Kategorie: Allgemein

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Generosität – und wie sie unser Leben verändert – Buchrezension von Bernd Guggenberger

Gene­ro­si­tät – und wie sie unser Leben ver­än­dert Buch­re­zen­si­on von Bernd Gug­gen­ber­ger Das so enga­gier­te wie gedan­ken­star­ke Plä­doy­er für Gene­ro­si­tät aus der Feder des Zeit­dia­gnos­ti­kers und poli­ti­schen Phi­lo­so­phen Wer­ner Peters ist kein wohl­fei­ler Empö­rungs­zwi­schen­ruf wider den geist­los-zyni­schen Rou­let­te-Kapi­ta­lis­mus. Vie­le, viel­leicht all­zu vie­le sol­cher Zwi­schen­ru­fe („Empört Euch!“, „Bän­digt den Kapi­ta­lis­mus!“, „Fangt die Bes­tie ein!“) hat es seit Mit­te des ver­gan­ge­nen Jahr­zehnts gege­ben, mal zwei­fel­los von ein­drucks­vol­ler mora­li­scher Stimm­ge­walt, häu­fig aber auch im gän­gi­gen Nör­gel­ton der unver­meid­li­chen stim­mungs­pa­ra­si­tä­ren Empö­rungs­mit­läu­fer. Es fällt uns alle­mal leich­ter zu benen­nen, was uns stört und miss­fällt, als Posi­ti­on zu bezie­hen. Der Autor des hier vor­zu­stel­len­den Buches „GENEROSITÄT…

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Die Sehnsucht nach dem Weltfrieden – Kommentar von A. Bangemann

Die Sehn­sucht nach dem Welt­frie­den Kom­men­tar von Andre­as Ban­ge­mann Dif­fu­se Ängs­te trei­ben immer mehr Men­schen auf die Stra­ße. In Dres­den demons­trier­ten 15.000 unter einer frag­wür­di­gen Flag­ge in bewusst ver­ord­ne­ter Fried­lich­keit. Die damit ver­bun­de­ne Bot­schaft geht tie­fer als die pla­ka­tiv vor­ge­scho­be­ne „Isla­mi­sie­rung des Abend­lan­des“. Den poli­ti­schen Kräf­ten fehlt es an der nöti­gen Sen­si­bi­li­tät für das Wider­stän­di­ge, was zur Fol­ge haben kann, dass sich die Auf­leh­nung stei­gert. Der Natio­na­lis­mus in Euro­pa hat besorg­nis­er­re­gen­de Aus­ma­ße ange­nom­men. Statt der Befas­sung mit den Ursa­chen belas­sen es vie­le Medi­en und Poli­ti­ker bei Beschimp­fun­gen und Belei­di­gun­gen in Rich­tung der Betei­lig­ten an den Demons­tra­tio­nen. Das gilt in Bezug…

Michael Beleites
Foto: © Pat Christ
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Die Sache mit der Elsterfeder – Pat Christ

Hat­ten Sie schon ein­mal eine Els­ter­fe­der in der Hand? Und gen­au betrach­tet? Das Weiß ist vom Schwarz scharf abge­grenzt. Wel­che Prä­zi­si­ons­ar­beit! Aller­dings arbei­tet die Natur nur dort so prä­zi­se, wo es sich um wil­de Tie­re han­delt. Um Tie­re, die unge­stör­ten Zugang zu allen Infor­ma­tio­nen aus ihrer Umwelt haben. Sie sind als Art „gene­ti­sch kohä­rent“. Was bedeu­tet: Bei aller Ver­än­der­lich­keit gibt es einen unzer­stör­ba­ren inne­ren Zusam­men­hang. Der kann sich umso stär­ker auf­lö­sen, je unna­tür­li­cher und künst­li­cher das Milieu ist, in dem eine Art lebt. Die Federn domes­ti­zier­ter Krä­hen zum Bei­spiel wei­sen im Fal­le einer Pig­ment­stö­rung auch wei­ße Fle­cken auf. Das Weiß…

Hat die Europäische Zentralbank ein Tabu gebrochen? – Felix Fuders / Dirk Löhr 0

Hat die Europäische Zentralbank ein Tabu gebrochen? – Felix Fuders / Dirk Löhr

Am 5. Juni die­sen Jah­res redu­zier­te die EZB ihren Refi­nan­zie­rungs­satz für Ban­ken auf 0,15 % und den Ein­la­ge­satz für Ban­ken auf minus 0,1 %. Am 4. Sep­tem­ber schließ­li­ch leg­te die EZB noch ein­mal drauf: Die Sät­ze wur­den noch ein­mal auf 0,05 % bzw. auf minus 0,20 % gesenkt.Hat die Euro­päi­sche Zen­tral­bank damit ein Tabu gebro­chen? Wirft man einen Bli­ck auf die Rede „Life below zero: Learning about nega­ti­ve inte­rest rates“, die von Benoît Cœu­ré am 9. 9. 2014 in Frank­furt vor der Money Mar­ket Con­tact Group gehal­ten wur­de (s. Sei­te 4 in die­ser Aus­ga­be), sieht es fast so aus. Wie­der­holt bezieht sich Cœu­ré auf…

© Martin Bangemann 1

Experten entdecken umlaufgesichertes Geld

In der inter­na­tio­na­len Pres­se häu­fen sich die kon­struk­ti­ven Bei­trä­ge zu einer Lösung für die der­zei­ti­gen Tur­bu­len­zen. Robert Skidels­ky emp­fiehlt Sil­vio Gesell und „Gestem­pel­tes Geld“ Der bri­ti­sche Wirt­schafts­his­to­ri­ker und bedeu­ten­de Keynes-Bio­gra­ph hat in einem Bei­trag für das Maga­zin „New Sta­tes­man“ dafür plä­diert hin­sicht­li­ch der Lösun­gen im Fal­le Grie­chen­lands über den Vor­schlag von Sil­vio Gesell nach­zu­den­ken. Wie vie­le Exper­ten kon­sta­tiert Skidels­ky eben­falls, dass Grie­chen­land außer­stan­de sein wird, sei­ne Schul­den zu bedie­nen. Die For­de­rung des sieg­rei­chen Bünd­nis­ses „Syri­za“ mit ihrem Chef Alexis Tsi­pras nach einem Schul­den­er­lass befür­wor­tet er. Gleich­zei­tig erin­nert er Deutsch­land dar­an, dass es nach dem 2. Welt­krieg eben­falls von groß­zü­gi­gen Begüns­ti­gun­gen pro­fi­tier­te.…

fingerschnipp_domino © Martin Bangemann 1

Unvorstellbare Entwicklungen eindrücklich dargestellt

Die Ungleich­ver­tei­lung von Geld­ver­mö­gen ist mitt­ler­wei­le unbe­strit­ten. Was man sich häu­fig über­haupt nicht aus­ma­len kann, ist das tat­säch­li­che Aus­maß. Die Sum­men, mit denen in der Finanz­welt jon­gliert wird, ent­he­ben sich der mensch­li­chen Vor­stel­lungs­kraft. Oder kann sich jemand ernst­haft den Unter­schied von 1.000,-€ im Ver­gleich zu einer Mil­li­ar­de Euro vor­stel­len? Mit Hil­fe von Ana­lo­gi­en mit Grö­ßen, mit denen man schon eine Vor­stel­lung ver­bin­det kann man sich zumin­dest ein klein wenig behel­fen: 1.000 Mil­li­me­ter sind 1 Meter, also etwas mehr als ein aus­ge­streck­ter Arm vor dem Kör­per. 1 Mil­lion Mil­li­me­ter sind 1 Kilo­me­ter, eine Ent­fer­nung für die man zu Fuß bei „nor­ma­lem“…

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Davos 2015

1.700 Flug­be­we­gun­gen von Pri­vat­jets am Flug­ha­fen Zürich brin­gen all­jähr­li­ch rund 3.000 Rei­che und Ein­fluss­rei­che ins mon­dä­ne Davos. Beglei­tet wer­den sie von den Resul­ta­ten des ver­gan­ge­nen Jah­res, aus denen her­vor­geht, wie­viel rei­cher und damit ein­fluss­rei­cher sie selbst gegen­über den ande­ren Mil­li­ar­den von Men­schen gewor­den sind, mit denen sie den Erd­ball tei­len. Auch ihr Ein­fluss auf die Ver­än­de­rung des Welt­kli­mas wird ihnen Jahr für Jahr als Daten über­ge­ben, mit dem Resul­tat, dass wir als Mensch­heit unse­rer eige­nen Aus­lö­schung wie­der einen Schritt näher gekom­men sind. Und ewig grüßt das Mur­mel­tier. Nächs­tes Jahr wird man sich wie­der tref­fen, die Daten wer­den noch dra­ma­ti­sche­re Resul­ta­te…

Jahresfeier 2015 0

Jahresfeier 2015

Jah­res­fei­er HUMANE WIRTSCHAFT 2015 Frei­tag, 30. Okto­ber 2015 bis Sonn­tag, 1. Novem­ber 2015

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Meinung als Ware – Buchbesprechung von Andreas Bangemann

Man ahn­te es. Ein­deu­ti­ger belegt als in die­sem Buch wur­de es sel­ten. Wo wirt­schaft­li­che Inter­es­sen domi­nie­ren, wird mit allen Mit­teln ver­sucht, das Urteil von Poli­tik und Kon­su­men­ten zu beein­flus­sen. „Genießt das Leben“, „Wir wol­len Euer Bes­tes“, „Kauft unse­re Pro­duk­te!“, lau­ten die unter­schwel­li­gen Bot­schaf­ten, für die Mas­sen der Men­schen, die dem Rau­chen ver­fal­len sind. Die Tabak­in­dus­trie kämpft seit jeher um ihr Image. Im unter­neh­me­ri­schen Umfeld des blau­en Duns­tes trifft man dar­um auf die größ­te Erfah­rung im Umgang mit einer kri­ti­schen Öffent­lich­keit. Die Metho­de, die bis zum heu­ti­gen Tage erfolg­reich ange­wen­det wird, lau­tet „Pro­duk­ti­on und Ver­mark­tung von Zwei­fel“. Wis­sen­schaft­li­ch erar­bei­te­ten Erkennt­nis­sen, bei­spiels­wei­se…

http://shop.humane-wirtschaft.de/Mariana_Mazzucato_Kapital_des_Staates 0

Das Kapital des Staates – Buchrezension von Robert Heinemann

Mari­a­na Maz­zu­ca­to „Das Kapi­tal des Staa­tes – Eine ande­re Geschich­te von Inno­va­ti­on und Wachs­tum“, Ver­lag Ant­je Kunst­mann, Mün­chen, 1. Aufl. (Aug. 2014), gebun­den, 304 Sei­ten, 22,95 €, ISBN 978–3-95614–000-6 Die Auto­rin Mari­a­na Maz­zu­ca­to lehrt als RM Phil­lips Pro­fes­sor in Sci­en­ce and Tech­no­lo­gy Poli­cy an der Uni­ver­si­tät Sus­s­ex und ist Gast­pro­fes­so­rin der Open Uni­ver­si­ty. Sie berät die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on zu Fra­gen wirt­schaft­li­chen Wachs­tums und ist im Vor­stand des renom­mier­ten bri­ti­schen Umwelt-Thinktanks Green Alli­an­ce. In ihrem aktu­el­len Buch weist sie auf eine bis­lang wenig beach­te­te Funk­ti­on des Staa­tes als Unter­neh­mer hin. Am Bei­spiel USA wird gezeigt, dass Inno­va­tio­nen und die mit ihnen…

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Neue Produkte

Wir haben vie­le neue Bücher und auch unse­re Jah­res-CD für Sie in unse­rem Shop bereit­ge­stellt. Schau­en Sie doch ein­mal hin­ein. Wer weiß, viel­leicht fin­den Sie ja auch noch ein pas­sen­des Geschenk für’s bevor­ste­hen­de Fest. Vor­bei­schau­en kos­tet erst­mal nichts!

JahresCD

Die neue Ausgabe ist in den Regalen

Das bedeu­tet für Sie, das alle Arti­kel der vor­he­ri­gen Aus­ga­be hier online gele­sen wer­den kön­nen. Schau­en Sie in unser Archiv und infor­mie­ren Sie sich. Dar­über­hin­aus ist nun auch unse­re Jah­res-CD mit allen Aus­ga­ben des Jah­res 2014 auf CD für € 18,- oder zum Down­load für € 12,– erhält­li­ch. Wei­te­re Infos hier

Überwachung 0

„Wis­sen und Gewis­sen – Kom­men­tar von Tris­tan Abrom­eit

„Wis­sen und Gewis­sen – Im Schat­ten­reich der Über­wa­chung“ — Ein Kom­men­tar von Tris­tan Abrom­eit ange­regt durch die Rede von Ili­ja Tro­ja­now in HUMANE WIRTSCHAFT 05/2014 — Wir geben uns leicht der Illu­si­on hin, wonach wir in einer Demo­kra­tie vor den Mecha­nis­men der Unter­drü­ckung, wie sie in Dik­ta­tu­ren prak­ti­ziert wur­den und wer­den, geschützt sind. Wenigs­tens seit den Ent­hül­lun­gen des ehe­ma­li­gen Agen­ten Edward Snow­den, der für den US-Ame­ri­ka­ni­schen Geheim­dienst CIA, NSA und DIA gear­bei­tet hat, soll­ten wir wach gewor­den sein. Aber wir Deut­schen soll­ten nicht nur mit dem Zei­ge­fin­ger in Rich­tung Wes­ten zei­gen, son­dern uns sel­ber an die Nase fas­sen. Als die…

Jürgen Roth - Der stille Putsch 0

Der stille Putsch – Buch­re­zen­sion von Claus-Dieter Stille

Wie eine gehei­me Eli­te aus Wirt­schaft und Poli­tik sich Euro­pa und unser Land unter den Nagel reißt — Buch­re­zen­si­on von Claus-Die­t­er Stil­le — Dröh­nen­de Pan­zer roll­ten. Stra­te­gi­sch wich­ti­ge Objek­te wur­den besetzt. So gin­gen Put­sche gewöhn­li­ch von­stat­ten. Jür­gen Roth: „Heu­te geschieht der Umsturz geräuschlos.“ — Spä­tes­tens die Finanz­kri­se hät­te doch ein Alarm­si­gnal aus­lö­sen müs­sen. Dafür, dass etwas gründ­li­ch fal­sch läuft. Nicht nur in Euro­pa – vor­nehm­li­ch in den Kri­sen­län­dern Grie­chen­land, Por­tu­gal, Spa­ni­en und Ita­li­en –, son­dern auch im von vie­len Medi­en und Poli­ti­kern so hoch gelob­ten Deutsch­land. — Im Wür­ge­griff der „Dik­ta­tur des Finanz­ka­pi­ta­lis­mus“ — Ist denn nie­man­dem auf­ge­fal­len, dass es…

Buchvorstellungen 06/2014 0

Buchvorstellungen 06/2014

Link zu Micha­el Belei­tes’ Buch in unse­rem Shop Link zu Jochen Hörischs Buch in unse­rem Shop Link zu Mar­kus Püh­rin­gers Buch in unse­rem Shop Link zu Ger­hard Senfts Buch in unse­rem Shop Buch­vor­stel­lun­gen­Mi­cha­el Belei­tes: „Umwelt­re­so­nanz – Grund­zü­ge einer orga­nis­mi­schen Bio­lo­gie“, Teles­ma-Ver­lag, Treu­en­briet­zen, 2014. 688 Sei­ten, ca. 400 Abbil­dun­gen, 39,80 €, ISBN 978–3-941094–13-0Jochen Höri­sch: „Man muss dran glau­ben – Die Theo­lo­gie der Märk­te“, Wil­helm Fink Ver­lag, Mün­chen, (März 2013), Klap­pen­bro­schur, 132 Sei­ten, 17,90 €, ISBN 978–3-770554–83-6 Mar­kus Püh­rin­ger: „Im Bann des Gel­d­es – Eine Anlei­tung zur Über­win­dung des Kapi­ta­lis­mus.“, pla­net-Ver­lag, Wien, 1. Auf­la­ge 2013, Paper­back, 378 Sei­ten, 18,00 €, ISBN 978–3-902555–40-3…

moneyrun2 © Martin Bangemann 0

Dem Geld Beine machen – Redaktion

Wir set­zen uns für eine Geld- und Boden­re­form ein, die Sil­vio Gesell als ers­ter beschrie­ben hat und die bis heu­te von vie­len Auto­ren, Den­kern und einer Viel­zahl akti­ver Orga­ni­sa­tio­nen wei­ter getra­gen und ent­wi­ckelt wird. Ein wich­ti­ges Instru­ment der Geld­re­form ist die Liqui­di­täts­ab­ga­be, die der Umlauf­si­che­rung des Gel­d­es die­nen soll. Durch die Liqui­di­täts­ab­ga­be wird Geld erst zu „flie­ßen­dem“ Geld und ent­fal­tet sei­ne vie­len Vor­tei­le gegen­über dem bekann­ten Geld, das bereits so vie­le Nach­tei­le offen­bart. Des­halb sind hier ein­mal in über­sicht­li­cher Form die Fol­gen einer Liqui­di­täts­ab­ga­be für Wirt­schaft und Gesell­schaft beschrie­ben. Eine Liqui­di­täts­ab­ga­be auf das Geld: • macht Geld zum neu­tra­len Tausch­ver­mitt­ler. •…

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Termine 06/2014–15

Die Ter­mi­ne 06/2014 Frank­furt, 7. bis 9. Novem­ber 2014 „Die Zäh­mung des Gel­d­es: Lebens­wirk­lich­keit und Geld­strö­me” Tagung im Rudolf Stei­ner Haus, mit Vor­trä­gen von Dr. Micha­el Ross, Prof. Dr. Harald Spehl, Tho­mas Betz u. a. Info & Anmel­dung unter: http://www.sozialimpulse.de Bad Boll, 8. und 9. Novem­ber 2014 Markt­wirt­schaft ohne Kapi­ta­lis­mus – Tagung mit umfang­rei­chem Pro­gramm im „Semi­n­ar für frei­heit­li­che Ord­nung“ Info & Anmel­dung: http://www.sffo.de Ful­da­tal-Sim­mers­hau­sen, 22. und 23. Novem­ber 2014 54. Mün­de­ner Gesprä­che der „Sozi­al­wis­sen­schaft­li­chen Gesell­schaft 1950 e. V.“ Info: http://www.sozialwissenschaftliche-gesellschaft.de/

© Foto - Krijn van Duijvenbode 0

Einige Vorträge der Jahresfeier „nahezu live“

Lie­be Freun­de, Inter­es­sen­ten, Abon­nen­ten und sol­che die es wer­den wol­len. Heu­te Mor­gen begann unse­re Jah­res­fei­er mit meh­re­rern inter­es­san­ten Vor­trä­gen, die Sie nun hier „unge­schnit­ten“ anhö­ren kön­nen. Hier der Vor­trag von Mar­kus Püh­rin­ger: „Im Bann des Gel­d­es. Eine Anlei­tung zur Über­win­dung des Kapi­ta­lis­mus.“ Der stu­dier­te Volks­wirt Mar­kus Püh­rin­ger ist selb­stän­dig und Vor­stands­mit­glied der Grü­nen in Linz, Öster­reich. (1 Stun­de 3 Minu­ten) Mehr zu Mar­kus Püh­rin­ger lesen Sie hier    Wei­ter geht’s mit dem Vor­trag von Prof. Dr. Felix Fuders: „Ein Geld, das wün­schens­wer­te Ent­wick­lun­gen in Fluss bringt“ – Ana­ly­se der glo­ba­len Kri­se und Mög­lich­kei­ten prak­ti­scher Umset­zun­gen im Klei­nen. Felix Fuders ist Buch­au­tor und…

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Narrenfreiheit

Mit die­sem Aus­schnitt aus der jüngs­ten „Anstalt“ wird eine rie­si­ge Gemein­de kri­ti­scher Geis­ter bedient. Jener, die sich vor allem im Netz bewe­gen und die „Main­stream-Medi­en“ regel­mä­ßig zum Feind erklä­ren, weil sie mani­pu­la­tiv auf der Linie der herr­schen­den Poli­tik berich­ten wür­den. Tat­säch­li­ch fehlt es den aller­meis­ten gro­ßen Medi­en an einer glaub­wür­di­gen Selbst­re­fle­xi­on. Wer ange­sichts der offen­sicht­li­chen Gleich­ge­schaltet­heit von „aus­ge­wo­ge­ner Bericht­erstat­tung“ spricht, dem muss Befan­gen­heit unter­stellt wer­den. Um so mehr muss eine Kaba­rett-Sen­dung wie die­se „Anstalt“ zu den­ken geben, denn sie fin­det auf dem Kanal eines eigent­li­ch auch am Pran­ger ste­hen­den Sen­ders statt. Da kann man nun viel hin­ein­deu­ten. Wenn Aus­ge­wo­gen­heit in Kaba­rett-…

Ökonomie und Gottesglaube. – Christian Mayer 0

Ökonomie und Gottesglaube. – Christian Mayer

Öko­no­mie und Got­tes­glau­be. Eine Liai­son zwi­schen Teu­fel und Weih­was­ser? – Chris­ti­an May­er – „Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will, und stets das Gute schafft.“ Wie­viel doch in Mephis­tos Satz aus Goe­thes Faust steckt, beweist sich die­ser Tage an der Rea­li­tät. Die­ses Wech­sel­spiel – das nicht zuletzt auf Hegel zurück­geht –, dass näm­li­ch das Eine stets das Ande­re mit sich bringt, hat die Wirt­schafts­welt erreicht. Wur­de vor dem gro­ßen Crash 2008 das Hohe­lied des frei­en unab­hän­gi­gen Mark­tes gera­de­zu besun­gen, folgt aus dem dama­li­gen Extrem nun ein ande­res, ent­ge­gen­ge­setz­tes. Zumin­dest mit Bli­ck auf den Sach­bü­cher­markt. Seit…

Eine Welt ohne Krieg ist möglich – Ein Kommentar von Wilhelm Schmülling 1

Eine Welt ohne Krieg ist möglich – Ein Kommentar von Wilhelm Schmülling

Eine Welt ohne Krieg ist mög­li­ch – Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling – Wer sich nach Frie­den sehnt, berei­te den Krieg vor. Fla­vi­us Vege­ti­us: „Qui desi­de­rat pacem, pra­epa­ret bel­lum.” Seit mehr als 2000 Jah­ren hat die Welt nach die­sem Mot­to gehan­delt. Und was wur­de erreicht? Taci­tus: „Soli­tu­di­nem faci­unt, pacem apel­lant.“ Sie schaf­fen eine Wüs­te und nen­nen das Frie­den. Nach dem mör­de­ri­schen Zwei­ten Welt­krieg war es klar: „Nie wie­der Krieg“. Die Welt war geret­tet. Wir brauch­ten uns nicht für einen neu­en Krieg vor­zu­be­rei­ten – glaub­ten wir. Für eine andau­ern­de fried­li­che Welt waren die Vor­aus­set­zun­gen gut. Das Wort von Taci­tus wur­de nicht…

© Foto - Krijn van Duijvenbode 0

Dette Glashouwer bei der Jahresfeier der HUMANEN WIRTSCHAFT 2014

Weil in ihrem, wie im Leben der meis­ten Men­schen Geld immer fehlt, ging sie auf die Suche dana­ch. Als Künst­le­rin woll­te sie wis­sen, was Geld ist, wel­che Wir­kung das Geld­sys­tem auf Men­sch und Natur hat und ob ein Wan­del mög­li­ch ist. Auf ihren Rei­sen spricht sie mit Wis­sen­schaft­lern, Phi­lo­so­phen und Visio­nä­ren und oft wird ein neu­es Büh­nen­pro­gramm dar­aus. Im Leben von Dette Glas­hou­wer dreht sich also vie­les um das The­ma Geld und so blieb es nicht aus, dass sie sich Gedan­ken über die per­sön­li­che Bezie­hung zum Geld mach­te. Wie finan­ziert man Kunst, ohne sich „zu ver­kau­fen“? Wie ver­än­dert man das Den­ken…

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Die Stiftung FuturoVerde – Horst Hamm

Eine neue Stif­tung will die Wirt­schaft wie­der gemein­nüt­zig machen und dazu bei­tra­gen, dass Unter­neh­men Gewin­ne nicht län­ger auf Kos­ten der Natur, ande­rer Regio­nen und zukünf­ti­ger Gene­ra­tio­nen erwirt­schaf­ten müs­sen. In einem Leucht­turm-Pro­jekt der Quer­den­ker GmbH in Cos­ta Rica will Futuro­Ver­de, zu Deut­sch „grü­ne Zukunft“, in Koope­ra­ti­on mit ins­ge­samt zehn betei­lig­ten Fir­men vor­ma­chen, wie das geht. Schon die Vor­ge­schich­te ist unge­wöhn­li­ch: Bereits vor sie­ben Jah­ren haben die Quer­den­ker GmbH und Bau­mIn­vest mit Hil­fe deut­scher Inves­to­ren damit begon­nen, im Nor­den Cos­ta Ricas ehe­ma­li­ge Wei­de­flä­chen nach öko­lo­gi­schen Grund­sät­zen wie­der auf­zu­fors­ten. Im Gegen­satz zu den meis­ten Wie­der­auf­fors­tungs­pro­jek­ten ging es von vorn her­ein nicht dar­um, den…

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Die Währung ist unser Schicksal – Kommentar von Wilhelm Schmülling

Ein fast ver­zwei­fel­ter Ver­su­ch, auf eine frei­heit­li­che und gerech­te Lösung hin­zu­wei­sen. Es ist kaum zu glau­ben, mit wel­chen Maß­nah­men die Wäh­rungs­hü­ter ver­su­chen, die immer noch viru­len­te Finanz­kri­se, die eigent­li­ch eine Geld­ord­nungs­kri­se ist, an einer Explo­si­on zu hin­dern. Bei Maß­nah­men, die zwar ten­den­zi­ell rich­tig sein mögen, aber nur auf bruch­stück­haf­te Anlei­hen von der vor fast 100 Jah­ren kon­zi­pier­ten Theo­rie der NATÜRLICHEN WIRTSCHAFTSORDNUNG und der dar­in ent­hal­te­nen Geld­ord­nung zurück­grei­fen, wird das Schei­tern unaus­weich­li­ch sein. Ein Schei­tern, das dies­mal nicht nur den Steu­er­zah­ler schröpft, son­dern die Wäh­rung ins­ge­samt so erschüt­tert, dass ihr Zusam­men­bruch droht. Was kommt da auf uns zu, nur weil die…

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Das größte Fest der Menschheit

Ein Gedan­ken­spiel Wie wäre es, wenn wir den nächs­ten Sonn­tag zu einem ganz beson­de­ren, glo­ba­len Fest­tag machen? Wir ver­ein­ba­ren, uns in unse­ren Städ­ten, Dör­fern und direk­ten Nach­bar­schaf­ten für die größ­te Par­ty aller Zei­ten zu tref­fen. Wir fei­ern, musi­zie­ren, sin­gen, tan­zen, lachen, essen, trin­ken, spre­chen mit­ein­an­der und ver­ein­ba­ren welt­weit nur eines:    Ab die­sem Tag wer­den alle Schul­den und Geld­ver­mö­gen gestri­chen. Alles Geld wird wert­los und alle auf Geld bezo­ge­nen Ver­trä­ge wer­den hin­fäl­lig. Was wür­de wohl ab dem dar­auf fol­gen­den Mon­tag gesche­hen?      

Zentralbanken kaufen im großen Stil Aktien 2

Zentralbanken kaufen im großen Stil Aktien

Ende 2013 belief sich laut Sta­tis­tik der Wert aller welt­weit an den Bör­sen gehan­del­ter Akti­en auf 64,3 Bil­lio­nen US-Dol­lar. Die­ser Wert dürf­te sich bis Juni 2014 ver­grö­ßert haben. Seit 2008 herrscht Welt­wirt­schafts­kri­se, doch kei­ner weiß so recht, was als nächs­tes pas­siert. Zin­sen fal­len auf Null und dar­un­ter, doch auf den Akti­en­märk­ten rei­ten die Bären auf den Bul­len. In Deutsch­land besit­zen noch immer nicht mehr als 5 % der Anle­ger Akti­en. Wie kommt der anhal­ten­de Auf­wärts­trend an den Akti­en­märk­ten zustan­de? Seit ver­gan­ge­nen Diens­tag ist, bis­her offen­bar von den gro­ßen Medi­en weit­ge­hend unbe­merkt, in Lon­don eine plau­si­ble Erklä­rung ver­öf­fent­licht wor­den. Das „Offi­ci­al…

EZB senkt Leitzinsen und führt erstmals „Strafzinsen“ ein 0

EZB senkt Leitzinsen und führt erstmals „Strafzinsen“ ein

Gera­de wird gemel­det, dass die EZB es getan hat. Der Leit­zins wur­de auf 0,15% gesenkt. Und für über Nacht gepark­te Geld­er von Geschäfts­ban­ken bei der Zen­tral­bank wird ein Minus­zins von 0,1 % fäl­lig. Das Gan­ze hat nichts mit grund­sätz­li­chen Ein­sich­ten zu tun, son­dern ist eine Ver­zweif­lungs­tat. Mit ihr erhofft man sich ein bestimm­tes Markt­ver­hal­ten, des­sen Ein­tre­ten aber mehr als unwahr­schein­li­ch ist. Die Pres­se wird sich in den nächs­ten Stun­den und Tagen über­schla­gen mit Deu­tun­gen. Die­se hier wer­den Sie jedoch nir­gends fin­den, denn sie bleibt nicht bei Ver­mu­tun­gen und Wahr­schein­lich­kei­ten ste­cken: http://humane-wirtschaft.de/negativ-bzw-minuszins-oder-zinssenkung-durch-umlaufsicherung-helmut-creutz/

Partnerschaftliches Interview 0

Partnerschaftliches Interview

Von unse­rer Face­book-Sei­te: Ein viel­sa­gen­des Inter­view zu TTIP. Wohl­ge­merkt: Viel­sa­gend! Nicht auf­klä­rend. Grün­de GEGEN das TTIP gibt es vie­le, aber unse­re Medi­en dre­hen es trotz sich immer stär­ker for­mie­ren­der Gegen­wehr aus der Bevöl­ke­rung so, als gäbe es nur die Sicht­wei­se derer, deren Inter­es­se sich aus­schließ­li­ch auf die eige­ne Berei­che­rung rich­tet. Kos­te es den ande­ren, was es wol­le. Was ist schon so ein biss­chen Demo­kra­tie gegen die Mög­lich­keit, sich Mil­li­ar­den durch Pro­zes­se aneig­nen zu kön­nen. TTIP – das Ein­fall­stor einer Abmahn­ab­zo­cke immen­sen Stils. Wenn aus­ge­rech­net ARD und ZDF den wach­sen­den Unmut in der Bevöl­ke­rung und die guten Argu­men­te gegen das Abkom­men nicht…

Die Teufelei geht weiter! – Kommentar von Wilhelm Schmülling 0

Die Teufelei geht weiter! – Kommentar von Wilhelm Schmülling

Mit wel­cher Arro­ganz zele­brier­ten bis­her
pri­va­te Ban­ken eine Aura der Serio­si­tät
– bis hin zur Innen­ein­rich­tung
(Inte­ri­eur genannt) und bis hin zum Nadel­strei­fen­an­zug
der Ange­stell­ten. All
das soll­te die eige­ne Geschäfts­tüch­tig­keit
unter­strei­chen und die Wert­schät­zung
gegen­über Kun­den, die man groß­zü­gig
am Erfolg des Hau­ses teil­neh­men
las­sen woll­te, Boni­tät vor­aus­ge­setzt.
Eini­ge Pri­vat­ban­ken sor­tier­ten gleich
bei der Geschäfts­an­bahnung die „Min­der­be­mit­tel­ten“
unter einem sie­ben­stel­li­gen
Ver­mö­gen aus. Denen war offen­sicht­li­ch
nicht zu hel­fen, den gnä­dig
auf­ge­nom­me­nen Kun­den der Upper­class
schon, auch zum Vor­teil der Bank.
Die­ses anma­ßen­de Ver­hal­ten,
Image-Pfle­ge genannt, setz­te
sich mehr oder weni­ger bei allen
Ban­ken durch – mit Aus­nah­me bei Spar­kas­sen
und Genos­sen­schafts­ban­ken.
Und so ver­brei­te­te sich unter den Kun­den
ein nahe­zu gren­zen­lo­ses Ver­trau­en.
Seit der Finanz­kri­se von 2008 zer­brö­sel­te
die­ses Bild. Das Geld der Anle­ger wan­der­te
in zuneh­men­dem Maße – auch
bedingt durch das schwie­ri­ger wer­den­de
Kre­dit­ge­schäft mit der Real­wirt­schaft
– an den inter­na­tio­na­len Finanz­markt.
Mit der Ver­brie­fung von Hypo­the­ken
wur­den zuer­st Haus­be­sit­zer in bit­te­re
Not gestürzt, dann gan­ze Län­der. Das
Geschäfts­ge­ba­ren bewuss­ter Über­vor­tei­lung
von Kre­dit­neh­mern wur­de ruch­bar.
Ein­mal demas­kiert, ver­spra­chen die
Ban­ken Bes­se­rung. Und alle Welt glaub­te
ihnen. Denn eine sol­ch offen­sicht­li­ch
schäd­li­che Geschäfts­idee kön­ne kei­nen
Bestand haben. Weit gefehlt, es muss ja
nicht die glei­che Masche sein.
Wer am 1. 4. 2014 auf ARTE um 23.20
Uhr die Doku­men­ta­ti­on „Die Geschich­te
der fran­zö­si­schen Ban­ken. Eine Tra­gi­ko­mö­die“
ange­se­hen hat, ist erschüt­tert
über die Rigo­ro­si­tät der Bank­grün­der
und dem Ziel, Pro­fit­ma­xi­mie­rung des
ange­leg­ten Kapi­tals nahe­zu risi­ko­los
zu errei­chen. Die Kapi­tal­kon­zen­tra­ti­on
bei den Ban­ken ermög­lich­te eine Reich­tums­stei­ge­rung
neben dem Groß­grund­be­sitz
nun beim Geld­adel. Es war die
Grün­dung des moder­nen Kapi­ta­lis­mus
bis hin zum Raub­tier­ka­pi­ta­lis­mus. Alles
bei ARTE gut recher­chiert. Wer sucht,
der fin­det. Aller­dings zu nacht­schla­fen­der
Zeit. Wer Print­me­di­en bevor­zugt,
fin­det umfang­rei­che Berich­te in alter­na­ti­ven
Zeit­schrif­ten, wie der HUMANEN
WIRTSCHAFT. Auch die hier vor­lie­gen­de
Aus­ga­be ist dafür ein Beleg.
Jeder Bei­trag wäre eines umfang­rei­chen
Kom­men­tars wür­dig. Wenn ich nun das
„Neue Geschäfts­mo­dell mit US-Immo­bi­li­en“
von Lau­ra Got­tes­die­ner her­aus­grei­fe,
dann des­halb, weil dar­in exem­pla­ri­sch
„schon wie­der“ das kalt­blü­ti­ge
Geschäfts­ge­ba­ren – dies­mal mit Mie­tern
– beschrie­ben wird. Aus den Desas­tern
des Ban­ken-Crash von 2008
haben jeden­falls die Hedge­fonds nichts
gelernt. Schon 2009 titel­te SPIEGEL
ONLINE „Hedge­fonds star­ten wie­der
durch“.
Was aber Lau­ra Got­tes­die­ner auf Sei­te
18 die­ser Aus­ga­be ent­hüllt, ist die Spit­ze
der Teu­fe­lei, näm­li­ch die Abzo­cke der
„Under­class“, vor­nehm­li­ch der schwar­zen
Bevöl­ke­rung. Sie wähn­te sich am
Ziel Ihrer Träu­me, eine dau­er­haf­te Blei­be
in einer Miet­woh­nung zu fin­den. Statt­des­sen
zer­ran­nen vie­le Träu­me. Ohne
die Stra­te­gie der Reich­tums­ver­meh­rung
der Ban­ken zu ken­nen, glaub­ten sie sich
dank der vor­ge­leg­ten Ver­trä­ge in Sicher­heit.
Bis sie die Tricks der Ban­ken und
ihrer Haus­ver­wal­tun­gen zu spü­ren beka­men.
Ergo: Statt Haus­be­sit­zer sind
nun Mie­ter das Ziel der Abzo­cker.
Die Teu­fe­lei­en gehen aber nicht nur mit
Häu­sern und Woh­nun­gen wei­ter. Sie
erfas­sen auch die Welt-Han­dels­be­zie­hun­gen.
Nur Weni­ge wis­sen um das geplan­te
Frei­han­dels- und Inves­ti­ti­ons­ab­kom­men
(TTIP) zwi­schen der EU und den
Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Nord­ame­ri­ka.
Kein Wun­der. Denn die Ver­hand­lun­gen
wur­den geheim geführt. Wohl­ge­merkt
sind die Ver­trags­part­ner ins­ge­samt
Demo­kra­ti­en. Wenn­gleich nach dem
öffent­li­chen Druck die Intrans­pa­renz
gelo­ckert wur­de, so blei­ben kon­kre­te
Ver­hand­lungs­tex­te unver­öf­fent­licht.
Was so begrü­ßens­wert als Frei­han­dels­zo­ne
geplant wur­de, ent­puppt sich als
ein Ver­su­ch, eine Schutz­zo­ne vor­nehm­li­ch
für Kapi­tal­in­ves­to­ren und Kon­zer­ne
ein­zu­rich­ten. In die­sem Heft und schon
in Heft 01/2014 haben unse­re Auto­ren
die infa­men Machen­schaf­ten erläu­tert.
Was schlie­ßen wir dar­aus? Nur in einer
frei­heit­li­chen Ord­nung, nicht aber in einer
aus­schließ­li­ch auf Kapi­tal­er­trag fixier­ten
Wirt­schafts­ord­nung sind grund­le­gen­de
Refor­men mög­li­ch.