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Die Formel für Gerechtigkeit – Andreas Bangemann

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Die Formel für Gerech­tig­keit – Andre­as Bangemann
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Wenn der Zins das Wachs­tum über­steigt, zahlt jemand die Rechnung
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Eine kriti­sche Synthe­se der Arbei­ten von Norbert Olah, Thomas Huth & Dirk Löhr, Zeit­schrift für Sozi­al­öko­no­mie, 2020–2025
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Diese Arbeit ist eine eigen­stän­di­ge jour­na­lis­ti­sche und analy­ti­sche Synthe­se. Das mathe­ma­ti­sche Frame­work stammt voll­stän­dig aus den veröf­fent­lich­ten Arbei­ten von Olah, Huth und Löhr (nachf. OHL). Inter­pre­ta­ti­ve Verbin­dun­gen, Einord­nun­gen in die inter­na­tio­na­le Lite­ra­tur und über­grei­fen­de Synthe­sen stam­men vom Autor.
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Worum es geht
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Thomas Piket­ty hat ein hart­nä­cki­ges Muster sicht­bar gemacht. In kapi­ta­lis­ti­schen Volks­wirt­schaf­ten über­steigt die Rendi­te auf Kapi­tal ® dauer­haft das Wachs­tum der Wirt­schaft (g). Also r > g . Aus dieser Lücke entsteht, lang­sam und unauf­halt­sam, jene Ungleich­heit, die heute fast jede demo­kra­ti­sche Ordnung belas­tet. Piket­tys Analy­se beschreibt das Problem. Sie sagt jedoch nicht, wie es sich auflö­sen ließe. Was wäre nötig, damit r gleich g wird? Und wie sähe eine Wirt­schaft aus, in der diese Bedin­gung tatsäch­lich erfüllt ist?

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Auf diese zweite Hälfte der Frage gibt es eine erstaun­lich präzi­se Antwort. Drei deut­sche Ökono­men – Norbert Olah, Thomas Huth und Dirk Löhr – haben sie zwischen 2020 und 2025 in der Zeit­schrift für Sozi­al­öko­no­mie herge­lei­tet. Die vier zentra­len Beiträ­ge erschie­nen zwischen 2020 und 2024; eine ergän­zen­de Arbeit von Löhr und Olah aus dem Jahr 2025 vertieft die Boden­fra­ge. Ihr gemein­sa­mes theo­re­ti­sches Funda­ment ist die Golde­ne Regel der Kapi­tal­ak­ku­mu­la­ti­on, die 1947 von Maurice Allais erst­mals herge­lei­tet und unab­hän­gig davon 1961 von Edmund Phelps sowie 1962 von Carl Chris­ti­an von Weiz­sä­cker refor­mu­liert wurde. Aus den Stan­dard­werk­zeu­gen der Wachs­tums­theo­rie, der öffent­li­chen Finanz­wis­sen­schaft und der Geld­nach­fra­ge­theo­rie folgt: Wenn r = g, dann finan­ziert das Arbeits­ein­kom­men den Konsum und das Kapi­tal­ein­kom­men die Inves­ti­ti­on. Niemand lebt auf Kosten ande­rer. Die Preise sind stabil, der Außen­han­del ist ausge­gli­chen, und der viel­zi­tier­te Wachs­tums­zwang verschwin­det – das ist viel­leicht die folgen­reichs­te Konse­quenz. Null­wachs­tum hört auf, ein Krisen­zu­stand zu sein. Es entsteht ein stabi­les Gleichgewicht.

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Eine Glei­chung steht im Zentrum: C – W = (r – g) · K

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Die Lücke zwischen Konsum und Arbeits­ein­kom­men entspricht der Abwei­chung des Zins­sat­zes von der Wachs­tums­ra­te, multi­pli­ziert mit dem Kapi­tal­stock. Wenn r = g, ist die Lücke null. Solan­ge r über g liegt, fließt Einkom­men aus der Arbeit ab, ohne dass ein entspre­chen­der realer Trans­fer zurück­geht. Das ist eine wert­freie, forma­le Defi­ni­ti­on dessen, was sonst als „Ausbeu­tung“ bezeich­net wird – und sie kommt ohne poli­ti­sches Bekennt­nis aus.

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Was die Mathe­ma­tik darüber hinaus zeigt, ist eine Konver­genz, mit der kaum jemand gerech­net hätte. Die beiden Instru­men­te, die das Gleich­ge­wicht herstel­len – eine Halte­ge­bühr auf Geld und eine Boden­wert­steu­er –, lassen sich glei­cher­ma­ßen aus Silvio Gesells Geld­re­form und aus Milton Fried­mans mone­ta­ris­ti­scher Theo­rie ablei­ten. Zwei Ökono­men aus entge­gen­ge­setz­ten Ecken des Spek­trums kommen zu dersel­ben poli­ti­schen Schluss­fol­ge­rung. Dies ist keine zufäl­li­ge Über­ein­stim­mung, sondern eine mathe­ma­ti­sche Notwendigkeit.

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Die Arbei­ten von Olah, Huth und Löhr sind in deut­scher Spra­che verfasst und in der „Zeit­schrift für Sozi­al­öko­no­mie“ erschie­nen. Diese pflegt ein theo­re­ti­sches Reform­er­be, das im inter­na­tio­na­len Main­stream der Ökono­mik selten Raum findet. Ihre Ergeb­nis­se spre­chen unmit­tel­bar einige der aktu­ell drän­gends­ten Debat­ten der Wirt­schafts­wis­sen­schaft unmit­tel­bar an: die Post­wachs­tums­fra­ge, die Ungleich­heits­fra­ge, die Geld­re­form­fra­ge und das aufkom­men­de Feld der rege­ne­ra­ti­ven Ökono­mie. Eine brei­te­re Ausein­an­der­set­zung damit ist überfällig.

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Mit diesem Beitrag soll das Frame­work, das Theo­rie­ge­bäu­de der drei Autoren, einem brei­te­ren Publi­kum zugäng­lich gemacht werden. Im Vorfeld dieses Beitrags wurde eine unab­hän­gi­ge Formel-für-Formel-Prüfung aller vier zentra­len Arbei­ten durch­ge­führt, die 78 Kern­glei­chun­gen umfasst. Sie ist im Dialog zwischen mir und einem KI-gestütz­ten Analy­se­werk­zeug entstan­den, das die Ablei­tun­gen Schritt für Schritt rekon­stru­iert hat. Die Doku­men­ta­ti­on der Prüfung ist auf Anfra­ge zugäng­lich. Die Mathe­ma­tik stammt voll­stän­dig aus den veröf­fent­lich­ten Arbei­ten von Olah, Huth und Löhr. Die inter­pre­ta­ti­ven Verbin­dun­gen zu Piket­ty, zur Post­wachs­tums­öko­no­mik, zur rege­ne­ra­ti­ven Ökono­mie und zu prak­ti­schen Koor­di­na­ti­ons­sys­te­men stam­men hinge­gen von mir. Wo ich über das hinaus­ge­he, was in den Origi­nal­ar­bei­ten steht, mache ich das kenntlich.

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Die folgen­de Synthe­se stellt das Theo­rie­ge­bäu­de geschlos­sen dar. Wer die Formeln über­sprin­gen möchte, kann dies tun, ohne etwas für das Gesamt­ar­gu­ment zu verlie­ren – die Spra­che zwischen den Formeln trägt. Wer sich auf sie einlässt, findet eine unge­wöhn­lich klare Ablei­tung dessen, was die Reform­tra­di­ti­on der Frei­wirt­schaft seit über hundert Jahren für rich­tig hält. Und eini­ges, was darüber hinausweist.
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1. Das Kern­er­geb­nis: Eine Glei­chung, die alles verändert
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Betrach­ten wir das einfachstmög­li­che makro­öko­no­mi­sche Modell, nämlich eine geschlos­se­ne Volks­wirt­schaft mit einer Produk­ti­ons­funk­ti­on Y = F(A,K), die neoklas­si­sche Stan­dard­ei­gen­schaf­ten aufweist: posi­ti­ve, aber abneh­men­de Grenz­pro­duk­te, konstan­te Skalen­er­trä­ge und Inada-Bedin­gun­gen. Daraus ergibt sich das folgen­de Kern­er­geb­nis: Das Volks­ein­kom­men lässt sich auf zwei Arten zerlegen:
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Y = C + I (nach Verwendung:
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Konsum plus Inves­ti­ti­on) (1)
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Y = W + Q = w · A + r · K (nach Entste­hung: Arbeits­ein­kom­men plus Kapi­tal­ein­kom­men) (2)
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Dabei ist C der Konsum, I die Inves­ti­ti­on, W = w · A das gesam­te Arbeits­ein­kom­men (Lohn­satz mal Arbeit) und Q = r · K das gesam­te Kapi­tal­ein­kom­men (Zins­satz mal Kapi­tal­stock). Die Wachs­tums­ra­te ist defi­niert als g = I/K.
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Zwei Opti­mie­rungs­be­din­gun­gen wirken gleich­zei­tig. Unter­neh­men maxi­mie­ren ihren Gewinn, indem sie Kapi­tal einset­zen, bis dessen Grenz­pro­dukt dem Zins­satz entspricht:
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∂F/∂K = r (3)

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Haus­hal­te maxi­mie­ren ihren Konsum unter der Bedin­gung des Güter­markt­gleich­ge­wichts S = I und der Defi­ni­ti­on g = I/K. Die konsum­ma­xi­mie­ren­de Kapi­tal­in­ten­si­tät erfordert:
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∂F/∂K = g (4)

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Die Glei­chun­gen (3) und (4) zusam­men erge­ben die Golde­ne Regel:
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r = g (5)
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Dies ist das Allais-Phelps-Theo­rem: Bei der konsum­ma­xi­mie­ren­den Kapi­tal­in­ten­si­tät entspricht das Grenz­pro­dukt des Kapi­tals der Wachs­tums­ra­te. Es handelt sich um Stan­dard-Lehr­buch­öko­no­mie, obwohl ihre vollen Impli­ka­tio­nen selten voll­stän­dig ausge­ar­bei­tet werden.

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Nun folgt der Schritt, der dies von einer theo­re­ti­schen Kurio­si­tät in eine Aussa­ge über Gerech­tig­keit verwan­delt. Setzen wir Q = r · K und I = g · K in die beiden Zerle­gun­gen des Volks­ein­kom­mens ein, so erhal­ten wir:
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C – W = (r – g) · K (6)

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Dies ist der analy­ti­sche Kern des gesam­ten Frame­works. Die Lücke zwischen dem, was die Gesell­schaft konsu­miert, und dem, was Arbei­ten­de verdie­nen, entspricht exakt der Abwei­chung des Zins­sat­zes von der Wachs­tums­ra­te, multi­pli­ziert mit dem Kapi­tal­stock. Wenn r = g, ist die Lücke null:
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W = C und Q = I (7)

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Arbeits­ein­kom­men finan­ziert Konsum und Kapi­tal­ein­kom­men finan­ziert Inves­ti­ti­on. Niemand lebt auf Kosten ande­rer. Es herrscht eine präzi­se Symme­trie: Jedes Faktor­ein­kom­men entspricht seiner korre­spon­die­ren­den Verwendung.

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Wenn r > g ist, bricht die Symme­trie. Kapi­tal­be­sit­zer konsu­mie­ren dann mehr als das gesam­te Arbeits­ein­kom­men der Wirt­schaft hergibt. Die Größe R = (r – g) · K – von den Autoren als Quasi­ren­te bezeich­net – misst gleich­zei­tig den Abstand vom Allo­ka­ti­ons­op­ti­mum und das Ausmaß der Vertei­lungs­un­ge­rech­tig­keit. Sie ist das zentra­le Diagno­se­instru­ment des gesam­ten Frame­works und wird im weite­ren Verlauf mehr­fach Thema sein. Sie ist kein von außen heran­ge­tra­ge­nes Wert­ur­teil. Sie folgt aus der Opti­mie­rungs­ma­the­ma­tik: Jeder Zustand mit r ≠ g ist gemäß der inter­nen Logik der Wirt­schaft suboptimal.

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Zur Veran­schau­li­chung: Die deut­sche Wirt­schaft wies in den vergan­ge­nen Jahren durch­schnitt­li­che reale Wachs­tums­ra­ten in der Größen­ord­nung von rund einem Prozent auf, während die Real­ren­di­ten auf das gesamt­wirt­schaft­li­che Anla­ge­ver­mö­gen – also die Rendi­ten nach Abzug der Infla­ti­on – bei rund drei Prozent lagen. Bei einem Brut­to­an­la­ge­ver­mö­gen von rund 22 Billio­nen Euro ergibt sich eine Quasi­ren­te von R = (0,03 − 0,01) × 22 Billio­nen ≈ 440 Milli­ar­den Euro pro Jahr. Dabei handelt es sich um Einkom­men, das von der Arbeit zum Kapi­tal fließt, ohne dass ein entspre­chen­der realer Ressour­cen­trans­fer stattfindet.

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2. Wie ausbeu­tungs­frei­er Austausch aussieht 

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Die Autoren vertie­fen das Vertei­lungs­er­geb­nis, indem sie Konsum- und Spar­quo­ten nach Einkom­mens­quel­le diffe­ren­zie­ren. Arbei­ten­de konsu­mie­ren einen Anteil cʷ und sparen einen Anteil sʷ ihres Arbeits­ein­kom­mens; Kapi­tal­be­sit­zer konsu­mie­ren cᵠ und sparen sᵠ ihres Kapi­tal­ein­kom­mens. Die Bedin­gung für ausbeu­tungs­frei­en Austausch lautet:
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cᵠ · Q = sʷ · W (8)

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Was Kapi­tal­be­sit­zer konsu­mie­ren, wird exakt durch das finan­ziert, was Arbei­ten­de sparen. Im Gegen­zug erhal­ten Arbei­ten­de reales Kapi­tal in Form von physi­scher Ausrüs­tung, Gebäu­den und Infra­struk­tur. Es gibt einen echten zwei­sei­ti­gen Transfer.

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Wenn r > g ist, verschwin­det dieses Gegen­stück. Die Kapi­tal­be­sit­zer konsu­mie­ren dann mehr, als die Erspar­nis­se der Arbei­ten­den decken können. Die Diffe­renz kommt nicht von unge­fähr – oder genau­er: von jeman­dem. Sie stammt von den Arbei­ten­den, die mehr reale Ressour­cen beitra­gen, als sie zurück­er­hal­ten. Dies ist die forma­le Defi­ni­ti­on von Ausbeu­tung, die das Frame­work liefert. Sie steht in einer wissen­schaft­li­chen Tradi­ti­on, die der ameri­ka­ni­sche Ökonom John Roemer Anfang der 1980er Jahre begrün­det hat: Ausbeu­tung als rech­ne­risch nach­weis­ba­rer Tatbe­stand, nicht als mora­li­sches Urteil. Sie erfor­dert weder eine Klas­sen­theo­rie noch ein poli­ti­sches Bekennt­nis. Sie erfor­dert ledig­lich die Fest­stel­lung, dass die Wirt­schaft nicht an ihrem eige­nen Opti­mum ist.
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