Kategorie: Ausgabe 03 – 2015

Foto: © Pat Christ
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Aussichtslos im Keller – Pat Christ

Nur eine Boden­re­form kann die wach­sen­de Woh­nungs­not in den Städ­ten ein­däm­men— Erwin Diet­rich (Name geän­dert) kann heu­te Abend end­lich wie­der in einem Bett schla­fen. In einem rich­ti­gen Bett. Mit Matrat­ze. Bett­de­cke. Kopf­kis­sen. In den ver­gan­ge­nen Näch­ten hat­te er mit zwei Woll­de­cken vor­lieb neh­men müs­sen. „Ich schlief in einem Kel­ler“, erzählt…

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Big Data, Big Business und wir – Christoph Rinneberg

Wir alle, die wir uns täg­lich der digi­ta­len Infor­­ma­­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­nik bewusst oder unbe­wusst bedie­nen, schul­den Jaron Lanier gro­ßen Dank, einem Pio­nier in der Erar­bei­tung der prin­zi­pi­el­len Funk­ti­ons­wei­se des Inter­net und der Vir­tu­el­len Rea­li­tät. In sei­ner Rede anläss­lich der Ver­lei­hung des Frie­dens­prei­ses des Deut­schen Buch­han­dels (12. 10. 2014) skiz­ziert er…

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Keine Lösung des Flüchtlingsproblems ohne Bodenreform – Kommentar von Wilhelm Schmülling

Waren wir doch der Mei­nung, die kör­per­li­che Ver­skla­vung sei auch mit dem Ende des Kolo­nia­lis­mus als Makel in der Mensch­heits­ge­schich­te über­wun­den, so stellt man jetzt ein Wie­der­auf­le­ben sol­cher Grau­sam­kei­ten fest. Mehr noch, sie sind noch schlim­mer gewor­den, denn nun wer­den sie zum Teil im Namen einer Reli­gi­on ver­übt. Das Elend…

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Im Zweifel für die Reichen – Walter Hanschitz-Jandl

Am 17. Dezem­ber 2014 hat der 2. Senat des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts (BVerfG) das Erb­schafts­steu­er­ge­setz, das Unter­neh­menser­ben gegen­über ande­ren Erben pri­vi­le­giert, in Tei­len für ver­fas­sungs­wid­rig erklärt. Grund­sätz­lich erlaubt es aber wei­ter­hin die Pri­vi­le­gie­rung belie­big hoher Unter­­neh­­mens-Erb­­schaf­­ten bis hin zur Steu­er­frei­heit. Die Rechts­la­ge Im „Wachs­tums­be­schleu­ni­gungs­ge­setz“ von 2009 hat die schwarz-gel­­be Koali­ti­on eini­ge Bestim­mun­gen…

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Die Wiederkehr der Bauern – Elisabeth Meyer-Renschhausen

Besuch auf dem Welt­so­zi­al­fo­rum in Tunis 2015 — Kli­ma­ge­rech­tig­keit ist nur mög­lich durch klein­bäu­er­li­che Land­wirt­schaft. Den Kli­ma­wan­del zu bekämp­fen und ein­zu­däm­men, das erfor­dert die Rück­kehr zu einer klein­bäu­er­li­chen Agrar­kul­tur. Bio­di­ver­si­tät, Erhalt der alten Sor­ten, der Erhalt der Böden und erträg­li­cher Wet­ter­la­gen: alles das ist nur mög­lich durch eine nach­hal­ti­ge Nicht­in­­dus­­tri­el­­le-Lan­d­­wir­t­­schaft.…

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Menschlichkeit braucht Ehrlichkeit im System – Im Gespräch mit Eugen Drewermann

„Leben in Mensch­lich­keit“ hieß der Vor­trag, den Eugen Dre­wer­mann anläss­lich eines Kon­gres­ses unter der Über­schrift „Bur­nout und Resi­li­enz“ in Bad Kis­sin­gen hielt. Ich hat­te im Anschluss Gele­gen­heit ihm zwei Fra­gen zu stel­len. »Wür­den wir die wirk­li­chen Fol­gen unse­res Han­delns, rein mone­tär und wirt­schaft­lich in die Prei­se ver­rech­nen, die wir heu­te…

Zins taucht ab 0

Verbraucherzentrale sieht Negativzinsen für… – Redaktion

In einer am 18. 2. 2015 ver­öf­fent­lich­ten Pres­se­mit­tei­lung der „Ver­brau­cher­zen­tra­le Bun­des­ver­band e.V.“ (vzbv) stellt die Ver­­brau­cher-Orga­­ni­­sa­­ti­on fest, dass ihrer Rechts­auf­fas­sung nach die von eini­gen Ban­ken bereits ver­an­schlag­ten Nega­tiv­zin­sen für bestimm­te Ein­la­gen unzu­läs­sig sei­en. Das Argu­ment, wonach Ban­ken wie bei­spiels­wei­se die Deut­sche Skat­bank, eine Volks- und Raiff­ei­sen­bank aus dem thü­rin­gi­schen Alten­burg,…

Helmut Creutz 2013
Foto: Privat
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Lebensbedrohende Überentwicklung – Helmut Creutz im Interview

Hel­mut Creutz: „Von Über­ent­wick­lung spricht man, wenn sich etwas rascher ent­wi­ckelt als nor­mal. Wenn z. B. bei einem her­an­wach­sen­den Men­schen die Leber oder die Glied­ma­ßen rascher wach­sen als der gesam­te Orga­nis­mus. Oder wenn bei einem aus­ge­wach­se­nen Men­schen ein­zel­ne Kör­per­tei­le allei­ne wei­ter­wach­sen. Ent­spre­chend kann man von einer Über­ent­wick­lung der Schul­den spre­chen,…

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Villa Gesell bei Wikipedia – Redaktion

Vil­la Gesell (eigent­lich Vil­la Sil­vio Gesell) ist ein Bade­ort in Argen­ti­ni­en, gele­gen in der Pro­vinz Bue­nos Aires. Die Stadt an der Küs­te des Süd­at­lan­tiks ist Ver­wal­tungs­zen­trum des gleich­na­mi­gen Par­ti­dos und zählt etwa 20.000 fes­te Ein­woh­ner. Name Der Name lau­tet über­setzt Gesell-Stadt und geht auf Sil­vio Gesell, den Vater des Stadt­grün­ders…

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Gab es in Villa Gesell eine Bodenreform? – Georg Lehle

Die Stadt “Vil­la Gesell” an der argen­ti­ni­schen Atlan­tik­küs­te ist nach dem Geld- und Boden­re­for­mer Sil­vio Gesell benannt. Sein Sohn Car­los Gesell kauf­te kurz nach dem Tod sei­nes Vaters im Jahr 1930 einen 20 Qua­drat­ki­lo­me­ter gro­ßen Küs­ten­strei­fen und pflanz­te mit Fami­li­en­mit­glie­dern auf den Sand­dü­nen Sträu­cher und Bäu­me. Damals finan­zier­te er den…

Foto: © Pat Christ
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Warum sie fliehen müssen – Pat Christ

Es ist nicht mehr ganz so viel wie in den Vor­jah­ren, doch noch immer üppig genug: Über 259 Mil­li­ar­den US-Dol­lar erhiel­ten die Land­wir­te in den 34 OECD-Staa­­ten 2013 als „finan­zi­el­le För­de­rung“. Allein der EU-Agrar­haus­halt macht aktu­ell bei­na­he 60 Mil­li­ar­den Euro pro Jahr aus. Die Agrar­sub­ven­tio­nen ent­spre­chen damit rund 40 Pro­zent…

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Damit es keine Verlierer gibt – Gerald Hüther

Spie­len ist nicht Ihr Ding? Und Sie kön­nen sich auch nicht vor­stel­len, dem Ernst des Lebens spie­le­risch zu begeg­nen? Pri­ma, dann bie­te ich Ihnen mit mei­ner Wei­ma­rer Rede die Mög­lich­keit, Ihre Mei­nung zu ändern. Vier Argu­men­te habe ich dazu nach Wei­mar mit­ge­bracht. Ich bin gespannt, mit wel­chem es mir am…

Andreas Bangemann © Martin Bangemann 0

Flucht vor der Verantwortung – Editorial

Was sich im Mit­tel­meer zwi­schen Afri­ka und Euro­pa abspielt, ist eine mensch­li­che Tra­gö­die und gleich­zei­tig eine Tra­gö­die der Mensch­lich­keit. Brau­chen wir Kata­stro­phen, um uns der Tat­sa­che bewusst zu wer­den, dass der Pla­net Erde eine aus­ba­lan­cier­te Soli­dar­ge­mein­schaft der Gesamt­heit von Orga­nis­men ist? Wie eng­stir­nig ist der Glau­be, man kön­ne ein iso­lier­tes…

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Ein Lernort im Wandel – Daniela Saleth

Ein Lern­ort im Wan­del Das gro­ße Aben­teu­er beginnt Danie­la Saleth In der letz­ten Aus­ga­be der HUMANEN WIRTSCHAFT wur­de er bereits umkreist und vor­sich­tig vor­ge­stellt: Der neue Lern­ort für Wup­per­tal. Vage waren die Plä­ne hin­sicht­lich der Mög­lich­keit ihrer tat­säch­li­chen Rea­li­sie­rung damals noch und vie­le Fra­gen wag­ten noch nicht gestellt zu wer­den,…

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Ein Lernort, der Impulse setzt – Andreas Bangemann

Ein Lern­ort, der Impul­se setzt Alter­na­ti­ve Bil­dungs­in­itia­ti­ven haben Hoch­kon­junk­tur. Der Lern­ort in Wup­per­tal pro­fi­liert sich durch Poten­ti­al auf refor­me­ri­schem Gebiet. Andre­as Ban­ge­mann Die Rea­li­tät des heu­ti­gen Bil­dungs­zen­tra­lis­mus hat mit dazu bei­ge­tra­gen, dass wir einer Sack­gas­se gelan­det sind, gepflas­tert mit soge­nann­ten „bil­dungs­fer­nen Schich­ten“. Mitt­ler­wei­le wird es nicht nur sozi­al schmerz­lich, die…

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Sommertagung 2015

Tran­si­ti­on Town trifft HUMANE WIRTSCHAFT Som­mer­ta­gung am 4. Juli 2015 in Oberst­dorf Sams­tag, 4. Juli 2015 Ver­an­stal­tungs­ort: Wit­tels­ba­cher Hof Prin­zen­stra­ße 24 87561 Oberst­dorf Ein­lass: 9:00 Uhr Pro­gramm von 10:00 bis 18:00 Uhr Die dies­jäh­ri­ge Som­mer­ver­an­stal­tung führt uns im Juli nach Oberst­dorf. Enga­gier­te Leser sind dort unter ande­rem in der Tran­­si­­ti­on-Town-Bewe­gung…