Kategorie: Finanzmarktkrise

Georg Schramm  in der “Anstalt” über kommunales Freigeld und Staatsbankrott 0

Georg Schramm in der “Anstalt” über kommunales Freigeld und Staatsbankrott

YouTube – Georg Schramm über kom­mu­na­les Frei­geld und Staats­bank­rott. Hut ab, Herr Schramm. Wäre da nicht die­ses Gefühl, „Neu­es aus der Anstalt“ könn­te als rei­ne Unter­hal­tung betrach­tet wer­den, könn­te man die Hoff­nung haben, es bewe­ge sich doch noch etwas in unse­rem Land.

Geordnete Insolvenz – Wie Europa krisensicher werden kann 0

Geordnete Insolvenz – Wie Europa krisensicher werden kann

Vor­schlä­ge gibt es dazu reich­li­ch. Sno­wer for­dert bei­spiels­wei­se eine Schul­den­kom­mis­si­on, die auf euro­päi­scher Ebe­ne dar­über wacht, dass die natio­na­len Regie­run­gen ihre Kon­so­li­die­rungs­zie­le ein­hal­ten. Tho­mas May­er, der Chef­volks­wirt der Deut­schen Bank, for­dert gar ein euro­päi­sches Pen­dant zum IWF: „Die EU muss einen Euro­päi­schen Wäh­rungs­fonds EWF schaf­fen – mit dem man Kri­sen mana­gen und eine mög­li­che staat­li­che Insol­venz geord­net abwi­ckeln kann.„Er soll die finanz­po­li­ti­sche Sta­bi­li­tät der Euro-Staa­ten über­wa­chen und ange­schla­ge­nen Län­dern im Not­fall finan­zi­ell hel­fen kön­nen – die dafür im Gegen­zug har­te Spar­be­din­gun­gen erfül­len müss­ten. Die Kri­tik an dem Modell: Er könn­te Euro-Staa­ten ver­füh­ren, unso­li­de zu wirt­schaf­ten – im Not­fall hilft ja…

Wie reguliert man den Finanzmarkt? 0

Wie reguliert man den Finanzmarkt?

Euro­land brennt und die Feu­er­wehr­leu­te ren­nen plan­los durch­ein­an­der. Spä­tes­tens mit Aus­bruch der Kri­se im Jah­re 2008 begann die Dis­kus­si­on um eine stren­ge­re Regle­men­tie­rung des Kapi­tal­mark­tes. Spä­tes­tens zu die­sem Zeit­punkt war klar, wel­che poli­ti­sche Macht die­ser Markt aus­übt.  Und die Poli­tik ist in Ohn­macht erstarrt. Ihre Hand­lun­gen sind Reak­tio­nen auf die Akti­vi­tä­ten der neu­en „Macht­ha­ber“. Zu Akti­on und geziel­tem Han­deln ist die Poli­tik im Hin­bli­ck auf den Finanz­markt nicht mehr in der Lage. Kei­ner hat den Über­bli­ck. Von stra­te­gi­schem Weit­bli­ck wol­len wir gar nicht erst reden.  Man beschließt Maß­nah­men und war­tet, ob der Finanz­markt den poli­ti­schen Hand­lun­gen Ver­trau­en schenkt. Gera­de­zu put­zig…

Horst Köhler und die Verschwendung in der Krise 0

Horst Köhler und die Verschwendung in der Krise

In sei­ner guten Rede vom 29.4. beim IX. Munich Eco­no­mic Sum­mit sag­te Hor­st Köh­ler unter der Über­schrift „Die Kri­se nicht ver­schwen­den“ unter ande­rem fol­gen­des: „Die Pra­xis des heu­te vor­herr­schen­den Finanz­ka­pi­ta­lis­mus kann jeden­falls für uns kein Leit­bildsein. Er ist sich selbst genug. Er ope­riert vor allem mit Wet­ten und Schul­den. Er stei­gert sei­neeige­nen Ren­di­ten ohne Rück­sicht dar­auf, ob das dem Wohl­er­ge­hen der Natio­nen nutzt. Dieaktu­el­le Kri­se zeigt ein Mus­ter, das nicht akzep­ta­bel ist – die Gewin­ne haben weni­ge gemacht, dieVer­lus­te muss die All­ge­mein­heit tra­gen. Es gibt ein bes­se­res Leit­bild. Ralf Dah­ren­dorf hat dar­aufschon vor 25 Jah­ren hin­ge­wie­sen. Er hat zwi­schen „Pump­ka­pi­ta­lis­mus“…

Heute Griechenland, morgen wir « Hinter den Schlagzeilen 0

Heute Griechenland, morgen wir « Hinter den Schlagzeilen

Nun hat es also auch eine „klas­si­sche“ euro­päi­sche Nati­on getrof­fen. Und weder die Schweiz noch die rei­chen EU-Staa­ten soll­ten sich der Illu­si­on hin­ge­ben, sie wür­den für immer von einer Ent­wick­lung wie in Grie­chen­land ver­schont blei­ben. Grie­chen­land ist ein Bild des­sen, was ihnen in der Zukunft wider­fah­ren könn­te. Staats­bank­rot­te sind die natür­li­che Fol­ge einer Ent­wick­lung, die über Jahr­zehn­te zu beob­ach­ten war und die in der Natur des Zins­sys­tems ange­legt ist. „Wir haben ver­sucht, auf der Schuss­fahrt zu wen­den“ sang Her­bert Grö­ne­mey­er über den Krebs­tod sei­ner Frau. Der Zins ist der Krebs des Finanz­sys­tems. Alle Anstren­gun­gen, die Staats­ver­schul­dung abzu­bau­en oder auch nur…

Der europäische Gedanke in höchster Gefahr 0

Der europäische Gedanke in höchster Gefahr

Wann pur­zeln die Pfun­de? Bild © 2010, Mar­tin Ban­ge­mann Wor­in besteht also unse­re Chan­ce? Zunächst müs­sen wir im Sys­tem blei­ben und die Insol­venz als ein aktiv ein­ge­setz­tes Mit­tel (PDF) klug anwen­den. Die EU kann als Insol­venz­ver­wal­ter ein­ge­setzt wer­den und – wie das auch Wirt­schafts­le­ben tag­täg­li­ch geschieht – alles dar­an set­zen, Grie­chen­land zu ret­ten. Die Gläu­bi­ger wer­den – wie bei jeder Insol­venz – auf gro­ße Tei­le ihrer Ansprü­che ver­zich­ten müs­sen. Um den schüt­zens­wer­ten „klei­nen Spa­rer“ nicht in einen Topf mit den Super­rei­chen die­ser Welt zu wer­fen, kann im Rah­men des Insol­venz­ver­fah­rens eine sozia­le Kom­po­nen­te zum Tra­gen kom­men, die vor­sieht, dass Geld­ver­mö­gen…

Wann ist ein Staat pleite? 0

Wann ist ein Staat pleite?

Ein Land ist dann plei­te, wenn es kei­nen Kre­dit mehr bekommt. Wann bekommt es kei­nen Kre­dit mehr? Wenn kein Ver­trau­en in die Rück­zah­lung des­sel­ben besteht. Das Pro­blem an der simp­len Glei­chung: Am Kapi­tal­markt herr­schen ande­re Bedin­gun­gen als in der ratio­na­len Phy­sik. Je mehr Anle­ger glau­ben, dass ein Land Pro­ble­me hat, sei­ne Schul­den zurück­zu­zah­len, desto höhe­re Zin­sen muss das Land bie­ten; und je höher die Zin­sen, desto wahr­schein­li­cher ist es, dass das Land die Schul­den nie wird zurück­zah­len kön­nen. Des­halb ist Ver­trau­en das aller­höchs­te Gut im Kapi­ta­lis­mus. via berlinonline.de Sehr lesens­wer­ter Bei­trag von Robert von Heu­sin­ger in der Ber­li­ner Zei­tung. Die…

Hamburg hat fast sein gesamtes Kapital verloren 0

Hamburg hat fast sein gesamtes Kapital verloren

Ham­burg hat fast sein gesam­tes Kapi­tal ver­lo­ren (Ber­ge­dor­fer Zei­tung – 22-04-2010 – Sei­te 4) Ham­burg hat fast sein gesam­tes Kapi­tal ver­lo­ren (Ber­ge­dor­fer Zei­tung – 22-04-2010 – Sei­te 4) Cli­ck to view lar­ge Down­load this gal­le­ry (ZIP, unde­fi­ned KB) Down­load full size (386 KB) 1 men­ti­on Ret­weet via leviathan0712.posterous.com Sei­en es Län­der (Grie­chen­land), Ban­ken oder Gemein­den, sehr vie­le sind bereits plei­te oder ste­hen am Ran­de der Plei­te. Die Bemü­hun­gen der Ver­ant­wort­li­chen gehen alle­samt dahin, dass Steu­er­zah­le­rIn­nen „zwangs­ent­eig­net“ wer­den, damit die ent­ste­hen­den Löcher gestopft und die Län­der, Ban­ken und Gemein­den noch eine gewis­se Zeit wei­ter machen kön­nen. Die end­gül­ti­ge Zah­lungs­un­fä­hig­keit wird nur…

Großer Fortschritt bei Berichterstattung zur Krise 0

Großer Fortschritt bei Berichterstattung zur Krise

Die Rat­lo­sig­keit der Poli­tik im Zusam­men­hang mit der Kri­se wird den Men­schen ange­sichts der auf allen Gebie­ten wider­sprüch­li­chen Lösungs­vor­schlä­ge und Akti­vi­tä­ten immer bewuss­ter. Schlimm dabei ist, dass auch die meis­ten gro­ßen Medi­en sich von ihrer Auf­ga­be, den Medi­en­kon­su­men­ten Ori­en­tie­rung zu geben, ver­ab­schie­det haben und statt des­sen „Hof­be­richt­erstat­tung“ betrei­ben und das Cha­os damit noch ver­grö­ßern. Ein ers­ter wich­ti­ger Schritt in die rich­ti­ge Rich­tung ist jetzt aber getan. Ers­te Fern­seh­sen­der haben sich beson­nen und berich­ten jetzt erst ein­mal so über die Kri­se:     Das beru­higt zunächst und macht frei für neue Gedan­ken. Man darf gespannt sein, ob die dann auch über…

Trojanisches Pferd oder Büchse der Pandora 0

Trojanisches Pferd oder Büchse der Pandora

Was auch immer. Aus der Geschich­te ler­nen wäre im Hin­bli­ck auf die Welt­wirt­schafts­kri­se für alle Betei­lig­ten kein Feh­ler. Kon­junk­tur­pa­ket?

Greg Mankiw schlägt Wellen 0

Greg Mankiw schlägt Wellen

Der Ein­fluss des Har­vard Pro­fes­sors Greg Man­kiw scheint groß genug, um Ein­fluss auf die FED aus­zu­üben. Nach­dem die New York Times Greg Man­kiws Vor­schlag der nega­ti­ven Zin­sen groß auf­ge­macht hat, wird die­ser Vor­schlag mitt­ler­wei­le welt­weit dis­ku­tiert. Man­kiw selbst gibt an, dass sel­ten ein Vor­schlag von ihm zu einer der­ar­ti­gen Wel­le von Kom­men­ta­ren geführt hat. Tobi­as Bay­er schreibt heu­te in der FTD dar­über und erläu­tert anschau­li­ch den Weg, der ein­ge­schla­gen wer­den muss, um auch bei nega­ti­ven Zins­ra­ten noch zu einem ste­ten Geld­um­lauf zu kom­men. Ein­lei­tend schreibt Bay­er gar, dass die FED in einer inter­nen Ana­ly­se einen Zins­satz von minus fünf Pro­zent…

Nicht für möglich zu haltende Dekadenz feiert Urständ 0

Nicht für möglich zu haltende Dekadenz feiert Urständ

Nach­dem in allen west­li­chen Län­dern den Ban­ken rie­si­ge Sum­men Steu­er­zah­l­er­gel­des bereit gestellt und auch schon abge­ru­fen wur­de, könn­te man mei­nen Demut wäre nun eine in den Wol­ken­krat­zern der Hoch­fi­nanz  ange­sag­te Eigen­schaft. Wie abge­ho­ben und nie­der­träch­tig müs­sen Ver­ant­wort­li­che sein, die kurz nach­dem sie 1,6 Mil­li­ar­den Dol­lar Steu­er­gel­der bekom­men haben erst ein­mal eine Rie­sen­sau­se fei­ern? Was TMZ hier über die Chi­ca­go­er Bank „Nort­hern Trust“ berich­tet ist haar­sträu­bend und unglaub­li­ch zugleich. Der Bericht ent­hält Bil­der und Videos der ver­schie­de­nen Events und scheint wahr­heits­ge­mäß zu sein. Ich schrei­be das, weil man in die­sem Zusam­men­hang durch­aus auch mit Ver­schwö­rungs­ge­schich­ten rech­nen muss. Auch der Wort­laut eines State­ments…

Grundsätzliches Umdenken 0

Grundsätzliches Umdenken

„Aber solan­ge die Poli­tik nicht zu einem grund­sätz­li­chen Umden­ken bereit ist, wird sich das glei­che Spiel sicher in ein paar Jah­ren wie­der­ho­len“ So endet der Bei­trag bei Plus­Mi­nus „Kon­junk­tur­pro­gramm: Wer bezahlt das alles am Ende?“, wel­cher in der Media­thek der ARD ange­se­hen wer­den kann. „Ein paar Jah­re“ hört sich so an, als hät­ten wir die jet­zi­ge Kri­se bereits über­stan­den und haben nun wie­der Zeit bis zur nächs­ten. Bei­des stimmt natür­li­ch nicht. Das böse Ende der Jet­zi­gen kommt noch und ob dann ein „Wei­ter-so“ über­haupt mög­li­ch ist, darf bezwei­felt wer­den. Und falls doch, dann sicher nicht „ein paar Jah­re lang“.  Viel­leicht könn­te uns…

Ich will, dass Ihr wütend werdet… 1

Ich will, dass Ihr wütend werdet…

Net­work, der Film von 1976, ist sehens­wert und „aktu­ell“:  

Kuriositätenkabinett 0

Kuriositätenkabinett

Wer hät­te gedacht, dass zum The­ma Finanz­markt­kri­se auch ein­mal der  Zen­tral­bank­prä­si­dent von Zim­bab­we zu Wort kommt. Mit Recht, denn was er in einem News­week-Inter­view zu sagen hat­te, das hat schon was: “Ich leh­ne mich zurück und sehe die Welt, wie sie über den Credit Crun­ch jam­mert. Und wie sie dabei  über etwas, das erst weni­ger als ein Jahr andau­ert, bereits hys­te­ri­sch wird. Ich hin­ge­gen habe damit die letz­ten 10 Jah­re leben müs­sen, mein Land bekam wäh­rend einer gan­zen Deka­de kei­nen Kre­dit. Ich druck­te Z$1.5 Qua­dril­lio­nen, aber die Bör­sen­ka­pi­ta­li­sie­rung betrug Z$100 Sex­tillio­nen. Die tra­di­tio­nel­le Öko­no­mie ver­ur­teil­te mich dafür, mein­te, ich wäre damit…

Scherenöffnung 0

Scherenöffnung

In regel­mä­ßi­gen Abstän­den wer­den die Ergeb­nis­se der Sta­tis­ti­ker zur Ver­tei­lung und Ent­wick­lung von Ver­mö­gen und Armut prä­sen­tiert. Seit Jah­ren ist das Ergeb­nis der sich abzeich­nen­den Ent­wick­lung gleich: die Sche­re öff­net sich immer wei­ter. Einem wach­sen­den Heer von Habe­nicht­sen steht eine gerin­ge Zahl von Super­rei­chen gegen­über. Letz­te­re schaf­fen es mit ihren Ver­mö­gens­zu­wäch­sen gar, das durch­schnitt­li­che Gesamt­ver­mö­gen jedes ein­zel­nen in der Bevöl­ke­rung zu stei­gern. Für Jeman­den, der die­se Sta­tis­ti­ken mal so eben über­fliegt ergibt sich das Gesamt­bild einer immer ver­mö­gen­der wer­den­den Gesell­schaft.  Die gro­ßen Medi­en haben zu die­ser Fehl­ein­schät­zung einer gefähr­li­chen gesell­schaft­li­chen Ent­wick­lung stets ihr Scherf­lein bei­ge­tra­gen, weil sie weder die dahin­ter…

Regionalwährung für Wales? 0

Regionalwährung für Wales?

Der Wali­ser Dreh­buch­au­tor und in Lon­don leben­de Film­pro­du­zent von der BBC Mar­tin Davies emp­fiehlt den Wal­li­sern eine Regio­nal­wäh­rung nach dem Vor­bild Sil­vio Gesells. In einem Bei­trag für „Wales Online“ erklärt er die Vor­zü­ge einer Wäh­rung mit Gebühr zur Umlauf­si­che­rung und Ver­hin­de­rung von leis­tungs­lo­sen Ein­kom­men durch Geld­be­sitz. Vor­bil­der für gelun­ge­ne Regio­nal­wäh­run­gen gibt es in der Geschich­te, aber auch ganz aktu­ell zum Bei­spiel im Chiem­gau.

Ursachen der Wirtschafts- und Finanzmartktkrise 2

Ursachen der Wirtschafts- und Finanzmartktkrise

„In Süd­asi­en bin­det man klei­ne Ele­fan­ten an ein Baum, wo sie dann um ihre Frei­heit kämp­fen, bis sie resi­gnie­ren und den Kampf um ihre Frei­heit auf­ge­ben. Anschlie­ßend genügt sogar bei einem erwach­se­nen Ele­fan­ten ein klei­nes Seil, damit er sich nicht getraut, sich vom Baum los­zu­rei­ßen. Es wäre ein Klacks für den Ele­fan­ten sich zu befrei­en, aber er traut sich nicht mehr“ *   Die Finanz­markt­kri­se offen­bart bei den Men­schen ein ähn­li­ches Phä­no­men. Die Gefan­gen­nah­me durch das herr­schen­de Geld­sys­tem hat offen­bar dazu geführt, dass wir uns nicht mehr trau­en, uns davon zu befrei­en. Da sit­zen die glei­chen Ver­tre­ter aus Poli­tik, Wis­sen­schaft…

Staatsschulden – Überraschende Probleme 0

Staatsschulden – Überraschende Probleme

Das Wahl­jahr 2009 mit sei­ner Viel­zahl an Ret­tungs­pa­ke­ten und -schir­men wird für die Bun­des­fi­nanz­agen­tur ein arbeits­rei­ches Jahr, denn die Mit­ar­bei­ter die­ses staats­ei­ge­nen Unter­neh­mens müs­sen die Bun­des­an­lei­hen, Schatz­brie­fe und Obli­ga­tio­nen am Markt plat­zie­ren, damit der Finanz­mi­nis­ter auch alle Geschen­ke bezah­len kann. Dabei ist offen­bar der ers­te Ver­su­ch in die­sem Jahr, Bun­des­wert­pa­pie­re zu ver­stei­gern sehr ent­täu­schend ver­lau­fen. Nor­ma­ler­wei­se sind der­lei Ver­stei­ge­run­gen Selbst­läu­fer, sprich die Anle­ger rei­ßen sich um die Papie­re und vie­le Anla­ge­wil­li­ge gehen leer aus.  Doch die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land hat bei der Ver­stei­ge­rung am 7.1. rund 760 Mil­lio­nen Euro weni­ger Schul­den auf­neh­men kön­nen als sie eigent­li­ch vor­hat­te. Das ist das zweit­schlech­tes­te…

Ölpreis reine Spekulation? 0

Ölpreis reine Spekulation?

Die­se Dis­kus­si­on ent­brennt meist zu Zei­ten, da der Ölpreis in die Höhe schießt und jeder Auto fah­ren­de Bür­ger die Fol­gen die­ses Anstiegs schmerz­haft in der eige­nen Geld­bör­se spürt. In der Fol­ge wird der Ölpreis schon mal zum Poli­ti­kum. Füh­ren­de Bür­ger­ver­tre­ter spre­chen dann ger­ne von „kar­tell­recht­li­chen Prü­fun­gen“ der Preis­bil­dung. Das bedeu­tet aber nicht, dass Poli­ti­ker unter­su­chen, ob der Preis das Ergeb­nis rei­ner Zocke­rei an den ent­spre­chen­den Waren­ter­min­bör­sen ist. Im Gegen­teil: Kommt die­se Dis­kus­si­on auf, ist man schnell bei der Hand und weist nach, dass Peak Oil und die stei­gen­de Nach­fra­ge aus den Boom­län­dern des Ostens die Prei­se in die Höhe treibt. Die…