Kategorie: Ausgabe 02 – 2016

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Leser­briefe 02/2016

Wenn wir Leser­brie­fe kürzen, dann so, dass das Anlie­gen der Schrei­ben­den gewahrt bleibt. Leser­brie­fe geben nicht die Meinung der Redak­ti­on wieder. — Eine Frage/Anregung, inspi­riert durch die DGB-Reich­­tum­s­uhr bspw: http://www.vermoegensteuerjetzt.de/reichtumsuhr/ — Die einzel­nen momen­ta­nen Werte machen nicht viel Sinn. Für mich inter­es­sant ist die zeit­li­che Entwick­lung über die Jahr­zehn­te. Von…

Christian Kreiß - Geplaner Verschleiß 0

Wer­den Ver­brau­cher hin­ters Licht geführt? – Andreas Ban­ge­mann

Der Begriff „geplan­te Obso­les­zenz“ bezeich­net eine vom Herstel­ler nicht publi­zier­te, aber geplan­te absicht­li­che Verrin­ge­rung der Lebens­dau­er von Produk­ten. (Quelle: Wiki­pe­dia) — Das Umwelt­bun­des­amt (UBA) ist in einer beim Ökoin­sti­tut e. V. und der Univer­si­tät Bonn in Auftrag gege­be­nen Studie dem Phäno­men der auffal­len­den verkürz­ten Lebens­dau­er von Elek­tro­ge­rä­ten nach­ge­gan­gen. — So wurde ermit­telt,…

Die Welt verstehen
Foto: © Pat Christ
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Frag­wür­dig, falsch, mani­pu­liert – Pat Christ

Kapi­ta­lis­ti­sche Prin­zi­pi­en unter­gra­ben das Vertrau­en in wissen­schaft­li­che Studi­en — Poli­ti­ke­rin­nen und Poli­ti­ker sind nicht gerade zu benei­den. Haben sie doch dauernd über Proble­me zu entschei­den, die meist so komplex sind, dass ein Laie schwer durch­bli­cken kann, wo denn nun die „Wahr­heit“ liegt. In Podi­ums­dis­kus­sio­nen haben sie eine Meinung zu eben…

Jeremy Rifkin: Access. Das Verschwinden des Eigentums. Warum wir weniger besitzen und mehr ausgeben werden. Campus-Verlag, Frankfurt/New York 2000 0

Mit dem Ver­schwin­den des Eigen­tums ver­schwin­det nicht der Pro­fit – Ste­fan Pad­berg

Jeremy Rifkin hatte in seinem im Jahr 2000 erschie­nen Buch „Access“ die These vom „Verschwin­den des Eigen­tums“ im Kapi­ta­lis­mus des 21. Jahr­hun­derts aufge­stellt. „Der Markt als Grund­la­ge des neuzeit­li­chen Lebens befin­det sich heute in Auflö­sung. Im kommen­den Zeit­al­ter treten Netz­wer­ke an die Stelle der Märkte, und aus dem Stre­ben nach…

Wecker mit 2-Euro-Münze 0

Zeit ist Geld? – Inge­borg Woitsch

Ein Reich­tum des Menschen ist seine Zeit! Kann Zeit ge- oder verkauft werden? Sie wird es täglich – gegen einen Stun­den­lohn von mindes­tens 8,50 Euro. Martin Winter­korn, bis vor Kurzem best­be­zahl­tes­ter Mana­ger der Volks­wa­gen AG, verdien­te um die 8.000 Euro in der Stunde. Eine märchen­haf­te Summe! – Kennen Sie aus…

Helmut Creutz 2013
Foto: Privat
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Ver­mö­gens­kon­zen­tra­tion – Wel­che Rolle spie­len die Geschäfts­ban­ken? – Hel­mut Creutz

„Frosti gegen das alte Geld“ — Unter diesem Titel erschien am 22. Okto­ber 2015 in der Tages­zei­tung „Die Zeit“ ein über zwei Seiten verteil­ter Arti­kel von Mark Schie­r­itz. Darin hieß es u. a.: — „Ein islän­di­scher Poli­ti­ker will den Banken die Macht über die Währung nehmen – und findet Fans…

Wilhelm Schmülling
Foto: Privat
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Ver­wir­rung bei Poli­ti­kern und Bür­gern – Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling

Wer die Aktua­li­tät der Über­schrift bezwei­felt, braucht nur „Hart aber Fair“ am 15. 2. 2016 und die danach ausge­strahl­ten Nach­rich­ten im 1. Programm aufzu­ru­fen, schon ist die These von der Verwir­rung bestä­tigt. Oder: Im TAGESSPIEGEL CHECKPOINT vom 16. Febru­ar 2016 bemerkt Lorenz Maroldt, dass sich „in der Koali­ti­on zuneh­mend Orien­tie­rungs­schwie­rig­kei­ten…

Wochenendveranstaltung
Redaktion
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Von der Knapp­heit in die Fülle – Hol­ger Kreft

Ein ande­res Zukunfts­bild des Wirt­schaf­tens — Der erste Fach­work­shop des Lern­or­tes Wupper­tal, vom 19. bis 21. Febru­ar 2016 — Eine Reise nach Jeru­sa­lem — Fünf Stühle und sechs Perso­nen. Je nach Tempe­ra­ment schrei­ten, tänzeln oder marschie­ren die „Reisen­den“ zu den Klän­gen von Pink Floyds „Money“ um die Stühle herum. Nach…

COP21_geknuellt 0

Wun­der von Paris? – Elmar Klink

Kurzes Anti­k­li­­ma­­kon­­fe­­renz-Dossier (auch ein Mani­fest) — Zuerst möchte ich eine kleine Geschich­te erzäh­len. Es gibt einen entzü­cken­den, berüh­ren­den Film „Das Wunder von Mailand“ von Vitto­rio de Sica aus dem Jahr 1951. — Darin geht es wie der Titel sagt um Wunder, …die ein naiver, gut gläu­bi­ger junger Mann namens Toto…

Foto pc: Kinder dieser Erde
Foto: © Pat Christ
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Igno­rierte Weis­heits­schätze – Pat Christ

Dieter Fauth verlegt Aufsät­ze, Berich­te und Vorträ­ge von Roland Geit­mann — Im 2. Buch Mose findet sich nicht nur das Verbot, Witwen und Waisen zu bedrü­cken. Als einzi­ger anti­ker Gesetz­ge­ber unter­sagt Mose auch ausdrück­lich, Darle­hens­zin­sen zu nehmen. Wört­lich heißt es: „Wenn du Silber leihst einem aus meinem Volke, dem Armen…

Buchcover R. Geitmann 0

Buchvorstellungen – Loske und Geitmann

Rein­hard Loske: Poli­tik der Zukunfts­fä­hig­keit – Kontu­ren einer Nach­hal­tig­keits­wen­de zu bezie­hen unter: http://www.fischerverlage.de/buch/politik_der_zukunftsfaehigkeit/9783596032211/ — Inhalt: Was bedeu­tet Nach­hal­tig­keit in der Praxis und wie verän­dert sie unsere Gesell­schaft? — Es wird viel gere­det vom Ende des gren­zen­lo­sen Wachs­tums, von der drin­gend gebo­te­nen Befrei­ung vom Wohl­stands­bal­last, von einer Poli­tik der Nach­hal­tig­keit. Doch…

Wert d. Euro-Noten 0

Ist Bares Wah­res oder war es das mit Barem? – Andreas Ban­ge­mann

Bargeld und nega­ti­ve Zinsen – Zusam­men­hän­ge, Fakten und Lösun­gen — Ökonom Kenneth Rogoff heizen die Diskus­si­on zur komplet­ten Abschaf­fung von Bargeld an. Für Deutsch­land sei das völlig ausge­schlos­sen, heißt es hinge­gen aus dem Finanz­mi­nis­te­ri­um. Noch laut­star­ker ist der Wider­spruch aus der Deut­schen Bundes­bank. — Aus dem Haus des Bundes­fi­nanz­mi­nis­ters Wolf­gang…

Foto: Hoffnungsschimmer (CC BY 2.0) 0

Sharing Economy – Reinhard Loske

Bike oder Ride Sharing, Couch­sur­fing oder Klei­der­tausch, Urban Garde­ning oder Food Sharing, Crowd­fun­ding oder Office Sharing, Cowor­king oder freie Soft­ware – in all diesen Segmen­ten der Sharing Econo­my erle­ben wir momen­tan welt­weit ein enor­mes Wachs­tum, insbe­son­de­re in Nord­ame­ri­ka, Europa und Austra­li­en, zuneh­mend aber auch in Asien. Hinter dieser Entwick­lung liegen…

Silvio Gesell 1895
Silvio Gesell (1895) - Abb. gemeinfrei
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Das Freigeld nach Silvio Gesell – 100 Jahre Natürliche Wirtschaftsordnung

Das Geld ist Tausch­mit­tel, nichts Ande­res. Es soll den Austausch der Waren erleich­tern, die Schwie­rig­kei­ten des Tausch­han­dels umge­hen. Der Tausch­han­del war unsi­cher, schwer­fäl­lig, kost­spie­lig und versag­te wohl auch oft; das Geld, das ihn ablö­sen soll, muss darum den Austausch der Waren sichern, beschleu­ni­gen, verbil­li­gen. – Das ist es, was wir…

Andreas Bangemann 0

Zwei Geschichten über Bargeld – Editorial

Die erste Reise ohne meine Eltern führte mich 1972 im Alter von 15 Jahren nach Frank­reich. Zusam­men mit eini­gen Freun­den ging es auf aben­teu­er­li­che Fahrt über fast 1.000 Kilo­me­ter mit dem Mofa. Diese Zwei­rä­der hatten eine Höchst­ge­schwin­dig­keit von 25 km/h. Auf der Hinfahrt über­quer­ten wir die Alpen und an manchen…

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Termine 02/2016

Aktu­el­le Termi­ne aus der bald erschei­nen­dend Ausga­be 02/2016 Die Termi­ne 02/2016 – – - Homburg-Erbach, 4. und 5. März 2016 — Vortrag und Work­shops mit Stef­fen Henke — Veran­stal­ter: „Egal war Gestern e. V.“ — Alle Infor­ma­tio­nen und Anmel­dung unter: http://www.egal-war-gestern.de oder http://neuesgeld.net – – - Fulda­­tal-Simmer­s­hau­­sen, 12. bis 13.…