Kategorie: Ausgabe 05 - 2011

Tanzen solange die Musik spielt © Martin Bangemann, Kontakt: bestmoose.de 1

Tanzen solange die Musik spielt – Wolfgang Berger

Mr. Sam Zherka betreibt den Herren-Club „Flash Dancers – A Gentlemen’s Club“ in Chel­sea, Manhat­tan, nicht weit von der Wall Street. Sein neues „Premi­um­pro­dukt“, ein „lap dance packa­ge“ (ein Tanz auf dem Schoß) kostet $ 1.000 und wird über­wie­gend von Wall Street Brokern nach­ge­fragt.

Foto: © Pat Christ
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Damit Freiheit nicht länger Mangelware ist – Pat Christ

Die kessen Sprü­che, die verzwei­felt Mut zu machen versu­chen, taugen nicht mehr. Die Menschen sind
nicht mehr zu beru­hi­gen. Denn die herr­schen­de Poli­tik, das spüren sie immer deut­li­cher, wird ihnen nicht
mehr gerecht. Andere Dinge sind ihr wich­ti­ger gewor­den. Allen voran die „Märkte“. Ihnen ist nach den
Analy­sen des Berli­ner Insti­tuts für sozia­le Drei­glie­de­rung eine Poli­tik geschul­det, die jene von Frei­heit berei­nig­te Mono­kul­tur erzeugt,
die vermeint­lich der demo­kra­tisch
eruier­ten Mehr­heits­mei­nung entspricht.

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Griechische Tragödie – Robert Mittelstaedt

Die grie­chi­sche Mytho­lo­gie erzählt von einer phöni­zi­schen Königs­toch­ter, die von Zeus in der Verwand­lung eines Stiers erst entführt und dann verführt wurde. Ihr Name war Europa. Ein ganzer Konti­nent erbte diesen Namen. Doch das ist nur ein Symbol für das reiche Erbe in Kunst, Wissen­schaft, Philo­so­phie, Drama, das die Kultur dieses Konti­nents von der Wiege an geprägt hat.

Aufmarsch © Martin Bangemann, Kontakt: bestmoose.de 0

Was ist die „wahre“ Demokratie? – Gerhardus Lang

Mit unse­rer so genann­ten Partei­en-Demo­kra­tie ist kaum noch jemand zufrie­den. Die in ihr täti­gen Poli­ti­ker stehen in der Beliebt­heits­ska­la ganz am Ende.
Der Zustand der demo­kra­ti­schen Staa­ten ist kata­stro­phal. Sie sind verschul­det und fast stän­dig in Kriege verwi­ckelt, die unend­li­ches Geld kosten. Es rumort unter den Wählern, von denen sich kaum noch welche von ihren Abge­ord­ne­ten vertre­ten fühlen.

Leserbriefe – 05/2011 1

Leserbriefe – 05/2011

Die Meinung unse­rer Leser ist uns wich­tig. Deren Fragen, Anre­gun­gen oder persön­li­che Meinun­gen finden Sie hier. Die Redak­ti­on behält sich vor, Leser­brie­fe ohne Rück­spra­che zu kürzen.

Letztes Mittel: Geldflut – Kommentar von Wilhelm Schmülling 0

Letztes Mittel: Geldflut – Kommentar von Wilhelm Schmülling

Es ist schon erstaun­lich: In vielen Ländern herr­schen Hunger, Not und Gewalt und trotz­dem über­wie­gen in den Medien die Börsen­nach­rich­ten in einem solchen Umfang, dass man glau­ben könnte, sie seien für jeden Bürger von über­gro­ßem Inter­es­se. Dabei herrscht oft Gleich­gül­tig­keit gegen­über dem Börsen­spek­ta­kel. Die tägli­chen Anstren­gun­gen in der Arbeits­welt lassen vielen Menschen keine Zeit zum Durch­drin­gen des DAX-Gesche­hens. Cui bono? Wem zum Vorteil?

Das Paradies ist nah – Albrecht E. E. Müller 0

Das Paradies ist nah – Albrecht E. E. Müller

Gedan­ken zu dem neuen Buch „Das Ende des Geldes – Wegwei­ser in eine ökoso­zia­le Gesell­schaft“
von Profes­sor Franz Hörmann und Otmar Preget­ter.
Aus Anlass der Finanz- und Schul­den­kri­se gelan­gen wieder Gesell­schafts­mo­del­le ins Schein­wer­fer­licht, welche die Abschaf­fung des Geldes und des gegen­wär­ti­gen Banken­sys­tems propa­gie­ren.

Geld – Geldbegriffe – Geldpolitik: Ein Klärungsversuch – Helmut Creutz 0

Geld – Geldbegriffe – Geldpolitik: Ein Klärungsversuch – Helmut Creutz

„Eine krisen­freie Wirt­schaft, die uns Wohl­stand und Tausch­ge­rech­tig­keit sichern kann, ist nur möglich, wenn wir auch die Irrtü­mer klären, die sich um die Begrif­fe aufge­baut haben, vor allem bezo­gen auf Bargeld und Giral­geld.“ [Zitat aus: Rein­hold Schulz, „Menschen­recht oder Unter­gang“ – Moor­burg-Verlag, Hanno­ver 1985]

Editorial: Der Klabautermann führt das Narrenschiff – Andreas Bangemann 0

Editorial: Der Klabautermann führt das Narrenschiff – Andreas Bangemann

Inner­halb weni­ger Tage, ja manch­mal nur Stun­den, kann sich derzeit so Manches in sein komplet­tes Gegen­teil verwan­deln. Aus Atom­kraft­werks-Befür­wor­tern werden ‑Abschal­ter. Aus Konser­va­ti­ven werden Linke. Die Chart­kur­ven der Börsen glei­chen Achter­bah­nen. Super­rei­che werden zu Kämp­fern für mehr Steu­ern von Super­rei­chen.