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Die EZB ist erst am Anfang ihres Lateins – Ein Kom­men­tar von Ralf Becker

War­um die EZB-Ent­schei­dun­gen vom 10. 03. 2016 eine nach­hal­ti­ge Sta­bi­li­sie­rung der Finanz­märk­te in Euro­pa ein­lei­ten kön­nen. – – –  1. Die Leit­zins-Sen­kun­gen ent­spre­chen dem Ver­mö­gens­über­an­ge­bot an den Märk­ten – – –  Einem zuneh­men­den Ange­bot von Geld- und Spar­ver­mö­gen inner­halb Euro­pas steht heu­te eine sin­ken­de Nach­fra­ge nach Kre­di­ten gegen­über. Bei zuneh­men­dem Kapi­tal und Wohl­stand ten­diert der Gleich­ge­wichts-Kre­dit­preis für lang­fris­ti­ge Geld­an­la­gen und Kre­di­te – wie in einer Markt­wirt­schaft übli­ch – gegen Null. – – –  Bereits seit 25 Jah­ren sinkt in den Indus­trie­län­dern – trotz der seit­dem expan­si­ven Geld­po­li­tik der Zen­tral­ban­ken – das all­ge­mei­ne rea­le Zins­ni­veau, wie nach­fol­gen­de Durch­schnitts­wer­te des rea­len Zins­ni­veaus von Bun­des­an­lei­hen mit mehr als 9-jäh­ri­ger Lauf­zeit…