Kategorie: Meldungen

Haus in Eden 0

Eden, wie weiter? – Dietrich Heißenbüttel

Die Obst­bau-Genos­sen­schafts­sied­lung Eden (s. HUMANE WIRTSCHAFT 06/2016) steht vor Ver­än­de­run­gen. So viel ist klar. Aller­dings steht noch nicht fest, in wel­che Rich­tung. Und wer dar­über ent­schei­det.- – –  Ob das „Para­dies am Abgrund“ steht, wie der Titel in der Kon­text Wochen­zei­tung und in HUMANE WIRTSCHAFT signa­li­sier­te, oder ob sich die Obst­bau-Genos­sen­schafts­sied­lung Eden in Ora­ni­en­burg im Auf­bruch zu neu­en Ufern befin­det, steht im Moment noch nicht fest. Im Herbst lagen im Ora­ni­en­bur­ger Rat­haus vier Wochen lang die Ände­rungs­an­trä­ge für den Bebau­ungs­plan und den Flä­chen­nut­zungs­plan aus. Bis­her galt in der ältes­ten Vege­ta­rier­sied­lung Deutsch­lands: Zu jedem Haus gehört ein gro­ßes Gar­ten­grund­stück mit Obst­bäu­men und…

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Bofinger sollte den Notenbanken maßvoll helfen

Bei­trag von Eck­hard Beh­rens, Hei­del­berg Nun hat sich auch ein bekann­ter deut­scher Öko­nom die For­de­rung zu eigen gemacht, das Bar­geld abzu­schaf­fen. Auch er will damit der Noten­bank mehr Spiel­raum für ihre Geld­po­li­tik ver­schaf­fen. Das ist ein sehr berech­tig­tes Anlie­gen. Es ist rich­tig, das Bar­geld wegen sei­ner Hort­bar­keit ins Auge zu fas­sen. Denn die Mög­lich­keit, Bar­geld fast ver­lust­frei auf­zu­be­wah­ren, hat die soge­nann­te Null­zins­schran­ke für den Leit­zins zur Fol­ge; die Noten­ban­ken kön­nen ihre Leit­zin­sen nicht spür­bar in den nega­ti­ven Raum absen­ken, weil die Ban­ken dann Kre­dit zum Leit­zins auf­neh­men und Bar­geld bun­kern (hor­ten). Aber die For­de­rung, das Bar­geld abzu­schaf­fen, „schüt­tet das Kind…

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Davos 2015

1.700 Flug­be­we­gun­gen von Pri­vat­jets am Flug­ha­fen Zürich brin­gen all­jähr­li­ch rund 3.000 Rei­che und Ein­fluss­rei­che ins mon­dä­ne Davos. Beglei­tet wer­den sie von den Resul­ta­ten des ver­gan­ge­nen Jah­res, aus denen her­vor­geht, wie­viel rei­cher und damit ein­fluss­rei­cher sie selbst gegen­über den ande­ren Mil­li­ar­den von Men­schen gewor­den sind, mit denen sie den Erd­ball tei­len. Auch ihr Ein­fluss auf die Ver­än­de­rung des Welt­kli­mas wird ihnen Jahr für Jahr als Daten über­ge­ben, mit dem Resul­tat, dass wir als Mensch­heit unse­rer eige­nen Aus­lö­schung wie­der einen Schritt näher gekom­men sind. Und ewig grüßt das Mur­mel­tier. Nächs­tes Jahr wird man sich wie­der tref­fen, die Daten wer­den noch dra­ma­ti­sche­re Resul­ta­te…

Zentralbanken kaufen im großen Stil Aktien 2

Zentralbanken kaufen im großen Stil Aktien

Ende 2013 belief sich laut Sta­tis­tik der Wert aller welt­weit an den Bör­sen gehan­del­ter Akti­en auf 64,3 Bil­lio­nen US-Dol­lar. Die­ser Wert dürf­te sich bis Juni 2014 ver­grö­ßert haben. Seit 2008 herrscht Welt­wirt­schafts­kri­se, doch kei­ner weiß so recht, was als nächs­tes pas­siert. Zin­sen fal­len auf Null und dar­un­ter, doch auf den Akti­en­märk­ten rei­ten die Bären auf den Bul­len. In Deutsch­land besit­zen noch immer nicht mehr als 5 % der Anle­ger Akti­en. Wie kommt der anhal­ten­de Auf­wärts­trend an den Akti­en­märk­ten zustan­de? Seit ver­gan­ge­nen Diens­tag ist, bis­her offen­bar von den gro­ßen Medi­en weit­ge­hend unbe­merkt, in Lon­don eine plau­si­ble Erklä­rung ver­öf­fent­licht wor­den. Das „Offi­ci­al…

EZB senkt Leitzinsen und führt erstmals „Strafzinsen“ ein 0

EZB senkt Leitzinsen und führt erstmals „Strafzinsen“ ein

Gera­de wird gemel­det, dass die EZB es getan hat. Der Leit­zins wur­de auf 0,15% gesenkt. Und für über Nacht gepark­te Geld­er von Geschäfts­ban­ken bei der Zen­tral­bank wird ein Minus­zins von 0,1 % fäl­lig. Das Gan­ze hat nichts mit grund­sätz­li­chen Ein­sich­ten zu tun, son­dern ist eine Ver­zweif­lungs­tat. Mit ihr erhofft man sich ein bestimm­tes Markt­ver­hal­ten, des­sen Ein­tre­ten aber mehr als unwahr­schein­li­ch ist. Die Pres­se wird sich in den nächs­ten Stun­den und Tagen über­schla­gen mit Deu­tun­gen. Die­se hier wer­den Sie jedoch nir­gends fin­den, denn sie bleibt nicht bei Ver­mu­tun­gen und Wahr­schein­lich­kei­ten ste­cken: http://humane-wirtschaft.de/negativ-bzw-minuszins-oder-zinssenkung-durch-umlaufsicherung-helmut-creutz/

HUMANE WIRTSCHAFT 01/2014 3

Größte Bank Europas gibt nur noch Taschengeld heraus

HSBC, die „Hong­kong & Shang­hai Ban­king Cor­po­ra­ti­on Hol­dings plc), hat ihren Sitz in Lon­don und ist die größ­te Bank Euro­pas. Ihre Bilanz­sum­me belief sich 2012 auf rund 2,7 Bil­lio­nen US-Dol­lar (Euro­päi­sche Bil­lio­nen) und sie beschäf­tig­te 270.000 Mit­ar­bei­ter. Sie gehört laut FSB („Finan­ci­al Sta­bi­li­ty Board“) zu jenen 28 Groß­ban­ken, die als „sys­te­mi­sch bedeut­sa­me Finanz­in­sti­tu­te“ ein­ge­stuft wer­den. 2012 hat der US-Senat die Bank wegen ihrer „durch und durch ver­sau­ten Unter­neh­mens­kul­tur“ gerügt. Auf­grund der Vor­wür­fe, Geld­wä­sche für Ter­ro­ris­ten und Dro­gen­händ­ler zu betrei­ben, einig­te sich die Bank mit der US-Staats­an­walt­schaft auf eine Geld­bu­ße von 1,9 Mil­li­ar­den US-Dol­lar.(1) Unter nor­ma­len Umstän­den hät­te die Bank ihre…

Bundesgerichtshof: Geld ist kein Geld 0

Bundesgerichtshof: Geld ist kein Geld

Ein inter­es­san­tes Urteil des Bun­des­ge­richts­ho­fes. Zwar ging es dabei im Kern um „Samm­ler­mün­zen“, wobei die zum Teil als gesetz­li­ches Zah­lungs­mit­tel gel­ten, aber im Urteil steckt eine inter­es­san­te Sicht­wei­se: Der Bun­des­ge­richts­hof ent­schei­det die­se Fra­ge dahin­ge­hend, dass allein die staat­li­che Aner­ken­nung einer Mün­ze als offi­zi­el­les Zah­lungs­mit­tel noch nicht dazu führt, dass der Tat­be­stand des § 935 Abs. 2 BGB erfüllt ist. Dar­über hin­aus ist erfor­der­li­ch, dass die­se zum Umlauf im öffent­li­chen Zah­lungs­ver­kehr bestimmt und geeig­net ist. – Mehr hier: http://www.rechtslupe.de/zivilrecht/sammlermuenzen-sind-kein-geld-365761#sthash.OmjL3QbO.dpuf Wie Hel­mut Ritt­gen von der Deut­schen Bun­des­bank beim Bar­geld­sym­po­si­um 2012 ein­drucks­voll dar­leg­te, sind 85 bis 90% der aus­ge­ge­ben Bar­geld­men­ge seit vie­len Jah­ren…

Australien erhebt Gebühr auf bestimmte Einlagen 0

Australien erhebt Gebühr auf bestimmte Einlagen

Ab Janu­ar 2016 sol­len in Aus­tra­li­en Bank­gut­ha­ben von mehr als 250.000 aus­tra­li­schen Dol­lar mit einer Gebühr in Höhe 0,05% belas­tet wer­den. Kei­ne fal­schen Hoff­nun­gen bit­te, das hat nichts mit Erkennt­nis­sen zu tun, die man im Hin­bli­ck auf die Archi­tek­tur des Geld­sys­tems gewon­nen hat. Man kann es eher als eine Ver­zweif­lungs­tat der Regie­rung wer­ten, irgend­wie Herr der immer grö­ßer wer­den­den Pro­ble­me zu wer­den. Man sieht sich einem wach­sen­den Defi­zit des Staats­haus­hal­tes aus­ge­setzt und einem Rück­gang der Kon­junk­tur­aus­sich­ten, bedingt durch nach­las­sen­de Nach­fra­ge aus Chi­na. Die Wel­le der Gegen­wehr for­miert sich natür­li­ch bereits und man kann erwar­ten, dass das letzt­li­ch poli­ti­sch Umge­setz­te sich…

Regionale Vielfalt statt globaler „Drohnen-Ökonomie“ – Andreas Bangemann 0

Regionale Vielfalt statt globaler „Drohnen-Ökonomie“ – Andreas Bangemann

Von 23. bis 26. 5. 2013 wur­de Bri­xen zum Mit­tel­punkt der euro­päi­schen Nach­hal­tig­keits­be­we­gung. Die mit „think more about“ beti­tel­te Ver­an­stal­tungs­rei­he hat den Anspruch, sich um aktu­el­le „Kern­fra­gen“ zu küm­mern. Das deu­tet schon das sym­pa­thi­sche Logo des Kon­gres­ses an. Eine Kugel, aus der ein Seg­ment her­aus­ge­schnit­ten ist und Schich­ten, sowie ein unver­sehr­ter gel­ber Kern zu sehen ist.

Die von rund 400 Gäs­ten besuch­te, abwechs­lungs­rei­che Ver­an­stal­tung eröff­ne­te Gün­ther Rei­fer vom Ter­ra-Insti­tut in Bri­xen. Das Mot­to lau­te­te „Die Kunst der Frei­heit“. Gün­ther Rei­fer beton­te, dass der die­ses Jahr zum drit­ten Mal statt­fin­den­de Kon­gress mehr bewir­ke, als rei­ne Wis­sens­ver­mitt­lung. Immer sei­en die­se Tage Aus­gangs­punkt von viel­fäl­ti­gen Akti­vi­tä­ten und ganz kon­kre­ten Pro­jek­ten gewe­sen. So ent­ste­he als Ergeb­nis ver­gan­ge­ner Kon­gres­se im
Süd­ti­ro­ler Vinsch­gau ein Gemein­woh­lÖko­no­mie-Pro­jekt in Zusam­men­ar­beit mit meh­re­ren Gemein­den. Das Ter­ra-Insti­tut und die Freie Uni­ver­si­tät Bozen beglei­ten die­ses Pro­jekt wis­sen­schaft­li­ch. Unter Lei­tung von Frau Prof. Dr. Susan­ne Elsen ist unter ande­rem auch geplant, bei dem Pro­jekt mit einer regio­na­len Wäh­rung zu arbei­ten.

„Wäre das Wirt­schafts­wachs­tum ein Men­sch…

…säße die­ser wegen schwe­rer sozia­ler und öko­lo­gi­scher Ver­bre­chen im Gefäng­nis.“ Helena Nor­berg-Hod­ge, weit­ge­reis­te Auto­rin und Fil­me­ma­che­rin, sorg­te mit ihrer Keyno­te für einen emo­tio­na­len Auf­takt der „Tage der Nach­hal­tig­keit“. Die Trä­ge­rin des Alter­na­ti­ven Nobel­prei­ses berich­te­te, wie welt­weit immer mehr Men­schen das Wirt­schafts­sys­tem als gegen das Leben gerich­tet wahr­neh­men. Viel­falt, als eine Grund­la­ge allen mensch­li­chen und natür­li­chen Lebens wer­de aus Effi­zi­enz­grün­den zer­stört. Es kom­me zu einer Anpas­sung an ein mono­kul­tu­rel­les Modell, bei dem nur noch Kapi­tal­in­ter­es­sen im Vor­der­grund ste­hen. Glo­ba­le Dere­gu­lie­rung und gleich­zei­tig eine immer stär­ke­re regio­na­le Regu­lie­rungs­wut zer­stö­re loka­le Gemein­schaf­ten und ver­ein­sa­me den ein­zel­nen Men­schen.

Eine – wie sie es nennt – „Droh­nen-Öko­no­mie“ zer­stö­re…

Nutze es oder verliere es! 0

Nutze es oder verliere es!

Alles braucht sei­ne Zeit. Japan lebt seit mehr als 20 Jah­ren mit immen­sen Staats­schul­den und einer kaum in den Griff zu bekom­men­den Defla­ti­on. Japan wird auch immer als Gegen­bei­spiel benutzt, wenn Geld­re­for­mer Zins und Zin­ses­zins als den Motor der zer­stö­re­ri­schen Ungleich­ver­tei­lung anpran­gern.  20 Jah­re Nied­rigst­zins hät­ten angeb­li­ch auch kei­ne ande­re Situa­ti­on geschaf­fen, als die unse­re, heißt es dann. Man über­sieht bei die­sem ober­fläch­li­chen Hin­se­hen geflis­sent­li­ch, dass Nied­rigst­zins immer nur für die gilt, die sich damit zufrie­den geben. Über­all auf der Welt ver­fü­gen die Rei­chen, sowie die insti­tu­tio­nel­len Anle­ger über jene orga­ni­sa­to­ri­schen Mit­tel, die es braucht, um Kapi­tal dort­hin flie­ßen zu las­sen, wo…

Neue Euroscheine sollen changieren 0

Neue Euroscheine sollen changieren

Die Euro­päi­sche Zen­tral­bank (EZB) will nach und nach die 2002 ein­ge­führ­ten Euro­schei­ne gegen neue aus­tau­schen. Den Anfang macht im Mai 2013 die Fünf-Euro-Note. Ein wesent­li­che Ände­rung der neu­en Schei­ne besteht dar­in, dass sie „chan­gie­ren“ sol­len. Das hört sich inter­es­sant an, beson­ders für Befür­wor­ter einer völ­lig neu­en Geld­ord­nung. Im Wort steckt Wan­del, Ver­än­de­rung, Tau­sch. Natür­li­ch sind wir rea­lis­ti­sch genug und wis­sen, dass sich chan­gie­ren in die­sem Fall auf ein neu­es Sicher­heits­merk­mal bezieht. Die Zahl des Wer­tes der neu­en Schei­ne soll sich durch Ver­än­dern des Blick­win­kels auf den Schein in der Far­be ver­än­dern. Immer schon legt die Zen­tral­bank höchs­ten Wert auf die…

25 Billionen US-Dollar in „Schwarzen Löchern“ 3

25 Billionen US-Dollar in „Schwarzen Löchern“

Der Pul­lit­zer-Preis­trä­ger von 1990 für inves­ti­ga­ti­ven Jour­na­lis­mus Joe Kil­zer hat für „Tri­b­Li­ve“ unter­sucht, wie es um die Steu­er­ge­rech­tig­keit im Hin­bli­ck auf gro­ße Geld­ver­mö­gen steht. Sei­ne Erkennt­nis­se konn­ten erwar­tet wer­den, sind aber ange­sichts der sich welt­weit zuspit­zen­den „Schul­den­kri­sen“ den­no­ch auf­schluss­reich. Dem­nach wird geschätzt, dass sich welt­weit rund 25 Bil­lio­nen US-Dol­lar auf Bank­kon­ten in Län­dern befin­den, die sich durch nied­ri­ge Steu­ern und/oder gut gehü­te­te Bank­ge­heim­nis­se aus­zeich­nen. Bei die­sen Sum­men ver­wi­schen zuneh­mend die Moti­ve der Hal­ter die­ser Geld­an­la­gen. Gewinn­ver­la­ge­run­gen durch Grün­dung von Toch­ter­un­ter­neh­men ver­lie­ren gegen­über dem Ver­ste­cken von Geld­ver­mö­gen an Gewicht. Unter dem Strich steht nur eines fest: Die Nut­zung die­ser inter­na­tio­na­len Bank­ver­ste­cke erfolgt…

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Ein Schuldschein zum Nachdenken

Nahe­zu alle Wirt­schafts-Print­me­di­en und vie­le Radio­sen­der beschäf­tig­ten sich heu­te mit einem rund 450 Jah­re alten Schuld­schein über 400 Gul­den, den die Stadt Mit­ten­wal­de in Bran­den­burg gegen die Stadt Ber­lin gel­tend macht. Bis­her ist es aber in kei­nem Fall der Bericht­erstat­tung über ein unter­halt­sa­mes Fül­len des Som­mer­lochs hin­aus­ge­gan­gen. Dabei böte die Sache reich­li­ch Stoff zum Nach­den­ken. Das gelie­he­ne Geld war laut Urkun­de mit 6% zu ver­zin­sen und ist wohl nie zurück­ge­zahlt wor­den, denn son­st wäre der Schuld­schein ver­nich­tet wor­den. Alle Bericht­erstat­ter erfreu­en sich an der Berech­nung der fäl­li­gen Zin­sen. Rund 110 Mil­lio­nen Euro wäre allei­ne die Zin­sen ohne die Berech­nung von Zin­ses­zin­sen.…

Fünf vor Zwölf © Martin Bangemann, Kontakt: bestmoose.de 3

LIBOR – Lug und Trug

Hät­te man sich aus­den­ken sol­len, was noch hät­te pas­sie­ren müs­sen, damit das ohne­hin auf lan­ge Zei­ten ver­lo­re­ne Ver­trau­en zu Ban­ken, noch wei­ter zer­rüt­tet wird,  man wäre dar­auf nicht so schnell gekom­men: Ein gan­zes „Orches­ter“ an füh­ren­den Groß­ban­ken hat mit dem LIBOR so eine Art „Urme­ter“ der Finanz­welt mani­pu­liert.  René Zey­er ver­gleicht das und sagt, es sei als wür­de in Paris hin­ter ver­schlos­se­nen Türen der Urme­ter um einen Zen­ti­me­ter abge­feilt. Die Aus­wir­kun­gen die­ser Betrü­ge­rei­en in alle Berei­che sind immens und kön­nen kaum in Zah­len aus­ge­drückt wer­den. Die Ent­de­ckung der Mani­pu­la­ti­on der Groß­ban­ken am LIBOR ist eine Art Offen­ba­rungs­eid der Finanz­welt, denn…

Wo ist unser Geld? Stuttgarter Geldreformer mit gelungenem Lehrvideo 5

Wo ist unser Geld? Stuttgarter Geldreformer mit gelungenem Lehrvideo

Immer mehr regio­na­le Grup­pen wer­den zu För­de­rern und Akti­ven für eine huma­ne Wirt­schaft. Seit geraum­er Zeit arbei­tet die Regio­nal­grup­pe Stutt­gart an einem Video, anhand dem leicht ver­ständ­li­ch erklärt wer­den soll, wie unser Geld funk­tio­niert und vor allem wohin es geht. Dazu wur­de eine anspre­chen­de Web­sei­te ein­ge­rich­tet und ein aus­ge­zeich­ne­tes Lehr­vi­deo erstellt: Kon­takt zu der Grup­pe über stuttgart@humane-wirtschaft.de

Fußballtheorie © Martin Bangemann 4

Böses Foul: EM-Halbfinale für umstrittene Änderung des Melderechts genutzt

In ganz Euro­pa rich­tet sich das öffent­li­che Leben nach dem Zeit­plan einer Fuß­ball-Euro­pa- oder -welt­meis­ter­schaft aus. Wich­ti­ge Ver­an­stal­tun­gen und Tref­fen wer­den ter­min­li­ch außer­halb die­ser so vie­le in den Bann zie­hen­den Groß­ver­an­stal­tun­gen gelegt. Die meis­ten Spie­le der Euro 2012 in Polen und der Ukrai­ne wur­den um 20:45 Uhr ange­pfif­fen. Dadurch konn­te das „Tages­ge­schäft“ eini­ger­ma­ßen nor­mal abge­wi­ckelt wer­den. Aus­ge­rech­net am 28.6.2012 um kurz nach 20:45 Uhr, als das Halb­fi­nal­spiel der deut­schen Natio­nal­mann­schaft gegen Ita­li­en ange­pfif­fen wur­de, stand im deut­schen Bun­des­tag eine höchst bri­san­te Geset­zes­än­de­rung auf dem Pro­gramm. Vor lee­ren Rän­gen wur­de das Mel­de­we­sen geän­dert. Mel­de­äm­ter wer­den dem­nach zu Anlauf­stel­len für „Ban­den-Wer­bung“. Ohne…

Foto unter CC-Lizenz von "teejaybee" auf Flickr 5

Im Sumpf der Schuldenbremse

Bevor wir in den „Sumpf“ ein­tau­chen, müs­sen wir fest­hal­ten: Das Kon­zept einer Schul­den­brem­se als Mit­tel um ein vor dem Kol­laps ste­hen­des Geld­sys­tem zu ret­ten, ist gelin­de gesagt ein volks­wirt­schaft­li­cher Aber­witz. Das volks­wirt­schaft­li­che Schul­den­ma­chen ist unlös­bar ver­bun­den mit dem Auf­bau von Geld­ver­mö­gen. Die Hal­ter von Geld­ver­mö­gen inter­es­siert es bes­ten­falls peri­pher, wer ihr Kapi­tal in Form von Schul­den auf­nimmt und bedient. Es kön­nen dies nur sein: 1.) Unter­neh­men 2.) Pri­va­te Haus­hal­te 3.) Der Staat Wenn ein Teil die­ser Akteu­re in einer Volks­wirt­schaft zukünf­tig auf das Schul­den­ma­chen ver­zich­ten will, dann müs­sen die ver­blei­ben­den die neu ent­ste­hen­den Geld­ver­mö­gen in Form von Schul­den auf­neh­men. Wenn also der…

Betrüger ahmen das herrschende Geldsystem nach 0

Betrüger ahmen das herrschende Geldsystem nach

Ser­gej Mav­ro­di fühlt sich im Recht und durch die Abläu­fe im bestehen­den Geld­sys­tem bestä­tigt. Was er mit sei­nem Schnee­balls­sys­tem für Finanz­an­la­gen macht, sieht er iden­ti­sch im Gro­ßen, ins­be­son­de­re im Vor­ge­hen der Noten­ban­ken, ablau­fen. Er sieht nicht ein, war­um sein Sys­tem wider­recht­li­ch sein soll, wenn um uns her­um alles gen­au so abläuft.  Spä­tes­tens, wenn man Betrü­gern nicht mehr in der Sache wider­spre­chen kann, wird es Zeit über die Feh­ler nach­zu­den­ken. Zwar lau­fen die „pri­va­ten“ Schnee­ball­sys­te­me zeit­li­ch viel schnel­ler ab, da sie mit Ver­zin­sun­gen von bis zu 100% arbei­ten, aber das Grund­prin­zip ist gleich. Bei­de Sys­te­me bre­chen an der Unbe­zahl­bar­keit der Schul­den…

Onkel Dagobert und die World Economics Association 0

Onkel Dagobert und die World Economics Association

2011 gegrün­det sieht sich die WEA (World Eco­no­mics Asso­cia­ti­on) als Think Tank für eine zukunfts­fä­hi­ge Wirt­schafts­wis­sen­schaft und die eige­ne Arbeit als Angriff auf das Esta­blish­ment. In den regel­mä­ßi­gen Aus­ga­ben ihrer „Real-world eco­no­mics reviews“ wird deut­li­ch, dass die gro­ße Zahl an Wirt­schafts­wis­sen­schaft­lern, die sich in der WEA ver­ei­nen, hin­sicht­li­ch vie­ler Punk­te von den bis heu­te gelehr­ten, ver­meint­li­ch eher­nen Geset­zen der „Schul­buch-Öko­no­mie“ Abstand neh­men, in ihrem „real-World-Den­ken“ aber wohl noch nicht bei einem hart­nä­cki­gen Hin­ter­fra­gen des Geld­sys­tems selbst ange­kom­men sind. Immer­hin das Bei­sein von Wis­sen­schaft­lern, wie dem Aus­tra­lier Ste­ve Keen, der auch schon in der HUMANEN WIRTSCHAFT eine Rol­le spiel­te, macht Hoff­nung. Die…

Die Grenzen des Tellerrands 1

Die Grenzen des Tellerrands

Dr. Tho­mas Gambke, Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter für die Grü­nen, der­zeit Mit­glied in der 2011 vom Bun­des­tag ein­ge­setz­ten Enque­te-Kom­mis­si­on „Wachs­tum, Wohl­stand, Lebens­qua­li­tät – Wege zu nach­hal­ti­gem Wirt­schaf­ten und gesell­schaft­li­chem Fort­schritt in der Sozia­len Markt­wirt­schaft“ hat die rich­ti­ge Ein­stel­lung, um in einer sol­chen Kom­mis­si­on mit­zu­wir­ken und sie zu wahr­li­ch neu­en poli­ti­schen Kon­zep­ten zu füh­ren: Für mich als Natur­wis­sen­schaft­ler ist klar, dass es in einer begrenz­ten Welt kein unbe­grenz­tes Wachs­tum geben kann.  Doch ist er damit in die­sem „Think Tank“ eine – aus Sicht der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger – löb­li­che Aus­nah­me. Ich ver­mu­te Dr. Her­mann Ott von den Grü­nen ist eine wei­te­re. Die Mit­glie­der der Kom­mis­si­on…

Italien: Wer das gesetzliche Zahlungsmittel benutzt gilt als Steuerhinterzieher 3

Italien: Wer das gesetzliche Zahlungsmittel benutzt gilt als Steuerhinterzieher

In ihrer Ver­zweif­lung grei­fen die Volks­ver­tre­ter Euro­pas zu immer bür­ger­feind­li­che­ren Mit­teln. Wir lau­fen auf den Zusam­men­bruch des euro­päi­schen Wäh­rungs­sys­tems zu. Eines Sys­tem, das die Poli­ti­ker ein­ge­führt und ganz offen­sicht­li­ch fal­sch kon­zi­piert haben. Es wur­den Feh­ler bei der Beur­tei­lung der Wirt­schafts­kraft der ein­zel­ner Län­der gemacht und vor allem wur­de das „Fun­da­ment“ des Geld­sys­tems als ein sta­bi­les ange­se­hen. Die inne­re Logik der bestehen­den Geld­sys­te­me kennt von jeher Zins und Zin­ses­zins, jenen mit mathe­ma­ti­scher Genau­ig­keit zu expo­nen­ti­el­lem Wachs­tum zwin­gen­den Mecha­nis­mus, den es eigent­li­ch zu über­win­den gilt, wenn man etwas sta­bi­les und nach­hal­ti­ges schaf­fen will. Statt sich grund­le­gen­de Gedan­ken über das Fun­da­ment und die zukünf­ti­ge…

Schulden-Verschiebebahnhof Spanien 3

Schulden-Verschiebebahnhof Spanien

Auf rund 100 Mil­li­ar­den Euro wird der Bedarf für die Ret­tung der spa­ni­schen Ban­ken taxiert. Die ange­dach­ten 3% Zin­sen für die­ses „Paket“ wer­den in Spa­ni­en begrüßt: „Der spa­ni­sche Wirt­schafts­staats­se­kre­tär Fer­nan­do Jimé­nez Lator­re beton­te, ein Zins­satz von 3,0 Pro­zent und eine Lauf­zeit von 15 Jah­ren wären «sehr attrak­ti­ve Bedin­gun­gen»“. Frank­fur­ter Rund­schau Der Schul­den­berg euro­päi­scher Ban­ken wird mit der Zeit immer grö­ßer und die poli­ti­schen Maß­nah­men des Ver­schie­bens die­ser Schul­den immer unsin­ni­ger. Bei­spiel Ita­li­en. Ita­li­en ist mit 22% bei den spa­ni­schen Ret­tungs­maß­nah­men in der Pflicht. die durch­schnitt­li­chen Zin­sen für der­art lang­fris­ti­ge Kre­di­te sind für Ita­li­en rund 6%. Ita­li­en leiht sich also Geld…

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Lust auf neues Geld – ein Kurzbericht

2.000 Men­schen erleb­ten einen Tag voll Infor­ma­ti­on, Emo­ti­on, Unter­hal­tung und Spaß Leip­zig, 9. 6. 2012. Es war bis zuletzt schwer ein­zu­schät­zen, wie vie­le Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer wohl den Weg zu „Lust auf neu­es Geld“ fin­den wer­den, denn kurz vor Ver­an­stal­tungs­be­ginn gab es noch vie­le Kurz­ent­schlos­se­ne, die sich auf den Weg nach Leip­zig gemacht haben. Selbst am spä­ten Nach­mit­tag zum letz­ten Pro­gramm­punkt des Tages, kamen noch Gäs­te hin­zu. Um kurz nach 11 Uhr war es abseh­bar: Rund 2.000 Men­schen füll­ten die Rän­ge. Damit ist die Ver­an­stal­tung die größ­te mit dem Schwer­punkt­the­ma „Geld­re­form“, die es in der Nach­kriegs­zeit gege­ben hat. Das „Flie­ßen­de Geld“ präg­te…

Polens Notenbankchef sieht griechische Regionalgeld-Lösung als „innovativ“ an 1

Polens Notenbankchef sieht griechische Regionalgeld-Lösung als „innovativ“ an

In der Finan­ci­al Times Deutsch­land vom 28.3.2012 bringt Marek Bel­ka jenen Mut auf, den er selbst in der Dis­kus­si­on um die bes­ten Lösun­gen der Euro-Kri­se nur ein­zel­nen Wirt­schafts­pro­fes­so­ren attes­tiert. Er sieht zur Stär­kung der grie­chi­schen Wirt­schaft und deren gerin­ge­re Leis­tungs­fä­hig­keit eine zwei­tes, lan­des­in­ter­nes Zah­lungs­mit­tel als eine mög­li­che und gang­ba­re Lösung an. Gute Erfah­run­gen und ein ent­spre­chen­des Know­How, haben die Initia­to­ren und Vor­den­ker des deut­schen Regio­wäh­rungs­pro­jek­tes „Chiem­gau­er“ bereits im Febru­ar dazu ver­an­lasst, die­sen Vor­schlag tief­ge­hend als Lösung dar­zu­le­gen. Auch Eck­hard Beh­rens für das Bad Bol­ler „Semi­n­ar für frei­heit­li­che Ord­nung“ hat­te einen in die­se Rich­tung gehen­den Vor­schlag aus­ge­ar­bei­tet. Um so erfreu­li­cher, dass…

Klare Worte des Sparkassen-Präsidenten 4

Klare Worte des Sparkassen-Präsidenten

Hein­rich Haa­sis ist der Prä­si­dent des Deut­schen Spar­kas­sen- und Giro­ver­ban­des. In sei­ner Rede zur Bilanz­pres­se­kon­fe­renz 2012 redet er Klar­text, im Hin­bli­ck auf die jüngs­ten „Geld­flu­tun­gen“ durch die EZB, aber auch für das Stamm­buch jener, die sich so inten­siv um die ver­meint­li­che „Geld­schöp­fung aus dem Nichts“ von Geschäfts­ban­ken den Kopf zer­bre­chen: „Bei den Kun­den­ein­la­gen konn­ten die Spar­kas­sen 2011 um 2,0 % auf 783,4 Mrd. EUR zule­gen. Ins­ge­samt leg­ten die Kun­den wei­te­re 15,6 Mrd. Euro in Form von Spar- und ande­ren Ein­la­gen bei Spar­kas­sen an. Das nied­ri­ge Zins­ni­veau ver­an­lass­te die Kun­den auch wei­ter­hin, sehr liqui­de zu blei­ben. So stie­gen die Ter­min­gel­der um…

Deutscher Yale-Professor Pogge bleibt im Denkgefängnis stecken 0

Deutscher Yale-Professor Pogge bleibt im Denkgefängnis stecken

Es ist ein­fach nur scha­de, dass Yale-Pro­fes­so­ren (das hier ist ein Deut­scher) bei Fra­gen der Gerech­tig­keit, nicht in der Lage zu sein schei­nen, den Sprung in das Sys­tem­den­ken zu voll­zie­hen. Wie funk­tio­niert das Sys­tem? Wie ver­än­de­re ich es? Im Grun­de zwei leich­te Fra­gen. Doch was macht ein Yale-Pro­fes­sor? Er phi­lo­so­phiert über die Steuer­hö­he, der es zur Rück­ver­tei­lung bedarf, damit die durch einen Sys­tem­feh­ler erst ent­stan­de­nen Ein­kom­men wie­der weg­ge­nom­men wer­den. Unglaub­li­ch, aber Zitat: „Stan­dard: Wie kommt es, dass auch in den USA die Rei­chen immer rei­cher wer­den? Pog­ge: Das liegt in ers­ter Linie dar­an, dass die Rei­chen in den USA extrem nied­ri­ge…

Ungezügelter Irrsinn bei US-Immobilienfinanzierungen 0

Ungezügelter Irrsinn bei US-Immobilienfinanzierungen

“Fred­die Mac wet­tet gegen die eige­nen Kun­den” Es mutet wie ein Trep­pen­witz an, ist aber für die aktu­ell Betrof­fe­nen bit­te­rer Ern­st. Nach­dem vor 2008 der US-Immo­bi­li­en­markt von all­zu lascher Hand­ha­bung bei der Aus­rei­chung von Immo­bi­li­en­kre­di­ten geprägt war, schlug die­ses Pen­del nach 2008 in die ande­re Rich­tung aus. Mit fata­len Fol­gen, wie sich immer öfter zeigt. Das staats­ei­ge­ne Hypo­the­ken-Unter­neh­men “Fred­die Mac” wur­de 2009 durch mas­si­ves Ein­grei­fen vor allem der FED vor dem Zusam­men­bruch geret­tet. Fred­die Mac nahm die für sie vor­ge­se­he­ne Auf­ga­be, “die Chan­cen für Wohn­ei­gen­tum aller Ame­ri­ka­ner zu ver­bes­sern”, so ern­st, dass sie offen­bar alle in Euro­pa und Deutsch­land bekann­ten “Sicher­heits­maß­nah­men”…

Ein Herz aus Stein 0

Sehnsucht nach „der“ Volkspartei?

Wäh­rend über die Par­tei­ta­ge der „Eta­blier­ten“ nüch­tern und meist ergeb­nis­ori­en­tiert berich­tet wird, reizt der Bun­des­par­tei­tag der Pira­ten­par­tei die gro­ßen Medi­en zu flan­kie­ren­den Maß­nah­men, wel­che die der­zeit erfolg­reichs­te „Split­ter­par­tei“ in ein eher schlech­tes Licht rücken. Die „Tages­schau“ bringt dabei die eher unbe­kann­te Poli­to­lo­gin Kat­ja Kull­mann in Posi­ti­on, um Äuße­run­gen, wie „Ich wür­de mir wün­schen, dass wie­der sozia­le Stand­punk­te bezo­gen wer­den“ oder „Ich wün­sche mir gro­ße, star­ke, ver­läss­li­che Par­tei­en. Eigent­li­ch wün­sche ich mir sogar die Rück­kehr der Volks­par­tei statt lau­ter klei­ner Kli­en­tel-Par­tei­en.“ als Gegen­po­si­ti­on zu den poli­ti­schen Empor­kömm­lin­gen auf­zu­bau­en, denen man eher Neo­li­be­ra­lis­mus unter­stellt, als ein sozia­les Gewis­sen. Den Beweis lie­fert Frau…

Geld reGIERt die Welt – Ein Chansonabend 0

Geld reGIERt die Welt – Ein Chansonabend

In Essen fin­det jeden 2. Diens­tag im Monat ein Tref­fen der Leser der HUMANEN WIRTSCHAFT statt. Zum Jah­res­ab­schluss 2011 wird es am 13.12. ein ganz beson­de­res Erleb­nis geben. Das Hin­ter­hof­thea­ter SAGO unter der Lei­tung von Isa­bel San­dig und Ralf Got­tes­le­ben hat sich einen Chan­son­abend aus­ge­dacht, der sich sze­ni­sch und musi­ka­li­sch der Finanz­welt wid­met. Ein kul­tu­rel­ler und kuli­na­ri­scher Schmaus zum Jah­res­aus­klang. Treff­punkt ist die Katha­ri­nen­str. 14 in Essen um 17 Uhr. Start des Lie­der­abends ist um 17:30 Uhr im Hin­ter­hof­thea­ter SAGO in der Regi­nen­str. 12 in Essen-Rüt­ten­scheid. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sie­he hier: Geld regiert die Welt – SAGO

US-Bank führt „Umlaufsicherung“ auf Giroguthaben ein 0

US-Bank führt „Umlaufsicherung“ auf Giroguthaben ein

Wie die Finan­ci­al Times Deutsch­land (FTD) schreibt, führt einem Bericht des Wall Street Jour­nal (WSJ) zufol­ge die US Bank „Bank of New York Mellon“(BNY) Gebüh­ren für Gut­ha­ben auf den bei ihr geführ­ten Giro­kon­ten ein. Offen­bar haben die Kun­den der Bank 160 Mil­li­ar­den US-Dol­lar auf Giro­kon­ten der Bank „geparkt“, wodurch der Bank einer­seits Kos­ten bei der FDIC (Gesetz­li­che Ein­la­gen­si­che­rung) ent­ste­hen und sie ande­rer­seits auch kei­ne Mög­lich­keit habe, die Beträ­ge für Geschäf­te zu nut­zen, da die Gefahr des jeder­zei­ti­gen Abrufs der Ein­la­gen dro­he. Die Ver­mu­tung, wonach die Ban­ken gene­rell stark an Pro­ble­men der „Fris­ten­trans­for­ma­ti­on“ lei­den, wird zwar nir­gend­wo nach­voll­zieh­bar sta­tis­ti­sch auf­be­rei­tet, aber Berich­te…