Kategorie: Ausgabe 03 – 2015

Foto: © Pat Christ
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Aussichtslos im Keller – Pat Christ

Nur eine Boden­re­form kann die wach­sen­de Woh­nungs­not in den Städ­ten ein­däm­men— Erwin Diet­rich (Name geän­dert) kann heu­te Abend end­li­ch wie­der in einem Bett schla­fen. In einem rich­ti­gen Bett. Mit Matrat­ze. Bett­de­cke. Kopf­kis­sen. In den ver­gan­ge­nen Näch­ten hat­te er mit zwei Woll­de­cken vor­lieb neh­men müs­sen. „Ich schlief in einem Kel­ler“, erzählt der 67-Jäh­ri­ge, der völ­lig mit­ge­nom­men aus­sieht. Sei­ne Wan­gen sind ein­ge­fal­len. Die Haut ist asch­fahl. Er ist klap­per­dürr. Hat lan­ge nichts War­mes mehr geges­sen. Sein Ano­rak ist löch­rig. So stö­ber­te ihn die Poli­zei im Kel­ler auf. Mit Geduld lässt Erwin Diet­rich in einer Ein­rich­tung, wo woh­nungs­lo­se Män­ner über­nach­ten kön­nen, alles über…

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Big Data, Big Business und wir – Christoph Rinneberg

Wir alle, die wir uns täg­li­ch der digi­ta­len Infor­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­nik bewusst oder unbe­wusst bedie­nen, schul­den Jaron Lanier gro­ßen Dank, einem Pio­nier in der Erar­bei­tung der prin­zi­pi­el­len Funk­ti­ons­wei­se des Inter­net und der Vir­tu­el­len Rea­li­tät. In sei­ner Rede anläss­li­ch der Ver­lei­hung des Frie­dens­prei­ses des Deut­schen Buch­han­dels (12. 10. 2014) skiz­ziert er die digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on in ihren posi­ti­ven und nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen auf unse­re Arbeit, auf unser indi­vi­du­el­les Leben, auf unse­re Gesell­schaft und auf unse­re Demo­kra­tie. Er tut das aus sei­ner Posi­ti­on eines kennt­nis­rei­chen, schöp­fe­ri­schen, hoch­an­ge­se­he­nen Exper­ten der Digi­ta­li­sie­rung und gleich­zei­tig eines Oppo­si­tio­nel­len, der bes­tens um die Gefah­ren der Digi­ta­li­sie­rung weiß und daher…

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Keine Lösung des Flüchtlingsproblems ohne Bodenreform – Kommentar von Wilhelm Schmülling

Waren wir doch der Mei­nung, die kör­per­li­che Ver­skla­vung sei auch mit dem Ende des Kolo­nia­lis­mus als Makel in der Mensch­heits­ge­schich­te über­wun­den, so stellt man jetzt ein Wie­der­auf­le­ben sol­cher Grau­sam­kei­ten fest. Mehr noch, sie sind noch schlim­mer gewor­den, denn nun wer­den sie zum Teil im Namen einer Reli­gi­on ver­übt. Das Elend zu beschrei­ben, ver­bie­tet sich ohne­hin wie man auch kei­ne Bil­der davon zei­gen soll­te. Mögen damit Sen­sa­ti­ons­blät­ter eine Auf­la­gen­stei­ge­rung errei­chen, die­se Zeit­schrift lehnt sol­che Geschäfts­prak­ti­ken ab und ver­öf­fent­licht die Ursa­chen sol­cher Miss­stän­de, womit sie „hei­ße Eisen“ anfasst. Gen­au das ist unse­re Absicht. Denn nicht mit huma­ni­tä­rer Hil­fe gegen­über den­je­ni­gen, die der…

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Im Zweifel für die Reichen – Walter Hanschitz-Jandl

Am 17. Dezem­ber 2014 hat der 2. Senat des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts (BVerfG) das Erb­schafts­steu­er­ge­setz, das Unter­neh­menser­ben gegen­über ande­ren Erben pri­vi­le­giert, in Tei­len für ver­fas­sungs­wid­rig erklärt. Grund­sätz­li­ch erlaubt es aber wei­ter­hin die Pri­vi­le­gie­rung belie­big hoher Unter­neh­mens-Erb­schaf­ten bis hin zur Steu­er­frei­heit. Die Rechts­la­ge Im „Wachs­tums­be­schleu­ni­gungs­ge­setz“ von 2009 hat die schwarz-gel­be Koali­ti­on eini­ge Bestim­mun­gen zur steu­er­li­chen Pri­vi­le­gie­rung von Unter­neh­menser­ben geän­dert. Die wich­tigs­te Pri­vi­le­gie­rung besteht dar­in, dass Unter­neh­menser­ben eine 85-pro­zen­ti­ge Steu­er­ver­scho­nung erhal­ten, wenn sie das Unter­neh­men min­des­tens fünf Jah­re wei­ter­füh­ren und in die­ser Zeit min­des­tens 400 % der Lohn­sum­me bezah­len, die in den fünf Jah­ren vor dem Erb­fall durch­schnitt­li­ch bezahlt wur­den. Die ver­blei­ben­de Steu­er von 15 %…

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Die Wiederkehr der Bauern – Elisabeth Meyer-Renschhausen

Besu­ch auf dem Welt­so­zi­al­fo­rum in Tunis 2015 — Kli­ma­ge­rech­tig­keit ist nur mög­li­ch durch klein­bäu­er­li­che Land­wirt­schaft. Den Kli­ma­wan­del zu bekämp­fen und ein­zu­däm­men, das erfor­dert die Rück­kehr zu einer klein­bäu­er­li­chen Agrar­kul­tur. Bio­di­ver­si­tät, Erhalt der alten Sor­ten, der Erhalt der Böden und erträg­li­cher Wet­ter­la­gen: alles das ist nur mög­li­ch durch eine nach­hal­ti­ge Nicht­in­dus­tri­el­le-Land­wirt­schaft. Die Bäue­rin­nen der welt­wei­ten (Klein-)Bauernorganisation „La via Cam­pe­si­na“ (= „der Weg des Lan­des“ oder „der bäu­er­li­che Weg“) waren auf dem Welt­so­zi­al­fo­rum in vie­len Work­shops aktiv und prä­sent. Ihre For­de­run­gen wur­den auch auf den gro­ßen Foren zur Kli­ma­ge­rech­tig­keit von den meis­ten der Anwe­sen­den geteilt und unter­stützt. Die For­de­rung „Reclaim the Com­mons“…

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Menschlichkeit braucht Ehrlichkeit im System – Im Gespräch mit Eugen Drewermann

„Leben in Mensch­lich­keit“ hieß der Vor­trag, den Eugen Dre­wer­mann anläss­li­ch eines Kon­gres­ses unter der Über­schrift „Bur­nout und Resi­li­enz“ in Bad Kis­sin­gen hielt. Ich hat­te im Anschluss Gele­gen­heit ihm zwei Fra­gen zu stel­len. »Wür­den wir die wirk­li­chen Fol­gen unse­res Han­delns, rein mone­tär und wirt­schaft­li­ch in die Prei­se ver­rech­nen, die wir heu­te den Kun­den vor­schwin­deln, dann wäre das Sys­tem am Ende.« (Eugen Dre­wer­mann) „Sie haben in Ihrem Vor­trag heu­te mit einer wich­ti­gen Aus­sa­ge begon­nen. Sie wie­sen dar­auf hin, dass das Umfeld, in dem wir leben maß­geb­li­ch für die Frei­set­zung von Mensch­lich­keit ver­ant­wort­li­ch ist. Das gilt im Posi­ti­ven, wie im Nega­ti­ven. Wür­den Sie…

Zins taucht ab 0

Verbraucherzentrale sieht Negativzinsen für… – Redaktion

In einer am 18. 2. 2015 ver­öf­fent­lich­ten Pres­se­mit­tei­lung der „Ver­brau­cher­zen­tra­le Bun­des­ver­band e.V.“ (vzbv) stellt die Ver­brau­cher-Orga­ni­sa­ti­on fest, dass ihrer Rechts­auf­fas­sung nach die von eini­gen Ban­ken bereits ver­an­schlag­ten Nega­tiv­zin­sen für bestimm­te Ein­la­gen unzu­läs­sig sei­en. Das Argu­ment, wonach Ban­ken wie bei­spiels­wei­se die Deut­sche Skat­bank, eine Volks- und Raiff­ei­sen­bank aus dem thü­rin­gi­schen Alten­burg, die nega­ti­ven EZB-Zin­sen an ihre Kun­den wei­ter­ge­ben, hal­ten die Ver­brau­cher­schüt­zer für „öko­no­mi­sch unsin­nig“. In einem auf der Web­sei­te der Ein­rich­tung hin­ter­leg­ten län­ge­ren Posi­ti­ons­pa­pier wird aus­führ­li­ch auf die recht­li­che Situa­ti­on ein­ge­gan­gen. Aber auch eine öko­no­mi­sche Ein­schät­zung fin­det sich dar­in. Zita­te aus der Pres­se­mit­tei­lung: „Spar­kon­to mit Nega­tiv­zin­sen irre­füh­rend“ Für Ver­brau­cher sind nega­ti­ve…

Helmut Creutz 2013
Foto: Privat
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Lebensbedrohende Überentwicklung – Helmut Creutz im Interview

Hel­mut Creutz: „Von Über­ent­wick­lung spricht man, wenn sich etwas rascher ent­wi­ckelt als nor­mal. Wenn z. B. bei einem her­an­wach­sen­den Men­schen die Leber oder die Glied­ma­ßen rascher wach­sen als der gesam­te Orga­nis­mus. Oder wenn bei einem aus­ge­wach­se­nen Men­schen ein­zel­ne Kör­per­tei­le allei­ne wei­ter­wach­sen. Ent­spre­chend kann man von einer Über­ent­wick­lung der Schul­den spre­chen, wenn die­se rascher anwach­sen als der gesam­te Wirt­schafts­or­ga­nis­mus, also rascher als das Sozi­al­pro­dukt.“ Zitat aus „Das Geld-Syn­drom: Wege zu einer kri­sen­freie­ren Wirt­schafts­ord­nung“ —- —-„Wie kaum ein ande­rer hast Du Fak­ten zusam­men­ge­tra­gen, die für sich spre­chen. —- —-Wel­che Dei­ner vie­len Recher­chen, bzw. des­sen Ergeb­nis hat Dich selbst am meis­ten über­rascht?“ —-…

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Villa Gesell bei Wikipedia – Redaktion

Vil­la Gesell (eigent­li­ch Vil­la Sil­vio Gesell) ist ein Bade­ort in Argen­ti­ni­en, gele­gen in der Pro­vinz Bue­n­os Aires. Die Stadt an der Küs­te des Süd­at­lan­tiks ist Ver­wal­tungs­zen­trum des gleich­na­mi­gen Par­t­i­dos und zählt etwa 20.000 fes­te Ein­woh­ner. Name Der Name lau­tet über­setzt Gesell-Stadt und geht auf Sil­vio Gesell, den Vater des Stadt­grün­ders Car­los Gesell zurück. Gebräuch­li­ch ist heu­te jedoch der abge­kürz­te Name Vil­la Gesell. Geschich­te Car­los Gesell, der gemein­sam mit sei­nem Bru­der in Argen­ti­ni­en eine Kin­der­wa­gen­fa­brik betrieb, erfuhr 1931, dass nörd­li­ch von Mar del Pla­ta ein zehn Kilo­me­ter lan­ger und 1600 Meter brei­ter Küs­ten­strei­fen zum Ver­kauf stand. Der Preis war äußer­st güns­tig,…

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Gab es in Villa Gesell eine Bodenreform? – Georg Lehle

Die Stadt “Vil­la Gesell” an der argen­ti­ni­schen Atlan­tik­küs­te ist nach dem Geld- und Boden­re­for­mer Sil­vio Gesell benannt. Sein Sohn Car­los Gesell kauf­te kurz nach dem Tod sei­nes Vaters im Jahr 1930 einen 20 Qua­drat­ki­lo­me­ter gro­ßen Küs­ten­strei­fen und pflanz­te mit Fami­li­en­mit­glie­dern auf den Sand­dü­nen Sträu­cher und Bäu­me. Damals finan­zier­te er den Auf­bau der städ­ti­schen Infra­struk­tur mit dem Ver­kauf der begrün­ten Grund­stü­cke. Heu­te dage­gen feh­len Inves­ti­tio­nen sowohl in Vil­la Gesell, wie auch in ganz Argen­ti­ni­en, trotz stei­gen­der Boden­prei­se. Wie kann das sein? Ein­st finan­zier­ten in Vil­la Gesell die Grund- und Boden­be­sit­zer den Auf­bau der städ­ti­schen Infra­struk­tur, jetzt feh­len Inves­ti­tio­nen. Kön­nen sich heu­te…

Foto: © Pat Christ
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Warum sie fliehen müssen – Pat Christ

Es ist nicht mehr ganz so viel wie in den Vor­jah­ren, doch noch immer üppig genug: Über 259 Mil­li­ar­den US-Dol­lar erhiel­ten die Land­wir­te in den 34 OECD-Staa­ten 2013 als „finan­zi­el­le För­de­rung“. Allein der EU-Agrar­haus­halt macht aktu­ell bei­na­he 60 Mil­li­ar­den Euro pro Jahr aus. Die Agrar­sub­ven­tio­nen ent­spre­chen damit rund 40 Pro­zent der jähr­li­chen EU-Aus­ga­ben. Wer das Geld erhält, wird nicht ver­ra­ten. Das hat die Agrar­lob­by erfolg­reich ver­hin­dert. Die Agrar­sub­ven­tio­nen ver­zer­ren den Welt­markt und erzeu­gen in afri­ka­ni­schen Län­dern Armut und Hun­ger. „Die Export­sub­ven­tio­nen drü­cken die Prei­se auf dem Welt­markt. Wäh­rend die Gewin­ne der bezu­schuss­ten Kon­zer­ne stei­gen, wer­den Klein­bau­ern welt­weit durch das Export­dum­ping…

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Damit es keine Verlierer gibt – Gerald Hüther

Spie­len ist nicht Ihr Ding? Und Sie kön­nen sich auch nicht vor­stel­len, dem Ern­st des Lebens spie­le­ri­sch zu begeg­nen? Pri­ma, dann bie­te ich Ihnen mit mei­ner Wei­ma­rer Rede die Mög­lich­keit, Ihre Mei­nung zu ändern. Vier Argu­men­te habe ich dazu nach Wei­mar mit­ge­bracht. Ich bin gespannt, mit wel­chem es mir am bes­ten gelingt, Sie zu über­zeu­gen. Ers­tens machen Sie mit Ihrem Gehirn, wann und wo auch immer Sie es zum Den­ken benut­zen, nichts ande­res als eben in Ihren Gedan­ken alle nur vor­stell­ba­ren Mög­lich­kei­ten zur Lösung eines Pro­blems oder zum Errei­chen eines Ziels oder zur Rea­li­sie­rung einer Absicht – durch­zu­spie­len. Bevor Sie…

Andreas Bangemann © Martin Bangemann 0

Flucht vor der Verantwortung – Editorial

Was sich im Mit­tel­meer zwi­schen Afri­ka und Euro­pa abspielt, ist eine mensch­li­che Tra­gö­die und gleich­zei­tig eine Tra­gö­die der Mensch­lich­keit. Brau­chen wir Kata­stro­phen, um uns der Tat­sa­che bewusst zu wer­den, dass der Pla­net Erde eine aus­ba­lan­cier­te Soli­dar­ge­mein­schaft der Gesamt­heit von Orga­nis­men ist? Wie eng­stir­nig ist der Glau­be, man kön­ne ein iso­lier­tes gutes Leben in einer Welt füh­ren, die – men­schen­ge­macht – sozi­al und öko­lo­gi­sch schlei­chend vor die Hun­de geht? Man betet das Man­tra des „Alles-ist-mit-allem-ver­bun­den“ und hofft zugleich, es sei mach­bar, künst­li­ch eine schüt­zen­de Mem­bra­ne zu model­lie­ren, die nur durch­lässt, was loh­nend erscheint. Eine Schutz­schicht, außer­halb der man den Abfall sei­ner…

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Ein Lernort im Wandel – Daniela Saleth

Ein Lern­ort im Wan­del Das gro­ße Aben­teu­er beginnt Danie­la Sal­eth In der letz­ten Aus­ga­be der HUMANEN WIRTSCHAFT wur­de er bereits umkreist und vor­sich­tig vor­ge­stellt: Der neue Lern­ort für Wup­per­tal. Vage waren die Plä­ne hin­sicht­li­ch der Mög­lich­keit ihrer tat­säch­li­chen Rea­li­sie­rung damals noch und vie­le Fra­gen wag­ten noch nicht gestellt zu wer­den, z. B.: Sind die Men­schen und die Mit­tel da, die der Lern­ort braucht, um zu gelin­gen? Wie viel Struk­tur und wie viel Frei­heit sind gesund und not­wen­dig für sei­ne Per­ma­nenz und Kon­ti­nui­tät? Oder: Braucht der Lern­ort einen Namen? Seit­her sind zwei Mona­te, eine Son­nen­fins­ter­nis und eine Tag-und-Nacht-Glei­che ver­gan­gen; zwei Mona­te…

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Ein Lernort, der Impulse setzt – Andreas Bangemann

Ein Lern­ort, der Impul­se setzt Alter­na­ti­ve Bil­dungs­in­itia­ti­ven haben Hoch­kon­junk­tur. Der Lern­ort in Wup­per­tal pro­fi­liert sich durch Poten­ti­al auf refor­me­ri­schem Gebiet. Andre­as Ban­ge­mann Die Rea­li­tät des heu­ti­gen Bil­dungs­zen­tra­lis­mus hat mit dazu bei­ge­tra­gen, dass wir einer Sack­gas­se gelan­det sind, gepflas­tert mit soge­nann­ten „bil­dungs­fer­nen Schich­ten“. Mitt­ler­wei­le wird es nicht nur sozi­al schmerz­li­ch, die Gesell­schaft droht dar­an auch, irrepa­ra­blen Scha­den zu neh­men. Die Mise­re schlägt sich in den Kas­sen der Wirt­schaft nie­der. Eine zuneh­men­de Zahl uner­fah­re­ner und damit für die auf Ren­di­te aus­ge­rich­te­te Öko­no­mie unqua­li­fi­zier­ter Arbeits­lo­ser steht auf den Stra­ßen Euro­pas. Zahl­lo­se Lehr­lin­ge in Aus­bil­dungs­be­ru­fen bre­chen nach kur­zer Zeit ab, sor­gen für Mit­ar­bei­ter­lü­cken und…

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Sommertagung 2015

Tran­si­ti­on Town trifft HUMANE WIRTSCHAFT Som­mer­ta­gung am 4. Juli 2015 in Oberst­dorf Sams­tag, 4. Juli 2015 Ver­an­stal­tungs­ort: Wit­tels­ba­cher Hof Prin­zen­stra­ße 24 87561 Oberst­dorf Ein­lass: 9:00 Uhr Pro­gramm von 10:00 bis 18:00 Uhr Die dies­jäh­ri­ge Som­mer­ver­an­stal­tung führt uns im Juli nach Oberst­dorf. Enga­gier­te Leser sind dort unter ande­rem in der Tran­si­ti­on-Town-Bewe­gung aktiv. Gemein­sam wer­den wir zei­gen, wie Akti­vi­tä­ten in der kon­kre­ten Umset­zung vor Ort Hand in Hand mit grund­le­gen­den Ver­än­de­run­gen gro­ßer Sys­te­me gehen kön­nen. Ein gesell­schaft­li­ches Kli­ma, das Soli­da­ri­tät und öko­lo­gi­sches Bewusst­sein beför­dert, braucht neben dem Enga­ge­ment vor Ort Wei­chen­stel­lun­gen auf poli­ti­scher Ebe­ne. Ohne For­de­run­gen nach kla­ren Maß­nah­men und dem Druck…