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Der nervige Krach der Vuvuzela 0

Der nervige Krach der Vuvuzela

So man­cher –  vor allem deut­sche  – Poli­ti­ker mag ja gehofft haben, dass die Fuß­ball-Welt­meis­ter­schaft dazu geeig­net ist, den Fokus der Bür­ger auf ande­re Din­ge zu rich­ten, als auf die Alter­na­tiv- und Ide­en­lo­sig­keit der eige­nen Poli­tik. Aber spä­tes­tens wäh­rend dem zwei­ten Spiel der WM wird klar, war­um das nicht so sein wird. Die Vuvu­ze­la ist wohl einer­seits aus dem süd­afri­ka­ni­schen Fuß­ball nicht weg­zu­den­ken, ande­rer­seits in den Ohren der Euro­pä­er – und ver­mut­lich auch der Süd­ame­ri­ka­ner – eine Zumu­tung. 90 Minu­ten lang ein nerv­tö­ten­der Dau­er­ton, der schlim­mer ist als alles, was man sich in Form von Geräusch­be­läs­ti­gung wohl jemals frei­wil­lig ange­tan hat.…

Auch Bundesverfassungsgericht macht den Kotau vor dem Finanzmarkt 0

Auch Bundesverfassungsgericht macht den Kotau vor dem Finanzmarkt

Ein auch nur vor­über­ge­hen­der Rück­zug Deutsch­lands aus den Ret­tungs­maß­nah­men wür­de nicht nur das Volu­men des „Euro-Ret­tungs­schirms“ antei­lig ver­min­dern, son­dern könn­te nach Auf­fas­sung der Bun­des­re­gie­rung die Rea­li­sier­bar­keit des Ret­tungs­pa­ke­tes jeden­falls aus Sicht der Finanz­märk­te ins­ge­samt in Fra­ge stel­len. Damit ent­stün­den der All­ge­mein­heit vor­aus­sicht­lich schwer­wie­gen­de wirt­schaft­li­che Nach­tei­le. Soll­te das mit dem Euro-Sta­bi­li­sie­rungs­me­cha­nis­mus ver­folg­te Ziel ver­fehlt wer­den, mit­hin eine mög­li­cher­wei­se dro­hen­de Illi­qui­di­tät an wich­ti­gen Han­dels­plät­zen euro­päi­scher Staats­an­lei­hen nicht abge­wen­det wer­den kön­nen, wäre nach Auf­fas­sung der Bun­des­re­gie­rung die Sta­bi­li­tät der gesam­ten Euro­päi­schen Wäh­rungs­uni­on gefähr­det. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat kei­ne hin­rei­chen­den Anhalts­punk­te, die zu der Annah­me zwin­gen, dass die wäh­rungs- und finanz­po­li­ti­sche Ein­schät­zung der Bun­des­re­gie­rung feh­ler­haft…

Die Rettung vor dem Absturz 0

Die Rettung vor dem Absturz

Die Ret­tung vor dem Absturz Dies könn­te ein inter­na­tio­na­les Insol­venz­ver­fah­ren für Staa­ten ver­hin­dern, das die Schul­den­er­lass-Bewe­gung für Län­der der Drit­ten Welt bereits seit mehr als einem Jahr­zehnt for­dert. Kon­kre­te Vor­schlä­ge lie­gen auf dem Tisch, sie ori­en­tie­ren sich zumeist am ame­ri­ka­ni­schen Kon­kurs­recht für Unter­neh­men. Danach müss­te im Fal­le Grie­chen­lands ein unab­hän­gi­ges euro­päi­sches Schieds­ge­richt bestimmt wer­den, um die­ses Insol­venz­ver­fah­ren zu lei­ten. In dem fol­gen­den Schieds­ver­fah­ren wür­den alle Gläu­bi­ger – Regie­run­gen, Ban­ken, Kre­dit­ge­ber, Finanz­in­sti­tu­tio­nen – ihre For­de­run­gen auf den Tisch legen. Die­se wür­den dann vom Schieds­ge­richt gegen die Zah­lungs­fä­hig­keit des Lan­des abge­wo­gen. Das Schieds­ge­richt wird von dem ver­schul­de­ten Staat eben­falls Spar­maß­nah­men ver­lan­gen –…

Respektlos 0

Respektlos

Am 24. Mai haben auch wir dar­auf hin­ge­wie­sen, was Horst Köh­ler dem Deutsch­land­funk zu Pro­to­koll gege­ben hat. Nun ist er zurück getre­ten. Ver­mut­lich war der Blog­ein­trag hier der Trop­fen, der das Gemüts­fass des Bun­des­prä­si­den­ten zum Über­lau­fen gebracht hat. Respekt­los wären sei­ne Kri­ti­ker mit dem Amt des Bun­des­prä­si­den­ten umge­gan­gen, so sag­te Köh­ler bei sei­nem Rück­tritt. Doch ist die­se Reak­ti­on des Staats­ober­haup­tes nicht die eigent­li­che Respekt­lo­sig­keit vor die­sem Amt? Wer nicht in ers­ter Linie per­sön­li­che Grün­de, son­dern den Schutz des beklei­de­ten Amtes in den Vor­der­gund stellt, der muss sich doch bewusst sein, wel­chen Scha­den er dem Amt, der Regie­rung und dem gan­zen…

Köhler: Mit militärischen Mitteln Handelswege freihalten! ?? 0

Köhler: Mit militärischen Mitteln Handelswege freihalten! ??

Aller­dings müs­se Deutsch­land mit sei­ner Außen­han­dels­ab­hän­gig­keit zur Wah­rung sei­ner Inter­es­sen im Zwei­fel auch zu mili­tä­ri­schen Mit­teln grei­fen. Als Bei­spiel für die­se Inter­es­sen nann­te Köh­ler ‚freie Han­dels­we­ge’. Es gel­te, Zitat ‚gan­ze regio­na­le Insta­bi­li­tä­ten zu ver­hin­dern, die mit Sicher­heit dann auf unse­re Chan­cen zurück­schla­gen’ und sich somit nega­tiv auf Han­del und Arbeits­plät­ze aus­wirk­ten. Köh­ler hat­te auf der Rück­rei­se von Chi­na einen Zwi­schen­stopp in Afgha­ni­stan ein­ge­legt. via dradio.de Die­se Sät­ze kann man lesen wie man will. Der Ein­druck bleibt: bestür­zend, unfass­bar. Posted via web from HUMANE-WIRTSCHAFT

Vergesst Griechenland – Das wahre Problem in Europa ist Deutschland 0

Vergesst Griechenland – Das wahre Problem in Europa ist Deutschland

Nor­mal­ly, what should hap­pen to such a coun­try is that, as a result of its tra­de sur­plus, wages rise, along with the value of its cur­r­en­cy, to reflect its new wealth and pro­duc­tivi­ty. That has the effect of making tho­se exports less com­pe­ti­ti­ve while encou­ra­ging workers to spend their increa­sed inco­me on che­a­per imports. And in that way, the sys­tem brings imports and exports more into balan­ce. via washingtonpost.com Ste­ven Pearl­stein von der Washing­ton Post beweist, dass Bewe­gung in den Jour­na­lis­mus kommt, zumin­dest inter­na­tio­nal gese­hen. In dem lesens­wer­ten Bei­trag, aus dem obi­ger kur­ze Aus­schnitt stammt, schließt Pearl­stein einen logi­schen Kreis.…

Höchste Sparquote seit 1993 0

Höchste Sparquote seit 1993

Die Deut­schen spa­ren in der euro­päi­schen Schul­den­kri­se so eif­rig wie seit 17 Jah­ren nicht mehr. Im Schnitt leg­ten die Ver­brau­cher 15,2 Pro­zent ihres ver­füg­ba­ren Ein­kom­mens auf die hohe Kan­te, wie das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt mit­teil­te. via welt.de Im Grun­de ist es ver­wun­der­lich, wie die Pres­se in die­sen Zei­ten eine der­ar­ti­ge Mel­dung ein­fach über­nimmt und nicht wei­te­re Recher­chen hin­zu­fügt. In Zei­ten, in denen wir es mit nicht mehr rück­zahl­ba­ren Schul­den in unvor­stell­ba­ren Aus­ma­ßen zu tun haben, spart also „jeder“ Deut­sche durch­schnitt­lich 15,2 Pro­zent des ver­füg­ba­ren Ein­kom­mens? „Ich ste­he Sta­tis­ti­ken etwas skep­tisch gegen­über. Denn laut Sta­tis­tik haben ein Mil­lio­när und ein armer Kerl…

England verbannt den 500-Euro-Schein 0

England verbannt den 500-Euro-Schein

An ana­ly­sis by the agen­cy, howe­ver, show­ed that more than 90 per­cent of Bri­tish demand for the 500-euro note came from cri­mi­nals. via edition.cnn.com Wie CNN mel­de­te sei man in Eng­land zu der Erkennt­nis gekom­men, dass die 500-Euro-Bank­no­te zu mehr als 90% Pro­zent von Kri­mi­nel­len genutzt wird. Als Fol­ge wer­den von eng­li­schen Ban­ken kei­ne 500er mehr aus­be­zahlt. Eng­land hat als Lan­des­wäh­rung nach wie vor das eng­li­sche Pfund. Die­ses gibt es als Bank­no­ten bis maxi­mal 50 bri­ti­sche Pfund. Der 500-Euro-Schein ent­spricht der­zeit 428 bri­ti­schen Pfund. Doch etwas ande­res macht die Wäh­run­gen auf der Insel inter­es­sant: Auch bei den Geld­schei­nen pfle­gen die…

Facebook, Twitter und Co. bringt Massen in Bewegung 0

Facebook, Twitter und Co. bringt Massen in Bewegung

Face­book-Sauf­par­ty endet mit tra­gi­schem Todes­fall (12) Von Mar­tin Trauth 15. Mai 2010, 09:44 Uhr Nach dem Tod eines jun­gen Man­nes ist in Frank­reich eine Debat­te über Rie­sen­par­tys ent­brannt, die über das Inter­net-Netz­werk Face­book ver­ab­re­det wer­den. Meh­re­re Poli­ti­ker for­der­ten eine Beschrän­kung sol­cher Mas­sen­auf­läu­fe. Bei einer die­ser Par­tys war ein 21-Jäh­ri­ger gestor­ben, weil er betrun­ken von einer Brü­cke fiel. via welt.de In Wahr­heit wit­tert die Poli­tik hier wohl eine ganz ande­re Gefahr: die der schnel­len und unkon­trol­lier­ba­ren Mobi­li­sie­rung gro­ßer Men­schen­mas­sen. Es dürf­te kaum etwas geben, wovor Poli­ti­ker mehr Respekt haben, vor allem da sie wohl selbst zu erken­nen begin­nen, wie gering der…

Georg Schramm  in der “Anstalt” über kommunales Freigeld und Staatsbankrott 0

Georg Schramm in der “Anstalt” über kommunales Freigeld und Staatsbankrott

You­Tube – Georg Schramm über kom­mu­na­les Frei­geld und Staats­bank­rott. Hut ab, Herr Schramm. Wäre da nicht die­ses Gefühl, „Neu­es aus der Anstalt“ könn­te als rei­ne Unter­hal­tung betrach­tet wer­den, könn­te man die Hoff­nung haben, es bewe­ge sich doch noch etwas in unse­rem Land.

Spekulanten sind auch nur Menschen 0

Spekulanten sind auch nur Menschen

Die Zeter-und-Mor­dio-Rufe gegen die Spe­ku­lan­ten oder den Finanz­markt als Gan­zes sind laut, aber sinn­los. Die Geschwät­zig­keit media­ler Omni­prä­senz in Bezug auf die Gescheh­nis­se ist in Wahr­heit Sprach­lo­sig­keit. Mit zahl­lo­sen Wor­ten und Vor­wür­fen an Men­schen und Ein­rich­tun­gen, die eigent­lich nur ihren Job machen, über­tün­chen Poli­tik und Medi­en ihre Ohn­macht. Wir – als die Kon­su­men­ten die­ser geschwät­zi­gen Sprach­lo­sig­keit – stim­men ein in die­se lau­te Stil­le. Zu deren Über­win­dung müss­ten wir, vor allem aber die Medi­en, in die Details des Erkenn­ba­ren ein­tau­chen und durch die Ana­ly­se der Wir­kungs­wei­sen zu neu­en Erkennt­nis­sen kom­men. Nur auf die­sem Wege wür­den sie – die Medi­en – und…

Geordnete Insolvenz – Wie Europa krisensicher werden kann 0

Geordnete Insolvenz – Wie Europa krisensicher werden kann

Vor­schlä­ge gibt es dazu reich­lich. Sno­wer for­dert bei­spiels­wei­se eine Schul­den­kom­mis­si­on, die auf euro­päi­scher Ebe­ne dar­über wacht, dass die natio­na­len Regie­run­gen ihre Kon­so­li­die­rungs­zie­le ein­hal­ten. Tho­mas May­er, der Chef­volks­wirt der Deut­schen Bank, for­dert gar ein euro­päi­sches Pen­dant zum IWF: „Die EU muss einen Euro­päi­schen Wäh­rungs­fonds EWF schaf­fen – mit dem man Kri­sen mana­gen und eine mög­li­che staat­li­che Insol­venz geord­net abwi­ckeln kann.„Er soll die finanz­po­li­ti­sche Sta­bi­li­tät der Euro-Staa­ten über­wa­chen und ange­schla­ge­nen Län­dern im Not­fall finan­zi­ell hel­fen kön­nen – die dafür im Gegen­zug har­te Spar­be­din­gun­gen erfül­len müss­ten. Die Kri­tik an dem Modell: Er könn­te Euro-Staa­ten ver­füh­ren, unso­li­de zu wirt­schaf­ten – im Not­fall hilft ja…

Helmut Creutz im Münchner Merkur 0

Helmut Creutz im Münchner Merkur

Euro-Eulen nach Athen tra­gen? Und das gilt nicht nur für Grie­chen­land, son­dern auch für alle ande­ren bereits über­schul­de­ten Euro-Län­der. Im Übri­gen hel­fen die jetzt und zukünf­tig ein­ge­lei­te­ten Hilfs-Kre­di­te und Garan­ti­en wohl kaum der grie­chi­schen Bevöl­ke­rung, son­dern in ers­ter Linie den Geld­ge­bern hin­ter den Ban­ken, bei denen sich der grie­chi­sche Staat letzt­end­lich ver­schul­det hat: Ihnen wur­den in den letz­ten Mona­ten nicht nur über­höh­te Zin­sen garan­tiert, son­dern nun auch noch ihre Ansprü­che von der euro­päi­schen Gemein­schaft ver­bürgt – allen vor­an von den deut­schen Steu­er­zah­lern. Und auch die Abzü­ge, die man jetzt den Grie­chen von ihren Ein­kom­men abver­langt, flie­ßen in die­se glei­che Rich­tung.…

Wie reguliert man den Finanzmarkt? 0

Wie reguliert man den Finanzmarkt?

Euro­land brennt und die Feu­er­wehr­leu­te ren­nen plan­los durch­ein­an­der. Spä­tes­tens mit Aus­bruch der Kri­se im Jah­re 2008 begann die Dis­kus­si­on um eine stren­ge­re Regle­men­tie­rung des Kapi­tal­mark­tes. Spä­tes­tens zu die­sem Zeit­punkt war klar, wel­che poli­ti­sche Macht die­ser Markt aus­übt.  Und die Poli­tik ist in Ohn­macht erstarrt. Ihre Hand­lun­gen sind Reak­tio­nen auf die Akti­vi­tä­ten der neu­en „Macht­ha­ber“. Zu Akti­on und geziel­tem Han­deln ist die Poli­tik im Hin­blick auf den Finanz­markt nicht mehr in der Lage. Kei­ner hat den Über­blick. Von stra­te­gi­schem Weit­blick wol­len wir gar nicht erst reden.  Man beschließt Maß­nah­men und war­tet, ob der Finanz­markt den poli­ti­schen Hand­lun­gen Ver­trau­en schenkt. Gera­de­zu put­zig…

Horst Köhler und die Verschwendung in der Krise 0

Horst Köhler und die Verschwendung in der Krise

In sei­ner guten Rede vom 29.4. beim IX. Munich Eco­no­mic Sum­mit sag­te Horst Köh­ler unter der Über­schrift „Die Kri­se nicht ver­schwen­den“ unter ande­rem fol­gen­des: „Die Pra­xis des heu­te vor­herr­schen­den Finanz­ka­pi­ta­lis­mus kann jeden­falls für uns kein Leit­bildsein. Er ist sich selbst genug. Er ope­riert vor allem mit Wet­ten und Schul­den. Er stei­gert sei­neeige­nen Ren­di­ten ohne Rück­sicht dar­auf, ob das dem Wohl­erge­hen der Natio­nen nutzt. Dieaktu­el­le Kri­se zeigt ein Mus­ter, das nicht akzep­ta­bel ist – die Gewin­ne haben weni­ge gemacht, dieVer­lus­te muss die All­ge­mein­heit tra­gen. Es gibt ein bes­se­res Leit­bild. Ralf Dah­ren­dorf hat dar­aufschon vor 25 Jah­ren hin­ge­wie­sen. Er hat zwi­schen „Pump­ka­pi­ta­lis­mus“…

Heute Griechenland, morgen wir « Hinter den Schlagzeilen 0

Heute Griechenland, morgen wir « Hinter den Schlagzeilen

Nun hat es also auch eine „klas­si­sche“ euro­päi­sche Nati­on getrof­fen. Und weder die Schweiz noch die rei­chen EU-Staa­ten soll­ten sich der Illu­si­on hin­ge­ben, sie wür­den für immer von einer Ent­wick­lung wie in Grie­chen­land ver­schont blei­ben. Grie­chen­land ist ein Bild des­sen, was ihnen in der Zukunft wider­fah­ren könn­te. Staats­bank­rot­te sind die natür­li­che Fol­ge einer Ent­wick­lung, die über Jahr­zehn­te zu beob­ach­ten war und die in der Natur des Zins­sys­tems ange­legt ist. „Wir haben ver­sucht, auf der Schuss­fahrt zu wen­den“ sang Her­bert Grö­ne­mey­er über den Krebs­tod sei­ner Frau. Der Zins ist der Krebs des Finanz­sys­tems. Alle Anstren­gun­gen, die Staats­ver­schul­dung abzu­bau­en oder auch nur…

Der europäische Gedanke in höchster Gefahr 0

Der europäische Gedanke in höchster Gefahr

Wann pur­zeln die Pfun­de? Bild © 2010, Mar­tin Ban­ge­mann Wor­in besteht also unse­re Chan­ce? Zunächst müs­sen wir im Sys­tem blei­ben und die Insol­venz als ein aktiv ein­ge­setz­tes Mit­tel (PDF) klug anwen­den. Die EU kann als Insol­venz­ver­wal­ter ein­ge­setzt wer­den und – wie das auch Wirt­schafts­le­ben tag­täg­lich geschieht – alles dar­an set­zen, Grie­chen­land zu ret­ten. Die Gläu­bi­ger wer­den – wie bei jeder Insol­venz – auf gro­ße Tei­le ihrer Ansprü­che ver­zich­ten müs­sen. Um den schüt­zens­wer­ten „klei­nen Spa­rer“ nicht in einen Topf mit den Super­rei­chen die­ser Welt zu wer­fen, kann im Rah­men des Insol­venz­ver­fah­rens eine sozia­le Kom­po­nen­te zum Tra­gen kom­men, die vor­sieht, dass Geld­ver­mö­gen…

Dirk Müller erklärt bei Markus Lanz ein Prinzip unseres Geldsystems 0

Dirk Müller erklärt bei Markus Lanz ein Prinzip unseres Geldsystems

Ich hat­te zum ers­ten Mal auf einem gro­ßen öffent­lich-recht­li­chen Publi­kums­sen­der die Mög­lich­keit aus­führ­lich auf das Zin­ses­zins­pro­blem und das bevor­ste­hen­de Ende des Lebens­zy­klus die­ses Zin­ses­zins­sys­tems hin­zu­wei­sen, ohne dass Eic hel oder Hen­kel wider­spro­chen haben. via cashkurs.com Dirk Mül­ler ist ein durch­aus kom­pe­ten­ter Ken­ner des Geld­sys­tems. Bei Mar­kus Lanz hat­te er Gele­gen­heit, eini­ge sehr wich­ti­ge Ana­ly­sen dar­zu­le­gen, die – wür­de man sie poli­tisch ernst neh­men – bes­te Hin­wei­se auf die not­wen­di­gen Schrit­te bie­ten. Bleibt zu hof­fen, dass der­lei Auf­ru­fe nicht unge­hört blei­ben. Etwa ab Minu­te 14 in der Fern­seh­sen­dung geht es ans Ein­ge­mach­te. Posted via web from HUMANE-WIRTSCHAFT