Autos horten

Welt­weit bricht seit gerau­mer Zeit der Verkauf von Neuwa­gen ein. Die Herstel­ler konn­ten offen­bar gar nicht so schnell die Produk­ti­on dros­seln,  wie die Orders zurück­gin­gen. Mit Massen­ent­las­sun­gen und Kurz­ar­beit will die inter­na­tio­na­le Auto­in­dus­trie  einem Problem begeg­nen, das sich mehr und mehr aufdrängt: über­füll­te Halden.

Der Guar­di­an hat eine impo­san­te Bilder­samm­lung zusam­men­ge­stellt, die einem das Ausmaß des Problems vor Augen führen.

Die Unter­neh­men sind gezwun­gen die Neufahr­zeu­ge zu horten, weil immer mehr Menschen dazu über­ge­hen, ihr Geld zu horten. Wäre das Ganze ein bran­chen­spe­zi­fi­sches Problem könnte man es vernach­läs­si­gen. Aber das Verschwin­den des Geldes aus dem Kreis­lauf hat flächen­de­ckend und gesamt­wirt­schaft­lich die glei­chen zerstö­re­ri­schen Folgen. Es sollte beilei­be niemand gezwun­gen werden zu konsu­mie­ren. Die Tatsa­che jedoch, dass man die öffent­li­che Einrich­tung Geld nach Belie­ben blockie­ren kann, daran sollte jetzt drin­gen­der denn je gear­bei­tet werden. Die wich­tigs­te Funk­ti­on des Geldes ist die Tausch­funk­ti­on, das wird in diesen Tagen auf schmerz­li­che Art deut­lich.

Geld kann nicht zwei „Herren“ glei­cher­ma­ßen perfekt dienen, dem Tausch UND der Wert­auf­be­wah­rung. Die Entschei­dung, auf welchem Gebiet der Schwer­punkt gesetzt werden muss kann eigent­lich nicht schwer fallen.

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