Australien erhebt Gebühr auf bestimmte Einlagen

Ab Januar 2016 sollen in Austra­li­en Bank­gut­ha­ben von mehr als 250.000 austra­li­schen Dollar mit einer Gebühr in Höhe 0,05% belas­tet werden.

Keine falschen Hoff­nun­gen bitte, das hat nichts mit Erkennt­nis­sen zu tun, die man im Hinblick auf die Archi­tek­tur des Geld­sys­tems gewon­nen hat. Man kann es eher als eine Verzweif­lungs­tat der Regie­rung werten, irgend­wie Herr der immer größer werden­den Proble­me zu werden. Man sieht sich einem wach­sen­den Defi­zit des Staats­haus­hal­tes ausge­setzt und einem Rück­gang der Konjunk­tur­aus­sich­ten, bedingt durch nach­las­sen­de Nach­fra­ge aus China.

Die Welle der Gegen­wehr formiert sich natür­lich bereits und man kann erwar­ten, dass das letzt­lich poli­tisch Umge­setz­te sich stark von dem heute Ange­kün­dig­ten unter­schei­den wird.

Das Gute an derlei Verzweif­lungs­ta­ten könnte sein, dass sie Schule machen und dass sich dabei Effek­te als „Kolla­te­ral­schä­den“ einstel­len, die „zufäl­lig“ eine posi­ti­ve Wirkung auf ganz ande­ren Gebie­ten erzielt.

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