Kategorie: Wilhelm Schmülling

Wilhelm Schmuelling
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Welt im Wan­del – Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling

Der Kampf ums „Wei­ße Haus“ demons­triert mit den Lügen bei­der Kan­di­da­ten die Wider­lich­keit des Umgangs zwi­schen Poli­ti­kern und Bür­gern. Sprä­che einer die rei­ne Wahr­heit, könn­te er bei der Prä­si­dent­schafts­wahl Traum­er­geb­nis­se erzie­len. Auch wer weni­ger lügt ist nicht her­aus­zu­fin­den, womit Ame­ri­ka­ner die Mög­lich­keit hät­ten, das „klei­ne­re Übel“ zu wäh­len. So wird Demo­kra­tie zu Tode gelo­gen. – – –  Auch in Deutsch­land geht man mit Täu­schun­gen und Lügen vor, was zur Poli­tik­ver­dros­sen­heit führt und die Demo­kra­tie gefähr­det. Ange­sichts des Strei­tes um das soge­nann­te Frei­han­dels­ab­kom­men CETA, das vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt nur mit stren­gen Auf­la­gen vor­läu­fig gebil­ligt wur­de, erüb­rigt sich die Beweis­füh­rung über eine Welt im Wan­del.…

Wilhelm Schmuelling
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Die Frage nach dem Wirt­schafts­sys­tem – Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling

– – –  Die Ver­tei­di­ger unse­rer heu­ti­gen Wirt­schafts­ord­nung täu­schen gern mit den Begrif­fen „Markt­wirt­schaft“ oder „Sozia­le Markt­wirt­schaft“ und beschö­ni­gen damit den Kapi­ta­lis­mus, der in der Öffent­lich­keit schon anrü­chig gewor­den ist. Damit die Kapi­ta­lis­mus­geg­ner, deren Ansich­ten hier publi­ziert wer­den, nicht sogleich als Kom­mu­nis­ten dif­fa­miert wer­den, die­nen beson­ders in die­ser Aus­ga­be ganz her­vor­ra­gen­de Bei­trä­ge und Ana­ly­sen zur Erklä­rung eines Wirt­schafts­sys­tems, von dem man eine huma­ne Gesell­schafts­ord­nung unter Bei­be­hal­tung der Markt­wirt­schaft erwar­tet. Uto­pie? Mit­nich­ten! Die Mach­bar­keit wird mit Sta­tis­ti­ken und prä­zi­sen wis­sen­schaft­li­chen Bewei­sen unter­mau­ert. – – –  Doch nicht nur die human­wirt­schaft­li­che Theo­rie ver­ängs­tigt die Prot­ago­nis­ten des Kapi­tals, es ist auch die Rea­li­tät der kapi­ta­lis­ti­sch ver­frem­de­ten Markt­wirt­schaft,…

Take-Off

Wenn ein Krieg droht… – Kom­men­tar – Wilhelm Schmül­ling

– – –  Wie schnell doch die Zeit ver­geht! Im März-Heft 2014 der HUMANEN WIRTSCHAFT schrieb ich: „Da Deutsch­land kei­ne Fein­de hat, braucht es auch kei­ne Rüs­tung.“ Hat Deutsch­land durch die aktu­el­le Ost-West-Kon­fron­ta­ti­on wie­der einen Feind im Osten? Droht der kal­te Krieg wie­der­auf­zu­le­ben? Kann dar­aus ein hei­ßer Krieg wer­den? Sol­che Ängs­te sind berech­tigt. Also doch rüs­ten? Ganz ent­schie­den sagen wir: Nein! Wir wol­len doch nicht den Zweck­lü­gen bei­der Sei­ten auf­sit­zen. – – –  Wenn wir aber den Krieg als Fort­set­zung der Außen­po­li­tik ableh­nen, dann müs­sen wir das wah­re Ziel jeder Außen­po­li­tik erken­nen, näm­li­ch den Nut­zen für das eige­ne Land auf Kos­ten eines ande­ren zu…

Original by Bernd-Kasper pixelio.de 0

Ren­ten­dis­kus­sion ent­brannt – Lösun­gen unbe­kannt – Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling

Die Ren­ten­er­hö­hung zum 1. Juli 2016 beträgt laut Bun­des­so­zi­al­mi­nis­te­ri­um in West­deutsch­land 4,25 Pro­zent, in der ehe­ma­li­gen DDR 5,95 Pro­zent. Ab 2019 sol­len in West und Ost die Ren­ten gleich hoch sein. Wer die­se Zah­len auf sei­ne Brut­to­ren­te bezieht, liegt fal­sch, denn die tat­säch­li­ch aus­ge­zahl­ten Ren­ten sind Net­to­be­trä­ge, die nach ver­schie­de­nen Kri­te­ri­en für jeden Rent­ner berech­net wer­den. Da sind z. B. Bei­trä­ge zur Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung usw. Die­se zur sozia­len Absi­che­rung gedach­ten Beträ­ge wie auch die gesam­ten Bezü­ge der Rent­ner wer­den im Umla­ge­ver­fah­ren von ihnen selbst erbracht. Das ist ein Sys­tem auf Gegen­sei­tig­keit der ca. 20,5 Mil­lio­nen Rent­ner, eine Soli­da­ri­tät unter…

Wilhelm Schmülling
Foto: Privat
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Ver­wir­rung bei Poli­ti­kern und Bür­gern – Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling

Wer die Aktua­li­tät der Über­schrift bezwei­felt, braucht nur „Hart aber Fair“ am 15. 2. 2016 und die dana­ch aus­ge­strahl­ten Nach­rich­ten im 1. Pro­gramm auf­zu­ru­fen, schon ist die The­se von der Ver­wir­rung bestä­tigt. Oder: Im TAGESSPIEGEL CHECKPOINT vom 16. Febru­ar 2016 bemerkt Lorenz Maroldt, dass sich „in der Koali­ti­on zuneh­mend Ori­en­tie­rungs­schwie­rig­kei­ten bemerk­bar machen“, um dann auf einen Geset­zes­än­de­rungs­an­trag hin­zu­wei­sen, dem die CDU zuge­stimmt und kurz dar­auf als fal­sch bezeich­net hat­te. Also: Ver­wir­rung pur. — Kein Wun­der, wenn auch die Bür­ger durch das Geran­gel der Poli­ti­ker um den rich­ti­gen Weg immer unsi­che­rer und poli­tik­ver­dros­se­ner wer­den. Des­halb war­te­te man mit Span­nung auf Kanz­le­rin Mer­kels…

Geplatzte Illu­sio­nen bei Poli­ti­kern und Bür­gern – Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling 0

Geplatzte Illu­sio­nen bei Poli­ti­kern und Bür­gern – Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling

658521 © Herbert Walter Krick / pixelio.de 0

Warum muss die Wirtschaft wachsen? – Ein Kommentar von Wilhelm Schmülling

Bei­trags­bild: © Her­bert Wal­ter Krick / pixelio.de War­um muss die Wirt­schaft wach­sen? Oder: Die höl­li­sche Angst vor der Defla­ti­on Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling Kri­sen über Kri­sen gilt es zu bewäl­ti­gen. Die Flücht­lings­kri­se domi­niert alle ande­ren, obgleich sie nur Teil der Pro­ble­me ist. Die Irak-Kri­se, Grie­chen­land, die Ver­schul­dung vie­ler Staa­ten, auch Deutsch­lands, tre­ten in den Hin­ter­grund, schließ­li­ch die Poli­tik der Euro­päi­schen Zen­tral­bank (EZB). Sie müss­te im Focus ste­hen – ohne die Hil­fe für Flücht­lin­ge zu redu­zie­ren – denn die Geld­ver­sor­gung der „Märk­te“ ent­schei­det über Infla­ti­on und Defla­ti­on und somit über die Kon­junk­tur und Steu­er­ein­gän­ge in der EU. Wenn dann nur…

Dubai...633588_original_R_by_M. Hermsdorf_pixelio.de 0

Brutales System: Kapitalismus – Kommentar von Wilhelm Schmülling

Die exis­tie­ren­de Geld- und Wäh­rungs­ord­nung ist das Werk­zeug eines unmensch­li­chen Boden­rechts – Wer in die­ser Zeit der welt­wei­ten Kri­sen, der Krie­ge, der Aus­plün­de­rung gan­zer Län­der durch das kapi­ta­lis­ti­sche Wirt­schafts­sys­tem, einen Kom­men­tar schrei­ben soll, sieht sich einer schier unlös­ba­ren Auf­ga­be gegen­über, wenn er nicht die Ursa­chen auf­de­cken kann. Die Scheu davor bemerkt man in vie­len Pres­se­kom­men­ta­ren. Wenn doch ein­mal auf Ursa­chen hin­ge­wie­sen wird, dann sind es doch wie­der Sym­pto­me, wie z. B. die Ver­schul­dung, das schlech­te Steu­er­sys­tem usw. Die wirk­li­chen Ursa­chen gehen auf das kapi­ta­lis­ti­sche Wirt­schafts­sys­tem der stän­di­gen Pro­fi­ter­zeu­gung zurück. Sei­ne Basis ist das real exis­tie­ren­de Boden­recht, sein Werk­zeug die Geld-…