Kategorie: Meldungen

Haus in Eden 0

Eden, wie weiter? – Dietrich Heißenbüttel

Die Obst­­bau-Genos­­sen­­schafts­­­sie­d­­lung Eden (s. HUMANE WIRTSCHAFT 06/2016) steht vor Ver­än­de­run­gen. So viel ist klar. Aller­dings steht noch nicht fest, in wel­che Rich­tung. Und wer dar­über ent­schei­det.- – –  Ob das „Para­dies am Abgrund“ steht, wie der Titel in der Kon­text Wochen­zei­tung und in HUMANE WIRTSCHAFT signa­li­sier­te, oder ob sich die Obst­­bau-Genos­­sen­­schafts­­­sie­d­­lung Eden…

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Bofinger sollte den Notenbanken maßvoll helfen

Bei­trag von Eck­hard Beh­rens, Hei­del­berg Nun hat sich auch ein bekann­ter deut­scher Öko­nom die For­de­rung zu eigen gemacht, das Bar­geld abzu­schaf­fen. Auch er will damit der Noten­bank mehr Spiel­raum für ihre Geld­po­li­tik ver­schaf­fen. Das ist ein sehr berech­tig­tes Anlie­gen. Es ist rich­tig, das Bar­geld wegen sei­ner Hort­bar­keit ins Auge zu…

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Davos 2015

1.700 Flug­be­we­gun­gen von Pri­vat­jets am Flug­ha­fen Zürich brin­gen all­jähr­lich rund 3.000 Rei­che und Ein­fluss­rei­che ins mon­dä­ne Davos. Beglei­tet wer­den sie von den Resul­ta­ten des ver­gan­ge­nen Jah­res, aus denen her­vor­geht, wie­viel rei­cher und damit ein­fluss­rei­cher sie selbst gegen­über den ande­ren Mil­li­ar­den von Men­schen gewor­den sind, mit denen sie den Erd­ball teilen.…

Zentralbanken kaufen im großen Stil Aktien 2

Zentralbanken kaufen im großen Stil Aktien

Ende 2013 belief sich laut Sta­tis­tik der Wert aller welt­weit an den Bör­sen gehan­del­ter Akti­en auf 64,3 Bil­lio­nen US-Dol­lar. Die­ser Wert dürf­te sich bis Juni 2014 ver­grö­ßert haben. Seit 2008 herrscht Welt­wirt­schafts­kri­se, doch kei­ner weiß so recht, was als nächs­tes pas­siert. Zin­sen fal­len auf Null und dar­un­ter, doch auf den…

EZB senkt Leitzinsen und führt erstmals „Strafzinsen“ ein 0

EZB senkt Leitzinsen und führt erstmals „Strafzinsen“ ein

Gera­de wird gemel­det, dass die EZB es getan hat. Der Leit­zins wur­de auf 0,15% gesenkt. Und für über Nacht gepark­te Gel­der von Geschäfts­ban­ken bei der Zen­tral­bank wird ein Minus­zins von 0,1 % fäl­lig. Das Gan­ze hat nichts mit grund­sätz­li­chen Ein­sich­ten zu tun, son­dern ist eine Ver­zweif­lungs­tat. Mit ihr erhofft man sich…

HUMANE WIRTSCHAFT 01/2014 3

Größte Bank Europas gibt nur noch Taschengeld heraus

HSBC, die „Hong­kong & Shang­hai Ban­king Cor­po­ra­ti­on Hol­dings plc), hat ihren Sitz in Lon­don und ist die größ­te Bank Euro­pas. Ihre Bilanz­sum­me belief sich 2012 auf rund 2,7 Bil­lio­nen US-Dol­lar (Euro­päi­sche Bil­lio­nen) und sie beschäf­tig­te 270.000 Mit­ar­bei­ter. Sie gehört laut FSB („Finan­ci­al Sta­bi­li­ty Board“) zu jenen 28 Groß­ban­ken, die als…

Bundesgerichtshof: Geld ist kein Geld 0

Bundesgerichtshof: Geld ist kein Geld

Ein inter­es­san­tes Urteil des Bun­des­ge­richts­ho­fes. Zwar ging es dabei im Kern um „Samm­ler­mün­zen“, wobei die zum Teil als gesetz­li­ches Zah­lungs­mit­tel gel­ten, aber im Urteil steckt eine inter­es­san­te Sicht­wei­se: Der Bun­des­ge­richts­hof ent­schei­det die­se Fra­ge dahin­ge­hend, dass allein die staat­li­che Aner­ken­nung einer Mün­ze als offi­zi­el­les Zah­lungs­mit­tel noch nicht dazu führt, dass der…

Australien erhebt Gebühr auf bestimmte Einlagen 0

Australien erhebt Gebühr auf bestimmte Einlagen

Ab Janu­ar 2016 sol­len in Aus­tra­li­en Bank­gut­ha­ben von mehr als 250.000 aus­tra­li­schen Dol­lar mit einer Gebühr in Höhe 0,05% belas­tet wer­den. Kei­ne fal­schen Hoff­nun­gen bit­te, das hat nichts mit Erkennt­nis­sen zu tun, die man im Hin­blick auf die Archi­tek­tur des Geld­sys­tems gewon­nen hat. Man kann es eher als eine Verzweiflungstat…

Regionale Vielfalt statt globaler „Drohnen-Ökonomie“ – Andreas Bangemann 0

Regionale Vielfalt statt globaler „Drohnen-Ökonomie“ – Andreas Bangemann

Von 23. bis 26. 5. 2013 wur­de Bri­xen zum Mit­tel­punkt der euro­päi­schen Nach­hal­tig­keits­be­we­gung. Die mit „think more about“ beti­tel­te Ver­an­stal­tungs­rei­he hat den Anspruch, sich um aktu­el­le „Kern­fra­gen“ zu küm­mern. Das deu­tet schon das sym­pa­thi­sche Logo des Kon­gres­ses an. Eine Kugel, aus der ein Seg­ment her­aus­ge­schnit­ten ist und Schich­ten, sowie ein unver­sehr­ter gel­ber Kern zu sehen ist.

Die von rund 400 Gäs­ten besuch­te, abwechs­lungs­rei­che Ver­an­stal­tung eröff­ne­te Gün­ther Rei­fer vom Ter­ra-Insti­tut in Bri­xen. Das Mot­to lau­te­te „Die Kunst der Frei­heit“. Gün­ther Rei­fer beton­te, dass der die­ses Jahr zum drit­ten Mal statt­fin­den­de Kon­gress mehr bewir­ke, als rei­ne Wis­sens­ver­mitt­lung. Immer sei­en die­se Tage Aus­gangs­punkt von viel­fäl­ti­gen Akti­vi­tä­ten und ganz kon­kre­ten Pro­jek­ten gewe­sen. So ent­ste­he als Ergeb­nis ver­gan­ge­ner Kon­gres­se im
Süd­ti­ro­ler Vinsch­gau ein Gemein­wohlÖko­no­mie-Pro­jekt in Zusam­men­ar­beit mit meh­re­ren Gemein­den. Das Ter­ra-Insti­tut und die Freie Uni­ver­si­tät Bozen beglei­ten die­ses Pro­jekt wis­sen­schaft­lich. Unter Lei­tung von Frau Prof. Dr. Susan­ne Elsen ist unter ande­rem auch geplant, bei dem Pro­jekt mit einer regio­na­len Wäh­rung zu arbeiten.

„Wäre das Wirt­schafts­wachs­tum ein Mensch…

…säße die­ser wegen schwe­rer sozia­ler und öko­lo­gi­scher Ver­bre­chen im Gefäng­nis.“ Hele­na Nor­berg-Hodge, weit­ge­reis­te Auto­rin und Fil­me­ma­che­rin, sorg­te mit ihrer Key­note für einen emo­tio­na­len Auf­takt der „Tage der Nach­hal­tig­keit“. Die Trä­ge­rin des Alter­na­ti­ven Nobel­prei­ses berich­te­te, wie welt­weit immer mehr Men­schen das Wirt­schafts­sys­tem als gegen das Leben gerich­tet wahr­neh­men. Viel­falt, als eine Grund­la­ge allen mensch­li­chen und natür­li­chen Lebens wer­de aus Effi­zi­enz­grün­den zer­stört. Es kom­me zu einer Anpas­sung an ein mono­kul­tu­rel­les Modell, bei dem nur noch Kapi­tal­in­ter­es­sen im Vor­der­grund ste­hen. Glo­ba­le Dere­gu­lie­rung und gleich­zei­tig eine immer stär­ke­re regio­na­le Regu­lie­rungs­wut zer­stö­re loka­le Gemein­schaf­ten und ver­ein­sa­me den ein­zel­nen Menschen.

Eine – wie sie es nennt – „Droh­nen-Öko­no­mie“ zerstöre…

Nutze es oder verliere es! 0

Nutze es oder verliere es!

Alles braucht sei­ne Zeit. Japan lebt seit mehr als 20 Jah­ren mit immensen Staats­schul­den und einer kaum in den Griff zu bekom­men­den Defla­ti­on. Japan wird auch immer als Gegen­bei­spiel benutzt, wenn Geld­re­for­mer Zins und Zin­ses­zins als den Motor der zer­stö­re­ri­schen Ungleich­ver­tei­lung anpran­gern.  20 Jah­re Nied­rigst­zins hät­ten angeb­lich auch kei­ne ande­re Situa­ti­on geschaffen,…

Neue Euroscheine sollen changieren 0

Neue Euroscheine sollen changieren

Die Euro­päi­sche Zen­tral­bank (EZB) will nach und nach die 2002 ein­ge­führ­ten Euro­schei­ne gegen neue aus­tau­schen. Den Anfang macht im Mai 2013 die Fünf-Euro-Note. Ein wesent­li­che Ände­rung der neu­en Schei­ne besteht dar­in, dass sie „chan­gie­ren“ sol­len. Das hört sich inter­es­sant an, beson­ders für Befür­wor­ter einer völ­lig neu­en Geld­ord­nung. Im Wort steckt…

25 Billionen US-Dollar in „Schwarzen Löchern“ 3

25 Billionen US-Dollar in „Schwarzen Löchern“

Der Pul­­lit­­zer-Preis­­trä­ger von 1990 für inves­ti­ga­ti­ven Jour­na­lis­mus Joe Kil­zer hat für „Tri­b­Li­ve“ unter­sucht, wie es um die Steu­er­ge­rech­tig­keit im Hin­blick auf gro­ße Geld­ver­mö­gen steht. Sei­ne Erkennt­nis­se konn­ten erwar­tet wer­den, sind aber ange­sichts der sich welt­weit zuspit­zen­den „Schul­den­kri­sen“ den­noch auf­schluss­reich. Dem­nach wird geschätzt, dass sich welt­weit rund 25 Bil­lio­nen US-Dol­lar auf Bankkonten…

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Ein Schuldschein zum Nachdenken

Nahe­zu alle Wir­t­­schafts-Prin­t­­me­­di­en und vie­le Radio­sen­der beschäf­tig­ten sich heu­te mit einem rund 450 Jah­re alten Schuld­schein über 400 Gul­den, den die Stadt Mit­ten­wal­de in Bran­den­burg gegen die Stadt Ber­lin gel­tend macht. Bis­her ist es aber in kei­nem Fall der Bericht­erstat­tung über ein unter­halt­sa­mes Fül­len des Som­mer­lochs hin­aus­ge­gan­gen. Dabei böte die Sache…

Fünf vor Zwölf © Martin Bangemann, Kontakt: bestmoose.de 3

LIBOR – Lug und Trug

Hät­te man sich aus­den­ken sol­len, was noch hät­te pas­sie­ren müs­sen, damit das ohne­hin auf lan­ge Zei­ten ver­lo­re­ne Ver­trau­en zu Ban­ken, noch wei­ter zer­rüt­tet wird,  man wäre dar­auf nicht so schnell gekom­men: Ein gan­zes „Orches­ter“ an füh­ren­den Groß­ban­ken hat mit dem LIBOR so eine Art „Urme­ter“ der Finanz­welt mani­pu­liert.  René Zeyer…

Wo ist unser Geld? Stuttgarter Geldreformer mit gelungenem Lehrvideo 5

Wo ist unser Geld? Stuttgarter Geldreformer mit gelungenem Lehrvideo

Immer mehr regio­na­le Grup­pen wer­den zu För­de­rern und Akti­ven für eine huma­ne Wirt­schaft. Seit gerau­mer Zeit arbei­tet die Regio­nal­grup­pe Stutt­gart an einem Video, anhand dem leicht ver­ständ­lich erklärt wer­den soll, wie unser Geld funk­tio­niert und vor allem wohin es geht. Dazu wur­de eine anspre­chen­de Web­sei­te ein­ge­rich­tet und ein aus­ge­zeich­ne­tes Lehr­vi­deo erstellt:…

Fußballtheorie © Martin Bangemann 4

Böses Foul: EM-Halbfinale für umstrittene Änderung des Melderechts genutzt

In ganz Euro­pa rich­tet sich das öffent­li­che Leben nach dem Zeit­plan einer Fuß­ball-Euro­­pa- oder -welt­meis­ter­schaft aus. Wich­ti­ge Ver­an­stal­tun­gen und Tref­fen wer­den ter­min­lich außer­halb die­ser so vie­le in den Bann zie­hen­den Groß­ver­an­stal­tun­gen gelegt. Die meis­ten Spie­le der Euro 2012 in Polen und der Ukrai­ne wur­den um 20:45 Uhr ange­pfif­fen. Dadurch konnte…

Foto unter CC-Lizenz von "teejaybee" auf Flickr 5

Im Sumpf der Schuldenbremse

Bevor wir in den „Sumpf“ ein­tau­chen, müs­sen wir fest­hal­ten: Das Kon­zept einer Schul­den­brem­se als Mit­tel um ein vor dem Kol­laps ste­hen­des Geld­sys­tem zu ret­ten, ist gelin­de gesagt ein volks­wirt­schaft­li­cher Aber­witz. Das volks­wirt­schaft­li­che Schul­den­ma­chen ist unlös­bar ver­bun­den mit dem Auf­bau von Geld­ver­mö­gen. Die Hal­ter von Geld­ver­mö­gen inter­es­siert es bes­ten­falls peri­pher, wer…

Betrüger ahmen das herrschende Geldsystem nach 0

Betrüger ahmen das herrschende Geldsystem nach

Ser­gej Mav­ro­di fühlt sich im Recht und durch die Abläu­fe im bestehen­den Geld­sys­tem bestä­tigt. Was er mit sei­nem Schnee­balls­sys­tem für Finanz­an­la­gen macht, sieht er iden­tisch im Gro­ßen, ins­be­son­de­re im Vor­ge­hen der Noten­ban­ken, ablau­fen. Er sieht nicht ein, war­um sein Sys­tem wider­recht­lich sein soll, wenn um uns her­um alles genau so…

Onkel Dagobert und die World Economics Association 0

Onkel Dagobert und die World Economics Association

2011 gegrün­det sieht sich die WEA (World Eco­no­mics Asso­cia­ti­on) als Think Tank für eine zukunfts­fä­hi­ge Wirt­schafts­wis­sen­schaft und die eige­ne Arbeit als Angriff auf das Esta­blish­ment. In den regel­mä­ßi­gen Aus­ga­ben ihrer „Real-world eco­no­mics reviews“ wird deut­lich, dass die gro­ße Zahl an Wirt­schafts­wis­sen­schaft­lern, die sich in der WEA ver­ei­nen, hin­sicht­lich vie­ler Punkte…

Die Grenzen des Tellerrands 1

Die Grenzen des Tellerrands

Dr. Tho­mas Gamb­ke, Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter für die Grü­nen, der­zeit Mit­glied in der 2011 vom Bun­des­tag ein­ge­setz­ten Enquete-Kom­­mis­­si­on „Wachs­tum, Wohl­stand, Lebens­qua­li­tät – Wege zu nach­hal­ti­gem Wirt­schaf­ten und gesell­schaft­li­chem Fort­schritt in der Sozia­len Markt­wirt­schaft“ hat die rich­ti­ge Ein­stel­lung, um in einer sol­chen Kom­mis­si­on mit­zu­wir­ken und sie zu wahr­lich neu­en poli­ti­schen Kon­zep­ten zu führen:…

Italien: Wer das gesetzliche Zahlungsmittel benutzt gilt als Steuerhinterzieher 3

Italien: Wer das gesetzliche Zahlungsmittel benutzt gilt als Steuerhinterzieher

In ihrer Ver­zweif­lung grei­fen die Volks­ver­tre­ter Euro­pas zu immer bür­ger­feind­li­che­ren Mit­teln.  Wir lau­fen auf den Zusam­men­bruch des euro­päi­schen Wäh­rungs­sys­tems zu. Eines Sys­tem, das die Poli­ti­ker ein­ge­führt und ganz offen­sicht­lich falsch kon­zi­piert haben. Es wur­den Feh­ler bei der Beur­tei­lung der Wirt­schafts­kraft der ein­zel­ner Län­der gemacht und vor allem wur­de das „Fun­da­ment“…

Schulden-Verschiebebahnhof Spanien 3

Schulden-Verschiebebahnhof Spanien

Auf rund 100 Mil­li­ar­den Euro wird der Bedarf für die Ret­tung der spa­ni­schen Ban­ken taxiert. Die ange­dach­ten 3% Zin­sen für die­ses „Paket“ wer­den in Spa­ni­en begrüßt: „Der spa­ni­sche Wirt­schafts­staats­se­kre­tär Fer­nan­do Jimé­nez Lator­re beton­te, ein Zins­satz von 3,0 Pro­zent und eine Lauf­zeit von 15 Jah­ren wären «sehr attrak­ti­ve Bedin­gun­gen»“. Frank­fur­ter Rundschau…

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Lust auf neues Geld – ein Kurzbericht

2.000 Men­schen erleb­ten einen Tag voll Infor­ma­ti­on, Emo­ti­on, Unter­hal­tung und Spaß Leip­zig, 9. 6. 2012. Es war bis zuletzt schwer ein­zu­schät­zen, wie vie­le Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer wohl den Weg zu „Lust auf neu­es Geld“ fin­den wer­den, denn kurz vor Ver­an­stal­tungs­be­ginn gab es noch vie­le Kurz­ent­schlos­se­ne, die sich auf den Weg nach Leipzig…

Polens Notenbankchef sieht griechische Regionalgeld-Lösung als „innovativ“ an 1

Polens Notenbankchef sieht griechische Regionalgeld-Lösung als „innovativ“ an

In der Finan­ci­al Times Deutsch­land vom 28.3.2012 bringt Marek Bel­ka jenen Mut auf, den er selbst in der Dis­kus­si­on um die bes­ten Lösun­gen der Euro-Kri­­se nur ein­zel­nen Wirt­schafts­pro­fes­so­ren attes­tiert. Er sieht zur Stär­kung der grie­chi­schen Wirt­schaft und deren gerin­ge­re Leis­tungs­fä­hig­keit eine zwei­tes, lan­des­in­ter­nes Zah­lungs­mit­tel als eine mög­li­che und gang­ba­re Lösung…

Klare Worte des Sparkassen-Präsidenten 4

Klare Worte des Sparkassen-Präsidenten

Hein­rich Haa­sis ist der Prä­si­dent des Deut­schen Spar­­kas­­sen- und Giro­ver­ban­des. In sei­ner Rede zur Bilanz­pres­se­kon­fe­renz 2012 redet er Klar­text, im Hin­blick auf die jüngs­ten „Geld­flu­tun­gen“ durch die EZB, aber auch für das Stamm­buch jener, die sich so inten­siv um die ver­meint­li­che „Geld­schöp­fung aus dem Nichts“ von Geschäfts­ban­ken den Kopf zerbrechen:…

Deutscher Yale-Professor Pogge bleibt im Denkgefängnis stecken 0

Deutscher Yale-Professor Pogge bleibt im Denkgefängnis stecken

Es ist ein­fach nur scha­de, dass Yale-Pro­­­fes­­so­­ren (das hier ist ein Deut­scher) bei Fra­gen der Gerech­tig­keit, nicht in der Lage zu sein schei­nen, den Sprung in das Sys­tem­den­ken zu voll­zie­hen. Wie funk­tio­niert das Sys­tem? Wie ver­än­de­re ich es? Im Grun­de zwei leich­te Fra­gen. Doch was macht ein Yale-Pro­­­fes­­sor? Er phi­lo­so­phiert über…

Ungezügelter Irrsinn bei US-Immobilienfinanzierungen 0

Ungezügelter Irrsinn bei US-Immobilienfinanzierungen

“Fred­die Mac wet­tet gegen die eige­nen Kun­den” Es mutet wie ein Trep­pen­witz an, ist aber für die aktu­ell Betrof­fe­nen bit­te­rer Ernst. Nach­dem vor 2008 der US-Immo­­bi­­li­en­­markt von all­zu lascher Hand­ha­bung bei der Aus­rei­chung von Immo­bi­li­en­kre­di­ten geprägt war, schlug die­ses Pen­del nach 2008 in die ande­re Rich­tung aus. Mit fata­len Folgen,…

Ein Herz aus Stein 0

Sehnsucht nach „der“ Volkspartei?

Wäh­rend über die Par­tei­ta­ge der „Eta­blier­ten“ nüch­tern und meist ergeb­nis­ori­en­tiert berich­tet wird, reizt der Bun­des­par­tei­tag der Pira­ten­par­tei die gro­ßen Medi­en zu flan­kie­ren­den Maß­nah­men, wel­che die der­zeit erfolg­reichs­te „Split­ter­par­tei“ in ein eher schlech­tes Licht rücken. Die „Tages­schau“ bringt dabei die eher unbe­kann­te Poli­to­lo­gin Kat­ja Kull­mann in Posi­ti­on, um Äuße­run­gen, wie „Ich…

Geld reGIERt die Welt – Ein Chansonabend 0

Geld reGIERt die Welt – Ein Chansonabend

In Essen fin­det jeden 2. Diens­tag im Monat ein Tref­fen der Leser der HUMANEN WIRTSCHAFT statt. Zum Jah­res­ab­schluss 2011 wird es am 13.12. ein ganz beson­de­res Erleb­nis geben. Das Hin­ter­hof­thea­ter SAGO unter der Lei­tung von Isa­bel San­dig und Ralf Got­tes­le­ben hat sich einen Chan­son­abend aus­ge­dacht, der sich sze­nisch und musi­ka­lisch der…

US-Bank führt „Umlaufsicherung“ auf Giroguthaben ein 0

US-Bank führt „Umlaufsicherung“ auf Giroguthaben ein

Wie die Finan­ci­al Times Deutsch­land (FTD) schreibt, führt einem Bericht des Wall Street Jour­nal (WSJ) zufol­ge die US Bank „Bank of New York Mellon“(BNY) Gebüh­ren für Gut­ha­ben auf den bei ihr geführ­ten Giro­kon­ten ein. Offen­bar haben die Kun­den der Bank 160 Mil­li­ar­den US-Dol­lar auf Giro­kon­ten der Bank „geparkt“, wodurch der Bank…