Sind Sie ein Gewinner im aktuellen Geldsystem?

Der Umver­tei­lungs­ef­fekt durch Zins und Zinses­zins ist im ersten Moment für viele nicht erkenn­bar. Menschen, die selbst keine Schul­den haben, sehen sich häufig außer­halb dieses Mecha­nis­mus, da sie ja direkt keine Zinsen bezah­len. Das stimmt so natür­lich nicht, denn in allen Prei­sen des tägli­chen Lebens stecken die Zinsen der entspre­chen­den Anbie­ter. Auch der Staat muss seine Steu­ern in einer Höhe fest­set­zen, mit der auch sein eige­ner Schul­den­dienst gewähr­leis­tet bleibt. Die Höhe des Zins­an­teils in den verschie­de­nen Prei­sen ist natür­lich sehr unter­schied­lich und durch­aus nicht unum­strit­ten.

Doch Tatsa­che bleibt: Zinsen müssen erar­bei­tet werden

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„Bedie­nungs­an­lei­tung“ für die einge­bet­te­te Kalku­la­ti­on:

Klicken Sie mit der Maus auf die Einga­be­fel­der und tragen Sie Ihre Zahlen dort ein. Je nach Gerät bzw. Betriebs­sys­tem kann es sein, dass Sie statt einem Komma einen Punkt verwen­den müssen (bsp.: 3.5 statt 3,5). Wenn Sie mit der Einga­be in einem Feld fertig sind, dann bitte die Einga­be­tas­te betä­ti­gen,
oder mit der Maus auf das nächs­te Einga­be­feld klicken.

Beim „Zins­an­teil in den Prei­sen“ (ZiP) rech­nen wir mit 33%, die durch­schnitt­lich in den Prei­sen, Steu­ern und Gebüh­ren stecken. Namhaf­te Exper­ten gehen gar von durch­schnitt­lich 40% und mehr in allen Ausga­ben inkl. Steu­ern aus. Sie können aber auch diesen Wert selbst ändern (ganz unten links unter der Tabel­le).

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1 Antwort

  1. steffen sagt:

    Wirt­schaft und Poli­tik stehen der mensch­li­chen Entwick­lung im Weg!

    Es gibt natur­ge­mäß einige Regeln, welche dem Leben dienen, die nicht gebro­chen oder gebeugt werden können. Der Mensch, der diese Regeln aner­kennt und zur Grund­la­ge des eige­nen Handelns macht ist im Besitz einer unzer­stör­ba­ren Vertei­di­gung gegen­über allen ande­ren Menschen, die lebens­zer­stö­ren­de Wirkun­gen haben oder auch nur zulas­sen. Es ist dabei uner­heb­lich in welcher Ideo­lo­gie oder welchem Glau­ben jemand aufge­wach­sen ist oder lebt. Die Trenn­li­nie verläuft quer durch alle benenn­ba­ren mensch­li­chen Gemein­schaf­ten.

    Ich kann nicht frei und fried­lich leben, solan­ge nicht auch alle ande­ren frei und fried­lich leben können, wir unsere gemein­sa­me Lebens­grund­la­ge erken­nen und zum gegen­sei­ti­gen Vorteil erhal­ten.

    Wir sind alle abhän­gig von der Natur und der Gesell­schaft, untrenn­bar abhän­gig von unse­rer Lebens­grund­la­ge und der jewei­li­gen viel­fäl­ti­gen Kultur, und doch erlebe ich tagtäg­lich wie wir Menschen mehr­heit­lich, kultur­über­grei­fend beides willent­lich oder mit besten Absich­ten zerset­zen, die Vernich­tung unser Lebens­grund­la­ge zulas­sen oder ihr allein und in Grup­pen ohnmäch­tig und unent­schlos­sen gegen­über­ste­hen.
    Wir haben die Natur nicht geschaf­fen und können sie nicht verbes­sern. Wir können nur mit ihr, in ihr, leben und sie erhal­ten. Wir können verhin­dern, dass unser Denken und Handeln zu immer schlech­te­rem Lebens­um­stän­den für die Aller­meis­ten führt. Das ist kein dogma­ti­scher Glau­bens­satz, sondern ich weiß mit Gewiss­heit was zu tun ist.
    Ich bin ein leben­di­ger Mensch mit den glei­chen unver­äu­ßer­li­chen Rech­ten und Pflich­ten wie jeder andere leben­di­ge Mensch auch. Dem unver­äu­ßer­li­chen Recht der Entschei­dungs­frei­heit, die Gestal­tung meines Lebens nach bestem Wissen und Gewis­sen frei zu wählen, und der Pflicht der unver­äu­ßer­li­chen Verant­wort­lich­keit dafür gegen­über meinen Mitmen­schen, gegen­über allen noch Unge­bo­re­nen, gegen­über der Biosphä­re und gegen­über dem Schöp­fer aller Dinge.

    Den letz­ten Punkt nehmen Agnos­ti­ker zur Kennt­nis und Athe­is­ten leug­nen ihn. Was Sie jedoch nicht leug­nen ist die Notwen­dig­keit der Erhal­tung der natür­li­chen Lebens­grund­la­gen, um der Verant­wort­lich­keit gegen­über den Nach­kom­men gerecht zu werden. Für den Gläu­bi­gen erge­ben sich die beiden Erst­ge­nann­ten aus der Verant­wort­lich­keit gegen­über dem (oder den) Schöpfer(n) alles Geschaf­fe­nen. Wir sind, jeder Einzel­ne, Teil ein und der selben Spezi­es, ausge­stat­tet mit unter­schied­li­chen Ansich­ten. Die Einen glau­ben das sie am Ende erfah­ren worüber sie uneins waren und was wahr­haf­tig ist, die Ande­ren wollen so nicht glau­ben und brau­chen diesen Glau­ben nicht. Entschei­dend ist jedoch was wir alle tun, wie wir mitein­an­der umge­hen.

    „An ihren Früch­ten sollt ihr sie erken­nen.“

    Dieser bild­haf­te Vergleich, dieser zeit­lo­se Satz, wird Jesus von Naza­reth zuge­schrie­ben. „Sie“ sind in diesem Satz alle Menschen. Wer daran zwei­felt, daß diese Aussa­ge in dieser Form voll­stän­dig rich­tig ist, der sollte über­den­ken, ob das erkenn­ba­re Prin­zip von Ursa­che und Wirkung inner­halb der mensch­li­chen Gesell­schaft, bestehend aus unter­schied­lich wahr­neh­men­den Indi­vi­du­en, in einem Satz prägnan­ter darstell­bar ist.

    Das Ergeb­nis der kultu­rel­len Entwick­lung in Europa sind die Normen und Geset­ze des soge­nann­ten Rechts­staats und die parla­men­ta­ri­sche reprä­sen­ta­ti­ve Demo­kra­tie. Diese sind als unzu­rei­chend erkannt, die Proble­me zu besei­ti­gen, welche Grund­la­ge dieses Textes sind. Solan­ge Zahlungs­mit­tel einen Macht­fak­tor darstel­len. Solan­ge wir uns von der struk­tu­rel­len Gewalt der Finan­zen, bewußt oder unbe­wußt regie­ren lassen, lassen wir die Zerset­zung unse­rer ökolo­gi­schen Lebens­grund­la­ge, unse­rer gesun­den Exis­tenz als Menschen zu. Werden wir leben­dig!

    Die kapi­ta­lis­ti­sche Indus­trie­ge­sell­schaft ist eine Sack­gas­se mensch­li­cher Entwick­lung. Der Finanz­ka­pi­ta­lis­mus ist das größte Betrugs­sys­tem der Geschich­te. Dessen unan­tast­ba­res Dogma heißt „Der Zins muss flie­ßen!“. Jede Wissen­schaft ist heute bezahl­te Wissen­schaft und damit eben­falls unzu­rei­chend. Im Gegen­teil sie unter­stüt­zen und erhal­ten die herr­schen­de Finanz­dik­ta­tur und damit die barba­ri­sche, unzi­vi­li­sier­te, deka­den­te, unna­tür­li­che Lebens­wei­se. Bestehen­de Orga­ni­sa­tio­nen im Diens­te sozia­ler Gerech­tig­keit waren zu oft nicht ausrei­chend erfolg­reich oder haben sich selbst in Sack­gas­sen hinein entwi­ckelt. Ich will nicht ein weite­res Buch schrei­ben, welches diese Thesen beweist. Das „Wo stehen wir?“ wird dem geneig­ten Leser bekannt sein. Es sind schon genug Analy­sen in Bezug auf einzel­ne Aspek­te veröf­fent­licht. Eine komplet­te Darstel­lung ist aufgrund der Komple­xi­tät für den Einzel­nen äußerst schwie­rig bis unmög­lich und auch nicht notwen­dig.

    „Es ist so unsin­nig weiter­hin Macht über andere Menschen ausüben zu wollen oder weiter­hin zu glau­ben, daß so die Proble­me zu lösen wären. Man könnte sich dafür inter­es­sie­ren, wie die Macht (Dumm­heit) zustan­de kommt und wie sie prak­tisch über Nacht zu entmach­ten ist.“ Bis dahin läuft der Welt­krieg weiter. Dieser Drang, dieser Wille zur Macht findet sich in der Gene­sis, der Schöp­fungs­ge­schich­te der domi­nan­ten Kultur auf der Welt, schon formu­liert:

    „Macht euch die Erde Unter­tan!“

    In Anbe­tracht der Lage, u.a. bzgl. der Waffen­tech­nik, welt­weit kann diese Auffor­de­rung nur als abso­lut wahn­sin­nig und selbst­zer­stö­re­risch erkannt werden. Aber dennoch sind wir gezwun­gen damit umzu­ge­hen, denn das Dilem­ma, daß falsche Macht nur durch Macht­aus­übung besei­tigt wird, diese Erkennt­nis wird auch schon von Jesus über­lie­fert: „Ich bringe euch keinen Frie­den. Ich bringe euch das Schwert.“ Ob das Wort Schwert wört­lich gemeint ist oder im allge­mei­nen einfach ein Bild für herr­schen­de Macht meint, bleibt zu bewei­sen. Bis dahin tobt der Welt­krieg weiter.

    Natur­ge­mäß hat eine kleine nur auf das Über­le­ben ausge­rich­te­te­te Gruppe, keine Möglich­keit sich effek­tiv zu vertei­di­gen sondern kann nur auswei­chen oder sich anpas­sen. Zum erfolg­rei­chen gemein­sa­men vorge­hen ist es notwen­dig die Schwach­punk­te und Stär­ken des Gegners -„Raub­ka­pi­ta­lis­mus“-, -„Mother Cultu­re“- zu kennen, genau­so wie die eige­nen, und danach zu handeln. Beispie­le für poli­ti­sche, wirt­schaft­li­che Schwach­punk­te des Gegners: die kommu­na­le Verwal­tung, der Zwang die mora­li­sche Anhöhe besetzt halten zu müssen, die Abhän­gig­keit von Arbeits­kraft, welche nur durch Betrug kontrol­liert werden kann,… Beispie­le für eigene Schwach­punk­te: Zerstreut­heit, fehlen­de Stra­te­gie, das reiten von toten Pfer­den, … Eigene Stär­ken: Beweg­lich­keit, Ehrlich­keit, Beweis­kraft,… Stär­ken des Gegners: offene Gewalt, Meinungs­ho­heit, Infor­ma­ti­on und Kommu­ni­ka­ti­on, unbe­grenz­te mate­ri­el­le Ressour­cen,…

    Der unheil­ba­re Schwach­punkt der wirt­schaft­li­chen Unord­nung ist die Abhän­gig­keit von Arbeits­kraft, die nur durch Betrug und Vertu­schung kontrol­liert werden kann, die fehlen­de Leis­tungs­ge­rech­tig­keit. Der unheil­ba­re Schwach­punkt der poli­ti­schen Unord­nung ist die Gemein­de­ver­wal­tung und der Zwang die mora­li­sche Anhöhe besetzt halten zu müssen. Hier sind die Hebel anzu­set­zen. Vertei­di­gung gegen offene Gewalt wird bei dem darzu­stel­len­den Vorge­hen nicht notwen­dig sein, weil der Gegner keine Möglich­keit hat diese einzu­set­zen und seine Masken zu wahren. Er hat keine Angriffs­flä­che; nur um den Preis der eige­nen Entlar­vung als lebens­feind­lich. Die Wahr­heit bleibt das was nicht geän­dert werden kann, einfach und tota­li­tär. „Prüfet alles, das Gute behal­tet.“

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