HUMANE WIRTSCHAFT ...mehr als eine Zeitschrift

Wilhelm Schmülling
Foto: Privat
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Ver­wir­rung bei Poli­ti­kern und Bür­gern – Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling

Wer die Aktua­li­tät der Über­schrift bezwei­felt, braucht nur „Hart aber Fair“ am 15. 2. 2016 und die danach aus­ge­strahl­ten Nach­rich­ten im 1. Pro­gramm auf­zu­ru­fen, schon ist die The­se von der Ver­wir­rung bestä­tigt. Oder: Im TAGESSPIEGEL CHECKPOINT vom 16. Febru­ar 2016 bemerkt Lorenz Maroldt, dass sich „in der Koali­ti­on zuneh­mend Ori­en­tie­rungs­schwie­rig­kei­ten bemerk­bar machen“, um dann auf einen Geset­zes­än­de­rungs­an­trag hin­zu­wei­sen, dem die CDU zuge­stimmt und kurz dar­auf als falsch bezeich­net hat­te. Also: Ver­wir­rung pur. — Kein Wun­der, wenn auch die Bür­ger durch das Geran­gel der Poli­ti­ker um den rich­ti­gen Weg immer unsi­che­rer und poli­tik­ver­dros­se­ner wer­den. Des­halb war­te­te man mit Span­nung auf Kanz­le­rin Mer­kels…

Wochenendveranstaltung
Redaktion
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Von der Knapp­heit in die Fülle – Hol­ger Kreft

Ein ande­res Zukunfts­bild des Wirt­schaf­tens — Der ers­te Fach­work­shop des Lern­or­tes Wup­per­tal, vom 19. bis 21. Febru­ar 2016 —  Eine Rei­se nach Jeru­sa­lem — Fünf Stüh­le und sechs Per­so­nen. Je nach Tem­pe­ra­ment schrei­ten, tän­zeln oder mar­schie­ren die „Rei­sen­den“ zu den Klän­gen von Pink Floyds „Money“ um die Stüh­le her­um. Nach jeder Musik­se­quenz schei­det eine Per­son aus. Jedes Mal nimmt die Spiel­füh­re­rin einen wei­te­ren Stuhl aus dem Spiel und hor­tet ihn am Ran­de des Spiel­fel­des. Am Ende bleibt ein Teil­neh­mer übrig, der sich und sei­ne schein­ba­re Über­le­gen­heit sie­ges­trun­ken fei­ert. Die Spiel­ma­che­rin gra­tu­liert ihm kühl und über­reicht ihm eine Aus­zeich­nung, die ihm signa­li­siert: Ich…

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Wun­der von Paris? – Elmar Klink

Kur­zes Anti­kli­ma­kon­fe­renz-Dos­sier (auch ein Mani­fest) — Zuerst möch­te ich eine klei­ne Geschich­te erzäh­len. Es gibt einen ent­zü­cken­den, berüh­ren­den Film „Das Wun­der von Mai­land“ von Vit­to­rio de Sica aus dem Jahr 1951. —  Dar­in geht es wie der Titel sagt um Wun­der, …die ein nai­ver, gut gläu­bi­ger jun­ger Mann namens Toto mit­hil­fe einer magi­schen Tau­be aus dem Jen­seits (geschickt von sei­ner ver­stor­be­nen Pfle­ge­mut­ter) gegen den gött­li­chen Wil­len voll­bringt. Selbst­ver­ständ­lich ist das Milieu ein armes, um nicht zu sagen ganz erbärm­li­ches, in einer Obdach­lo­sen­be­hau­sung aus Well­blech- und Bret­ter­bu­den am Stadt­rand von Mai­land. Als dort Erd­öl gefun­den wird und geför­dert wer­den soll, soll das Slum­quar­tier…

Foto pc: Kinder dieser Erde
Foto: © Pat Christ
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Igno­rierte Weis­heits­schätze – Pat Christ

Die­ter Fauth ver­legt Auf­sät­ze, Berich­te und Vor­trä­ge von Roland Geit­mann — Im 2. Buch Mose fin­det sich nicht nur das Ver­bot, Wit­wen und Wai­sen zu bedrü­cken. Als ein­zi­ger anti­ker Gesetz­ge­ber unter­sagt Mose auch aus­drück­lich, Dar­le­hens­zin­sen zu neh­men. Wört­lich heißt es: „Wenn du Sil­ber leihst einem aus mei­nem Vol­ke, dem Armen neben dir, sei gegen ihn nicht wie ein Schuld­herr; legt ihm nicht Zins auf.“ Sol­che Pas­sa­gen rücken für Roland Geit­mann das Juden­tum mit sei­ner die Mose-Bücher umfas­sen­den Tho­ra nahe an die Natür­li­che Wirt­schafts­ord­nung. — Alle Reli­gio­nen geben wich­ti­ge Impul­se für eine gerech­te Wirt­schafts­ord­nung, war Roland Geit­mann über­zeugt. In zahl­rei­chen Vor­trä­gen…

Buchcover R. Geitmann 0

Buchvorstellungen – Loske und Geitmann

Rein­hard Los­ke: Poli­tik der Zukunfts­fä­hig­keit – Kon­tu­ren einer Nach­hal­tig­keits­wen­de zu bezie­hen unter: http://www.fischerverlage.de/buch/politik_der_zukunftsfaehigkeit/9783596032211/ — Inhalt: Was bedeu­tet Nach­hal­tig­keit in der Pra­xis und wie ver­än­dert sie unse­re Gesell­schaft? — Es wird viel gere­det vom Ende des gren­zen­lo­sen Wachs­tums, von der drin­gend gebo­te­nen Befrei­ung vom Wohl­stands­bal­last, von einer Poli­tik der Nach­hal­tig­keit. Doch was heißt das für die Pra­xis? — Der ehe­ma­li­ge Poli­ti­ker und Volks­wirt­schaft­ler Rein­hard Los­ke ver­fügt über das theo­re­ti­sche und prak­ti­sche Wis­sen, um Anre­gun­gen zu geben für ein neu­es Den­ken, das sich dem Nach­hal­tig­keits­ide­al ver­pflich­tet fühlt und poli­tisch tat­säch­lich umge­setzt wer­den kann. Er bespricht anschau­lich, wel­che poli­ti­schen Refor­men not­wen­dig sind. Als…

Wert d. Euro-Noten 0

Ist Bares Wah­res oder war es das mit Barem? – Andreas Ban­ge­mann

Bar­geld und nega­ti­ve Zin­sen – Zusam­men­hän­ge, Fak­ten und Lösun­gen — Öko­nom Ken­neth Rog­off hei­zen die Dis­kus­si­on zur kom­plet­ten Abschaf­fung von Bar­geld an. Für Deutsch­land sei das völ­lig aus­ge­schlos­sen, heißt es hin­ge­gen aus dem Finanz­mi­nis­te­ri­um. Noch laut­star­ker ist der Wider­spruch aus der Deut­schen Bun­des­bank. — Aus dem Haus des Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ters Wolf­gang Schäub­le erwägt man den­noch, Bar­geld-zah­lun­gen ab einer Höhe von 5.000,– € zu ver­bie­ten. Vom Rat der EZB wird der mehr­heit­li­che Wil­le laut, die 500-Euro-Noten abzu­schaf­fen. Und über allem schwe­ben die nega­ti­ven Zin­sen, die mitt­ler­wei­le welt­weit zu einer dau­er­haf­ten Gewiss­heit wer­den. Zeit für eine unauf­ge­reg­te Samm­lung der Fak­ten. — Andre­as Höfert, 2015…

Foto: Hoffnungsschimmer (CC BY 2.0) 0

Sharing Economy – Reinhard Loske

Bike oder Ride Sharing, Couch­sur­fing oder Klei­der­tausch, Urban Gar­de­ning oder Food Sharing, Crowd­fun­ding oder Office Sharing, Cowor­king oder freie Soft­ware – in all die­sen Seg­men­ten der Sharing Eco­no­my erle­ben wir momen­tan welt­weit ein enor­mes Wachs­tum, ins­be­son­de­re in Nord­ame­ri­ka, Euro­pa und Aus­tra­li­en, zuneh­mend aber auch in Asi­en. Hin­ter die­ser Ent­wick­lung lie­gen ver­schie­dens­te Moti­ve, vom gestie­ge­nen Umwelt- und Kos­ten­be­wusst­sein bis zur neu­en Freu­de am gemein­sa­men Wir­ken. – Zwei Fak­to­ren für die­se Ent­wick­lung sind von her­aus­ra­gen­der Bedeu­tung: zum einen die sich vor allem bei jun­gen Men­schen durch­set­zen­de Gewiss­heit, dass Nut­zen (kön­nen) wich­ti­ger ist als Besit­zen (müs­sen), um Zugang zu Gütern, Leis­tun­gen und Wis­sen…

Silvio Gesell 1895
Silvio Gesell (1895) - Abb. gemeinfrei
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Das Freigeld nach Silvio Gesell – 100 Jahre Natürliche Wirtschaftsordnung

Das Geld ist Tausch­mit­tel, nichts Ande­res. Es soll den Aus­tausch der Waren erleich­tern, die Schwie­rig­kei­ten des Tausch­han­dels umge­hen. Der Tausch­han­del war unsi­cher, schwer­fäl­lig, kost­spie­lig und ver­sag­te wohl auch oft; das Geld, das ihn ablö­sen soll, muss dar­um den Aus­tausch der Waren sichern, beschleu­ni­gen, ver­bil­li­gen. – Das ist es, was wir vom Geld for­dern. Den Grad der Sicher­heit, Schnel­lig­keit und Bil­lig­keit, womit die Waren aus­ge­tauscht wer­den, bil­det den Prüf­stein für die Brauch­bar­keit des Gel­des. Wenn wir noch neben­bei for­dern, dass uns das Geld durch kör­per­li­che Eigen­schaf­ten mög­lichst wenig beläs­ti­ge, so ist das eine For­de­rung, die ent­schie­den erst dann in Betracht kommt,…

Andreas Bangemann © Martin Bangemann 0

Zwei Geschichten über Bargeld – Editorial

Die ers­te Rei­se ohne mei­ne Eltern führ­te mich 1972 im Alter von 15 Jah­ren nach Frank­reich. Zusam­men mit eini­gen Freun­den ging es auf aben­teu­er­li­che Fahrt über fast 1.000 Kilo­me­ter mit dem Mofa. Die­se Zwei­rä­der hat­ten eine Höchst­ge­schwin­dig­keit von 25 km/h. Auf der Hin­fahrt über­quer­ten wir die Alpen und an man­chen Anstie­gen kam es mir so vor, als könn­te ich zu Fuß gehend rascher vor­an­kom­men. Die 1,5 PS der Kreid­ler MF-2 waren nur auf der Ebe­ne oder berg­ab dazu geeig­net, die lan­ge Mäh­ne, die man in den 70ern zu haben pfleg­te, im „Easy-Rider-Stil“ im Wind wehen zu las­sen. Wie nicht anders…

Pause © Woyzeck / pixelio.de 0

Cookies

Lie­be Besu­cher, ja, auch die Web­sei­te unse­rer Zeit­schrift ver­wen­det teil­wei­se Coo­kies. Die­se klei­nen Text­da­tei­en wer­den auto­ma­tisch auf dem Rech­ner des Besu­chers abge­legt. Die meis­ten der von uns ver­wen­de­ten Coo­kies sind so genann­te „Ses­si­on-Coo­kies“ und wer­den nach Ende des Auf­rufs unse­res Inter­net­an­ge­bots auto­ma­tisch von Ihrem Rech­ner gelöscht. Selbst­ver­ständ­lich kann das Inter­net­an­ge­bot der Zeit­schrift auch ohne die­se „Kek­se“ (Coo­kies) betrach­tet wer­den, jedoch wird dadurch der Funk­ti­ons­um­fang ein­ge­schränkt. Zum Bei­spiel wird die Suche in PDF-Datei­en (also fast unse­rem gesam­ten Zeit­schrif­ten­ar­chiv) unmög­lich. Wer die­se Funk­tio­nen jedoch nicht benö­tigt, kann natür­lich das Spei­chern von Coo­kies ver­hin­dern. Dazu müs­sen in den Brow­ser-Ein­stel­lun­gen im Abschnitt Sicher­heit unter…

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Die Welt aus den Fugen?

Kli­ma­ka­ta­stro­phe – Flücht­lings­elend – Krie­ge über­all Drei Tagun­gen des Semi­nars für frei­heit­li­che Ord­nung in Bad Boll In letz­ter Zeit hat es die Mensch­heit in stei­gen­dem Maße mit Pro­ble­men zu tun, die den Rah­men ein­zel­staat­li­cher Lösungs­mög­lich­kei­ten weit über­stei­gen: her­vor­ge­ho­ben sei­en das immer drän­gen­der wer­den­de Kli­ma­pro­blem, das die Erde als gan­ze und die gan­ze Mensch­heit betrifft die Krie­ge, die gro­ße Tei­le der Erde dau­er­haft mit Gewalt über­zie­hen und zwangs­läu­fig und nicht erst als Stell­ver­tre­ter­krie­ge den Rah­men ein­zel­staat­li­cher Lösun­gen spren­gen, und die von Umwelt­pro­ble­men und Krie­gen her­vor­ge­ru­fe­nen Flücht­lings­strö­me, die sowohl im Ver­hält­nis der auf­neh­men­den Staa­ten zuein­an­der als auch im Ver­hält­nis der Flücht­lin­ge zu den Ansäs­si­gen Pro­ble­me…

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Termine 02/2016

Aktu­el­le Ter­mi­ne aus der bald erschei­nen­dend Aus­ga­be 02/2016 Die Ter­mi­ne 02/2016 – – - Hom­burg-Erbach, 4. und 5. März 2016 — Vor­trag und Work­shops mit Stef­fen Hen­ke — Ver­an­stal­ter: „Egal war Ges­tern e. V.“ — Alle Infor­ma­tio­nen und Anmel­dung unter: http://www.egal-war-gestern.de oder http://neuesgeld.net – – - Ful­da­tal-Sim­mers­hau­sen, 12. bis 13. März 2016 — „57. Mün­de­ner Gesprä­che” – Quo Vadis, Euro­pa? u. a. mit Jörg Gude, Elke Schenk, Wer­ner Onken, Prof. Dr. Hel­ge Peu­kert, Dr. Max Danz­mann, Eck­hard Beh­rens. Infos und Anmel­dung unter: http://www.sozialwissenschaftliche-gesellschaft.de/de/muendener-gespraeche.html – – - Bad Boll, 9. bis 10. April 2016 und wei­te­re Tagun­gen – „Kli­ma­po­li­tik und inter­na­tio­na­le Gerech­tig­keit“ U. a. mit Fritz And­res,…

Geld oder Leben 2

Geld oder Leben

Der Film „Geld oder Leben“ nähert sich einem bis­lang kaum beach­te­ten Zusam­men­hang – unser welt­weit herr­schen­des Finanz­sys­tem folgt Regeln, die in ihrer letz­ten Kon­se­quenz unser Leben  nega­tiv beein­flus­sen: sta­gnie­ren­de Lohn­ent­wick­lung, stei­gen­de Teue­rung der Lebens­grund­la­gen, Umver­tei­lung von Ver­mö­gen zuguns­ten der Besit­zen­den, Infla­ti­on, Defla­ti­on, Mas­sen-Ent­las­sun­gen, Ban­ken­plei­ten, Staats­bank­rot­te, Natur­zer­stö­rung in wach­sen­dem Umfang und Hun­ger­ka­ta­stro­phen.     Der Film macht den Zusam­men­hang von expo­nen­ti­el­ler Zins­dy­na­mik und deren real­wirt­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen klar ohne dabei in die Tie­fe der Wis­sen­schaft ein­drin­gen zu wol­len und geht das The­ma aus der Per­spek­ti­ve des „Unwis­sen­den Nor­mal­bür­ger“ an. Im Grun­de beschreibt er ein Aha-Erleb­nis, das jeder nach­voll­zie­hen kann: Wenn bestimm­te Miss­stän­de unse­rer Zeit…

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Leser­briefe 01/2016

Wenn wir Leser­brie­fe kür­zen, dann so, dass das Anlie­gen der Schrei­ben­den gewahrt bleibt. Leser­brie­fe geben nicht die Mei­nung der Redak­ti­on wie­der. — Ohne Zin­sen — Das ein­zi­ge, was die Mensch­heit wirk­lich braucht, ist ein Geld­sys­tem, das ohne Zin­sen funk­tio­niert. — Peter de Baer — — Jah­res­fei­er 2015 — Das war wie­der eine wun­der­ba­re Jah­res­ta­gung. Die The­men­aus­wahl hat mir gut gefal­len – viel­leicht war es ins­ge­samt nicht so span­nend wie im letz­ten Jahr. — Dafür war das Net­wor­king fas­zi­nie­rend. Beim Work­shop zur Geld­schöp­fung konn­ten auch drei Ban­ker an einem Tisch letzt­lich weder Geld­schöp­fung noch Min­dest­re­ser­ve abschlie­ßend klä­ren. — Den­noch Erkennt­nis­ge­winn: Es gibt eben ver­schie­de­ne Buchungs­me­tho­den…

Was fehlt, wenn alles da ist? 0

Was fehlt, wenn alles da ist? – Buch­be­spre­chung von Hin­rich Ruy­ter

War­um das bedin­gungs­lo­se Grund­ein­kom­men die rich­ti­gen Fra­gen stellt. — Buch­be­spre­chung von Hin­rich Ruy­ter — Ton­nen­wei­se gol­de­nes, ech­tes Geld fließt von einem Kip­per auf den Platz vor dem Ber­ner Bun­des­haus, bis­her nur auf dem Buch­co­ver. Das im Okto­ber 2015 erschie­ne­ne Buch „Was fehlt, wenn alles da ist?“ bringt die zum Teil kon­tro­ver­se Dis­kus­si­on um das bedin­gungs­lo­se Grund­ein­kom­men wie­der ein gutes Stück vor­an. Dani­el Häni und Phi­lip Kov­ce trei­ben mit ihren Fra­gen den Leser in die Tie­fe des mensch­li­chen Zusam­men­le­bens, weg von den ober­fläch­li­chen bekann­ten Stand­punk­ten. Schon der Titel ver­spricht ein bele­ben­des Ver­gnü­gen; man hört förm­lich den Bern-Base­ler Dia­lekt her­aus. In den…

Kurznachrichten 0

Kurz­nach­rich­ten 01/2016 – Inter­es­san­tes

Die Redak­ti­on des Web­logs postwachstum.de mel­det: —- Nach den Kon­fe­ren­zen in Paris, Bar­ce­lo­na, Vene­dig und Leip­zig fin­det vom 30. August bis 3. Sep­tem­ber 2016 die bereits fünf­te Inter­na­tio­na­le Degrowth Kon­fe­renz unter dem Mot­to „Wal­king the mea­ning­ful gre­at trans­for­ma­ti­ons“ in Buda­pest statt. Hier soll ins­be­son­de­re an die The­men ange­knüpft wer­den, die sich auf der letz­ten Kon­fe­renz 2014 erge­ben haben. Die erkann­ten Her­aus­for­de­run­gen sol­len wei­ter theo­re­tisch behan­delt wer­den und neue prak­ti­sche Hand­lungs­mög­lich­kei­ten auf­ge­zeigt wer­den. Die Trans­for­ma­ti­on hin zu einer Post­wachs­tums­ge­sell­schaft soll dabei spe­zi­ell im real­po­li­ti­schen und -öko­no­mi­schen Kon­text von Zen­tral- und Ost­eu­ro­pa im 21. Jahr­hun­dert dis­ku­tiert wer­den. —- Die Orga­ni­sa­ti­on läuft auf…

http://www.nwzonline.de/oldenburg/kultur/kritik-an-sparte-7-des-staatstheaters-offener-brief-kritisiert-programm-des-staatstheaters_a_6,0,244785282.html 0

Das geht zu weit – Andreas Ban­ge­mann

Olden­bur­ger Staats­thea­ter – Kri­tik an expe­ri­men­tier­freu­di­gem „Welt­ret­tungs­pro­gramm“ — Wie „men­schen­ver­ach­tend“ sind die Anhän­ger Sil­vio Gesells? — Die „Spar­te 7“ des Olden­bur­gi­schen Staats­thea­ters ver­schreibt sich nach eige­nem Bekun­den „dem Ide­al einer Demo­kra­ti­sie­rung des Thea­ters“. Gren­zen zwi­schen den ein­zel­nen Thea­ter­dis­zi­pli­nen sol­len eben­so über­wun­den wer­den, wie zwi­schen den Men­schen auf, vor und hin­ter der Büh­ne. Für ein sol­ches Ansin­nen wür­de man vor allem Lob erwar­ten, doch das aktu­el­le Pro­gramm „Post­kol­laps – Gemein­sam weni­ger errei­chen“ bringt elf Thea­ter­gän­ger auf die Bar­ri­ka­den. — Zitat aus der Pro­gramm­be­schrei­bung: „Unter die­sem The­men­schwer­punkt wol­len wir uns auf die Suche nach Alter­na­ti­ven zur Logik des per­ma­nen­ten Wachs­tums bege­ben. Denn…

Unter­neh­mens­ei­gen­tü­mer erhal­ten „Gewinne“ … – Karl-Dieter Bodack 0

Unter­neh­mens­ei­gen­tü­mer erhal­ten „Gewinne“ … – Karl-Dieter Bodack

Natu­ra­li­sie­rung und Indi­vi­dua­li­sie­rung – Bultmann/Wernicke 0

Natu­ra­li­sie­rung und Indi­vi­dua­li­sie­rung – Bultmann/Wernicke

Geplatzte Illu­sio­nen bei Poli­ti­kern und Bür­gern – Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling 0

Geplatzte Illu­sio­nen bei Poli­ti­kern und Bür­gern – Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling

© Original by S.Hofschlaeger / pixelio.de 130917 0

Brave new glo­ba­li­zed world! – Gero Jen­ner

Gren­zen­los wach­sen­der Reich­tum? —Pro: Vor zwei Jahr­hun­der­ten wur­de die Welt selbst noch in ihren damals fort­schritt­lichs­ten Tei­len (Euro­pa) von Hun­gers­nö­ten ver­heert, obwohl sie nur den sie­ben­ten Teil, also einen Bruch­teil, der heu­ti­gen Bevöl­ke­rung ernähr­te. Heu­te bie­tet sie mehr als der Hälf­te der Mensch­heit einen Lebens­stan­dard, wie er in frü­he­ren Zei­ten nur einer hauch­dün­nen Eli­te zugäng­lich war. Am deut­lichs­ten lässt sich der gewal­ti­ge mate­ri­el­le Auf­schwung an der Ent­wick­lung Chi­nas able­sen. Nir­gend­wo wur­de in kür­zes­ter Zeit (inner­halb von vier Jahr­zehn­ten) so gro­ßer Reich­tum geschaf­fen, nir­gend­wo sonst schie­ßen die Mil­li­ar­dä­re so zahl­reich aus dem Boden. Die Bür­ger wohl­ha­ben­der Staa­ten müs­sen sich nicht län­ger…

Andreas Bangemann © Martin Bangemann 0

Ein ande­res Zukunfts­bild des Wirt­schaf­tens – Edi­to­rial

Ein ande­res Zukunfts­bild des Wirt­schaf­tens — Es ist genau 10 Jah­re her. Anfang 2006 durf­te ich Sie das ers­te Mal mit mei­nem Edi­to­ri­al begrü­ßen und das aktu­el­le Heft der HUMANEN WIRTSCHAFT ein­lei­ten. In der dama­li­gen Aus­ga­be befand sich auch ein klei­ner Hin­weis auf ein selt­sa­mes Finanz­pro­dukt, mit des­sen Hil­fe in den USA Leu­te mit gerin­gem Ein­kom­men eine eige­ne Immo­bi­lie erwar­ben. Ja sogar Mit­tel­lo­se konn­ten hohe Kre­di­te auf­neh­men, weil die aus­ge­ben­den Ban­ken von den Kre­dit­neh­mern 5 Jah­re kei­ne Til­gung und nicht die vol­le Zins­zah­lung erwar­te­ten. „Opti­on ARM“ (Adjus­ta­ble Rate Mortga­ge) hieß das Pro­dukt und ließ den Schuld­ner weit­ge­hend dar­über bestim­men, wie…