Kategorie: Ausgabe 01 – 2016

leserbrief handschrift 0

Leser­briefe 01/2016

Wenn wir Leser­brie­fe kür­zen, dann so, dass das Anlie­gen der Schrei­ben­den gewahrt bleibt. Leser­brie­fe geben nicht die Mei­nung der Redak­ti­on wie­der. — Ohne Zin­sen — Das ein­zi­ge, was die Mensch­heit wirk­li­ch braucht, ist ein Geld­sys­tem, das ohne Zin­sen funk­tio­niert. — Peter de Baer — — Jah­res­fei­er 2015 — Das war wie­der eine wun­der­ba­re Jah­res­ta­gung. Die The­men­aus­wahl hat mir gut gefal­len – viel­leicht war es ins­ge­samt nicht so span­nend wie im letz­ten Jahr. — Dafür war das Net­wor­king fas­zi­nie­rend. Beim Work­shop zur Geld­schöp­fung konn­ten auch drei Ban­ker an einem Tisch letzt­li­ch weder Geld­schöp­fung noch Min­dest­re­ser­ve abschlie­ßend klä­ren. — Den­no­ch Erkennt­nis­ge­winn: Es gibt eben ver­schie­de­ne Buchungs­me­tho­den…

Was fehlt, wenn alles da ist? 0

Was fehlt, wenn alles da ist? – Buch­be­spre­chung von Hin­rich Ruy­ter

War­um das bedin­gungs­lo­se Grund­ein­kom­men die rich­ti­gen Fra­gen stellt. — Buch­be­spre­chung von Hin­rich Ruy­ter — Ton­nen­wei­se gol­de­nes, ech­tes Geld fließt von einem Kip­per auf den Platz vor dem Ber­ner Bun­des­haus, bis­her nur auf dem Buch­co­ver. Das im Okto­ber 2015 erschie­ne­ne Buch „Was fehlt, wenn alles da ist?“ bringt die zum Teil kon­tro­ver­se Dis­kus­si­on um das bedin­gungs­lo­se Grund­ein­kom­men wie­der ein gutes Stück vor­an. Dani­el Häni und Phil­ip Kovce trei­ben mit ihren Fra­gen den Leser in die Tie­fe des mensch­li­chen Zusam­men­le­bens, weg von den ober­fläch­li­chen bekann­ten Stand­punk­ten. Schon der Titel ver­spricht ein bele­ben­des Ver­gnü­gen; man hört förm­li­ch den Bern-Base­ler Dia­lekt her­aus. In den…

Kurznachrichten 0

Kurz­nach­rich­ten 01/2016 – Inter­es­san­tes

Die Redak­ti­on des Web­logs postwachstum.de mel­det: —- Nach den Kon­fe­ren­zen in Paris, Bar­ce­lo­na, Vene­dig und Leip­zig fin­det vom 30. August bis 3. Sep­tem­ber 2016 die bereits fünf­te Inter­na­tio­na­le Degrow­th Kon­fe­renz unter dem Mot­to „Wal­king the mea­ningful great trans­for­ma­ti­ons“ in Buda­pest statt. Hier soll ins­be­son­de­re an die The­men ange­knüpft wer­den, die sich auf der letz­ten Kon­fe­renz 2014 erge­ben haben. Die erkann­ten Her­aus­for­de­run­gen sol­len wei­ter theo­re­ti­sch behan­delt wer­den und neue prak­ti­sche Hand­lungs­mög­lich­kei­ten auf­ge­zeigt wer­den. Die Trans­for­ma­ti­on hin zu einer Post­wachs­tums­ge­sell­schaft soll dabei spe­zi­ell im real­po­li­ti­schen und -öko­no­mi­schen Kon­text von Zen­tral- und Ost­eu­ro­pa im 21. Jahr­hun­dert dis­ku­tiert wer­den. —- Die Orga­ni­sa­ti­on läuft auf…

http://www.nwzonline.de/oldenburg/kultur/kritik-an-sparte-7-des-staatstheaters-offener-brief-kritisiert-programm-des-staatstheaters_a_6,0,244785282.html 0

Das geht zu weit – Andreas Ban­ge­mann

Olden­bur­ger Staats­thea­ter – Kri­tik an expe­ri­men­tier­freu­di­gem „Welt­ret­tungs­pro­gramm“ — Wie „men­schen­ver­ach­tend“ sind die Anhän­ger Sil­vio Gesells? — Die „Spar­te 7“ des Olden­bur­gi­schen Staats­thea­ters ver­schreibt sich nach eige­nem Bekun­den „dem Ide­al einer Demo­kra­ti­sie­rung des Thea­ters“. Gren­zen zwi­schen den ein­zel­nen Thea­ter­dis­zi­pli­nen sol­len eben­so über­wun­den wer­den, wie zwi­schen den Men­schen auf, vor und hin­ter der Büh­ne. Für ein sol­ches Ansin­nen wür­de man vor allem Lob erwar­ten, doch das aktu­el­le Pro­gramm „Post­kol­laps – Gemein­sam weni­ger errei­chen“ bringt elf Thea­ter­gän­ger auf die Bar­ri­ka­den. — Zitat aus der Pro­gramm­be­schrei­bung: „Unter die­sem The­men­schwer­punkt wol­len wir uns auf die Suche nach Alter­na­ti­ven zur Logik des per­ma­nen­ten Wachs­tums bege­ben. Denn…

Unter­neh­mens­ei­gen­tü­mer erhal­ten „Gewinne“ … – Karl-Dieter Bodack 0

Unter­neh­mens­ei­gen­tü­mer erhal­ten „Gewinne“ … – Karl-Dieter Bodack

Natu­ra­li­sie­rung und Indi­vi­dua­li­sie­rung – Bultmann/Wernicke 0

Natu­ra­li­sie­rung und Indi­vi­dua­li­sie­rung – Bultmann/Wernicke

Geplatzte Illu­sio­nen bei Poli­ti­kern und Bür­gern – Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling 0

Geplatzte Illu­sio­nen bei Poli­ti­kern und Bür­gern – Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling

© Original by S.Hofschlaeger / pixelio.de 130917 0

Brave new glo­ba­li­zed world! – Gero Jen­ner

Gren­zen­los wach­sen­der Reich­tum? —Pro: Vor zwei Jahr­hun­der­ten wur­de die Welt selbst noch in ihren damals fort­schritt­lichs­ten Tei­len (Euro­pa) von Hun­gers­nö­ten ver­heert, obwohl sie nur den sie­ben­ten Teil, also einen Bruch­teil, der heu­ti­gen Bevöl­ke­rung ernähr­te. Heu­te bie­tet sie mehr als der Hälf­te der Mensch­heit einen Lebens­stan­dard, wie er in frü­he­ren Zei­ten nur einer hauch­dün­nen Eli­te zugäng­li­ch war. Am deut­lichs­ten lässt sich der gewal­ti­ge mate­ri­el­le Auf­schwung an der Ent­wick­lung Chi­nas able­sen. Nir­gend­wo wur­de in kür­zes­ter Zeit (inner­halb von vier Jahr­zehn­ten) so gro­ßer Reich­tum geschaf­fen, nir­gend­wo son­st schie­ßen die Mil­li­ar­dä­re so zahl­reich aus dem Boden. Die Bür­ger wohl­ha­ben­der Staa­ten müs­sen sich nicht län­ger…

Andreas Bangemann © Martin Bangemann 0

Ein ande­res Zukunfts­bild des Wirt­schaf­tens – Edi­to­rial

Ein ande­res Zukunfts­bild des Wirt­schaf­tens — Es ist gen­au 10 Jah­re her. Anfang 2006 durf­te ich Sie das ers­te Mal mit mei­nem Edi­to­ri­al begrü­ßen und das aktu­el­le Heft der HUMANEN WIRTSCHAFT ein­lei­ten. In der dama­li­gen Aus­ga­be befand sich auch ein klei­ner Hin­weis auf ein selt­sa­mes Finanz­pro­dukt, mit des­sen Hil­fe in den USA Leu­te mit gerin­gem Ein­kom­men eine eige­ne Immo­bi­lie erwar­ben. Ja sogar Mit­tel­lo­se konn­ten hohe Kre­di­te auf­neh­men, weil die aus­ge­ben­den Ban­ken von den Kre­dit­neh­mern 5 Jah­re kei­ne Til­gung und nicht die vol­le Zins­zah­lung erwar­te­ten. „Opti­on ARM“ (Adjus­ta­ble Rate Mort­ga­ge) hieß das Pro­dukt und ließ den Schuld­ner weit­ge­hend dar­über bestim­men, wie…

Schild zur SGT 0

Von der Knappheit in die Fülle – Veranstaltungshinweis

Unter die­sem LINK gibt es noch mehr Details.. „Von der Knapp­heit in die Fül­le – ein ande­res Zukunfts­bild des Wirt­schaf­tens“ – Knapp­heit bestimmt unser Wirt­schaf­ten und zuneh­mend unser Füh­len, Den­ken und Han­deln. Vie­le natür­li­che Res­sour­cen sind tat­säch­li­ch begrenzt. Wäh­rend wir alle zusam­men jedoch wei­te­res Wachs­tum des Mate­ri­al- und Ener­gie­durch­sat­zes in unse­rer Gesell­schaft pro­vo­zie­ren, wird die Knapp­heit aber auch künst­li­ch erzeugt. Bei­spie­le dafür gibt es zahl­reich, sei es im Bereich Grund und Boden, geis­ti­ges Eigen­tum (Paten­te), Inter­net­wirt­schaft. Auch das Geld in sei­ner momen­ta­nen Ver­fasst­heit gehört dazu. Wie könn­te nun ein ande­res Zukunfts­bild des Wirt­schaf­tens aus­se­hen? Wel­che Bedeu­tung hat die eige­ne Denk-…

232951 © Maren Beßler / pixelio.de 1

Ruinöse Knappheit – Andreas Bangemann

Knapp­heit ist per Defi­ni­ti­on eine Vor­aus­set­zung des Wirt­schaf­tens. Ratio­na­li­tät bzw. Effi­zi­enz auch. Das besa­gen zumin­dest die ein­schlä­gi­gen Lexi­ka und Enzy­klo­pä­dien. Ange­sichts einer mehr als 40 Jah­re geführ­ten Dis­kus­si­on über die Gren­zen des Wachs­tums wird der Knapp­heits­ge­dan­ke vor allem in Bezug auf die natür­li­chen Res­sour­cen immer bedeut­sa­mer. Obwohl Exper­ten und jeder ein­zel­ne Men­sch es bes­ser wis­sen, bzw. „füh­len“ ver­brau­chen wir in Win­des­ei­le, was die Natur in Jahr­mil­lio­nen erzeug­te. Nach­hal­tig­keit gibt es als Bezeich­nung. Ein Gedan­ken­kon­strukt, das wir bis heu­te nicht befol­gen, weil wir mit der Art und Wei­se wirt­schaft­li­cher „Bedürf­nis­be­frie­di­gung“ dem »Raum­schiff Erde« die Schät­ze viel rascher ent­rei­ßen, als die­se sie…

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Termine 01/2016

Die Ter­mi­ne 01/2016 – – - BUND Biber­ach lädt ein vom 22. bis 24. Janu­ar 2016 – Vor­trä­ge und Work­shops mit Stef­fen Hen­ke – – - Leip­zig, 6. Febru­ar 2016 – Tages­spe­zi­als­e­mi­n­ar „Geld­schöp­fung“ mit Stef­fen Hen­ke – – - Bad Boll, 13. bis 14. Febru­ar 2016 – „Kul­tur, Staat und Wirt­schaft als Ent­fal­tungs­räu­me der Men­schen“ – Mit­wir­ken­de: Fritz And­res, Eck­hard Beh­rens u. a. – 73087 Bad Boll, Bad­stra­ße 35 – http://www.sffo.de/