„The Taste of Life“ – Roland Pfaus

Vie­le den­ken, dass indus­tri­el­le Land­wirt­schaft, Mas­sen­tier­hal­tung, gie­ri­ge Ban­ken und Kon­zer­ne nicht mehr zu stop­pen sind, weil sie ein­fach zu mäch­tig sind. Aber das stimmt nicht. Denn es gibt einen Weg. In dem Doku­men­tar­film „The Tas­te of Life“ wol­len wir von Men­schen erzäh­len, die damit auf­ge­hört haben, sich über Ban­ken, Kon­zer­ne oder Poli­ti­ker auf­zu­re­gen – so berech­tigt das auch sein mag. Sie haben erkannt, dass wir dafür auch gar kei­ne Zeit mehr haben, weil wir sonst auf eine wirt­schaft­li­che und öko­lo­gi­sche Kata­stro­phe zu rasen. Des­halb haben sie ein­fach damit begon­nen, ihre Zukunft selbst in die Hand zu neh­men. Und haben damit eine welt­wei­te Bewe­gung aus­ge­löst, die wir in dem Film doku­men­tie­ren wol­len. Wir wol­len in dem Film von fan­tas­ti­schen Ide­en und Pro­jek­ten erzäh­len, die Men­schen, die sie ver­wirk­li­chen und die bereits vor­han­de­nes Wis­sen mit aktu­el­len, tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten ver­bin­den und damit die Visio­nen ihrer Zukunft zur Rea­li­tät machen.

Die neu­en Visio­nä­re haben damit ange­fan­gen, die Mee­re von Plas­tik-Müll zu befrei­en, die aus­ge­laug­ten und zer­stör­ten Böden wie­der zu bele­ben, haben neue Ide­en für das Recy­cling der Zukunft, nach­hal­ti­ge Kreis­lauf­wirt­schaft, haben alte und neue Wege gefun­den, mit Geld und Waren­aus­tausch völ­lig anders als bis­her umzu­ge­hen, grün­den Betrie­be, die gerecht und fair für alle Betei­lig­ten sind, haben wie­der ent­deckt, wie man sich über eine ent­spre­chen­de Ernäh­rung selbst von schwe­ren Krank­hei­ten hei­len kann, ret­ten altes, natür­li­ches Saat­gut vor dem Aus­ster­ben, fin­den neue Struk­tu­ren für welt­wei­te, öko­lo­gi­sche Land­wirt­schaft ohne Mas­sen­tier­hal­tung, erzeu­gen ihre eige­ne Ener­gie und fin­den dabei immer wie­der neue und krea­ti­ve Lösun­gen.

Auch die Tran­si­ti­on-Town-Bewe­gung, die eben­falls auf vie­len die­ser Gebie­te aktiv ist, wird welt­weit immer grö­ßer und erfolg­rei­cher. Über die­se Visio­nä­re aus unter­schied­li­chen Län­dern, ihre Ide­en und die­se gera­de ent­ste­hen­de, welt­wei­te Bewe­gung wol­len wir in „The Tas­te of Life“ erzäh­len. Wir wol­len sie beglei­ten, zei­gen, wie sie ihre Ide­en in die Tat umset­zen, wie die­se Ide­en ent­stan­den sind, wie sie damit leben und vor allem auch, wie man sich dar­an betei­li­gen kann. Und wir wol­len mit dem Film auch zei­gen, dass auf die­ser neu­en Ebe­ne noch sehr, sehr viel Platz ist und noch sehr vie­le Men­schen dafür gebraucht wer­den. Platz für alle, die sich sol­chen Ide­en und Pro­jek­ten anschlie­ßen oder ihre
eige­nen Visio­nen ver­wirk­li­chen wol­len. Mit „The Tas­te of Life“ wol­len wir doku­men­tie­ren, wie ein­fach es sein kann, die Zukunft selbst zu gestal­ten. Denn das Leben ist das, was pas­siert, wäh­rend wir das pla­nen, was wir für unser Leben hal­ten.…

Wer steht hin­ter dem Pro­jekt? Wir – Dinah und Roland Pfaus mit unse­rer Film­pro­duk­ti­on Lavalu­na Film. Wir haben vie­le Jah­re als Schau­spie­ler für Fern­seh-Pro­duk­tio­nen gear­bei­tet, daher ken­nen uns viel­leicht auch noch eini­ge. Seit eini­gen Jah­ren wid­men wir uns unse­rer Lei­den­schaft für Doku­men­tar­fil­me. Unser letz­ter Doku­men­tar­film hieß „Poly­po­ly – Geld für alle!“, der sich bereits mit Alter­na­ti­ven zum aktu­el­len Geld-Sys­tem
beschäf­tigt hat. Da sich auch auf die­sem Gebiet in den letz­ten 2 Jah­ren sehr viel wei­ter­ent­wi­ckelt hat, wol­len wir die­se Wei­ter­ent­wick­lun­gen auch in „The Tas­te of Life“ mit ein­bau­en. Wir sind über­zeugt von der Wich­tig­keit der The­men, die wir in „The Tas­te of Life“ beleuch­ten wol­len und glau­ben, dass man noch sehr viel ver­än­dern kann und muss.

Wir sind das ers­te Mal mit einem Pro­jekt bei Start Next und sind begeis­tert von der Mög­lich­keit, dass Gleich­ge­sinn­te hier zusam­men Pro­jek­te ver­wirk­li­chen kön­nen, an die sie glau­ben.

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