter Irrsinn bei US-Immobilienfinanzierungen 0

Ungezügelter Irrsinn bei US-Immobilienfinanzierungen

“Fred­die Mac wettet gegen die eige­nen Kunden” Es mutet wie ein Trep­pen­witz an, ist aber für die aktu­ell Betrof­fe­nen bitte­rer Ernst. Nach­dem vor 2008 der US-Immo­­bi­­li­en­­markt von allzu lascher Hand­ha­bung bei der Ausrei­chung von Immo­bi­li­en­kre­di­ten geprägt war, schlug dieses Pendel nach 2008 in die andere Rich­tung aus. Mit fata­len Folgen,…

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„Überwindung der Finanz- und Wirtschaftskrise durch eine Geldreform“

Das ist das Thema der „Münde­ner Gesprä­che“ von 16. bis 18. März 2012 in der Rein­hards­wald­schu­le in Fulda­tal (Simmers­hau­sen). Gleich zwei Jubi­lä­en werden dabei gefei­ert. Es handelt sich nämlich um die 50. Münde­ner Gesprä­che und Anlass ist der 150. Geburts­tag des Sozi­al­re­for­mers Silvio Gesell, der auf den 17. März fällt.…