Kategorie: Wirtschaft

Wir sollten uns schleunigst einmischen 0

Wir sollten uns schleunigst einmischen

„Schau­spiel der Ohn­macht / Die Haupt­ver­ur­sa­cher der Kri­se sind gleich­zei­tig deren Gewin­ner. Den Kampf um eine Neu­ord­nung der Finanz­bran­che haben Ange­la Mer­kel und ihre Kol­le­gen gar nicht erst ange­tre­ten“ von Harald Schu­mann vom 7. März Der her­vor­ra­gen­de Bei­trag zu den Ver­ur­sa­chern und ver­meint­li­chen Mana­gern der Finanz- und Wirt­schafts­kri­se trifft in allen Punk­ten den Nagel auf den Kopf. Es ist tat­säch­lich so, dass alle Anzei­chen dar­auf hin­deu­ten, dass wir als­bald erneut in eine Finanz- und Wirt­schafts­kri­se hin­ein­ma­nö­vriert wer­den. Denn fast alle der hoch­gra­dig kri­mi­nel­len Ban­ker, Ana­lys­ten, Spe­ku­lan­ten und Rating-Betrei­ber sind bereits wie­der am Werk wie bis­her. Die Poli­ti­ker haben auch nur…

Serie: Wie wir reich wurden (27): Am Ende zahlt die Notenbank 0

Serie: Wie wir reich wurden (27): Am Ende zahlt die Notenbank

Bemer­kens­wert erscheint, dass die heu­te aus­ge­tausch­ten Argu­men­te für und wider opti­ma­le Geld­ord­nun­gen im Kern nicht wei­ter sind als die Debat­ten im Eng­land des 19. Jahr­hun­derts. via faz.net Das wie­der­um könn­te ja damit zusam­men hän­gen, dass wir seit die­ser Zeit bis heu­te mei­nen, nicht mehr über grund­le­gen­de Alter­na­ti­ven nach­den­ken zu müs­sen. Wenn wir in einem Sys­tem ver­har­ren, das immer wie­der – mit mathe­ma­ti­scher Genau­ig­keit – Geld­ver­mö­gen und Schul­den erzeugt, wobei ers­te­re im Lau­fe der Zeit immer unglei­cher ver­teilt wer­den, dann blei­ben am Ende nur zwei Lösun­gen: Das Sys­tem bricht zusam­men, weil die Schul­den unbe­zahl­bar gewor­den sind oder die Schul­den und Ver­mö­gen…

Der Markt von Ersatz-Zahlungsmitteln scheint unbegrenzt 0

Der Markt von Ersatz-Zahlungsmitteln scheint unbegrenzt

via kopfkribbeln.de Paypal ist ja schon eine Wei­le am Markt und durch­aus nicht unum­strit­ten wegen sei­ner teil­wei­se undurch­sich­ti­gen und unor­tho­do­xen Geschäfts­prak­ti­ken. Den­noch dürf­te das Toch­ter­un­ter­neh­men von Ebay zu den erfolg­reichs­ten Micro­payment-Sys­te­men welt­weit gehö­ren. Das neue App für das Ipho­ne ist aber ein wei­te­rer Beweis, dass der Markt der Mög­lich­kei­ten hin­sicht­lich Zah­lungs­me­tho­den noch lan­ge nicht aus­ge­reizt ist. Span­nend an die­sen Neu­ent­wick­lun­gen ist die Tat­sa­che, dass die Gestalt­bar­keit von Geld­sys­te­men bewusst wird. Posted via web from HUMANE-WIRTSCHAFT

Öko-Staat in Polynesien: Schwundgeld und Tahiti-Virus – taz.de 0

Öko-Staat in Polynesien: Schwundgeld und Tahiti-Virus – taz.de

Schwund­geld und Tahi­ti-Virus Auf der poly­ne­si­schen Insel Moo­rea soll ein hun­dert­pro­zen­tig öko­lo­gi­scher und bio­lo­gisch kom­plett abbau­ba­rer Modell­staat ent­ste­hen. Ein Gespräch mit den Initia­to­ren Roti Make und Eric Bihl. via taz.de Ein ambi­tio­nier­tes Pro­jekt geht sei­nen Weg und reißt mehr und mehr Men­schen in sei­nen Bann. Wer ein­mal Eric Bihl über „sein“ Tahi­ti-Pro­jekt reden hör­te, will unbe­dingt dabei sein. Posted via web from HUMANE-WIRTSCHAFT

Silvio-Gesell-Tagungsstätte – Der 11. März 0

Silvio-Gesell-Tagungsstätte – Der 11. März

“Das heu­ti­ge Geld ist der ein­zi­ge Gegen­stand in der Welt, der von allen Men­schen ohne Aus­nah­me benö­tigt wird, dabei aber nicht wie alles ande­re ver­dirbt, son­dern ewig gleich und unver­än­der­lich bleibt. Das Geld kann dem ver­kehr ent­zo­gen und dem­sel­ben wie­der zuge­führt wer­den, wie es dem Besit­zer des­sel­ben passt, ohne befürch­ten zu müs­sen, dass es fau­le oder ver­der­be. Kein Gegen­stand eig­net sich somit so vor­züg­lich zur Spe­ku­la­ti­on, wie das Geld, Brot, Fleisch, Petro­le­um, Eisen, Kup­fer sind Gegen­stän­de, die man braucht, aber man kann sie auch für kur­ze Zeit wenigs­tens ent­beh­ren und durch ande­re erset­zen. Das Geld ist aber durch nichts zu…

Verständnis, Achtung und Menschenliebe 2

Verständnis, Achtung und Menschenliebe

„Man weiß aus Erfah­rung, wie­viel mehr Ach­tung, Anstand, Men­schen­lie­be und Ver­ständ­nis der ein­zel­ne Mensch im Ver­kehr mit andern, nament­lich Frem­den, ent­wi­ckelt, als der auf Gewalt und ange­maß­te Rech­te pochen­de Staat. Ver­ständ­nis, Ach­tung und Men­schen­lie­be wer­den uns aber allein den Frie­den brin­gen.“ Sil­vio Gesell Posted via email from HUMANE-WIRTSCHAFT

Schiller und die Brotgelehrten: „Bahn zur Unsterblichkeit“ 0

Schiller und die Brotgelehrten: „Bahn zur Unsterblichkeit“

Jede Erwei­te­rung sei­ner Brot­wis­sen­schaft beun­ru­higt ihn, weil sie ihm neue Arbeit zusen­det oder die ver­gan­ge­ne unnütz macht; jede wich­ti­ge Neue­rung schreckt ihn auf, denn sie zer­bricht die alte Schul­form, die er sich so müh­sam zu eigen mach­te, sie setzt ihn in Gefahr, die gan­ze Arbeit sei­nes vori­gen Lebens zu ver­lie­ren. Wer hat über Refor­ma­to­ren mehr geschrien als der Hau­fe der Brot­ge­lehr­ten? Wer hält den Fort­gang nütz­li­cher Revo­lu­tio­nen im Reich des Wis­sens mehr auf als eben­die­se? Jedes Licht, das durch ein glück­li­ches Genie, in wel­cher Wis­sen­schaft es sei, ange­zün­det wird, macht ihre Dürf­tig­keit sicht­bar; sie fech­ten mit Erbit­te­rung, mit Heim­tü­cke, mit…

Schiller und die Brotgelehrten: „Bahn zur Unsterblichkeit“ 0

Schiller und die Brotgelehrten: „Bahn zur Unsterblichkeit“

Jede Erwei­te­rung sei­ner Brot­wis­sen­schaft beun­ru­higt ihn, weil sie ihm neue Arbeit zusen­det oder die ver­gan­ge­ne unnütz macht; jede wich­ti­ge Neue­rung schreckt ihn auf, denn sie zer­bricht die alte Schul­form, die er sich so müh­sam zu eigen mach­te, sie setzt ihn in Gefahr, die gan­ze Arbeit sei­nes vori­gen Lebens zu ver­lie­ren. Wer hat über Refor­ma­to­ren mehr geschrien als der Hau­fe der Brot­ge­lehr­ten? Wer hält den Fort­gang nütz­li­cher Revo­lu­tio­nen im Reich des Wis­sens mehr auf als eben­die­se? Jedes Licht, das durch ein glück­li­ches Genie, in wel­cher Wis­sen­schaft es sei, ange­zün­det wird, macht ihre Dürf­tig­keit sicht­bar; sie fech­ten mit Erbit­te­rung, mit Heim­tü­cke, mit…

Demurrage – Eine Idee für die Zukunft 0

Demurrage – Eine Idee für die Zukunft

Sil­vio Gesell starb heu­te vor 80 Jah­ren. Sei­ne Erkennt­nis­se sind aktu­el­ler denn je. In der gro­ßen Poli­tik wer­den sie trotz unüber­wind­li­cher wirt­schaft­li­cher Pro­ble­me noch immer für „undurch­führ­bar“ gehal­ten. Loka­le Regio­nal­wäh­run­gen in vie­len Län­dern der Welt bewei­sen, dass dies so nicht stimmt. Der heu­ti­ge Tag bie­tet Gele­gen­heit, ein­mal auf die Rei­se nach Erkennt­nis­sen zu gehen, die sich von dem, was täg­lich in den Medi­en zur Kri­sen­be­wäl­ti­gung wie­der­holt wird auf erstaun­li­che Wei­se unter­schei­den. Bild von Klaus Benes

Und der BDK weinte bitterlich — CARTA 0

Und der BDK weinte bitterlich — CARTA

Sel­ten habe ich eine Pres­se­mel­dung mit so viel Ver­gnü­gen gele­sen wie die jüngs­te des Bun­des der Deut­schen Kri­mi­nal­be­am­ten, einen offe­nen »Brief des Bun­des­vor­sit­zen­den i.S. Vor­rats­da­ten­spei­che­rung an Bun­des­kanz­le­rin Frau Dr. Mer­kel«. Wei­ner­lich legt der gro­ße Vor­sit­zen­de dar, daß der Unter­gang des Abend­lan­des droht. (Man möch­te ihn in den Arm neh­men und ihm zum Trost Georg Kreis­ler vor­sin­gen.) Immer­hin: Das Pres­se­mel­dungs­stim­mungs­ba­ro­me­ter, das ansons­ten nur “mit Entsetzen/Enttäuschung/großer Betrof­fen­heit” u.ä. kennt, wur­de erwei­tert um »kon­ster­niert neh­men wir zur Kennt­nis«, daß näm­lich, ja daß es eine Kon­se­quenz hat, wenn Geset­ze ver­fas­sungs­wid­rig sind. Bemer­kens­wert an der Pres­se­mel­dung ist aber nicht nur die Scha­den­freu­de, die sie erzeugt.…

Dieter Suhr: Auf Arbeitslosigkeit programmierte Wirtschaft 0

Dieter Suhr: Auf Arbeitslosigkeit programmierte Wirtschaft

Schaut man auf die Wirt­schaft, so springt ein Befund ins Auge, der sich durch fünf her­vor­ra­gen­de Sym­pto­me kenn­zeich­nen läßt: 1. Mas­sen­ar­beits­lo­sig­keit; 2. unge­still­ter pri­va­ter und vor allem öffent­li­cher Bedarf; 3. anschwel­len­de Strö­me von Zins­zah­lun­gen; 4. zuneh­men­de Ver­schul­dung und 5. ein bedroh­li­cher Wachs­tums­zwang.     Nicht gefrag­te Leis­tung   Das Sym­ptom Num­mer 1 unse­rer sie­chen­den Wirt­schaft ist die Mas­se­n­ar- beits­lo­sig­keit: 2,5 Mill. Men­schen bei uns wol­len arbei­ten. Sie fin­den aber kei­ne bezahl­te Arbeit. Ihre Leis­tung wird nicht nach­ge­fragt: „Leis­tung, die nicht gefragt ist.“ 2,5 Mill. arbeits­wil­li­ge Men­schen sind eine unge­heue­re Leis­tungs­re­ser­ve unse­rer Volks­wirt­schaft. War­um läßt unser Gemein­we­sen die­se gewal­ti­ge und kost­spie­li­ge…

Querschüsse: „US-Food Stamps mit neuem Rekord“ 0

Querschüsse: „US-Food Stamps mit neuem Rekord“

„US-Food Stamps mit neu­em Rekord“ Das US-Land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums (United Sta­tes Depart­ment of Agri­cul­tu­re) mel­det auch für den Monat Dezem­ber 2009 einen neu­en Rekord bei den Bezie­hern von Lebens­mit­tel­mar­ken. Unfass­ba­re 38,978382 Mil­lio­nen US-Bür­gern bezo­gen im Dezem­ber die moder­ne Ver­si­on der Food Stamps, Lebens­mit­tel per Kre­dit­kar­te für durch­schnitt­li­che 134,55 Dol­lar pro Per­son auf Basis des staat­li­chen Sup­ple­men­tal Nut­ri­ti­on Assi­s­tan­ce Pro­gram (SNAP). Der explo­si­ve Anstieg der Lebens­mit­tel­mar­ken-Bezie­her auf Monats­ba­sis. Im Dezem­ber 2009 stieg die Zahl der Food Stamps-Bezie­her um +794’714 zum Vor­mo­nat an! Im Ver­gleich zum Vor­jah­res­mo­nat waren es sogar unglaub­li­che +7,193937 Mil­lio­nen US-Bür­ger, was einem Anstieg von +22,63% ent­sprach, die Leis­tun­gen aus dem…

Langsam, Langsam, wir sind in Griechenland 1

Langsam, Langsam, wir sind in Griechenland

Wie sym­pa­thisch klingt die­ser Satz doch jedem Grie­chen­land-Urlau­ber im Ohr, wenn ein Ein­hei­mi­scher einem lächelnd die Hek­tik des eige­nen Han­delns und Den­kens in die gemäch­li­che Schön­heit Grie­chen­lands über­führt. „Ziga, Ziga“ oder „Avrio“ sind die Voka­beln, die dem gestress­ten Urlau­ber als ers­tes qua­si „infla­tio­när“ begeg­nen. „Lang­sam, Lang­sam“ und „mor­gen“. Die Uhren gehen in Grie­chen­land schon immer anders. Auch die Struk­tu­ren grie­chi­schen Geschäf­te­ma­chens haben eine ganz ande­re Tra­di­ti­on und unter­lie­gen ganz ande­ren – vor allem unge­schrie­be­nen – Geset­zen, als in den nörd­li­che­ren euro­päi­schen Län­dern. Ein Netz­werk aus Beam­ten, kirch­li­chen Wür­den­trä­gern und Unter­neh­mern, geschmiert durch einen eige­nen Geld­kreis­lauf bestimmt die regio­na­le Poli­tik und…

Wilfried Schmickler über Sozialschmarotzer 0

Wilfried Schmickler über Sozialschmarotzer

via youtube.com War­ten auf die Leis­tung von Gui­do Wes­ter­wel­le Posted via web from HUMANE-WIRTSCHAFT

LobbyControl | Parteitags-Lobbyismus aus Insider-Sicht 0

LobbyControl | Parteitags-Lobbyismus aus Insider-Sicht

Stand­mie­ten als ver­de­cke Par­tei­en­fi­nan­zie­rung ins Visier neh­men Nun glau­ben wir nicht, dass sich ein Dele­gier­ter mit einem ein­fa­chen Mit­tag­essen oder einem geschenk­ten Apfel kau­fen lässt. Den­noch zei­gen die Erfah­rungs­be­rich­te, dass vor allem Groß­un­ter­neh­men und Wirt­schafts­ver­bän­de Par­tei­ta­ge als Lob­by­ver­an­stal­tun­gen begrei­fen, zu denen es gilt, Prä­senz zu zei­gen und mit klei­nen (Äpfel) und grö­ße­ren (z.T. hohe Stand­ge­büh­ren, Anzei­gen) Geschen­ken an die Par­tei­en die Freund­schaft zu erhal­ten. Und den Par­tei­en scheint das nur recht zu sein, kön­nen sie so doch einen Teil der Kos­ten für die immer auf­wen­di­ge­ren und damit teu­re­ren Par­tei­ta­ge wie­der rein­ho­len. Die taz spricht von Aus­ga­ben für die jähr­li­chen Par­tei-Ver­samm­lun­gen…

LobbyControl | Parteitags-Lobbyismus aus Insider-Sicht 0

LobbyControl | Parteitags-Lobbyismus aus Insider-Sicht

Stand­mie­ten als ver­de­cke Par­tei­en­fi­nan­zie­rung ins Visier neh­men Nun glau­ben wir nicht, dass sich ein Dele­gier­ter mit einem ein­fa­chen Mit­tag­essen oder einem geschenk­ten Apfel kau­fen lässt. Den­noch zei­gen die Erfah­rungs­be­rich­te, dass vor allem Groß­un­ter­neh­men und Wirt­schafts­ver­bän­de Par­tei­ta­ge als Lob­by­ver­an­stal­tun­gen begrei­fen, zu denen es gilt, Prä­senz zu zei­gen und mit klei­nen (Äpfel) und grö­ße­ren (z.T. hohe Stand­ge­büh­ren, Anzei­gen) Geschen­ken an die Par­tei­en die Freund­schaft zu erhal­ten. Und den Par­tei­en scheint das nur recht zu sein, kön­nen sie so doch einen Teil der Kos­ten für die immer auf­wen­di­ge­ren und damit teu­re­ren Par­tei­ta­ge wie­der rein­ho­len. Die taz spricht von Aus­ga­ben für die jähr­li­chen Par­tei-Ver­samm­lun­gen…

Parteien und Geld – „Der werfe den ersten Stein“ 0

Parteien und Geld – „Der werfe den ersten Stein“

Sig­mar Gabri­el ver­dient neben sei­ner Tätig­keit als Par­la­men­ta­ri­er auch als SPD-Par­tei­vor­sit­zen­der Geld. Dies geht aus der neu­en Über­sicht des Bun­des­tags zu den Neben­tä­tig­kei­ten der Abge­ord­ne­ten her­vor, die am Mon­tag im Inter­net ver­öf­fent­licht wur­de. Danach zahlt die SPD ihrem Vor­sit­zen­den mehr als 7 000 Euro im Monat. via handelsblatt.com Das ist der glei­che Gabri­el, der sich über den „Preis“ des NRW-Minis­ter­prä­si­den­ten echauf­fiert hat. Posted via web from HUMANE-WIRTSCHAFT

Parteien und Geld – „Der werfe den ersten Stein“ 0

Parteien und Geld – „Der werfe den ersten Stein“

Sig­mar Gabri­el ver­dient neben sei­ner Tätig­keit als Par­la­men­ta­ri­er auch als SPD-Par­tei­vor­sit­zen­der Geld. Dies geht aus der neu­en Über­sicht des Bun­des­tags zu den Neben­tä­tig­kei­ten der Abge­ord­ne­ten her­vor, die am Mon­tag im Inter­net ver­öf­fent­licht wur­de. Danach zahlt die SPD ihrem Vor­sit­zen­den mehr als 7 000 Euro im Monat. via handelsblatt.com Das ist der glei­che Gabri­el, der sich über den „Preis“ des NRW-Minis­ter­prä­si­den­ten echauf­fiert hat. Posted via web from HUMANE-WIRTSCHAFT

Westerwelles Amoklauf 5

Westerwelles Amoklauf

Von Tho­mas Selt­mann Es lohnt sonst nicht, jede Äuße­rung des Vor­sit­zen­den der ein­mal selbst­er­nann­ten „Par­tei der Bes­ser­ver­die­nen­den“ zu kom­men­tie­ren. Dies­mal ist das anders und zwar aus zwei Grün­den: 1. Es ist auf­fäl­lig, wie ener­gisch Gui­do Wes­ter­wel­le trotz har­scher öffent­li­cher Kri­tik auf sei­nen Äuße­run­gen beharrt und täg­lich eins drauf setzt. 2. Rückt man die Äuße­run­gen nur ein klein wenig zurecht, offen­ba­ren sie ein per­fi­des Ablen­kungs­ma­nö­ver vom Kern der Wahr­heit. Was Wes­ter­wel­le bewusst oder fahr­läs­sig sug­ge­riert ist, dass Arbei­ten­den und mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­mern von ihrer Leis­tung vor allem des­halb immer weni­ger bleibt, weil Hartz-IV-Emp­fän­gern und ande­ren sozi­al Schwa­chen eine men­schen­wür­di­ge Exis­tenz ermög­licht wer­den soll.…

Hehl-vetia am Pranger 1

Hehl-vetia am Pranger

Vol­ker Pis­pers glaubt im Namen „Hel­ve­tia“ für Schweiz ent­deckt zu haben, dass die­se schon seit jeher Heh­le­rei betrei­ben: Hehl-Vet-era­nen sei­en sie per Defi­ni­ti­on. Doch was genau geschieht eigent­lich gera­de? Lau­fen wir sehen­den Auges in einen Kon­flikt, des­sen Ursprung in einem Sys­tem­feh­ler zu suchen ist, der in sei­nen Aus­wir­kun­gen aber die Men­schen zwei­er Nach­bar­län­der ent­zweit? Ste­hen die Rich­ti­gen am Pran­ger? Viel­leicht ist es auf der Suche nach einer guten Lösung hilf­reich, ein­mal den Weg des Schwarz­gel­des in die Schweiz zu ver­fol­gen. Sobald Geld über Kon­ten trans­fe­riert wird, steigt die Gefahr des Ent­deckt­wer­dens rasant an. Papier ist zwar gedul­dig, aber das Geschrie­be­ne…

Helmut Creutz zum Wachstumswahn 1

Helmut Creutz zum Wachstumswahn

Unbe­que­me Wahr­heit | Wirt­schaft | Deut­sche Wel­le | 08.02.2010. Kom­men­tar Hel­mut Creutz: Ein wei­cher Aus­stieg aus dem Wachs­tums­wahn ist mög­lich! Seit 30 Jah­ren mit den Aus­stiegs­mög­lich­kei­ten aus die­sem Wahn befasst und vor allem mit des­sen Hin­ter­grün­den, habe ich mich über Ihren letz­ten auf der Ursa­chen­ebe­ne etwas tie­fer grei­fen­den Bei­trag sehr gefreut! Denn das „Über­ko­chen des Wachs­tums-Kes­sels“ kann nur redu­ziert wer­den, wenn man die Flam­me unter ihm klei­ner dreht! Die­se Flam­me aber ist jener Effekt, den die Deut­sche Bun­des­bank schon 1993 in ihrem Okto­ber-Monats­be­richt als „Selbsta­li­men­ta­ti­on der Geld­ver­mö­gen“ bezeich­net und mit dem Hin­weis ver­bun­den hat, dass damals bereits 80% der Neu­erspar­nis­se aus Zins­gut­schrif­ten resul­tie­ren! So lan­ge aber…

Mündener Gespräche 20./21. März 2010 0

Mündener Gespräche 20./21. März 2010

Mit Wachs­tum aus der Finanz­kri­se in eine wei­te­re Umwelt­zer­stö­rung? Nach­dem die Finanz­kri­se im Jahr 2008 zu einem ‚Minus­wachs­tum’ von 5 – 6 % geführt hat, hof­fen Wirt­schafts­wis­sen­schaft­ler und Poli­ti­ker auf die Wie­der­kehr posi­ti­ver Wachs­tums­ra­ten der Wirt­schaft. Allein mehr real­wirt­schaft­li­ches Wachs­tum wer­de aus der welt­wei­ten Finanz­kri­se her­aus­füh­ren und die sozia­len Pro­ble­me lösen. Wachs­tum soll Arbeits­plät­ze schaf­fen, Ein­kom­men stei­gern, die Sozi­al­kas­sen sichern und den Staat finan­zie­ren. „Wachs­tum ist nicht alles, aber ohne Wachs­tum ist alles nichts“ – so die Hoff­nung der Poli­ti­ker aller Par­tei­en und ihrer Exper­ten. Um einen wenigs­tens ‚fla­chen Wachs­tums­pfad’ zu gene­rie­ren, wur­de sogar ein Wachs­tums­be­schleu­ni­gungs­ge­setz beschlos­sen. Eine zuneh­men­de Zahl von…

Gemeingüter – Commons – Allmende 1

Gemeingüter – Commons – Allmende

Drei Wor­te, eine star­ke Idee. Nicht erst seit Eli­nor Ostrom 2009 den Nobel­preis für Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten bekom­men hat, sind die Com­mons auf dem Vor­marsch in das Blick­feld vie­ler poli­tisch und sozi­al Enga­gier­ter. Der „Boom“ dürf­te mit der Ent­wick­lung von Linux, Wiki­pe­dia usw. sei­nen neu­er­li­chen Anfang genom­men haben, wenn­gleich man fest­hal­ten soll­te, dass der Gedan­ke der All­men­de schon sehr alt ist. Der neo­li­be­ra­le Sie­ges­zug in den Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten hat die so wert­vol­len Erfah­run­gen und Erkennt­nis­se vor­über­ge­hend auf das Abstell­gleis gefah­ren. Mit dem immer offen­sicht­li­cher wer­den­den Schei­tern des Neo­li­be­ra­lis­mus, der auch geprägt war von dem hem­mungs­lo­sen Zer­schla­gen und Ver­äu­ßern von vor­mals im kom­mu­na­len Eigen­tum…

Wachstum schädigt Klima 0

Wachstum schädigt Klima

Beschäf­ti­gung för­dert Erd­er­wär­mung. Ein sehr schön erklä­ren­der Leser­brief im St. Gal­ler Tag­blatt, der Ver­brei­tung ver­dient.

Dr. Jekyll oder Mr. Hyde 0

Dr. Jekyll oder Mr. Hyde

Der ers­te Trai­ler zu dem auf­wen­di­gen Doku­men­tar­film­pro­jekt. Gedreht wird auf 5 Kon­ti­nen­ten, in mehr als 10 Län­dern. Ziel ist es, die kom­ple­xen Zusam­men­hän­ge in der Welt­wirt­schaft auf­zu­zei­gen. Dabei wer­den auch die Gestal­ter der Welt­wirt­schaft vor­ge­stellt:

Umzugskartons gepackt… 1

Umzugskartons gepackt…

… und auch schon wie­der aus­ge­packt! Will­kom­men unter einer neu­en Adres­se… http://blog.humane-wirtschaft.de

Ordos – Die Sinnlosigkeit des Systems kann man besuchen 1

Ordos – Die Sinnlosigkeit des Systems kann man besuchen

In Chi­na gibt es eine nagel­neue Mil­lio­nen­stadt – in der nie­mand wohnt, sieht man ein­mal von Weni­gen ab, die in irgend einer Form mit dem Bau die­ser Stadt zu tun haben. Lee­re Stra­ßen und rie­si­ge Kreu­zun­gen, auf denen Poli­zis­ten den Ver­kehr regeln, an dem ein ein­sa­mer Rad­fah­rer teil­nimmt. Chi­na schwimmt in Devi­sen und inves­tiert in Geis­ter­städ­te. „Es han­delt sich um ein siche­res Invest­ment. Die Leu­te inves­tie­ren nicht, um hier zu leben, sie inves­tie­ren um ihr Geld sicher anzu­le­gen“ Offensichtlicher´wie die­ser zu Wort kom­men­de Inter­view­part­ner kann man die Sinn­lo­sig­keit des Kapi­ta­lis­mus zu Beginn des zwei­ten Jahr­zehnts des 21. Jahr­hun­derts nicht auf­zei­gen.…