Kategorie: Allgemein

Jürgen Roth - Der stille Putsch 0

Der stille Putsch – Buch­re­zen­sion von Claus-Dieter Stille

Wie eine gehei­me Eli­te aus Wirt­schaft und Poli­tik sich Euro­pa und unser Land unter den Nagel reißt — Buch­re­zen­si­on von Claus-Die­ter Stil­le — Dröh­nen­de Pan­zer roll­ten. Stra­te­gisch wich­ti­ge Objek­te wur­den besetzt. So gin­gen Put­sche gewöhn­lich von­stat­ten. Jür­gen Roth: „Heu­te geschieht der Umsturz geräusch­los.“ — Spä­tes­tens die Finanz­kri­se hät­te doch ein Alarm­si­gnal aus­lö­sen müs­sen. Dafür, dass etwas gründ­lich falsch läuft. Nicht nur in Euro­pa – vor­nehm­lich in den Kri­sen­län­dern Grie­chen­land, Por­tu­gal, Spa­ni­en und Ita­li­en –, son­dern auch im von vie­len Medi­en und Poli­ti­kern so hoch gelob­ten Deutsch­land. — Im Wür­ge­griff der „Dik­ta­tur des Finanz­ka­pi­ta­lis­mus“ — Ist denn nie­man­dem auf­ge­fal­len, dass es…

Buchvorstellungen 06/2014 0

Buchvorstellungen 06/2014

Link zu Micha­el Belei­tes’ Buch in unse­rem Shop Link zu Jochen Hörischs Buch in unse­rem Shop Link zu Mar­kus Püh­rin­gers Buch in unse­rem Shop Link zu Ger­hard Senfts Buch in unse­rem Shop Buch­vor­stel­lun­gen­Mi­cha­el Belei­tes: „Umwelt­re­so­nanz – Grund­zü­ge einer orga­nis­mi­schen Bio­lo­gie“, Tele­s­ma-Ver­lag, Treu­en­briet­zen, 2014. 688 Sei­ten, ca. 400 Abbil­dun­gen, 39,80 €, ISBN 978–3-941094–13-0Jochen Hörisch: „Man muss dran glau­ben – Die Theo­lo­gie der Märk­te“, Wil­helm Fink Ver­lag, Mün­chen, (März 2013), Klap­pen­bro­schur, 132 Sei­ten, 17,90 €, ISBN 978–3-770554–83-6 Mar­kus Püh­rin­ger: „Im Bann des Gel­des – Eine Anlei­tung zur Über­win­dung des Kapi­ta­lis­mus.“, pla­net-Ver­lag, Wien, 1. Auf­la­ge 2013, Paper­back, 378 Sei­ten, 18,00 €, ISBN 978–3-902555–40-3…

moneyrun2 © Martin Bangemann 0

Dem Geld Beine machen – Redaktion

Wir set­zen uns für eine Geld- und Boden­re­form ein, die Sil­vio Gesell als ers­ter beschrie­ben hat und die bis heu­te von vie­len Auto­ren, Den­kern und einer Viel­zahl akti­ver Orga­ni­sa­tio­nen wei­ter getra­gen und ent­wi­ckelt wird. Ein wich­ti­ges Instru­ment der Geld­re­form ist die Liqui­di­täts­ab­ga­be, die der Umlauf­si­che­rung des Gel­des die­nen soll. Durch die Liqui­di­täts­ab­ga­be wird Geld erst zu „flie­ßen­dem“ Geld und ent­fal­tet sei­ne vie­len Vor­tei­le gegen­über dem bekann­ten Geld, das bereits so vie­le Nach­tei­le offen­bart. Des­halb sind hier ein­mal in über­sicht­li­cher Form die Fol­gen einer Liqui­di­täts­ab­ga­be für Wirt­schaft und Gesell­schaft beschrie­ben. Eine Liqui­di­täts­ab­ga­be auf das Geld: • macht Geld zum neu­tra­len Tausch­ver­mitt­ler. •…

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Termine 06/2014–15

Die Ter­mi­ne 06/2014 Frank­furt, 7. bis 9. Novem­ber 2014 „Die Zäh­mung des Gel­des: Lebens­wirk­lich­keit und Geld­strö­me” Tagung im Rudolf Stei­ner Haus, mit Vor­trä­gen von Dr. Micha­el Ross, Prof. Dr. Harald Spehl, Tho­mas Betz u. a. Info & Anmel­dung unter: http://www.sozialimpulse.de Bad Boll, 8. und 9. Novem­ber 2014 Markt­wirt­schaft ohne Kapi­ta­lis­mus – Tagung mit umfang­rei­chem Pro­gramm im „Semi­nar für frei­heit­li­che Ord­nung“ Info & Anmel­dung: http://www.sffo.de Ful­da­tal-Sim­mers­hau­sen, 22. und 23. Novem­ber 2014 54. Mün­de­ner Gesprä­che der „Sozi­al­wis­sen­schaft­li­chen Gesell­schaft 1950 e. V.“ Info: http://www.sozialwissenschaftliche-gesellschaft.de/

© Foto - Krijn van Duijvenbode 0

Einige Vorträge der Jahresfeier „nahezu live“

Lie­be Freun­de, Inter­es­sen­ten, Abon­nen­ten und sol­che die es wer­den wol­len. Heu­te Mor­gen begann unse­re Jah­res­fei­er mit meh­re­rern inter­es­san­ten Vor­trä­gen, die Sie nun hier „unge­schnit­ten“ anhö­ren kön­nen. Hier der Vor­trag von Mar­kus Püh­rin­ger: „Im Bann des Gel­des. Eine Anlei­tung zur Über­win­dung des Kapi­ta­lis­mus.“ Der stu­dier­te Volks­wirt Mar­kus Püh­rin­ger ist selb­stän­dig und Vor­stands­mit­glied der Grü­nen in Linz, Öster­reich. (1 Stun­de 3 Minu­ten) Mehr zu Mar­kus Püh­rin­ger lesen Sie hier    Wei­ter geht’s mit dem Vor­trag von Prof. Dr. Felix Fuders: „Ein Geld, das wün­schens­wer­te Ent­wick­lun­gen in Fluss bringt“ – Ana­ly­se der glo­ba­len Kri­se und Mög­lich­kei­ten prak­ti­scher Umset­zun­gen im Klei­nen. Felix Fuders ist Buch­au­tor und…

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Narrenfreiheit

Mit die­sem Aus­schnitt aus der jüngs­ten „Anstalt“ wird eine rie­si­ge Gemein­de kri­ti­scher Geis­ter bedient. Jener, die sich vor allem im Netz bewe­gen und die „Main­stream-Medi­en“ regel­mä­ßig zum Feind erklä­ren, weil sie mani­pu­la­tiv auf der Linie der herr­schen­den Poli­tik berich­ten wür­den. Tat­säch­lich fehlt es den aller­meis­ten gro­ßen Medi­en an einer glaub­wür­di­gen Selbst­re­fle­xi­on. Wer ange­sichts der offen­sicht­li­chen Gleich­ge­schal­tet­heit von „aus­ge­wo­ge­ner Bericht­erstat­tung“ spricht, dem muss Befan­gen­heit unter­stellt wer­den. Um so mehr muss eine Kaba­rett-Sen­dung wie die­se „Anstalt“ zu den­ken geben, denn sie fin­det auf dem Kanal eines eigent­lich auch am Pran­ger ste­hen­den Sen­ders statt. Da kann man nun viel hin­ein­deu­ten. Wenn Aus­ge­wo­gen­heit in Kaba­rett-…

Ökonomie und Gottesglaube. – Christian Mayer 0

Ökonomie und Gottesglaube. – Christian Mayer

Öko­no­mie und Got­tes­glau­be. Eine Liai­son zwi­schen Teu­fel und Weih­was­ser? – Chris­ti­an May­er – „Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will, und stets das Gute schafft.“ Wie­viel doch in Mephis­tos Satz aus Goe­thes Faust steckt, beweist sich die­ser Tage an der Rea­li­tät. Die­ses Wech­sel­spiel – das nicht zuletzt auf Hegel zurück­geht –, dass näm­lich das Eine stets das Ande­re mit sich bringt, hat die Wirt­schafts­welt erreicht. Wur­de vor dem gro­ßen Crash 2008 das Hohe­lied des frei­en unab­hän­gi­gen Mark­tes gera­de­zu besun­gen, folgt aus dem dama­li­gen Extrem nun ein ande­res, ent­ge­gen­ge­setz­tes. Zumin­dest mit Blick auf den Sach­bü­cher­markt. Seit…

Eine Welt ohne Krieg ist möglich – Ein Kommentar von Wilhelm Schmülling 1

Eine Welt ohne Krieg ist möglich – Ein Kommentar von Wilhelm Schmülling

Eine Welt ohne Krieg ist mög­lich – Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling – Wer sich nach Frie­den sehnt, berei­te den Krieg vor. Fla­vi­us Vege­ti­us: „Qui desi­de­rat pacem, praepa­ret bel­lum.” Seit mehr als 2000 Jah­ren hat die Welt nach die­sem Mot­to gehan­delt. Und was wur­de erreicht? Taci­tus: „Soli­tu­di­nem faci­unt, pacem apel­lant.“ Sie schaf­fen eine Wüs­te und nen­nen das Frie­den. Nach dem mör­de­ri­schen Zwei­ten Welt­krieg war es klar: „Nie wie­der Krieg“. Die Welt war geret­tet. Wir brauch­ten uns nicht für einen neu­en Krieg vor­zu­be­rei­ten – glaub­ten wir. Für eine andau­ern­de fried­li­che Welt waren die Vor­aus­set­zun­gen gut. Das Wort von Taci­tus wur­de nicht…

© Foto - Krijn van Duijvenbode 0

Dette Glashouwer bei der Jahresfeier der HUMANEN WIRTSCHAFT 2014

Weil in ihrem, wie im Leben der meis­ten Men­schen Geld immer fehlt, ging sie auf die Suche danach. Als Künst­le­rin woll­te sie wis­sen, was Geld ist, wel­che Wir­kung das Geld­sys­tem auf Mensch und Natur hat und ob ein Wan­del mög­lich ist. Auf ihren Rei­sen spricht sie mit Wis­sen­schaft­lern, Phi­lo­so­phen und Visio­nä­ren und oft wird ein neu­es Büh­nen­pro­gramm dar­aus. Im Leben von Det­te Glas­hou­wer dreht sich also vie­les um das The­ma Geld und so blieb es nicht aus, dass sie sich Gedan­ken über die per­sön­li­che Bezie­hung zum Geld mach­te. Wie finan­ziert man Kunst, ohne sich „zu ver­kau­fen“? Wie ver­än­dert man das Den­ken…

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Die Stiftung FuturoVerde – Horst Hamm

Eine neue Stif­tung will die Wirt­schaft wie­der gemein­nüt­zig machen und dazu bei­tra­gen, dass Unter­neh­men Gewin­ne nicht län­ger auf Kos­ten der Natur, ande­rer Regio­nen und zukünf­ti­ger Gene­ra­tio­nen erwirt­schaf­ten müs­sen. In einem Leucht­turm-Pro­jekt der Quer­den­ker GmbH in Cos­ta Rica will Futu­r­o­Ver­de, zu Deutsch „grü­ne Zukunft“, in Koope­ra­ti­on mit ins­ge­samt zehn betei­lig­ten Fir­men vor­ma­chen, wie das geht. Schon die Vor­ge­schich­te ist unge­wöhn­lich: Bereits vor sie­ben Jah­ren haben die Quer­den­ker GmbH und Bau­mIn­vest mit Hil­fe deut­scher Inves­to­ren damit begon­nen, im Nor­den Cos­ta Ricas ehe­ma­li­ge Wei­de­flä­chen nach öko­lo­gi­schen Grund­sät­zen wie­der auf­zu­fors­ten. Im Gegen­satz zu den meis­ten Wie­der­auf­forstungs­pro­jek­ten ging es von vorn her­ein nicht dar­um, den…

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Die Währung ist unser Schicksal – Kommentar von Wilhelm Schmülling

Ein fast ver­zwei­fel­ter Ver­such, auf eine frei­heit­li­che und gerech­te Lösung hin­zu­wei­sen. Es ist kaum zu glau­ben, mit wel­chen Maß­nah­men die Wäh­rungs­hü­ter ver­su­chen, die immer noch viru­len­te Finanz­kri­se, die eigent­lich eine Geld­ord­nungs­kri­se ist, an einer Explo­si­on zu hin­dern. Bei Maß­nah­men, die zwar ten­den­zi­ell rich­tig sein mögen, aber nur auf bruch­stück­haf­te Anlei­hen von der vor fast 100 Jah­ren kon­zi­pier­ten Theo­rie der NATÜRLICHEN WIRTSCHAFTSORDNUNG und der dar­in ent­hal­te­nen Geld­ord­nung zurück­grei­fen, wird das Schei­tern unaus­weich­lich sein. Ein Schei­tern, das dies­mal nicht nur den Steu­er­zah­ler schröpft, son­dern die Wäh­rung ins­ge­samt so erschüt­tert, dass ihr Zusam­men­bruch droht. Was kommt da auf uns zu, nur weil die…

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Das größte Fest der Menschheit

Ein Gedan­ken­spiel Wie wäre es, wenn wir den nächs­ten Sonn­tag zu einem ganz beson­de­ren, glo­ba­len Fest­tag machen? Wir ver­ein­ba­ren, uns in unse­ren Städ­ten, Dör­fern und direk­ten Nach­bar­schaf­ten für die größ­te Par­ty aller Zei­ten zu tref­fen. Wir fei­ern, musi­zie­ren, sin­gen, tan­zen, lachen, essen, trin­ken, spre­chen mit­ein­an­der und ver­ein­ba­ren welt­weit nur eines:    Ab die­sem Tag wer­den alle Schul­den und Geld­ver­mö­gen gestri­chen. Alles Geld wird wert­los und alle auf Geld bezo­ge­nen Ver­trä­ge wer­den hin­fäl­lig. Was wür­de wohl ab dem dar­auf fol­gen­den Mon­tag gesche­hen?      

Zentralbanken kaufen im großen Stil Aktien 2

Zentralbanken kaufen im großen Stil Aktien

Ende 2013 belief sich laut Sta­tis­tik der Wert aller welt­weit an den Bör­sen gehan­del­ter Akti­en auf 64,3 Bil­lio­nen US-Dol­lar. Die­ser Wert dürf­te sich bis Juni 2014 ver­grö­ßert haben. Seit 2008 herrscht Welt­wirt­schafts­kri­se, doch kei­ner weiß so recht, was als nächs­tes pas­siert. Zin­sen fal­len auf Null und dar­un­ter, doch auf den Akti­en­märk­ten rei­ten die Bären auf den Bul­len. In Deutsch­land besit­zen noch immer nicht mehr als 5 % der Anle­ger Akti­en. Wie kommt der anhal­ten­de Auf­wärts­trend an den Akti­en­märk­ten zustan­de? Seit ver­gan­ge­nen Diens­tag ist, bis­her offen­bar von den gro­ßen Medi­en weit­ge­hend unbe­merkt, in Lon­don eine plau­si­ble Erklä­rung ver­öf­fent­licht wor­den. Das „Offi­ci­al…

EZB senkt Leitzinsen und führt erstmals „Strafzinsen“ ein 0

EZB senkt Leitzinsen und führt erstmals „Strafzinsen“ ein

Gera­de wird gemel­det, dass die EZB es getan hat. Der Leit­zins wur­de auf 0,15% gesenkt. Und für über Nacht gepark­te Gel­der von Geschäfts­ban­ken bei der Zen­tral­bank wird ein Minus­zins von 0,1 % fäl­lig. Das Gan­ze hat nichts mit grund­sätz­li­chen Ein­sich­ten zu tun, son­dern ist eine Ver­zweif­lungs­tat. Mit ihr erhofft man sich ein bestimm­tes Markt­ver­hal­ten, des­sen Ein­tre­ten aber mehr als unwahr­schein­lich ist. Die Pres­se wird sich in den nächs­ten Stun­den und Tagen über­schla­gen mit Deu­tun­gen. Die­se hier wer­den Sie jedoch nir­gends fin­den, denn sie bleibt nicht bei Ver­mu­tun­gen und Wahr­schein­lich­kei­ten ste­cken: http://humane-wirtschaft.de/negativ-bzw-minuszins-oder-zinssenkung-durch-umlaufsicherung-helmut-creutz/

Partnerschaftliches Interview 0

Partnerschaftliches Interview

Von unse­rer Face­book-Sei­te: Ein viel­sa­gen­des Inter­view zu TTIP. Wohl­ge­merkt: Viel­sa­gend! Nicht auf­klä­rend. Grün­de GEGEN das TTIP gibt es vie­le, aber unse­re Medi­en dre­hen es trotz sich immer stär­ker for­mie­ren­der Gegen­wehr aus der Bevöl­ke­rung so, als gäbe es nur die Sicht­wei­se derer, deren Inter­es­se sich aus­schließ­lich auf die eige­ne Berei­che­rung rich­tet. Kos­te es den ande­ren, was es wol­le. Was ist schon so ein biss­chen Demo­kra­tie gegen die Mög­lich­keit, sich Mil­li­ar­den durch Pro­zes­se aneig­nen zu kön­nen. TTIP – das Ein­falls­tor einer Abmahn­ab­zo­cke immensen Stils. Wenn aus­ge­rech­net ARD und ZDF den wach­sen­den Unmut in der Bevöl­ke­rung und die guten Argu­men­te gegen das Abkom­men…

Die Teufelei geht weiter! – Kommentar von Wilhelm Schmülling 0

Die Teufelei geht weiter! – Kommentar von Wilhelm Schmülling

Mit wel­cher Arro­ganz zele­brier­ten bis­her
pri­va­te Ban­ken eine Aura der Serio­si­tät
– bis hin zur Innen­ein­rich­tung
(Inte­ri­eur genannt) und bis hin zum Nadel­strei­fen­an­zug
der Ange­stell­ten. All
das soll­te die eige­ne Geschäfts­tüch­tig­keit
unter­strei­chen und die Wert­schät­zung
gegen­über Kun­den, die man groß­zü­gig
am Erfolg des Hau­ses teil­neh­men
las­sen woll­te, Boni­tät vor­aus­ge­setzt.
Eini­ge Pri­vat­ban­ken sor­tier­ten gleich
bei der Geschäfts­an­bah­nung die „Min­der­be­mit­tel­ten“
unter einem sie­ben­stel­li­gen
Ver­mö­gen aus. Denen war offen­sicht­lich
nicht zu hel­fen, den gnä­dig
auf­ge­nom­me­nen Kun­den der Upper­class
schon, auch zum Vor­teil der Bank.
Die­ses anma­ßen­de Ver­hal­ten,
Image-Pfle­ge genannt, setz­te
sich mehr oder weni­ger bei allen
Ban­ken durch – mit Aus­nah­me bei Spar­kas­sen
und Genos­sen­schafts­ban­ken.
Und so ver­brei­te­te sich unter den Kun­den
ein nahe­zu gren­zen­lo­ses Ver­trau­en.
Seit der Finanz­kri­se von 2008 zer­brö­sel­te
die­ses Bild. Das Geld der Anle­ger wan­der­te
in zuneh­men­dem Maße – auch
bedingt durch das schwie­ri­ger wer­den­de
Kre­dit­ge­schäft mit der Real­wirt­schaft
– an den inter­na­tio­na­len Finanz­markt.
Mit der Ver­brie­fung von Hypo­the­ken
wur­den zuerst Haus­be­sit­zer in bit­te­re
Not gestürzt, dann gan­ze Län­der. Das
Geschäfts­ge­ba­ren bewuss­ter Über­vor­tei­lung
von Kre­dit­neh­mern wur­de ruch­bar.
Ein­mal demas­kiert, ver­spra­chen die
Ban­ken Bes­se­rung. Und alle Welt glaub­te
ihnen. Denn eine solch offen­sicht­lich
schäd­li­che Geschäfts­idee kön­ne kei­nen
Bestand haben. Weit gefehlt, es muss ja
nicht die glei­che Masche sein.
Wer am 1. 4. 2014 auf ARTE um 23.20
Uhr die Doku­men­ta­ti­on „Die Geschich­te
der fran­zö­si­schen Ban­ken. Eine Tra­gi­ko­mö­die“
ange­se­hen hat, ist erschüt­tert
über die Rigo­ro­si­tät der Bank­grün­der
und dem Ziel, Pro­fit­ma­xi­mie­rung des
ange­leg­ten Kapi­tals nahe­zu risi­ko­los
zu errei­chen. Die Kapi­tal­kon­zen­tra­ti­on
bei den Ban­ken ermög­lich­te eine Reich­tums­stei­ge­rung
neben dem Groß­grund­be­sitz
nun beim Geld­adel. Es war die
Grün­dung des moder­nen Kapi­ta­lis­mus
bis hin zum Raub­tier­ka­pi­ta­lis­mus. Alles
bei ARTE gut recher­chiert. Wer sucht,
der fin­det. Aller­dings zu nacht­schla­fen­der
Zeit. Wer Print­me­di­en bevor­zugt,
fin­det umfang­rei­che Berich­te in alter­na­ti­ven
Zeit­schrif­ten, wie der HUMANEN
WIRTSCHAFT. Auch die hier vor­lie­gen­de
Aus­ga­be ist dafür ein Beleg.
Jeder Bei­trag wäre eines umfang­rei­chen
Kom­men­tars wür­dig. Wenn ich nun das
„Neue Geschäfts­mo­dell mit US-Immo­bi­li­en“
von Lau­ra Got­tes­die­ner her­aus­grei­fe,
dann des­halb, weil dar­in exem­pla­risch
„schon wie­der“ das kalt­blü­ti­ge
Geschäfts­ge­ba­ren – dies­mal mit Mie­tern
– beschrie­ben wird. Aus den Desas­tern
des Ban­ken-Crash von 2008
haben jeden­falls die Hedge­fonds nichts
gelernt. Schon 2009 titel­te SPIEGEL
ONLINE „Hedge­fonds star­ten wie­der
durch“.
Was aber Lau­ra Got­tes­die­ner auf Sei­te
18 die­ser Aus­ga­be ent­hüllt, ist die Spit­ze
der Teu­fe­lei, näm­lich die Abzo­cke der
„Under­class“, vor­nehm­lich der schwar­zen
Bevöl­ke­rung. Sie wähn­te sich am
Ziel Ihrer Träu­me, eine dau­er­haf­te Blei­be
in einer Miet­woh­nung zu fin­den. Statt­des­sen
zer­ran­nen vie­le Träu­me. Ohne
die Stra­te­gie der Reich­tums­ver­meh­rung
der Ban­ken zu ken­nen, glaub­ten sie sich
dank der vor­ge­leg­ten Ver­trä­ge in Sicher­heit.
Bis sie die Tricks der Ban­ken und
ihrer Haus­ver­wal­tun­gen zu spü­ren beka­men.
Ergo: Statt Haus­be­sit­zer sind
nun Mie­ter das Ziel der Abzo­cker.
Die Teu­fe­lei­en gehen aber nicht nur mit
Häu­sern und Woh­nun­gen wei­ter. Sie
erfas­sen auch die Welt-Han­dels­be­zie­hun­gen.
Nur Weni­ge wis­sen um das geplan­te
Frei­han­dels- und Inves­ti­ti­ons­ab­kom­men
(TTIP) zwi­schen der EU und den
Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Nord­ame­ri­ka.
Kein Wun­der. Denn die Ver­hand­lun­gen
wur­den geheim geführt. Wohl­ge­merkt
sind die Ver­trags­part­ner ins­ge­samt
Demo­kra­ti­en. Wenn­gleich nach dem
öffent­li­chen Druck die Intrans­pa­renz
gelo­ckert wur­de, so blei­ben kon­kre­te
Ver­hand­lungs­tex­te unver­öf­fent­licht.
Was so begrü­ßens­wert als Frei­han­dels­zo­ne
geplant wur­de, ent­puppt sich als
ein Ver­such, eine Schutz­zo­ne vor­nehm­lich
für Kapi­tal­in­ves­to­ren und Kon­zer­ne
ein­zu­rich­ten. In die­sem Heft und schon
in Heft 01/2014 haben unse­re Auto­ren
die infa­men Machen­schaf­ten erläu­tert.
Was schlie­ßen wir dar­aus? Nur in einer
frei­heit­li­chen Ord­nung, nicht aber in einer
aus­schließ­lich auf Kapi­tal­er­trag fixier­ten
Wirt­schafts­ord­nung sind grund­le­gen­de
Refor­men mög­lich.

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Sommertagung der HUMANEN WIRTSCHAFT – Freiburg 2014 – Redaktion

Sams­tag, den 21. Juni 2014 in Frei­burg im Breis­gau
Ver­an­stal­tungs­ort: His­to­ri­sches Kauf­haus Frei­burg – Kamin­saal Müns­ter­platz 24 79098 Frei­burg
Ein­lass: 9:00 Uhr
Pro­gramm von 10:00 bis 18:00 Uhr

Gesprä­che über Geld im Kauf­haus – Kann es einen bes­se­ren Ort dafür geben?
In unmit­tel­ba­rer Nähe zum Frei­bur­ger Müns­ter liegt das schö­ne, his­to­ri­sche Gebäu­de, in dem die Som­mer­ta­gung 2014 statt­fin­det.
In der son­nen­reichs­ten Regi­on Deutsch­lands den längs­ten Tag des Jah­res erle­ben!

Erle­ben Sie die HUMANE WIRTSCHAFT leib­haf­tig:
Som­mer­ta­gung am 21. Juni 2014 in Frei­burg im Breis­gau.
Ein kurz­wei­li­ger Tag unter ande­rem mit Vor­trä­gen von Prof. Dr. Dirk Löhr
und Andre­as Ban­ge­mann bringt die Arbeit und die Men­schen hin­ter der
Zeit­schrift näher.
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Anmel­dun­gen in unse­rer Geschäfts­stel­le bei Frau
Eri­ka Schmied:
Luit­pold­str. 10,
91413 Neu­stadt a.d. Aisch
Tel. (09161) 87 28 672 (vor­mit­tags),
Fax (09161) 87 28 673
E-Mail: service@humane-wirtschaft.de
Die Anmel­dung über ein Anmel­de­for­mu­lar mit allen wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen ist
auch im Inter­net mög­lich: http://goo.gl/njHaFb

Leserbriefe 03/2014 0

Leserbriefe 03/2014

Ihre Mei­nung ist uns wich­tig! Sen­den Sie uns Ihre Fra­gen, Anre­gun­gen oder per­sön­li­chen Mei­nun­gen. Wir bemü­hen uns, so vie­le
Leser­brie­fe unter­zu­brin­gen, wie mög­lich. Wenn wir Leser­brie­fe kür­zen, dann so, dass das Anlie­gen der Schrei­ben­den gewahrt bleibt.
Leser­brie­fe geben nicht die Mei­nung der Redak­ti­on wie­der.

Mit Ter­min­hin­weis zum Kon­gress – Bur­nout und Resi­li­enz – Bewusst­seins­kom­pe­tenz für Wirt­schaft und Gesell­schaft
22. bis 25. Mai 2014, Bad Kis­sin­gen, Regen­ten­bau und Hei­li­gen­feld Kli­ni­ken. sie­he auch www.kongress-heiligenfeld.de

HUMANE WIRTSCHAFT 01/2014 3

Größte Bank Europas gibt nur noch Taschengeld heraus

HSBC, die „Hong­kong & Shang­hai Ban­king Cor­po­ra­ti­on Hol­dings plc), hat ihren Sitz in Lon­don und ist die größ­te Bank Euro­pas. Ihre Bilanz­sum­me belief sich 2012 auf rund 2,7 Bil­lio­nen US-Dol­lar (Euro­päi­sche Bil­lio­nen) und sie beschäf­tig­te 270.000 Mit­ar­bei­ter. Sie gehört laut FSB („Finan­ci­al Sta­bi­li­ty Board“) zu jenen 28 Groß­ban­ken, die als „sys­te­misch bedeut­sa­me Finanz­in­sti­tu­te“ ein­ge­stuft wer­den. 2012 hat der US-Senat die Bank wegen ihrer „durch und durch ver­sau­ten Unter­neh­mens­kul­tur“ gerügt. Auf­grund der Vor­wür­fe, Geld­wä­sche für Ter­ro­ris­ten und Dro­gen­händ­ler zu betrei­ben, einig­te sich die Bank mit der US-Staats­an­walt­schaft auf eine Geld­bu­ße von 1,9 Mil­li­ar­den US-Dol­lar.(1) Unter nor­ma­len Umstän­den hät­te die Bank ihre…

Buchvorstellungen 06/2013 0

Buchvorstellungen 06/2013

Drei Bücher zum The­ma Geld wer­den hier vor­ge­stellt:
1.) Chris­ti­an Kreiß: „Pro­fit­wahn“ – War­um sich eine men­schen­ge­rech­te­re Wirt­schaft lohnt – Tec­tum Ver­lag (15. 6. 2013), Klap­pen­bro­schur, 200 Sei­ten, 17,95 €, ISBN 978–3-8288–3159-9
2.) Dirk Löhr: „Prin­zip Ren­ten­öko­no­mie: Wenn Eigen­tum zu Dieb­stahl wird“ – Ver­lag Metro­po­lis (1. 5. 2013), bro­schiert, 196 Sei­ten, 22,00 €, ISBN 978–3-7316–1013-7
3.) Charles Eisen­stein, „Öko­no­mie der Ver­bun­den­heit: Wie das Geld die Welt an den Abgrund führ­te – und sie den­noch jetzt ret­ten kann.“ (Mit einem Vor­wort von Mar­grit Ken­ne­dy) Scor­pio Ver­lag (11. März 2013), gebun­den, 496 S., 19,99 €, ISBN-13: 978–3-943416–03-9
Alle drei Bücher kön­nen auch über unse­ren Online-Shop http://shop.humane-wirtschaft.de bezo­gen wer­den.

Gerechte Medizin hilft besser – Wilfried Deiß 0

Gerechte Medizin hilft besser – Wilfried Deiß

Gesund­heits­we­sen als Modell für die Wirt­schaft der Zukunft?
Über die Bedeu­tung von Ungleich­heit und Nach­hal­tig­keit für das Gesund­heits­we­sen

„Ich sehe vor­aus, dass sich unse­re moder­ne west­eu­ro­päi­sche Ent­wick­lung einem ver­gleich­ba­ren Kon­flikt nähert ‚(Anm.: gemeint ist nichts Gerin­ge­res als der Gali­lei-Kon­flikt).‘ Das poli­ti­sche Sys­tem unse­res Lan­des beruht auf Annah­men, die mit der Lebens­wirk­lich­keit nicht län­ger ver­ein­bar sind; auf der Annah­me näm­lich, dass ein ste­tes expo­nen­ti­el­les Wachs­tum der mate­ri­ell ver­füg­ba­ren Res­sour­cen, des mate­ri­el­len Brut­to­so­zi­al­pro­duk­tes, dau­er­haft mög­lich ist. Sämt­li­che sei­ner wesent­li­chen Grund­la­gen, Struk­tu­ren, Ver­hal­tens­wei­sen und Erwar­tun­gen sind durch die­se Annah­me inhalt­lich geprägt. Sein Geld­sys­tem und die Markt­wer­te der Güter und Dienst­leis­tun­gen beru­hen auf ihr. Es sieht sei­ne Legi­ti­ma­ti­on durch die Zustim­mung sei­ner Bür­ger zur demo­kra­ti­schen Ord­nung und zum Par­tei­en­staat nur unter der Bedin­gung eines ste­ti­gen und ange­mes­se­nen Wirt­schafts­wachs­tums gesi­chert. Ste­ti­ges und expo­nen­ti­el­les Wirt­schafts­wachs­tum und Macht­er­hal­tung im bestehen­den
poli­ti­schen Sys­tem bedin­gen ein­an­der … . Wer die Mög­lich­keit dau­er­haf­ten expo­nen­ti­el­len Wachs­tums leug­net, gefähr­det des­halb das gegen­wär­tig rea­le demo­kra­ti­sche Herr­schafts­sys­tem eben­so wie die Bewei­se Gali­leis das dama­li­ge Herr­schafts­sys­tem der Kir­che gefähr­de­ten.“ – Fest­vor­trag auf der 56. Phy­si­ker­ta­gung 1992 in Ber­lin, Phys. Bl. Juli/Aug 1992 von Prof. Kurt Bie­den­kopf

Buchvorstellungen 05/2013 0

Buchvorstellungen 05/2013

Chris­ti­an Kreiß: „Pro­fit­wahn“ – War­um sich eine men­schen­ge­rech­te­re Wirt­schaft lohnt – Tec­tum Ver­lag (15. 6. 2013), Klap­pen­bro­schur, 200 Sei­ten, 17,95 €, ISBN 978–3-8288–3159-9

Lavalu­na-Film Film­pro­duk­ti­on: „Poly­po­ly – Geld für alle“ –, pro­du­ziert von Dinah und Roland Pfaus, DVD, Spiel­zeit: 83 Minu­ten, 12,– €, die DVD kann in unse­rem Online-Shop bestellt wer­den

Ernst Fried­rich Schu­ma­cher: „Small is beau­ti­ful“ – Die Rück­kehr zum mensch­li­chen Maß. Der Öko-Klas­si­ker neu auf­ge­legt mit einem Vor­wort von Niko Paech, oekom Ver­lag, (Aug. 2013), bro­schiert, 304 Sei­ten, 19,95 €, 978–3-86581–408-1, auch als E-Book erhält­lich

Bestel­lung im Inter­net auf unse­rer Online-Shop­sei­te: http://shop.humane-wirtschaft.de

Jahresfeier 2013 0

Jahresfeier 2013

Unse­re dies­jäh­ri­ge Jah­res­fei­er (31.10. bis 3.11.2013) wird wie­der ein­mal ein Event, für den Sie sich unbe­dingt ein wenig Zeit neh­men soll­ten. Wir haben ein tol­les Pro­gramm in pet­to, das für fast jeden etwas zu bie­ten hat. Für den Work­shop mit Roland Spi­no­la (sie­he Pro­gramm) gibt es nur noch weni­ge Rest­plät­ze, da die Teil­neh­mer­zahl begrenzt ist. Am bes­ten gleich anmel­den Kli­cken Sie auf das Bild zum Ver­grö­ßern. Wird gela­den… Hier fin­den Sie das oben abge­bil­de­te Pro­gramm als PDF zum Down­load und Aus­dru­cken. Sie kön­nen sich bereits jetzt im nach­fol­gen­den For­mu­lar anmel­den: Wird gela­den…

Möbius-Brille © Martin Bangemann 0

Fakten für eine andere Sicht auf die Dinge – Andreas Bangemann

Ein Mensch, der bedin­gungs­los gibt, ist sel­ten zu fin­den. So ohne wei­te­res wür­de man einem sol­chen Ver­hal­ten auch nicht trau­en. Es muss doch ein eigen­nüt­zi­ges Motiv geben, wenn jemand sei­ne Arbeits­kraft, sein Wis­sen, sei­ne Erfah­rung oder sogar mate­ri­el­le Zuwen­dun­gen her­gibt, ohne offen­sicht­lich mit einer Gegen­for­de­rung her­aus­zu­rü­cken? Im Kreis der Fami­lie mag das die Nor­ma­li­tät sein, aber doch nicht da drau­ßen, im wirt­schaft­li­chen Umfeld, in dem man nur erfolg­reich vor­an­zu­kom­men scheint, wenn man die Regeln einer Wirt­schaft beherrscht, die in Kon­kur­renz zum Bes­se­ren und Stär­ke­ren zu immer grö­ße­ren Leis­tun­gen antrei­ben?

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Eine Dosis Neuigkeiten

Der „News­let­ter“ der HUMANEN WIRTSCHAFT heißt schlicht „ZEITUNG“

In die­ser Form infor­mie­ren wir in unre­gel­mä­ßi­gen Abstän­den (ein bis zwei mal monat­lich) über Aktu­el­les und Hin­ter­grün­de.

Ein Archiv über bereits erschie­ne­ne Aus­ga­ben ist ange­legt und abon­nie­ren ist aus ganz ein­fach. Email­adres­se genügt.

Kei­ne Sor­ge, wir wol­len der Infor­ma­ti­ons­flut, der wir alle täg­lich zuneh­mend aus­ge­setzt sind, kei­ne wei­te­re Wel­le hin­zu­fü­gen, son­dern eher für einen ruhi­gen Aus­gleich sor­gen und Sie mit kla­rem Pro­fil auf Din­ge auf­merk­sam machen, deren Auf­fin­den ent­we­der nur schwer oder gar nicht mög­lich ist.

Das Dilemma der Wahlkämpfer 1

Das Dilemma der Wahlkämpfer

Ein Kom­men­tar von Her­aus­ge­ber Wil­helm Schmül­ling zum „Fern­seh­du­ell Stein­brück gegen Mer­kel“ vom 1.9.2013 Erin­nern wir uns: Wahl­kämp­fe im All­ge­mei­nen und Fern­seh­du­el­le im Beson­de­ren wer­den zur Mobi­li­sie­rung unschlüs­si­ger Wahl­be­rech­tig­ter und ent­täusch­ter Nicht­wäh­ler ver­an­stal­tet. Haben die­ses Ziel Ange­li­ka Mer­kel und Peer Stein­brück erreicht? Nein! Aus der Schläf­rig­keit des Wahl­kampfs wur­den die Zuschau­er nicht wirk­lich auf­ge­weckt. Neue Erkennt­nis­se zur Wahl­ent­schei­dung gab es auch nicht. Und doch konn­ten poli­tisch Inter­es­sier­te die Kom­pe­tenz der Kon­tra­hen­ten aus eini­gen Äuße­run­gen ermit­teln. Schließ­lich bleibt die Fra­ge nach der Fähig­keit der Poli­ti­ker wahl­ent­schei­dend, die anste­hen­den Pro­ble­me zu lösen, eben die Kom­pe­tenz. The­men wie Min­dest­lohn und Kin­der­ta­ges­stät­ten rei­ßen doch kei­nen mehr…

Anshu Jain  und der Jainismus – Christoph Rinneberg 0

Anshu Jain und der Jainismus – Christoph Rinneberg

Rede von Chris­toph Rin­ne­berg zur Haupt­ver­samm­lung der Deut­schen Bank in Frank­furt am Main, vom 23. 05. 2013

Bundesgerichtshof: Geld ist kein Geld 0

Bundesgerichtshof: Geld ist kein Geld

Ein inter­es­san­tes Urteil des Bun­des­ge­richts­ho­fes. Zwar ging es dabei im Kern um „Samm­ler­mün­zen“, wobei die zum Teil als gesetz­li­ches Zah­lungs­mit­tel gel­ten, aber im Urteil steckt eine inter­es­san­te Sicht­wei­se: Der Bun­des­ge­richts­hof ent­schei­det die­se Fra­ge dahin­ge­hend, dass allein die staat­li­che Aner­ken­nung einer Mün­ze als offi­zi­el­les Zah­lungs­mit­tel noch nicht dazu führt, dass der Tat­be­stand des § 935 Abs. 2 BGB erfüllt ist. Dar­über hin­aus ist erfor­der­lich, dass die­se zum Umlauf im öffent­li­chen Zah­lungs­ver­kehr bestimmt und geeig­net ist. – Mehr hier: http://www.rechtslupe.de/zivilrecht/sammlermuenzen-sind-kein-geld-365761#sthash.OmjL3QbO.dpuf Wie Hel­mut Ritt­gen von der Deut­schen Bun­des­bank beim Bar­geld­sym­po­si­um 2012 ein­drucks­voll dar­leg­te, sind 85 bis 90% der aus­ge­ge­ben Bar­geld­men­ge seit vie­len Jah­ren…