Bar bezahlt, nicht absetzbar – Das Dossier zum digitalen euro in neuer Fassung

Auszug: Warum der Bundes­rat bar bezahl­te Rech­nun­gen steu­er­lich nicht mehr aner­ken­nen will und wie die EZB den Rück­gang des Bargelds als Pols­ter für die Banken verbucht. Das Dossier zum digi­ta­len Euro ordnet beides ein.

Das Dossier „Digi­ta­ler Euro als Schritt zur Bargeld­ab­schaf­fung?“ liegt seit dem 12. Okto­ber 2026 in neuer Fassung vor. Neu ist eine leise Front im Steu­er­recht: Der Bundes­rat bittet zu prüfen, Betriebs­aus­ga­ben und Werbungs­kos­ten nur noch anzu­er­ken­nen, wenn auf ein Konto gezahlt wurde. Dazu kommt eine Rech­nung der EZB, in der das schwin­den­de Bargeld den Banken bis 2034 rund 127 Milli­ar­den Euro an Einla­gen zuführt und so den Abfluss in den digi­ta­len Euro aufwiegt.

Ange­regt durch eine Analy­se des Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­mers Cédric Nico­las, auf die Micha­el Mohn aufmerk­sam gemacht hat, trennt das Dossier beim Daten­schutz jetzt schär­fer zwischen Verspro­che­nem und Fest­ge­schrie­be­nem: Die bargeld­ähn­li­che Privat­sphä­re steht im Verhand­lungs­man­dat des Parla­ments, nicht in einem gelten­den Gesetz, und ob die zentra­le Abwick­lung hält, was die Bauart verspricht, ist unter Fach­leu­ten strit­tig. Präzi­siert sind außer­dem die Kosten­schät­zun­gen der Banken, die Offline-Zahlung im Pilot und die Zahl der Euro­län­der ohne eige­nes Kartensystem.

Das Dossier wird fort­lau­fend aktua­li­siert. Erst­mals erschie­nen ist es am 2. März 2026; welcher Stand gerade gilt, steht im Vorspann.

Zum Dossier: https://humane-wirtschaft.de/digitaler-euro-als-schritt-zur-bargeldabschaffung/

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