Kategorie: Ausgabe 06 – 2015

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Nachhaltig wirtschaften – gerecht teilen – Buchvorstellung

Eine fran­zis­ka­ni­sche Alter­na­ti­ve zum Tur­bo-Kapi­ta­lis­mus, von Bru­der Ste­fan Feder­busch Ste­fan Feder­busch: „Nach­hal­tig wirt­schaf­ten – gerecht tei­len“ – Fran­zis­ka­ni­sche Akzen­te; Ver­lag: Ech­ter; 1. Auf­la­ge; 112 Sei­ten, gebun­den, € 9,90; ISBN 978–3–429–03782–6 Die­se Wirt­schaft tötet“ – mit sei­ner pro­vo­kan­ten Fest­stel­lung bringt es Papst Fran­zis­kus auf den Punkt. Da mitt­ler­wei­le alle Berei­che unse­res Lebens öko­no­mi­schen Inter­es­sen unter­lie­gen, ist es ange­bracht, sich mit die­sem Sys­tem kri­ti­sch aus­ein­an­der­zu­set­zen. Bru­der Ste­fan Feder­busch tut dies aus fran­zis­ka­ni­scher Per­spek­ti­ve. Er zeigt auf, dass die kapi­ta­lis­ti­schen Leit­mo­ti­ve in kras­sem Wider­spruch zur bibli­schen Bot­schaft ste­hen. Und er zeigt, dass und wie ein an die­ser Bot­schaft ori­en­tier­ter Bewusst­seins­wan­del Grund­la­gen dafür schafft,…

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Leserbriefe 06/2015

Leser­brie­fe Ihre Mei­nung ist uns wich­tig! Sen­den Sie uns Ihre Fra­gen, Anre­gun­gen oder per­sön­li­chen Mei­nun­gen. Wir bemü­hen uns, so vie­le Leser­brie­fe unter­zu­brin­gen, wie mög­li­ch. Wenn wir Leser­brie­fe kür­zen, dann so, dass das Anlie­gen der Schrei­ben­den gewahrt bleibt. Leser­brie­fe geben nicht die Mei­nung der Redak­ti­on wie­der. Was kann die­se Welt noch ret­ten? Eine Welt, die einer­seits so auf­ge­klärt und ver­netzt wie noch nie, aber ande­rer­seits durch mys­ti­sche Ver­schwö­rungs­theo­ri­en so belas­tet, sodass „GOTT MAMMON“ die Welt raub­tier­ka­pi­ta­lis­ti­sch knech­ten – und die­se Unter­jo­chung als „Ver­schwö­rungs­theo­rie“ abge­tan wer­den kann. Aber wie anders konn­te es zur Finanz- und Wirt­schafts­kri­se und zum ver­arm­ten Euro­pa kom­men? Wie…

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Virtuos oder dressiert – Wolfgang Berger

Vir­tuos oder dres­siert Weder Men­schen noch Unter­neh­men kön­nen gegen die Bio­lo­gie Erfolg haben Wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se dar­über, wie Men­schen funk­tio­nie­ren sind schon immer in der Füh­rungs­leh­re berück­sich­tigt wor­den. Aktu­el­le For­schungs­er­geb­nis­se bie­ten uns aber Über­ra­schun­gen, die eini­ges über den Hau­fen wer­fen. Moti­va­ti­on von außen funk­tio­niert nicht. Anwei­sun­gen laden krea­ti­ve Men­schen dazu ein, sie zu unter­lau­fen. Sogar Aner­ken­nung ist oft kon­tra­pro­duk­tiv. Erfolg­reich ist vor allem das intrin­si­sche Prin­zip: Moti­va­ti­on von innen, Eigen­an­trieb, Inter­es­se, Neu­gier, Begeis­te­rung. Auch wir Men­schen bestehen aus leben­den Zel­len. Die­se ken­nen nur zwei Modi: Schutz oder Ent­wick­lung. In bei­den zugleich kön­nen sie eben­so wenig sein, wie Sie auf der Stra­ße…

Post © Pat Christ
Foto: Post © Pat Christ
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Allzu bequeme Ausflucht – Pat Christ

All­zu beque­me Aus­flucht Immer weni­ger Unter­neh­men rich­ten sich in Deutsch­land nach einem Tarif­ver­trag Ein Som­mer­tag im Juli 2005 in Würz­burg. Der Lan­des­ver­band Baye­ri­scher Spe­di­teu­re trifft sich zur Mit­glie­der­ver­samm­lung. Ein Haupt­punkt der Tages­ord­nung betrifft das The­ma Tarif­bin­dung: Der Ver­band beschloss, ab sofort auch Unter­neh­men ohne Tarif­bin­dung (OT) auf­zu­neh­men. Die Ver­bands­mit­glie­der sol­len außer­dem die Mög­lich­keit bekom­men, aus dem Tarif­ver­trag aus­zu­stei­gen. Die ent­spre­chen­de Sat­zungs­än­de­rung wird ein­stim­mig beschlos­sen. Immer mehr Betrie­be in den unter­schied­lichs­ten Bran­chen stie­gen in den ver­gan­ge­nen Jah­ren aus dem Tarif­ver­trag aus. Zu den häu­figs­ten Argu­men­ten zählt: „Stei­gen­der Wett­be­werbs­druck“. Die Unter­neh­men möch­ten die von den Ver­bän­den mit den Gewerk­schaf­ten aus­ge­han­del­ten Lohn­er­hö­hun­gen nicht…

4.0, © M. Bangemann 2

Wirtschaftsförderung 4.0 – Michael Kopatz

Wirt­schafts­för­de­rung 4.0 Koope­ra­ti­ve Wirt­schafts­for­men in Kom­mu­n­en Micha­el Kopatz Regio­nal­wäh­rung, Tausch­rin­ge und Ener­gie­ge­nos­sen­schaf­ten bah­nen die Wege in eine nach­hal­ti­ge Zukunft. Ihr wah­res Poten­zi­al in punc­to Kli­ma­schutz, Res­sour­cen­scho­nung und loka­le Wert­schöp­fung ent­fal­ten Pro­jek­te koope­ra­ti­ven Wirt­schaf­tens aller­dings erst, wenn Kom­mu­n­en sie sys­te­ma­ti­sch unter­stüt­zen. Moder­ne Ansät­ze der Gemein­woh­löko­no­mie gibt es schon seit Jah­ren. Vie­le Men­schen suchen nach Tätig­kei­ten, die vor Ort wirk­sam sind und einen unmit­tel­ba­ren Bezug zur eige­nen Lebens­welt haben. Regio­nal­geld, Tausch­rin­ge, Repair-Cafés, Tau­sch­lä­den, sozia­le Kauf­häu­ser, Leih­sys­te­me, Stadt­gär­ten, soli­da­ri­sche Land­wirt­schaft – das alles hat Kon­junk­tur und basiert zumeist auf ehren­amt­li­chem Enga­ge­ment. Geziel­te kom­mu­na­le För­der­kon­zep­te, etwa im Rah­men der Wirt­schafts­för­de­rung, gibt es hin­ge­gen nicht.…

Gleichgewicht? 0

Finanzausgleich und Grundsteuer – Dirk Löhr

Wann wächst zusam­men, was zusam­men­ge­hört? Im Blog­bei­trag vom 26. August (FINANZAUSGLEICH – QUOD LICET IOVI, NON LICET BOVI) wur­de die Belas­tung beschrie­ben, die gera­de kreis­freie Städ­te und Stadt­staa­ten mit ihren zen­tral­ört­li­chen Funk­tio­nen zu tra­gen haben. Hier­mit sind hohe Infra­struk­tur-Fix­kos­ten ver­bun­den, die aber der­zeit zu einem erheb­li­chen Teil als exter­ne Effek­te („Spill­overs“) v. a. den Kom­mu­n­en im „Speck­gür­tel“ der gro­ßen Städ­te zugu­te­kom­men. Die Stadt­staa­ten und kreis­frei­en Städ­te haben zwar einen ent­spre­chend hohen Fix­kos­ten­ap­pa­rat aus den zen­tral­ört­li­chen Ein­rich­tun­gen am Bein, kön­nen die­sen aber nicht ange­mes­sen finan­zie­ren. Leis­tungs­an­ge­bot und Finanz­aus­stat­tung sind ent­kop­pelt. Die Fol­ge ist eine ent­spre­chend hohe Ver­schul­dung. Abbil­dung 1 illus­triert exem­pla­ri­sch…

Andreas Bangemann © Martin Bangemann 0

Die Kraft der Stille – Editorial

Jeden Mitt­wo­ch, mitt­ler­wei­le auch an wei­te­ren Tagen, tref­fen sich tat­kräf­ti­ge Leu­te mit dem Wil­len, einen neu­en Lern­ort zu gestal­ten. Bei den Zusam­men­künf­ten ent­wi­ckeln die Mit­wir­ken­den »Ritua­le«. Der­art ver­meint­li­che Klei­nig­kei­ten, wie eine Minu­te der Stil­le am Anfang oder mit­ten in hek­ti­scher wer­den­den Dis­kus­sio­nen. Oder eine »Befind­lich­keits­run­de«, in der zu Beginn jeder – völ­lig unab­hän­gig vom Anlass der Sit­zung – sagen darf, was ihn zur­zeit inner­li­ch bewegt. Es ist ein über­ra­schen­des Erleb­nis, wie Stil­le ver­bin­den kann. Es ist fas­zi­nie­rend, wie befrei­end Räu­me sein kön­nen, in denen Lee­re einen Platz bekommt. Ein Gefühl der Dank­bar­keit ent­steht, ohne dass man erklä­ren könn­te, war­um das…

Kurznachrichten 0

Kurznachrichten 06/2015 – Interessantes

Osna­brü­ck­er Regio­nal­wäh­rung „Frie­denstha­ler“ Gün­ter Hull­mann als Mit­in­itia­tor erklärt laut einem Bericht der Osna­brü­ck­er Zei­tung, dass die Namens­ge­bung auf den West­fä­li­schen Frie­den von 1648 hin­wei­se und den regi­na­len Bezug her­stel­le. Kon­zep­tio­nell hat man sich am Erfolgs­mo­dell „Chiem­gau­er“ ange­lehnt und plant mit einer Umlauf­si­che­rungs­ge­bühr von 2 % pro Quar­tal zu arbei­ten. Rücken­wind bekommt das Pro­jekt auch durch Dr. Micha­el Kopatz, wis­sen­schaft­li­cher Pro­jekt­lei­ter am Wup­per­tal Insti­tut. Er lebt in Osna­brück und arbei­tet der­zeit an einem Pro­jekt „Wirt­schafts­för­de­rung 4.0“ (sie­he Bei­trag Sei­te 4 in die­ser Aus­ga­be) Für ihn sind Regio­nal­wäh­run­gen eine gute Mög­lich­keit, eine Regi­on kri­sen­fes­ter zu machen und koope­ra­ti­ve Wirt­schafts­for­men zu beför­dern. Quel­len: http://www.friedensthaler.de…

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Einsturz eines Dogmengebäudes – Siegfried Wendt

Bei­trags­bild: © Karl-Heinz Lau­be / pixelio.de 1. Das wirt­schafts­wis­sen­schaft­li­che Dog­men­ge­bäu­de Dog­men sind Glau­bens­sät­ze oder auto­ri­tär fest­ge­leg­te Lehr­mei­nun­gen, mit denen ein Rea­li­täts­an­spruch ver­bun­den ist. Man soll­te sie nicht mit Axio­men ver­wech­seln, also mit den for­ma­len Pos­tu­la­ten, auf denen mathe­ma­ti­sche Theo­ri­en auf­ge­baut wer­den. Denn im Unter­schied zu Dog­men sind Axio­me for­ma­le Aus­sa­gen ohne Rea­li­täts­be­zug, deren Wahr­heit will­kür­li­ch ange­nom­men wer­den darf. Eine mathe­ma­ti­sche Theo­rie kann als Gebäu­de betrach­tet wer­den, das in Form von logi­schen Fol­ge­run­gen auf einem axio­ma­ti­schen Fun­da­ment errich­tet wur­de. Da Axio­me for­ma­le Aus­sa­gen sind, kön­nen sie nicht im Wider­spruch zur Rea­li­tät ste­hen, und des­halb kann ein dar­auf errich­te­tes Gebäu­de auch nicht…

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Warum muss die Wirtschaft wachsen? – Ein Kommentar von Wilhelm Schmülling

Bei­trags­bild: © Her­bert Wal­ter Krick / pixelio.de War­um muss die Wirt­schaft wach­sen? Oder: Die höl­li­sche Angst vor der Defla­ti­on Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling Kri­sen über Kri­sen gilt es zu bewäl­ti­gen. Die Flücht­lings­kri­se domi­niert alle ande­ren, obgleich sie nur Teil der Pro­ble­me ist. Die Irak-Kri­se, Grie­chen­land, die Ver­schul­dung vie­ler Staa­ten, auch Deutsch­lands, tre­ten in den Hin­ter­grund, schließ­li­ch die Poli­tik der Euro­päi­schen Zen­tral­bank (EZB). Sie müss­te im Focus ste­hen – ohne die Hil­fe für Flücht­lin­ge zu redu­zie­ren – denn die Geld­ver­sor­gung der „Märk­te“ ent­schei­det über Infla­ti­on und Defla­ti­on und somit über die Kon­junk­tur und Steu­er­ein­gän­ge in der EU. Wenn dann nur…

Das nächste Geld 0

Das nächste Geld – Pressemitteilung des „Zeitpunkt-Verlags“

Das nächs­te Geld Buch­neu­erschei­nung von Chris­to­ph Pfluger, Schweiz Pres­se­mit­tei­lung des „Zeit­punkt-Ver­lags“ Chris­to­ph Pfluger: „Das nächs­te Geld“ – die zehn Fall­gru­ben des Geld­sys­tems und wie wir sie über­win­den. edi­ti­on Zeit­punkt, 2015. 248 S.; Fr. 23.–/€ 21.–; ISBN: 978–3–9523955–3–0 Mit lega­len und demo­kra­ti­schen Metho­den ist das glo­ba­le Finanz­sys­tem nicht mehr zu ret­ten. Zu die­sem Schluss kommt Chris­to­ph Pfluger in sei­nem soeben erschie­ne­nen Buch. Die pri­mä­re Ursa­che ortet der Autor, der seit mehr als 25 Jah­ren über Geld­fra­gen schreibt, in der Geld­schöp­fung durch die pri­va­ten Ban­ken. Wenn sie einen Kre­dit ver­lei­hen, ent­steht neben einem gleich blei­ben­den Gut­ha­ben näm­li­ch auch eine For­de­rung, die mit dem…

Innovation © Pat Christ
Foto: © Pat Christ
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Die Hetzjagd nach Neuem – Pat Christ

Durch Inno­va­tio­nen und Ästhe­ti­sie­rung wird die Wirt­schaft wei­ter ange­trie­ben Autos fah­ren heu­te nicht mehr nur mit Ben­zin, sie tan­ken Son­nen­strom oder Was­ser­stoff. Ver­brauch und Emis­si­ons­aus­stoß san­ken rapi­de. Sen­so­ren und Steue­rungs­tech­nik befä­hi­gen Autos, ganz allei­ne ein­zu­par­ken. Not­halt-Sys­te­me erken­nen, wenn der Fah­rer einen Herz­in­farkt erlei­det. Mal abge­se­hen von der Fra­ge, ob das vie­le Auto­fah­ren gesund für Men­sch und Umwelt ist, bleibt fest­zu­stel­len: Es gab in den letz­ten Jah­ren sinn­vol­le Neue­run­gen. Was bei­lei­be nicht in jeder Bran­che der Fall ist. Indus­tri­el­le Arbeits­plät­ze sind in Deutsch­land Man­gel­wa­re. Robo­ter leis­ten, was ein­st Men­schen taten. Doch unse­rem Sys­tem zufol­ge müs­sen Men­schen beschäf­tigt und müs­sen die immen­sen Men­gen…

Zinsstrukturkurven - Grafik: Initiative für Natürliche Wirtschaftsordnung (INWO) 0

Stabile Währung durch Haltegebühr auf Geld – Ein Positionspapier

Den Zen­tral­ban­ken gelingt es immer noch nicht, den Geld­wert wirk­li­ch sta­bil zu hal­ten. Nied­ri­ge Infla­ti­ons­ra­ten und Zin­sen füh­ren außer­dem auf den Güter- und den Kapi­tal­märk­ten zu neu­en Pro­ble­men. Eine spür­ba­re Belas­tung der liqui­den Mit­tel, die den Geld­strom in Fluss hält, könn­te die Pro­ble­me lösen und den Noten­ban­ken nega­ti­ve Leit­zin­sen ermög­li­chen. Auf den Güter- und Finanz­märk­ten tre­ten zur­zeit Pro­ble­me auf, für die es kei­ne Lösung zu geben scheint: die güns­ti­ge Wir­kung posi­ti­ver Infla­ti­ons­ra­ten auf die gesamt­wirt­schaft­li­che Nach­fra­ge lässt nach, wäh­rend eine durch tra­di­tio­nel­le Geld­po­li­tik nicht beherrsch­ba­re Defla­ti­on in gefähr­li­che Nähe rückt; die güns­ti­ge Wir­kung posi­ti­ver Zins­sät­ze auf die Bereit­schaft der Spa­rer zur…

(c) Martin Bangemann 0

Geld als wirkungsvolles Tauschmittel – Eckhard Behrens

Neue Prio­ri­tä­ten im Span­nungs­feld der Funk­tio­nen des Gel­d­es Die drei Funk­tio­nen des Gel­d­es als Wert­mes­ser, als Tausch­mit­tel und als Wert­auf­be­wah­rungs­mit­tel stüt­zen sich alle gegen­sei­tig, sind aber doch nicht alle unter­ein­an­der ganz wider­spruchs­frei. Wir müs­sen sehr gen­au hin­schau­en. Der Umstand, dass ein bestimm­tes Geld­stück nicht gleich­zei­tig als Tausch­mit­tel und als Wert­auf­be­wah­rungs­mit­tel ver­wen­det wer­den kann, bringt Schwan­kun­gen in den Geld­kreis­lauf. Das Geld, das zur Wert­auf­be­wah­rung ver­wen­det wird, steht aktu­ell als Tausch­mit­tel nicht zur Ver­fü­gung. Es wird auch nicht ver­lie­hen oder ver­schenkt. Es wird ein­fach irgend­wo geparkt und ver­min­dert den Geld­kreis­lauf. Wenn die Men­ge des jeweils gepark­ten Gel­d­es immer kon­stant wäre, hät­te die…

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Drachen träumen auch am Lernort – Tanja Adam-Heusler und Holger Kreft

An dem herbst­li­ch schö­nen Wochen­en­de 25. bis 27. Sep­tem­ber 2015 tra­fen sich – aus­ge­zeich­net ver­pflegt durch die Fami­lie Ban­ge­mann – 28 akti­ve Mit­glie­der unse­res Netz­wer­kes in der Sil­vio-Gesell-Tagungs­stät­te in Wup­per­tal. Beglei­tet durch die erfah­re­nen Coa­ches Ilo­na Kog­lin und Oli­ver Sachs war geplant, den Lern­ort Wup­per­tal mit einer unge­wöhn­li­chen Metho­de wei­ter vor­an­zu­brin­gen. Die­se Metho­de heißt „Dra­gon Drea­m­ing“. Von dem Aus­tra­lier John Croft erar­bei­tet, bedient sie sich auch ver­schie­de­ner Ele­men­te aus der Abori­gi­ne Kul­tur und zeich­net sich beson­ders dadurch aus, die Per­sön­lich­kei­ten aller Betei­lig­ten stark zu berück­sich­ti­gen. Zunächst haben Hol­ger Kreft und Andre­as Ban­ge­mann ihren (Ursprungs-)Traum vom Lern­ort mit allen Anwe­sen­den geteilt,…

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Der Lernort Wuppertal – Holger Kreft

Räu­me für inne­ren und äuße­ren Wan­del – Stel­len Sie sich vor… An einem schö­nen Spät­som­mer­tag des Jah­res 2017 kom­men Sie zum ers­ten Mal an den Lern­ort Wup­per­tal, einen Ort zwi­schen Wald, Wie­sen und Fel­dern außer­halb des dich­ten Sied­lungs­ge­bie­tes von Wup­per­tal. Sie haben schon Eini­ges davon gehört und in Publi­ka­tio­nen des lern­or­tei­ge­nen Ver­lags oder im Inter­net gele­sen. Ihr ers­ter Besu­ch gilt einer wis­sen­schaft­li­chen und auch prak­ti­sch aus­ge­rich­te­ten Ver­an­stal­tung dort. Vor­ab jedoch wol­len Sie sich noch eini­ge Ange­bo­te des Ortes zei­gen las­sen, und Sie wol­len ver­ste­hen, was den Ort aus­macht. Sich zur Phi­lo­so­phie des Lern­or­tes zu infor­mie­ren, dazu hat­ten Sie bis­her ein­fach…

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56. Mündener Gespräche – Veranstaltungshinweis

Die 56. Mün­de­ner Gesprä­che am 21. und 22. Novem­ber 2015 in Ful­da­tal-Sim­mers­hau­sen: Vom Wachs­tum zum sta­tio­nä­ren Wirt­schaf­ten? 1972 schreck­ten Donella & Den­nis Mea­dows und Jør­gen Rand­ers die Welt mit ihrem Bericht des Club of Rome „Gren­zen des Wachs­tums“ auf und es gab vie­ler­lei Bestre­bun­gen, die Wirt­schaft von ihrem als gefähr­li­ch erkann­ten Kurs eines wach­sen­den Res­sour­cen­ver­brauchs abzu­brin­gen. Die öko­lo­gi­sche Bewe­gung nahm damals kräf­tig an Fahrt auf. Aber sie ver­lief in wei­ten Tei­len kon­zep­ti­ons­los und ver­such­te mit pro­ble­ma­ti­schen Mit­teln, die Her­aus­for­de­run­gen anzu­neh­men. Auch ver­lor sie im Lau­fe der 1980er und 1990er Jah­re an Schwung­kraft, als sich der Glau­be ver­brei­te­te, dass sich der Kapi­ta­lis­mus…