Kategorie: Wirtschaft

Bar bezahlen für Interneteinkäufe? 0

Bar bezahlen für Interneteinkäufe?

In August, we wro­te about Pay­Ne­ar­Me, an alter­na­ti­ve pay­ments pro­duct from the com­pany for­mer­ly known as Kwe­dit. For back­ground, Kwe­dit laun­ched ano­ther pay­ment pro­duct ear­lier this year, to much con­tro­ver­sy. But this one could be a win­ner; Pay­Ne­ar­Me has alre­a­dy signed up a num­ber of high-pro­fi­le mer­chants and is laun­ching today to the public. Pay­Ne­ar­Me allows peop­le who don’t have or don’t want to use credit or debit cards to purcha­se pro­ducts with cash at more than 6,000 7-Ele­ven stores in the con­ti­nen­tal U.S. On par­ti­ci­pa­ting e-com­mer­ce or mer­chant sites, con­su­mers can use the Pay­Ne­ar­Me opti­on to pay for e-com­mer­ce…

Die Legende vom nachhaltigen Wachstum 0

Die Legende vom nachhaltigen Wachstum

Nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung kann indes nur eine Kunst der Reduk­ti­on sein. Des­halb zielt eine Post­wachs­tums­öko­no­mie dar­auf, Expan­si­ons­zwän­ge zu über­win­den. Der wich­tigs­te besteht in einem Lebens­stil, der voll­stän­dig von geld­ver­mit­tel­ter und glo­bal arbeits­tei­li­ger Fremd­ver­sor­gung abhän­gig ist. Wenn Bedürf­nis­se, die ein­st durch Hand­werk, Eigen­ar­beit, Sub­sis­tenz, loka­le Ver­sor­gung und sozia­le Netz­wer­ke befrie­digt wur­den – oder auf deren Befrie­di­gung man schlicht ver­zich­te­te -, durch käuf­li­che Pro­duk­te, Dienst­leis­tun­gen und eine kom­for­ta­ble Automatisierung/Mechanisierung erfüllt wer­den, ist die Exis­tenz­si­che­rung einer Geld spei­en­den Wachs­tums­ma­schine aus­ge­lie­fert. Mit zuneh­men­der Spe­zia­li­sie­rung, die eine immer grö­ße­re Dis­tanz zwi­schen Ver­brauch und Pro­duk­ti­on schafft, steigt die Anzahl der Wert­schöp­fungs­stu­fen, deren Inves­ti­ti­ons- und Kapi­tal­be­darf zur Not­wen­dig­keit…

Wirtschaft anders denken 0

Wirtschaft anders denken

Eine außer­or­dent­li­che Ver­an­stal­tung an der Rudolf-Stei­ner-Schu­le in Isma­ning   Werk­statt­wo­che „Wirt­schaft anders den­ken“ vom 26. Sep­tem­ber bis 01. Okto­ber 2010an der Rudolf-Stei­ner-Schu­le Isma­ningLeh­rer, Schü­ler und Eltern der Rudolf-Stei­ner-Schu­le Isma­ning stel­len in einer wohl ein­ma­li­gen Art und­Wei­se das The­ma Wirt­schaft für eine kom­plet­te Woche in den Mit­tel­punkt der gan­zen Schule.Die Orga­ni­sa­to­ren laden zu einer Werk­statt­wo­che ein, in der Jugend­li­che und Erwach­se­ne einer­seits Infor­ma­tio­nen­er­hal­ten, aber auch über Wirt­schaft inten­si­ver nach­den­ken und vor allem Wirt­schaft anders­den­ken kön­nen.   Hin­ter­grund ist die Fest­stel­lung, dass alle Men­schen in Wirt­schafts­pro­zes­se ein­ge­bun­den sind, vie­le jedoch­sa­gen, dass sie von Wirt­schaft nicht viel ver­ste­hen. Die Orga­ni­sa­to­ren die­ser Werk­statt­wo­che möch­ten­dies…

Die Rekultivierung der Ökonomie – Veranstaltungshinweis 0

Die Rekultivierung der Ökonomie – Veranstaltungshinweis

Pro­gramm «Die Rekul­ti­vie­rung der Öko­no­mie» vom 24. bis 26. Sep­tem­ber 2010   Frei­tag­abend, 24. Sep­tem­ber 2010 17.00 – 17.45 Uhr Begrü­ßung und Vor­trag: Die Rekul­ti­vie­rung der Öko­no­mie Rein­hold Dyroff 18.45 – 19.15 Uhr Kaba­ret­tis­ti­sche Hin­füh­rung zum The­ma: Beim Ern­st der Lage hilft nur noch Humor Vol­ker Vie­hoff 19.15 – 22.00 Uhr Vor­trag: Tie­fe­re Ursa­che der Welt­fi­nanz­kri­se und mög­li­che Aus­we­ge Bernd Senf Sams­tag, 25. Sep­tem­ber 2010 9.00 – 10.30 Uhr Vor­trag: Der drit­te Weg – wirt­schaft­li­ch-gesell­schafts­po­li­ti­sches Lösungs­kon­zept auf ethi­scher und natur­recht­li­cher Grund­la­ge Jens Sta­chu­ra 10.45 – 12.45 Uhr Dia­lo­grun­de: Offe­ne Räu­me – Mög­lich­keits­räu­me Der authen­ti­sche Men­sch im Wirt­schafts­ge­sche­hen Vol­ker Vie­hoff, Berndt…

Die wirre „Welt“ der Zinsen 0

Die wirre „Welt“ der Zinsen

Die wach­sen­de Bri­sanz der Lage macht die Zins­ent­wick­lung in Euro­land deut­li­ch. Zwar sind die Sät­ze in Deutsch­land eben erst auf ein his­to­ri­sches Tief gefal­len. Nicht jedoch in den Rand­län­dern der Wäh­rungs­uni­on. Dort sind die Zin­sen zuletzt wie­der bedenk­li­ch nach oben geschnellt. Die EZB sah sich genö­tigt, den zwi­schen­zeit­li­ch aus­ge­setz­ten Ankauf von Staats­an­lei­hen wie­der auf­zu­neh­men. via welt.de Man fol­ge in die­sem Bei­trag ein­mal dem Link „Zin­sen“ auf die Sei­ten der WELT. „US-Ban­ken ver­lan­gen bis zu 24% Zin­sen“ , „Nied­ri­ge Zin­sen machen den Haus­bau attrak­tiv“, „Unter Inves­to­ren steigt die Angst vor Defla­ti­on“, „EZB ver­ur­sacht Infla­ti­on in Deutsch­land“… sind nur eini­ge Bei­spiel von…

Der schlimmste Virus beim Geld bleibt weiter unentdeckt 0

Der schlimmste Virus beim Geld bleibt weiter unentdeckt

Bak­te­ri­en lie­ben Geld­schei­ne aus armen Län­dern Ein For­scher hat geprüft, wie sau­ber Geld­schei­ne sind. Ergeb­nis: Die reichs­ten Län­der haben die sau­bers­ten Schei­ne. via welt.de Inter­es­san­te Mel­dung in der WELT. Beweist aber auch, wie ober­fläch­li­ch die Medi­en zum The­ma Geld berich­ten. Die „Lebe­we­sen“ auf den Geld­schei­nen sind mitt­ler­wei­le mikro­bio­lo­gi­sch leicht zu iden­ti­fi­zie­ren. Viel inter­es­san­ter wären aber Betrach­tun­gen zum Geld, die sich damit beschäf­ti­gen, wel­che nega­ti­ven Fol­gen das Geld, bzw. das Geld­sys­tem im Men­schen und in der Gesell­schaft zei­ti­gen. Der töd­li­che Virus des Kapi­ta­lis­mus bleibt wei­ter ein nur wenig beach­te­tes For­schungs­feld. Haupt­sa­che wir wis­sen jetzt, dass wir lie­ber kei­ne Schei­ne aus Bur­ki­na…

Die falschen Lehren der Finanzgeschichte – Project Syndicate 0

Die falschen Lehren der Finanzgeschichte – Project Syndicate

Zwei­tens dach­ten wir, dass es sich bei zur Panik nei­gen­den Ein­le­gern immer um Klein­an­le­ger – Haus­hal­te und klei­ne Fir­men – han­de­le, nicht um Kon­zer­ne oder pro­fes­sio­nel­le Inves­to­ren. Inzwi­schen wis­sen wir, dass das nicht stimmt, doch gab es nie ernst­zu­neh­men­de Grün­de für die­se Annah­me. via project-syndicate.org Allei­ne die­se Annah­me deu­tet dar­auf hin, dass das „In-den-Abgrund-Bli­cken“ (O-Ton Peer Stein­brück) unse­rer Poli­ti­ker sich aus­schließ­li­ch auf die Mäch­ti­gen der Finanz­welt kon­zen­trier­te. Sie waren es, die mit Abzug rie­si­ger Sum­men droh­ten, falls die Poli­tik nicht mit Schutz­schir­men ein­greift. Dem Wahl­volk wur­de dann das Mär­chen von den Klein­an­le­gern erzählt, deren Schutz zu gewähr­leis­ten immer schon das…

Die falschen Lehren der Finanzgeschichte – Project Syndicate 0

Die falschen Lehren der Finanzgeschichte – Project Syndicate

War­um sind wir alle so auf die Idee her­ein­ge­fal­len, dass wir kol­lek­tiv rei­cher wer­den könn­ten, indem wir ein­an­der über­teu­er­te Akti­en und Häu­ser ver­kauf­ten? Wir benah­men uns kol­lek­tiv irra­tio­nal, aber das ist kei­ne Erklä­rung. Wir müs­sen her­aus­fin­den, war­um uns bestimm­te For­men kol­lek­ti­ver Irra­tio­na­li­tät stär­ker packen als ande­re. Ein fas­zi­nie­ren­der Hin­weis kommt aus neu­ro­wis­sen­schaft­li­chen For­schungs­ar­bei­ten, die erklä­ren, war­um es unmög­li­ch ist, sich selbst zu kit­zeln. Kit­zel­ge­füh­le schei­nen durch uner­war­te­te Sin­nes­emp­fin­dun­gen auf bestimm­ten Stel­len der Haut ver­ur­sacht zu wer­den. Weil das Gehirn einer Per­son, die ver­sucht, sich selbst zu kit­zeln, die­se von ihren Fin­gern ver­ur­sach­ten Emp­fin­dun­gen anti­zi­piert – ein sich inner­halb des Klein­hirns…

Auf üble Weise manipulativ – misik.at 0

Auf üble Weise manipulativ – misik.at

Wür­de uns ein sol­cher Krieg der Bil­der irgend­wie klü­ger machen? Ganz gewiss nicht. Die Fra­gen, die gestellt wer­den müs­sen, sind letzt­end­li­ch ande­re: Haben die west­li­che Inter­ven­ti­on und die Besat­zung die Lage der nor­ma­len Bevöl­ke­rung und ins­be­son­de­re der Frau­en – alles in allem gese­hen – ver­bes­sert? Eher nicht. War der „Men­schen­rechts­bel­li­zis­mus“ ein Erfolg? Kaum. War das Schei­tern zwangs­läu­fig? Dar­über kann man strei­ten, aber es wur­de durch mas­si­ve Feh­ler – die sträf­li­che Ver­nach­läs­si­gung des Wie­der­auf­baus und der Schaf­fung funk­tio­nie­ren­der Insti­tu­tio­nen – in jedem Fall begüns­tigt. Sol­len die west­li­chen Trup­pen des­halb abzie­hen? Irgend­wann wird das gesche­hen müs­sen und die Wahr­schein­lich­keit, dass die Lage…

Deutschland soll sich deglobalisieren | Wirtschaft | Deutsche Welle | 06.08.2010 0

Deutschland soll sich deglobalisieren | Wirtschaft | Deutsche Welle | 06.08.2010

Zeit­al­ter der Ent­rüm­pe­lung Niko Paech stellt sich ein Zeit­al­ter der Ent­rüm­pe­lung vor: „Bis­lang war es immer so, dass Men­schen im moder­nen Zeit­al­ter ihren Frei­heits­be­griff fest­ge­macht haben an fol­gen­den Fra­gen: Was kann ich mir noch alles erlau­ben, was kann ich noch alles kau­fen?“ Ein Zeit­al­ter der Ent­rüm­pe­lung ent­sprä­che einer Umkeh­rung die­ser Ent­wick­lung, „indem man sagt,  von wel­chem Bal­last kann ich mich befrei­en, der mich nur Zeit, Geld, Raum, Auf­merk­sam­keit und zugleich eben auch öko­lo­gi­sche Res­sour­cen kos­tet.“ via dw-world.de Poli­ti­ker tun alles, um für ein höhe­res Wachs­tum zu sor­gen. Doch immer mehr Öko­no­men glau­ben, dass die Gren­zen des Wachs­tums erreicht sind. Sie set­zen…

Fußball wird wieder zum Mannschaftssport 0

Fußball wird wieder zum Mannschaftssport

via youtube.com Ein ech­ter Fan des Fuß­balls liebt die­sen Sport, weil die mann­schaft­li­che Gesamt­leis­tung es aus­macht, ob es ein schö­nes und gutes Fuß­ball­spiel ist, ein mit­tel­mä­ßi­ges oder ein Grot­ten­ki­ck. Letz­te­re haben wir bei die­ser Welt­meis­ter­schaft zuhauf gese­hen und das obwohl die dar­an betei­lig­ten Mann­schaf­ten mit Welt­su­per­stars nur so gespickt waren, von denen vie­le im Vor­feld schon zu Hel­den der WM sti­li­siert wur­den. Doch all die­se begna­de­ten Fuß­bal­ler konn­ten in Süd­afri­ka nichts wer­den, weil sie in kei­ner intak­ten Mann­schaft spiel­ten. Egal wie die Welt­meis­ter­schaft für Deutsch­land wei­ter­geht. Freun­den des Fuß­balls hat die deut­sche Mann­schaft die Freu­de an die­sem Sport zurück gebracht.…

Blick Log 0

Blick Log

Die Finan­zie­rung des Mit­tel­stan­des im Post­ka­pi­ta­lis­mus Von Gast­bei­trag, am 29.06.10 Gast­bei­trag von Andre­as Ban­ge­mann* Mit die­sem Bei­trag möch­te ich eine Mut machen­de Posi­tio­nie­rung für mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­me­rIn­nen und Unter­neh­men in einer Markt­wirt­schaft auf­zei­gen, die es geschafft hat, sich von den anstö­ßi­gen Aus­wir­kun­gen des Kapi­ta­lis­mus zu befrei­en. Gleich­zei­tig gebe ich dadurch natür­li­ch auch der Hoff­nung Aus­druck, dass wir es schaf­fen, nicht untä­tig bis zum unver­meid­li­chen Zusam­men­bruch zu war­ten, son­dern mutig die Zukunft gestal­ten. Bevor ich direkt auf den Mit­tel­stand ein­ge­he, schi­cke ich eini­ge erklä­ren­de Sät­ze vor­aus, denn für ein Ver­ständ­nis des Auf­ge­zeig­ten ist es sicher nötig, die Situa­ti­on, in der wir uns…

„Genießendes Kapital – gefräßiger Wucher“ 0

„Genießendes Kapital – gefräßiger Wucher“

Fund­stück aus dem Jah­re 1931 “ Schon vor vier­zig Jah­ren erscholl ein War­nungs­ruf des Hir­ten „aller Völ­ker“, des hei­li­gen Vaters Leo XIII., in sei­ner Enzy­kli­ka vom 15. Mai 1891 „Rer­um novar­um“, der ver­kün­de­te, dass eine rich­ti­ge Lösung der schwe­ben­den sozia­len Arbei­ter­fra­ge drin­gend sei, wenn eine ver­nach­läs­sig­te Evo­lu­ti­on der­sel­ben nicht eine Welt­re­vo­lu­ti­on zur Fol­ge haben soll. Eine gefähr­li­che, äuße­re Erschei­nung die­ser Ent­wick­lung ist die Schei­dung der mensch­li­chen Gesell­schaft in zwei Lager, eine ver­hält­nis­mä­ßig klei­ne Zahl von sehr rei­chen und eine Mil­lio­nen­mas­se von sehr armen, genannt Pro­le­ta­rier. Jene leben im zur Schau getra­ge­nen Luxus, ver­trau­end auf die Macht ihres Reich­tums, die­se stöh­nen…

Georg Schramm über die Hintergründe der Euro-Krise 0

Georg Schramm über die Hintergründe der Euro-Krise

via youtube.com Georg Schramm ver­ließ zum Bedau­ern vie­ler sei­ner Fans die Anstalt. Viel­leicht lag es an sei­ner Erkennt­nis, dass er als einer der Weni­gen, die öffent­li­ch scho­nungs­los ana­ly­sie­rend und den Weg in die rich­ti­ge Rich­tung wei­send, mehr zur Para­ly­sie­rung der Mas­sen bei­trägt, als zu ihrer so not­wen­di­gen Mobi­li­sie­rung. Das poli­ti­sche Kaba­rett steckt in der Zwick­müh­le. Die mes­ser­schar­fe Ana­ly­se weist den rich­ti­gen Weg und bil­det den­no­ch nur das Ven­til für die Unzu­frie­den­heit der Zuschau­er. „Die Nar­re­tei ist das Was­ser, das den Zement der Poli­tik zu jenem Beton macht, der dann die Füße der Bür­ger umschließt. Und wann immer der “Pate Staat”…

Alternatives Wirtschaften – Zukunft für Kommunen 0

Alternatives Wirtschaften – Zukunft für Kommunen

via youtube.com Wider der „Mono­kul­tur des Gel­d­es“ Pos­ted via web from HUMANE-WIRTSCHAFT

Der nervige Krach der Vuvuzela 0

Der nervige Krach der Vuvuzela

So man­cher –  vor allem deut­sche  – Poli­ti­ker mag ja gehofft haben, dass die Fuß­ball-Welt­meis­ter­schaft dazu geeig­net ist, den Fokus der Bür­ger auf ande­re Din­ge zu rich­ten, als auf die Alter­na­tiv- und Ide­en­lo­sig­keit der eige­nen Poli­tik. Aber spä­tes­tens wäh­rend dem zwei­ten Spiel der WM wird klar, war­um das nicht so sein wird. Die Vuvu­zela ist wohl einer­seits aus dem süd­afri­ka­ni­schen Fuß­ball nicht weg­zu­den­ken, ande­rer­seits in den Ohren der Euro­pä­er – und ver­mut­li­ch auch der Süd­ame­ri­ka­ner – eine Zumu­tung. 90 Minu­ten lang ein nerv­tö­ten­der Dau­er­ton, der schlim­mer ist als alles, was man sich in Form von Geräusch­be­läs­ti­gung wohl jemals frei­wil­lig ange­tan hat.…

Auch Bundesverfassungsgericht macht den Kotau vor dem Finanzmarkt 0

Auch Bundesverfassungsgericht macht den Kotau vor dem Finanzmarkt

Ein auch nur vor­über­ge­hen­der Rück­zug Deutsch­lands aus den Ret­tungs­maß­nah­men wür­de nicht nur das Volu­men des „Euro-Ret­tungs­schirms“ antei­lig ver­min­dern, son­dern könn­te nach Auf­fas­sung der Bun­des­re­gie­rung die Rea­li­sier­bar­keit des Ret­tungs­pa­ke­tes jeden­falls aus Sicht der Finanz­märk­te ins­ge­samt in Fra­ge stel­len. Damit ent­stün­den der All­ge­mein­heit vor­aus­sicht­li­ch schwer­wie­gen­de wirt­schaft­li­che Nach­tei­le. Soll­te das mit dem Euro-Sta­bi­li­sie­rungs­me­cha­nis­mus ver­folg­te Ziel ver­fehlt wer­den, mit­hin eine mög­li­cher­wei­se dro­hen­de Illi­qui­di­tät an wich­ti­gen Han­dels­plät­zen euro­päi­scher Staats­an­lei­hen nicht abge­wen­det wer­den kön­nen, wäre nach Auf­fas­sung der Bun­des­re­gie­rung die Sta­bi­li­tät der gesam­ten Euro­päi­schen Wäh­rungs­uni­on gefähr­det. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat kei­ne hin­rei­chen­den Anhalts­punk­te, die zu der Annah­me zwin­gen, dass die wäh­rungs- und finanz­po­li­ti­sche Ein­schät­zung der Bun­des­re­gie­rung feh­ler­haft…

Die Rettung vor dem Absturz 0

Die Rettung vor dem Absturz

Die Ret­tung vor dem Absturz Dies könn­te ein inter­na­tio­na­les Insol­venz­ver­fah­ren für Staa­ten ver­hin­dern, das die Schul­den­er­lass-Bewe­gung für Län­der der Drit­ten Welt bereits seit mehr als einem Jahr­zehnt for­dert. Kon­kre­te Vor­schlä­ge lie­gen auf dem Tisch, sie ori­en­tie­ren sich zumeist am ame­ri­ka­ni­schen Kon­kurs­recht für Unter­neh­men. Dana­ch müss­te im Fal­le Grie­chen­lands ein unab­hän­gi­ges euro­päi­sches Schieds­ge­richt bestimmt wer­den, um die­ses Insol­venz­ver­fah­ren zu lei­ten. In dem fol­gen­den Schieds­ver­fah­ren wür­den alle Gläu­bi­ger – Regie­run­gen, Ban­ken, Kre­dit­ge­ber, Finanz­in­sti­tu­tio­nen – ihre For­de­run­gen auf den Tisch legen. Die­se wür­den dann vom Schieds­ge­richt gegen die Zah­lungs­fä­hig­keit des Lan­des abge­wo­gen. Das Schieds­ge­richt wird von dem ver­schul­de­ten Staat eben­falls Spar­maß­nah­men ver­lan­gen –…

Respektlos 0

Respektlos

Am 24. Mai haben auch wir dar­auf hin­ge­wie­sen, was Hor­st Köh­ler dem Deutsch­land­funk zu Pro­to­koll gege­ben hat. Nun ist er zurück getre­ten. Ver­mut­li­ch war der Blog­ein­trag hier der Trop­fen, der das Gemüts­fass des Bun­des­prä­si­den­ten zum Über­lau­fen gebracht hat. Respekt­los wären sei­ne Kri­ti­ker mit dem Amt des Bun­des­prä­si­den­ten umge­gan­gen, so sag­te Köh­ler bei sei­nem Rück­tritt. Doch ist die­se Reak­ti­on des Staats­ober­haup­tes nicht die eigent­li­che Respekt­lo­sig­keit vor die­sem Amt? Wer nicht in ers­ter Linie per­sön­li­che Grün­de, son­dern den Schutz des beklei­de­ten Amtes in den Vor­der­gund stellt, der muss sich doch bewusst sein, wel­chen Scha­den er dem Amt, der Regie­rung und dem gan­zen…

Köhler: Mit militärischen Mitteln Handelswege freihalten! ?? 0

Köhler: Mit militärischen Mitteln Handelswege freihalten! ??

Aller­dings müs­se Deutsch­land mit sei­ner Außen­han­dels­ab­hän­gig­keit zur Wah­rung sei­ner Inter­es­sen im Zwei­fel auch zu mili­tä­ri­schen Mit­teln grei­fen. Als Bei­spiel für die­se Inter­es­sen nann­te Köh­ler ‚freie Han­dels­we­ge’. Es gel­te, Zitat ‚gan­ze regio­na­le Insta­bi­li­tä­ten zu ver­hin­dern, die mit Sicher­heit dann auf unse­re Chan­cen zurück­schla­gen’ und sich somit nega­tiv auf Han­del und Arbeits­plät­ze aus­wirk­ten. Köh­ler hat­te auf der Rück­rei­se von Chi­na einen Zwi­schen­stopp in Afgha­nis­tan ein­ge­legt. via dradio.de Die­se Sät­ze kann man lesen wie man will. Der Ein­druck bleibt: bestür­zend, unfass­bar. Pos­ted via web from HUMANE-WIRTSCHAFT

Vergesst Griechenland – Das wahre Problem in Europa ist Deutschland 0

Vergesst Griechenland – Das wahre Problem in Europa ist Deutschland

Nor­mal­ly, what should hap­pen to such a coun­try is that, as a result of its tra­de sur­p­lus, wages rise, along with the value of its cur­ren­cy, to reflect its new wealth and pro­duc­tivi­ty. That has the effect of making tho­se exports less com­pe­ti­ti­ve whi­le encou­ra­ging workers to spend their increa­sed inco­me on chea­per imports. And in that way, the sys­tem brings imports and exports more into balan­ce. via washingtonpost.com Ste­ven Pearl­stein von der Washing­ton Post beweist, dass Bewe­gung in den Jour­na­lis­mus kommt, zumin­dest inter­na­tio­nal gese­hen. In dem lesens­wer­ten Bei­trag, aus dem obi­ger kur­ze Aus­schnitt stammt, schließt Pearl­stein einen logi­schen Kreis.…

Höchste Sparquote seit 1993 0

Höchste Sparquote seit 1993

Die Deut­schen spa­ren in der euro­päi­schen Schul­den­kri­se so eif­rig wie seit 17 Jah­ren nicht mehr. Im Schnitt leg­ten die Ver­brau­cher 15,2 Pro­zent ihres ver­füg­ba­ren Ein­kom­mens auf die hohe Kan­te, wie das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt mit­teil­te. via welt.de Im Grun­de ist es ver­wun­der­li­ch, wie die Pres­se in die­sen Zei­ten eine der­ar­ti­ge Mel­dung ein­fach über­nimmt und nicht wei­te­re Recher­chen hin­zu­fügt. In Zei­ten, in denen wir es mit nicht mehr rück­zahl­ba­ren Schul­den in unvor­stell­ba­ren Aus­ma­ßen zu tun haben, spart also „jeder“ Deut­sche durch­schnitt­li­ch 15,2 Pro­zent des ver­füg­ba­ren Ein­kom­mens? „Ich ste­he Sta­tis­ti­ken etwas skep­ti­sch gegen­über. Denn laut Sta­tis­tik haben ein Mil­lio­när und ein armer Kerl…

England verbannt den 500-Euro-Schein 0

England verbannt den 500-Euro-Schein

An ana­ly­sis by the agen­cy, howe­ver, show­ed that more than 90 per­cent of Bri­tish demand for the 500-euro note came from cri­mi­nals. via edition.cnn.com Wie CNN mel­de­te sei man in Eng­land zu der Erkennt­nis gekom­men, dass die 500-Euro-Bank­no­te zu mehr als 90% Pro­zent von Kri­mi­nel­len genutzt wird. Als Fol­ge wer­den von eng­li­schen Ban­ken kei­ne 500er mehr aus­be­zahlt. Eng­land hat als Lan­des­wäh­rung nach wie vor das eng­li­sche Pfund. Die­ses gibt es als Bank­no­ten bis maxi­mal 50 bri­ti­sche Pfund. Der 500-Euro-Schein ent­spricht der­zeit 428 bri­ti­schen Pfund. Doch etwas ande­res macht die Wäh­run­gen auf der Insel inter­es­sant: Auch bei den Geld­schei­nen pfle­gen die…

Facebook, Twitter und Co. bringt Massen in Bewegung 0

Facebook, Twitter und Co. bringt Massen in Bewegung

Face­book-Sauf­par­ty endet mit tra­gi­schem Todes­fall (12) Von Mar­tin Trau­th 15. Mai 2010, 09:44 Uhr Nach dem Tod eines jun­gen Man­nes ist in Frank­reich eine Debat­te über Rie­sen­par­tys ent­brannt, die über das Inter­net-Netz­werk Face­book ver­ab­re­det wer­den. Meh­re­re Poli­ti­ker for­der­ten eine Beschrän­kung sol­cher Mas­sen­auf­läu­fe. Bei einer die­ser Par­tys war ein 21-Jäh­ri­ger gestor­ben, weil er betrun­ken von einer Brü­cke fiel. via welt.de In Wahr­heit wit­tert die Poli­tik hier wohl eine ganz ande­re Gefahr: die der schnel­len und unkon­trol­lier­ba­ren Mobi­li­sie­rung gro­ßer Men­schen­mas­sen. Es dürf­te kaum etwas geben, wovor Poli­ti­ker mehr Respekt haben, vor allem da sie wohl selbst zu erken­nen begin­nen, wie gering der…

Spekulanten sind auch nur Menschen 0

Spekulanten sind auch nur Menschen

Die Zeter-und-Mor­dio-Rufe gegen die Spe­ku­lan­ten oder den Finanz­markt als Gan­zes sind laut, aber sinn­los. Die Geschwät­zig­keit media­ler Omni­prä­senz in Bezug auf die Gescheh­nis­se ist in Wahr­heit Sprach­lo­sig­keit. Mit zahl­lo­sen Wor­t­en und Vor­wür­fen an Men­schen und Ein­rich­tun­gen, die eigent­li­ch nur ihren Job machen, über­tün­chen Poli­tik und Medi­en ihre Ohn­macht. Wir – als die Kon­su­men­ten die­ser geschwät­zi­gen Sprach­lo­sig­keit – stim­men ein in die­se lau­te Stil­le. Zu deren Über­win­dung müss­ten wir, vor allem aber die Medi­en, in die Details des Erkenn­ba­ren ein­tau­chen und durch die Ana­ly­se der Wir­kungs­wei­sen zu neu­en Erkennt­nis­sen kom­men. Nur auf die­sem Wege wür­den sie – die Medi­en – und…

Helmut Creutz im Münchner Merkur 0

Helmut Creutz im Münchner Merkur

Euro-Eulen nach Athen tra­gen? Und das gilt nicht nur für Grie­chen­land, son­dern auch für alle ande­ren bereits über­schul­de­ten Euro-Län­der. Im Übri­gen hel­fen die jetzt und zukünf­tig ein­ge­lei­te­ten Hilfs-Kre­di­te und Garan­ti­en wohl kaum der grie­chi­schen Bevöl­ke­rung, son­dern in ers­ter Linie den Geld­ge­bern hin­ter den Ban­ken, bei denen sich der grie­chi­sche Staat letzt­end­li­ch ver­schul­det hat: Ihnen wur­den in den letz­ten Mona­ten nicht nur über­höh­te Zin­sen garan­tiert, son­dern nun auch noch ihre Ansprü­che von der euro­päi­schen Gemein­schaft ver­bürgt – allen vor­an von den deut­schen Steu­er­zah­lern. Und auch die Abzü­ge, die man jetzt den Grie­chen von ihren Ein­kom­men abver­langt, flie­ßen in die­se glei­che Rich­tung.…

Der europäische Gedanke in höchster Gefahr 0

Der europäische Gedanke in höchster Gefahr

Wann pur­zeln die Pfun­de? Bild © 2010, Mar­tin Ban­ge­mann Wor­in besteht also unse­re Chan­ce? Zunächst müs­sen wir im Sys­tem blei­ben und die Insol­venz als ein aktiv ein­ge­setz­tes Mit­tel (PDF) klug anwen­den. Die EU kann als Insol­venz­ver­wal­ter ein­ge­setzt wer­den und – wie das auch Wirt­schafts­le­ben tag­täg­li­ch geschieht – alles dar­an set­zen, Grie­chen­land zu ret­ten. Die Gläu­bi­ger wer­den – wie bei jeder Insol­venz – auf gro­ße Tei­le ihrer Ansprü­che ver­zich­ten müs­sen. Um den schüt­zens­wer­ten „klei­nen Spa­rer“ nicht in einen Topf mit den Super­rei­chen die­ser Welt zu wer­fen, kann im Rah­men des Insol­venz­ver­fah­rens eine sozia­le Kom­po­nen­te zum Tra­gen kom­men, die vor­sieht, dass Geld­ver­mö­gen…

Dirk Müller erklärt bei Markus Lanz ein Prinzip unseres Geldsystems 0

Dirk Müller erklärt bei Markus Lanz ein Prinzip unseres Geldsystems

Ich hat­te zum ers­ten Mal auf einem gro­ßen öffent­li­ch-recht­li­chen Publi­kums­sen­der die Mög­lich­keit aus­führ­li­ch auf das Zin­ses­zins­pro­blem und das bevor­ste­hen­de Ende des Lebens­zy­klus die­ses Zin­ses­zins­sys­tems hin­zu­wei­sen, ohne dass Eic hel oder Hen­kel wider­spro­chen haben. via cashkurs.com Dirk Mül­ler ist ein durch­aus kom­pe­ten­ter Ken­ner des Geld­sys­tems. Bei Mar­kus Lanz hat­te er Gele­gen­heit, eini­ge sehr wich­ti­ge Ana­ly­sen dar­zu­le­gen, die – wür­de man sie poli­ti­sch ern­st neh­men – bes­te Hin­wei­se auf die not­wen­di­gen Schrit­te bie­ten. Bleibt zu hof­fen, dass der­lei Auf­ru­fe nicht unge­hört blei­ben. Etwa ab Minu­te 14 in der Fern­seh­sen­dung geht es ans Ein­ge­mach­te. Pos­ted via web from HUMANE-WIRTSCHAFT