Der Geist im Gutschein – das Dossier zum digitalen Euro in neuer Fassung

Auszug: Was Stablecoins mit Kasinochips und Festivalarmbändern gemein haben und warum Europas Banken ihre Bezahl-Apps jetzt verbinden. Das Dossier zum digitalen Euro ordnet beides ein.

Das Dossier „Digi­ta­ler Euro als Schritt zur Bargeld­ab­schaf­fung?“ liegt seit dem 8. Okto­ber 2026 in neuer Fassung vor. Der Geld­an­thro­po­lo­ge Brett Scott zeigt in einem neuen Essay, dass der Stab­le­co­in ein altes Verspre­chen in neuem Körper ist, verwandt mit Kasi­no­chip, Festi­valarm­band und Geschenk­gut­schein. Das Dossier nutzt seine Beispie­le, um eine Grenze sicht­bar zu machen: Die Bindung an Ort und Zweck, die beim digi­ta­len Euro ausge­schlos­sen sein soll, gehört bei priva­ten Marken zum Produkt.

Neu ist außer­dem das „Euro­pean Network for Payments“, mit dem Bizum, Banco­mat, Wero, MB WAY und Vipps Mobi­le­Pay seit dem 30. Septem­ber ihre Bezahl­ver­fah­ren über die Gren­zen hinweg verbin­den wollen, samt der Frage, was das für den digi­ta­len Euro heißt. Korri­giert ist zudem eine Zahl, die seit dem Euro-Beitritt Bulga­ri­ens nicht mehr stimm­te: Nach Anga­ben der EZB haben 13 der 21 Euro­län­der kein eige­nes natio­na­les Zahlungssystem.

Das Dossier wird fort­lau­fend aktua­li­siert. Erst­mals erschie­nen ist es am 2. März 2026; welcher Stand gerade gilt, steht im Vorspann.

Zum Dossier: https://humane-wirtschaft.de/digitaler-euro-als-schritt-zur-bargeldabschaffung/

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