UMA-Talk mit Steffen Henke

Termin­hin­weis für Novem­ber

Die Schau­spie­le­rin Ute Maria Lerner aus Köln hat in diesem Jahr das Format „UMA-Talk“ ins Leben geru­fen, im Rahmen dessen sie außer­ge­wöhn­li­che Perso­nen zu einem Gespräch einlädt.

Am 24.9.2012 war Stef­fen Henke bei ihr – besser gesagt im Licht­haus Rema­gen am Neumarkt in Köln – zu Gast und erzähl­te in mitreis­sen­der Art von seinem Lieb­lings­pro­jekt, dem „flie­ßen­den Geld“


Er sagt: „Den Fehler im Finanz­sys­tem kann jeder verste­hen. Alter­na­ti­ve Lösungs­an­sät­ze sind längst vorhan­den, sie haben sich nur noch nicht herum­ge­spro­chen. Flie­ßen­des Geld kann eine wesent­li­che Grund­la­ge für eine besse­re Welt bilden, damit nicht der Mensch dem Geld dient, sondern das Geld dem Menschen.

Die rund 50 Zuhö­rer waren so begeis­tert, dass Ute Maria Lerner weite­re Talks mit Stef­fen Henke plant.

Der nächs­te Termin ist:

UMA Talk zum Thema Flies­sen­des Geld

Gast: Stef­fen Henke aus Leip­zig

Datum: 02. Novem­ber 2012

Uhrzeit 20 Uhr

Eintritt 10 Euro

Ort: Biolo­gi­sche Stati­on des Rhein Sieg Krei­ses  am Bahn­hof Eitorf

Robert Röshen Platz 1

53783 Eitorf

Veran­stal­ter: Amt für Kultur, Marke­ting und Touris­mus

Bild: Suzas Photo­gra­phy

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1 Antwort

  1. Das ist schön, wenn die Meinungs­ma­che auch einmal zu Guns­ten einer guten Sache erfolgt. Norma­ler­wei­se sieht das eher so aus:

    Meinungs­ma­che

    Was Menschen über Menschen denken,
    das lässt sich steu­ern, lässt sich lenken -
    Mit Infu­sio­nen reiner Wahr­heit,
    erfah­ren wir moder­ne Klar­heit,
    das stählt den Willen, stärkt die Macht.

    Selbst wenn da manche lamen­tie­ren,
    und das Gemein­wohl rekla­mie­ren -
    Den Pluto­kra­ten juckt das nicht,
    er wahrt durch Zuspruch sein Gesicht
    und weiß, wer letz­ten Endes lacht.

    Das Volk soll seine Herr­scher ehren,
    soll brav die Gunst der Märkte mehren -
    Der neoli­be­ra­le Chor,
    dringt sakro­sankt in jedes Ohr,
    der Quell des Elends nennt sich: „Staat“.

    Wir wollen die Kritik verla­chen,
    uns über Nörg­ler lustig machen -
    Das Wort „Verschwö­rungs­theo­rie“
    bewahrt vor Stolz und Häre­sie,
    die Furcht vor Häme nährt die Saat.

    Wer klug ist, kontrol­liert die Stim­men,
    die über Recht und Ordnung sinnen -
    Gesetz des Dschun­gels, sei gelobt,
    denn falls der Mob den Aufstand probt,
    hat die Union sich fest­ge­legt.

    In Meinungs­ma­che inves­tie­ren,
    verque­ren Blöd­sinn stolz servie­ren -
    Das treibt die Welt voran, voran,
    wie Schafe grasen Menschen dann,
    derweil der Wind sozi­al­kalt fegt.

    Die Wahr­heit fließt aus klaren Quel­len,
    wenn Fern­seh­bil­der uns erhel­len -
    Der Denker liest das Wort gedruckt,
    bevor er sich geläu­tert duckt,
    gebro­chen vom Exper­ten­rat.

    Beraub­te, die sich echauf­fie­ren,
    verstum­men, eh sie sich blamie­ren -
    Sie wahren ihren letz­ten Wert,
    das Geben hat sie aufge­zehrt,
    da bricht der Mut, da lahmt die Tat.

    http://www.politpoems.blogspot.de

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