HUMANE WIRTSCHAFT ...mehr als eine Zeitschrift

UMA-Talk mit Steffen Henke 1

UMA-Talk mit Steffen Henke

Ter­min­hin­weis für Novem­ber Die Schau­spie­le­rin Ute Maria Ler­ner aus Köln hat in die­sem Jahr das For­mat „UMA-Talk“ ins Leben geru­fen, im Rah­men des­sen sie außer­ge­wöhn­li­che Per­so­nen zu einem Gespräch ein­lädt. Am 24.9.2012 war Stef­fen Hen­ke bei ihr – bes­ser gesagt im Licht­haus Rema­gen am Neu­markt in Köln – zu Gast…

Geldsystem: 13½ Gründe für eine grundlegende Erneuerung – Andreas Bangemann 0

Geldsystem: 13½ Gründe für eine grundlegende Erneuerung – Andreas Bangemann

Das Gefühl des Getrie­ben­seins beherrscht mitt­ler­wei­le alle Berei­che des mensch­li­chen Lebens. Die Dra­ma­tik der Ereig­nis­sen nimmt zu und mit ihr die Anzahl der Rat­schlä­ge von allen Sei­ten, was wohl jetzt als nächs­tes zu tun ist. Poli­ti­ker han­deln sprung­haft und
meist „alter­na­tiv­los“. Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ver­har­ren im Gefühl der Macht­lo­sig­keit in einer lethar­gi­schen Erstar­rung. Sich ganz auf sich selbst kon­zen­trie­rend, die gro­ßen Din­ge teil­nahms­los beob­ach­tend, bewäl­tigt man sei­nen All­tag. Den­noch ist die Lage ange­spannt und von heu­te auf mor­gen kann die ver­meint­li­che Erstar­rung in offe­ne Aggres­si­vi­tät umschla­gen. Wäre es da nicht wahr­lich Zeit für eine Inven­tur? Inne­hal­ten, Bestand auf­neh­men und erst dann ent­schei­den, was als nächs­tes zu tun ist? So
han­deln, dass wie­der Ruhe ein­keh­ren und sich lang­fris­ti­ge Ent­wick­lun­gen hin zum Guten ein­stel­len kön­nen? Ohne „Inven­tur“ aller Fra­gen des Geld­sys­tems wer­den wir nicht wei­ter kom­men. Die Lis­te im fol­gen­den soll dyna­misch sein, ergänzt, gekürzt und erwei­tert wer­den. Sie soll dazu bei­tra­gen, die Schwie­rig­kei­ten zu erhel­len.

Reimen gegen den Zeitgeist – Michael Freuding 0

Reimen gegen den Zeitgeist – Michael Freuding

War­um gibt es kei­ne poli­ti­schen Gedich­te mehr? Die­se Fra­ge schwang mit, als die Zeit im März 2011 ihr Pro­jekt „Poli­tik und Lyrik“ aus dem Boden stampf­te. Eine alte Form der poli­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zung soll­te wie­der­be­lebt wer­den, eine Form die „schär­fer und wit­zi­ger“ sein konn­te als Arti­kel oder Fotos – mein­ten die Redak­teu­re. Die Fra­ge, war­um es kei­ne poli­ti­schen Gedich­te mehr gab oder gäbe, war für die Initia­to­ren schnell beant­wor­tet: Angeb­lich weil wir in einem ideo­lo­gie­frei­en Zeit­al­ter leb­ten, in dem par­tei­po­li­ti­sche oder gar agi­ta­to­ri­sche Inhal­te nicht mehr gefragt sei­en. Inter­es­sant, dach­te ich mir – inter­es­sant, weil ich glau­be, dass die Welt sich nie­mals tie­fer in eine Ideo­lo­gie ver­strickt hat, als das gegen­wär­tig der Fall ist. Nur dass die Urhe­ber die­ser Ideo­lo­gie kaum bekannt sind und nicht den Sta­tus genie­ßen, den man Ideo­lo­gie­stif­tern in frü­he­ren Zei­ten ein­räum­te. Das aber hängt eng mit ihren Glau­bens­sät­zen zusam­men, die Frei­heit und Indi­vi­dua­li­tät zum Zen­trum der neu­en Leh­re erklä­ren. Mit fast schon reli­giö­sem Sen­dungs­be­wusst­sein setzt uns die Maschi­ne­rie der Mas­sen­me­di­en all­täg­lich jenen Glau­bens­sät­zen aus und pro­gram­miert uns zu Skla­ven einer Min­der­heit von Glo­ba­li­sie­rungs­pro­fi­teu­ren. Die­se Min­der­heit bezeich­net sich selbst gern als ideo­lo­gie­frei und wis­sen­schafts­ori­en­tiert, ohne über die damit ver­bun­de­nen Vor­tei­le vie­le Wor­te zu ver­lie­ren. So wirk­sam ist die Gehirn­wä­sche, dass der unin­for­mier­te Mit­läu­fer selbst in den tiefs­ten Kri­sen noch nach jenen Pro­blem­lö­sern schreit, die unse­re Pro­ble­me erst ver­ur­sacht haben. Da herrscht kei­ner­lei Ein­sicht, kein Hauch der Hoff­nung.

„Geld ist nicht grau“ – Pat Christ 0

„Geld ist nicht grau“ – Pat Christ

Ohne Loya­li­tät wür­de gar nichts gehen: Nur weil die Men­schen unaus­ge­spro­chen über­ein­ge­kom­men sind, dass bestimm­te Schei­ne
„Geld“ bedeu­ten, sind die­se Schei­ne auch etwas wert. „Geld ist eine kon­stru­ier­te, eine gemach­te Grö­ße, die der Bürg­schaft einer Sozia­li­tät bedarf“, sagt die Inns­bru­cker Eth­no­lo­gie-Pro­fes­so­rin Dr. Sil­ke Mey­er. In ihrem drei­se­mest­ri­gen Stu­di­en­pro­jekt „Money Mat­ters“ brach­te sie Stu­die­ren­de dazu, über das The­ma „Geld“ ein­mal etwas genau­er nach­zu­den­ken.

Von Geld, Geldmengen und Geldillusionen – Helmut Creutz 0

Von Geld, Geldmengen und Geldillusionen – Helmut Creutz

„Der Ver­such, die Geld­men­ge zu defi­nie­ren, treibt akri­bi­sche Exper­ten an den Rand der Ver­zweif­lung. Denn es gibt kei­ne kla­re Tren­nungs­li­nie im Kalei­do­skop der Anla­gen, die es ermög­li­chen wür­de, genau den Punkt fest­zu­le­gen, an dem sich Geld von ande­ren Anla­gen scheidet.“[1]
„Die genaue Defi­ni­ti­on >der Geld­men­ge ist eben­so eine Fra­ge des Geschmacks wie der wis­sen­schaft­li­chen Not­wen­dig­keit. Neben M1 und M2 haben die Öko­no­men mehr als ein Dut­zend Geld­men­gen­kon­zep­te defi­niert: M3, M1a, M1b!“[2] [1] Deut­sche Bun­des­bank, Monats­be­richt Janu­ar 1992 [2] Paul A. Samu­el­son, in sei­nem welt­weit ver­brei­te­ten Lehr­buch „Volks­wirt­schafts­leh­re“

In Sozialen Handel investieren – Henk van Arkel 0

In Sozialen Handel investieren – Henk van Arkel

Die in Utrecht in den Nie­der­lan­den ansäs­si­ge Stif­tung „Soci­al TRa­de Orga­ni­sa­ti­on”, kurz „STRO” genannt, ist eine der weni­gen Orga­ni­sa­tio­nen der Welt, die alter­na­ti­ve Geld­sys­te­me entwickelt.[1] STRO kon­zen­triert sich auf Alter­na­ti­ven zum aktu­el­len Geld, weil es offen­sicht­lich ist, dass das herr­schen­de Geld­sys­tem unnö­ti­ge Armut erzeugt und eine gefähr­li­che Belas­tung für die Umwelt und jede Kul­tur dar­stellt.

„Kaufe Lokal“ – Arthur M. Gruenbaum 0

„Kaufe Lokal“ – Arthur M. Gruenbaum

Die Soci­al Tra­de Orga­ni­sa­ti­on (STRO) ist Initia­tor des „Kau­fe Lokal“-Programms und setzt sich für des­sen Kom­bi­na­ti­on mit kom­ple­men­tä­ren Wäh­run­gen ein, da die­se die posi­ti­ve Wir­kung lokal­be­wuss­ten Ein­kau­fens noch ver­stär­ken.

Das Unternehmertum in einer solidarischen postkapitalistischen Wirtschaft – Norbert Bernholt 0

Das Unternehmertum in einer solidarischen postkapitalistischen Wirtschaft – Norbert Bernholt

Die Pro­duk­ti­on von Gütern und Dienst­leis­tun­gen ist eine zutiefst gesell­schaft­li­che Ange­le­gen­heit, die in der kapi­ta­lis­ti­schen Wirt­schaft über­wie­gend von pri­vat­wirt­schaft­lich orga­ni­sier­ten Unter­neh­men wahr­ge­nom­men wird. Hier­an wird sich – nach unse­ren Vor­stel­lun­gen – auch in einer soli­da­ri­schen nach­ka­pi­ta­lis­ti­schen Öko­no­mie im Prin­zip nichts ändern. Aller­dings muss sich die Ver­fas­sung ins­be­son­de­re der gro­ßen Unter­neh­men und das Umfeld, in dem sie agie­ren, radi­kal ändern. In den fol­gen­den Aus­füh­run­gen soll es dar­um gehen, Grund­zü­ge einer neu­en Unter­neh­mens­ver­fas­sung zu ent­wer­fen, die bewirkt, dass Unter­neh­men
nur dann erfolg­reich sind, wenn sie sich in den Dienst der Men­schen und der Umwelt stel­len.

Zakat – Ein Diskussionsbeitrag von Jörg Schreiner 0

Zakat – Ein Diskussionsbeitrag von Jörg Schreiner

Bei der Dis­kus­si­on über die (Wieder-)Einführung einer Ver­mö­gens­steu­er, ent­ste­hen zahl­rei­che Fra­gen. Wer soll besteu­ert wer­den?
Was soll besteu­ert wer­den? Wie ver­mei­det man eine Flucht vor der Ver­mö­gens­steu­er?

Piratenpartei und Geldsystem: Der Nebel lichtet sich – Roland Rottenfußer 0

Piratenpartei und Geldsystem: Der Nebel lichtet sich – Roland Rottenfußer

Das Rät­sel­haf­te sti­mu­liert die Fan­ta­sie, und die Pira­ten­par­tei ist die Sphinx unter den poli­ti­schen Akteu­ren. Spe­zi­ell in Wirt­schafts­fra­gen glänz­te sie bis­lang durch Fest­le­gungs­scheu. Sind die Pira­ten eine „Links­par­tei mit Inter­net­an­schluss“, wie Geg­ner behaup­ten, oder doch ver­kapp­te Wirt­schafts­li­be­ra­le? Wer­den nach dem Grund­ein­kom­men auch umlauf­ge­si­cher­tes Geld und Regio­nal­wäh­run­gen bei der Par­tei eine poli­ti­sche Hei­mat fin­den? Der Erfolg der Pira­ten weckt Begehr­lich­kei­ten, und der Kampf um die See­le der Par­tei ist im vol­len Gan­ge. Wohin steu­ert das Pira­ten­schiff? Und wie könn­te das Wirt­schafts­pro­gramm aus­se­hen, das auf dem Bun­des­par­tei­tag im Novem­ber ver­ab­schie­det wer­den soll? Eine Zwi­schen­bi­lanz.

Demokratie in Gefahr! – Wilhelm Schmülling 0

Demokratie in Gefahr! – Wilhelm Schmülling

Ist es ange­bracht, in einer Zeit, in der die Euro-Kri­se eska­liert, über Demo­kra­tie zu reden und die Regie­rung an ihre Pflich­ten zu erin­nern? Noch nie war es nöti­ger als jetzt, da grund­le­gen­de Ent­schei­dun­gen über unse­re Wäh­rung anste­hen. Es gibt Zwei­fel dar­über, dass sol­che Ent­schei­dun­gen demo­kra­tisch her­bei­ge­führt wer­den. Zwar haben wir in unse­rem demo­kra­tisch gewähl­ten Bun­des­tag eine star­ke Oppo­si­ti­on, die unde­mo­kra­ti­sches Vor­ge­hen der Regie­rung anpran­gert. Das glau­ben wir aber nur. In Wirk­lich­keit hat sich die SPD bei den Euro-Ret­tungs­maß­nah­men als Ver­bün­de­te der Regie­rung erwie­sen. Zur­zeit über­prüft das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren zum ESM-Ver­trag (Euro­päi­scher Sta­bi­li­täts-Mecha­nis­mus). Am 12. Sep­tem­ber fällt das Gericht eine Ent­schei­dung.

Abschied vom Steuerstaat – Dirk Löhr 1

Abschied vom Steuerstaat – Dirk Löhr

Die frei­wirt­schaft­li­che Theo­rie ist weit mehr als eine Geld­theo­rie. Sie kann auch als eine gegen Mono­po­le im wei­tes­ten Sin­ne gerich­te­te Theo­rie ver­stan­den wer­den. Was aber kann unter „Mono­po­len im wei­tes­ten Sin­ne“ ver­stan­den wer­den? Keynes beschrieb scharf­sin­nig die Eigen­schaf­ten der kri­ti­schen Assets und Dirk Löhr macht sie ver­ständ­lich.

ESM – Der Rettungsschirm ist gerettet und darf jetzt retten,… 5

ESM – Der Rettungsschirm ist gerettet und darf jetzt retten,…

…fragt sich nur: Wen oder was eigent­lich? Ein Kom­men­tar von Dr. Ger­hardus Lang Unter dem Titel „Abfuhr für Euro-Ske­p­­ti­ker“ hat Wil­helm Höl­ke­mei­er in der Neu­en Würt­tem­ber­gi­schen Zei­tung (NWZ) einen Kom­men­tar zum der­zei­ti­gen Urteil des BVG zum ESM- Ret­tungs­schirm ver­fasst. Zu die­sem Kom­men­tar habe ich auch einen Kom­men­tar ver­fasst, da es…

Die EZB verfolgt schlechtere Politikziele als die Fed 0

Die EZB verfolgt schlechtere Politikziele als die Fed

Vie­le sehen in der jüngs­ten Ent­schei­dung der EZB, unbe­grenzt Staats­an­lei­hen zu kau­fen, eine Kri­sen­po­li­tik im Sti­le der ame­ri­ka­ni­schen Noten­bank. Der Ein­druck täuscht. Die Fed ver­mehrt die Geld­men­ge durch den Kauf von Anlei­hen, um damit die Wirt­schaft anzu­kur­beln, was sie an der Nul­l­zins-Schran­ke nicht mehr durch Zins­sen­kun­gen bewir­ken kann. Die EZB…

„Deutschland braucht die Inflation“ 2

„Deutschland braucht die Inflation“

Es ist schon ein bemer­kens­wer­tes Ereig­nis, dass man heu­te (05.09.2012) auf SPIEGEL ONLINE lesen kann: „Geld­po­li­tik in der Kri­se Deutsch­land braucht die Infla­ti­on Ein Kom­men­tar von Wolf­gang Mün­chau“ Kom­men­tiert wird die Infla­ti­ons­angst ange­sichts der von der EZB vor­aus­sicht­lich geplan­ten wei­te­ren Käu­fe von Staats­an­lei­hen. Die­ser Angst wird mit guten Argu­men­ten ent­ge­gen­ge­tre­ten…

Vereinigte Staaten von Europa? 2

Vereinigte Staaten von Europa?

Unter der Über­schrift „Ent­we­der – oder“ hat Mark Schie­r­itz in DIE ZEIT vom 31.08.2012 auf Sei­te 3 sau­ber dar­ge­legt, dass eine fal­sche Alter­na­ti­ve dis­ku­tiert wird. Und er lenkt den Blick auf Kon­struk­ti­ons­feh­ler der Wäh­rungs­uni­on, die zum Teil schon beho­ben sind. Dafür gebührt ihm gro­ße Aner­ken­nung. Wer ihm folgt, kann end­lich…

Das Bailout-Verbot ist in den Euro-Verträgen unvollkommen geregelt 2

Das Bailout-Verbot ist in den Euro-Verträgen unvollkommen geregelt

Charles B. Blan­k­art hat in der FAZ vom 13. August 2012 mit dem Titel „Die Euro-Zau­ber­­lehr­­lin­ge“ einen ord­nungs­po­li­tisch aus­ge­zeich­ne­ten Bei­trag geschrie­ben, an den man gut anknüp­fen kann. Sie fin­den sei­nen Bei­trag unter http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/schuldenkrise-die-euro-zauberlehrlinge-11853410.html oder kurz: http://tinyurl.com/c8vznyc Ich gehe nur auf die feh­len­de Insol­venz­ord­nung ein und ver­brei­te mich nicht zu den…

Offshore-Windkraft – Ordnungspolitik statt Subventionspolitik 1

Offshore-Windkraft – Ordnungspolitik statt Subventionspolitik

Die Poli­tik zur Ener­gie­wen­de ver­kommt zum Vor­wand für Sub­ven­ti­ons­po­li­tik. Dies zei­gen aktu­el­le Pres­se­be­rich­te über die Plä­ne des Umwelt- und des Wirt­schafts­mi­nis­ters zur Haf­tungs­be­gren­zung für die Netz­be­trei­ber und über die Abwäl­zung der Kos­ten für Fehl­in­ves­ti­tio­nen auf die Ver­brau­cher. Die ord­nungs­po­li­tisch unbe­darf­te Ver­brau­cher­schutz­mi­nis­te­rin Aigner, der es nur um die End­ver­brau­cher­prei­se für Haus­halts­strom…

Geldpolitik mit „Allradantrieb“ – Ein Kommentar zu Trichets Erläuterungen 0

Geldpolitik mit „Allradantrieb“ – Ein Kommentar zu Trichets Erläuterungen

In der Finan­ci­al Times Deutsch­land hat Tri­chet sein Ver­ständ­nis der außer­ge­wöhn­li­chen Maß­nah­men der Noten­ban­ken dar­ge­legt und dazu Stel­lung genom­men, in wel­chem Ver­hält­nis sie zur übli­chen Zins­po­li­tik ste­hen und in wel­cher Rei­hen­fol­ge vom nor­ma­len auf „All­rad­an­trieb“ und umge­kehrt umzu­schal­ten sei. Ein lesens­wer­ter Kom­men­tar mit der Über­schrift „Das Recht der Noten­ban­ken auf…

Wilhelm Schmülling
Foto: Privat
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Einladung zum Gesprächskreis Essen

Diens­tag, 14. August 2012, 17.00 Uhr 45131 Essen-Rüt­ten­scheid, Katha­ri­nen­str. 14 Stra­ßen­bahn­hal­te­stel­le Flo­ra­stra­ße (Linie 107 und 101) The­ma: Die Regie­rung hat die Pflicht, die demo­kra­ti­schen Rech­te des Par­la­ments zu wah­ren! Ein­mal im Monat lei­tet Wil­helm Schmül­ling einen Gesprächs­kreis und führt mit einem aktu­el­len The­ma als Impuls­re­fe­rat ein. Hohe Aktua­li­tät und das…

Helmut Creutz Vortrag auf DVD 0

Helmut Creutz DVD „Meine zehn wichtigsten Grafiken“

Der Vor­trag von Hel­mut Creutz in der Sil­vio-Gesell-Tagunggs­stät­te bald auf DVD.

Ver­zö­ge­run­gen schei­nen in die­sem Jahr nicht nur in der Poli­tik an der Tages­ord­nung zu sein. Wir haben im Lau­fe der Pro­duk­ti­on des Hel­mut-Creutz-Vide­os fest­stel­len müs­sen, dass zur opti­ma­len Umset­zung doch erheb­lich mehr Auf­wand erfor­der­lich war und immer noch ist. Die­se „Mehr­ar­beit“ wird in einem her­vor­ra­gen­den Pro­dukt enden, hat aber lei­der eine Ver­zö­ge­rung der Aus­lie­fe­rung des Vide­os zur Fol­ge. Die qua­li­ta­ti­ve Auf­wer­tung die­ses her­vor­ra­gen­den Vor­tra­ges unse­res Freun­des Hel­mut Creutz ist die War­te­zeit aber sicher wert.

Das vor­aus­sicht­li­che Aus­lie­fe­rungs­da­tum von Anfang August muss aber lei­der nun doch um 6 Wochen nach hin­ten ver­scho­ben wer­den, also auf die zwei­te Sep­tem­ber­wo­che.

Leserbriefe 04/2012 0

Leserbriefe 04/2012

Ihre Mei­nung ist uns wich­tig. Sen­den Sie uns Ihre Fra­gen, Anre­gun­gen oder per­sön­li­che Mei­nun­gen. Bit­te fas­sen Sie sich kurz, um so wahr­schein­li­cher wird die Ver­öf­fent­li­chung. Die Redak­ti­on behält sich vor, Leser­brie­fe ohne Rück­spra­che zu kür­zen.

(Hu)manigfaltiges 04/2012 0

(Hu)manigfaltiges 04/2012

Kurz­nach­rich­ten und Hin­wei­se:
[SFFO] Boden­spe­ku­la­ti­on mit Acker­land auch in Deutsch­land – Agrar­mi­nis­ter rat­los?
Geld­sys­te­me sind kein Natur­ge­setz
04/2012 www.humane-wirtschaft.de 37
Deut­sche Frie­dens­ge­sell­schaft for­dert Abschaf­fung des Zins- und Zin­ses­zins­sys­tems
Die Über­schul­dung als Sys­tem­feh­ler erken­nen
Lust auf neu­es Geld – Die DVD Jetzt bestel­len
Gren­zen der Model­le in den Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten
Fran­zö­si­scher Prä­si­dent Hol­lan­de spricht Klar­text: (ARD, 7. Mai 2012, 22:45 Uhr, „Die Nacht als Frank­reich rot wur­de“)
Dr. Nor­bert Blüm: (18. 5. 2012, Süd­deut­sche Zei­tung)
Hei­ner Geiß­ler: (29. 1. 2012, WELT am SONNTAG)
Dirk C. Fleck – Die vier­te Macht

Galaktischer Energieverbrauch – Tom Murphy, übersetzt von Tom Schülke 0

Galaktischer Energieverbrauch – Tom Murphy, übersetzt von Tom Schülke

Seit dem Beginn der indus­tri­el­len Revo­lu­ti­on haben wir ein beein­dru­cken­des, sehr sta­bi­les Wachs­tum des Ener­gie­ver­brauchs der mensch­li­chen Zivi­li­sa­ti­on erlebt. Die Daten der US-ame­ri­ka­ni­schen „Ener­gy Infor­ma­ti­on Agen­cy“ zei­gen für den US-Ener­gie­ver­brauch seit 1650 (1635–1945, 1949–2009, inklu­si­ve Holz, Bio­mas­se, fos­si­ler Treib­stof­fe, Was­ser­kraft, Nukle­ar­ener­gie
u.s.w. ), einen auf­fal­lend kon­stan­ten Wachs­tums­kurs, der durch eine jähr­li­che Wachs­t­um­ra­te von 2,9% gekenn­zeich­net ist.

Der unsichtbare Elefant 0

Meine beiden Elefanten – Roland Spinola

Den­ke ich über die Ursa­chen der Finanz­kri­se nach, so fal­len mir zwei Meta­phern ein, die bei­de mit Ele­fan­ten zu tun haben:
„The­re is an ele­phant in the room“ sagen die Eng­län­der und mei­nen damit, dass es eine offen­sicht­li­che Wahr­heit gibt, die jeder kennt, die aber kei­ner dis­ku­tie­ren will. An die­se Meta­pher den­ke ich oft, wenn ich Talk­shows zuhö­re. Der Ele­fant ist ent­we­der zu gefähr­lich und des­halb möch­te ihm nie­mand zu nahe kom­men und beim Namen nen­nen oder eini­ge Teil­neh­mer neh­men ihn tat­säch­lich gar nicht wahr.

Steffen Henke – Ein Porträt von Andreas Bangemann 0

Steffen Henke – Ein Porträt von Andreas Bangemann

Es begann alles mit einer „bei­läu­fig“ gemach­ten Äuße­run­gen in einer Email. Dar­in schrieb Stef­fen Hen­ke im Herbst 2010, dass es doch mög­lich sein müs­se, zu bewei­sen, wie vie­le Men­schen sich schon heu­te für ein bes­se­res Geld­sys­tem ein­set­zen. Wenn vie­le das Glei­che wol­len, dann wer­den sie unüber­hör­bar und es kann zu wich­ti­gen Ver­än­de­run­gen kom­men, war sei­ne Schluss­fol­ge­rung.
Eine gro­ße Ver­an­stal­tung, auf der alle Flag­ge zei­gen kön­nen, müs­se her.

Was ist natürliche Ökonomie? – Roland Rottenfußer 0

Was ist natürliche Ökonomie? – Roland Rottenfußer

Wir müs­sen natür­li­ches Wirt­schaf­ten vom Stig­ma des Anrü­chi­gen befrei­en, das ihm wegen der Aus­wüch­se des Sozi­al­dar­wi­nis­mus anhaf­tet. Nicht nur der „Kampf ums Dasein“ prägt natür­li­che Öko­sys­te­me. Bei genau­er Betrach­tung fin­den wir auch viel Posi­ti­ves: Koope­ra­ti­on, gesun­de Wachs­tums­gren­zen, Aus­gleich zwi­schen den Extre­men, frei flie­ßen­de Ener­gi­en und den Ver­zicht auf abs­trak­te Besitz­ver­hält­nis­se. Natür­li­che Öko­no­mie ist ein Wirt­schaf­ten nach natür­li­chen Prin­zi­pi­en, die das Beson­de­re unse­rer Situa­ti­on als Men­schen nicht ver­leug­net. Vor allem ist sie ein Heil­mit­tel gegen die Domi­nanz ego­is­ti­scher Ein­zel­in­ter­es­sen. Denn Öko­lo­gie bedeu­tet im Kern: Jeder Teil erhält sei­nen Sinn durch die Har­mo­nie mit einem grö­ße­ren Gan­zen.

EURO-Rettung in den letzten Zügen – Kommentar von Wilhelm Schmülling 0

EURO-Rettung in den letzten Zügen – Kommentar von Wilhelm Schmülling

Nun hat Grie­chen­land wie­der Luft zum Atmen. Es hat gewählt, kon­ser­va­tiv zur Freu­de der Euro­kra­ten. Ist damit Grie­chen­land und
der EURO geret­tet? Nein, mit der Wahl wur­de nichts ent­schie­den, nur die Aus­sich­ten zur Ret­tung ein wenig ver­bes­sert, glaubt man. Das ret­ten­de Ufer in Sicht, stram­peln die Grie­chen dar­auf zu, die Köp­fe wie Ertrin­ken­de Unter­kan­te Kinn gera­de über Was­ser hal­tend. Rei­chen die Kräf­te nun aus, um Land zu errei­chen?

Reichtum und Reichtumsexplosion – Helmut Creutz 0

Reichtum und Reichtumsexplosion – Helmut Creutz

Auch wenn der Begriff „Reich­tum“ viel­fach ver­wen­det wird – vom Arten­reich­tum in der Natur bis hin zum Reich­tum wis­sen­schaft­li­cher Erkennt­nis­se – , wird er auf Anhieb meist mit Geld ver­knüpft! Eben­falls, wenn man unter die­sem Begriff den Reich­tum aller Güter aus­drückt, d. h. die wirt­schaft­lich ein­ge­setz­ten Sach­wer­te mit den Geld­erspar­nis­sen, unter dem Begriff „Ver­mö­gen“ zusam­men­fasst. Und die­ser Reich­tum und des­sen zuneh­men­de Kon­zen­tra­ti­on machen vor allem Schlag­zei­len, wenn vom „Mana­ger-Maga­zin“, alle paar Jah­re, die „300 reichs­ten Deut­schen“ auf­ge­lis­tet wer­den!