Kategorie: Ausgabe 04 – 2014

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Diese Wirtschaft tötet – Christoph Rinneberg

Rede zur Haupt­ver­samm­lung der Deut­schen Bank in Frankfurt/M, 22.05.2014 Sehr geehr­te Gast­ge­ber, sehr geehr­te Gäs­te die­ser Haupt­ver­samm­lung, Sie sind heu­te Mor­gen, sofern Sie über den Haupt­ein­gang in die­se Fest­hal­len-Ver­samm­lung gelangt sind, über Pla­ka­te mit einer har­ten Bot­schaft begrüßt wor­den: „Die­se Wirt­schaft tötet.“ Dies hat kein Gerin­ge­rer gesagt als Papst Fran­zis­kus, in sei­nem ers­ten Apos­to­li­schen Schrei­ben vom 24. Novem­ber 2013. Ich spre­che hier für die „Initia­ti­ve Ordens­leu­te für den Frie­den“ (IOF), die seit fast einem Vier­tel­jahr­hun­dert all­mo­nat­li­ch vor der Zen­tra­le der Deut­schen Bank Mahn­wa­che gegen das herr­schen­de Wirt­schafts- und Finanz­sys­tem hält. Viel­leicht erin­nern sich eini­ge von Ihnen an unse­re rund 20…

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Hochzeit für Geldverbesserer? – Beate Bockting

Im Auf­trag des grü­nen EU-Par­la­men­ta­riers Sven Gie­gold hat der frü­he­re Chef­öko­nom der Finan­ci­al Times Deutsch­land eine „Kurz­stu­die“ zu alter­na­ti­ven Geld­re­form-Ide­en, unter ande­rem auch zum Frei­geld, ver­fasst. Hier die Ant­wort der INWO Deutsch­land. Als Redak­teur und Kolum­nist beim Ber­li­ner Tages­spie­gel, der Wirt­schafts­Wo­che und dem Mana­ger Maga­zin, dann als lang­jäh­ri­ger Chef­öko­nom der Finan­ci­al Times Deutsch­land, spä­ter auch der ande­ren Wirt­schafts­me­di­en von Gru­n­er & Jahr, wie Capi­tal, Bör­se Online und Impul­se, ver­fügt Tho­mas Fri­cke über viel Erfah­rung im Wirt­schafts­jour­na­lis­mus. Ange­sichts sei­ner ober­fläch­li­chen Dar­stel­lun­gen alter­na­ti­ver Geld­re­form­ide­en in die­ser „Stu­die“ belegt er aber lei­der exem­pla­ri­sch die dies­be­züg­li­che Scheu­klap­pen­men­ta­li­tät der Wirt­schafts­jour­na­lis­ten, die sich erst durch den…

Profil Volker Viehoff 0

Wertschöpfung durch Wertschätzung – Volker Viehoff

Die­sen Leit­spruch habe ich vor etwa zehn Jah­ren für mein Bera­tungs­un­ter­neh­men aus­ge­wählt. Er ver­kör­pert für mich mei­ne Erfah­run­gen, die ich bis dahin und seit­her in mei­nem Berufs­le­ben gemacht hat­te. Ob als Mit­ar­bei­ter, Füh­rungs­kraft oder spä­ter als Bera­ter – mein Erken­nen ist in die­ser grif­fig for­mu­lier­ten Wei­se gut aus­ge­drückt. Wel­ches Erken­nen? Dass die Wert­schät­zung, mit der Men­schen sich in einem Wirt­schafts­kon­text begeg­nen, eben Quel­le der wirt­schaft­li­chen Wert­schöp­fung ist. Das, was als „mess­bar“ in zähl­ba­ren Ergeb­nis­sen abge­bil­det erscheint, hat sei­nen Ursprung in Vor­gän­gen, die nun mal mit „Zäh­len, Mes­sen, Wie­gen“ nichts zu tun haben. Dem Vor­gang der Mes­sung – letzt­li­ch in einem…

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Die Stiftung FuturoVerde – Horst Hamm

Eine neue Stif­tung will die Wirt­schaft wie­der gemein­nüt­zig machen und dazu bei­tra­gen, dass Unter­neh­men Gewin­ne nicht län­ger auf Kos­ten der Natur, ande­rer Regio­nen und zukünf­ti­ger Gene­ra­tio­nen erwirt­schaf­ten müs­sen. In einem Leucht­turm-Pro­jekt der Quer­den­ker GmbH in Cos­ta Rica will Futuro­Ver­de, zu Deut­sch „grü­ne Zukunft“, in Koope­ra­ti­on mit ins­ge­samt zehn betei­lig­ten Fir­men vor­ma­chen, wie das geht. Schon die Vor­ge­schich­te ist unge­wöhn­li­ch: Bereits vor sie­ben Jah­ren haben die Quer­den­ker GmbH und Bau­mIn­vest mit Hil­fe deut­scher Inves­to­ren damit begon­nen, im Nor­den Cos­ta Ricas ehe­ma­li­ge Wei­de­flä­chen nach öko­lo­gi­schen Grund­sät­zen wie­der auf­zu­fors­ten. Im Gegen­satz zu den meis­ten Wie­der­auf­fors­tungs­pro­jek­ten ging es von vorn her­ein nicht dar­um, den…

Geldgipfel 2014 0

Von der Energiewende zur Geldwende – Bericht der Redaktion

Die GLS Bank Stif­tung ver­an­stal­te­te am 1. Und 2. Mai 2014 in den Räu­men der Uni­ver­si­tät Wit­ten-Her­de­cke den ers­ten soge­nann­ten „Geld­gip­fel“. Ein Ziel der von der „Gemein­schafts­bank Lei­hen und Schen­ken“ in Bochum gegrün­de­ten GLS Bank Stif­tung ist die Arbeit an den Grund­la­gen der Geld­ord­nung. Geld soll als nach­hal­ti­ges, sozia­les und öko­lo­gi­sches Gestal­tungs­mit­tel wir­ken und eine die­nen­de Funk­ti­on für Wirt­schaft und Gesell­schaft wahr­neh­men. „Ohne uns dem The­ma Geld zuzu­wen­den, wer­den wir auf die zen­tra­len Zukunfts­fra­gen des Kli­ma­wan­dels, der Zer­stö­rung natür­li­cher Lebens­grund­la­gen, des sys­tem­im­ma­nen­ten Wachs­tums­zwangs und einer wach­sen­den sozia­len Ungleich­heit nur unbe­frie­di­gen­de Ant­wor­ten fin­den kön­nen.“ Das schrei­ben Lukas Beck­mann, Vor­stand der Stif­tung…

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Smarte neue Welt – Notizen zu Überwachung und Kunst – Marcus Klug

Der fol­gen­de Bei­trag ist an ein­zel­ne Gedan­ken von Michel Fou­cault zur „Öko­no­mie der Sicht­bar­keit“ ange­lehnt. Im heu­ti­gen digi­ta­len Infor­ma­ti­ons­zeit­al­ter erlebt die­se Art von Öko­no­mie eine neue Stu­fe der Per­fek­ti­on. Man muss nur die Sicht­bar­keit durch die Trans­pa­renz aus­tau­schen und die mecha­ni­schen Geset­ze der Macht durch die Ord­nung der smar­ten neu­en Welt. Ich fol­ge die­sen Spu­ren in mei­nen Noti­zen – ange­lehnt an die Aus­stel­lung „Smart New World”, die noch bis zum 10. August 2014 in Düs­sel­dorf zu sehen ist. Was heißt es ein Indi­vi­du­um in der heu­ti­gen digi­ta­len Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft zu sein? Über­all hin­ter­las­sen wir unse­re Spu­ren, sobald wir den digi­ta­len Raum…

Freiberuflichen Hebammen droht das Berufsverbot – Pat Christ 0

Freiberuflichen Hebammen droht das Berufsverbot – Pat Christ

Es geht um mehr als die Haft­pflicht Dilem­ma der Heb­am­men ver­weist auf die Tra­gik des öko­no­mi­sier­ten Medi­zin­sys­tem. Wie fatal es sein kann, wenn es kei­ner­lei Wett­be­werb gibt, zeigt sich die­ser Tage am Bei­spiel der Heb­am­men. Mit­glie­der des Bun­des frei­be­ruf­li­cher Heb­am­men Deutsch­land (BfHD) kön­nen nur bei der Nürn­ber­ger Ver­si­che­rung eine Haft­pflicht­ver­si­che­rung abschlie­ßen. Nie­mand son­st bie­tet dies noch an. Aber auch die Nürn­ber­ger Ver­si­che­rung will im Juli 2015 aus­stei­gen. „Das bedeu­tet Berufs­ver­bot für frei­be­ruf­li­che Heb­am­men“, kom­men­tiert BfHD-Vor­sit­zen­de Ruth Pin­no. Geburts­kli­ni­ken wie­der­um kla­gen über zuneh­men­den Wett­be­werbs­druck. Was bereits vor 20 Jah­ren dazu führ­te, dass immer mehr geburts­me­di­zi­ni­sche Abtei­lun­gen schlie­ßen muss­ten. Zwi­schen 1994 und…

Leserbriefe 04/2014 0

Leserbriefe 04/2014

12 Stun­den Gol­de­ner Schlaf Eine Mut­ter befreit ihr Baby – von Win­deln Der Arti­kel von Clau­dia Pflug in HUMANE WIRTSCHAFT 03/2014 war eine will­kom­me­ne Abwechs­lung. Eck­bert Vogel An Clau­dia Pflug Mein Tag ist geret­tet: Ich freue mich jeweils so über initia­ti­ve Men­schen wie Sie, dass ich gera­de­zu ein wun­der­ba­res Glücks­ge­fühl im Bauch habe. Sie wis­sen ja jetzt aus eige­ner Erfah­rung, wie mit den natür­lichs­ten Sachen der Welt in unse­rer Welt umge­gan­gen wird… Ganz herz­li­ch: Rita Mess­mer, Auto­rin des Buches „Ihr Baby kann’s“ www.rita-messmer.ch „Arbeit zwi­schen Ver­herr­li­chung und Ent­wer­tung“ zu Gün­ther Moe­wes, HUMANE WIRTSCHAFT 02/2014 Der Autor hat eine vor­züg­li­che Ana­ly­se…

Helmut Creutz 2013
Foto: Privat
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Was ist los mit unserem Geld – Helmut Creutz

Was ist los mit unse­rem Geld, dem neu­tra­len Ver­mitt­ler, Zah­lungs- und Schmier­mit­tel in der Wirt­schaft? Auch wenn es inzwi­schen ver­schie­de­ne Theo­ri­en gibt, dürf­te Geld aus dem Bedürf­nis ent­stan­den sein, Leis­tun­gen gegen­ein­an­der zu tau­schen. Wäh­rend die anfangs dazu benutz­ten Zwi­schen­tausch­mit­tel – ob Tee­zie­gel, Salz­bar­ren, Getrei­de oder Kakao­boh­nen – selbst noch nutz­ba­re Güter waren, die der Alte­rung oder dem Ver­schleiß unter­la­gen, schien mit den Mün­zen aus Edel­me­tall das idea­le Mate­ri­al für die­sen Zweck gefun­den zu sein. Aber gera­de die­sem dau­er­haf­ten Münz­geld haf­te­te von Anfang an eine Eigen­schaft an, die zu sei­ner eigent­li­chen Funk­ti­on im Wider­spruch stand, näm­li­ch die Ver­su­chung und die Mög­lich­keit,…

Piketty – Alter Wein in neuen Schläuchen? – Zitate aus Beiträgen von Günther Moewes 0

Piketty – Alter Wein in neuen Schläuchen? – Zitate aus Beiträgen von Günther Moewes

Die kapi­ta­lis­ti­sche Welt ist tat­säch­li­ch so unge­recht, wie vie­le immer ver­mu­tet haben. Das ist die Erkennt­nis aus dem „Kapi­tal im 21. Jahr­hun­dert“ von Tho­mas Piket­ty – 1. Pri­vat­ver­mö­gen über­ho­len das Sozi­al­pro­dukt – „Das viel beschwo­re­ne ‚expo­nen­ti­el­le Wirt­schafts­wachs­tum‘ gibt es über­haupt nicht, …zumin­dest nicht in Deutsch­land und den Indus­trie­län­dern. Das rea­le, d. h. infla­ti­ons­be­rei­nig­te Brut­to­in­land­pro­dukt (kurz BIP) ist hier seit 1945 noch nie expo­nen­ti­ell gewach­sen, son­dern stets nur streng line­ar, ver­mut­li­ch schon seit 1914. Sein Anstieg war im ‚glei­ten­den Durch­schnitt‘ stets eine fast exak­te Gera­de.“ (Human­wirt­schaft 01/2008, S. 15) „Eine Grö­ße steigt seit 1950 im Gegen­satz zum Sozi­al­pro­dukt beharr­li­ch expo­nen­ti­ell an,…

Piketty in Cambridge 3 crop; CC BY-SA 3.0: Sue Gardner (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en) - Quelle wikipedia 0

Pikettymanie r > g – Andreas Bangemann

Wirt­schafts­pro­fes­sor wird zum gefei­er­ten „Pop-Star“ – Tho­mas Piket­ty lehrt an der Pari­ser School of Eco­no­mics und der „École des Hau­tes Étu­des en Sci­en­ces Socia­les“. Er brach­te, zunächst in fran­zö­si­scher, vor kur­zem auch in eng­li­scher Spra­che ein Buch her­aus, das für beträcht­li­chen Wir­bel sorgt: „Das Kapi­tal im 21. Jahr­hun­dert“ [Ursprüng­li­ch sah der für die Über­set­zung zustän­di­ge Ver­lag vor, erst Anfang 2015 die deut­sche Fas­sung her­aus­zu­brin­gen. Doch auf­grund des immen­sen Erfol­ges von mitt­ler­wei­le welt­weit mehr als 300.000 ver­kauf­ten Exem­pla­ren will man sich jetzt beei­len und das Werk ab Okto­ber 2014 an den Buch­han­del aus­lie­fern.] Was ver­setzt Kom­men­ta­to­ren welt­weit, aber vor allem die…

Andreas Bangemann © Martin Bangemann 0

Auf ein Wort – Editorial

Unse­re Spra­che ist schön. Qua­si aus dem Nichts las­sen sich neue Wör­ter bil­den. Man setzt ein­fach zwei zusam­men und erzeugt ein neu­es. Oft­mals mit völ­lig ande­rem Sinn. Der Esel und die Brü­cke wer­den so zur Esels­brü­cke. Die Eng­län­der Adam Flet­cher und Paul Haw­kins ernann­ten in ihrem „Zwei­spra­chi­gen Wen­de­buch“ „Deng­li­sch for bet­ter kno­wers“ die „Esels­brü­cke“ zu einem der zehn schöns­ten deut­schen Wör­ter. Man habe das Bild eines treu­en Esels vor Augen, mit dem man all die Din­ge, die man sich nicht mer­ken kann, über die Brü­cke in die „Gedächt­nis­stadt“ tra­ge. Kein Wun­der, dass der­lei Fan­ta­si­en dabei hel­fen, eine Bezeich­nung fest zu…

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Die Währung ist unser Schicksal – Kommentar von Wilhelm Schmülling

Ein fast ver­zwei­fel­ter Ver­su­ch, auf eine frei­heit­li­che und gerech­te Lösung hin­zu­wei­sen. Es ist kaum zu glau­ben, mit wel­chen Maß­nah­men die Wäh­rungs­hü­ter ver­su­chen, die immer noch viru­len­te Finanz­kri­se, die eigent­li­ch eine Geld­ord­nungs­kri­se ist, an einer Explo­si­on zu hin­dern. Bei Maß­nah­men, die zwar ten­den­zi­ell rich­tig sein mögen, aber nur auf bruch­stück­haf­te Anlei­hen von der vor fast 100 Jah­ren kon­zi­pier­ten Theo­rie der NATÜRLICHEN WIRTSCHAFTSORDNUNG und der dar­in ent­hal­te­nen Geld­ord­nung zurück­grei­fen, wird das Schei­tern unaus­weich­li­ch sein. Ein Schei­tern, das dies­mal nicht nur den Steu­er­zah­ler schröpft, son­dern die Wäh­rung ins­ge­samt so erschüt­tert, dass ihr Zusam­men­bruch droht. Was kommt da auf uns zu, nur weil die…

Negative Zinsen – ein heilsames Gift? – Terminhinweis Bad Boll 0

Negative Zinsen – ein heilsames Gift? – Terminhinweis Bad Boll

Tagung des Semi­nars für frei­heit­li­che Ord­nung am 19. und 20. Juli 2014 in Bad Boll. In ver­gan­ge­nen Zei­ten war allein ein posi­ti­ver Zins denk­bar, aber häu­fig auch ein Stein des Ansto­ßes: • die meis­ten Reli­gio­nen stan­den ihm kri­ti­sch gegen­über, ohne so recht mit ihm fer­tig zu wer­den (sie­he mit­tel­al­ter­li­ches Zins­ver­bot) • die Sozia­lis­ten sahen in ihm die Aus­beu­tung der Arbeit durch das Kapi­tal, eben­falls ohne prak­ti­ka­ble Mit­tel zu sei­ner Über­win­dung Nega­ti­ve Zin­sen sind ein Novum in der Rea­li­tät der Wirt­schaft und auch in der Volks­wirt­schafts­leh­re. Die heu­ti­ge Dis­kus­si­on über sie hat einer­seits popu­lä­re Grün­de und ande­rer­seits einen mehr die Fach­welt beschäf­ti­gen­den Aus­gangs­punkt:…

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Minuszinsen – Wer gewinnt, wer verliert? – Andreas Bangemann

Mythos vom „Klei­nen Spa­rer“ – War­um nied­ri­ge Zin­sen für vie­le Geld­an­le­ger von Vor­teil sind. – Zusam­men­fas­sung: Für Geld­an­la­gen bekommt man wel­che – für Kre­di­te muss man sie bezah­len: Zin­sen. Oft wird jedoch über­se­hen, dass man auch Zin­sen bezahlt, wenn man über­haupt kei­ne Schul­den hat. Zin­sen ste­cken näm­li­ch in allen Prei­sen und Steu­ern. Eine Dis­kus­si­on um nied­ri­ge Zin­sen oder neu­er­dings „Minus­zin­sen“ für ange­leg­tes Kapi­tal ver­liert die­sen Aspekt häu­fig aus den Augen und kommt zu Schluss­fol­ge­run­gen, die mit den Tat­sa­chen nicht über­ein­stim­men. Bei der Fra­ge, wie hoch der Zins­an­teil in den Prei­sen des täg­li­chen Lebens ist, kann man lei­der nur auf Annah­men…

Zu den Waffen greifen – Offener Brief von Jürgen Todenhöfer 0

Zu den Waffen greifen – Offener Brief von Jürgen Todenhöfer

Der deut­sche Bun­des­prä­si­dent Joa­chim Gau­ck über­rasch­te im Janu­ar 2014 vie­ler sei­ner Lands­leu­te, als er zum Auf­takt der Münch­ner Sicher­heits­kon­fe­renz dafür plä­dier­te, Deutsch­land müs­se sich – auch mili­tä­ri­sch – stär­ker für Sicher­heit und Men­schen­rech­te ein­set­zen. Das führ­te zu kon­tro­ver­sen Dis­kus­sio­nen dar­über, ob wir uns auf Krie­ge vor­be­rei­ten müss­ten, die nicht mehr nur, wie es das Grund­ge­setz vor­sieht, der Ver­tei­di­gung die­nen. Mit­te Juni bekräf­tig­te Joa­chim Gau­ck sei­ne Aus­sa­ge und erklär­te, ihm gehe es um ein (Zitat) „Ja zu einer akti­ven Teil­nah­me an Kon­flikt­lö­sun­gen im grö­ße­ren Rah­men“. Dazu dür­fe man (Zitat): „den Ein­satz mili­tä­ri­scher Mit­tel als letz­tes Mit­tel nicht von vorn­her­ein ver­wer­fen.“ Die…

Der mühsame Weg… – Pat Christ 0

Der mühsame Weg… – Pat Christ

Noch gibt es kei­nen „Mit­tel­Fran­ken“. Über Umwe­ge wirbt der Ver­ein Regio-Mark für eine Kom­ple­men­tär­wäh­rung. er nicht mit einem gol­de­nen Löf­fel im Mund gebo­ren wur­de, wird es kaum schaf­fen, zeit­le­bens einen sol­chen zu bekom­men. Denn Geld fließt gewöhn­li­ch zu denen, die Geld haben. Es sei denn, es han­delt sich tat­säch­li­ch um „flie­ßen­des Geld“. Ein sol­ches Geld will der Schwa­ba­cher Ver­ein Regio-Mark als Ergän­zung zum Euro in Mit­tel­fran­ken ein­füh­ren. Im Okto­ber 2013 wur­den die ers­ten Exem­pla­re des „Mit­tel­Fran­ken“ beim Schwa­ba­cher Regio­nal­markt vor­ge­stellt. Dass ein auf schnel­le Gewin­ne aus­ge­rich­te­tes Share­hol­der-Value alles ande­re als sinn­voll ist, erkann­ten in den letz­ten Jah­ren sogar Pre­di­ger die­ser…

Der eine kann dies… – Bericht von Andreas Bangemann 0

Der eine kann dies… – Bericht von Andreas Bangemann

„Wirk­geld statt Würg­geld“ – Der „Regio­nal­geld Schles­wig Hol­stein e.V.“ fei­er­te das 10-jäh­ri­ge Jubi­lä­um sei­nes „Kann­Was“ Dr. Frank Schep­ke, Bio-Land­wirt und ehe­ma­li­ger Olym­pia-Gold­me­dail­len­ge­win­ner im Rudern, war 2004 Initia­tor und Mit­be­grün­der des Ver­ei­nes, der bis heu­te die Regio­nal­wäh­rung für Schles­wig Hol­stein trägt. Ange­tre­ten, um sich für ein bes­se­res Geld­sys­tem ein­zu­set­zen, bewies das Team um Frank Schep­ke über 10 Jah­re Aus­dau­er und Steh­ver­mö­gen. Und so kann heu­te an 90 Akzep­tanz­stel­len in Schles­wig-Hol­stein mit Kann­Was-Schei­nen bezahlt wer­den, die mit auf­ge­druck­ten regio­na­len Moti­ven dar­auf hin­wei­sen, dass es sich dabei um eine zum Euro kom­ple­men­tä­re Wäh­rung für eine Regi­on han­delt. Wie bei den mitt­ler­wei­le in Deutsch­land…