Kategorie: Wirtschaft

Dirk Müller erklärt bei Markus Lanz ein Prinzip unseres Geldsystems 0

Dirk Müller erklärt bei Markus Lanz ein Prinzip unseres Geldsystems

Ich hat­te zum ers­ten Mal auf einem gro­ßen öffent­lich-recht­li­chen Publi­kums­sen­der die Mög­lich­keit aus­führ­lich auf das Zin­ses­zins­pro­blem und das bevor­ste­hen­de Ende des Lebens­zy­klus die­ses Zin­ses­zins­sys­tems hin­zu­wei­sen, ohne dass Eic hel oder Hen­kel wider­spro­chen haben. via cashkurs.com Dirk Mül­ler ist ein durch­aus kom­pe­ten­ter Ken­ner des Geld­sys­tems. Bei Mar­kus Lanz hat­te er Gele­gen­heit, eini­ge sehr wich­ti­ge Ana­ly­sen dar­zu­le­gen, die – wür­de man sie poli­tisch ernst neh­men – bes­te Hin­wei­se auf die not­wen­di­gen Schrit­te bie­ten. Bleibt zu hof­fen, dass der­lei Auf­ru­fe nicht unge­hört blei­ben. Etwa ab Minu­te 14 in der Fern­seh­sen­dung geht es ans Ein­ge­mach­te. Posted via web from HUMANE-WIRTSCHAFT

Wann ist ein Staat pleite? 0

Wann ist ein Staat pleite?

Ein Land ist dann plei­te, wenn es kei­nen Kre­dit mehr bekommt. Wann bekommt es kei­nen Kre­dit mehr? Wenn kein Ver­trau­en in die Rück­zah­lung des­sel­ben besteht. Das Pro­blem an der simp­len Glei­chung: Am Kapi­tal­markt herr­schen ande­re Bedin­gun­gen als in der ratio­na­len Phy­sik. Je mehr Anle­ger glau­ben, dass ein Land Pro­ble­me hat, sei­ne Schul­den zurück­zu­zah­len, des­to höhe­re Zin­sen muss das Land bie­ten; und je höher die Zin­sen, des­to wahr­schein­li­cher ist es, dass das Land die Schul­den nie wird zurück­zah­len kön­nen. Des­halb ist Ver­trau­en das aller­höchs­te Gut im Kapi­ta­lis­mus. via berlinonline.de Sehr lesens­wer­ter Bei­trag von Robert von Heu­sin­ger in der Ber­li­ner Zei­tung. Die…

Griechenland-Sog: Experten warnen vor Portugal-Panik 0

Griechenland-Sog: Experten warnen vor Portugal-Panik

HUMANE WIRTSCHAFT  ein Leserbeitrag:Man wird „Stroh­hal­me“ los­las­sen müs­sen, die man bis­her für „Bal­ken“ gehal­ten hat und dafür ech­te „Bal­ken“ ergrei­fen müs­sen, die man bis­her für „Stroh­hal­me“ gehal­ten hat. Das ist der Abschied vom schö­nen Schein zu dem uns die Ereig­nis­se zwin­gen wer­den.“ Im Fall der sich expo­nen­ti­ell ent­wi­ckeln­den Euro-Kri­se um Grie­chen­land, Por­tu­gal, Spa­ni­en, Irland und Ita­li­en strei­ten sich jetzt die line­ar-mecha­nis­tisch den­ken­den Exper­ten: Hel­fen wir den in Not gera­te­nen Euro-Län­dern, dann krie­gen wir es mit dem Teu­fel zu tun. Hel­fen wir nicht, dann haben wir Bel­ze­bub am Bein. Also alles falsch, was immer wir auch tun und las­sen – oder?…

Von Ausgegrenzten und Unproduktiven 0

Von Ausgegrenzten und Unproduktiven

Vor­wort der Zeit­schrift für Sozi­al­öko­no­mie April 2010   Lie­be Lese­rin und lie­ber Leser, ähn­lich wie die gro­ßen Kri­sen der 1920er und 1930er Jah­re bringt auch die gegen­wär­ti­ge Kri­se Dem­ago­gi­en her­vor. In einem Arti­kel über die „Revo­lu­ti­on der geben­den Hand“ stell­te zum Bei­spiel der Phi­lo­soph Peter Slo­ter­di­jk die his­to­ri­sche Tat­sa­che der ursprüng­li­chen und fort­ge­setz­ten Kapi­tal­ak­ku­mu­la­ti­on und mit ihr die unge­rech­te Ver­tei­lung von Ein­kom­men und Ver­mö­gen in Abre­de. Und wort­ge­wal­tig pran­ger­te er die „Staats­klep­to­kra­tie“ an: der „semi-sozia­lis­ti­sche“ Steu­er­staat rau­be die „Pro­duk­ti­ven“ zuguns­ten der „Unpro­duk­ti­ven“ aus. (FAZ vom 13.6.2009)    Mit dem gene­rell pro­ble­ma­ti­schen Begriff „Unpro­duk­ti­ve“ mein­te Slo­ter­di­jk nicht etwa Bezie­her von Ver­mö­gens­ein­künf­ten,…

Junger INWO-Aktivist im Radio 0

Junger INWO-Aktivist im Radio

Heu­te Mor­gen auf WDR-5 wur­de mit Hörern die „Grie­chen­land-Kri­se“ bespro­chen. Der jun­ge INWO-Akti­vist Jörg Schrei­ner kam dabei mit einem bemer­kens­wer­ten State­ment zu Wort:    (4572 KB) Lis­ten on pos­te­rous     Posted via web from HUMANE-WIRTSCHAFT

Erst Griechenland, jetzt Portugal – EU wird zum Spielball der Spekulanten 0

Erst Griechenland, jetzt Portugal – EU wird zum Spielball der Spekulanten

GPS – Grie­chen­land, Por­tu­gal, Spa­ni­en – Ori­en­tie­rungs­los beim Län­der­do­mi­no Die Schul­den­kri­se in Euro­pa gerät außer Kon­trol­le. Den Auf­takt für die stär­ker wer­den­den Tur­bu­len­zen bil­den stets die Ratings der nam­haf­ten Agen­tu­ren am inter­na­tio­na­len Kapi­tal­markt. „Stan­dard and Poors“ hat heu­te gleich dop­pelt zuge­schla­gen. Erst wur­den grie­chi­sche Staats­an­lei­hen auf Junk-Bond-Niveau (BB+) her­ab­ge­stuft und dann die por­tu­gie­si­schen gleich um zwei Stu­fen von A+ auf A- Das hat­te zur Fol­ge, dass die Kapi­tal­märk­te heu­te ver­rückt spie­len.  Abge­se­hen davon, dass man sich fragt, woher die Rating­agen­tu­ren ihre Infor­ma­tio­nen bezie­hen (waren es nicht die glei­chen Agen­tu­ren, die zu Beginn der jet­zi­gen Kri­se bes­te Bewer­tun­gen für Schrott­pa­pie­re aus­wie­sen?),…

Wetten wirklich Spekulanten gegen Griechenland? 0

Wetten wirklich Spekulanten gegen Griechenland?

Auf die absur­de Ver­teu­fe­lung der Credit Default Swaps hat­te der Blick Log zuletzt Mit­te März hin­ge­wie­sen. Ver­gan­ge­nen Mitt­woch setz­te sich Lui­gi Zinga­les, Pro­fes­sor an der Uni­ver­si­tät Chi­ca­go, in der FTD für die­se Finanz­in­stru­men­te ein und stell­te vor allem die Signal­funk­ti­on der CDS-Prei­se her­aus. Ein Anstieg signa­li­siert ein Absin­ken der Kre­dit­wür­dig­keit und damit eine schlech­te Haus­halts­po­li­tik oder schlech­tes Manage­ment. Des­we­gen, so Zinga­les, mögen Poli­ti­ker und Mana­ger die­ses Instru­ment nicht. Zu Recht weist Zinga­les aller­dings auch auf den wei­ter­hin schlecht orga­ni­sier­ten Markt für CDS hin: “Natür­lich ist der CDS-Markt nicht per­fekt. Tat­säch­lich han­delt es sich nicht ein­mal um einen orga­ni­sier­ten Markt, son­dern…

Hamburg hat fast sein gesamtes Kapital verloren 0

Hamburg hat fast sein gesamtes Kapital verloren

Ham­burg hat fast sein gesam­tes Kapi­tal ver­lo­ren (Ber­ge­dor­fer Zei­tung – 22-04-2010 – Sei­te 4) Ham­burg hat fast sein gesam­tes Kapi­tal ver­lo­ren (Ber­ge­dor­fer Zei­tung – 22-04-2010 – Sei­te 4) Click to view lar­ge Down­load this gal­le­ry (ZIP, unde­fi­ned KB) Down­load full size (386 KB) 1 men­ti­on Ret­weet via leviathan0712.posterous.com Sei­en es Län­der (Grie­chen­land), Ban­ken oder Gemein­den, sehr vie­le sind bereits plei­te oder ste­hen am Ran­de der Plei­te. Die Bemü­hun­gen der Ver­ant­wort­li­chen gehen alle­samt dahin, dass Steu­er­zah­le­rIn­nen „zwangs­ent­eig­net“ wer­den, damit die ent­ste­hen­den Löcher gestopft und die Län­der, Ban­ken und Gemein­den noch eine gewis­se Zeit wei­ter machen kön­nen. Die end­gül­ti­ge Zah­lungs­un­fä­hig­keit wird nur…

Obama calls on ‘cynical’ banks to agree rules that will protect Americans 0

Obama calls on ‘cynical’ banks to agree rules that will protect Americans

During a speech in New York to an audi­ence of 700, inclu­ding top names from the finan­ci­al ser­vices indus­try, Oba­ma said he was fed up with Ame­ri­cans being „duped“ by pre­da­to­ry beha­viour from finan­ci­al insti­tu­ti­ons and accu­sed banks of losing touch with broa­der socie­ty. „Some on Wall Street for­got that behind every dol­lar tra­ded or lever­aged is a fami­ly loo­king to buy a hou­se, pay for an edu­ca­ti­on, open a busi­ness or save for reti­re­ment,“ he said. „What hap­pens here has real con­se­quen­ces across our coun­try. via guardian.co.uk Bar­rack Oba­ma packt die Keu­le aus und droht den Akteu­ren des Finanz­mark­tes.…

”Geld kann brutal zurückschlagen” 0

”Geld kann brutal zurückschlagen”

sueddeutsche.de: Wird nicht mit Geld das ersetzt, was zuvor in ande­rer Form vor­han­den ist? Strigel: Nicht unbe­dingt. Es gibt ein ein­drück­li­ches Bei­spiel, was Geld anrich­ten kann: das Volk der !Kung in der Kala­ha­ri in Nami­bia und Bots­wa­na. In den sech­zi­ger Jah­ren wur­den dort von John Yel­len eth­no­lo­gi­sche Stu­di­en durch­ge­führt. Die !Kung hat­ten eine Zivi­li­sa­ti­on, die sich seit zig­tau­send Jah­ren nicht ver­än­dert hat­te – sowohl was die Werk­zeu­ge anging als auch das sozia­le Sys­tem. Zwan­zig Jah­re spä­ter ging Yel­len noch­mals dahin, doch in der Zwi­schen­zeit war Geld ein­ge­führt wor­den. Yel­len beschreibt, wie sich die Kul­tur und Archi­tek­tur ver­än­dert hat. Aus dem…

Wirtschaft und Allmende: Ein schwieriger Dialog 0

Wirtschaft und Allmende: Ein schwieriger Dialog

„Man kann Gemein­gü­ter erhal­ten mit Markt­wirt­schaft, nur nicht mit einer kapi­ta­lis­ti­schen.“ (Scher­horn) Auch die unter­neh­me­ri­sche Freu­de wird betont: „Ich lie­be Wett­be­werb, aber für das Wohl­be­fin­den ist auch wich­tig, dass Wett­be­werb in einem Umfeld statt­fin­det, das uns nicht unse­re Lebens­grund­la­ge ent­zieht.“ (Gal­lehr) Die Dis­kre­panz, die sich zwi­schen der betriebs­wirt­schaft­li­chen Ratio­na­li­tät eines ein­zel­nen Unter­neh­mens und der volks­wirt­schaft­li­chen Ratio­na­li­tät einer Gemein­schaft bzw. der Mensch­heit auf­tut, kann viel­leicht auch durch eine umfas­sen­de Aner­ken­nung unter­schied­li­cher Antriebs­kräf­te über­brückt wer­den: „Wenn wir erst­mal eine Mög­lich­keit geschaf­fen haben (…) , dass wir eine ‘bedarfs­ori­en­tier­te’ Wirt­schaft hin­be­kom­men, wenn wir einen gemein­sa­men Kon­sens geschaf­fen haben, wie sowas funk­tio­nie­ren kann, dann…

Fiasko in Griechenland – Staatsanleihen kollabieren 0

Fiasko in Griechenland – Staatsanleihen kollabieren

„Ich wer­de mich nie den Eseln zuge­sel­len, die hin­ter­her das Feld bespot­ten, auf dem sie Fias­ko gemacht haben.“  Theo­dor Fon­ta­ne    Was als poli­ti­scher Erfolg gefei­ert wur­de, gerät schnel­ler zur Far­ce als die ärgs­ten Kri­ti­ker es sich vor­stel­len konn­ten. Grie­chi­sche Staats­an­lei­hen kol­la­bie­ren am Kapi­tal­markt nach­dem bekannt wur­de, dass die tat­säch­li­chen Schul­den Grie­chen­lands und damit das Haus­halts­de­fi­zit noch höher sind, als bis­her ange­nom­men. Die pri­va­ten Anle­ger flie­hen in Mas­sen aus den grie­chi­schen Staats­an­lei­hen, was zu unbe­zahl­ba­ren Zins­be­las­tun­gen für Grie­chen­land führt. Nach­dem die glei­chen Anle­ger die erst kürz­lich neu auf­ge­leg­ten Staats­an­lei­hen mehr­fach über­zeich­net haben, nun­mehr aus den Anlei­hen flie­hen, scheint sich die…

Ein Hühnchen für den Doktor 0

Ein Hühnchen für den Doktor

Pay medi­cal bills with a chi­cken, says Repu­bli­can can­di­da­te Sue Low­den, the Repu­bli­can front-run­ner to win a Sena­te seat in Neva­da, says chi­ckens make gre­at health insuran­ce (78) Topsy–> Tweet this (27) Com­ments (25) Sue Low­den and chi­cken soup for the soul … and the body. Meet Repu­bli­can poli­ti­ci­an Sue Low­den, a wealt­hy casi­no owner. Accord­ing to recent opi­ni­on polls, she’s likely to be the next US Sena­tor from the sta­te of Neva­da, thanks to a dou­ble-digit lead over the Demo­cra­tic incum­bent Har­ry Reid. At least, she was the main con­t­en­der for Reid’s seat – until she star­ted pro­po­un­ding her…

Geldnote: Warum die Mafia auf den 500-Euro-Schein abfährt 0

Geldnote: Warum die Mafia auf den 500-Euro-Schein abfährt

Im Gegen­satz zu vie­len ande­ren euro­päi­schen Staa­ten spielt der Bar­geld­um­lauf in Ita­li­en mit 91 Pro­zent wei­ter­hin die domi­nie­ren­de Rol­le. Bar­geld­zah­lun­gen sind aller­dings im Gegen­satz zu Kre­dit­kar­ten oder Scheck­kar­ten­zah­lun­gen anonym. Der Pro­zent­satz der Bar­geld­zah­lun­gen beträgt 59 Pro­zent in Frank­reich und 78 Pro­zent in Deutsch­land, wie aus der Stu­die der Ban­ca d’Italia her­vor geht. Die Ver­wen­dung des 500-Euro-Scheins für Geld­wä­sche und Steu­er­hin­ter­zie­hung sei ein star­kes Argu­ment für des­sen Abschaf­fung, oder die Redu­zie­rung sei­nes Umlaufs, sag­te der Wirt­schafts­pro­fes­sor Nico­la Bor­ri in Rom. Der gro­ße Euro­schein erleich­te­re den Geld­trans­fer über Gren­zen, etwa zwi­schen Ita­li­en und der Schweiz, sag­te er. Die Kon­zen­tra­ti­on von 500-Euro-Noten ist…

Hier werden Sie geholfen! – Meinung – Tagesspiegel – Nachhaltig Armut bekämpfen? 0

Hier werden Sie geholfen! – Meinung – Tagesspiegel – Nachhaltig Armut bekämpfen?

Aller­dings muss man sich inzwi­schen fra­gen, wer auf wen ange­wie­sen ist: Die Armen auf die Armen­hil­fe oder die Armen­hil­fe auf die Armen. Im Zusam­men­hang mit dem Skan­dal um den Chef der Ber­li­ner Tre­ber­hil­fe wird immer wie­der dar­auf hin­ge­wie­sen, was für eine wich­ti­ge Arbeit die Tre­ber­hel­fer leis­ten und wie schreck­lich es wäre, wenn die 280 Mit­ar­bei­ter des Ver­eins ihre Jobs ver­lie­ren wür­den, nur weil der Chef der Fir­ma es ein wenig zu toll getrie­ben und übers Jahr gerech­net mehr als die Bun­des­kanz­le­rin ver­dient hat. Der pri­mä­re Zweck der Tre­ber­hil­fe ist es also nicht, die Tre­ber von der Stra­ße zu holen, sie…

Grüne gegen Wachstum  und für eine Auseinandersetzung mit dem Geldsystem 0

Grüne gegen Wachstum und für eine Auseinandersetzung mit dem Geldsystem

Fak­tisch stel­len die Ver­fas­ser, die Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den Rena­te Kün­ast und Jür­gen Trit­tin, mit ihren zehn The­sen unser gesam­tes Wirt­schafts­sys­tem auf den Prüf­stand. So wer­fen sie die Fra­ge auf, inwie­weit die Staats­ver­schul­dung und das gesam­te Sys­tem von Geld und Zin­sen zu einem „Wachs­tums­zwang“ füh­ren, der sich fatal auf die Über­le­bens­chan­cen der Mensch­heit aus­wirkt. „Wir hal­ten den Abbau des Wachs­tums­zwangs auch aus öko­lo­gi­schen Grün­den für erfor­der­lich“, heißt es in dem Papier. via spiegel.de Die­ses State­ment der Grü­nen kann getrost als Sen­sa­ti­on bezeich­net wer­den. Wel­che Par­tei traut sich das Wachs­tum in Fra­ge zu stel­len und rich­tet den Fokus auf das Geld­sys­tem? Bra­vo! Lasst den…

Humane Wirtschaft Essen 0

Humane Wirtschaft Essen

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Monatliches Treffen HUMANE WIRTSCHAFT Essen 0

Monatliches Treffen HUMANE WIRTSCHAFT Essen

Jeden zwei­ten Diens­tag im Monat tref­fen sich in der Katha­ri­nen­str. 14 in Essen inter­es­sier­te Leser der Zeit­schrift HUMANE WIRTSCHAFT zu einem Gedan­ken­aus­tausch über aktu­el­le wirt­schafts­po­li­ti­sche Fra­gen. The­ma heu­te, am 13.4.2010 „Ban­ken­ab­ga­be – Vor­sor­ge für die nächs­te Kri­se“ Wil­helm Schmül­ling hält ein ein­lei­ten­des Impuls­re­fe­rat Posted via web from HUMANE-WIRTSCHAFT

Zum Glück gibt es Schuldige 0

Zum Glück gibt es Schuldige

Lie­be Freun­de, am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de fand unter gro­ßer Betei­li­gung (800 Men­schen) das „Ban­ken­tri­bu­nal“ der Orga­ni­sa­ti­on „attac“ in Ber­lin statt. Die Jury die­ses Tri­bu­nals kam natür­lich auch zu einem „Urteil“: “Die Jury kommt zu der Über­zeu­gung, dass die Finanz­kri­se nicht wie eine Natur­ge­walt über die deut­sche Wirt­schaft her­ein­ge­bro­chen ist. Es gibt kla­re Ver­ant­wort­li­che. Dazu gehört die Poli­tik, hier ver­tre­ten durch Bun­des­kanz­ler Ger­hard Schrö­der und Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel. Durch ihre Arbeits­markt-, Sozi­al- und Finanz­po­li­tik haben sie dazu bei­ge­tra­gen, dass sich die Finanz­märk­te von der Real­wirt­schaft ablö­sen konn­ten und hoch ris­kan­te Spe­ku­la­ti­ons­ge­schäf­te mög­lich wur­den. Sie haben wie­der­holt die öffent­li­chen Inter­es­sen an pri­va­te aus­ge­lie­fert.…

Mythos freier Markt:  Mensch vs. Maschine « Blick Log 0

Mythos freier Markt: Mensch vs. Maschine « Blick Log

via blicklog.com „Fak­tisch ist es so, dass der Mensch immer weni­ger in Erschei­nung tritt“, sagt Dr. Eisen­ho­fer in die­sem Video. Tref­fen­der kann man das für das The­ma Geld kaum sagen, wenn­gleich Dr. Eisen­ho­fer etwas ganz spe­zi­fi­sches meint. Der Mensch hat sich den Mythos eines frei­en Mark­tes geschaf­fen und tritt jetzt dadurch nicht mehr in Erschei­nung, dass er sich ganz in die­sem Markt ver­lo­ren hat. Wir haben den Mythos zur Rea­li­tät erklärt und uns dadurch der Mög­lich­keit beraubt, die Regeln des Gel­des neu zu bestim­men. Posted via web from HUMANE-WIRTSCHAFT

Fast bargeldlos, aber glücklich 0

Fast bargeldlos, aber glücklich

„Wir sind zufrie­de­ne Men­schen und glück­lich mit dem, was wir haben. Was wir brau­chen wächst um uns her­um. Es gibt kei­nen Hun­ger. Jeder ist freund­lich. Wir ver­lan­gen nicht viel und wol­len nicht stän­dig neue Din­ge besit­zen. Unser Leben dreht sich um Fami­lie, Gemein­schaft und unse­re Tra­di­tio­nen. Wir respek­tie­ren ein­an­der und küm­mern uns um unse­re Älte­ren. Das ver­ste­hen wir unter „glück­lich sein.“ Was ist der Schlüs­sel zum Glück? „Sich nicht über Geld Sor­gen machen zu müs­sen“, sagt man in Vanua­tu. In Deutsch­land wür­den wohl vie­le die­sel­be Ant­wort geben. Gemeint ist: Mög­lichst viel Geld zu haben. In Vanua­tu aber bedeu­tet finan­zi­ell unab­hän­gig…

Vom warmen Griechenland in das regnerische Irland 0

Vom warmen Griechenland in das regnerische Irland

Irish banks requi­re an esti­ma­ted €22 bil­li­on to cover los­ses from sou­red pro­per­ty loans and this total may rise by a fur­t­her €10 bil­li­on depen­ding on the extent of impai­red loans at Anglo Irish Bank, the Dáil was told today. The true sca­le of the “black hole” left in the sec­tor by toxic pro­per­ty debt was laid bare today as Nama con­fir­med the initi­al tran­che of bad loans would be acqui­red at a dis­count of 47 per cent, sub­stan­ti­al­ly more than the Government’s initi­al esti­ma­te of 30 per cent. via irishtimes.com In Irland springt der Steu­er­zah­ler „mal eben“ mit 32…

„Die Organisierung des sozialen Krieges“ 0

„Die Organisierung des sozialen Krieges“

Ad c) Wenn mensch­li­che Para­si­ten als Per­so­nen betrach­tet wer­den, die von den Früch­ten ande­rer schma­rot­zen, dann ist unklar, wer eigent­lich von die­ser Cha­rak­te­ri­sie­rung betrof­fen ist. Zwar sind im mas­sen­me­di­al gepräg­ten Bild der öffent­li­chen Mei­nung es zumeist die­je­ni­gen, die ein Ein­kom­men bezie­hen, ohne hier­für arbei­ten zu müs­sen, näm­lich die ‚unech­ten’ Arbeits­lo­sen: die „Arbeits­un­wil­li­gen“, „Drü­cke­ber­ger“, „Fau­len­zer“, „Müßig­gän­ger“, die „Sozi­al­schma­rot­zer“ eben. Für Saint-Simon, den Früh­so­zia­lis­ten, und vie­le ande­re in sei­ner Nachfolge[13] war indes klar, dass die­ses Bild eine „ver­kehr­te Welt“ dar­stel­le, weil die­je­ni­gen, die damit betraut sind, die öffent­li­chen Ange­le­gen­hei­ten zu ver­wal­ten, die eigent­li­chen, wirk­li­chen Para­si­ten sei­en. Denn sie beraub­ten die am „wenigs­ten…

„Die Organisierung des sozialen Krieges“ 0

„Die Organisierung des sozialen Krieges“

Ad c) Wenn mensch­li­che Para­si­ten als Per­so­nen betrach­tet wer­den, die von den Früch­ten ande­rer schma­rot­zen, dann ist unklar, wer eigent­lich von die­ser Cha­rak­te­ri­sie­rung betrof­fen ist. Zwar sind im mas­sen­me­di­al gepräg­ten Bild der öffent­li­chen Mei­nung es zumeist die­je­ni­gen, die ein Ein­kom­men bezie­hen, ohne hier­für arbei­ten zu müs­sen, näm­lich die ‚unech­ten’ Arbeits­lo­sen: die „Arbeits­un­wil­li­gen“, „Drü­cke­ber­ger“, „Fau­len­zer“, „Müßig­gän­ger“, die „Sozi­al­schma­rot­zer“ eben. Für Saint-Simon, den Früh­so­zia­lis­ten, und vie­le ande­re in sei­ner Nachfolge[13] war indes klar, dass die­ses Bild eine „ver­kehr­te Welt“ dar­stel­le, weil die­je­ni­gen, die damit betraut sind, die öffent­li­chen Ange­le­gen­hei­ten zu ver­wal­ten, die eigent­li­chen, wirk­li­chen Para­si­ten sei­en. Denn sie beraub­ten die am „wenigs­ten…

Interview Sozialrichter Borchert: Rettung von „Kapitalverbrechern“ 0

Interview Sozialrichter Borchert: Rettung von „Kapitalverbrechern“

ka-news: Ist das Ihre Mei­nung: kommt es wirk­lich so hef­tig? Bor­chert: Ja, und erst recht wenn man bedenkt, dass die so genann­te Finanz­kri­se, die ja auch eine tief­grei­fen­de Sys­tem­kri­se dar­stellt, nicht etwa schon vor­über ist, son­dern gera­de erst am Anfang steht, was die Ver­tei­lung der Las­ten angeht, die zur Ret­tung der „Kapi­tal­ver­bre­cher“ über­nom­men wer­den muss­ten. Staats­schul­den, das muss immer wie­der betont wer­den, beinhal­ten eine Steu­er­sen­kung für die wohl­ha­ben­de­ren Bür­ger. Statt ihnen die erfor­der­li­che Betei­li­gung an den Las­ten durch Steu­ern abzu­ver­lan­gen, nimmt der Staat bei ihnen Dar­le­hen auf, für die mit Zins und Zin­ses­zins nach Lage der Din­ge vor allem die…

Interview Sozialrichter Borchert: Rettung von „Kapitalverbrechern“ 0

Interview Sozialrichter Borchert: Rettung von „Kapitalverbrechern“

ka-news: Ist das Ihre Mei­nung: kommt es wirk­lich so hef­tig? Bor­chert: Ja, und erst recht wenn man bedenkt, dass die so genann­te Finanz­kri­se, die ja auch eine tief­grei­fen­de Sys­tem­kri­se dar­stellt, nicht etwa schon vor­über ist, son­dern gera­de erst am Anfang steht, was die Ver­tei­lung der Las­ten angeht, die zur Ret­tung der „Kapi­tal­ver­bre­cher“ über­nom­men wer­den muss­ten. Staats­schul­den, das muss immer wie­der betont wer­den, beinhal­ten eine Steu­er­sen­kung für die wohl­ha­ben­de­ren Bür­ger. Statt ihnen die erfor­der­li­che Betei­li­gung an den Las­ten durch Steu­ern abzu­ver­lan­gen, nimmt der Staat bei ihnen Dar­le­hen auf, für die mit Zins und Zin­ses­zins nach Lage der Din­ge vor allem die…

Maintaler Geldkongress – Ein Geldsystem für nachhaltigen Frieden und gerechten Wohlstand 0

Maintaler Geldkongress – Ein Geldsystem für nachhaltigen Frieden und gerechten Wohlstand

Main­ta­ler Geld­kon­gress am 23. April 2010 Erfah­ren Sie beim unab­hän­gi­gen Main­ta­ler Geld­kon­gress die weit­ge­hend unbe­kann­ten Hin­ter­grün­de der Finanz­kri­se und was Sie selbst tun kön­nen. Ronald Hud­son – Fotolia.com Wuss­ten Sie, dass es Wäh­run­gen gege­ben hat, die Jahr­hun­der­te sta­bil funk­tio­niert haben? es eine Bank gibt, die seit Jahr­zehn­ten zins­frei­es Geld ver­leiht? unab­hän­gi­ge Geld­sys­te­me in Deutsch­land erfolg­reich exis­tie­ren via geldkongress.org Wer es satt hat, die immer glei­chen Gesich­ter bei den immer glei­chen Talk­show-Mode­ra­to­ren sit­zen zu sehen, hat in Main­tal-Bischofs­heim die gute Gele­gen­heit für eine Abwechs­lung. Von wegen es gäbe kei­ne Alter­na­ti­ven! Von den­je­ni­gen, die vor wie nach der Kri­se pro­fi­tiert haben, kön­nen…