Wikileaks offenbart mehr als nur Geheimnisse

Man kann zu den Veröf­fent­li­chun­gen von Wiki­leaks stehen wie man will. An der Diskus­si­on um das Thema lässt sich aber vor allem erken­nen, wie es bei den Teil­neh­mern der Debat­te um die Kennt­nis­se des Inter­net bestellt ist.
Da haben sich die Grünen mit ihrer Haltung zu den Protes­ten von Stutt­gart 21 gerade die Sympa­thi­en vieler Menschen erwor­ben, schon schi­cken sie sich an das im Zusam­men­hang mit Wiki­leaks wieder zu verscher­zen.
Was Cem Özed­mir zum Thema loslässt beweist nur seine Inkom­pe­tenz, die im Falle von Wahl­sie­gen der Grünen jeden warnen sollte, der gerade begon­nen hat, mit dem Kreuz auf dem Wahl­zet­tel für diese Partei zu lieb­äu­geln.
Es wäre allen Betei­lig­ten – auch jenen die bei und für Wiki­leaks denken und arbei­ten – mehr Sach­be­zug zu wünschen. Eine nicht zu unter­schät­zen­de Gefahr geht bei aller Frei­heit des Netzes von der zuneh­men­den Perso­ni­fi­zie­rung der Mißstän­de aus. Ein Klima wach­sen­den Hasses zwischen Menschen und Menschen­grup­pen ist einer vernünf­ti­gen Problem­lö­sung auf vielen poli­ti­schen Gebie­ten garan­tiert nicht zuträg­lich. 

Posted via email from HUMANE-WIRTSCHAFT

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