HUMANE WIRTSCHAFT ...mehr als eine Zeitschrift

Von Geld, Geldmengen und Geldillusionen – Helmut Creutz 0

Von Geld, Geldmengen und Geldillusionen – Helmut Creutz

„Der Versuch, die Geldmenge zu definieren, treibt akribische Experten an den Rand der Verzweiflung. Denn es gibt keine klare Trennungslinie im Kaleidoskop der Anlagen, die es ermöglichen würde, genau den Punkt festzulegen, an dem sich Geld von anderen Anlagen scheidet.“[1]
„Die genaue Definition >der Geldmenge< ist ebenso eine Frage des Geschmacks wie der wissenschaftlichen Notwendigkeit. Neben M1 und M2 haben die Ökonomen mehr als ein Dutzend Geldmengenkonzepte definiert: M3, M1a, M1b!“[2] [1] Deutsche Bundesbank, Monatsbericht Januar 1992 [2] Paul A. Samuelson, in seinem weltweit verbreiteten Lehrbuch „Volkswirtschaftslehre“

In Sozialen Handel investieren – Henk van Arkel 0

In Sozialen Handel investieren – Henk van Arkel

Die in Utrecht in den Nie­der­lan­den ansäs­si­ge Stif­tung „Soci­al TRa­de Orga­ni­sa­ti­on”, kurz „STRO” genannt, ist eine der weni­gen Orga­ni­sa­tio­nen der Welt, die alter­na­ti­ve Geld­sys­te­me entwickelt.[1] STRO kon­zen­triert sich auf Alter­na­ti­ven zum aktu­el­len Geld, weil es offen­sicht­lich ist, dass das herr­schen­de Geld­sys­tem unnö­ti­ge Armut erzeugt und eine gefähr­li­che Belas­tung für die Umwelt und jede Kul­tur dar­stellt.

„Kaufe Lokal“ – Arthur M. Gruenbaum 0

„Kaufe Lokal“ – Arthur M. Gruenbaum

Die Soci­al Tra­de Orga­ni­sa­ti­on (STRO) ist Initia­tor des „Kau­fe Lokal“-Programms und setzt sich für des­sen Kom­bi­na­ti­on mit kom­ple­men­tä­ren Wäh­run­gen ein, da die­se die posi­ti­ve Wir­kung lokal­be­wuss­ten Ein­kau­fens noch ver­stär­ken.

Das Unternehmertum in einer solidarischen postkapitalistischen Wirtschaft – Norbert Bernholt 0

Das Unternehmertum in einer solidarischen postkapitalistischen Wirtschaft – Norbert Bernholt

Die Pro­duk­ti­on von Gütern und Dienst­leis­tun­gen ist eine zutiefst gesell­schaft­li­che Ange­le­gen­heit, die in der kapi­ta­lis­ti­schen Wirt­schaft über­wie­gend von pri­vat­wirt­schaft­lich orga­ni­sier­ten Unter­neh­men wahr­ge­nom­men wird. Hier­an wird sich – nach unse­ren Vor­stel­lun­gen – auch in einer soli­da­ri­schen nach­ka­pi­ta­lis­ti­schen Öko­no­mie im Prin­zip nichts ändern. Aller­dings muss sich die Ver­fas­sung ins­be­son­de­re der gro­ßen Unter­neh­men und das Umfeld, in dem sie agie­ren, radi­kal ändern. In den fol­gen­den Aus­füh­run­gen soll es dar­um gehen, Grund­zü­ge einer neu­en Unter­neh­mens­ver­fas­sung zu ent­wer­fen, die bewirkt, dass Unter­neh­men
nur dann erfolg­reich sind, wenn sie sich in den Dienst der Men­schen und der Umwelt stel­len.

Zakat – Ein Diskussionsbeitrag von Jörg Schreiner 0

Zakat – Ein Diskussionsbeitrag von Jörg Schreiner

Bei der Dis­kus­si­on über die (Wieder-)Einführung einer Ver­mö­gens­steu­er, ent­ste­hen zahl­rei­che Fra­gen. Wer soll besteu­ert wer­den?
Was soll besteu­ert wer­den? Wie ver­mei­det man eine Flucht vor der Ver­mö­gens­steu­er?

Piratenpartei und Geldsystem: Der Nebel lichtet sich – Roland Rottenfußer 0

Piratenpartei und Geldsystem: Der Nebel lichtet sich – Roland Rottenfußer

Das Rät­sel­haf­te sti­mu­liert die Fan­ta­sie, und die Pira­ten­par­tei ist die Sphinx unter den poli­ti­schen Akteu­ren. Spe­zi­ell in Wirt­schafts­fra­gen glänz­te sie bis­lang durch Fest­le­gungs­scheu. Sind die Pira­ten eine „Links­par­tei mit Inter­net­an­schluss“, wie Geg­ner behaup­ten, oder doch ver­kapp­te Wirt­schafts­li­be­ra­le? Wer­den nach dem Grund­ein­kom­men auch umlauf­ge­si­cher­tes Geld und Regio­nal­wäh­run­gen bei der Par­tei eine poli­ti­sche Hei­mat fin­den? Der Erfolg der Pira­ten weckt Begehr­lich­kei­ten, und der Kampf um die See­le der Par­tei ist im vol­len Gan­ge. Wohin steu­ert das Pira­ten­schiff? Und wie könn­te das Wirt­schafts­pro­gramm aus­se­hen, das auf dem Bun­des­par­tei­tag im Novem­ber ver­ab­schie­det wer­den soll? Eine Zwi­schen­bi­lanz.

Demokratie in Gefahr! – Wilhelm Schmülling 0

Demokratie in Gefahr! – Wilhelm Schmülling

Ist es ange­bracht, in einer Zeit, in der die Euro-Kri­se eska­liert, über Demo­kra­tie zu reden und die Regie­rung an ihre Pflich­ten zu erin­nern? Noch nie war es nöti­ger als jetzt, da grund­le­gen­de Ent­schei­dun­gen über unse­re Wäh­rung anste­hen. Es gibt Zwei­fel dar­über, dass sol­che Ent­schei­dun­gen demo­kra­tisch her­bei­ge­führt wer­den. Zwar haben wir in unse­rem demo­kra­tisch gewähl­ten Bun­des­tag eine star­ke Oppo­si­ti­on, die unde­mo­kra­ti­sches Vor­ge­hen der Regie­rung anpran­gert. Das glau­ben wir aber nur. In Wirk­lich­keit hat sich die SPD bei den Euro-Ret­tungs­maß­nah­men als Ver­bün­de­te der Regie­rung erwie­sen. Zur­zeit über­prüft das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren zum ESM-Ver­trag (Euro­päi­scher Sta­bi­li­täts-Mecha­nis­mus). Am 12. Sep­tem­ber fällt das Gericht eine Ent­schei­dung.

Abschied vom Steuerstaat – Dirk Löhr 1

Abschied vom Steuerstaat – Dirk Löhr

Die frei­wirt­schaft­li­che Theo­rie ist weit mehr als eine Geld­theo­rie. Sie kann auch als eine gegen Mono­po­le im wei­tes­ten Sin­ne gerich­te­te Theo­rie ver­stan­den wer­den. Was aber kann unter „Mono­po­len im wei­tes­ten Sin­ne“ ver­stan­den wer­den? Keynes beschrieb scharf­sin­nig die Eigen­schaf­ten der kri­ti­schen Assets und Dirk Löhr macht sie ver­ständ­lich.

ESM – Der Rettungsschirm ist gerettet und darf jetzt retten,… 5

ESM – Der Rettungsschirm ist gerettet und darf jetzt retten,…

…fragt sich nur: Wen oder was eigent­lich? Ein Kom­men­tar von Dr. Ger­hardus Lang Unter dem Titel „Abfuhr für Euro-Skep­ti­ker“ hat Wil­helm Höl­ke­mei­er in der Neu­en Würt­tem­ber­gi­schen Zei­tung (NWZ) einen Kom­men­tar zum der­zei­ti­gen Urteil des BVG zum ESM- Ret­tungs­schirm ver­fasst. Zu die­sem Kom­men­tar habe ich auch einen Kom­men­tar ver­fasst, da es sich hier um ein typi­sches Ver­hal­ten der poli­tisch kor­rek­ten Bericht­erstat­tung han­delt. Die­se geht kon­form mit der Poli­tik, deren Haupt­be­mü­hen dar­in liegt, immer das Gegen­teil von dem dar­zu­stel­len, was man eigent­lich tut. Gleich­zei­tig fegt man alle die vom Tisch, die ver­su­chen –  mit aller­dings untaug­li­chen Mit­teln -, dem Irr­sinn  Ein­halt zu…

Die EZB verfolgt schlechtere Politikziele als die Fed 0

Die EZB verfolgt schlechtere Politikziele als die Fed

Vie­le sehen in der jüngs­ten Ent­schei­dung der EZB, unbe­grenzt Staats­an­lei­hen zu kau­fen, eine Kri­sen­po­li­tik im Sti­le der ame­ri­ka­ni­schen Noten­bank. Der Ein­druck täuscht. Die Fed ver­mehrt die Geld­men­ge durch den Kauf von Anlei­hen, um damit die Wirt­schaft anzu­kur­beln, was sie an der Null­zins-Schran­ke nicht mehr durch Zins­sen­kun­gen bewir­ken kann. Die EZB ver­sucht zumin­dest, die Geld­ver­meh­rung, die sie mit ihren Anlei­he­käu­fen bewirkt, geld­po­li­tisch wie­der zu neu­tra­li­sie­ren. Dabei wäre die Ankur­be­lung der Wirt­schaft bei über 11% Arbeits­lo­sig­keit im Euro-Raum drin­gen­der als in den USA, wo die Arbeits­lo­sig­keit „nur“ gut 8% beträgt.  Draghi betreibt Staats­fi­nan­zie­rung mit der Noten­pres­se, Bern­an­ke betreibt damit Kon­junk­tur­po­li­tik. Das ist…

„Deutschland braucht die Inflation“ 2

„Deutschland braucht die Inflation“

Es ist schon ein bemer­kens­wer­tes Ereig­nis, dass man heu­te (05.09.2012) auf SPIEGEL ONLINE lesen kann: „Geld­po­li­tik in der Kri­se Deutsch­land braucht die Infla­ti­on Ein Kom­men­tar von Wolf­gang Mün­chau“ Kom­men­tiert wird die Infla­ti­ons­angst ange­sichts der von der EZB vor­aus­sicht­lich geplan­ten wei­te­ren Käu­fe von Staats­an­lei­hen. Die­ser Angst wird mit guten Argu­men­ten ent­ge­gen­ge­tre­ten – ins­be­son­de­re unter Hin­weis auf inter­na­tio­na­le Erfah­run­gen in den letz­ten Jahr­zehn­ten. Aber lei­der fehlt der Hin­weis, dass die soge­nann­ten Mone­ta­ris­ten nur die hal­be Wahr­heit des Gel­des ken­nen, näm­lich nur sei­ne Men­ge, nicht auch sei­ne Umlauf­ge­schwin­dig­keit. Was die Mone­ta­ris­ten sagen, stimmt, solan­ge die Umlauf­ge­schwin­dig­keit wirk­lich kon­stant ist. Ist sie aber nicht, seit…

Vereinigte Staaten von Europa? 2

Vereinigte Staaten von Europa?

Unter der Über­schrift „Ent­we­der – oder“ hat Mark Schie­r­itz in DIE ZEIT vom 31.08.2012 auf Sei­te 3 sau­ber dar­ge­legt, dass eine fal­sche Alter­na­ti­ve dis­ku­tiert wird. Und er lenkt den Blick auf Kon­struk­ti­ons­feh­ler der Wäh­rungs­uni­on, die zum Teil schon beho­ben sind. Dafür gebührt ihm gro­ße Aner­ken­nung. Wer ihm folgt, kann end­lich wie­der Hoff­nung schöp­fen, dass die aktu­el­len Pro­ble­me in abseh­ba­rer Zeit – ent­ge­gen der ver­brei­te­ten, poli­tisch gefähr­li­chen Stim­mungs­la­ge – doch lös­bar sind.  Dazu muss aber auch noch die Angst der Poli­ti­ker und der Bevöl­ke­rung vor Staats- und vor Ban­ken­plei­ten über­wun­den wer­den. Bei­de sind heu­te nur des­halb ein Hor­ror­trip, weil sach­ge­rech­te Insol­venz­ver­fah­ren feh­len.…

Das Bailout-Verbot ist in den Euro-Verträgen unvollkommen geregelt 2

Das Bailout-Verbot ist in den Euro-Verträgen unvollkommen geregelt

Charles B. Blan­k­art hat in der FAZ vom 13. August 2012 mit dem Titel „Die Euro-Zau­ber­lehr­lin­ge“ einen ord­nungs­po­li­tisch aus­ge­zeich­ne­ten Bei­trag geschrie­ben, an den man gut anknüp­fen kann. Sie fin­den sei­nen Bei­trag unter http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/schuldenkrise-die-euro-zauberlehrlinge-11853410.html oder kurz: http://tinyurl.com/c8vznyc Ich gehe nur auf die feh­len­de Insol­venz­ord­nung ein und ver­brei­te mich nicht zu den wei­te­ren Schrit­ten des SffO-Posi­ti­ons­pa­piers zur Grie­chen­land­kri­se, weil das den Rah­men spren­gen wür­de; sie­he dazu http://www.sffo.de/SFFO_Hellas_3-fach_aus-der-Krise.pdf . Dass in letz­ter Zeit so vie­le lesens­wer­te Bei­trä­ge – ins­be­son­de­re zu ver­fas­sungs­recht­li­chen Fra­gen – erschei­nen, lässt hof­fen, dass es doch bald einen Durch­bruch geben wird zu trag­fä­hi­gen Zukunfts­per­spek­ti­ven für den Euro-Raum. Vor­erst domi­nie­ren die Feh­ler­ana­ly­sen.…

Offshore-Windkraft – Ordnungspolitik statt Subventionspolitik 1

Offshore-Windkraft – Ordnungspolitik statt Subventionspolitik

Die Poli­tik zur Ener­gie­wen­de ver­kommt zum Vor­wand für Sub­ven­ti­ons­po­li­tik. Dies zei­gen aktu­el­le Pres­se­be­rich­te über die Plä­ne des Umwelt- und des Wirt­schafts­mi­nis­ters zur Haf­tungs­be­gren­zung für die Netz­be­trei­ber und über die Abwäl­zung der Kos­ten für Fehl­in­ves­ti­tio­nen auf die Ver­brau­cher. Die ord­nungs­po­li­tisch unbe­darf­te Ver­brau­cher­schutz­mi­nis­te­rin Aigner, der es nur um die End­ver­brau­cher­prei­se für Haus­halts­strom geht, hat das Ver­dienst, eine Dis­kus­si­on ange­sto­ßen zu haben, die die fau­len Sub­ven­ti­ons- und Haf­tungs-Kom­pro­mis­se des Umwelt- und des Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums offen­ge­legt hat. Natür­lich muss der Ver­brau­cher alle unver­meid­li­chen Kos­ten tra­gen, aber markt­wirt­schaft­lich ent­schei­dend ist, durch stren­ge Haf­tungs­re­geln für Kos­ten­mi­ni­mie­rung zu sor­gen. Sonst bei­ßen den Letz­ten die Hun­de. Es reicht markt­wirt­schaft­lich…

Geldpolitik mit „Allradantrieb“ – Ein Kommentar zu Trichets Erläuterungen 0

Geldpolitik mit „Allradantrieb“ – Ein Kommentar zu Trichets Erläuterungen

In der Finan­ci­al Times Deutsch­land hat Tri­chet sein Ver­ständ­nis der außer­ge­wöhn­li­chen Maß­nah­men der Noten­ban­ken dar­ge­legt und dazu Stel­lung genom­men, in wel­chem Ver­hält­nis sie zur übli­chen Zins­po­li­tik ste­hen und in wel­cher Rei­hen­fol­ge vom nor­ma­len auf „All­rad­an­trieb“ und umge­kehrt umzu­schal­ten sei. Ein lesens­wer­ter Kom­men­tar mit der Über­schrift „Das Recht der Noten­ban­ken auf Außer­ge­wöhn­li­ches“ Er hebt mit Recht her­vor, dass die außer­ge­wöhn­li­chen Instru­men­te nicht nur eine Fort­set­zung der Stan­dard­geld­po­li­tik mit ande­ren Mit­teln sei­en. Des­halb gebe es auch kei­ne zwin­gen­de Rei­hen­fol­ge für den Ein­satz der Stan­dard­geld­po­li­tik und der außer­ge­wöhn­li­chen Instru­men­te sowie für ihren Rück­zug. Damit erklärt sich, war­um die EZB unter Tri­chet die Zins­sen­kun­gen…

Wilhelm Schmülling
Foto: Privat
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Einladung zum Gesprächskreis Essen

Diens­tag, 14. August 2012, 17.00 Uhr 45131 Essen-Rüt­ten­scheid, Katha­ri­nen­str. 14 Stra­ßen­bahn­hal­te­stel­le Flo­ra­stra­ße (Linie 107 und 101) The­ma: Die Regie­rung hat die Pflicht, die demo­kra­ti­schen Rech­te des Par­la­ments zu wah­ren! Ein­mal im Monat lei­tet Wil­helm Schmül­ling einen Gesprächs­kreis und führt mit einem aktu­el­len The­ma als Impuls­re­fe­rat ein. Hohe Aktua­li­tät und das Ken­nen­ler­nen poli­tisch Inter­es­sier­ter und Akti­ver prä­gen die­se Ver­an­stal­tung Essen, im August 2012 Sehr geehr­te Lese­rin, sehr geehr­ter Leser, lie­be Freun­de der Zeit­schrift HUMANE WIRTSCHAFT, und des För­der­ver­eins Natür­li­che Wirt­schafts­ord­nung e.V. Was uns täg­lich an Absur­di­tä­ten zum The­ma Euro-Crash in den Medi­en vor­ge­setzt wird, regt nur noch weni­ge Mit­bür­ger auf. Was aller­dings jetzt vom…

Helmut Creutz Vortrag auf DVD 0

Helmut Creutz DVD „Meine zehn wichtigsten Grafiken“

Der Vor­trag von Hel­mut Creutz in der Sil­vio-Gesell-Tagunggs­stät­te bald auf DVD.

Ver­zö­ge­run­gen schei­nen in die­sem Jahr nicht nur in der Poli­tik an der Tages­ord­nung zu sein. Wir haben im Lau­fe der Pro­duk­ti­on des Hel­mut-Creutz-Vide­os fest­stel­len müs­sen, dass zur opti­ma­len Umset­zung doch erheb­lich mehr Auf­wand erfor­der­lich war und immer noch ist. Die­se „Mehr­ar­beit“ wird in einem her­vor­ra­gen­den Pro­dukt enden, hat aber lei­der eine Ver­zö­ge­rung der Aus­lie­fe­rung des Vide­os zur Fol­ge. Die qua­li­ta­ti­ve Auf­wer­tung die­ses her­vor­ra­gen­den Vor­tra­ges unse­res Freun­des Hel­mut Creutz ist die War­te­zeit aber sicher wert.

Das vor­aus­sicht­li­che Aus­lie­fe­rungs­da­tum von Anfang August muss aber lei­der nun doch um 6 Wochen nach hin­ten ver­scho­ben wer­den, also auf die zwei­te Sep­tem­ber­wo­che.

Leserbriefe 04/2012 0

Leserbriefe 04/2012

Ihre Mei­nung ist uns wich­tig. Sen­den Sie uns Ihre Fra­gen, Anre­gun­gen oder per­sön­li­che Mei­nun­gen. Bit­te fas­sen Sie sich kurz, um so wahr­schein­li­cher wird die Ver­öf­fent­li­chung. Die Redak­ti­on behält sich vor, Leser­brie­fe ohne Rück­spra­che zu kür­zen.

(Hu)manigfaltiges 04/2012 0

(Hu)manigfaltiges 04/2012

Kurz­nach­rich­ten und Hin­wei­se:
[SFFO] Boden­spe­ku­la­ti­on mit Acker­land auch in Deutsch­land – Agrar­mi­nis­ter rat­los?
Geld­sys­te­me sind kein Natur­ge­setz
04/2012 www.humane-wirtschaft.de 37
Deut­sche Frie­dens­ge­sell­schaft for­dert Abschaf­fung des Zins- und Zin­ses­zins­sys­tems
Die Über­schul­dung als Sys­tem­feh­ler erken­nen
Lust auf neu­es Geld – Die DVD Jetzt bestel­len
Gren­zen der Model­le in den Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten
Fran­zö­si­scher Prä­si­dent Hol­lan­de spricht Klar­text: (ARD, 7. Mai 2012, 22:45 Uhr, „Die Nacht als Frank­reich rot wur­de“)
Dr. Nor­bert Blüm: (18. 5. 2012, Süd­deut­sche Zei­tung)
Hei­ner Geiß­ler: (29. 1. 2012, WELT am SONNTAG)
Dirk C. Fleck – Die vier­te Macht

Galaktischer Energieverbrauch – Tom Murphy, übersetzt von Tom Schülke 0

Galaktischer Energieverbrauch – Tom Murphy, übersetzt von Tom Schülke

Seit dem Beginn der indus­tri­el­len Revo­lu­ti­on haben wir ein beein­dru­cken­des, sehr sta­bi­les Wachs­tum des Ener­gie­ver­brauchs der mensch­li­chen Zivi­li­sa­ti­on erlebt. Die Daten der US-ame­ri­ka­ni­schen „Ener­gy Infor­ma­ti­on Agen­cy“ zei­gen für den US-Ener­gie­ver­brauch seit 1650 (1635–1945, 1949–2009, inklu­si­ve Holz, Bio­mas­se, fos­si­ler Treib­stof­fe, Was­ser­kraft, Nukle­ar­ener­gie
u.s.w. ), einen auf­fal­lend kon­stan­ten Wachs­tums­kurs, der durch eine jähr­li­che Wachs­t­um­ra­te von 2,9% gekenn­zeich­net ist.

Der unsichtbare Elefant 0

Meine beiden Elefanten – Roland Spinola

Den­ke ich über die Ursa­chen der Finanz­kri­se nach, so fal­len mir zwei Meta­phern ein, die bei­de mit Ele­fan­ten zu tun haben:
„The­re is an ele­phant in the room“ sagen die Eng­län­der und mei­nen damit, dass es eine offen­sicht­li­che Wahr­heit gibt, die jeder kennt, die aber kei­ner dis­ku­tie­ren will. An die­se Meta­pher den­ke ich oft, wenn ich Talk­shows zuhö­re. Der Ele­fant ist ent­we­der zu gefähr­lich und des­halb möch­te ihm nie­mand zu nahe kom­men und beim Namen nen­nen oder eini­ge Teil­neh­mer neh­men ihn tat­säch­lich gar nicht wahr.

Steffen Henke – Ein Porträt von Andreas Bangemann 0

Steffen Henke – Ein Porträt von Andreas Bangemann

Es begann alles mit einer „bei­läu­fig“ gemach­ten Äuße­run­gen in einer Email. Dar­in schrieb Stef­fen Hen­ke im Herbst 2010, dass es doch mög­lich sein müs­se, zu bewei­sen, wie vie­le Men­schen sich schon heu­te für ein bes­se­res Geld­sys­tem ein­set­zen. Wenn vie­le das Glei­che wol­len, dann wer­den sie unüber­hör­bar und es kann zu wich­ti­gen Ver­än­de­run­gen kom­men, war sei­ne Schluss­fol­ge­rung.
Eine gro­ße Ver­an­stal­tung, auf der alle Flag­ge zei­gen kön­nen, müs­se her.

Was ist natürliche Ökonomie? – Roland Rottenfußer 0

Was ist natürliche Ökonomie? – Roland Rottenfußer

Wir müs­sen natür­li­ches Wirt­schaf­ten vom Stig­ma des Anrü­chi­gen befrei­en, das ihm wegen der Aus­wüch­se des Sozi­al­dar­wi­nis­mus anhaf­tet. Nicht nur der „Kampf ums Dasein“ prägt natür­li­che Öko­sys­te­me. Bei genau­er Betrach­tung fin­den wir auch viel Posi­ti­ves: Koope­ra­ti­on, gesun­de Wachs­tums­gren­zen, Aus­gleich zwi­schen den Extre­men, frei flie­ßen­de Ener­gi­en und den Ver­zicht auf abs­trak­te Besitz­ver­hält­nis­se. Natür­li­che Öko­no­mie ist ein Wirt­schaf­ten nach natür­li­chen Prin­zi­pi­en, die das Beson­de­re unse­rer Situa­ti­on als Men­schen nicht ver­leug­net. Vor allem ist sie ein Heil­mit­tel gegen die Domi­nanz ego­is­ti­scher Ein­zel­in­ter­es­sen. Denn Öko­lo­gie bedeu­tet im Kern: Jeder Teil erhält sei­nen Sinn durch die Har­mo­nie mit einem grö­ße­ren Gan­zen.

EURO-Rettung in den letzten Zügen – Kommentar von Wilhelm Schmülling 0

EURO-Rettung in den letzten Zügen – Kommentar von Wilhelm Schmülling

Nun hat Grie­chen­land wie­der Luft zum Atmen. Es hat gewählt, kon­ser­va­tiv zur Freu­de der Euro­kra­ten. Ist damit Grie­chen­land und
der EURO geret­tet? Nein, mit der Wahl wur­de nichts ent­schie­den, nur die Aus­sich­ten zur Ret­tung ein wenig ver­bes­sert, glaubt man. Das ret­ten­de Ufer in Sicht, stram­peln die Grie­chen dar­auf zu, die Köp­fe wie Ertrin­ken­de Unter­kan­te Kinn gera­de über Was­ser hal­tend. Rei­chen die Kräf­te nun aus, um Land zu errei­chen?

Reichtum und Reichtumsexplosion – Helmut Creutz 0

Reichtum und Reichtumsexplosion – Helmut Creutz

Auch wenn der Begriff „Reich­tum“ viel­fach ver­wen­det wird – vom Arten­reich­tum in der Natur bis hin zum Reich­tum wis­sen­schaft­li­cher Erkennt­nis­se – , wird er auf Anhieb meist mit Geld ver­knüpft! Eben­falls, wenn man unter die­sem Begriff den Reich­tum aller Güter aus­drückt, d. h. die wirt­schaft­lich ein­ge­setz­ten Sach­wer­te mit den Geld­erspar­nis­sen, unter dem Begriff „Ver­mö­gen“ zusam­men­fasst. Und die­ser Reich­tum und des­sen zuneh­men­de Kon­zen­tra­ti­on machen vor allem Schlag­zei­len, wenn vom „Mana­ger-Maga­zin“, alle paar Jah­re, die „300 reichs­ten Deut­schen“ auf­ge­lis­tet wer­den!

Wann ein Reicher „vermögend“ ist“ – Pat Christ 0

Wann ein Reicher „vermögend“ ist“ – Pat Christ

Sind Rei­che nur Ego­is­ten? Sind sie gren­zen­los Gie­ri­ge? Die sich mit­un­ter durch frag­wür­di­ge Metho­den Geld und noch mehr Geld ver­schaf­fen? Für jene Wis­sen­schaft­ler, die sich zum „Forum für Ver­mö­gens­for­schung“ zusam­men­ge­schlos­sen haben, sind all dies ver­zerr­te Bil­der von Rei­chen. „Ein neu­es Ver­ständ­nis von Ver­mö­gen­den auf­zu­bau­en, basie­rend auf ihrer gesell­schaft­li­chen
Ver­ant­wor­tung“, ist eines der Zie­le des Forums, das am Insti­tut für Sozio­lo­gie der Uni­ver­si­tät Müns­ter eta­bliert wur­de.

Sparen – Mission: Impossible – Peter Döllel 0

Sparen – Mission: Impossible – Peter Döllel

Es wird zu viel gespart! Neben den Lebens­ver­si­che­run­gen, den staat­li­chen und pri­va­ten Ren­ten­kas­sen und den Beam­ten­kas­sen sind die Ren­tiers (das sind Men­schen mit hohen Ver­mö­gen, die dar­aus ihr leis­tungs­lo­ses Ein­kom­men – den Zins – beziehen[1]) mit die Haupt­ver­ant­wort­li­chen für das Anwach­sen der rie­si­gen Geld­ver­mö­gen.

[1] All­ge­mei­ne Theo­rie der Beschäf­ti­gung, des Zin­ses und des Gel­des, Dun­ker & Hum­blot 1936, John May­nard Keynes Sei­te 316–318 Der Ren­tier der „…den knapp­heits­be­ding­ten Wert des Kapi­tals aus­zu­nut­zen“ „…dass der sanf­te Tod des Ren­tiers, des funk­ti­ons­lo­sen Inves­tors nichts plötz­li­ches sein wird….“ Aber er wird in 1 bis 2 Gene­ra­tio­nen „.. nicht mehr einen Bonus (Zins und Zin­ses­zins) erhal­ten.

25 Billionen US-Dollar in „Schwarzen Löchern“ 3

25 Billionen US-Dollar in „Schwarzen Löchern“

Der Pul­lit­zer-Preis­trä­ger von 1990 für inves­ti­ga­ti­ven Jour­na­lis­mus Joe Kil­zer hat für „Tri­b­Li­ve“ unter­sucht, wie es um die Steu­er­ge­rech­tig­keit im Hin­blick auf gro­ße Geld­ver­mö­gen steht. Sei­ne Erkennt­nis­se konn­ten erwar­tet wer­den, sind aber ange­sichts der sich welt­weit zuspit­zen­den „Schul­den­kri­sen“ den­noch auf­schluss­reich. Dem­nach wird geschätzt, dass sich welt­weit rund 25 Bil­lio­nen US-Dol­lar auf Bank­kon­ten in Län­dern befin­den, die sich durch nied­ri­ge Steu­ern und/oder gut gehü­te­te Bank­ge­heim­nis­se aus­zeich­nen. Bei die­sen Sum­men ver­wi­schen zuneh­mend die Moti­ve der Hal­ter die­ser Geld­an­la­gen. Gewinn­ver­la­ge­run­gen durch Grün­dung von Toch­ter­un­ter­neh­men ver­lie­ren gegen­über dem Ver­ste­cken von Geld­ver­mö­gen an Gewicht. Unter dem Strich steht nur eines fest: Die Nut­zung die­ser inter­na­tio­na­len Bank­ver­ste­cke erfolgt…

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Geldsystem: 13 ½ Gründe für eine Erneuerung

“Was bedeu­tet es, wenn die drin­gen­de Auf­ga­be jetzt nicht dar­in besteht, um jeden Preis zu han­deln, son­dern viel­mehr dar­in, Inven­tur zu machen, um unse­re Schwie­rig­kei­ten zu erhellen?”[1] Das Gefühl des Getrie­ben­seins beherrscht mitt­ler­wei­le alle Berei­che des mensch­li­chen Lebens. Die Dra­ma­tik der Ereig­nis­se nimmt zu und mit ihr die Zahl der Rat­schlä­ge von allen Sei­ten, was wohl jetzt als nächs­tes zu tun ist. Poli­ti­ker han­deln sprung­haft und meist “alter­na­tiv­los”. Bür­ge­rin­nen und Bür­ger  ver­har­ren mit dem Gefühl der Macht­lo­sig­keit in einer lethar­gi­schen Erstar­rung. Sich ganz auf sich selbst kon­zen­trie­rend, die gro­ßen Din­ge teil­nahms­los beob­ach­tend, bewäl­tigt man sei­nen All­tag. Den­noch ist die Lage…

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Geldsystem: 13 ½ Gründe für eine Erneuerung 2. Teil

Fort­set­zung von Teil 1 | 8 | Insta­bi­li­tät und wach­sen­de Kriegs­ge­fah­ren. Arme Gebie­te wer­den zum Spiel­ball von Spe­ku­la­tio­nen mit Geld. Welt­weit ope­rie­ren­de Groß­kon­zer­ne eig­nen sich die Roh­stoff­vor­kom­men der Ent­wick­lungs­län­der an, beu­ten Land und Leu­te aus und haben nur ihre eige­ne Kapi­tal­ent­wick­lung im Auge.  Geld, das schnell her­ein­kommt, ist genau­so schnell wie­der ver­schwun­den und hin­ter­lässt wirt­schaft­lich rui­nier­te Regio­nen oder gan­ze Län­der. Insta­bi­le poli­ti­sche Ver­hält­nis­se, eine zer­stör­te Umwelt, gro­ße Armut und laten­te Kriegs­ge­fah­ren sind die Fol­ge. | 9 | Wach­sen­de Umwelt­schä­den. Nicht der Nut­zen einer nöti­gen Maß­nah­me für eine intak­te Umwelt steu­ert die Rea­li­sie­rung erfor­der­li­cher Pro­jek­te, son­dern ein­zig die Ren­ta­bi­li­tät des ein­ge­setz­ten Kapi­tals.…