Kategorie: Nachrichten

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4. Intern. Kon­fe­renz über Sozi­al- und Ergän­zungs­wäh­run­gen – Ver­an­stal­tungs­hin­weis der Redak­ti­on

4. Inter­na­tio­na­le Kon­fe­renz über Sozi­al- und Ergän­zungs­wäh­run­gen, Bar­ce­lo­na, 10. Bis 14. Mai 2017 – – – Die HUMANE WIRTSCHAFT ist 2017 bei die­sem inter­na­tio­na­lem Kon­gress ver­tre­ten – – – Die bis­he­ri­gen Kon­gres­se: 2012 Split, Kroa­ti­en u. a. mit Mar­grit Ken­ne­dy – – – 2013 Den Haag, Nie­der­lan­de – – – 2015 Bahia-Sal­va­dor, Bra­si­li­en – – – 2017 Bar­ce­lo­na, Spa­ni­en – – – Beim 2. Inter­na­tio­na­len Kon­gress 2013 in Den Haag stell­te der kata­lo­ni­sche Lan­des­be­auf­trag­te für Wirt­schaft, Jor­di Griera fest, dass alle zen­tra­lis­ti­schen Welt­leit­wäh­run­gen, infol­ge eines über Jahr­zehn­te gelau­fe­nen Umver­tei­lungs­pro­zes­ses in der Liqui­di­täts­fal­le steck­ten. – – –  Sei­ner Mei­nung nach gäbe es inner­halb des…

Natu­ra­li­sie­rung und Indi­vi­dua­li­sie­rung – Bultmann/Wernicke 0

Natu­ra­li­sie­rung und Indi­vi­dua­li­sie­rung – Bultmann/Wernicke

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Kurznachrichten 1/04/2015 – Interessantes

Was habt Ihr geraucht, dass Ihr unse­re Gesell­schaft auf dau­ern­dem Wachs­tum auf­baut? Öko­nom Tomáš Sed­lácek im Inter­view mit dem Deutsch­land­funk „Kol­be: Die gan­ze Welt glaubt also an ein Wirt­schafts­sys­tem, von dem Sie den­ken, dass es fal­sch ist? Sed­lácek: Manch­mal sagen mei­ne Kol­le­gen: Tomáš, Du bist naiv und roman­ti­sch. Und dann sage ich: ja, stimmt, bei­des! Aber mal ehr­li­ch: Wer ist hier naiv? Dann doch ihr! Ihr glaubt, dass Men­schen ratio­nell han­deln. Und ihr redu­ziert sie dann allein auf das Stre­ben nach Pro­fit. Das ist doch naiv. Oder auch der Glau­ben dar­an, dass die Wirt­schaft immer wei­ter wach­sen wird, Jahr für…

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Bofinger sollte den Notenbanken maßvoll helfen

Bei­trag von Eck­hard Beh­rens, Hei­del­berg Nun hat sich auch ein bekann­ter deut­scher Öko­nom die For­de­rung zu eigen gemacht, das Bar­geld abzu­schaf­fen. Auch er will damit der Noten­bank mehr Spiel­raum für ihre Geld­po­li­tik ver­schaf­fen. Das ist ein sehr berech­tig­tes Anlie­gen. Es ist rich­tig, das Bar­geld wegen sei­ner Hort­bar­keit ins Auge zu fas­sen. Denn die Mög­lich­keit, Bar­geld fast ver­lust­frei auf­zu­be­wah­ren, hat die soge­nann­te Null­zins­schran­ke für den Leit­zins zur Fol­ge; die Noten­ban­ken kön­nen ihre Leit­zin­sen nicht spür­bar in den nega­ti­ven Raum absen­ken, weil die Ban­ken dann Kre­dit zum Leit­zins auf­neh­men und Bar­geld bun­kern (hor­ten). Aber die For­de­rung, das Bar­geld abzu­schaf­fen, „schüt­tet das Kind…

Zins taucht ab 0

Verbraucherzentrale sieht Negativzinsen für… – Redaktion

In einer am 18. 2. 2015 ver­öf­fent­lich­ten Pres­se­mit­tei­lung der „Ver­brau­cher­zen­tra­le Bun­des­ver­band e.V.“ (vzbv) stellt die Ver­brau­cher-Orga­ni­sa­ti­on fest, dass ihrer Rechts­auf­fas­sung nach die von eini­gen Ban­ken bereits ver­an­schlag­ten Nega­tiv­zin­sen für bestimm­te Ein­la­gen unzu­läs­sig sei­en. Das Argu­ment, wonach Ban­ken wie bei­spiels­wei­se die Deut­sche Skat­bank, eine Volks- und Raiff­ei­sen­bank aus dem thü­rin­gi­schen Alten­burg, die nega­ti­ven EZB-Zin­sen an ihre Kun­den wei­ter­ge­ben, hal­ten die Ver­brau­cher­schüt­zer für „öko­no­mi­sch unsin­nig“. In einem auf der Web­sei­te der Ein­rich­tung hin­ter­leg­ten län­ge­ren Posi­ti­ons­pa­pier wird aus­führ­li­ch auf die recht­li­che Situa­ti­on ein­ge­gan­gen. Aber auch eine öko­no­mi­sche Ein­schät­zung fin­det sich dar­in. Zita­te aus der Pres­se­mit­tei­lung: „Spar­kon­to mit Nega­tiv­zin­sen irre­füh­rend“ Für Ver­brau­cher sind nega­ti­ve…

Kurzmeldungen – Redaktion 0

Kurzmeldungen – Redaktion

Robert Skidels­ky emp­fiehlt Sil­vio Gesell und „Gestem­pel­tes Geld“ Der bri­ti­sche Wirt­schafts­his­to­ri­ker und bedeu­ten­de Keynes-Bio­gra­ph hat in einem Bei­trag für das Maga­zin „New Sta­tes­man“ dafür plä­diert, hin­sicht­li­ch der Lösun­gen im Fal­le Grie­chen­lands über den Vor­schlag von Sil­vio Gesell nach­zu­den­ken. Wie vie­le Exper­ten kon­sta­tiert Skidels­ky eben­falls, dass Grie­chen­land außer­stan­de sein wird, sei­ne Schul­den zu bedie­nen. Die For­de­rung des sieg­rei­chen Bünd­nis­ses „Syri­za“ mit ihrem Chef Alexis Tsi­pras nach einem Schul­den­er­lass befür­wor­tet er. Gleich­zei­tig erin­nert er Deutsch­land dar­an, dass es nach dem 2. Welt­krieg eben­falls von groß­zü­gi­gen Begüns­ti­gun­gen pro­fi­tier­te. Die geld­po­li­ti­schen Anrei­ze der EZB hält er für nicht geeig­net, die Schul­den­kri­se der schwa­chen Län­der…

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Davos 2015

1.700 Flug­be­we­gun­gen von Pri­vat­jets am Flug­ha­fen Zürich brin­gen all­jähr­li­ch rund 3.000 Rei­che und Ein­fluss­rei­che ins mon­dä­ne Davos. Beglei­tet wer­den sie von den Resul­ta­ten des ver­gan­ge­nen Jah­res, aus denen her­vor­geht, wie­viel rei­cher und damit ein­fluss­rei­cher sie selbst gegen­über den ande­ren Mil­li­ar­den von Men­schen gewor­den sind, mit denen sie den Erd­ball tei­len. Auch ihr Ein­fluss auf die Ver­än­de­rung des Welt­kli­mas wird ihnen Jahr für Jahr als Daten über­ge­ben, mit dem Resul­tat, dass wir als Mensch­heit unse­rer eige­nen Aus­lö­schung wie­der einen Schritt näher gekom­men sind. Und ewig grüßt das Mur­mel­tier. Nächs­tes Jahr wird man sich wie­der tref­fen, die Daten wer­den noch dra­ma­ti­sche­re Resul­ta­te…

© Foto - Krijn van Duijvenbode 0

Dette Glashouwer bei der Jahresfeier der HUMANEN WIRTSCHAFT 2014

Weil in ihrem, wie im Leben der meis­ten Men­schen Geld immer fehlt, ging sie auf die Suche dana­ch. Als Künst­le­rin woll­te sie wis­sen, was Geld ist, wel­che Wir­kung das Geld­sys­tem auf Men­sch und Natur hat und ob ein Wan­del mög­li­ch ist. Auf ihren Rei­sen spricht sie mit Wis­sen­schaft­lern, Phi­lo­so­phen und Visio­nä­ren und oft wird ein neu­es Büh­nen­pro­gramm dar­aus. Im Leben von Dette Glas­hou­wer dreht sich also vie­les um das The­ma Geld und so blieb es nicht aus, dass sie sich Gedan­ken über die per­sön­li­che Bezie­hung zum Geld mach­te. Wie finan­ziert man Kunst, ohne sich „zu ver­kau­fen“? Wie ver­än­dert man das Den­ken…

EZB senkt Leitzinsen und führt erstmals „Strafzinsen“ ein 0

EZB senkt Leitzinsen und führt erstmals „Strafzinsen“ ein

Gera­de wird gemel­det, dass die EZB es getan hat. Der Leit­zins wur­de auf 0,15% gesenkt. Und für über Nacht gepark­te Geld­er von Geschäfts­ban­ken bei der Zen­tral­bank wird ein Minus­zins von 0,1 % fäl­lig. Das Gan­ze hat nichts mit grund­sätz­li­chen Ein­sich­ten zu tun, son­dern ist eine Ver­zweif­lungs­tat. Mit ihr erhofft man sich ein bestimm­tes Markt­ver­hal­ten, des­sen Ein­tre­ten aber mehr als unwahr­schein­li­ch ist. Die Pres­se wird sich in den nächs­ten Stun­den und Tagen über­schla­gen mit Deu­tun­gen. Die­se hier wer­den Sie jedoch nir­gends fin­den, denn sie bleibt nicht bei Ver­mu­tun­gen und Wahr­schein­lich­kei­ten ste­cken: http://humane-wirtschaft.de/negativ-bzw-minuszins-oder-zinssenkung-durch-umlaufsicherung-helmut-creutz/

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Eine Dosis Neuigkeiten

Der „News­let­ter“ der HUMANEN WIRTSCHAFT heißt schlicht „ZEITUNG“

In die­ser Form infor­mie­ren wir in unre­gel­mä­ßi­gen Abstän­den (ein bis zwei mal monat­li­ch) über Aktu­el­les und Hin­ter­grün­de.

Ein Archiv über bereits erschie­ne­ne Aus­ga­ben ist ange­legt und abon­nie­ren ist aus ganz ein­fach. Email­adres­se genügt.

Kei­ne Sor­ge, wir wol­len der Infor­ma­ti­ons­flut, der wir alle täg­li­ch zuneh­mend aus­ge­setzt sind, kei­ne wei­te­re Wel­le hin­zu­fü­gen, son­dern eher für einen ruhi­gen Aus­gleich sor­gen und Sie mit kla­rem Pro­fil auf Din­ge auf­merk­sam machen, deren Auf­fin­den ent­we­der nur schwer oder gar nicht mög­li­ch ist.

Bundesgerichtshof: Geld ist kein Geld 0

Bundesgerichtshof: Geld ist kein Geld

Ein inter­es­san­tes Urteil des Bun­des­ge­richts­ho­fes. Zwar ging es dabei im Kern um „Samm­ler­mün­zen“, wobei die zum Teil als gesetz­li­ches Zah­lungs­mit­tel gel­ten, aber im Urteil steckt eine inter­es­san­te Sicht­wei­se: Der Bun­des­ge­richts­hof ent­schei­det die­se Fra­ge dahin­ge­hend, dass allein die staat­li­che Aner­ken­nung einer Mün­ze als offi­zi­el­les Zah­lungs­mit­tel noch nicht dazu führt, dass der Tat­be­stand des § 935 Abs. 2 BGB erfüllt ist. Dar­über hin­aus ist erfor­der­li­ch, dass die­se zum Umlauf im öffent­li­chen Zah­lungs­ver­kehr bestimmt und geeig­net ist. – Mehr hier: http://www.rechtslupe.de/zivilrecht/sammlermuenzen-sind-kein-geld-365761#sthash.OmjL3QbO.dpuf Wie Hel­mut Ritt­gen von der Deut­schen Bun­des­bank beim Bar­geld­sym­po­si­um 2012 ein­drucks­voll dar­leg­te, sind 85 bis 90% der aus­ge­ge­ben Bar­geld­men­ge seit vie­len Jah­ren…

Australien erhebt Gebühr auf bestimmte Einlagen 0

Australien erhebt Gebühr auf bestimmte Einlagen

Ab Janu­ar 2016 sol­len in Aus­tra­li­en Bank­gut­ha­ben von mehr als 250.000 aus­tra­li­schen Dol­lar mit einer Gebühr in Höhe 0,05% belas­tet wer­den. Kei­ne fal­schen Hoff­nun­gen bit­te, das hat nichts mit Erkennt­nis­sen zu tun, die man im Hin­bli­ck auf die Archi­tek­tur des Geld­sys­tems gewon­nen hat. Man kann es eher als eine Ver­zweif­lungs­tat der Regie­rung wer­ten, irgend­wie Herr der immer grö­ßer wer­den­den Pro­ble­me zu wer­den. Man sieht sich einem wach­sen­den Defi­zit des Staats­haus­hal­tes aus­ge­setzt und einem Rück­gang der Kon­junk­tur­aus­sich­ten, bedingt durch nach­las­sen­de Nach­fra­ge aus Chi­na. Die Wel­le der Gegen­wehr for­miert sich natür­li­ch bereits und man kann erwar­ten, dass das letzt­li­ch poli­ti­sch Umge­setz­te sich…

Regionale Vielfalt statt globaler „Drohnen-Ökonomie“ – Andreas Bangemann 0

Regionale Vielfalt statt globaler „Drohnen-Ökonomie“ – Andreas Bangemann

Von 23. bis 26. 5. 2013 wur­de Bri­xen zum Mit­tel­punkt der euro­päi­schen Nach­hal­tig­keits­be­we­gung. Die mit „think more about“ beti­tel­te Ver­an­stal­tungs­rei­he hat den Anspruch, sich um aktu­el­le „Kern­fra­gen“ zu küm­mern. Das deu­tet schon das sym­pa­thi­sche Logo des Kon­gres­ses an. Eine Kugel, aus der ein Seg­ment her­aus­ge­schnit­ten ist und Schich­ten, sowie ein unver­sehr­ter gel­ber Kern zu sehen ist.

Die von rund 400 Gäs­ten besuch­te, abwechs­lungs­rei­che Ver­an­stal­tung eröff­ne­te Gün­ther Rei­fer vom Ter­ra-Insti­tut in Bri­xen. Das Mot­to lau­te­te „Die Kunst der Frei­heit“. Gün­ther Rei­fer beton­te, dass der die­ses Jahr zum drit­ten Mal statt­fin­den­de Kon­gress mehr bewir­ke, als rei­ne Wis­sens­ver­mitt­lung. Immer sei­en die­se Tage Aus­gangs­punkt von viel­fäl­ti­gen Akti­vi­tä­ten und ganz kon­kre­ten Pro­jek­ten gewe­sen. So ent­ste­he als Ergeb­nis ver­gan­ge­ner Kon­gres­se im
Süd­ti­ro­ler Vinsch­gau ein Gemein­woh­lÖko­no­mie-Pro­jekt in Zusam­men­ar­beit mit meh­re­ren Gemein­den. Das Ter­ra-Insti­tut und die Freie Uni­ver­si­tät Bozen beglei­ten die­ses Pro­jekt wis­sen­schaft­li­ch. Unter Lei­tung von Frau Prof. Dr. Susan­ne Elsen ist unter ande­rem auch geplant, bei dem Pro­jekt mit einer regio­na­len Wäh­rung zu arbei­ten.

„Wäre das Wirt­schafts­wachs­tum ein Men­sch…

…säße die­ser wegen schwe­rer sozia­ler und öko­lo­gi­scher Ver­bre­chen im Gefäng­nis.“ Helena Nor­berg-Hod­ge, weit­ge­reis­te Auto­rin und Fil­me­ma­che­rin, sorg­te mit ihrer Keyno­te für einen emo­tio­na­len Auf­takt der „Tage der Nach­hal­tig­keit“. Die Trä­ge­rin des Alter­na­ti­ven Nobel­prei­ses berich­te­te, wie welt­weit immer mehr Men­schen das Wirt­schafts­sys­tem als gegen das Leben gerich­tet wahr­neh­men. Viel­falt, als eine Grund­la­ge allen mensch­li­chen und natür­li­chen Lebens wer­de aus Effi­zi­enz­grün­den zer­stört. Es kom­me zu einer Anpas­sung an ein mono­kul­tu­rel­les Modell, bei dem nur noch Kapi­tal­in­ter­es­sen im Vor­der­grund ste­hen. Glo­ba­le Dere­gu­lie­rung und gleich­zei­tig eine immer stär­ke­re regio­na­le Regu­lie­rungs­wut zer­stö­re loka­le Gemein­schaf­ten und ver­ein­sa­me den ein­zel­nen Men­schen.

Eine – wie sie es nennt – „Droh­nen-Öko­no­mie“ zer­stö­re…

ESM – Der Rettungsschirm ist gerettet und darf jetzt retten,… 5

ESM – Der Rettungsschirm ist gerettet und darf jetzt retten,…

…fragt sich nur: Wen oder was eigent­li­ch? Ein Kom­men­tar von Dr. Ger­har­dus Lang Unter dem Titel „Abfuhr für Euro-Skep­ti­ker“ hat Wil­helm Höl­ke­mei­er in der Neu­en Würt­tem­ber­gi­schen Zei­tung (NWZ) einen Kom­men­tar zum der­zei­ti­gen Urteil des BVG zum ESM- Ret­tungs­schirm ver­fasst. Zu die­sem Kom­men­tar habe ich auch einen Kom­men­tar ver­fasst, da es sich hier um ein typi­sches Ver­hal­ten der poli­ti­sch kor­rek­ten Bericht­erstat­tung han­delt. Die­se geht kon­form mit der Poli­tik, deren Haupt­be­mü­hen dar­in liegt, immer das Gegen­teil von dem dar­zu­stel­len, was man eigent­li­ch tut. Gleich­zei­tig fegt man alle die vom Tisch, die ver­su­chen –  mit aller­dings untaug­li­chen Mit­teln -, dem Irr­sinn  Ein­halt zu gebie­ten.…

25 Billionen US-Dollar in „Schwarzen Löchern“ 3

25 Billionen US-Dollar in „Schwarzen Löchern“

Der Pul­lit­zer-Preis­trä­ger von 1990 für inves­ti­ga­ti­ven Jour­na­lis­mus Joe Kil­zer hat für „Tri­b­Li­ve“ unter­sucht, wie es um die Steu­er­ge­rech­tig­keit im Hin­bli­ck auf gro­ße Geld­ver­mö­gen steht. Sei­ne Erkennt­nis­se konn­ten erwar­tet wer­den, sind aber ange­sichts der sich welt­weit zuspit­zen­den „Schul­den­kri­sen“ den­no­ch auf­schluss­reich. Dem­nach wird geschätzt, dass sich welt­weit rund 25 Bil­lio­nen US-Dol­lar auf Bank­kon­ten in Län­dern befin­den, die sich durch nied­ri­ge Steu­ern und/oder gut gehü­te­te Bank­ge­heim­nis­se aus­zeich­nen. Bei die­sen Sum­men ver­wi­schen zuneh­mend die Moti­ve der Hal­ter die­ser Geld­an­la­gen. Gewinn­ver­la­ge­run­gen durch Grün­dung von Toch­ter­un­ter­neh­men ver­lie­ren gegen­über dem Ver­ste­cken von Geld­ver­mö­gen an Gewicht. Unter dem Strich steht nur eines fest: Die Nut­zung die­ser inter­na­tio­na­len Bank­ver­ste­cke erfolgt…

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Reichenzwangsabgabe: Absurd und Absurdesabsurd

Wie kamen die wirk­li­ch Rei­chen in Deutsch­land zu Reich­tum? In aller Regel durch Geld­ver­mö­gen. Wer hat, dem wird gege­ben und zwar mit mathe­ma­ti­scher Genau­ig­keit. Zins und Zin­ses­zins sind uns – vor­nehm­li­ch von Wirt­schafts­wei­sen und Anla­ge­be­ra­tern – als 8. Welt­wun­der ver­kauft wor­den. Nun for­dert das DIW die Ein­füh­rung einer Rei­chen­ab­ga­be. Die Logik dahin­ter wol­len wir mal auf­dröseln: Die Rei­chen wur­den durch Geld­ver­mö­gen, Zins und Zin­ses­zins immer rei­cher, unter ande­rem weil der Staat die Geld­ver­mö­gen in Form von Ver­schul­dung auf­ge­nom­men hat. Die Rei­chen wur­den also rei­cher durch den reich­li­ch flie­ßen­den Zins der Staats­schul­den. Die Schul­den des Staa­tes wuch­sen mit den Geld­ver­mö­gen mit.…

„Lust auf neues Geld“  lockte viele Menschen nach Leipzig 1

„Lust auf neues Geld“ lockte viele Menschen nach Leipzig

Am 9. Juni hat­te die „Neu­es Geld gemein­nüt­zi­ge GmbH“ zu einer Tages­ver­an­stal­tung in die Stadt geru­fen, die sinn­bild­li­ch für den Auf­bruch zum Wan­del steht: Leip­zig. Zwei­tau­send Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer folg­ten dem Ruf und bil­de­ten einen impo­san­ten Rah­men für ein Pro­gramm, das es in sich hat­te. Die Ver­an­stal­ter unter Lei­tung des Geschäfts­füh­rers Stef­fen Hen­ke
hat­ten ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm zusam­men­ge­stellt: Musik, Akro­ba­tik, Kaba­rett, Unter­hal­tung und natür­li­ch viel Infor­ma­ti­on zum The­ma Geld.

GesellScha(f)ftKunst 2012 – Erreichtes und Geplantes 1

GesellScha(f)ftKunst 2012 – Erreichtes und Geplantes

Im klei­nen Wäld­chen der Sil­vio-Gesell-Tagungs­stät­te in Wup­per­tal ent­puppt sich das im Mai gestar­te­te Kunst­pro­jekt anläss­li­ch des 150. Geburts­ta­ges von Sil­vio Gesell zu einer ver­net­zen­den Kraft. Täg­li­ch besu­chen Inter­es­sier­te das Gelän­de und las­sen sich von dem Gedan­ken inspi­rie­ren, wie eine Wirt­schaft wohl aus­se­hen könn­te, wenn sie wich­ti­ge Ele­men­te von Aus­tausch­pro­zes­sen in der Natur abbil­den wür­de. „Flie­ßen“ und „Wer­den und Ver­gäng­lich­keit“ waren die künst­le­ri­schen Impul­se für die Arbei­ten auf dem Gelän­de. Fast täg­li­ch kom­men neue Kunst­wer­ke hin­zu, denn Kars­ten Behr, der künst­le­ri­sche Lei­ter des Pro­jek­tes, arbei­tet stän­dig in sei­nem „Zau­ber­wald“ und inte­griert mehr und mehr Künst­ler aus der Regi­on. Das idyl­li­sch gele­ge­ne Tagungs­haus ent­puppt sich durch die Akti­on zu einem Hort der Begeg­nung von Krea­ti­ven auf vie­len Gebie­ten.

Hollande ärgert Merkel  – Bürger wissen Abhilfe 0

Hollande ärgert Merkel – Bürger wissen Abhilfe

Der Wahl­er­folg von Hol­lan­des Sozia­lis­ten ist Zünd­stoff für die Gazet­ten heu­te. Wenn man sich ange­wöhnt im Inter­net neben den eigent­li­chen Bei­trä­gen auch die Kom­men­ta­re der Leser zu beach­ten, fin­det man so man­che Per­le: Zitat aus dem Kom­men­tar­be­reich der Süd­deut­schen: Gegen Kri­sen gibt es eine alte Idee, näm­li­ch eine alter­na­ti­ve, regio­nal begrenz­te Zweit­wäh­rung, die schnell ver­fällt und somit schnell wie­der aus­ge­ge­ben wird.  Wenn regio­na­le staat­li­che Instan­zen die­se aus­zah­len anstatt der gemein­sa­men Wäh­rung, hat das gleich meh­re­re Effek­te. Der Anreiz, es schnell und inner­halb der Regi­on aus­zu­ge­ben erhöht die Nach­fra­ge nach regio­na­len Pro­duk­ten. In Kri­sen­zei­ten, in denen z.B. hohe Infla­ti­on oder Defla­ti­on ein…

Club of Rome prangert das bestehende Geldsystem an 10

Club of Rome prangert das bestehende Geldsystem an

Unter Feder­füh­rung von Ber­nard Lieta­er bringt der Club of Rome die­ser Tage einen Report unter dem Titel „Money and Sustaina­bi­li­ty: the mis­sing Link“ her­aus. Dar­in wer­den die Insta­bi­li­tät und Zer­stö­rung her­vor­ru­fen­den Feh­ler im bestehen­den Geld­sys­tem ein­deu­tig benannt: Die Kre­dit­ver­ga­be-Pra­xis der Geschäfts­ban­ken ver­stärkt die Auf­schwung- und Kri­sen­pha­sen der Wirt­schaft. Der Zin­ses­zins erzwingt Wachs­tum in einer end­li­chen Welt Dau­er­haft posi­ti­ve Zin­sen füh­ren zur Reich­tums­kon­zen­tra­ti­on bei Weni­gen und lässt immer mehr Men­schen ver­ar­men Durch das Geld­sys­tem wer­den sozia­le Errun­gen­schaf­ten – gera­de in den Indus­trie­staa­ten ero­diert. Kürz­li­ch erschie­ne­ne Stu­di­en bele­gen, dass das Geld­sys­tem ego­is­ti­sches Ver­hal­ten beför­dert und Koope­ra­ti­on und Zusam­men­ar­beit behin­dert.   Ein Report, der…

Schulden-Verschiebebahnhof Spanien 3

Schulden-Verschiebebahnhof Spanien

Auf rund 100 Mil­li­ar­den Euro wird der Bedarf für die Ret­tung der spa­ni­schen Ban­ken taxiert. Die ange­dach­ten 3% Zin­sen für die­ses „Paket“ wer­den in Spa­ni­en begrüßt: „Der spa­ni­sche Wirt­schafts­staats­se­kre­tär Fer­nan­do Jimé­nez Lator­re beton­te, ein Zins­satz von 3,0 Pro­zent und eine Lauf­zeit von 15 Jah­ren wären «sehr attrak­ti­ve Bedin­gun­gen»“. Frank­fur­ter Rund­schau Der Schul­den­berg euro­päi­scher Ban­ken wird mit der Zeit immer grö­ßer und die poli­ti­schen Maß­nah­men des Ver­schie­bens die­ser Schul­den immer unsin­ni­ger. Bei­spiel Ita­li­en. Ita­li­en ist mit 22% bei den spa­ni­schen Ret­tungs­maß­nah­men in der Pflicht. die durch­schnitt­li­chen Zin­sen für der­art lang­fris­ti­ge Kre­di­te sind für Ita­li­en rund 6%. Ita­li­en leiht sich also Geld…

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Lust auf neues Geld – ein Kurzbericht

2.000 Men­schen erleb­ten einen Tag voll Infor­ma­ti­on, Emo­ti­on, Unter­hal­tung und Spaß Leip­zig, 9. 6. 2012. Es war bis zuletzt schwer ein­zu­schät­zen, wie vie­le Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer wohl den Weg zu „Lust auf neu­es Geld“ fin­den wer­den, denn kurz vor Ver­an­stal­tungs­be­ginn gab es noch vie­le Kurz­ent­schlos­se­ne, die sich auf den Weg nach Leip­zig gemacht haben. Selbst am spä­ten Nach­mit­tag zum letz­ten Pro­gramm­punkt des Tages, kamen noch Gäs­te hin­zu. Um kurz nach 11 Uhr war es abseh­bar: Rund 2.000 Men­schen füll­ten die Rän­ge. Damit ist die Ver­an­stal­tung die größ­te mit dem Schwer­punkt­the­ma „Geld­re­form“, die es in der Nach­kriegs­zeit gege­ben hat. Das „Flie­ßen­de Geld“ präg­te…

Der Geldkongress 2012

Macht Geld Sinn – Das Programm mit Smartphonecodes

Hier fin­den Sie das Pro­gramm des Geld­kon­gres­ses 2012 „Macht Geld Sinn“ als PDF-Datei mit Codes für Smart­pho­nes. Mit rech­tem Maus­kli­ck über dem Link oder dem Bild kön­nen Sie die PDF-Datei durch Aus­wahl von „Ziel spei­chern“ auf Ihrem Rech­ner spei­chern. Hier die Links zu den Codes für Smart­pho­nes zum Abscan­nen vom Bild­schirm: Pro­gramm: Sams­tag 10.3.12 Pro­gramm: Sonn­tag 11.3.12 Pro­gramm: Mon­tag 12.3.12 Pro­gramm: Diens­tag 13.3.12 Pro­gramm: Mitt­wo­ch 14.3.12 Pro­gramm: Don­ners­tag 15.3.12 Pro­gramm: Frei­tag 16.3.12

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„Überwindung der Finanz- und Wirtschaftskrise durch eine Geldreform“

Das ist das The­ma der „Mün­de­ner Gesprä­che“ von 16. bis 18. März 2012 in der Rein­hards­wald­schu­le in Ful­da­tal (Sim­mers­hau­sen). Gleich zwei Jubi­lä­en wer­den dabei gefei­ert. Es han­delt sich näm­li­ch um die 50. Mün­de­ner Gesprä­che und Anlass ist der 150. Geburts­tag des Sozi­al­re­for­mers Sil­vio Gesell, der auf den 17. März fällt. Sein Haupt­werk „Die Natür­li­che Wirt­schafts­ord­nung“ ent­hält einen bis heu­te nicht geho­be­nen „Schatz“ und äußer­st wert­vol­le Lösungs­vor­schlä­ge für die Kri­se, in der wir mit­ten­drin ste­cken. Ent­spre­chend span­nend und zeit­ge­mäß besetzt ist die­se Tagung. Das Pro­gramm als PDF.

Neue Wogen, © Martin Bangemann, Kontakt: bestmoose.de 0

Was sind Schulden?

Die­se Fra­ge ist eigent­li­ch ein wun­der­ba­rer Ansatz, um den Din­gen auf die Spur zu kom­men, die uns ganz aktu­ell aus der Bahn zu wer­fen schei­nen. Pro­fes­sor Micha­el Hud­son von der Uni­ver­si­tät von Mis­sou­ri ist die­ser Fra­ge am 2.12.2012 im Feuil­le­ton der FAZ nach­ge­gan­gen und lie­fert einen sehr lesens­wer­ten Bei­trag ab. Er erzählt eine wun­der­ba­re, erhel­len­de Geschich­te von Schul­den. Den­no­ch, am Ende bleibt der fade Geschmack, dass Schul­den per se etwas Schlech­tes sind, die ent­we­der erst gar nicht ent­ste­hen oder regel­mä­ßig erlas­sen wer­den soll­ten. Letz­te­res ist unter Umstän­den ein, wenn auch nicht neu­er, aber den­no­ch guter Gedan­ke. Ers­te­res zwei­fel­haft, da es auch…

Neue Wogen, © Martin Bangemann, Kontakt: bestmoose.de 0

(Hu)manigfaltiges – Kurznachrichten und Hinweise – 06–2011

In loser Fol­ge erschei­nen hier aktu­el­le Infor­ma­tio­nen zum Gesche­hen rund um unser The­ma. Dies ist eine Samm­lung von Inhal­ten und Ereig­nis­sen, die unse­re Redak­ti­on für wis­sens­wert erach­tet. Es wird kei­ne Bewer­tung abge­ge­ben und auch kein Anspruch auf Voll­stän­dig­keit erho­ben, das über­las­sen wir denen, die sich mit dem „Aus­dru­cken des Inter­nets“ beschäf­ti­gen.