Kategorie: Siegfried Wendt

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„Revolution der Demokratie“ – Rezension von Siegfried Wendt

– – - Als ich den Aufsatz „Ketze­ri­sche Gedan­ken zum Problem der Macht­ver­tei­lung“ verfass­te, der dann in der HUMANEN WIRTSCHAFT (3/2021) erschien, kannte ich das Buch „Revo­lu­ti­on der Demo­kra­tie“ von Johan­nes Hein­richs noch nicht. Am Ende meines dama­li­gen Aufsat­zes habe ich darauf hinge­wie­sen, dass ich für diesen Aufsatz auch den Titel „Demo­kra­tie…

Arbeitsteilung

Eine kurze Geschichte der Arbeitsteilung – Siegfried Wendt

– – - Kommen­tar zum Titel: Das Attri­but „kurz“ im Titel dieses Aufsat­zes ist nicht zeit­lich zu verste­hen, denn der Aufsatz behan­delt die Zeit von der Entste­hung des homo sapi­ens bis heute. Viel­mehr betrifft dieses Attri­but die Länge des Aufsat­zes, der tatsäch­lich nur wenige Seiten lang ist. Es ist umso erstaun­li­cher, dass…

Future in question
• MB • HW • KI •

Denkt an die Enkel eurer Enkel! – Siegfried Wendt

– – - Die Notwen­dig­keit einer Zukunfts­pla­nung – – - – – - Bereits im Jahre 1929 schrieb der deut­sche Physi­ker Walter Schott­ky (1886 – 1976) in seinem Buch „Ther­mo­dy­na­mik“ (Verlag Sprin­ger): – – - Die Zeit des unbe­denk­li­chen Wirt­schaf­tens mit den Ener­gie­quel­len und Stoff­la­gern, die uns die Natur zur Verfü­gung gestellt hat, wird wahr­schein­lich schon für unsere Kinder nur…

Unterschied-Mensch-Maschine
Siegfried-Wendt

Druckfehlerteufel

Im Beitrag von Prof. Dr. Sieg­fried Wendt hat sich leider auf Seite 14 in der Ausga­be 02/2022 ein Druck­feh­ler in die Abbil­dung 2 einge­schli­chen. Dort steht in der Spalte zu „Simul­tan­über­set­zer“ fälsch­li­cher­wei­se im Oval unten: „Mess­ba­res im Akteur 1“ es muss aber rich­tig: „Mess­ba­res im Akteur 2“ lauten. Ebenso steht im…

unsichtbare Hand

Die überforderte „unsichtbare Hand“ – Siegfried Wendt

– – - 1. Der Ursprung der Meta­pher  – – – Viele der wirt­schafts­po­li­ti­schen Entschei­dun­gen der zurück­lie­gen­den Jahr­zehn­te waren geprägt durch die Idee von der „unsicht­ba­ren Hand“. Diese Meta­pher wird in Wiki­pe­dia wie folgt erklärt: Die unsicht­ba­re Hand ist ein meta­pho­ri­scher Ausdruck, mit dem der schot­ti­sche Ökonom und Moral­phi­lo­soph Adam Smith (1723 –…

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Ketzerische Gedanken zum Problem der Machtverteilung – Siegfried Wendt

– – - 1. Zur Moti­va­ti­on  – – – In der Ausga­be 02/2021 der Zeit­schrift HUMANE WIRTSCHAFT findet man etli­che Aufsät­ze, in denen Ände­run­gen der Regeln unse­res Wirt­schafts­le­bens vorge­schla­gen werden mit dem Ziel, die verlo­ren­ge­gan­ge­ne sozia­le Gerech­tig­keit wieder herzu­stel­len. Die Titel dieser Aufsät­ze sind: – – – Markt­wirt­schaft ohne Kapi­ta­lis­mus – – - Geld – Vom sozialen…

Wachstum 0

Nicht Wachsen, sondern Schrumpfen muss jetzt das Ziel sein. – Siegfried Wendt

– – –  1. Das deut­sche Brut­to­in­lands­pro­dukt (BIP) – – –  Seit Bestehen der Bundes­re­pu­blik Deutsch­land ist unser Brut­to­in­lands­pro­dukt (BIP) bis auf wenige Ausnah­men dauernd gewach­sen (s. Abbil­dung  1). Der Corona-bedin­g­­te Rück­gang im Jahr 2020 betrug nur 3,5 %. Für 2021 sagen die sog. Wirt­schafts­wei­sen sogar wieder einen Anstieg des BIP voraus. Dass der…

Modell des Gehirns. Frühes 20. Jahhundert. 0

Die Rolle von Intelligenz, Bildung und Weisheit in der Politik – Siegfried Wendt

1. Zur Moti­va­ti­on – – – Die aktu­el­le soge­nann­te Corona-Krise lässt offen­sicht­lich viele Mitbür­ger hoffen, der noch ausste­hen­de Über­gang zur soge­nann­ten „Norma­li­tät“ ließe sich dazu nutzen, unser Wirt­schafts­sys­tem zu refor­mie­ren mit dem Ziel, möglichst viele der inzwi­schen offen­kun­dig gewor­de­nen Miss­stän­de zu besei­ti­gen. Diese Hoff­nung kommt in vielen veröf­fent­lich­ten Texten deut­lich zum…

Trojanisches Pferd

Unsere Demokratie und das Trojanische Pferd – Siegfried Wendt

– – - 1. Was ist Demo­kra­tie? – – - Demo­kra­tie ist ein Sammel­be­griff für bestimm­te kultu­rell entwi­ckel­te Orga­ni­sa­ti­ons­for­men zur Rege­lung des Zusam­men­le­bens von Menschen. Die Bezeich­nung „Demo­kra­tie“ ist grie­chi­schen Ursprungs und bedeu­tet Volks­herr­schaft. – – - Bekann­te deut­sche Kompo­si­ti­ons­be­grif­fe, in denen der Begriff Demo­kra­tie vorkommt, sind beispiels­wei­se Deut­sche Demo­kra­ti­sche Repu­blik, Chris­t­­lich-Demo­­kra­­ti­­sche Union, Sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Partei Deutschlands,…

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Die verheerenden Folgen der geduldeten Missachtung einer Grundgesetzvorschrift – Siegfried Wendt

1. Einfüh­rung in das Problem­feld – – - Der Absatz 2 des Arti­kels 14 unse­res Grund­ge­set­zes lautet: „Eigen­tum verpflich­tet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allge­mein­heit dienen.“ – – - Hier kann nicht jegli­ches Eigen­tum gemeint sein, denn ich wüsste nicht, wie ich meine Unter­wä­sche, meine Sonnen­bril­le oder mein Fahr­rad zum Wohle der…

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Ein moderner „Turmbau zu Babel“ – Siegfried Wendt

1. Einord­nung des Titels – – –  Im Unter­schied zu meiner Jugend­zeit ist es heute nicht mehr selbst­ver­ständ­lich, dass jeder Leser gleich weiß, was es mit einem Titel auf sich hat, der sich auf eine bibli­sche Geschich­te bezieht. Deshalb sei hier kurz skiz­ziert, um was es beim sog. Turm­bau zu Babel geht.…

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Einsturz eines Dogmengebäudes – Siegfried Wendt

Beitrags­bild: © Karl-Heinz Laube / pixelio.de 1. Das wirt­schafts­wis­sen­schaft­li­che Dogmen­ge­bäu­de Dogmen sind Glau­bens­sät­ze oder auto­ri­tär fest­ge­leg­te Lehr­mei­nun­gen, mit denen ein Reali­täts­an­spruch verbun­den ist. Man sollte sie nicht mit Axio­men verwech­seln, also mit den forma­len Postu­la­ten, auf denen mathe­ma­ti­sche Theo­rien aufge­baut werden. Denn im Unter­schied zu Dogmen sind Axiome forma­le Aussagen…

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Eine ganz andere Beurteilung der Bankenrettung – Siegfried Wendt

Heute bestrei­tet kaum noch jemand, dass die Schere zwischen Arm und Reich inzwi­schen viel zu weit geöff­net ist. Deshalb wäre eigent­lich zu erwar­ten, dass Regie­run­gen, die sich per Eid dem Gemein­wohl verpflich­tet haben, alles in ihrer Macht Stehen­de tun, den Öffnungs­win­kel dieser Schere wieder auf ein akzep­ta­bles Maß zu reduzieren.…

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Vor­be­rei­tung auf die „Stunde null“ – Sieg­fried Wendt

1. Die aktu­el­le Situa­ti­on  Die meis­ten Wirt­schafts­wis­sen­schaft­ler plädie­ren zurzeit noch für das Beibe­hal­ten der aktu­el­len Wirt­schafts­ord­nung, wobei zwei unter­schied­li­che Begrün­dun­gen vorge­bracht werden. Entwe­der wird behaup­tet, die jetzt noch vorhan­de­nen Übel würden im Laufe der Weiter­ent­wick­lung dieser Wirt­schafts­ord­nung verschwin­den, oder aber es wird die Meinung vertre­ten, man müsse die Übel hinnehmen,…