Kategorie: Kommentar

Wilhelm Schmuelling
Wilhelm Schmuelling
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Welt im Wan­del – Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling

Der Kampf ums „Wei­ße Haus“ demons­triert mit den Lügen bei­der Kan­di­da­ten die Wider­lich­keit des Umgangs zwi­schen Poli­ti­kern und Bür­gern. Sprä­che einer die rei­ne Wahr­heit, könn­te er bei der Prä­si­dent­schafts­wahl Traum­er­geb­nis­se erzie­len. Auch wer weni­ger lügt ist nicht her­aus­zu­fin­den, womit Ame­ri­ka­ner die Mög­lich­keit hät­ten, das „klei­ne­re Übel“ zu wäh­len. So wird Demo­kra­tie zu Tode gelo­gen. – – –  Auch in Deutsch­land geht man mit Täu­schun­gen und Lügen vor, was zur Poli­tik­ver­dros­sen­heit führt und die Demo­kra­tie gefähr­det. Ange­sichts des Strei­tes um das soge­nann­te Frei­han­dels­ab­kom­men CETA, das vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt nur mit stren­gen Auf­la­gen vor­läu­fig gebil­ligt wur­de, erüb­rigt sich die Beweis­füh­rung über eine Welt im Wan­del.…

Wilhelm Schmuelling
Wilhelm Schmuelling
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Die Frage nach dem Wirt­schafts­sys­tem – Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling

– – –  Die Ver­tei­di­ger unse­rer heu­ti­gen Wirt­schafts­ord­nung täu­schen gern mit den Begrif­fen „Markt­wirt­schaft“ oder „Sozia­le Markt­wirt­schaft“ und beschö­ni­gen damit den Kapi­ta­lis­mus, der in der Öffent­lich­keit schon anrü­chig gewor­den ist. Damit die Kapi­ta­lis­mus­geg­ner, deren Ansich­ten hier publi­ziert wer­den, nicht sogleich als Kom­mu­nis­ten dif­fa­miert wer­den, die­nen beson­ders in die­ser Aus­ga­be ganz her­vor­ra­gen­de Bei­trä­ge und Ana­ly­sen zur Erklä­rung eines Wirt­schafts­sys­tems, von dem man eine huma­ne Gesell­schafts­ord­nung unter Bei­be­hal­tung der Markt­wirt­schaft erwar­tet. Uto­pie? Mit­nich­ten! Die Mach­bar­keit wird mit Sta­tis­ti­ken und prä­zi­sen wis­sen­schaft­li­chen Bewei­sen unter­mau­ert. – – –  Doch nicht nur die human­wirt­schaft­li­che Theo­rie ver­ängs­tigt die Prot­ago­nis­ten des Kapi­tals, es ist auch die Rea­li­tät der kapi­ta­lis­ti­sch ver­frem­de­ten Markt­wirt­schaft,…

Take-Off

Wenn ein Krieg droht… – Kom­men­tar – Wilhelm Schmül­ling

– – –  Wie schnell doch die Zeit ver­geht! Im März-Heft 2014 der HUMANEN WIRTSCHAFT schrieb ich: „Da Deutsch­land kei­ne Fein­de hat, braucht es auch kei­ne Rüs­tung.“ Hat Deutsch­land durch die aktu­el­le Ost-West-Kon­fron­ta­ti­on wie­der einen Feind im Osten? Droht der kal­te Krieg wie­der­auf­zu­le­ben? Kann dar­aus ein hei­ßer Krieg wer­den? Sol­che Ängs­te sind berech­tigt. Also doch rüs­ten? Ganz ent­schie­den sagen wir: Nein! Wir wol­len doch nicht den Zweck­lü­gen bei­der Sei­ten auf­sit­zen. – – –  Wenn wir aber den Krieg als Fort­set­zung der Außen­po­li­tik ableh­nen, dann müs­sen wir das wah­re Ziel jeder Außen­po­li­tik erken­nen, näm­li­ch den Nut­zen für das eige­ne Land auf Kos­ten eines ande­ren zu…

Andreas Bangemann © Martin Bangemann 0

Editorial – Die Probleme der Welt erzeugen Rebellen – Andreas Bangemann

– – –  Darf man der Flut an Kom­men­ta­ren und Ein­schät­zun­gen zur Brex­it-Ent­schei­dung der Bür­ger Groß­bri­tan­ni­ens noch etwas hin­zu­fü­gen? – – –  Vor die­ser Ver­le­gen­heit stand ich bei der Erstel­lung der hier vor­lie­gen­den Aus­ga­be. Ich will es nicht tun und tue es auf gewis­se Wei­se doch. Im Lich­te des Cha­os an Pro­ble­men, denen wir uns mitt­ler­wei­le aus­ge­setzt sehen, ist Brex­it eine fol­gen­schwe­re Zutat im kom­ple­xen Ein­topf der bri­san­ten Welt­la­ge. – – –  Auf chao­ti­sche Pha­sen in Musik­stü­cken las­sen Ton­künst­ler ord­nen­de Ele­men­te fol­gen. Die Jahr­tau­sen­de alte Holz­flö­te kann zur Ord­nung rufen und ein schöp­fe­ri­sches Inter­vall ein­lei­ten. Im Welt­or­ches­ter ist von der­lei Über­gang noch nichts zu spü­ren. – – – …

Original by Bernd-Kasper pixelio.de 0

Ren­ten­dis­kus­sion ent­brannt – Lösun­gen unbe­kannt – Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling

Die Ren­ten­er­hö­hung zum 1. Juli 2016 beträgt laut Bun­des­so­zi­al­mi­nis­te­ri­um in West­deutsch­land 4,25 Pro­zent, in der ehe­ma­li­gen DDR 5,95 Pro­zent. Ab 2019 sol­len in West und Ost die Ren­ten gleich hoch sein. Wer die­se Zah­len auf sei­ne Brut­to­ren­te bezieht, liegt fal­sch, denn die tat­säch­li­ch aus­ge­zahl­ten Ren­ten sind Net­to­be­trä­ge, die nach ver­schie­de­nen Kri­te­ri­en für jeden Rent­ner berech­net wer­den. Da sind z. B. Bei­trä­ge zur Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung usw. Die­se zur sozia­len Absi­che­rung gedach­ten Beträ­ge wie auch die gesam­ten Bezü­ge der Rent­ner wer­den im Umla­ge­ver­fah­ren von ihnen selbst erbracht. Das ist ein Sys­tem auf Gegen­sei­tig­keit der ca. 20,5 Mil­lio­nen Rent­ner, eine Soli­da­ri­tät unter…

Ralf Becker 0

Die EZB ist erst am Anfang ihres Lateins – Ein Kom­men­tar von Ralf Becker

War­um die EZB-Ent­schei­dun­gen vom 10. 03. 2016 eine nach­hal­ti­ge Sta­bi­li­sie­rung der Finanz­märk­te in Euro­pa ein­lei­ten kön­nen. – – –  1. Die Leit­zins-Sen­kun­gen ent­spre­chen dem Ver­mö­gens­über­an­ge­bot an den Märk­ten – – –  Einem zuneh­men­den Ange­bot von Geld- und Spar­ver­mö­gen inner­halb Euro­pas steht heu­te eine sin­ken­de Nach­fra­ge nach Kre­di­ten gegen­über. Bei zuneh­men­dem Kapi­tal und Wohl­stand ten­diert der Gleich­ge­wichts-Kre­dit­preis für lang­fris­ti­ge Geld­an­la­gen und Kre­di­te – wie in einer Markt­wirt­schaft übli­ch – gegen Null. – – –  Bereits seit 25 Jah­ren sinkt in den Indus­trie­län­dern – trotz der seit­dem expan­si­ven Geld­po­li­tik der Zen­tral­ban­ken – das all­ge­mei­ne rea­le Zins­ni­veau, wie nach­fol­gen­de Durch­schnitts­wer­te des rea­len Zins­ni­veaus von Bun­des­an­lei­hen mit mehr als 9-jäh­ri­ger Lauf­zeit…

Wilhelm Schmülling
Foto: Privat
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Ver­wir­rung bei Poli­ti­kern und Bür­gern – Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling

Wer die Aktua­li­tät der Über­schrift bezwei­felt, braucht nur „Hart aber Fair“ am 15. 2. 2016 und die dana­ch aus­ge­strahl­ten Nach­rich­ten im 1. Pro­gramm auf­zu­ru­fen, schon ist die The­se von der Ver­wir­rung bestä­tigt. Oder: Im TAGESSPIEGEL CHECKPOINT vom 16. Febru­ar 2016 bemerkt Lorenz Maroldt, dass sich „in der Koali­ti­on zuneh­mend Ori­en­tie­rungs­schwie­rig­kei­ten bemerk­bar machen“, um dann auf einen Geset­zes­än­de­rungs­an­trag hin­zu­wei­sen, dem die CDU zuge­stimmt und kurz dar­auf als fal­sch bezeich­net hat­te. Also: Ver­wir­rung pur. — Kein Wun­der, wenn auch die Bür­ger durch das Geran­gel der Poli­ti­ker um den rich­ti­gen Weg immer unsi­che­rer und poli­tik­ver­dros­se­ner wer­den. Des­halb war­te­te man mit Span­nung auf Kanz­le­rin Mer­kels…

Geplatzte Illu­sio­nen bei Poli­ti­kern und Bür­gern – Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling 0

Geplatzte Illu­sio­nen bei Poli­ti­kern und Bür­gern – Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling

658521 © Herbert Walter Krick / pixelio.de 0

Warum muss die Wirtschaft wachsen? – Ein Kommentar von Wilhelm Schmülling

Bei­trags­bild: © Her­bert Wal­ter Krick / pixelio.de War­um muss die Wirt­schaft wach­sen? Oder: Die höl­li­sche Angst vor der Defla­ti­on Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling Kri­sen über Kri­sen gilt es zu bewäl­ti­gen. Die Flücht­lings­kri­se domi­niert alle ande­ren, obgleich sie nur Teil der Pro­ble­me ist. Die Irak-Kri­se, Grie­chen­land, die Ver­schul­dung vie­ler Staa­ten, auch Deutsch­lands, tre­ten in den Hin­ter­grund, schließ­li­ch die Poli­tik der Euro­päi­schen Zen­tral­bank (EZB). Sie müss­te im Focus ste­hen – ohne die Hil­fe für Flücht­lin­ge zu redu­zie­ren – denn die Geld­ver­sor­gung der „Märk­te“ ent­schei­det über Infla­ti­on und Defla­ti­on und somit über die Kon­junk­tur und Steu­er­ein­gän­ge in der EU. Wenn dann nur…

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Brutales System: Kapitalismus – Kommentar von Wilhelm Schmülling

Die exis­tie­ren­de Geld- und Wäh­rungs­ord­nung ist das Werk­zeug eines unmensch­li­chen Boden­rechts – Wer in die­ser Zeit der welt­wei­ten Kri­sen, der Krie­ge, der Aus­plün­de­rung gan­zer Län­der durch das kapi­ta­lis­ti­sche Wirt­schafts­sys­tem, einen Kom­men­tar schrei­ben soll, sieht sich einer schier unlös­ba­ren Auf­ga­be gegen­über, wenn er nicht die Ursa­chen auf­de­cken kann. Die Scheu davor bemerkt man in vie­len Pres­se­kom­men­ta­ren. Wenn doch ein­mal auf Ursa­chen hin­ge­wie­sen wird, dann sind es doch wie­der Sym­pto­me, wie z. B. die Ver­schul­dung, das schlech­te Steu­er­sys­tem usw. Die wirk­li­chen Ursa­chen gehen auf das kapi­ta­lis­ti­sche Wirt­schafts­sys­tem der stän­di­gen Pro­fi­ter­zeu­gung zurück. Sei­ne Basis ist das real exis­tie­ren­de Boden­recht, sein Werk­zeug die Geld-…

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Keine Lösung des Flüchtlingsproblems ohne Bodenreform – Kommentar von Wilhelm Schmülling

Waren wir doch der Mei­nung, die kör­per­li­che Ver­skla­vung sei auch mit dem Ende des Kolo­nia­lis­mus als Makel in der Mensch­heits­ge­schich­te über­wun­den, so stellt man jetzt ein Wie­der­auf­le­ben sol­cher Grau­sam­kei­ten fest. Mehr noch, sie sind noch schlim­mer gewor­den, denn nun wer­den sie zum Teil im Namen einer Reli­gi­on ver­übt. Das Elend zu beschrei­ben, ver­bie­tet sich ohne­hin wie man auch kei­ne Bil­der davon zei­gen soll­te. Mögen damit Sen­sa­ti­ons­blät­ter eine Auf­la­gen­stei­ge­rung errei­chen, die­se Zeit­schrift lehnt sol­che Geschäfts­prak­ti­ken ab und ver­öf­fent­licht die Ursa­chen sol­cher Miss­stän­de, womit sie „hei­ße Eisen“ anfasst. Gen­au das ist unse­re Absicht. Denn nicht mit huma­ni­tä­rer Hil­fe gegen­über den­je­ni­gen, die der…

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Nicht Weltherrschaft – Geldherrschaft ist das Ziel! – Kommentar von Wilhelm Schmülling

Wie vie­le Welt­rei­che sind unter­ge­gan­gen, die zur Welt­herr­schaft auf­stei­gen woll­ten? Alle! Die­ses Ziel beding­te den Unter­gang. Es ist bedau­er­li­ch, dass heu­te der­ar­ti­ge Bestre­bun­gen von Men­schen unter­nom­men wer­den, die aus der Geschich­te offen­sicht­li­ch wenig gelernt haben: Putin und Oba­ma. Schon das Wort „Herr­schaft“ weist auf Gewalt hin und fol­ge­rich­tig auf Gegen­ge­walt und fol­ge­rich­tig auf Krieg. Kann die­se „tod“sichere Abfol­ge denn nie­mals unter­bro­chen wer­den? Dabei führt Welt­herr­schaft kei­nes­falls zu Reich­tum, zu einem Welt„reich“. Es führt zu Armut. Denn ver­wüs­te­te Land­schaf­ten müs­sen wie­der auf­ge­baut und – wenn man die Über­le­ben­den zu Vasal­len machen will – auch ernährt wer­den. Spie­gel­bild­li­ch zur Herr­schaft zeigt sich…

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Die Sehnsucht nach dem Weltfrieden – Kommentar von A. Bangemann

Die Sehn­sucht nach dem Welt­frie­den Kom­men­tar von Andre­as Ban­ge­mann Dif­fu­se Ängs­te trei­ben immer mehr Men­schen auf die Stra­ße. In Dres­den demons­trier­ten 15.000 unter einer frag­wür­di­gen Flag­ge in bewusst ver­ord­ne­ter Fried­lich­keit. Die damit ver­bun­de­ne Bot­schaft geht tie­fer als die pla­ka­tiv vor­ge­scho­be­ne „Isla­mi­sie­rung des Abend­lan­des“. Den poli­ti­schen Kräf­ten fehlt es an der nöti­gen Sen­si­bi­li­tät für das Wider­stän­di­ge, was zur Fol­ge haben kann, dass sich die Auf­leh­nung stei­gert. Der Natio­na­lis­mus in Euro­pa hat besorg­nis­er­re­gen­de Aus­ma­ße ange­nom­men. Statt der Befas­sung mit den Ursa­chen belas­sen es vie­le Medi­en und Poli­ti­ker bei Beschimp­fun­gen und Belei­di­gun­gen in Rich­tung der Betei­lig­ten an den Demons­tra­tio­nen. Das gilt in Bezug…

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„Wis­sen und Gewis­sen – Kom­men­tar von Tris­tan Abrom­eit

„Wis­sen und Gewis­sen – Im Schat­ten­reich der Über­wa­chung“ — Ein Kom­men­tar von Tris­tan Abrom­eit ange­regt durch die Rede von Ili­ja Tro­ja­now in HUMANE WIRTSCHAFT 05/2014 — Wir geben uns leicht der Illu­si­on hin, wonach wir in einer Demo­kra­tie vor den Mecha­nis­men der Unter­drü­ckung, wie sie in Dik­ta­tu­ren prak­ti­ziert wur­den und wer­den, geschützt sind. Wenigs­tens seit den Ent­hül­lun­gen des ehe­ma­li­gen Agen­ten Edward Snow­den, der für den US-Ame­ri­ka­ni­schen Geheim­dienst CIA, NSA und DIA gear­bei­tet hat, soll­ten wir wach gewor­den sein. Aber wir Deut­schen soll­ten nicht nur mit dem Zei­ge­fin­ger in Rich­tung Wes­ten zei­gen, son­dern uns sel­ber an die Nase fas­sen. Als die…

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Narrenfreiheit

Mit die­sem Aus­schnitt aus der jüngs­ten „Anstalt“ wird eine rie­si­ge Gemein­de kri­ti­scher Geis­ter bedient. Jener, die sich vor allem im Netz bewe­gen und die „Main­stream-Medi­en“ regel­mä­ßig zum Feind erklä­ren, weil sie mani­pu­la­tiv auf der Linie der herr­schen­den Poli­tik berich­ten wür­den. Tat­säch­li­ch fehlt es den aller­meis­ten gro­ßen Medi­en an einer glaub­wür­di­gen Selbst­re­fle­xi­on. Wer ange­sichts der offen­sicht­li­chen Gleich­ge­schaltet­heit von „aus­ge­wo­ge­ner Bericht­erstat­tung“ spricht, dem muss Befan­gen­heit unter­stellt wer­den. Um so mehr muss eine Kaba­rett-Sen­dung wie die­se „Anstalt“ zu den­ken geben, denn sie fin­det auf dem Kanal eines eigent­li­ch auch am Pran­ger ste­hen­den Sen­ders statt. Da kann man nun viel hin­ein­deu­ten. Wenn Aus­ge­wo­gen­heit in Kaba­rett-…

Eine Welt ohne Krieg ist möglich – Ein Kommentar von Wilhelm Schmülling 1

Eine Welt ohne Krieg ist möglich – Ein Kommentar von Wilhelm Schmülling

Eine Welt ohne Krieg ist mög­li­ch – Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling – Wer sich nach Frie­den sehnt, berei­te den Krieg vor. Fla­vi­us Vege­ti­us: „Qui desi­de­rat pacem, pra­epa­ret bel­lum.” Seit mehr als 2000 Jah­ren hat die Welt nach die­sem Mot­to gehan­delt. Und was wur­de erreicht? Taci­tus: „Soli­tu­di­nem faci­unt, pacem apel­lant.“ Sie schaf­fen eine Wüs­te und nen­nen das Frie­den. Nach dem mör­de­ri­schen Zwei­ten Welt­krieg war es klar: „Nie wie­der Krieg“. Die Welt war geret­tet. Wir brauch­ten uns nicht für einen neu­en Krieg vor­zu­be­rei­ten – glaub­ten wir. Für eine andau­ern­de fried­li­che Welt waren die Vor­aus­set­zun­gen gut. Das Wort von Taci­tus wur­de nicht…

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Die Währung ist unser Schicksal – Kommentar von Wilhelm Schmülling

Ein fast ver­zwei­fel­ter Ver­su­ch, auf eine frei­heit­li­che und gerech­te Lösung hin­zu­wei­sen. Es ist kaum zu glau­ben, mit wel­chen Maß­nah­men die Wäh­rungs­hü­ter ver­su­chen, die immer noch viru­len­te Finanz­kri­se, die eigent­li­ch eine Geld­ord­nungs­kri­se ist, an einer Explo­si­on zu hin­dern. Bei Maß­nah­men, die zwar ten­den­zi­ell rich­tig sein mögen, aber nur auf bruch­stück­haf­te Anlei­hen von der vor fast 100 Jah­ren kon­zi­pier­ten Theo­rie der NATÜRLICHEN WIRTSCHAFTSORDNUNG und der dar­in ent­hal­te­nen Geld­ord­nung zurück­grei­fen, wird das Schei­tern unaus­weich­li­ch sein. Ein Schei­tern, das dies­mal nicht nur den Steu­er­zah­ler schröpft, son­dern die Wäh­rung ins­ge­samt so erschüt­tert, dass ihr Zusam­men­bruch droht. Was kommt da auf uns zu, nur weil die…

Partnerschaftliches Interview 0

Partnerschaftliches Interview

Von unse­rer Face­book-Sei­te: Ein viel­sa­gen­des Inter­view zu TTIP. Wohl­ge­merkt: Viel­sa­gend! Nicht auf­klä­rend. Grün­de GEGEN das TTIP gibt es vie­le, aber unse­re Medi­en dre­hen es trotz sich immer stär­ker for­mie­ren­der Gegen­wehr aus der Bevöl­ke­rung so, als gäbe es nur die Sicht­wei­se derer, deren Inter­es­se sich aus­schließ­li­ch auf die eige­ne Berei­che­rung rich­tet. Kos­te es den ande­ren, was es wol­le. Was ist schon so ein biss­chen Demo­kra­tie gegen die Mög­lich­keit, sich Mil­li­ar­den durch Pro­zes­se aneig­nen zu kön­nen. TTIP – das Ein­fall­stor einer Abmahn­ab­zo­cke immen­sen Stils. Wenn aus­ge­rech­net ARD und ZDF den wach­sen­den Unmut in der Bevöl­ke­rung und die guten Argu­men­te gegen das Abkom­men nicht…

Die Teufelei geht weiter! – Kommentar von Wilhelm Schmülling 0

Die Teufelei geht weiter! – Kommentar von Wilhelm Schmülling

Mit wel­cher Arro­ganz zele­brier­ten bis­her
pri­va­te Ban­ken eine Aura der Serio­si­tät
– bis hin zur Innen­ein­rich­tung
(Inte­ri­eur genannt) und bis hin zum Nadel­strei­fen­an­zug
der Ange­stell­ten. All
das soll­te die eige­ne Geschäfts­tüch­tig­keit
unter­strei­chen und die Wert­schät­zung
gegen­über Kun­den, die man groß­zü­gig
am Erfolg des Hau­ses teil­neh­men
las­sen woll­te, Boni­tät vor­aus­ge­setzt.
Eini­ge Pri­vat­ban­ken sor­tier­ten gleich
bei der Geschäfts­an­bahnung die „Min­der­be­mit­tel­ten“
unter einem sie­ben­stel­li­gen
Ver­mö­gen aus. Denen war offen­sicht­li­ch
nicht zu hel­fen, den gnä­dig
auf­ge­nom­me­nen Kun­den der Upper­class
schon, auch zum Vor­teil der Bank.
Die­ses anma­ßen­de Ver­hal­ten,
Image-Pfle­ge genannt, setz­te
sich mehr oder weni­ger bei allen
Ban­ken durch – mit Aus­nah­me bei Spar­kas­sen
und Genos­sen­schafts­ban­ken.
Und so ver­brei­te­te sich unter den Kun­den
ein nahe­zu gren­zen­lo­ses Ver­trau­en.
Seit der Finanz­kri­se von 2008 zer­brö­sel­te
die­ses Bild. Das Geld der Anle­ger wan­der­te
in zuneh­men­dem Maße – auch
bedingt durch das schwie­ri­ger wer­den­de
Kre­dit­ge­schäft mit der Real­wirt­schaft
– an den inter­na­tio­na­len Finanz­markt.
Mit der Ver­brie­fung von Hypo­the­ken
wur­den zuer­st Haus­be­sit­zer in bit­te­re
Not gestürzt, dann gan­ze Län­der. Das
Geschäfts­ge­ba­ren bewuss­ter Über­vor­tei­lung
von Kre­dit­neh­mern wur­de ruch­bar.
Ein­mal demas­kiert, ver­spra­chen die
Ban­ken Bes­se­rung. Und alle Welt glaub­te
ihnen. Denn eine sol­ch offen­sicht­li­ch
schäd­li­che Geschäfts­idee kön­ne kei­nen
Bestand haben. Weit gefehlt, es muss ja
nicht die glei­che Masche sein.
Wer am 1. 4. 2014 auf ARTE um 23.20
Uhr die Doku­men­ta­ti­on „Die Geschich­te
der fran­zö­si­schen Ban­ken. Eine Tra­gi­ko­mö­die“
ange­se­hen hat, ist erschüt­tert
über die Rigo­ro­si­tät der Bank­grün­der
und dem Ziel, Pro­fit­ma­xi­mie­rung des
ange­leg­ten Kapi­tals nahe­zu risi­ko­los
zu errei­chen. Die Kapi­tal­kon­zen­tra­ti­on
bei den Ban­ken ermög­lich­te eine Reich­tums­stei­ge­rung
neben dem Groß­grund­be­sitz
nun beim Geld­adel. Es war die
Grün­dung des moder­nen Kapi­ta­lis­mus
bis hin zum Raub­tier­ka­pi­ta­lis­mus. Alles
bei ARTE gut recher­chiert. Wer sucht,
der fin­det. Aller­dings zu nacht­schla­fen­der
Zeit. Wer Print­me­di­en bevor­zugt,
fin­det umfang­rei­che Berich­te in alter­na­ti­ven
Zeit­schrif­ten, wie der HUMANEN
WIRTSCHAFT. Auch die hier vor­lie­gen­de
Aus­ga­be ist dafür ein Beleg.
Jeder Bei­trag wäre eines umfang­rei­chen
Kom­men­tars wür­dig. Wenn ich nun das
„Neue Geschäfts­mo­dell mit US-Immo­bi­li­en“
von Lau­ra Got­tes­die­ner her­aus­grei­fe,
dann des­halb, weil dar­in exem­pla­ri­sch
„schon wie­der“ das kalt­blü­ti­ge
Geschäfts­ge­ba­ren – dies­mal mit Mie­tern
– beschrie­ben wird. Aus den Desas­tern
des Ban­ken-Crash von 2008
haben jeden­falls die Hedge­fonds nichts
gelernt. Schon 2009 titel­te SPIEGEL
ONLINE „Hedge­fonds star­ten wie­der
durch“.
Was aber Lau­ra Got­tes­die­ner auf Sei­te
18 die­ser Aus­ga­be ent­hüllt, ist die Spit­ze
der Teu­fe­lei, näm­li­ch die Abzo­cke der
„Under­class“, vor­nehm­li­ch der schwar­zen
Bevöl­ke­rung. Sie wähn­te sich am
Ziel Ihrer Träu­me, eine dau­er­haf­te Blei­be
in einer Miet­woh­nung zu fin­den. Statt­des­sen
zer­ran­nen vie­le Träu­me. Ohne
die Stra­te­gie der Reich­tums­ver­meh­rung
der Ban­ken zu ken­nen, glaub­ten sie sich
dank der vor­ge­leg­ten Ver­trä­ge in Sicher­heit.
Bis sie die Tricks der Ban­ken und
ihrer Haus­ver­wal­tun­gen zu spü­ren beka­men.
Ergo: Statt Haus­be­sit­zer sind
nun Mie­ter das Ziel der Abzo­cker.
Die Teu­fe­lei­en gehen aber nicht nur mit
Häu­sern und Woh­nun­gen wei­ter. Sie
erfas­sen auch die Welt-Han­dels­be­zie­hun­gen.
Nur Weni­ge wis­sen um das geplan­te
Frei­han­dels- und Inves­ti­ti­ons­ab­kom­men
(TTIP) zwi­schen der EU und den
Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Nord­ame­ri­ka.
Kein Wun­der. Denn die Ver­hand­lun­gen
wur­den geheim geführt. Wohl­ge­merkt
sind die Ver­trags­part­ner ins­ge­samt
Demo­kra­ti­en. Wenn­gleich nach dem
öffent­li­chen Druck die Intrans­pa­renz
gelo­ckert wur­de, so blei­ben kon­kre­te
Ver­hand­lungs­tex­te unver­öf­fent­licht.
Was so begrü­ßens­wert als Frei­han­dels­zo­ne
geplant wur­de, ent­puppt sich als
ein Ver­su­ch, eine Schutz­zo­ne vor­nehm­li­ch
für Kapi­tal­in­ves­to­ren und Kon­zer­ne
ein­zu­rich­ten. In die­sem Heft und schon
in Heft 01/2014 haben unse­re Auto­ren
die infa­men Machen­schaf­ten erläu­tert.
Was schlie­ßen wir dar­aus? Nur in einer
frei­heit­li­chen Ord­nung, nicht aber in einer
aus­schließ­li­ch auf Kapi­tal­er­trag fixier­ten
Wirt­schafts­ord­nung sind grund­le­gen­de
Refor­men mög­li­ch.

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Eurobonds – Saurer Apfel

Rund um die »Euro­bonds« ist es auf­fäl­lig ruhig gewor­den. Die Staats­ver­schul­dun­gen in Euro­pa dürf­ten eher nicht klamm­heim­li­ch zurück­be­zahlt wor­den sein. Die­se Ruhe kurz vor der Bun­des­tags­wahl in Deutsch­land kann nicht ver­wun­dern. Doch kaum jemand zwei­felt dar­an, dass die »Euro­kis­te« spä­tes­tens ab Okto­ber geöff­net wird. Die Wahl­kampf­stra­te­gen trau­en sich auch nicht, das zum The­ma zu machen. Die Par­tei­en könn­ten im Grun­de genom­men nur ver­lie­ren, wenn sie sich damit befass­ten und so beißt der­zeit kei­ner in die­sen sau­ren Apfel Lehnt man die Bonds ab, wie die CDU und die FDP das ver­kün­den, sähe man sich nach der Wahl gezwun­gen, das Wort zu bre­chen. Denn die…

ESM – Der Rettungsschirm ist gerettet und darf jetzt retten,… 5

ESM – Der Rettungsschirm ist gerettet und darf jetzt retten,…

…fragt sich nur: Wen oder was eigent­li­ch? Ein Kom­men­tar von Dr. Ger­har­dus Lang Unter dem Titel „Abfuhr für Euro-Skep­ti­ker“ hat Wil­helm Höl­ke­mei­er in der Neu­en Würt­tem­ber­gi­schen Zei­tung (NWZ) einen Kom­men­tar zum der­zei­ti­gen Urteil des BVG zum ESM- Ret­tungs­schirm ver­fasst. Zu die­sem Kom­men­tar habe ich auch einen Kom­men­tar ver­fasst, da es sich hier um ein typi­sches Ver­hal­ten der poli­ti­sch kor­rek­ten Bericht­erstat­tung han­delt. Die­se geht kon­form mit der Poli­tik, deren Haupt­be­mü­hen dar­in liegt, immer das Gegen­teil von dem dar­zu­stel­len, was man eigent­li­ch tut. Gleich­zei­tig fegt man alle die vom Tisch, die ver­su­chen –  mit aller­dings untaug­li­chen Mit­teln -, dem Irr­sinn  Ein­halt zu gebie­ten.…

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Reichenzwangsabgabe: Absurd und Absurdesabsurd

Wie kamen die wirk­li­ch Rei­chen in Deutsch­land zu Reich­tum? In aller Regel durch Geld­ver­mö­gen. Wer hat, dem wird gege­ben und zwar mit mathe­ma­ti­scher Genau­ig­keit. Zins und Zin­ses­zins sind uns – vor­nehm­li­ch von Wirt­schafts­wei­sen und Anla­ge­be­ra­tern – als 8. Welt­wun­der ver­kauft wor­den. Nun for­dert das DIW die Ein­füh­rung einer Rei­chen­ab­ga­be. Die Logik dahin­ter wol­len wir mal auf­dröseln: Die Rei­chen wur­den durch Geld­ver­mö­gen, Zins und Zin­ses­zins immer rei­cher, unter ande­rem weil der Staat die Geld­ver­mö­gen in Form von Ver­schul­dung auf­ge­nom­men hat. Die Rei­chen wur­den also rei­cher durch den reich­li­ch flie­ßen­den Zins der Staats­schul­den. Die Schul­den des Staa­tes wuch­sen mit den Geld­ver­mö­gen mit.…

Betrüger ahmen das herrschende Geldsystem nach 0

Betrüger ahmen das herrschende Geldsystem nach

Ser­gej Mav­ro­di fühlt sich im Recht und durch die Abläu­fe im bestehen­den Geld­sys­tem bestä­tigt. Was er mit sei­nem Schnee­balls­sys­tem für Finanz­an­la­gen macht, sieht er iden­ti­sch im Gro­ßen, ins­be­son­de­re im Vor­ge­hen der Noten­ban­ken, ablau­fen. Er sieht nicht ein, war­um sein Sys­tem wider­recht­li­ch sein soll, wenn um uns her­um alles gen­au so abläuft.  Spä­tes­tens, wenn man Betrü­gern nicht mehr in der Sache wider­spre­chen kann, wird es Zeit über die Feh­ler nach­zu­den­ken. Zwar lau­fen die „pri­va­ten“ Schnee­ball­sys­te­me zeit­li­ch viel schnel­ler ab, da sie mit Ver­zin­sun­gen von bis zu 100% arbei­ten, aber das Grund­prin­zip ist gleich. Bei­de Sys­te­me bre­chen an der Unbe­zahl­bar­keit der Schul­den…

Italien: Wer das gesetzliche Zahlungsmittel benutzt gilt als Steuerhinterzieher 3

Italien: Wer das gesetzliche Zahlungsmittel benutzt gilt als Steuerhinterzieher

In ihrer Ver­zweif­lung grei­fen die Volks­ver­tre­ter Euro­pas zu immer bür­ger­feind­li­che­ren Mit­teln. Wir lau­fen auf den Zusam­men­bruch des euro­päi­schen Wäh­rungs­sys­tems zu. Eines Sys­tem, das die Poli­ti­ker ein­ge­führt und ganz offen­sicht­li­ch fal­sch kon­zi­piert haben. Es wur­den Feh­ler bei der Beur­tei­lung der Wirt­schafts­kraft der ein­zel­ner Län­der gemacht und vor allem wur­de das „Fun­da­ment“ des Geld­sys­tems als ein sta­bi­les ange­se­hen. Die inne­re Logik der bestehen­den Geld­sys­te­me kennt von jeher Zins und Zin­ses­zins, jenen mit mathe­ma­ti­scher Genau­ig­keit zu expo­nen­ti­el­lem Wachs­tum zwin­gen­den Mecha­nis­mus, den es eigent­li­ch zu über­win­den gilt, wenn man etwas sta­bi­les und nach­hal­ti­ges schaf­fen will. Statt sich grund­le­gen­de Gedan­ken über das Fun­da­ment und die zukünf­ti­ge…

Billionen-Grab Euro-Rettung – Kommentar von Wilhelm Schmülling 0

Billionen-Grab Euro-Rettung – Kommentar von Wilhelm Schmülling

Viel­leicht sind auch Sie ein wenig irri­tiert dar­über, dass die Euro-Ret­tung ein­fach nicht gelin­gen will, obwohl dafür immer mehr Geld auf­ge­wen­det wird. Die ver­fah­re­ne Situa­ti­on wird mit gro­ßen Zah­len beschrie­ben. Da wer­den Bil­lio­nen­be­trä­ge genannt, die wir uns gar nicht vor­stel­len kön­nen; jedoch die Ursa­che der Mise­re nennt kei­ner. Man­che Leser erwar­ten wohl, von den Auto­ren der HUMANEN WIRTSCHAFT eine Ant­wort. Aus­ge­rech­net bei denen, die volks­wirt­schaft­li­ch nicht zum Main­stream gehö­ren. Recht haben sie.

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Sternzeit: 58957.5 – Kommentar von Wilhelm Schmülling

Erd­lin­ge fah­ren in Wirt­schafts­fra­gen einen wider­sin­ni­gen Schlin­ger­kurs – Sind sie noch zu ret­ten?
Die Welt ist ver­rückt – wür­de ein Besu­cher aus fer­nen Gala­xi­en den­ken, wenn er das Ver­hal­ten der Men­schen sehen wür­de. Sie arbei­ten wie die Beses­se­nen und wol­len immer mehr haben. Auch wenn sie schon genug zu essen, genug Klei­der und eine gute Woh­nung haben, sie arbei­ten immer wei­ter um noch mehr zu haben. Sie erfin­den Maschi­nen, die ihnen die Arbeit abneh­men – und arbei­ten doch in glei­chem Tem­po wei­ter. Sie stei­gern die Pro­duk­ti­vi­tät und anstatt die Arbeits­zeit zu ver­kür­zen, schuf­ten sie noch mehr. Sie kön­nen gar nicht mehr alles ver­brau­chen und legen das Geld auf die hohe Kan­te. Geld, das als Beschei­ni­gung für geleis­te­te Arbeit und nur als Tausch­mit­tel die­nen soll, soll als Kapi­tal­er­trag ihren Reich­tum meh­ren – glau­ben sie. Wie über­haupt die Men­schen die­ser Erde ger­ne an Wun­der glau­ben.