HUMANE WIRTSCHAFT ...mehr als eine Zeitschrift

Sommercamp in der WFLB 0

Som­mer­camp 2016 in Wup­per­tal – Chris Jar­mu­schew­ski und Kai Schmidt

Som­mer­camp 2016 in Wup­per­tal von Mon­tag, 25. Juli bis Sonn­tag, 7. August 2016 – – –  Die­ses Jahr fin­det zum drit­ten Mal ein zwei­wö­chi­ges Som­mer­camp am Lern­ort Wup­per­tal in der Sil­vio-Gesell-Tagungs­stät­te statt. Damit hat das Camp schon fast Tra­di­ti­on. Vom 25. Juli bis 7. August 2016 wird sich wie­der ein bun­tes Volk um die Frei­licht­büh­ne ver­sam­meln, um mit­ein­an­der zu arbei­ten, zu fei­ern, zu ler­nen und zu träu­men. Es wird wie­der ein bun­tes Pro­gramm geben. – – –  Ein Freund, den ich letz­tes Som­mer­camp mit­ge­nom­men habe, sag­te mir, das sei ja „cool, ein biss­chen wie ein Hip­pie-Camp in den 80er Jah­ren.“ Aber es ist auch völ­lig…

Mündener Gespräche online 0

58. Mün­de­ner Gesprä­che in Wup­per­tal – Ter­min­hin­weis der SG

58. Mün­de­ner Gesprä­che – am 29. und 30. Okto­ber 2016 in der Sil­vio-Gesell-Tagungs­stät­te in Wup­per­tal – Ter­min­hin­weis der Sozi­al­wis­sen­schaft­li­chen Gesell­schaft – – –  Wäh­rend die klas­si­sche Öko­no­mie noch die Rol­le der Natur bei der Her­vor­brin­gung des „Wohl­stands der Natio­nen“ (Adam Smith) im Blick hat­te, betrach­tet die Öko­no­mie seit rund ein­hun­dert Jah­ren das Sozi­al­pro­dukt der Gesell­schaft nur noch als Ergeb­nis des Ein­sat­zes von Arbeit, Kapi­tal und tech­ni­schem Fort­schritt. Boden und sons­ti­ge Res­sour­cen zählt sie zum Kapi­tal und behan­delt sie wie Waren, mit denen sich Han­del trei­ben und spe­ku­lie­ren lässt. – – –  Inzwi­schen erweist sich, dass die­se Behand­lung der natür­li­chen Lebens­grund­la­gen einer­seits Pri­vi­le­gi­en schafft und –…

"standstill and movement, a ship is leaving the harbor" von Markus Jaschke 0

Som­mer­ta­gung in Ros­tock – Ter­min­hin­weis der Redak­tion

– – –  Som­mer­ta­gung „Geld fair-ändern“ Ros­tock, Sams­tag 16. Juli 2016 von 10 Uhr bis 16 Uhr – Ter­min­hin­weis der Redak­ti­on – – –  Ver­an­stal­tungs­ort: Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus Lüt­ten Klein, Dan­zi­ger Stra­ße 45 d, 18107 Ros­tock-Lüt­ten Klein – Stra­ßen­bahn­li­ni­en 1, 4, 5, Hal­te­stel­le Rügener Stra­ße, rotes Flachgebäude. Ein­lass und Emp­fang ab 9:00 Uhr. – – –  Mit der Som­mer­ta­gung geht die HUMANE WIRTSCHAFT all­jähr­lich auf die Rei­se durch Deutsch­land, 2014 in Frei­burg, 2015 in Oberst­dorf am süd­lichs­ten Rand der Repu­blik, kommt ein Team der Zeit­schrift um Redak­teur Andre­as Ban­ge­mann in den hohen Nord­os­ten. In Zusam­men­ar­beit und auf Ein­la­dung des „Gesund­heits­treff Ros­tock“ wird ein brand­ak­tu­el­les Pro­gramm gebo­ten. Vor­trä­ge, Refle­xio­nen, Gesprä­che, Ver­net­zung Pro­gramm­ab­lauf: – – – …

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Termine 04/2016

Die Ter­mi­ne 04/2016 – – –  Ros­tock, 16. Juli 2016 – Som­mer­ta­gung HUMANE WIRTSCHAFT Unter ande­rem mit Prof. Jür­gen Kre­mer, Stef­fen Hen­ke und Andre­as Ban­ge­mann – – –  Infor­ma­tio­nen und Anmel­dung unter: http://humane-wirtschaft – – –  Lern­ort Wup­per­tal, 25. Juli bis 7. August 2016 – 3. Som­mer­camp des Lern­ort Wup­per­tal – – –  Umfang­rei­ches Pro­gramm in Theo­rie und Praxis:„Ein ande­res Zukunfts­bild des Wirt­schaf­tens“ , das Live erlebt wer­den kann. – – –  Infor­ma­tio­nen und Anmel­dung: http://lernort-wuppertal.de – – –  Wien, 27. Juli bis 14. August 2016 – Sum­mer School – „Alter­na­ti­ve Eco­no­mic and Mone­ta­ry Sys­tems“ The eco­no­my of the future. – – –  Infor­ma­tio­nen unter: http://www.summer-university.net – – –  Schwe­rin, 14. Okto­ber 2016 – „BUND Schwe­rin“ Vor­trag…

leserbriefe 0

Leser­briefe 03/2016

Kein D-Mark-Stück mehr? – – –  Lie­ber Andre­as, habe gera­de Dein Edi­to­ri­al gele­sen und kann es kaum glau­ben, dass Du als öko­no­mi­scher Exper­te für das Bar­geld kein DM-Stück mehr hast! Dem muss abge­hol­fen wer­den… Wenn ich schon den Stift in der Hand habe (der „guten alten D-Mark“ ange­mes­sen, schrei­be ich heu­te „Old-school-mäßig“ ;-): Ein gro­ßes Lob für Dei­ne Arbeit an und für die HUMANE WIRTSCHAFT. Sowohl die redak­tio­nel­le Zusam­men­stel­lung als auch Dei­ne eige­nen Bei­trä­ge: Ers­te Sah­ne! Sach­lich, kom­pe­tent, umfang­reich, wie zum Bei­spiel der Bei­trag über „Bares“ in der Aus­ga­be 2–2016. Da ist alles drin. Herz­li­che Grü­ße – – –  Vol­ker Frey­stedt, Mün­chen – – –  Ein ande­res…

Hinrich Ruyter
Foto: Privat
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Wel­ches Recht haben wir auf irgend­wel­che Arbeit? – Hin­rich Ruy­ter

– – –  Was ist das eigent­lich, wofür demons­triert wird, wofür Gewerk­schaf­ten kämp­fen, das „Recht auf Arbeit“? Woher kommt die­se reich­lich abs­trak­te For­de­rung? Der Lern­ort der Offe­nen Fra­gen beleuch­te­te das in Kro­nach. – – –  Ist das Recht auf Arbeit irgend­wo ein­zu­kla­gen? Wem steht die­ses Recht zu? Auch Alten, Behin­der­ten, Jugend­li­chen, Kin­dern, Allein­er­zie­hen­den, Arbeits­lo­sen, Beschäf­tig­ten? Auf wel­che Art Arbeit bezieht sich die­ses Recht? Auf ent­lohn­te unselb­stän­di­ge Arbeit; also auf ein Recht, die Anwei­sun­gen ande­rer zu befol­gen? Dani­el Häni sagt knapp und deut­lich: Es gibt kein Recht auf Pflicht. – – –  Woher kommt dann die For­de­rung? Das Recht auf Arbeit wur­de zuerst von Charles Fou­rier gefor­dert,…

To Sardinia with Love - Dette Glashouwer 0

Aus­wir­kun­gen einer Geld­re­form – Ver­an­stal­tungs­be­richt

Vom 27. auf den 28. 02. 2016 fand in Bad Boll wie­der eine Tagung des Semi­nars für frei­heit­li­che Ord­nung statt, The­ma: Aus­wir­kun­gen einer Geld­re­form. Es war also aus­drück­lich kein „Ele­men­tar­se­mi­nar“ über die Geld­re­form selbst, son­dern spe­zi­ell zu ihren Aus­wir­kun­gen. – – –  Trotz­dem wur­den zunächst eini­ge grund­le­gen­de Begrif­fe „reka­pi­tu­liert“. Das Blatt „Das Geld im Kreis­lauf der Volks­wirt­schaft“ von Fritz And­res, das an die Teil­neh­men­den ver­teilt wur­de, stellt dies prä­gnant dar. – – –  Ein wei­te­res Blatt beleuch­tet die „Wir­kung kom­pa­ra­ti­ver Kos­ten­vor­tei­le“. Im Zusam­men­hang der „Voll­be­schäf­ti­gung“ – jeder und jede hat die Mög­lich­keit, so viel Erwerbs­ar­beit zu leis­ten, um den gewünsch­te Lebens­stil zu rea­li­sie­ren – wird die­se Pro­ble­ma­tik…

Kapitalrendite
Grafik: Norbert Olah
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Gol­dene Regeln – gol­dene Zei­ten – Olah, Huth & Löhr

Gol­dene Regeln – gol­dene Zei­ten – Nor­bert Olah, Tho­mas Huth & Dirk Löhr – – –  Mit einer opti­ma­len Staats­fi­nan­zie­rung aus Boden­ren­ten (und Geld­nut­zungs­ge­büh­ren) ver­wan­deln sich Staats­ver­schul­dung, Steu­er­hin­ter­zie­hung, Steu­er­flucht, Schwarz­ar­beit und Arbeits­lo­sig­keit in über­flüs­si­ge Schein­pro­ble­me. Ein fri­scher Blick auf die volks­wirt­schaft­li­che Gesamt­rech­nung durch die Bril­le der gol­de­nen Regeln der Kapi­tal­ak­ku­mu­la­ti­on und der Staats­fi­nan­zie­rung zeigt, dass die­se Sicht­wei­se rea­lis­tisch und der Lösungs­weg gang­bar ist. Die Ein­kom­men­steu­er kann durch eine Boden­wert­steu­er abge­löst wer­den. Die Arbeit wird nicht mehr künst­lich ver­teu­ert und Voll­be­schäf­ti­gung wird bezahl­bar. – – –  Das ord­nungs­po­li­ti­sche Cre­do – – –  Unter dem Begriff Boden­ren­te wer­den hier alle öko­no­mi­schen Ren­ten zusam­men­ge­fasst, die nicht den bei­den Pro­duk­ti­ons­fak­to­ren Arbeit…

Feinstes Gold 0

Flie­ßen­des Geld und Soziale Arbeit – Armin Schacha­meier

Ein Feh­ler in unse­rem Geld­sys­tem wird als Kern­ur­sa­che für vie­le sozia­le und gesell­schaft­li­che Pro­ble­me betrach­tet. Die zuneh­men­den Finanz­kri­sen, die immer grö­ßer wer­den­de Kluft zwi­schen Arm und Reich, die Staats­ver­schul­dung sowie der wach­sen­de Leis­tungs­druck kön­nen in Zusam­men­hang mit der Zins­dy­na­mik gese­hen wer­den. Wenn als Gegen­stands­be­reich der Sozia­len Arbeit die Ver­hin­de­rung und Bewäl­ti­gung von sozia­len Not­la­gen beschrie­ben wird, dann muss eine ver­stärk­te Aus­ein­an­der­set­zung mit unse­rem Geld­sys­tem erfol­gen. Als Lösungs­an­satz wird das Kon­zept des „Flie­ßen­den Gel­des“ vor­ge­stellt. – – –  Ver­schie­de­ne Unter­su­chun­gen bele­gen die Zunah­me arbeits­be­ding­ter psy­chi­scher Erkran­kun­gen, bei­spiels­wei­se beschreibt das wis­sen­schaft­li­che Insti­tut der AOK (2011) zwi­schen 2004 und 2009 eine 9-fache Zunah­me der Krank­heits­ta­ge,…

Stethoskop
Foto: © Pat Christ
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Fixiert auf Vor­ga­ben – Pat Christ

In wel­cher Wei­se Ziel­ver­ein­ba­run­gen zur Ent­hu­ma­ni­sie­rung der Wirt­schaft bei­tra­gen – – –  Wann ist eine medi­zi­ni­sche Behand­lung sinn­voll? Wann nicht? Das, soll­te man mei­nen, hängt davon ab, in wel­chem Maße ein Pati­ent nach Ein­schät­zung einer Ärz­tin davon pro­fi­tiert. Doch das ist zu kurz gedacht. Boni und Ziel­ver­ein­ba­run­gen ver­lei­ten ent­ge­gen dem ärzt­li­chen Berufs­ethos dazu, Ein­grif­fe anzu­ord­nen, deren Nut­zen zwei­fel­haft ist. Die Kopp­lung vie­ler Chef­arzt­ge­häl­ter an die Fall­zah­len ihrer Sta­tio­nen scheint denn auch ein Grund dafür zu sein, dass die Zahl der chir­ur­gi­schen Ein­grif­fe stark gestie­gen ist. – – –  Ziel­ver­ein­ba­run­gen gel­ten als Chan­ce, die Arbeits­be­din­gun­gen posi­tiv zu gestal­ten. Das Mit­ein­an­der zwi­schen Vor­ge­setz­ten und Unter­ge­ge­be­nen kann dadurch…

Alfred Müller - Mit Marx in eine bessere Gesellschaft? 0

Buch­re­zen­sion – von Alwine Schreiber-Martens

Alfred Mül­ler: „Mit Marx in eine bes­se­re Gesell­schaft – Über die Nutz­lo­sig­keit von Geld­re­for­men im kran­ken Kapi­ta­lis­mus“ von Alwi­ne Schrei­ber-Mar­tens – – –  Der Titel mag für man­che viel­ver­spre­chend klin­gen, aber lei­der löst der Autor, Poli­to­lo­ge und Wirt­schafts­wis­sen­schaft­ler, das Ver­spre­chen nicht ein. Im letz­ten Drit­tel der letz­ten Buch­sei­te ist zu lesen, es sei­en „stra­te­gisch Trans­for­ma­ti­ons­schrit­te in Rich­tung einer alter­na­ti­ven, bes­se­ren Gesell­schaft zu ergrei­fen. Hier liegt nach Marx die Haupt­auf­ga­be der Pro­test- und Arbei­ter­be­we­gung, nicht jedoch in der Ver­mi­schung keyne­sia­ni­scher oder gesel­lia­ni­scher Ide­en und Maß­nah­men zur Ret­tung des Kapi­ta­lis­mus.“ Wie die­se Schrit­te aus­se­hen könn­ten, die „die Pro­duk­ti­ons­ver­hält­nis­se und die auf ihnen ruhen­den gesell­schaft­li­chen…

Die Welt verstehen
Foto: © Pat Christ
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Gerech­te­res Geld – Gerech­tere Welt – Redak­tion

Eine Viel­zahl von Orga­ni­sa­tio­nen wir­ken für die Erneue­rung ele­men­ta­rer Grund­la­gen der Wirt­schaft. – – –  MONNETA zeigt wel­che Alter­na­ti­ven es im Bereich Finanz­wirt­schaft und kom­ple­men­tä­re Geld­sys­te­me gibt – – –  MONNETA ist ein Kom­pe­tenz­zen­trum, das Wis­sen ver­mit­telt über nach­hal­ti­ge Finanz­wirt­schaft und kom­ple­men­tä­re Geld­sys­te­me. Prof. Dr. Mar­grit Ken­ne­dy ent­wi­ckel­te die „Money Net­work Alli­an­ce“ (MONNETA) Anfang der 2000er Jah­re mit Arbeits­kol­le­gen, weil ein pro­fes­sio­nel­les Netz­werk zur Infor­ma­ti­on und Auf­klä­rung über alter­na­ti­ve Geld­sys­te­me und Kom­ple­men­tär­wäh­run­gen gebraucht wur­de. Sie war der Zeit­schrift „Huma­ne Wirt­schaft“ sehr ver­bun­den… – – –  – – –  Das Semi­nar für frei­heit­li­che Ord­nung e. V. (SffO) ist eine Ein­rich­tung der sozi­al­wis­sen­schaft­li­chen For­schung und Erwach­se­nen­bil­dung mit Sitz in Bad Boll.…

Lernort Wuppertal - Logo 0

Der Lern­ort Wup­per­tal und ich – Redak­tion

Was wäre ein Lern­ort ohne die Men­schen, die ihn aus­ma­chen? Leh­ren­de und Ler­nen­de wer­den zu einer leben­di­gen Gemein­schaft und trans­for­mie­ren nicht nur sich selbst. Sie sind in der Lage die Gesell­schaft zu ändern, weil jeder Impuls ver­än­dern­de Wir­kung hat. – – –  Hier kommt eine klei­ne Aus­wahl von Men­schen zu Wort, die den Lern­ort Wup­per­tal aus­ma­chen. – – –  Ann-Chris­tin Abben­haus – – –  „Ich habe den Lern­ort zum ers­ten Mal im letz­ten Jahr wäh­rend des Som­mer­camps ken­nen­ge­lernt und war über­rascht, solch einen Ort so nah hier in der Umge­bung zu fin­den. Der­zeit stu­die­re ich VWL und Phi­lo­so­phie im Bache­lor in Bochum und befas­se mich des­we­gen schon…

Bildung anders
Privat
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Bil­dung geht auch anders – Hol­ger Kreft

Trans­for­ma­tio­nen prä­gen den Lern­ort Wup­per­tal – – –  1. Acht­sam­keit als Zukunfts­trend? – – –  Acht­sam­keit ist einer der neu­en Mega­trends der Zukunft, behaup­tet der Zukunfts- und Trend­for­scher Mat­thi­as Horx (2016). Wie aber kommt Acht­sam­keit tat­säch­lich in den All­tag vie­ler Men­schen? Wahr­schein­lich nicht allein dadurch, dass Ein­zel­ne immer wie­der mal in ihrem Tun inne­hal­ten, wenn auch die­se Pra­xis sicher eine von meh­re­ren not­wen­di­gen Bedin­gun­gen sein dürf­te. Gibt es acht­sa­mes Wirt­schaf­ten und wenn ja, wie sieht das aus? Wie lässt sich viel­leicht sogar ein acht­sa­mes Pro­jekt­ma­nage­ment dar­stel­len? Sche­ren­schnitt­ar­tig ver­su­che ich im Fol­gen­den eini­ge Gedan­ken in Zusam­men­hang zu brin­gen, die ich für den Lern­ort Wup­per­tal als…

Berlemont Brüssel 0

Kon­zerne an die Macht – CETA, TTIP und TiSA – Wolf­gang Ber­ger

CETA, TTIP und TiSA – Rol­le rück­wärts von der Demo­kra­tie zum Feu­da­lis­mus? – – –  Frei­han­del und offe­ne Gren­zen für den Waren­aus­tausch sind segens­rei­che Ein­rich­tun­gen. Der Klas­si­ker der Natio­nal­öko­no­mie David Ricar­do (1771–1823) hat die Vor­tei­le an einem ein­fa­chen Bei­spiel auf­ge­zeigt: Die Por­tu­gie­sen pro­du­zie­ren guten Wein und die Eng­län­der gute Wol­le. Ohne Han­del könn­ten die Eng­län­der kei­nen Wein trin­ken und die Por­tu­gie­sen müss­ten im Win­ter frie­ren. Frei­er Han­del erlaubt es jedem Volk das zu pro­du­zie­ren, was es gut kann und gegen das zu tau­schen, was ande­re bes­ser kön­nen. – – –  Abkom­men, die heu­te end­lich alle Hin­der­nis­se für frei­en Han­del aus dem Weg räu­men, soll­ten…

Original by Bernd-Kasper pixelio.de 0

Ren­ten­dis­kus­sion ent­brannt – Lösun­gen unbe­kannt – Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling

Die Ren­ten­er­hö­hung zum 1. Juli 2016 beträgt laut Bun­des­so­zi­al­mi­nis­te­ri­um in West­deutsch­land 4,25 Pro­zent, in der ehe­ma­li­gen DDR 5,95 Pro­zent. Ab 2019 sol­len in West und Ost die Ren­ten gleich hoch sein. Wer die­se Zah­len auf sei­ne Brut­to­ren­te bezieht, liegt falsch, denn die tat­säch­lich aus­ge­zahl­ten Ren­ten sind Net­to­be­trä­ge, die nach ver­schie­de­nen Kri­te­ri­en für jeden Rent­ner berech­net wer­den. Da sind z. B. Bei­trä­ge zur Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung usw. Die­se zur sozia­len Absi­che­rung gedach­ten Beträ­ge wie auch die gesam­ten Bezü­ge der Rent­ner wer­den im Umla­ge­ver­fah­ren von ihnen selbst erbracht. Das ist ein Sys­tem auf Gegen­sei­tig­keit der ca. 20,5 Mil­lio­nen Rent­ner, eine Soli­da­ri­tät unter…

Helmut Creutz 2013
Foto: Privat
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Nega­tiv­zin­sen erfor­dern eine Geld­um­lauf­si­che­rung – Hel­mut Creutz

In den Medi­en erreg­ten bereits vor Jah­ren die radi­ka­len Leit­zins-Absen­kun­gen auf und unter Null, vor allem der japa­ni­schen Zen­tral­bank, Auf­se­hen in der Welt, neu­er­dings auch die in Schwe­den oder der Schweiz. Doch seit Dezem­ber 2015 hat auch die Euro­päi­sche Zen­tral­bank (EZB) die­se Null­gren­ze erreicht, wie aus der Dar­stel­lung 1 ersicht­lich. Ab Mit­te 2014 für die frei­wil­li­gen Ein­la­gen der Ban­ken, die meist nur über Nacht erfol­gen, sogar unter Null. Und bei den vor­ge­schrie­be­nen Zwangs-Ein­la­gen, wel­che die Ban­ken im Ver­hält­nis zu ihren Kun­den­ge­schäft bei der Zen­tral­bank hal­ten müs­sen, eben­falls bereits Ende 2014 auf und seit Ende 2015 unter Null. Außer­dem sind die…

Ralf Becker 0

Die EZB ist erst am Anfang ihres Lateins – Ein Kom­men­tar von Ralf Becker

War­um die EZB-Ent­schei­dun­gen vom 10. 03. 2016 eine nach­hal­ti­ge Sta­bi­li­sie­rung der Finanz­märk­te in Euro­pa ein­lei­ten kön­nen. – – –  1. Die Leit­zins-Sen­kun­gen ent­spre­chen dem Ver­mö­gens­über­an­ge­bot an den Märk­ten – – –  Einem zuneh­men­den Ange­bot von Geld- und Spar­ver­mö­gen inner­halb Euro­pas steht heu­te eine sin­ken­de Nach­fra­ge nach Kre­di­ten gegen­über. Bei zuneh­men­dem Kapi­tal und Wohl­stand ten­diert der Gleich­ge­wichts-Kre­dit­preis für lang­fris­ti­ge Geld­an­la­gen und Kre­di­te – wie in einer Markt­wirt­schaft üblich – gegen Null. – – –  Bereits seit 25 Jah­ren sinkt in den Indus­trie­län­dern – trotz der seit­dem expan­si­ven Geld­po­li­tik der Zen­tral­ban­ken – das all­ge­mei­ne rea­le Zins­ni­veau, wie nach­fol­gen­de Durch­schnitts­wer­te des rea­len Zins­ni­veaus von Bun­des­an­lei­hen mit mehr als 9-jäh­ri­ger Lauf­zeit…

Andreas Bangemann © Martin Bangemann 0

Aus der Schein­welt in die Sein­welt – Edi­to­rial

Phy­si­ker glau­ben zu wis­sen, es gäbe kein Per­pe­tu­um Mobi­le. Jenes „hypo­the­ti­sche Gerät, das – ein­mal in Gang gesetzt – ohne wei­te­re Ener­gie­zu­fuhr ewig in Bewe­gung bleibt und dabei – je nach zugrun­de­ge­leg­ter Defi­ni­ti­on – mög­li­cher­wei­se auch noch Arbeit ver­rich­tet.“ Das „unmög­li­che Bild“ auf unse­rer Titel­sei­te, die „Pen­ro­se-Trep­pe“, inspi­rier­te den nie­der­län­di­schen Künst­ler M. C. Escher unter ande­rem zu dem Werk „Was­ser­fall“. Dar­in läuft Was­ser in einem geschlos­se­nen Vier­eck schein­bar per­p­etu­ier­lich berg­ab und treibt ein Was­ser­rad an. Ein Trug­bild, das durch die Fest­le­gung einer mil­li­me­ter­ge­nau bestimm­ten Beob­ach­ter­po­si­ti­on ermög­licht wird. – – –  Damit kor­re­spon­die­rend prägt die Illu­si­on eines per­ma­nen­ten berg­auf die Wirt­schaft. Bei Sto­ckun­gen heißt…

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Flüchtlinge: Heimat verloren – Zuflucht versperrt?

Ein aktu­el­les Tagungs­an­ge­bot des Semi­nar für Frei­heit­li­che Ord­nung Bad Boll, am 28. und 29. Mai 2016 Die Tagung ist die zwei­te aus der „Tri­lo­gie“ „Die Welt aus den Fugen“ Die Flücht­lings­strö­me unse­rer Zeit sind kei­ne frei­wil­li­gen Wan­de­rungs­be­we­gun­gen. Sie wer­den ange­trie­ben von Gefah­ren und Not in den Her­kunfts­län­dern und der Hoff­nung auf ein gesi­cher­tes Leben in den Län­dern der Zuflucht. Die Zufluchts­län­der haben die Flücht­lin­ge – anders als die Gast­ar­bei­ter frü­he­rer Zei­ten – nicht geru­fen. Die Ansäs­si­gen fürch­ten jetzt, den Flücht­lin­gen von ihrem Wohl­stand etwas abge­ben und womög­lich mit ihnen um Woh­nun­gen, Arbeits­plät­ze und Sozi­al­leis­tun­gen des Staa­tes kon­kur­rie­ren zu müs­sen. Die­se Sor­ge bremst die Auf­nah­me­be­reit­schaft. Auch die…

Bahnhof Mirke 0

Sustainable Insights 2016

Die Stadt im Mit­tel­punkt – der Kon­gress „Sustain­ab­le Insights“ fin­det zum zwei­ten Mal statt. HUMANE WIRTSCHAFT ist Medi­en­part­ner und betei­ligt sich mit einer „Case Stu­dy“ zum The­ma Regio­nal­geld. Über 100 Stu­die­ren­de beschäf­ti­gen sich vom 18. bis zum 20. Mai 2016 an der Ber­gi­schen Uni­ver­si­tät Wup­per­tal mit Stadt­wan­del und Inno­va­tio­nen für nach­hal­ti­ge Städ­te. Zur Eröff­nung spricht unter ande­rem Prof. Dr. Uwe Schnei­de­wind, Prä­si­dent des Wup­per­tal Insti­tut für Kli­ma, Umwelt, Ener­gie. Sven­ja Schul­ze, Minis­te­rin für Inno­va­ti­on, Wis­sen­schaft und For­schung des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len, ist Schirm­her­rin des Kon­gres­ses. – – - Wel­che Bedeu­tung haben Städ­te für gesell­schaft­li­che Inno­va­tions- und Trans­for­ma­ti­ons­pro­zes­se? Wie kön­nen Wirt­schaft, Wis­sen­schaft, Kom­mu­nen und Zivil­ge­sell­schaft…

"standstill and movement, a ship is leaving the harbor" von Markus Jaschke 0

Sommertagung 2016 „Geld fair-ändern“

Som­mer­ta­gung „Geld fair-ändern“ – – – Ros­tock, Sams­tag 16. Juli 2016 von 10 Uhr bis 16 Uhr – – - Ver­an­stal­tungs­ort: Dan­zi­ger Stra­ße 45d, 18107 Ros­tock Lüt­ten Klein, Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus – – - Stra­ßen­bahn­li­ni­en 1, 4, 5, Hal­te­stel­le Rügener Stra­ße, rotes Flachgebäude. – – - Ein­lass und Emp­fang ab 9:00 Uhr – – - Mit der Som­mer­ta­gung geht die HUMANE WIRTSCHAFT all­jähr­lich auf die Rei­se durch Deutsch­land, 2014 in Frei­burg, 2015 in Oberst­dorf am süd­lichs­ten Rand der Repu­blik, kommt ein Team der Zeit­schrift um Redak­teur Andre­as Ban­ge­mann in den hohen Nord­os­ten. In Zusam­men­ar­beit und auf Ein­la­dung des „Gesund­heits­treff Ros­tock“ wird ein brand­ak­tu­el­les Pro­gramm gebo­ten. Vor­trä­ge, Refle­xio­nen, Gesprä­che, Ver­net­zung – Fol­gen­de Refe­ra­te sind geplant: – – - Prof. Dr. Dr. Wolf­gang Ber­ger, Öko­nom, Unter­neh­mer und Autor aus…

Akademie Screenshot 0

Akademie im Lernort Wuppertal startet – Jarmuschewski / Adam-Heusler

Semi­na­re zur Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung – passt das an den Lern­ort Wup­per­tal? — — Ja! In der Aka­de­mie im Lern­ort Wup­per­tal. — „Die Men­schen müs­sen die Rah­men­be­din­gun­gen ver­än­dern, dann geht es allen gut!“ — „Die Men­schen müs­sen an sich selbst arbei­ten, dann kom­men sie auch in die­ser Welt klar!“ — Gegen­sät­ze!? — Oft gegen­ein­an­der aus­ge­spielt, oft mit ver­här­te­ten Fron­ten. Ent­schei­de, auf wel­cher Sei­te du stehst! — Der Lern­ort Wup­per­tal, der sich in der Sil­vio-Gesell-Tagungs­stät­te gebil­det hat, steht auf dem Fun­da­ment von Welt­ver­än­de­rern. Es wer­den öko­no­mi­sche und gesell­schafts­theo­re­ti­sche The­men erör­tert, Gemein­schaft erprobt, Pro­jek­te ent­wi­ckelt. — Ist da Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung nicht kon­tra­pro­duk­tiv? — Wer nur auf sich…

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Termine 03/2016

Ter­mi­ne der Aus­ga­be 03/2016 Die Ter­mi­ne 03/2016 – - – Lern­ort Wup­per­tal, 10. Mai 2016, 19:30 Uhr – - – „Das Ende des Kapi­ta­lis­mus“ – Öffent­li­cher Vor­trag – - – mit Jörg Gude in der Sil­vio-Gesell-Tagungs­stät­te. – - – Infor­ma­tio­nen unter: http://lernort-wuppertal.de – - – - – - Wup­per­tal, 18. bis 20. Mai 2016 – - – „Sustain­ab­le Insights 2016 – Trans­for­ma­ti­on: Die Stadt im Wan­del” Unter ande­rem mit einem Bei­trag des Lern­ort Wup­per­tal zum The­ma Regio­nal­wäh­rung. Infos und Anmel­dung unter: http://www.sustainable-insights.de s. a. S. 19 in die­ser Aus­ga­be – - – Wit­ten-Her­de­cke, 21. und 22. Mai 2016 – -…

leserbriefe 0

Leser­briefe 02/2016

Wenn wir Leser­brie­fe kür­zen, dann so, dass das Anlie­gen der Schrei­ben­den gewahrt bleibt. Leser­brie­fe geben nicht die Mei­nung der Redak­ti­on wie­der. — Eine Frage/Anregung, inspi­riert durch die DGB-Reich­tums­uhr bspw: http://www.vermoegensteuerjetzt.de/reichtumsuhr/ — Die ein­zel­nen momen­ta­nen Wer­te machen nicht viel Sinn. Für mich inter­es­sant ist die zeit­li­che Ent­wick­lung über die Jahr­zehn­te. Von Hel­mut Creutz gibt es die Ver­tei­lungs­gra­fik über die zehn Ver­mö­gens­grup­pen. Mei­ne Vor­stel­lung wäre, über die Zeit und die Ver­tei­lung der Ver­mö­gens­grup­pen farb­lich auf der y-Ach­se zu unter­schie­den. Gibt es die­se Gra­fik bereits? Ich habe lei­der nicht die Muße eine sol­che zu erstel­len. Es scheint mir eine bewußt­s­eins­er­hel­len­de zu sein, da…

Christian Kreiß - Geplaner Verschleiß 0

Wer­den Ver­brau­cher hin­ters Licht geführt? – Andreas Ban­ge­mann

Der Begriff „geplan­te Obso­les­zenz“ bezeich­net eine vom Her­stel­ler nicht publi­zier­te, aber geplan­te absicht­li­che Ver­rin­ge­rung der Lebens­dau­er von Pro­duk­ten. (Quel­le: Wiki­pe­dia) — Das Umwelt­bun­des­amt (UBA) ist in einer beim Öko­in­sti­tut e. V. und der Uni­ver­si­tät Bonn in Auf­trag gege­be­nen Stu­die dem Phä­no­men der auf­fal­len­den ver­kürz­ten Lebens­dau­er von Elek­tro­ge­rä­ten nach­ge­gan­gen. — So wur­de ermit­telt, dass sich zwi­schen 2004 und 2013 die Zahl der Haus­halts­groß­ge­rä­te, die inner­halb von 5 Jah­ren durch neue ersetzt wer­den muss­ten, mehr als ver­dop­pelt hat. Der Anteil wuchs von 3,5 % (2004) auf 8,3 % (2013). Eine Ver­brau­cher­be­fra­gung ergab zudem, dass mehr als 30 % der Kon­su­men­ten mit der Lebens­dau­er der Gerä­te unzu­frie­den sind. —…

Die Welt verstehen
Foto: © Pat Christ
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Frag­wür­dig, falsch, mani­pu­liert – Pat Christ

Kapi­ta­lis­ti­sche Prin­zi­pi­en unter­gra­ben das Ver­trau­en in wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en — Poli­ti­ke­rin­nen und Poli­ti­ker sind nicht gera­de zu benei­den. Haben sie doch dau­ernd über Pro­ble­me zu ent­schei­den, die meist so kom­plex sind, dass ein Laie schwer durch­bli­cken kann, wo denn nun die „Wahr­heit“ liegt. In Podi­ums­dis­kus­sio­nen haben sie eine Mei­nung zu eben jenem kom­ple­xen The­ma zu ver­tre­ten. Wor­auf sich beru­fen? Am bes­ten auf eine Stu­die! Denn was irgend­wo eine Wis­sen­schaft­le­rin oder ein Wis­sen­schaft­ler zu Papier gebracht hat, dar­an ist nicht zu rüt­teln. — Die Qua­li­tät der Stu­die, auf die man sich so gern stützt, kann in der Regel aller­dings eben­so wenig bewer­tet…

Jeremy Rifkin: Access. Das Verschwinden des Eigentums. Warum wir weniger besitzen und mehr ausgeben werden. Campus-Verlag, Frankfurt/New York 2000 0

Mit dem Ver­schwin­den des Eigen­tums ver­schwin­det nicht der Pro­fit – Ste­fan Pad­berg

Jere­my Rif­kin hat­te in sei­nem im Jahr 2000 erschie­nen Buch „Access“ die The­se vom „Ver­schwin­den des Eigen­tums“ im Kapi­ta­lis­mus des 21. Jahr­hun­derts auf­ge­stellt. „Der Markt als Grund­la­ge des neu­zeit­li­chen Lebens befin­det sich heu­te in Auf­lö­sung. Im kom­men­den Zeit­al­ter tre­ten Netz­wer­ke an die Stel­le der Märk­te, und aus dem Stre­ben nach Eigen­tum wird das Stre­ben nach Zugang (access), nach Zugriff auf das, was die­se Netz­wer­ke zu bie­ten haben. Unter­neh­mer und Ver­brau­cher machen ers­te Schrit­te, den zen­tra­len Mecha­nis­mus des neu­zeit­li­chen Wirt­schafts­le­bens aus­zu­he­beln – den Tausch von Eigen­tum zwi­schen Ver­käu­fern und Käu­fern auf Märk­ten.“ Das klas­si­sche Pri­vat­ei­gen­tum wer­de zuneh­mend ersetzt durch Abon­ne­ments, Mit­glied­schaf­ten…

Wecker mit 2-Euro-Münze 0

Zeit ist Geld? – Inge­borg Woitsch

Ein Reich­tum des Men­schen ist sei­ne Zeit! Kann Zeit ge- oder ver­kauft wer­den? Sie wird es täg­lich – gegen einen Stun­den­lohn von min­des­tens 8,50 Euro. Mar­tin Win­ter­korn, bis vor Kur­zem best­be­zahl­tes­ter Mana­ger der Volks­wa­gen AG, ver­dien­te um die 8.000 Euro in der Stun­de. Eine mär­chen­haf­te Sum­me! – Ken­nen Sie aus Micha­el Endes Märchenroman „Momo“ die Zeit­die­be und deren Paro­le „Zeit ist Geld“? Heu­te leben wir danach. Und es scheint, dass wir uns, oft ohne es zu mer­ken, dadurch das Wert­volls­te steh­len las­sen. — Spa­ren für das „rich­ti­ge Leben“: Jetzt, wäh­rend ich die­sen Arti­kel schrei­be – natür­lich unter Zeit­druck, denn es…

Helmut Creutz 2013
Foto: Privat
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Ver­mö­gens­kon­zen­tra­tion – Wel­che Rolle spie­len die Geschäfts­ban­ken? – Hel­mut Creutz

„Fros­ti gegen das alte Geld“ — Unter die­sem Titel erschien am 22. Okto­ber 2015 in der Tages­zei­tung „Die Zeit“ ein über zwei Sei­ten ver­teil­ter Arti­kel von Mark Schie­r­itz. Dar­in hieß es u. a.: — „Ein islän­di­scher Poli­ti­ker will den Ban­ken die Macht über die Wäh­rung neh­men – und fin­det Fans in der gan­zen Welt“. – — Und bei die­sem islän­di­schen Poli­ti­ker han­delt es sich um „Fros­ti Sigur­jons­son“, einem „erfolg­rei­chen Unter­neh­mer und Abge­ord­ne­ten im Par­la­ment“, der „gewis­ser­ma­ßen das Fun­da­ment weg­spren­gen (will), auf dem das west­li­che Wirt­schafts­sys­tem ruht.“ Und wei­ter schreibt Mark Schie­r­itz: „für Fros­ti ist die Welt aus den Fugen gera­ten, weil die Kon­trol­le über…