Kategorie: Wirtschaft

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Auswirkungen einer Geldreform

Ver­an­stal­tungs­hin­weis. Das „Semi­nar für Frei­heit­li­che Ord­nung“ ver­fügt im schö­nen Bad Boll in Baden Würt­tem­berg über ein Tagungs­haus, über des­sen Tür die Wor­te „Schu­le der Frei­heit“ pran­gen. In regel­mä­ßi­gen Abstän­den fin­den dort Ver­an­stal­tun­gen zu dem brei­ten The­men­spek­trum der „Fra­gen der Frei­heit“ statt. Am 27. und 28. Febru­ar geht es um die „Aus­wir­kun­gen einer Geld­re­form“. Ein außer­ge­wöhn­li­ches Pro­gramm mit span­nen­dem Inhalt war­tet auf die Besu­cher. Hier geht es zum Pro­gramm als PDF-Datei. 

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Bofinger sollte den Notenbanken maßvoll helfen

Bei­trag von Eck­hard Beh­rens, Hei­del­berg Nun hat sich auch ein bekann­ter deut­scher Öko­nom die For­de­rung zu eigen gemacht, das Bar­geld abzu­schaf­fen. Auch er will damit der Noten­bank mehr Spiel­raum für ihre Geld­po­li­tik ver­schaf­fen. Das ist ein sehr berech­tig­tes Anlie­gen. Es ist rich­tig, das Bar­geld wegen sei­ner Hort­bar­keit ins Auge zu fas­sen. Denn die Mög­lich­keit, Bar­geld fast ver­lust­frei auf­zu­be­wah­ren, hat die soge­nann­te Null­zins­schran­ke für den Leit­zins zur Fol­ge; die Noten­ban­ken kön­nen ihre Leit­zin­sen nicht spür­bar in den nega­ti­ven Raum absen­ken, weil die Ban­ken dann Kre­dit zum Leit­zins auf­neh­men und Bar­geld bun­kern (hor­ten). Aber die For­de­rung, das Bar­geld abzu­schaf­fen, „schüt­tet das Kind…

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Davos 2015

1.700 Flug­be­we­gun­gen von Pri­vat­jets am Flug­ha­fen Zürich brin­gen all­jähr­lich rund 3.000 Rei­che und Ein­fluss­rei­che ins mon­dä­ne Davos. Beglei­tet wer­den sie von den Resul­ta­ten des ver­gan­ge­nen Jah­res, aus denen her­vor­geht, wie­viel rei­cher und damit ein­fluss­rei­cher sie selbst gegen­über den ande­ren Mil­li­ar­den von Men­schen gewor­den sind, mit denen sie den Erd­ball tei­len. Auch ihr Ein­fluss auf die Ver­än­de­rung des Welt­kli­mas wird ihnen Jahr für Jahr als Daten über­ge­ben, mit dem Resul­tat, dass wir als Mensch­heit unse­rer eige­nen Aus­lö­schung wie­der einen Schritt näher gekom­men sind. Und ewig grüßt das Mur­mel­tier. Nächs­tes Jahr wird man sich wie­der tref­fen, die Daten wer­den noch dra­ma­ti­sche­re Resul­ta­te…

Niko Paech bei der Jubiläumsfeier
Foto: © Pat Christ
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„Wir haben es in der Hand!“ – 10 Jahre CHIEMGAUER – Pat Christ

Gemein­sam für eine lebens­wer­te Zukunft:
3.500 Men­schen enga­gie­ren sich inzwi­schen für den CHIEMGAUER. Sie wis­sen, so CHIEM­GAU­ER-Grün­der Chris­ti­an Gel­le­ri: „Wir haben es in der Hand, ob wir etwas ändern!“ Zehn Jah­re ist die in den Land­krei­sen Chiem­gau und Rosen­heim gül­ti­ge Regio­nal­wäh­rung inzwi­schen alt. Grund genug, ein­mal inne zu hal­ten und über Chan­cen und Gren­zen von Kom­ple­men­tär­wäh­run­gen zu dis­ku­tie­ren. Dies taten 300 Teil­neh­mer beim 5. Regio­nal­wäh­rungs­kon­gress in Traun­stein.
Unter­neh­men, die auf nichts ande­res als auf Gewinn­ma­xi­mie­rung schau­en, wer­den mit dem Chiem­gau­er wenig anfan­gen kön­nen. Denn je nach­dem, was ein Betrieb pro­du­ziert, kos­tet die­ses Geld mit­un­ter mehr als es der Fir­ma bringt. Was Domi­nik Sen­nes von der St. Leon­hards Ver­triebs GmbH bei einer Podi­ums­dis­kus­si­on zum Auf­takt des Kon­gres­ses bestä­tig­te. „Wir müs­sen 90 Pro­zent der CHIEMGAUER zurück­tau­schen“, so der Gemein­woh­löko­nom, der bei St. Leon­hard für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung zustän­dig ist. Der Rück­tausch kos­tet. Den­noch sieht es die Fir­ma als sinn­voll an, sich beim Chiem­gau­er zu betei­li­gen: „Wir wol­len ein Bewusst­sein für das Geld­we­sen schaf­fen.“ …

Köln; Rosenmontagsumzug 2009: Mottowagen für Fr. Merkel 0

Geschunkelter Unmut

Die Gren­zen der när­ri­schen Mei­nungs­frei­heit schei­nen uner­schöpf­lich. Da gibt es die nack­te Kanz­le­rin oder den mit der Mafia kopu­lie­ren­den Ber­lus­co­ni. Die Besu­cher der Umzü­ge rufen fröh­lich in die Mikro­fo­ne der Repor­ter, wie klas­se es sei, dass man hier die nack­te Wahr­heit über die Poli­tik prä­sen­tie­ren dür­fe. „Die Poli­ti­ker müs­sen ein­fach die Wahr­heit aus­hal­ten kön­nen, sich gefäl­ligst am Rie­men rei­ßen und es dem­nächst bes­ser machen“, so der Tenor vie­ler Aus­sa­gen am Ran­de der Stra­ßen in den när­ri­schen Hoch­bur­gen. Mot­to­wa­gen für Fr. Mer­kel Eine Mil­li­on Men­schen säu­men in Köln und nahe­zu die glei­che Zahl in Düs­sel­dorf die Stra­ßen in eisi­ger Win­ter­käl­te. Auf…

Neue Euroscheine sollen changieren 0

Neue Euroscheine sollen changieren

Die Euro­päi­sche Zen­tral­bank (EZB) will nach und nach die 2002 ein­ge­führ­ten Euro­schei­ne gegen neue aus­tau­schen. Den Anfang macht im Mai 2013 die Fünf-Euro-Note. Ein wesent­li­che Ände­rung der neu­en Schei­ne besteht dar­in, dass sie „chan­gie­ren“ sol­len. Das hört sich inter­es­sant an, beson­ders für Befür­wor­ter einer völ­lig neu­en Geld­ord­nung. Im Wort steckt Wan­del, Ver­än­de­rung, Tausch. Natür­lich sind wir rea­lis­tisch genug und wis­sen, dass sich chan­gie­ren in die­sem Fall auf ein neu­es Sicher­heits­merk­mal bezieht. Die Zahl des Wer­tes der neu­en Schei­ne soll sich durch Ver­än­dern des Blick­win­kels auf den Schein in der Far­be ver­än­dern. Immer schon legt die Zen­tral­bank höchs­ten Wert auf die…

Kalender 1913 von Erich Mühsam 1

Kalender 1913 von Erich Mühsam

Bild wiki­pe­dia: Müh­sam wäh­rend sei­ner Lehr- und Wan­der­jah­re, um 1906   Janu­ar: Der Rei­che klappt den Pelz empor, und mol­lig glüht das Ofen­rohr. Der Arme klebt, daß er nicht frier, sein Fens­ter zu mit Pack­pa­pier. Febru­ar: Im Fasching schaut der rei­che Mann sich gern ein armes Mäd­chen an. Wie zärt­lich oft die Lie­be war, wird im Novem­ber offen­bar. März: Im Jah­re acht­und­vier­zig schien die neue Zeit hin­auf­zu­ziehn. Ihr, mei­ne Zeit­ge­nos­sen wißt, daß heut noch nicht mal Vor­märz ist. April: Wer Diplo­ma­te wer­den will, nehm sich ein Mus­ter am April. Aus hei­term Blau bricht der Orkan, und nie­mand hat‚s nach­her getan.…

Spiel mit Inflationserwartungen? 0

Spiel mit Inflationserwartungen?

Die Noten­ban­ken sol­len die Infla­ti­ons­er­war­tun­gen steu­ern. Dazu brau­chen sie eine hohe Repu­ta­ti­on, also Glaub­wür­dig­keit, dass sie ihren Ankün­di­gun­gen auch Taten fol­gen las­sen und ihre Zie­le errei­chen wer­den. Den Noten­ban­ken ist von dem Ver­such abzu­ra­ten, mit den Infla­ti­ons­er­war­tun­gen so zu „spie­len“, wie sie das mit den Leit­zin­sen tun. Sta­bi­le, aber höhe­re Infla­ti­ons­ra­ten sind leich­ter erreich­bar als die heu­ti­gen nied­ri­gen Infla­ti­ons­zie­le.

Die EZB verfolgt schlechtere Politikziele als die Fed 0

Die EZB verfolgt schlechtere Politikziele als die Fed

Vie­le sehen in der jüngs­ten Ent­schei­dung der EZB, unbe­grenzt Staats­an­lei­hen zu kau­fen, eine Kri­sen­po­li­tik im Sti­le der ame­ri­ka­ni­schen Noten­bank. Der Ein­druck täuscht. Die Fed ver­mehrt die Geld­men­ge durch den Kauf von Anlei­hen, um damit die Wirt­schaft anzu­kur­beln, was sie an der Null­zins-Schran­ke nicht mehr durch Zins­sen­kun­gen bewir­ken kann. Die EZB ver­sucht zumin­dest, die Geld­ver­meh­rung, die sie mit ihren Anlei­he­käu­fen bewirkt, geld­po­li­tisch wie­der zu neu­tra­li­sie­ren. Dabei wäre die Ankur­be­lung der Wirt­schaft bei über 11% Arbeits­lo­sig­keit im Euro-Raum drin­gen­der als in den USA, wo die Arbeits­lo­sig­keit „nur“ gut 8% beträgt.  Draghi betreibt Staats­fi­nan­zie­rung mit der Noten­pres­se, Bernan­ke betreibt damit Kon­junk­tur­po­li­tik. Das ist…

„Deutschland braucht die Inflation“ 2

„Deutschland braucht die Inflation“

Es ist schon ein bemer­kens­wer­tes Ereig­nis, dass man heu­te (05.09.2012) auf SPIEGEL ONLINE lesen kann: „Geld­po­li­tik in der Kri­se Deutsch­land braucht die Infla­ti­on Ein Kom­men­tar von Wolf­gang Mün­chau“ Kom­men­tiert wird die Infla­ti­ons­angst ange­sichts der von der EZB vor­aus­sicht­lich geplan­ten wei­te­ren Käu­fe von Staats­an­lei­hen. Die­ser Angst wird mit guten Argu­men­ten ent­ge­gen­ge­tre­ten – ins­be­son­de­re unter Hin­weis auf inter­na­tio­na­le Erfah­run­gen in den letz­ten Jahr­zehn­ten. Aber lei­der fehlt der Hin­weis, dass die soge­nann­ten Mone­ta­ris­ten nur die hal­be Wahr­heit des Gel­des ken­nen, näm­lich nur sei­ne Men­ge, nicht auch sei­ne Umlauf­ge­schwin­dig­keit. Was die Mone­ta­ris­ten sagen, stimmt, solan­ge die Umlauf­ge­schwin­dig­keit wirk­lich kon­stant ist. Ist sie aber nicht, seit…

25 Billionen US-Dollar in „Schwarzen Löchern“ 3

25 Billionen US-Dollar in „Schwarzen Löchern“

Der Pul­lit­zer-Preis­trä­ger von 1990 für inves­ti­ga­ti­ven Jour­na­lis­mus Joe Kil­zer hat für „Tri­b­Li­ve“ unter­sucht, wie es um die Steu­er­ge­rech­tig­keit im Hin­blick auf gro­ße Geld­ver­mö­gen steht. Sei­ne Erkennt­nis­se konn­ten erwar­tet wer­den, sind aber ange­sichts der sich welt­weit zuspit­zen­den „Schul­den­kri­sen“ den­noch auf­schluss­reich. Dem­nach wird geschätzt, dass sich welt­weit rund 25 Bil­lio­nen US-Dol­lar auf Bank­kon­ten in Län­dern befin­den, die sich durch nied­ri­ge Steu­ern und/oder gut gehü­te­te Bank­ge­heim­nis­se aus­zeich­nen. Bei die­sen Sum­men ver­wi­schen zuneh­mend die Moti­ve der Hal­ter die­ser Geld­an­la­gen. Gewinn­ver­la­ge­run­gen durch Grün­dung von Toch­ter­un­ter­neh­men ver­lie­ren gegen­über dem Ver­ste­cken von Geld­ver­mö­gen an Gewicht. Unter dem Strich steht nur eines fest: Die Nut­zung die­ser inter­na­tio­na­len Bank­ver­ste­cke erfolgt…

(c) Martin Bangemann 1

Stiglitz: „Renditestreben spaltet die Gesellschaft“

Der US-Ame­ri­ka­ni­sche Wirt­schafts­pro­fes­sor und Nobel­preis­trä­ger Joseph E. Sti­glitz sagt es in einem Inter­view, das er „Fox­Busi­ness“ gege­ben hat, sehr deut­lich. Sehr schön dar­in auch die Beschrei­bung der Per­so­nen, wel­che nach Ren­di­te stre­ben (im eng­li­schen nennt er sie „rent see­kers“): Sie bean­spru­chen ein stets grö­ßer wer­den­des Stück des (Leistungs)-kuchens, zu des­sen Ver­grö­ße­rung sie selbst aber nichts bei­tra­gen. Im wei­te­ren Ver­lauf des Inter­views rela­ti­viert Sti­glitz das Ren­di­te­stre­ben und spricht nur noch von der Ren­di­te, die der „Land­be­sitz“ abwirft. Für sein neu­es Buch, „Pri­ce of Ine­qua­li­ty“, das sich mit der gesell­schaft­li­chen Sche­ren­ent­wick­lung von Arm und Reich aus­ein­an­der­setzt, war er aber offen­bar gezwun­gen, den…

Onkel Dagobert und die World Economics Association 0

Onkel Dagobert und die World Economics Association

2011 gegrün­det sieht sich die WEA (World Eco­no­mics Asso­cia­ti­on) als Think Tank für eine zukunfts­fä­hi­ge Wirt­schafts­wis­sen­schaft und die eige­ne Arbeit als Angriff auf das Esta­blish­ment. In den regel­mä­ßi­gen Aus­ga­ben ihrer „Real-world eco­no­mics reviews“ wird deut­lich, dass die gro­ße Zahl an Wirt­schafts­wis­sen­schaft­lern, die sich in der WEA ver­ei­nen, hin­sicht­lich vie­ler Punk­te von den bis heu­te gelehr­ten, ver­meint­lich eher­nen Geset­zen der „Schul­buch-Öko­no­mie“ Abstand neh­men, in ihrem „real-World-Den­ken“ aber wohl noch nicht bei einem hart­nä­cki­gen Hin­ter­fra­gen des Geld­sys­tems selbst ange­kom­men sind. Immer­hin das Bei­sein von Wis­sen­schaft­lern, wie dem Aus­tra­li­er Ste­ve Keen, der auch schon in der HUMANEN WIRTSCHAFT eine Rol­le spiel­te, macht Hoff­nung. Die…

Neue Wogen, © Martin Bangemann, Kontakt: bestmoose.de 0

Was sind Schulden?

Die­se Fra­ge ist eigent­lich ein wun­der­ba­rer Ansatz, um den Din­gen auf die Spur zu kom­men, die uns ganz aktu­ell aus der Bahn zu wer­fen schei­nen. Pro­fes­sor Micha­el Hud­son von der Uni­ver­si­tät von Mis­sou­ri ist die­ser Fra­ge am 2.12.2012 im Feuil­le­ton der FAZ nach­ge­gan­gen und lie­fert einen sehr lesens­wer­ten Bei­trag ab. Er erzählt eine wun­der­ba­re, erhel­len­de Geschich­te von Schul­den. Den­noch, am Ende bleibt der fade Geschmack, dass Schul­den per se etwas Schlech­tes sind, die ent­we­der erst gar nicht ent­ste­hen oder regel­mä­ßig erlas­sen wer­den soll­ten. Letz­te­res ist unter Umstän­den ein, wenn auch nicht neu­er, aber den­noch guter Gedan­ke. Ers­te­res zwei­fel­haft, da es auch…

Wer die Menschen hasst, wird das Geld lieben – Wolfgang Berger 0

Wer die Menschen hasst, wird das Geld lieben – Wolfgang Berger

Ein Nach­wort auf: „Die Finanz­welt auf der Tita­nic: Tan­zen solan­ge die Musik spielt“
Die Reso­nanz auf sei­nen Tita­nic-Arti­kel in Heft 05/2011 der HUMANEN WIRTSCHAFT (Tan­zen solan­ge die Musik spielt) war so gewal­tig, dass Prof. Dr. Wolf­gang Ber­ger erschro­cken ist. War­um sagt er hier.

Farinet – Falschmünzer als Volksheld 0

Farinet – Falschmünzer als Volksheld

via flickr.com Die Geschich­te des Falsch­mün­zers Fari­net ist lehr­reich. In man­chen Gebie­ten der Schweiz ist Fari­net der wah­re Schwei­zer Volks­held. War­um das so ist? Hier steht es schön beschrie­ben (PDF) Pos­ted via email from HUMANE-WIRTSCHAFT

Ungleichgewicht: Das neue Einmaleins 0

Ungleichgewicht: Das neue Einmaleins

Eine sys­te­mi­sche Dia­gno­se die­ses Kom­ple­xes ist dage­gen nicht ganz so ein­fach. Sie betrach­tet nicht nur, was beim Staats­haus­halt unterm Strich steht, son­dern ana­ly­siert auch, wie sich die Sal­den von Pri­vat­haus­hal­ten, Unter­neh­men und Staat zuein­an­der ver­hal­ten. Denn in jedem Wirt­schafts­sys­tem kann ein Akteur nur so viel Geld schul­den, wie der ande­re spart und dann ver­leiht: Die Sum­me aller Über­schüs­se und Defi­zi­te ist Null. via freitag.de Was kann dar­aus fol­gen, wenn es um die Lösung des Pro­blems der Über­schul­dung geht? Doch nur, dass wir uns Gedan­ken um die Redu­zie­rung der Geld­ver­mö­gen machen müs­sen. Eine zurück­ge­hen­de Ver­schul­dung gibt es nur um den Preis…

Wenn unser Geld zur verderblichen Ware wird 0

Wenn unser Geld zur verderblichen Ware wird

Wenn unser Geld zur ver­derb­li­chen Ware wird Eine Dol­lar­flut über­schwemmt die Welt und sorgt für Unru­he auf den Finanz­märk­ten: Der rich­ti­ge Moment für Par­al­lel­wäh­run­gen oder soge­nann­tes Frei­geld, das stets im Umlauf sein muss via sonntagszeitung.ch Noch ein Zitat aus dem sehr lesens­wer­ten Arti­kel in der Schwei­zer Sonn­tags­zei­tung: „Gesell stell­te die nor­ma­le Vor­stel­lung von Geld auf den Kopf: Man erhält kei­nen Zins, wenn man Geld aus­leiht – und man wird bestraft, wenn man Geld hor­tet. Des­halb kön­nen WIR auch nur mit Ein­schrän­kun­gen gegen Fran­ken ein­ge­tauscht wer­den. Geld wird so zur ver­derb­li­chen Ware: Wer es besitzt, will es mög­lichst rasch wie­der aus­ge­ben.…

Geldscheine verbrennen oder für künstlerische Zwecke nutzen erlaubt! 0

Geldscheine verbrennen oder für künstlerische Zwecke nutzen erlaubt!

Zehn Punk­te Der Begriff des gesetz­li­chen Zah­lungs­mit­tels soll­te auf drei Kern­punk­ten beru­hen: Ver­pflich­ten­de Annah­me von Bank­no­ten und Mün­zen, Annah­me zum vol­len Nenn­wert und Ent­las­tung von Zah­lungs­ver­pflich­tun­gen. Die Annah­me von Bar­zah­lun­gen soll­te die Regel sein: Eine Aus­nah­me davon ist nur aus Grün­den im Zusam­men­hang mit dem Grund­satz von Treu und Glau­ben mög­lich (z.B. wenn der Ein­zel­händ­ler über zu wenig Wech­sel­geld ver­fügt). Die Annah­me von Bank­no­ten mit hoher Stü­cke­lung soll­te eben­falls die Regel sein. Bei Bar­zah­lun­gen soll­ten kei­ne Auf­schlä­ge berech­net wer­den. Die Mit­glied­staa­ten soll­ten kei­ne neu­en Run­dungs­re­geln in Bezug auf die nächs­ten fünf Cent anneh­men. Die Mit­glied­staa­ten soll­ten alle als geeig­net erach­te­ten…

taz deckt „räuberische Privatisierung“ schonungslos auf 0

taz deckt „räuberische Privatisierung“ schonungslos auf

War­um sind hohe Gewin­ne mit Was­ser eigent­lich nicht erlaubt? Die Ber­li­ner Was­ser­be­trie­be haben ein Mono­pol sowohl auf die Ver­sor­gung der Haupt­stadt mit Lei­tungs­was­ser als auch auf die Rei­ni­gung des Abwas­sers. Haus­hal­te sind gesetz­lich gezwun­gen, sich ans Netz anzu­schlie­ßen. Die Was­ser­be­trie­be sind, trotz der Betei­li­gung pri­va­ter Anteils­eig­ner, for­mal wei­ter eine Anstalt öffent­li­chen Rechts. Für ihre Tari­fe gel­ten der Grund­satz der Ver­hält­nis­mä­ßig­keit und das Grund­recht auf Gleich­be­hand­lung aus Arti­kel 3 des Grund­ge­set­zes. Die Rich­ter des Ber­li­ner Ver­fas­sungs­ge­richts­ho­fes lei­te­ten dar­aus ab, es müs­se bei den Tari­fen “eine sach­ge­rech­te Ver­knüp­fung zwi­schen den Kos­ten und der Höhe des zu erhe­ben­den Ent­gelts” geben. Zwar gebe dies…

HUMANE WIRTSCHAFT – Leseprobe neue Ausgabe 0

HUMANE WIRTSCHAFT – Leseprobe neue Ausgabe

Die neue HUMANE WIRTSCHAFT (Heft November/Dezember 2010) ist raus! Eine Lese­pro­be im PDF-For­mat ver­birgt sich hin­ter dem Titel­bild (Draufkli­cken) kos­ten­lo­ses Pro­be­ex­em­plar

HUMANE WIRTSCHAFT  der Kalender 0

HUMANE WIRTSCHAFT der Kalender

Kalen­der Hier sind vie­le Ter­mi­ne rund um das The­ma Geld und Boden, Lösun­gen, Ana­ly­sen usw. zu fin­den. Es han­delt sich um Ver­an­stal­tun­gen, Radio- und Fern­seh­ter­mi­ne und vie­les mehr. via blog.humane-wirtschaft.de Pos­ted via email from HUMANE-WIRTSCHAFT

USA und die soziale Sprengkraft der Ungleichheit 0

USA und die soziale Sprengkraft der Ungleichheit

Robert Reich ist Pro­fes­sor an der Cali­for­nia Uni­ver­si­ty in Ber­ke­ley. In sei­nen Büchern ana­ly­siert er den Kapi­ta­lis­mus in sei­nen Aus­wir­kun­gen, wie kaum ein ande­rer. Jetzt rüt­telt er sei­ne Lands­leu­te wach. Die Demo­kra­tie sei in höchs­ter Gefahr. Sei­ne Ana­ly­se ist – so bekannt sie mitt­ler­wei­le auch ist – ein Weck­ruf an sei­ne Lands­leu­te, sich jetzt für die Demo­kra­tie ein­zu­set­zen: Die Ver­mö­gens­kon­zen­tra­ti­on hat in den USA mitt­ler­wei­le Dimen­sio­nen, wie es sie in den letz­ten 80 Jah­ren nicht gege­ben hat. 25 der Ein­kom­men in den USA kon­zen­trie­ren sich auf das reichs­te eine Pro­zent der Bevöl­ke­rung. Das reichs­te Zehn­tel die­ser ein Pro­zent super­rei­cher US-Ame­ri­ka­ner…

Privat Krankenversicherte müssen bluten? 0

Privat Krankenversicherte müssen bluten?

Das Pro­blem: Damit der Schutz auch für älte­re Kun­den noch bezahl­bar ist, müs­sen die 46 deut­schen Kran­ken­ver­si­che­rer aus einem Teil ihrer Bei­trags­ein­nah­men Rück­stel­lun­gen bil­den. Die­se Rück­stel­lun­gen von zur­zeit 144 Mrd. Euro müs­sen sie zu einem spe­zi­el­len Satz ver­zin­sen. Des­sen Ober­gren­ze – der soge­nann­te Höchst­rech­nungs­zins – wird vom Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um fest­ge­legt. Das hat den Zweck, dass die Ver­si­che­rer nicht auf Grund­la­ge von ris­kan­ten Zinskal­ku­la­tio­nen ver­su­chen sol­len, Kun­den mit güns­ti­gen Ange­bo­ten zu ködern. via ftd.de Die­ser Bei­trag auf der ftd kann auch auf span­nen­de Wei­se ganz anders gele­sen wer­den, als die Auto­ren das wohl bezwe­cken: Fak­ten: Pri­vat kran­ken­ver­si­chert sind haupt­säch­lich gut ver­die­nen­de und…

S21 – Polizei zwischen Bürgern und Machtinteressen 0

S21 – Polizei zwischen Bürgern und Machtinteressen

„Der Ein­satz am 30. Sep­tem­ber im Stutt­gar­ter Schloss­gar­ten ist völ­lig aus dem Ruder gelau­fen“, sagt etwa Tho­mas Mohr aus dem Lan­des­vor­stand der Gewerk­schaft der Poli­zei in Baden-Würt­tem­berg. „Ich war live dabei und spre­che für zahl­rei­che Kol­le­gen, die es ähn­lich emp­fin­den.“ Der Poli­zist erleb­te an die­sem Tag „einen abso­lu­ten Stra­te­gie­wech­sel“. Zuvor sei­en fried­li­che Pro­tes­te die Regel gewe­sen, zum Teil habe es Dis­kus­sio­nen zwi­schen Beam­ten und Demons­tran­ten gege­ben. Doch am 30. Sep­tem­ber sei man schon per Funk dra­ma­tisch nach Stutt­gart geru­fen wor­den, erzählt Mohr. Man sol­le schnell mit Blau­licht fah­ren, Poli­zei­fahr­zeu­ge sei­en bereits besetzt wor­den, der Land­tag sei umzin­gelt. „Da ging es…

Wörgl – Weltwirtschaftskrise auf der Bühne 0

Wörgl – Weltwirtschaftskrise auf der Bühne

via youtube.com „Unter­gug­gen­ber­ger“- Auf­füh­rung Tirol. Buch und Regie: Con­ni Ste­fan­ski Pos­ted via email from HUMANE-WIRTSCHAFT

Usura und usus – Die Gänse und die Allmende 0

Usura und usus – Die Gänse und die Allmende

Das Gesetz sperrt ein Män­ner und Frau‘n Die der All­men­de Gän­se klau‘n Doch dem größ‘ren Schur­ken es erlaubt, Dass der Gans er die All­men­de raubt. Süh­ne das Gesetz befiehlt, Für den, der andern etwas stiehlt. Doch es ver­schont die Herrn und Damen, die uns allen die All­men­de nah­men. Das arme G‘sind wird ein­ge­sperrt, wenn zum Geset­zes­bruch es sich ver­schwört. Dies sei so recht; doch dul­det man, die Ver­schwö­rung, die solch Gesetz ersann. Das Gesetz sperrt ein, Män­ner und Frau‘n, die der All­men­de Gän­se klau‘n, Doch bleibt der Gans die All­mend gestoh­len, bis wir das Land zurück uns holen. Engl. Autor…

Darlehen mit niedrigen Drehzahlen 0

Darlehen mit niedrigen Drehzahlen

Frank Lee hat mir per Email ein inter­es­san­tes Ange­bot unter­brei­tet. Ich brau­che ihm nur noch ein paar Infor­ma­tio­nen „brül­len“:   Dar­le­hen Wer­bung (bei nied­ri­gen Dreh­zah­len) Mein Name Frank Lee. Wir sind pri­va­te Dar­le­hen Dar­le­hen Fir­ma, die aus­ge­ben Kre­di­te an Pri­vat-und Fir­men­kun­den Ein­zel­per­so­nen. Wir gewäh­ren­die­sem Dar­le­hen und haben es zuge­las­sen, um Ihnen die Macht unse­rer­Re­gie­rung.  Haben Sie schon von so vie­len Ban­ken ein­ge­schal­tet? Sie brau­chen­Fi­nanz­mit­tel, um Ihr Geschäft auf­zu­bau­en? Unser Zins­satz ist seh­rer­schwing­lich und unse­re Dar­le­hen Pro­zess ist sehr schnell, wie gut. Sind Sie wirk­lich bereit, um Ihre finan­zi­el­len Pro­ble­me gelöst, dann­su­chen Sie nicht wei­ter und gel­ten für ein Dar­le­hen heu­te…

Zinslose Komplementärkredite « Hinter den Schlagzeilen 0

Zinslose Komplementärkredite « Hinter den Schlagzeilen

Zins­lo­se Kom­ple­men­tär­kre­di­te Chris­ti­an Gel­le­ri Es hängt viel davon ab, ob unse­re Gesell­schaft die Kraft auf­bringt, nicht nur über Zin­sen zu kla­gen, son­dern zins­lo­se Kre­di­te zu orga­ni­sie­ren. Sie soll­ten her­kömm­li­che Kre­di­te (noch) nicht erset­zen, son­dern ergän­zen: Kom­ple­men­tär­kre­di­te. Im Chiem­gau läuft der­zeit ein Expe­ri­ment mit Klein­kre­di­ten an, die in Regio­nal­geld aus­ge­zahlt wer­den. (Roland Rot­ten­fuß­er) Wir ärgern uns über hohe Zin­sen. Jeder Haus­käu­fer muss bei Lauf­zei­ten über 20 Jah­ren Zin­sen in einer Höhe berap­pen, die dem Preis für ein zwei­tes Haus ent­spre­chen. War­um gibt es nicht mehr Men­schen und Orga­ni­sa­tio­nen, die die­ses para­si­tä­re Sys­tem aus­höh­len, indem sie Geld zins­los ver­lie­hen? Der Grund ist…

Hagen Rether: „Vernünftige Dinge machen die Menschen nicht freiwillig“ 0

Hagen Rether: „Vernünftige Dinge machen die Menschen nicht freiwillig“

via youtube.com Das moder­ne Umwelt­be­wusst­sein auf den Punkt gebracht von Hagen Rether. Pos­ted via email from HUMANE-WIRTSCHAFT