Kategorie: Kommentar

Test tubes 0

Ohne Experimente zu Veränderungen – Andreas Bangemann

Ein Kom­men­tar zur Bun­des­tags­wahl 2017 – – – Die Fra­ge wird oft gestellt: Wer liest Par­tei­pro­gram­me? Kei­ner weiß es. Das Gerücht hält sich hart­nä­ckig, wonach sogar die Par­tei­mit­glie­der sie nicht kom­plett lesen. Wozu auch? Man lebt sie ja tag­täg­lich. Pro­­gramm-Kom­­mis­­si­o­­nen erar­bei­ten teil­wei­se jah­re­lang unter­schied­lichs­te The­men­kom­ple­xe, die akku­rat gebun­den in Schub­la­den…

Wilhelm Schmülling
Wilhelm Schmülling † 26. 3. 17
0

Der Aufbruch zum Zusammenbruch – Ein Kommentar von Wilhelm Schmülling

Jetzt ist es so weit: Die seriö­sen Sen­der wagen sich an ein The­ma her­an, das für sie bis­her tabu war: Kapi­ta­lis­mus­kri­tik. So konn­te man am 7. 12. 2016 bei 3sat eine Sen­dung ein­schal­ten, bei der so erstaun­li­che Sät­ze zu hören waren wie „Der Feh­ler liegt im Sys­tem“ und „Was fehlt…

Wilhelm Schmülling
Wilhelm Schmülling † 26. 3. 17
2

Welt im Wan­del – Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling

Der Kampf ums „Wei­ße Haus“ demons­triert mit den Lügen bei­der Kan­di­da­ten die Wider­lich­keit des Umgangs zwi­schen Poli­ti­kern und Bür­gern. Sprä­che einer die rei­ne Wahr­heit, könn­te er bei der Prä­si­dent­schafts­wahl Traum­er­geb­nis­se erzie­len. Auch wer weni­ger lügt ist nicht her­aus­zu­fin­den, womit Ame­ri­ka­ner die Mög­lich­keit hät­ten, das „klei­ne­re Übel“ zu wäh­len. So wird…

Wilhelm Schmülling
Wilhelm Schmülling † 26. 3. 17
0

Die Frage nach dem Wirt­schafts­sys­tem – Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling

– – – Die Ver­tei­di­ger unse­rer heu­ti­gen Wirt­schafts­ord­nung täu­schen gern mit den Begrif­fen „Markt­wirt­schaft“ oder „Sozia­le Markt­wirt­schaft“ und beschö­ni­gen damit den Kapi­ta­lis­mus, der in der Öffent­lich­keit schon anrü­chig gewor­den ist. Damit die Kapi­ta­lis­mus­geg­ner, deren Ansich­ten hier publi­ziert wer­den, nicht sogleich als Kom­mu­nis­ten dif­fa­miert wer­den, die­nen beson­ders in die­ser Aus­ga­be ganz…

Take-Off

Wenn ein Krieg droht… – Kom­men­tar – Wilhelm Schmül­ling

– – – Wie schnell doch die Zeit ver­geht! Im März-Heft 2014 der HUMANEN WIRTSCHAFT schrieb ich: „Da Deutsch­land kei­ne Fein­de hat, braucht es auch kei­ne Rüs­tung.“ Hat Deutsch­land durch die aktu­el­le Ost-West-Kon­­fron­­ta­­ti­on wie­der einen Feind im Osten? Droht der kal­te Krieg wie­der­auf­zu­le­ben? Kann dar­aus ein hei­ßer Krieg wer­den? Sol­che…

Andreas Bangemann 0

Editorial – Die Probleme der Welt erzeugen Rebellen – Andreas Bangemann

– – – Darf man der Flut an Kom­men­ta­ren und Ein­schät­zun­gen zur Brex­­it-Ent­­­schei­­dung der Bür­ger Groß­bri­tan­ni­ens noch etwas hin­zu­fü­gen? – – – Vor die­ser Ver­le­gen­heit stand ich bei der Erstel­lung der hier vor­lie­gen­den Aus­ga­be. Ich will es nicht tun und tue es auf gewis­se Wei­se doch. Im Lich­te des Cha­os…

Original by Bernd-Kasper pixelio.de 0

Ren­ten­dis­kus­sion ent­brannt – Lösun­gen unbe­kannt – Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling

Die Ren­ten­er­hö­hung zum 1. Juli 2016 beträgt laut Bun­des­so­zi­al­mi­nis­te­ri­um in West­deutsch­land 4,25 Pro­zent, in der ehe­ma­li­gen DDR 5,95 Pro­zent. Ab 2019 sol­len in West und Ost die Ren­ten gleich hoch sein. Wer die­se Zah­len auf sei­ne Brut­to­ren­te bezieht, liegt falsch, denn die tat­säch­lich aus­ge­zahl­ten Ren­ten sind Net­to­be­trä­ge, die nach ver­schie­de­nen…

Ralf Becker 0

Die EZB ist erst am Anfang ihres Lateins – Ein Kom­men­tar von Ralf Becker

War­um die EZB-Ent­­­schei­­dun­­gen vom 10. 03. 2016 eine nach­hal­ti­ge Sta­bi­li­sie­rung der Finanz­märk­te in Euro­pa ein­lei­ten kön­nen. – – – 1. Die Leit­zins-Sen­kun­­gen ent­spre­chen dem Ver­mö­gens­über­an­ge­bot an den Märk­ten – – – Einem zuneh­men­den Ange­bot von Geld- und Spar­ver­mö­gen inner­halb Euro­pas steht heu­te eine sin­ken­de Nach­fra­ge nach Kre­di­ten gegen­über. Bei zuneh­men­dem…

Wilhelm Schmülling
Foto: Privat
0

Ver­wir­rung bei Poli­ti­kern und Bür­gern – Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling

Wer die Aktua­li­tät der Über­schrift bezwei­felt, braucht nur „Hart aber Fair“ am 15. 2. 2016 und die danach aus­ge­strahl­ten Nach­rich­ten im 1. Pro­gramm auf­zu­ru­fen, schon ist die The­se von der Ver­wir­rung bestä­tigt. Oder: Im TAGESSPIEGEL CHECKPOINT vom 16. Febru­ar 2016 bemerkt Lorenz Maroldt, dass sich „in der Koali­ti­on zuneh­mend Ori­en­tie­rungs­schwie­rig­kei­ten…

Geplatzte Illu­sio­nen bei Poli­ti­kern und Bür­gern – Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling 0

Geplatzte Illu­sio­nen bei Poli­ti­kern und Bür­gern – Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling

658521 © Herbert Walter Krick / pixelio.de 0

Warum muss die Wirtschaft wachsen? – Ein Kommentar von Wilhelm Schmülling

Bei­trags­bild: © Her­bert Wal­ter Krick / pixelio.de War­um muss die Wirt­schaft wach­sen? Oder: Die höl­li­sche Angst vor der Defla­ti­on Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling Kri­sen über Kri­sen gilt es zu bewäl­ti­gen. Die Flücht­lings­kri­se domi­niert alle ande­ren, obgleich sie nur Teil der Pro­ble­me ist. Die Irak-Kri­­se, Grie­chen­land, die Ver­schul­dung vie­ler Staa­ten,…

Dubai...633588_original_R_by_M. Hermsdorf_pixelio.de 0

Brutales System: Kapitalismus – Kommentar von Wilhelm Schmülling

Die exis­tie­ren­de Geld- und Wäh­rungs­ord­nung ist das Werk­zeug eines unmensch­li­chen Boden­rechts – Wer in die­ser Zeit der welt­wei­ten Kri­sen, der Krie­ge, der Aus­plün­de­rung gan­zer Län­der durch das kapi­ta­lis­ti­sche Wirt­schafts­sys­tem, einen Kom­men­tar schrei­ben soll, sieht sich einer schier unlös­ba­ren Auf­ga­be gegen­über, wenn er nicht die Ursa­chen auf­de­cken kann. Die Scheu davor…

_685528_original_R_K_B_by_Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM)_pixelio.de 0

Keine Lösung des Flüchtlingsproblems ohne Bodenreform – Kommentar von Wilhelm Schmülling

Waren wir doch der Mei­nung, die kör­per­li­che Ver­skla­vung sei auch mit dem Ende des Kolo­nia­lis­mus als Makel in der Mensch­heits­ge­schich­te über­wun­den, so stellt man jetzt ein Wie­der­auf­le­ben sol­cher Grau­sam­kei­ten fest. Mehr noch, sie sind noch schlim­mer gewor­den, denn nun wer­den sie zum Teil im Namen einer Reli­gi­on ver­übt. Das Elend…

376593_original_R_by_Rike_pixelio.de 0

Nicht Weltherrschaft – Geldherrschaft ist das Ziel! – Kommentar von Wilhelm Schmülling

Wie vie­le Welt­rei­che sind unter­ge­gan­gen, die zur Welt­herr­schaft auf­stei­gen woll­ten? Alle! Die­ses Ziel beding­te den Unter­gang. Es ist bedau­er­lich, dass heu­te der­ar­ti­ge Bestre­bun­gen von Men­schen unter­nom­men wer­den, die aus der Geschich­te offen­sicht­lich wenig gelernt haben: Putin und Oba­ma. Schon das Wort „Herr­schaft“ weist auf Gewalt hin und fol­ge­rich­tig auf Gegen­ge­walt…

0

Die Sehnsucht nach dem Weltfrieden – Kommentar von A. Bangemann

Die Sehn­sucht nach dem Welt­frie­den Kom­men­tar von Andre­as Ban­ge­mann Dif­fu­se Ängs­te trei­ben immer mehr Men­schen auf die Stra­ße. In Dres­den demons­trier­ten 15.000 unter einer frag­wür­di­gen Flag­ge in bewusst ver­ord­ne­ter Fried­lich­keit. Die damit ver­bun­de­ne Bot­schaft geht tie­fer als die pla­ka­tiv vor­ge­scho­be­ne „Isla­mi­sie­rung des Abend­lan­des“. Den poli­ti­schen Kräf­ten fehlt es an der…

Überwachung 0

„Wis­sen und Gewis­sen – Kom­men­tar von Tris­tan Abrom­eit

„Wis­sen und Gewis­sen – Im Schat­ten­reich der Über­wa­chung“ — Ein Kom­men­tar von Tris­tan Abrom­eit ange­regt durch die Rede von Ili­ja Tro­ja­now in HUMANE WIRTSCHAFT 05/2014 — Wir geben uns leicht der Illu­si­on hin, wonach wir in einer Demo­kra­tie vor den Mecha­nis­men der Unter­drü­ckung, wie sie in Dik­ta­tu­ren prak­ti­ziert wur­den und…

0

Narrenfreiheit

Mit die­sem Aus­schnitt aus der jüngs­ten „Anstalt“ wird eine rie­si­ge Gemein­de kri­ti­scher Geis­ter bedient. Jener, die sich vor allem im Netz bewe­gen und die „Main­stream-Medi­en“ regel­mä­ßig zum Feind erklä­ren, weil sie mani­pu­la­tiv auf der Linie der herr­schen­den Poli­tik berich­ten wür­den. Tat­säch­lich fehlt es den aller­meis­ten gro­ßen Medi­en an einer glaub­wür­di­gen…

Eine Welt ohne Krieg ist möglich – Ein Kommentar von Wilhelm Schmülling 1

Eine Welt ohne Krieg ist möglich – Ein Kommentar von Wilhelm Schmülling

Eine Welt ohne Krieg ist mög­lich – Ein Kom­men­tar von Wil­helm Schmül­ling – Wer sich nach Frie­den sehnt, berei­te den Krieg vor. Fla­vi­us Vege­ti­us: „Qui desi­de­rat pacem, praepa­ret bel­lum.” Seit mehr als 2000 Jah­ren hat die Welt nach die­sem Mot­to gehan­delt. Und was wur­de erreicht? Taci­tus: „Soli­tu­di­nem faci­unt, pacem apel­lant.“…

0

Die Währung ist unser Schicksal – Kommentar von Wilhelm Schmülling

Ein fast ver­zwei­fel­ter Ver­such, auf eine frei­heit­li­che und gerech­te Lösung hin­zu­wei­sen. Es ist kaum zu glau­ben, mit wel­chen Maß­nah­men die Wäh­rungs­hü­ter ver­su­chen, die immer noch viru­len­te Finanz­kri­se, die eigent­lich eine Geld­ord­nungs­kri­se ist, an einer Explo­si­on zu hin­dern. Bei Maß­nah­men, die zwar ten­den­zi­ell rich­tig sein mögen, aber nur auf bruch­stück­haf­te Anlei­hen…

Partnerschaftliches Interview 0

Partnerschaftliches Interview

Von unse­rer Face­book-Sei­­te: Ein viel­sa­gen­des Inter­view zu TTIP. Wohl­ge­merkt: Viel­sa­gend! Nicht auf­klä­rend. Grün­de GEGEN das TTIP gibt es vie­le, aber unse­re Medi­en dre­hen es trotz sich immer stär­ker for­mie­ren­der Gegen­wehr aus der Bevöl­ke­rung so, als gäbe es nur die Sicht­wei­se derer, deren Inter­es­se sich aus­schließ­lich auf die eige­ne Berei­che­rung rich­tet.…

Die Teufelei geht weiter! – Kommentar von Wilhelm Schmülling 0

Die Teufelei geht weiter! – Kommentar von Wilhelm Schmülling

Mit wel­cher Arro­ganz zele­brier­ten bis­her
pri­va­te Ban­ken eine Aura der Serio­si­tät
– bis hin zur Innen­ein­rich­tung
(Inte­ri­eur genannt) und bis hin zum Nadel­strei­fen­an­zug
der Ange­stell­ten. All
das soll­te die eige­ne Geschäfts­tüch­tig­keit
unter­strei­chen und die Wert­schät­zung
gegen­über Kun­den, die man groß­zü­gig
am Erfolg des Hau­ses teil­neh­men
las­sen woll­te, Boni­tät vor­aus­ge­setzt.
Eini­ge Pri­vat­ban­ken sor­tier­ten gleich
bei der Geschäfts­an­bah­nung die „Min­der­be­mit­tel­ten“
unter einem sie­ben­stel­li­gen
Ver­mö­gen aus. Denen war offen­sicht­lich
nicht zu hel­fen, den gnä­dig
auf­ge­nom­me­nen Kun­den der Upper­class
schon, auch zum Vor­teil der Bank.
Die­ses anma­ßen­de Ver­hal­ten,
Image-Pfle­ge genannt, setz­te
sich mehr oder weni­ger bei allen
Ban­ken durch – mit Aus­nah­me bei Spar­kas­sen
und Genos­sen­schafts­ban­ken.
Und so ver­brei­te­te sich unter den Kun­den
ein nahe­zu gren­zen­lo­ses Ver­trau­en.
Seit der Finanz­kri­se von 2008 zer­brö­sel­te
die­ses Bild. Das Geld der Anle­ger wan­der­te
in zuneh­men­dem Maße – auch
bedingt durch das schwie­ri­ger wer­den­de
Kre­dit­ge­schäft mit der Real­wirt­schaft
– an den inter­na­tio­na­len Finanz­markt.
Mit der Ver­brie­fung von Hypo­the­ken
wur­den zuerst Haus­be­sit­zer in bit­te­re
Not gestürzt, dann gan­ze Län­der. Das
Geschäfts­ge­ba­ren bewuss­ter Über­vor­tei­lung
von Kre­dit­neh­mern wur­de ruch­bar.
Ein­mal demas­kiert, ver­spra­chen die
Ban­ken Bes­se­rung. Und alle Welt glaub­te
ihnen. Denn eine solch offen­sicht­lich
schäd­li­che Geschäfts­idee kön­ne kei­nen
Bestand haben. Weit gefehlt, es muss ja
nicht die glei­che Masche sein.
Wer am 1. 4. 2014 auf ARTE um 23.20
Uhr die Doku­men­ta­ti­on „Die Geschich­te
der fran­zö­si­schen Ban­ken. Eine Tra­gi­ko­mö­die“
ange­se­hen hat, ist erschüt­tert
über die Rigo­ro­si­tät der Bank­grün­der
und dem Ziel, Pro­fit­ma­xi­mie­rung des
ange­leg­ten Kapi­tals nahe­zu risi­ko­los
zu errei­chen. Die Kapi­tal­kon­zen­tra­ti­on
bei den Ban­ken ermög­lich­te eine Reich­tums­stei­ge­rung
neben dem Groß­grund­be­sitz
nun beim Geld­adel. Es war die
Grün­dung des moder­nen Kapi­ta­lis­mus
bis hin zum Raub­tier­ka­pi­ta­lis­mus. Alles
bei ARTE gut recher­chiert. Wer sucht,
der fin­det. Aller­dings zu nacht­schla­fen­der
Zeit. Wer Print­me­di­en bevor­zugt,
fin­det umfang­rei­che Berich­te in alter­na­ti­ven
Zeit­schrif­ten, wie der HUMANEN
WIRTSCHAFT. Auch die hier vor­lie­gen­de
Aus­ga­be ist dafür ein Beleg.
Jeder Bei­trag wäre eines umfang­rei­chen
Kom­men­tars wür­dig. Wenn ich nun das
„Neue Geschäfts­mo­dell mit US-Immo­bi­li­en“
von Lau­ra Got­tes­die­ner her­aus­grei­fe,
dann des­halb, weil dar­in exem­pla­risch
„schon wie­der“ das kalt­blü­ti­ge
Geschäfts­ge­ba­ren – dies­mal mit Mie­tern
– beschrie­ben wird. Aus den Desas­tern
des Ban­ken-Crash von 2008
haben jeden­falls die Hedge­fonds nichts
gelernt. Schon 2009 titel­te SPIEGEL
ONLINE „Hedge­fonds star­ten wie­der
durch“.
Was aber Lau­ra Got­tes­die­ner auf Sei­te
18 die­ser Aus­ga­be ent­hüllt, ist die Spit­ze
der Teu­fe­lei, näm­lich die Abzo­cke der
„Under­class“, vor­nehm­lich der schwar­zen
Bevöl­ke­rung. Sie wähn­te sich am
Ziel Ihrer Träu­me, eine dau­er­haf­te Blei­be
in einer Miet­woh­nung zu fin­den. Statt­des­sen
zer­ran­nen vie­le Träu­me. Ohne
die Stra­te­gie der Reich­tums­ver­meh­rung
der Ban­ken zu ken­nen, glaub­ten sie sich
dank der vor­ge­leg­ten Ver­trä­ge in Sicher­heit.
Bis sie die Tricks der Ban­ken und
ihrer Haus­ver­wal­tun­gen zu spü­ren beka­men.
Ergo: Statt Haus­be­sit­zer sind
nun Mie­ter das Ziel der Abzo­cker.
Die Teu­fe­lei­en gehen aber nicht nur mit
Häu­sern und Woh­nun­gen wei­ter. Sie
erfas­sen auch die Welt-Han­dels­be­zie­hun­gen.
Nur Weni­ge wis­sen um das geplan­te
Frei­han­dels- und Inves­ti­ti­ons­ab­kom­men
(TTIP) zwi­schen der EU und den
Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Nord­ame­ri­ka.
Kein Wun­der. Denn die Ver­hand­lun­gen
wur­den geheim geführt. Wohl­ge­merkt
sind die Ver­trags­part­ner ins­ge­samt
Demo­kra­ti­en. Wenn­gleich nach dem
öffent­li­chen Druck die Intrans­pa­renz
gelo­ckert wur­de, so blei­ben kon­kre­te
Ver­hand­lungs­tex­te unver­öf­fent­licht.
Was so begrü­ßens­wert als Frei­han­dels­zo­ne
geplant wur­de, ent­puppt sich als
ein Ver­such, eine Schutz­zo­ne vor­nehm­lich
für Kapi­tal­in­ves­to­ren und Kon­zer­ne
ein­zu­rich­ten. In die­sem Heft und schon
in Heft 01/2014 haben unse­re Auto­ren
die infa­men Machen­schaf­ten erläu­tert.
Was schlie­ßen wir dar­aus? Nur in einer
frei­heit­li­chen Ord­nung, nicht aber in einer
aus­schließ­lich auf Kapi­tal­er­trag fixier­ten
Wirt­schafts­ord­nung sind grund­le­gen­de
Refor­men mög­lich.

0

Eurobonds – Saurer Apfel

Rund um die »Euro­bonds« ist es auf­fäl­lig ruhig gewor­den. Die Staats­ver­schul­dun­gen in Euro­pa dürf­ten eher nicht klamm­heim­lich zurück­be­zahlt wor­den sein. Die­se Ruhe kurz vor der Bun­des­tags­wahl in Deutsch­land kann nicht ver­wun­dern. Doch kaum jemand zwei­felt dar­an, dass die »Euro­kis­te« spä­tes­tens ab Okto­ber geöff­net wird. Die Wahl­kampf­stra­te­gen trau­en sich auch nicht,…

ESM – Der Rettungsschirm ist gerettet und darf jetzt retten,… 5

ESM – Der Rettungsschirm ist gerettet und darf jetzt retten,…

…fragt sich nur: Wen oder was eigent­lich? Ein Kom­men­tar von Dr. Ger­hardus Lang Unter dem Titel „Abfuhr für Euro-Ske­p­­ti­ker“ hat Wil­helm Höl­ke­mei­er in der Neu­en Würt­tem­ber­gi­schen Zei­tung (NWZ) einen Kom­men­tar zum der­zei­ti­gen Urteil des BVG zum ESM- Ret­tungs­schirm ver­fasst. Zu die­sem Kom­men­tar habe ich auch einen Kom­men­tar ver­fasst, da es…

5

Reichenzwangsabgabe: Absurd und Absurdesabsurd

Wie kamen die wirk­lich Rei­chen in Deutsch­land zu Reich­tum? In aller Regel durch Geld­ver­mö­gen. Wer hat, dem wird gege­ben und zwar mit mathe­ma­ti­scher Genau­ig­keit. Zins und Zin­ses­zins sind uns – vor­nehm­lich von Wirt­schafts­wei­sen und Anla­ge­be­ra­tern – als 8. Welt­wun­der ver­kauft wor­den. Nun for­dert das DIW die Ein­füh­rung einer Rei­chen­ab­ga­be. Die…

Betrüger ahmen das herrschende Geldsystem nach 0

Betrüger ahmen das herrschende Geldsystem nach

Ser­gej Mav­ro­di fühlt sich im Recht und durch die Abläu­fe im bestehen­den Geld­sys­tem bestä­tigt. Was er mit sei­nem Schnee­balls­sys­tem für Finanz­an­la­gen macht, sieht er iden­tisch im Gro­ßen, ins­be­son­de­re im Vor­ge­hen der Noten­ban­ken, ablau­fen. Er sieht nicht ein, war­um sein Sys­tem wider­recht­lich sein soll, wenn um uns her­um alles genau so…

Italien: Wer das gesetzliche Zahlungsmittel benutzt gilt als Steuerhinterzieher 3

Italien: Wer das gesetzliche Zahlungsmittel benutzt gilt als Steuerhinterzieher

In ihrer Ver­zweif­lung grei­fen die Volks­ver­tre­ter Euro­pas zu immer bür­ger­feind­li­che­ren Mit­teln. Wir lau­fen auf den Zusam­men­bruch des euro­päi­schen Wäh­rungs­sys­tems zu. Eines Sys­tem, das die Poli­ti­ker ein­ge­führt und ganz offen­sicht­lich falsch kon­zi­piert haben. Es wur­den Feh­ler bei der Beur­tei­lung der Wirt­schafts­kraft der ein­zel­ner Län­der gemacht und vor allem wur­de das „Fun­da­ment“…

Billionen-Grab Euro-Rettung – Kommentar von Wilhelm Schmülling 0

Billionen-Grab Euro-Rettung – Kommentar von Wilhelm Schmülling

Viel­leicht sind auch Sie ein wenig irri­tiert dar­über, dass die Euro-Ret­tung ein­fach nicht gelin­gen will, obwohl dafür immer mehr Geld auf­ge­wen­det wird. Die ver­fah­re­ne Situa­ti­on wird mit gro­ßen Zah­len beschrie­ben. Da wer­den Bil­lio­nen­be­trä­ge genannt, die wir uns gar nicht vor­stel­len kön­nen; jedoch die Ursa­che der Mise­re nennt kei­ner. Man­che Leser erwar­ten wohl, von den Auto­ren der HUMANEN WIRTSCHAFT eine Ant­wort. Aus­ge­rech­net bei denen, die volks­wirt­schaft­lich nicht zum Main­stream gehö­ren. Recht haben sie.

0

Sternzeit: 58957.5 – Kommentar von Wilhelm Schmülling

Erd­lin­ge fah­ren in Wirt­schafts­fra­gen einen wider­sin­ni­gen Schlin­ger­kurs – Sind sie noch zu ret­ten?
Die Welt ist ver­rückt – wür­de ein Besu­cher aus fer­nen Gala­xi­en den­ken, wenn er das Ver­hal­ten der Men­schen sehen wür­de. Sie arbei­ten wie die Beses­se­nen und wol­len immer mehr haben. Auch wenn sie schon genug zu essen, genug Klei­der und eine gute Woh­nung haben, sie arbei­ten immer wei­ter um noch mehr zu haben. Sie erfin­den Maschi­nen, die ihnen die Arbeit abneh­men – und arbei­ten doch in glei­chem Tem­po wei­ter. Sie stei­gern die Pro­duk­ti­vi­tät und anstatt die Arbeits­zeit zu ver­kür­zen, schuf­ten sie noch mehr. Sie kön­nen gar nicht mehr alles ver­brau­chen und legen das Geld auf die hohe Kan­te. Geld, das als Beschei­ni­gung für geleis­te­te Arbeit und nur als Tausch­mit­tel die­nen soll, soll als Kapi­tal­er­trag ihren Reich­tum meh­ren – glau­ben sie. Wie über­haupt die Men­schen die­ser Erde ger­ne an Wun­der glau­ben.