Kategorie: Allgemein

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Zweites Sommercamp – 2015 – A. Bangemann, D. Saleth

Sie­he auch den Ter­min­ka­len­der der Wup­per­ta­ler Frei­licht­büh­ne! Bei­spiel­haf­tes „Kurz­se­mes­ter“ für den ent­ste­hen­den Lern­ort Wup­per­tal 2014 fand zum ers­ten Mal auf dem Gelän­de der Sil­vio-Gesell-Tagungs­stät­te in Wup­per­tal ein Som­mer­camp statt. Eine Woche lang kamen aus vie­len Län­dern Inter­es­sier­te. Ein Kreis akti­ver Freun­de des gast­ge­ben­den „Frei­wirt­schaft­li­chen Jugend­ver­bands von Deutsch­land e. V.“ und des der­zei­ti­gen Trä­gers des Lern­ort-Pro­jek­tes, dem „För­der­ver­ein Natür­li­che Wirt­schafts­ord­nung e. V.“, hat das in die­sem Jahr statt­fin­den­den zwei­te Som­mer­camp geplant und orga­ni­siert. Zwei Wochen lang, von 13. bis 26. Juli 2015, laden die Ver­an­stal­ter wie­der ein, die­sen außer­ge­wöhn­li­chen Ort und sei­ne auf­re­gen­de Geschich­te ken­nen­zu­ler­nen. Ein viel­fäl­ti­ges Ange­bot war­tet auf die…

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Stabile Währung durch Haltegebühr auf Geld – Ein Positionspapier

Den Zen­tral­ban­ken gelingt es immer noch nicht, den Geld­wert sta­bil zu hal­ten. Nied­ri­ge Infla­ti­ons­ra­ten und Zin­sen füh­ren außer­dem auf den Güter- und den Kapi­tal­märk­ten zu neu­en Pro­ble­men. Eine spür­ba­re Belas­tung der liqui­den Mit­tel, die den Geld­strom in Fluss hält, könn­te die Pro­ble­me lösen und den Noten­ban­ken nega­ti­ve Leit­zin­sen ermög­li­chen. Die Erst­un­ter­zeich­ner: Initia­ti­ve für Natür­li­che Wirt­schafts­ord­nung e. V. – Vla­do Pla­ga, Semi­nar für frei­heit­li­che Ord­nung e. V. – Eck­hard Beh­rens, Sozi­al­wis­sen­schaft­li­che Gesell­schaft 1950 e. V. – Prof. Dr. Dirk Löhr, Fritz And­res – Fra­gen der Frei­heit, Andre­as Ban­ge­mann – HUMANE WIRTSCHAFT, Bea­te Bock­t­ing – FAIRCONOMY, Wer­ner Onken – Zeit­schrift für Sozi­al­öko­no­mie…

Dominoeffekt © Martin Bangemann 1

Griechenland – Lösungsansatz jenseits gegenseitiger Schuldzuweisung

Wer die Grie­chen­land-Vor­schlä­ge des „Semi­nar für frei­heit­li­che Ord­nung“ liest, ver­steht bes­ser, war­um die Euro­län­der und Grie­chen­land in die aus­weg­lo­se Situa­ti­on gera­ten sind, in der nun wie­der pau­sen­los Kon­fe­ren­zen statt­fin­den müs­sen. Es war ein Feh­ler der Euro­län­der, nur auf Struk­tur­re­for­men zu set­zen, die Grie­chen­land zwei­fel­los drin­gend nötig hat. Sie hat­ten aber von Anfang an nur Aus­sicht auf erfolg­rei­che Ein­füh­rung und Umset­zung, wenn zuvor sowohl die Über­schul­dung des Staats­haus­halts durch eine gere­gel­te Insol­venz als auch die Arbeits­lo­sig­keit durch geld­po­li­ti­sche Inno­va­tio­nen abge­baut wor­den wären. Poli­tisch scheint es in den aktu­el­len hek­ti­schen Kon­fe­ren­zen wegen anhal­ten­den Ide­en­man­gels nur noch dar­um zu gehen, wer am Schluss…

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Transition Town trifft HUMANE WIRTSCHAFT – Sommertagung

Sams­tag, 4. Juli 2015 Ver­an­stal­tungs­ort: Wit­tels­ba­cher Hof Prin­zen­stra­ße 24 87561 Oberst­dorf Ein­lass: 9:00 Uhr Pro­gramm von 10:00 bis 18:00 Uhr Die dies­jäh­ri­ge Som­mer­ver­an­stal­tung führt uns im Juli nach Oberst­dorf. Enga­gier­te Leser sind dort unter ande­rem in der Tran­si­ti­on-Town-Bewe­gung aktiv. Gemein­sam wer­den wir zei­gen, wie Akti­vi­tä­ten in der kon­kre­ten Umset­zung vor Ort Hand in Hand mit grund­le­gen­den Ver­än­de­run­gen gro­ßer Sys­te­me gehen kön­nen. Ein gesell­schaft­li­ches Kli­ma, das Soli­da­ri­tät und öko­lo­gi­sches Bewusst­sein beför­dert, braucht neben dem Enga­ge­ment vor Ort Wei­chen­stel­lun­gen auf poli­ti­scher Ebe­ne. Ohne For­de­run­gen nach kla­ren Maß­nah­men und dem Druck von der Basis, bewegt sich dabei aller­dings nicht viel. Durch bür­ger­schaft­li­chen Ein­satz poli­ti­sche Ver­än­de­rung zu bewir­ken, braucht neben dem nöti­gen Grund­la­gen­wis­sen auch ganz…

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Bofinger sollte den Notenbanken maßvoll helfen

Bei­trag von Eck­hard Beh­rens, Hei­del­berg Nun hat sich auch ein bekann­ter deut­scher Öko­nom die For­de­rung zu eigen gemacht, das Bar­geld abzu­schaf­fen. Auch er will damit der Noten­bank mehr Spiel­raum für ihre Geld­po­li­tik ver­schaf­fen. Das ist ein sehr berech­tig­tes Anlie­gen. Es ist rich­tig, das Bar­geld wegen sei­ner Hort­bar­keit ins Auge zu fas­sen. Denn die Mög­lich­keit, Bar­geld fast ver­lust­frei auf­zu­be­wah­ren, hat die soge­nann­te Null­zins­schran­ke für den Leit­zins zur Fol­ge; die Noten­ban­ken kön­nen ihre Leit­zin­sen nicht spür­bar in den nega­ti­ven Raum absen­ken, weil die Ban­ken dann Kre­dit zum Leit­zins auf­neh­men und Bar­geld bun­kern (hor­ten). Aber die For­de­rung, das Bar­geld abzu­schaf­fen, „schüt­tet das Kind…

_685528_original_R_K_B_by_Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM)_pixelio.de 0

Keine Lösung des Flüchtlingsproblems ohne Bodenreform – Kommentar von Wilhelm Schmülling

Waren wir doch der Mei­nung, die kör­per­li­che Ver­skla­vung sei auch mit dem Ende des Kolo­nia­lis­mus als Makel in der Mensch­heits­ge­schich­te über­wun­den, so stellt man jetzt ein Wie­der­auf­le­ben sol­cher Grau­sam­kei­ten fest. Mehr noch, sie sind noch schlim­mer gewor­den, denn nun wer­den sie zum Teil im Namen einer Reli­gi­on ver­übt. Das Elend zu beschrei­ben, ver­bie­tet sich ohne­hin wie man auch kei­ne Bil­der davon zei­gen soll­te. Mögen damit Sen­sa­ti­ons­blät­ter eine Auf­la­gen­stei­ge­rung errei­chen, die­se Zeit­schrift lehnt sol­che Geschäfts­prak­ti­ken ab und ver­öf­fent­licht die Ursa­chen sol­cher Miss­stän­de, womit sie „hei­ße Eisen“ anfasst. Genau das ist unse­re Absicht. Denn nicht mit huma­ni­tä­rer Hil­fe gegen­über den­je­ni­gen, die der…

Zins taucht ab 0

Verbraucherzentrale sieht Negativzinsen für… – Redaktion

In einer am 18. 2. 2015 ver­öf­fent­lich­ten Pres­se­mit­tei­lung der „Ver­brau­cher­zen­tra­le Bun­des­ver­band e.V.“ (vzbv) stellt die Ver­brau­cher-Orga­ni­sa­ti­on fest, dass ihrer Rechts­auf­fas­sung nach die von eini­gen Ban­ken bereits ver­an­schlag­ten Nega­tiv­zin­sen für bestimm­te Ein­la­gen unzu­läs­sig sei­en. Das Argu­ment, wonach Ban­ken wie bei­spiels­wei­se die Deut­sche Skat­bank, eine Volks- und Raiff­ei­sen­bank aus dem thü­rin­gi­schen Alten­burg, die nega­ti­ven EZB-Zin­sen an ihre Kun­den wei­ter­ge­ben, hal­ten die Ver­brau­cher­schüt­zer für „öko­no­misch unsin­nig“. In einem auf der Web­sei­te der Ein­rich­tung hin­ter­leg­ten län­ge­ren Posi­ti­ons­pa­pier wird aus­führ­lich auf die recht­li­che Situa­ti­on ein­ge­gan­gen. Aber auch eine öko­no­mi­sche Ein­schät­zung fin­det sich dar­in. Zita­te aus der Pres­se­mit­tei­lung: „Spar­kon­to mit Nega­tiv­zin­sen irre­füh­rend“ Für Ver­brau­cher sind nega­ti­ve…

Schild zur SGT 0

In Wuppertal entsteht ein Lernort – Andreas Bangemann

Anna lebt in Wup­per­tal und nahm 2014 am Som­mer­camp teil, das auf dem Gelän­de der Sil­vio-Gesell-Tagungs­stät­te rund um die dor­ti­ge Frei­licht­büh­ne statt­fand. Das Pro­gramm und die außer­ge­wöhn­li­che Kon­zep­ti­on der Ver­an­stal­tung lock­ten Gäs­te aus vie­len Län­dern an. Ein Film­team des WDR kam einen Tag zu Dreh­auf­nah­men für einen Kurz­be­richt im regio­na­len Fern­se­hen. Neben kör­per­li­chem Ein­satz bei den Arbei­ten am Wie­der­auf­bau des Amphi­thea­ters gab es Ange­bo­te zu Work­shops, um per­sön­li­che künst­le­ri­sche Fähig­kei­ten zu ent­de­cken. Man zel­te­te, orga­ni­sier­te das Kochen selbst und genoss die gemein­sa­men Stun­den. Wis­sens­ver­mitt­lung und gesel­li­ge Aben­de ver­hal­fen dem Camp am Ende zum Erfolg. Auch Anna emp­fand das so und…

leserbriefe 0

Leserbriefe 02/2015

Piket­ty der Ent­mys­ti­fi­zie­rer der Öko­no­men Für mich als ein­fa­cher den­ken­den Men­schen ist es zwei­fel­los wohl­tu­end, nach sehr viel theo­re­ti­schem Tohu­wa­bo­hu, dass Tho­mas Piket­ty vier Sei­ten vor Abschluss des „Kapi­tals im 21. Jahr­hun­dert“ Sei­ten­hie­be gegen­über sei­nem eige­nen Berufs­stand aus­teilt. Er hat gesagt: „Die Öko­no­men haben all­zu lan­ge ihre Iden­ti­tät über ihre wis­sen­schaft­li­chen Metho­den defi­niert. In Wahr­heit beru­hen die­se Metho­den vor allem auf einem über­mä­ßi­gen Gebrauch mathe­ma­ti­scher Model­le, die häu­fig nur als Vor­wand die­nen, um sich auf­zu­spie­len und davon abzu­len­ken, dass es um gar nichts geht.“ Gün­ter Fritz, Bibers­feld Darf eine Sati­re alles? Wird die Schwei­zer Bun­des­rä­tin Doris Leu­thard zu Recht kri­ti­siert,…

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Zur Flüchtlingsdebatte – Lesermeinung Peter Ziegert

Wir haben nun ein­mal das Pro­blem und müs­sen es irgend­wie lösen. Schimp­fen, pro­tes­tie­ren, hau­fen­wei­se Argu­men­te dage­gen vor­brin­gen, was bringt es? Nach­den­ken und die Vor­ge­schich­te betrach­ten, die zu die­ser Situa­ti­on geführt hat, wür­de allen bes­ser zu Gesich­te ste­hen. Da ergibt sich ein ganz ande­res Bild. In der Phy­sik gilt das Gesetz des Ursa­che-Wir­kungs-Prin­zips. Betrach­ten wir doch ein­mal die Ursa­chen die zu die­sen Wir­kun­gen geführt haben. Die Flücht­lings­pro­ble­ma­tik ist Ergeb­nis der jahr­zehn­te­lan­gen neo­ko­lo­nia­lis­ti­schen Poli­tik der west­li­chen Staa­ten und Regie­run­gen gegen die Ent­wick­lungs­län­der und der Unter­stüt­zung dor­ti­ger kor­rup­ter Poli­ti­ker, solan­ge die­se ihr Land von unse­ren Kon­zer­nen aus­plün­dern lie­ßen. Die tie­fen Ursa­chen der jet­zi­gen…

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Philosophie auf dem Niveau Hegels – Buchrezension von Daniel Bigalke

Es han­delt sich um nichts Gerin­ge­res als um eine Zusam­men­fas­sung der bis­her gut drei­ßig Bücher die­ses Autors, sei­ne Com­pen­di­um phi­lo­so­phiae. Dar­über­hin­aus um eine Ein­füh­rung in „die“ Phi­lo­so­phie, die heu­te auf­grund der spe­zia­lis­ti­schen Zer­split­te­rung in die Phi­lo­lo­gi­en oder Aus­le­gun­gen ver­gan­ge­ner phi­lo­so­phi­scher Wer­ke gar nicht mehr zu grei­fen ist. Her­aus­for­dernd wird im Klap­pen­text gefragt: „Wo fin­det man heu­te eine so reich­hal­ti­ge und neu­ar­ti­ge Sys­te­ma­tik aus einem Guss?“ Der Rezen­sent wüss­te in der Tat nicht wo, vor allem, wenn man noch die Adjek­ti­ve „logisch kon­se­quent“ dazu nimmt. In den neun Kapi­teln des Buches wer­den fol­gen­de phi­lo­so­phi­sche Dis­zi­pli­nen vor­ge­stellt: 1. Erkennt­nis­theo­rie, 2. Anthro­po­lo­gie, 3.…

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WWW = Was Wäre Wenn? – Milorad Krstić

Wir, die meis­ten bra­ven und recht­schaf­fe­nen Bür­ger und treu­en Steu­er­zah­ler, ach­ten die Geset­ze. Und wir freu­en uns über unser Pri­vi­leg, in Frei­heit und Wohl­stand zu leben. Nur die „Mie­se­pe­ter“ unter uns stel­len unser frei­heit­li­ches Sys­tem in Fra­ge. Die­je­ni­gen, wel­che über die angeb­lich bevor­ste­hen­den Gefah­ren gigan­ti­schen Aus­ma­ßes reden, die sind – ganz klar – Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker. Welch ein Begriff! Weil aber alles so schön fried­lich und geord­net zu sein scheint, fra­gen wir doch ein­mal kurz nach: Was wäre wenn…? Was wäre, wenn zum Bei­spiel die moderns­ten Flug­zeu­ge der Welt gar nicht ein­fach ver­schwin­den könn­ten? Und wenn hin­ter sol­chen Delik­ten viel­mehr soge­nann­te Staats­ter­ro­ris­ten…

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Nicht Weltherrschaft – Geldherrschaft ist das Ziel! – Kommentar von Wilhelm Schmülling

Wie vie­le Welt­rei­che sind unter­ge­gan­gen, die zur Welt­herr­schaft auf­stei­gen woll­ten? Alle! Die­ses Ziel beding­te den Unter­gang. Es ist bedau­er­lich, dass heu­te der­ar­ti­ge Bestre­bun­gen von Men­schen unter­nom­men wer­den, die aus der Geschich­te offen­sicht­lich wenig gelernt haben: Putin und Oba­ma. Schon das Wort „Herr­schaft“ weist auf Gewalt hin und fol­ge­rich­tig auf Gegen­ge­walt und fol­ge­rich­tig auf Krieg. Kann die­se „tod“sichere Abfol­ge denn nie­mals unter­bro­chen wer­den? Dabei führt Welt­herr­schaft kei­nes­falls zu Reich­tum, zu einem Welt„reich“. Es führt zu Armut. Denn ver­wüs­te­te Land­schaf­ten müs­sen wie­der auf­ge­baut und – wenn man die Über­le­ben­den zu Vasal­len machen will – auch ernährt wer­den. Spie­gel­bild­lich zur Herr­schaft zeigt sich…

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Museum der Modernen Künste, Rovereto 1914–2014 – Redaktion

Das „MART“ – „Muse­um für Moder­ne und zeit­ge­nös­si­sche Kunst“ in Rovere­to – in der nord­ita­lie­ni­schen auto­no­men Pro­vinz Tri­ent (Tren­ti­no), prä­sen­tiert noch bis 20. Sep­tem­ber 2015 an drei musea­len Orten der Stadt ein umfang­rei­ches, cross­me­dia­les Pro­jekt zum The­ma Krieg. Anlass für die im Okto­ber 2014 begon­ne­ne Aus­stel­lung ist der 1914 aus­ge­bro­che­ne 1. Welt­krieg. Das Zitat Ber­told Brechts auf Ita­lie­nisch wur­de dabei zum Aus­hän­ge­schild gemacht. Die Aus­stel­lung lockt durch Expo­na­te welt­be­kann­ter Künst­ler der Moder­ne, wie zum Bei­spiel Max Beck­mann, Marc Chagall, Albin Egger-Lienz, Adolf Helm­ber­ger, Osval­do Lic­i­ni, Arturo Mar­ti­ni, Pie­tro Moran­do, Mario Siro­ni und vie­len mehr. Die all­täg­li­che Nor­ma­li­tät des Kriegs­ge­sche­hens, neben…

Kurzmeldungen – Redaktion 0

Kurzmeldungen – Redaktion

Robert Skidelsky emp­fiehlt Sil­vio Gesell und „Gestem­pel­tes Geld“ Der bri­ti­sche Wirt­schafts­his­to­ri­ker und bedeu­ten­de Keynes-Bio­graph hat in einem Bei­trag für das Maga­zin „New Sta­tes­man“ dafür plä­diert, hin­sicht­lich der Lösun­gen im Fal­le Grie­chen­lands über den Vor­schlag von Sil­vio Gesell nach­zu­den­ken. Wie vie­le Exper­ten kon­sta­tiert Skidelsky eben­falls, dass Grie­chen­land außer­stan­de sein wird, sei­ne Schul­den zu bedie­nen. Die For­de­rung des sieg­rei­chen Bünd­nis­ses „Syri­za“ mit ihrem Chef Alexis Tsi­pras nach einem Schul­den­er­lass befür­wor­tet er. Gleich­zei­tig erin­nert er Deutsch­land dar­an, dass es nach dem 2. Welt­krieg eben­falls von groß­zü­gi­gen Begüns­ti­gun­gen pro­fi­tier­te. Die geld­po­li­ti­schen Anrei­ze der EZB hält er für nicht geeig­net, die Schul­den­kri­se der schwa­chen Län­der…

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Kurt Weill – Die Krone des Gewinns

Am 2. März wäre Kurt Weill 115 Jah­re alt gewor­den. In Des­sau gebo­ren bezeich­ne­te Weill sich nach sei­ner Emi­gra­ti­on 1935 als ame­ri­ka­ni­scher Kom­po­nist. Der deut­sche Schrift­stel­ler Fried­rich Carl Georg Kai­ser schrieb das Stück „Sil­ber­see“, in dem das Lied des Lot­te­rie­agen­ten vor­kommt. Kurt Weill kom­po­nier­te die Musik dazu. Der Text des Stü­ckes: „Lied Des Lot­te­rie­agen­ten“ from ‚Der Sil­ber­see’ („Song Of The Lotte­ry Agents“ from ‚The Sil­ver Lining’) Music by Kurt Weill Was zah­len sie für einen Rat, wie man sein Geld anlegt mit Nut­zen? Hast du Geld, lass’ es nicht bei dir im Sack. Geh’ zu den Men­schen und säe es aus. Das ist ein Acker,…

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Generosität – und wie sie unser Leben verändert – Buchrezension von Bernd Guggenberger

Gene­ro­si­tät – und wie sie unser Leben ver­än­dert Buch­re­zen­si­on von Bernd Gug­gen­ber­ger Das so enga­gier­te wie gedan­ken­star­ke Plä­doy­er für Gene­ro­si­tät aus der Feder des Zeit­dia­gnos­ti­kers und poli­ti­schen Phi­lo­so­phen Wer­ner Peters ist kein wohl­fei­ler Empö­rungs­zwi­schen­ruf wider den geist­los-zyni­schen Rou­let­te-Kapi­ta­lis­mus. Vie­le, viel­leicht all­zu vie­le sol­cher Zwi­schen­ru­fe („Empört Euch!“, „Bän­digt den Kapi­ta­lis­mus!“, „Fangt die Bes­tie ein!“) hat es seit Mit­te des ver­gan­ge­nen Jahr­zehnts gege­ben, mal zwei­fel­los von ein­drucks­vol­ler mora­li­scher Stimm­ge­walt, häu­fig aber auch im gän­gi­gen Nör­gel­ton der unver­meid­li­chen stim­mungs­pa­ra­si­tä­ren Empö­rungs­mit­läu­fer. Es fällt uns alle­mal leich­ter zu benen­nen, was uns stört und miss­fällt, als Posi­ti­on zu bezie­hen. Der Autor des hier vor­zu­stel­len­den Buches „GENEROSITÄT…

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Die Sehnsucht nach dem Weltfrieden – Kommentar von A. Bangemann

Die Sehn­sucht nach dem Welt­frie­den Kom­men­tar von Andre­as Ban­ge­mann Dif­fu­se Ängs­te trei­ben immer mehr Men­schen auf die Stra­ße. In Dres­den demons­trier­ten 15.000 unter einer frag­wür­di­gen Flag­ge in bewusst ver­ord­ne­ter Fried­lich­keit. Die damit ver­bun­de­ne Bot­schaft geht tie­fer als die pla­ka­tiv vor­ge­scho­be­ne „Isla­mi­sie­rung des Abend­lan­des“. Den poli­ti­schen Kräf­ten fehlt es an der nöti­gen Sen­si­bi­li­tät für das Wider­stän­di­ge, was zur Fol­ge haben kann, dass sich die Auf­leh­nung stei­gert. Der Natio­na­lis­mus in Euro­pa hat besorg­nis­er­re­gen­de Aus­ma­ße ange­nom­men. Statt der Befas­sung mit den Ursa­chen belas­sen es vie­le Medi­en und Poli­ti­ker bei Beschimp­fun­gen und Belei­di­gun­gen in Rich­tung der Betei­lig­ten an den Demons­tra­tio­nen. Das gilt in Bezug…

Michael Beleites
Foto: © Pat Christ
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Die Sache mit der Elsterfeder – Pat Christ

Hat­ten Sie schon ein­mal eine Els­ter­fe­der in der Hand? Und genau betrach­tet? Das Weiß ist vom Schwarz scharf abge­grenzt. Wel­che Prä­zi­si­ons­ar­beit! Aller­dings arbei­tet die Natur nur dort so prä­zi­se, wo es sich um wil­de Tie­re han­delt. Um Tie­re, die unge­stör­ten Zugang zu allen Infor­ma­tio­nen aus ihrer Umwelt haben. Sie sind als Art „gene­tisch kohä­rent“. Was bedeu­tet: Bei aller Ver­än­der­lich­keit gibt es einen unzer­stör­ba­ren inne­ren Zusam­men­hang. Der kann sich umso stär­ker auf­lö­sen, je unna­tür­li­cher und künst­li­cher das Milieu ist, in dem eine Art lebt. Die Federn domes­ti­zier­ter Krä­hen zum Bei­spiel wei­sen im Fal­le einer Pig­ment­stö­rung auch wei­ße Fle­cken auf. Das Weiß…

Hat die Europäische Zentralbank ein Tabu gebrochen? – Felix Fuders / Dirk Löhr 0

Hat die Europäische Zentralbank ein Tabu gebrochen? – Felix Fuders / Dirk Löhr

Am 5. Juni die­sen Jah­res redu­zier­te die EZB ihren Refi­nan­zie­rungs­satz für Ban­ken auf 0,15 % und den Ein­la­ge­satz für Ban­ken auf minus 0,1 %. Am 4. Sep­tem­ber schließ­lich leg­te die EZB noch ein­mal drauf: Die Sät­ze wur­den noch ein­mal auf 0,05 % bzw. auf minus 0,20 % gesenkt.Hat die Euro­päi­sche Zen­tral­bank damit ein Tabu gebro­chen? Wirft man einen Blick auf die Rede „Life below zero: Learning about nega­ti­ve inte­rest rates“, die von Benoît Cœu­ré am 9. 9. 2014 in Frank­furt vor der Money Mar­ket Con­tact Group gehal­ten wur­de (s. Sei­te 4 in die­ser Aus­ga­be), sieht es fast so aus. Wie­der­holt bezieht sich Cœu­ré auf…

© Martin Bangemann 1

Experten entdecken umlaufgesichertes Geld

In der inter­na­tio­na­len Pres­se häu­fen sich die kon­struk­ti­ven Bei­trä­ge zu einer Lösung für die der­zei­ti­gen Tur­bu­len­zen. Robert Skidelsky emp­fiehlt Sil­vio Gesell und „Gestem­pel­tes Geld“ Der bri­ti­sche Wirt­schafts­his­to­ri­ker und bedeu­ten­de Keynes-Bio­graph hat in einem Bei­trag für das Maga­zin „New Sta­tes­man“ dafür plä­diert hin­sicht­lich der Lösun­gen im Fal­le Grie­chen­lands über den Vor­schlag von Sil­vio Gesell nach­zu­den­ken. Wie vie­le Exper­ten kon­sta­tiert Skidelsky eben­falls, dass Grie­chen­land außer­stan­de sein wird, sei­ne Schul­den zu bedie­nen. Die For­de­rung des sieg­rei­chen Bünd­nis­ses „Syri­za“ mit ihrem Chef Alexis Tsi­pras nach einem Schul­den­er­lass befür­wor­tet er. Gleich­zei­tig erin­nert er Deutsch­land dar­an, dass es nach dem 2. Welt­krieg eben­falls von groß­zü­gi­gen Begüns­ti­gun­gen pro­fi­tier­te.…

fingerschnipp_domino © Martin Bangemann 1

Unvorstellbare Entwicklungen eindrücklich dargestellt

Die Ungleich­ver­tei­lung von Geld­ver­mö­gen ist mitt­ler­wei­le unbe­strit­ten. Was man sich häu­fig über­haupt nicht aus­ma­len kann, ist das tat­säch­li­che Aus­maß. Die Sum­men, mit denen in der Finanz­welt jon­gliert wird, ent­he­ben sich der mensch­li­chen Vor­stel­lungs­kraft. Oder kann sich jemand ernst­haft den Unter­schied von 1.000,-€ im Ver­gleich zu einer Mil­li­ar­de Euro vor­stel­len? Mit Hil­fe von Ana­lo­gi­en mit Grö­ßen, mit denen man schon eine Vor­stel­lung ver­bin­det kann man sich zumin­dest ein klein wenig behel­fen: 1.000 Mil­li­me­ter sind 1 Meter, also etwas mehr als ein aus­ge­streck­ter Arm vor dem Kör­per. 1 Mil­li­on Mil­li­me­ter sind 1 Kilo­me­ter, eine Ent­fer­nung für die man zu Fuß bei „nor­ma­lem“…

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Davos 2015

1.700 Flug­be­we­gun­gen von Pri­vat­jets am Flug­ha­fen Zürich brin­gen all­jähr­lich rund 3.000 Rei­che und Ein­fluss­rei­che ins mon­dä­ne Davos. Beglei­tet wer­den sie von den Resul­ta­ten des ver­gan­ge­nen Jah­res, aus denen her­vor­geht, wie­viel rei­cher und damit ein­fluss­rei­cher sie selbst gegen­über den ande­ren Mil­li­ar­den von Men­schen gewor­den sind, mit denen sie den Erd­ball tei­len. Auch ihr Ein­fluss auf die Ver­än­de­rung des Welt­kli­mas wird ihnen Jahr für Jahr als Daten über­ge­ben, mit dem Resul­tat, dass wir als Mensch­heit unse­rer eige­nen Aus­lö­schung wie­der einen Schritt näher gekom­men sind. Und ewig grüßt das Mur­mel­tier. Nächs­tes Jahr wird man sich wie­der tref­fen, die Daten wer­den noch dra­ma­ti­sche­re Resul­ta­te…

Jahresfeier 2015 0

Jahresfeier 2015

Jah­res­fei­er HUMANE WIRTSCHAFT 2015 Frei­tag, 30. Okto­ber 2015 bis Sonn­tag, 1. Novem­ber 2015

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Meinung als Ware – Buchbesprechung von Andreas Bangemann

Man ahn­te es. Ein­deu­ti­ger belegt als in die­sem Buch wur­de es sel­ten. Wo wirt­schaft­li­che Inter­es­sen domi­nie­ren, wird mit allen Mit­teln ver­sucht, das Urteil von Poli­tik und Kon­su­men­ten zu beein­flus­sen. „Genießt das Leben“, „Wir wol­len Euer Bes­tes“, „Kauft unse­re Pro­duk­te!“, lau­ten die unter­schwel­li­gen Bot­schaf­ten, für die Mas­sen der Men­schen, die dem Rau­chen ver­fal­len sind. Die Tabak­in­dus­trie kämpft seit jeher um ihr Image. Im unter­neh­me­ri­schen Umfeld des blau­en Duns­tes trifft man dar­um auf die größ­te Erfah­rung im Umgang mit einer kri­ti­schen Öffent­lich­keit. Die Metho­de, die bis zum heu­ti­gen Tage erfolg­reich ange­wen­det wird, lau­tet „Pro­duk­ti­on und Ver­mark­tung von Zwei­fel“. Wis­sen­schaft­lich erar­bei­te­ten Erkennt­nis­sen, bei­spiels­wei­se…

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Das Kapital des Staates – Buchrezension von Robert Heinemann

Maria­na Maz­zu­ca­to „Das Kapi­tal des Staa­tes – Eine ande­re Geschich­te von Inno­va­ti­on und Wachs­tum“, Ver­lag Ant­je Kunst­mann, Mün­chen, 1. Aufl. (Aug. 2014), gebun­den, 304 Sei­ten, 22,95 €, ISBN 978–3-95614–000-6 Die Auto­rin Maria­na Maz­zu­ca­to lehrt als RM Phil­lips Pro­fes­sor in Sci­ence and Tech­no­lo­gy Poli­cy an der Uni­ver­si­tät Sus­sex und ist Gast­pro­fes­so­rin der Open Uni­ver­si­ty. Sie berät die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on zu Fra­gen wirt­schaft­li­chen Wachs­tums und ist im Vor­stand des renom­mier­ten bri­ti­schen Umwelt-Thinktanks Green Alli­an­ce. In ihrem aktu­el­len Buch weist sie auf eine bis­lang wenig beach­te­te Funk­ti­on des Staa­tes als Unter­neh­mer hin. Am Bei­spiel USA wird gezeigt, dass Inno­va­tio­nen und die mit ihnen…

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„Wis­sen und Gewis­sen – Kom­men­tar von Tris­tan Abrom­eit

„Wis­sen und Gewis­sen – Im Schat­ten­reich der Über­wa­chung“ — Ein Kom­men­tar von Tris­tan Abrom­eit ange­regt durch die Rede von Ili­ja Tro­ja­now in HUMANE WIRTSCHAFT 05/2014 — Wir geben uns leicht der Illu­si­on hin, wonach wir in einer Demo­kra­tie vor den Mecha­nis­men der Unter­drü­ckung, wie sie in Dik­ta­tu­ren prak­ti­ziert wur­den und wer­den, geschützt sind. Wenigs­tens seit den Ent­hül­lun­gen des ehe­ma­li­gen Agen­ten Edward Snow­den, der für den US-Ame­ri­ka­ni­schen Geheim­dienst CIA, NSA und DIA gear­bei­tet hat, soll­ten wir wach gewor­den sein. Aber wir Deut­schen soll­ten nicht nur mit dem Zei­ge­fin­ger in Rich­tung Wes­ten zei­gen, son­dern uns sel­ber an die Nase fas­sen. Als die…