UMA-Talk mit Steffen Henke

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Eine Antwort

  1. Das ist schön, wenn die Meinungs­ma­che auch einmal zu Guns­ten einer guten Sache erfolgt. Norma­ler­wei­se sieht das eher so aus:

    Meinungs­ma­che

    Was Menschen über Menschen denken,
    das lässt sich steu­ern, lässt sich lenken -
    Mit Infu­sio­nen reiner Wahrheit,
    erfah­ren wir moder­ne Klarheit,
    das stählt den Willen, stärkt die Macht.

    Selbst wenn da manche lamentieren,
    und das Gemein­wohl reklamieren -
    Den Pluto­kra­ten juckt das nicht,
    er wahrt durch Zuspruch sein Gesicht
    und weiß, wer letz­ten Endes lacht.

    Das Volk soll seine Herr­scher ehren,
    soll brav die Gunst der Märkte mehren -
    Der neoli­be­ra­le Chor,
    dringt sakro­sankt in jedes Ohr,
    der Quell des Elends nennt sich: „Staat“.

    Wir wollen die Kritik verlachen,
    uns über Nörg­ler lustig machen -
    Das Wort „Verschwö­rungs­theo­rie“
    bewahrt vor Stolz und Häresie,
    die Furcht vor Häme nährt die Saat. 

    Wer klug ist, kontrol­liert die Stimmen,
    die über Recht und Ordnung sinnen -
    Gesetz des Dschun­gels, sei gelobt,
    denn falls der Mob den Aufstand probt,
    hat die Union sich festgelegt. 

    In Meinungs­ma­che investieren,
    verque­ren Blöd­sinn stolz servieren -
    Das treibt die Welt voran, voran,
    wie Schafe grasen Menschen dann,
    derweil der Wind sozi­al­kalt fegt. 

    Die Wahr­heit fließt aus klaren Quellen,
    wenn Fern­seh­bil­der uns erhellen -
    Der Denker liest das Wort gedruckt,
    bevor er sich geläu­tert duckt,
    gebro­chen vom Expertenrat. 

    Beraub­te, die sich echauffieren,
    verstum­men, eh sie sich blamieren -
    Sie wahren ihren letz­ten Wert,
    das Geben hat sie aufgezehrt,
    da bricht der Mut, da lahmt die Tat. 

    http://www.politpoems.blogspot.de

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