WWW = Was Wäre Wenn? – Milorad Krstić

Wir, die meis­ten braven und recht­schaf­fe­nen Bürger und treuen Steu­er­zah­ler, achten die Geset­ze. Und wir freuen uns über unser Privi­leg, in Frei­heit und Wohl­stand zu leben. Nur die „Miese­pe­ter“ unter uns stel­len unser frei­heit­li­ches System in Frage. Dieje­ni­gen, welche über die angeb­lich bevor­ste­hen­den Gefah­ren gigan­ti­schen Ausma­ßes reden, die sind – ganz klar – Verschwö­rungs­theo­re­ti­ker. Welch ein Begriff!

Weil aber alles so schön fried­lich und geord­net zu sein scheint, fragen wir doch einmal kurz nach: Was wäre wenn…?

Was wäre, wenn zum Beispiel die moderns­ten Flug­zeu­ge der Welt gar nicht einfach verschwin­den könn­ten? Und wenn hinter solchen Delik­ten viel­mehr soge­nann­te Staats­ter­ro­ris­ten stehen, da diese Nummer für simple, durch­schnitt­li­che Terro­ris­ten eher eine Nummer zu groß ist?

Was wäre auch, wenn die Schwei­zer Natio­nal­ban­ker ihre Wech­sel­kur­ses­ka­pa­den in Wirk­lich­keit auf Druck der mäch­ti­gen Geld­ka­pi­ta­lis­ten voll­zo­gen? Und auf diese Weise einer­seits einen merk­wür­di­gen Neben­schau­platz aufbau­en, während sie ande­rer­seits Tür und Tor für die Schaf­fung einer ganz offi­zi­el­len Welt­wäh­rung aufsto­ßen? Wäre es so, so wäre diese letzt­end­lich damit kontrol­lier­bar, oder? Die Schweiz würde es sicher nicht sein, die zerstrit­te­nen EU-Tech­no­kra­ten erst recht nicht.

Was wäre, wenn die fort­wäh­ren­de Desta­bi­li­sie­rung der Finanz­märk­te, einzel­ner Staa­ten, ja, ganzer Konti­nen­te, ein Prozess wäre, welcher nicht zufäl­lig, sondern gut geplant und vorbe­rei­tet wurde? Könnte dahin­ter die schritt­wei­se Verwirk­li­chung einer wenig bekann­ten Idee stecken, die ganze Welt – schritt­wei­se – unter einheit­li­che Kontrol­le zu brin­gen? Eine (Welt-) Regie­rung wäre leich­ter zu kontrol­lie­ren als viele einzel­ne. Oder? Eine offi­zi­el­le Welt­wäh­rung könnte belie­big mani­pu­liert werden. Einer Welt­ar­mee würde sich niemand wider­set­zen, mit etwas Geduld und Fanta­sie könnte selbst eine Welt­re­li­gi­on etabliert werden. Die Exis­tie­ren­den zeigen großes Poten­zi­al, sich selbst abzu­schaf­fen. Kirchen­aus­trit­te und Gebur­ten­rück­gän­ge auf der einen, Extre­mi­sie­rung auf der ande­ren Seite. Gibt es auch hier einen lachen­den Drit­ten?

Was wäre, wenn die in der letz­ten Zeit ausge­ru­fe­ne Terror­ge­fahr gar nicht so groß ist? Wenn diese künst­li­che Angst­ku­lis­se in Wahr­heit nur dazu dienen soll, dass EU-Europa die größte offi­zi­el­le Daten­spei­che­rung (wieder so ein toller Begriff!) durch­peitscht. Schließ­lich steht in den USA die größte Compu­ter­an­la­ge der Welt bereit, um die Daten aller Bürger dieser Erde aufzu­neh­men. Es müsste also ledig­lich nur noch gelie­fert werden.

Was wäre, wenn die Massen­me­di­en gar nicht so unab­hän­gig sind, wie wir es vorwie­gend glau­ben? Wenn sie in Wahr­heit direkt oder indi­rekt nur ein bedeu­ten­der Teil des global vernetz­ten Systems sind, welches über alles seine Entschei­dun­gen trifft, ohne dass wir davon über­haupt eine Ahnung haben? Wie sonst wäre es zu erklä­ren, dass Satire-Sendun­gen manch­mal mehr Infor­ma­tio­nen vermit­teln als die Nach­rich­ten? Ist das die schon seit Menschen­ge­den­ken exis­tie­ren­de „Rede­frei­heit der Hofnar­ren“? Mutet im ZDF die „Heute-Show“ nicht selten infor­ma­ti­ver als das „Heute-Jour­nal“? Deren Werbe­spruch „Mit dem Zwei­ten sieht man besser“ bekommt dabei eine ganz andere sinn­bild­li­che Bedeu­tung.

Was wäre, wenn der nun ausge­wach­se­ne Bürger­krieg in der Ukrai­ne von außen geplant und insze­niert worden ist, als Anfang für einen „rich­ti­gen Krieg“ auf dem euro­päi­schen Konti­nent?

Was wäre, wenn der rapide gesun­ke­ne Ölpreis nicht auf Ange­bot und Nach­fra­ge, wie uns die Quali­täts­me­di­en sugge­rie­ren, zurück­zu­füh­ren ist, sondern ein von Geostra­te­gen (wer?) orga­ni­sier­tes Instru­ment ist, um Russ­land in die Knie zu zwin­gen? Zwar ist dies, den Massen­me­di­en zufol­ge, kaum vorstell­bar, doch wäre es so, müss­ten wir dann nicht wirk­lich davon ausge­hen, dass ein Krieg bevor­steht, der die Welt in Bezug auf die Öl- und Gasver­sor­gung extrem gefähr­det? Ein solcher Krieg (nehmen wir mal an, irgend­wer könnte über­haupt so pervers denken) würde am Besten in der Nähe Russ­lands oder sogar mit russi­scher Betei­li­gung „wirken“. Würde dann nicht der Ölpreis sprung­haft wieder anstei­gen? Die 200 $ Marke pro Barrel würde sogar schnell fallen, mit einem solch stark ange­stie­ge­nen Ölpreis würden die Verlus­te der Gegen­wart schnell einge­fah­ren werden. Außer natür­lich für die direkt am Krieg betei­lig­ten Russen, zum Beispiel.

Was wäre, wenn schon bald, das heißt vor und während des „rich­ti­gen Krie­ges“, Cyber­at­ta­cken losge­hen würden, die unsere Zivi­li­sa­ti­on empfind­lich verwun­den? Black­outs unvor­stell­ba­ren Ausma­ßes wären mit ein paar Knopf­drü­cken von der geeig­ne­ten Stelle aus jeder­zeit möglich. Aus WWW = World Wide Web, könnte ganz schnell der World Wide War werden.
Was wäre, wenn die Guten gar nicht so gut sind? Und die Bösen eher leicht mani­pu­lier­ba­re Idio­ten?

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